11. Emil-von-Behring-Gedächtnislauf

Dieses Jahr fand Ende Mai bereits der 11. Emil-von-Behring-Gedächtnislauf in Marburg statt. Traditionell freitagsabends im Unistadion versammelte sich die gesamte Marburger Läufergemeinschaft und etliche Breitensportler um die 6-Kilometerrunde in Angriff zu nehmen. Bei warmen, sonnigem Wetter ging es nach einer Runde im Stadion, in der die Führenden auf die noch startenden Walker aufliefen, über den Hirsefeldsteg und über die Lahnwiesen bis zur Südspange, von wo die Strecke auf der anderen Lahnseite wieder zurück zum Stadion führte.

Aufgrund des unerwarteten Teilnehmeransturms- insgesamt nahmen etwa 600 Läufer teil- startete der Lauf mit einer Viertelstunde Verspätung. Im Starterfeld war auch etwa ein gutes Dutzend VfLer,  mit ganz verschiedenen Ansprüchen: Arne und Clemens drückten von Anfang an aufs Gas, wurden zwar mit der Zeit langsamer, holten sich aber Platz vier und fünf. Für Tobi war der Lauf der Wiedereinstieg nach einem halben Jahr Wettkampfpause; er zeigte, dass er schon wieder gut in Form ist und auch auf den kürzeren Strecken schnell laufen kann. Johanna wollte eigentlich nur ganz entspannt laufen, fand sich aber doch relativ weit vorne wieder. Zusammen mit einer Läuferin aus Oldenburg lief sie den Großteil der Strecke, konnte am Ende aber noch ihre Qualitäten von der Mittelstrecke ausspielen und sicherte sich so den zweiten Platz. Lisa nahm den Lauf ganz entspannt und konnte etwas Wettkampfatmosphäre aufnehmen. Es waren noch mehr VfLer dabei, mal mehr mal weniger ambitioniert, aber alle genossen die schöne Atmosphäre.

Bevor es für die „Großen“ auf die Strecke ging, waren bereits die Kinder über eine Stadionrunde unterwegs: Ganz vorne mit dabei Max und Frederik, der den Lauf mit deutlichem Vorsprung gewann.

30. Großen-Busecker Volkslauf

Bereits zum dreißigsten und auch zum letzten Mal fand Anfang Mai in Großen-Buseck bei Gießen der Volkslauf statt. Bei warmem und windigem Wetter galt es 5, 10 oder 21km auf einer hügeligen Strecke zu bewältigen.

Auf den 10 Kilometern starteten für den VfL Arnfried vom Hofe und Clemens Möller. Arne, nach einem Abstecher auf die Bahn wieder mal auf der Straße, fand sich nach dem normalen Sortieren auf dem ersten Kilometer mit Niklas Raffin vom TSV Krofdorf-Gleiberg an der Spitze wieder. Dahinter hatte sich Clemens eingeordnet, zusammen mit einem anderen Läufer bildete er die Verfolgergruppe. In der ersten Hälfte, die komplett leicht bergan führte, änderte sich an der Konstellation nichts, dann zerfielen die Gruppen jedoch: Niklas zog Arne davon und Clemens konnte sich ebenfalls auf dem letzten Bergstück absetzen. Die zweite Hälfte wurde dann bei allen aufgrund des Gefälles deutlich schneller, auch wenn die Knie darunter litten. Die Reihenfolge änderte sich bis ins Ziel nicht mehr, die Abstände wurden noch etwas größer: Arne wurde Zweiter mit 36:06min, Clemens genau zwei Minuten langsamer Dritter. Damit waren beide zufrieden, aus den Zeiten lassen sich auf der Strecke schlecht Rückschlüsse auf den aktuellen Trainingsstand schließen.

Über die 5 Kilometer startete Eva Kotschi. Auf der Wendepunktstrecke lief zunächst die Jugend vorweg, die Eva nach und nach einsammelte, so gewann sie den Lauf überlegen mit einer Zeit von gut 22 Minuten.

