Regionsmeisterschaften Langstrecke – Dünne Starterfelder in Hünfeld

Nachdem es letztes Jahr zu den Regionsmeisterschaften auf die Bahn nach Langgöns ging, war dieses Jahr Hünfeld in der Nähe von Fulda das Ziel für vier VfLer. Die Wahl des Ortes und Termins erwiesen sich im Erwachsenenebereich als ausgesprochen ungeschickt – Lena, Richard und Arne machten zusammen mehr als die Hälfte des Starterfeldes über 5000m aus. Bei den Schülern sah es hingegen besser aus: In Paulas Lauf war ein gutes Dutzend Läufer über die 2000m am Start.

Paula, Richard, Arne und Lena (v.l.)

In den letzten Monaten hat Paula vor allem gezeigt, dass sie nicht nur auf den langen Strecken zuhause ist – mit den 2000m stand der erste Bahnwettkampf der Saison auf dem Plan. Erklärtes Ziel war die Bestzeit von 7:44min. Nach einer ersten viel zu schnellen Runde hielt sie sich hinter einer Konkurrentin aus Wetzlar, die allerdings schnell langsamer wurde. Folgerichtig nahm Paula nach 900m das Heft in die Hand und lief vorweg. Trotz dann folgender konstanter Rundenzeiten reichte es am Ende haarscharf nicht für die anvisierte Bestzeit – am Ende fehlten 2sec. Zum Regionsmeistertitel reichte es trotzdem. Aus taktischer Sicht also vieles richtig gemacht – am Ende war es wohl die erste Runde und das lange alleine Laufen, die Paula die Bestzeit kosteten.

Für die anderen drei VfLer ging es einzig um die Zeit. Dass am Ende Richard und Lena Regionsmeister werden würden, stand eigentlich schon vor dem Start fest. So setzte Richard sich vom ersten Meter an an die Spitze und lief konstante Rundenzeiten, die ihm am Ende eine hervorragende Zeit von 16:05min bescherten. Nach dem DNF letzte Woche in Hannover war er dieses Mal sehr zufrieden mit seiner Leistung. Nicht so bei den beiden anderen: Bei beiden lief es bis 3000m genau nach Plan – Arne passierte die Marke nach 10min, Lena genau eine Minuten langsamer. Danach ging es aber steil bergab: Lenas Plan, die letzten zwei Kilometer richtig Dampf zu machen und ihrer Bestzeit von 18:20min nahe zu kommen, hatte sich spätestens nach 4000m erledigt. Langsamere Rundenzeiten, ein unruhiger werdender Laufstil – zwei sichere Anzeichen für das stetige Bergab. Am Ende reichte es zu 18:37min – immerhin die Norm für die Deutschen in ein paar Wochen. Wer Lena kennt, wird aber nicht überrascht sein, dass sie mit ihrer Leistung gar nicht zufrieden war. Ähnlich war es bei Arne: Sekunde für Sekunde verlor er auf den letzten beiden Kilometern auf seine Zielzeit von 16:40min, sodass es am Ende nur für 17:05min reichte.

Das Fazit fällt also zwiegespalten aus: Paula auf einem guten Weg, Richard in hervorragender Form, Arne und Lena nicht da, wo sie gerne wären und ratlos, woran es liegen könnte. Zudem ist es doch schade, dass bei Regionsmeisterschaften die Starterfelder immer kleiner und kleiner werden, sodass die Frage gestellt werden muss, ob hier nicht ein Umdenken von Seiten des HLV stattfinden sollte.

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Marathon Hannover

Clemens Möller: (10km) 36:31min (17., 10.AK)
Lena Ritzel: (10km) 39:29min (5., 1.AK)
Arnfried vom Hofe: (10km) 39:28min (35., 15.AK)
Julia Altrup: (10km) 40:16min (6., 3.AK)

Marathon Hannover – Tag der Enttäuschungen

Als letzter großer Straßenlauf bevor es in den wärmeren Monaten dann traditionell wieder auf die Bahn geht, stand der Marathon in Hannover auf dem Programm. Am Start waren Lena, Julia, Arne, Richard und Clemens über 10km und Thorsten war über die gut doppelt so lange Strecke bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften gemeldet.