Zum ersten Mal seit längerer Zeit waren hier mehrere VfLer am Start, leider auch zum letzten Mal. Es ist echt schade, dass es diese Veranstaltung nicht mehr geben wird, ein schöner Lauf in entspannter, familiärer Atmosphäre.

Osterlauf Paderborn 2018 – wie immer ein gutes Pflaster

Wie mittlerweile jedes Jahr ging es für fünf VfLer am Ostersamstag nach Paderborn zum Osterlauf. Über die 10 Kilometer starteten Thorsten Herrig, Jakob und Clemens Möller, Lena Ritzel und Julia Altrup.

Am schnellsten startete Thorsten, der die ersten Kilometer knapp über 3:10min lief. Obwohl der Osterlauf traditionell einer der am stärksten besetzten Zehner in Deutschland ist- der diesjährige Sieger Emmanuel Kipchirch Kiprono lief mit 27:26min Weltjahresbestzeit- war Thorsten ziemlich einsam und bestritt das Rennen fast komplett alleine. Trotzdem zog er sein Tempo durch und kam mit neuer Bestzeit nach 33:41min ins Ziel.

Dahinter war zunächst Clemens als nächster VfLer auf der Strecke: „Leider war ich die letzte Woche angeschlagen, sodass ich nicht trainieren konnte. Beim Einlaufen habe ich mich aber nicht so schlecht gefühlt, dass ich es nicht versuchen wollte. Deshalb lief ich auf Bestzeitkurs an, das ging auch die ersten drei, vier Kilometer ganz gut. Dann habe ich aber gemerkt, dass noch bisschen was fehlt und wollte mich lieber für Hannover nächste Woche schonen. Bis Kilometer fünf bin ich noch flott gelaufen und hab da auf Jakob gewartet. Er wollte mit 3:40er Pace anlaufen, war also etwa 40 Sekunden hinter mir. Also ging es nach kurzer Pause für mich weiter, Jakob antreiben. Ich hatte genau den richtigen Zeitpunkt erwischt, er war langsamer geworden und hatte dasRennen fast schon abgeschrieben. Die nächsten beiden Kilometer konnten wir das Tempo wieder hochschrauben und er gewann sein Selbstvertrauen zurück. In dem Zustand konnte ich ihn wieder sich selbst überlassen und wartete bei Kilometer sieben auf Lena. Jakob konnte das Tempo weiter halten und seine Bestzeit um 28 Sekunden auf 36:52 steigern.  Lena war mal wieder etwas zu schnell angegangen, hatte sich dann zwischen 3:45 und 3:50 pro Kilometer eingependelt und war schon ziemlich am Leiden. Auf den letzten drei Kilometern versuchte ich sie nochmal anzutreiben; indem ich dauerhaft auf sie einredete wurden wir nochmal schneller. Die Zuschauer am Straßenrand beflügelten zusätzlich; auch wenn keine Bestzeit mehr drin war, motivierte sich Lena mit dem Ziel, unter 38 Minuten zu bleiben, was sie mit 37:40min deutlich erreichte.“

Viel Training hatte Julia vor dem Lauf noch nicht absolviert, deshalb hielt sie die Erwartungen niedrig. Relativ schnell merkte sie dann auch, dass es nicht so gut lief. Nach den ersten Kilometern rund um 3:50min pendelte sich ihre Pace knapp über 4 Minuten ein. So erreichte sie das Ziel nach 40:10min, was angesichts der Umstände in Ordnung war.

Mit zwei Bestzeiten war der Osterlauf wieder ein gutes Pflaster für die VfLer, nächstes Wochenende gibt es dann beim Hannovermarathon bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften und dem Zehner nochmal die Chance, gute Zeiten zu laufen.

Hessische Crosslaufmeisterschaften Trebur – Lena wird Vizemeisterin

Wie auch im letzten Jahr war das sonnige Trebur Ziel der Marburger Läufer, wo am vergangenen Sonntag die Hessischen Crosslaufmeisterschaften ausgetragen wurden. Kaltes aber trockenes Wetter und eine anspruchsvolle Strecke schafften optimale Laufbedingungen. Nach dem Start ging es zunächst eine Runde über den Sportplatz, durch ein Beachvolleyballfeld und schließlich über einen Wall in ein kleines, sehr schlammiges Waldgebiet.