Die Spitze beim Halbmarathonrennen nach gut einem Kilometer

Als erstes ging es für Thorsten an die Startlinie in der Hannoveraner Innenstadt. Unter den 15000 Startern waren knapp 1000 Läufer, die bei den Deutschen Meisterschaften um Edelmetall kämpften. Bereits nach 8km war das Rennen für Thorsten aber leider schon beendet: Die Kraft, sein Tempo über die 21km durchzubringen, fehlte ihm heute einfach.

Am Mittag ging es dann für den Rest der Gruppe auf die Runde rund um den Maschsee. Die Temperaturen hatten mittlerweile die 20° überschritten – wie sich zeigen sollte, waren das ein paar Grad zu viel für schnelle Zeiten. Sah es bei km2 noch alles erwartungsgemäß aus – Richard vor Arne, knapp dahinter Clemens, dann Lena und zuletzt Julia – hatte sich bei km8 das Bild deutlich gewandelt: Clemens kam als erstes, seine Körpersprache machte aber deutlich, dass er das Rennen eigentlich schon abgeschrieben hatte. Danach dann lange kein VfLer… Lena, die als nächstes von den Zuschauern beklatscht wurde, war bereits anzusehen, dass der Lauf eindeutig kein Zuckerschlecken war. Unterstützt wurde sie von Arne, der etwa bei Streckenhälfte erkennen musste, dass es auch sein Tag heute nicht sein sollte und auf Lena wartete. Als letztes kam dann Julia, die mit 40:14min am Ende eine ähnliche Zeit erzielte wie vor acht Tagen in Paderborn. Genau wie die anderen Zeiten – 36:31min für Clemens und 39:27min für Lena – war das nicht das, was im Vorfeld geplant war. Wir Läufer sind ja Profis im Suchen von Ausreden und heute fällt die Wahl tatsächlich recht leicht: Die ungewohnt hohen Temperaturen machten nicht nur den VfLern, sondern auch zahlreichen anderen (Spitzen-)Läufern zu schaffen, sodass unsere Läufer mit ihrer Unzufriedenheit nicht alleine sind.

Vor dem Start war der Optimismus noch vorhanden

Trotz der schwachen Zeiten war die Veranstaltung an sich ein schönes Event: Eine attraktive Strecke, gute Stimmung entlang derselben und eine Volksfeststimmung sprechen durchaus dafür, es im nächsten Jahr trotz langer Anreise nochmal zu versuchen.

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Trainingswoche Osterferien – Acht Kids machen sich fit für den Sommer

Acht Athleten und Athletinnen zwischen 7 und 15 Jahren tobten sich in der zweiten Osterferienwoche im Georg-Gaßmann-Stadion aus. Organisiert von den beiden Trainerinnen Lisa und Jule wurde jeden Tag von 9 bis 13 Uhr gelacht, gespielt und trainiert.

Neben einem ausführlichen Aufwärm- und Koordinationsprogramm wurden auch technische Einheiten gemeinsam bewältigt. Hochsprung, Hürden, Tennisringwurf – alles kindgerecht gestaltet – führte den Athleten und Athletinnen vor Augen, dass Leichtathletik nicht nur aus Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf besteht. Der Spaß sollte dabei natürlich nicht zu kurz kommen und so sorgten abwechslungsreiche Spiele für schöne gemeinsame Erinnerungen. Eine abschließende Dehn- und Kräftigungsrunde bewirkte einen entspannten Abschluss für alle Beteiligten.

So blicken wir nun voller Erwartungen auf die nächsten Wettkämpfe, hoffen auf rege Beteiligung und einen schönen und erfolgreichen Sommer.