Als erstes ging Lena über die drei Runden und insgesamt 4,2km an den Start. Ihr Ziel war es, die Zeit vom letzten Jahr zu unterbieten und ein gutes Rennen zu zeigen. Von Beginn an setzte sie sich mit zwei anderen Mädels ihrer Altersklasse an die Spitze, wo die drei unter stetigem Führungswechsel das ganze Rennen mit weitem Abstand nach hinten gemeinsam liefen. Anfang der dritten Runde versuchte Lena das Tempo anzuziehen um sich abzusetzen, doch die spätere Hessenmeisterin Annika Koch vom TUS Griesheim konnte mitgehen. So konnte das Führungsduo lediglich die dritte Athletin abschütteln. Ende der dritten Runde zog Annika das Tempo scharf an und konnte Lena davonziehen, sodass sie als Vizemeisterin zufrieden ins Ziel lief. Mit einer Endzeit von 15:51min war sie ganze 27 Sekunden schneller als im letzten Jahr und war somit rundum zufrieden.

Direkt im Anschluss startete Julia über die gleiche Distanz im Frauenrennen. Aufgrund von Trainingsrückstand durch ihr Studium ging sie mit niedriger Erwartungshaltung ins Rennen. So setzte sie sich nach dem Start ins vordere Mittelfeld und lief die ganzen drei Runden mit einer anderen Läuferin mit. Sie konnte das angeschlagene Tempo gut mitgehen und lief ein recht gleichmäßiges Rennen. Am Ende zog sie das Tempo nochmal an, konnte sogar die Läuferin, mit der sie mitlief, noch überspurten und landete mit einer Zeit von 16:24min auf einem guten 8. Rang in der Frauenwertung. Somit war sie sehr zufrieden und blickt nun optimistisch auf die nächsten Wochen, in denen sie hoffentlich wieder mehr trainieren kann.

Als Letztes starteten Thorsten und Clemens im Langstreckenrennen der Männer über 7000m (5 Runden). Nach flottem Beginn musste Thorsten das Rennen leider vorzeitig beenden.

Clemens fand sich nach einem chaotischen Start in einer großen Gruppe wieder. Schon bald zog er das Tempo an, konnte sich aus der Gruppe lösen und schob sich immer weiter nach vorne. Am Ende wurde er nach 24:41min guter 18. im großen Feld und ließ einige stärkere Läufer hinter sich. Somit zahlte sich das umfangreiche Training aus und auch er blickt optimistisch auf die nächsten Rennen.

Nun blicken alle zuversichtlich auf die anstehenden Deutschen Crosslaufmeisterschaften im März und die weiteren Rennen im Frühjahr.

Fotos gibt es bei Flickr, die kompletten Ergebnisse beim Veranstalter.

Winterlaufserie Pohlheim Januar

Clemens Möller: (5km) 16:39min (3.)
Paula Auschill: (5km) 20:56min (1.)
Frederik von Heemskerck: (5km) 23:04min (16.)
Laurenz Steiß: (5km) 23:05min (17.)
Jan Ostkamp: (5km) 25:06min (22.)
Maximilian von Heemskerck: (5km) 27:32min (30.)

Silvesterläufe Netphen & Gießen

Clemens Möller: (10km) 36:54min (4.)
Thorsten Herrig: (10km) 34:50min (1.)
Frederik: (3km) 15:54min (2.) | (1,2km) 4:51min (1.)
Maximilian: (3km) 18:56min (5.) | (1,2km) 5:39min (3.)
Lena Ritzel: (10km) 38:20min (2.)

Crosslauf Oberrosphe

Frederik: (1000m Cross) 4:28min (1.AK)
Maximilian: (1000m Cross) 4:51min (1.AK)
Lena Ritzel: (5,6km Cross) 20:53min (1.)
Lisa Eigmüller: (5,6km Cross) 25:24min (4., 2.AK)
Clemens Möller: (7,5km Cross) 26:10min (4., 1. AK)
Jakob Möller: (7,5km Cross) 29:26min (7., 1.AK)