72. Paderborner Osterlauf 2018

Lena Ritzel: (10km) 37:40min (13., 2.AK)
Julia Altrup: (10km) 40:10min (20., 10.AK)
Thorsten Herrig: (10km) 33:41min (47., 8.AK)
Jakob Möller: (10km) 36:52min (78., 41.AK)
Clemens Möller: (10km) 37:40min (87., 44.AK)

Trainingslager Bad Driburg – optimale Bedingungen für sechs VfLer

Die Osterferien sind traditionell die Zeit der Trainingslager. Die einen zieht es in den warmen Süden, die anderen in den hohen Norden – eine kleine Gruppe von uns war dieses Jahr erstmals in Bad Driburg in der Jugendherberge.

Die Trainer Jakob und Clemens sowie Paula, Amelie, Mia und Emma verbrachten dort fünf intensive und schöne Tage. Die Rahmenbedingungen waren optimal: Stadion direkt neben der Jugendherberge, das Wetter im Großen und Ganzen in Ordnung, gute Stimmung und eine familiäre Atmosphäre in der Jugendherberge.

Jeden Tag gab es drei Einheiten: vorm Frühstück ein bisschen Stabi oder dehnen, und dann zwei Technikeinheiten am Vor- und Nachmittag. Auch wenn am Ende die Kraft bei dem einen oder anderen etwas zur Neige ging, konnten alle vier Athletinnen gute Fortschritte erzielen – bei den Kreismeisterschaften in einigen Wochen werden sie es unter Beweis stellen! Am letzten Tag stand dann der Abschlusswettkampf auf dem Programm: Neun Disziplinen, manche klassisch, andere weniger, verlangten den Mädels nocheinmal alles ab. Am Ende gab es gleich drei punktgleiche Siegerinnen: Paula, Emma und Amelie. Besonders positiv ist die Entwicklung im Hürdenlaufen zu sehen, wo alle vier am Ende sicher die 60m bewältigen konnten.

Auch neben dem Training waren es schöne fünf Tage: Beim gemeinsamen Spielen, dem Besuch der Therme oder auf der Slackline kam auch die Freizeit nicht zu kurz. In diesem Sinne hoffen wir auf eine Wiederholung im kommenden Jahr!

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Waldlauf Langgöns

Paula Auschill: (1245m Cross) 4:46min
Jan Ostkamp: (1600m Cross) 8:18min
Maximilian von Heemskerck: (1045m Cross) 5:00min
Frederik von Heemskerck: (1045m Cross) 4:22min
Konrad Rothmann: (1245m Cross) 4:48min
Thorsten Herrig : (7520m Cross) 25:44min
Richard Webb: (7520m Cross) 25:23min
Jakob Möller: (7520m Cross) 28:19min

Waldlauf Langgöns – Starke Leistungen trotz erneutem Wintereinbruch

Nachdem es schon einige Tage nach Frühling ausgesehen hatte, gab es zum Abschluss der Crosslaufsaison nochmal richtiges Winter-Wetter: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, die Landschaft in winterlichem Weiß und ein kräftiger Wind. Acht VfLer konnte das aber nicht abschrecken bei den Kreis-Waldlaufmeisterschaften des Kreises Wetzlar in Langgöns-Oberkleen an den Start zu gehen. Die wellige Runde, überwiegend auf schmalen aber recht gut zu laufenden Waldwegen, galt es dabei je nach Alter zwischen ein- und siebenmal zu bewältigen.

Als erstes waren die Heemskerck-Brüder, mittlerweile eine feste Größe in der Laufgruppe, am Start. Über eine Strecke von etwa 900m stellten sie unter Beweis, dass sie auch im Gelände gut dabei sind: Frederik musste sich nur einem bereits ein Jahr älteren Läufer geschlagen geben und erreichte das Ziel somit nach einem packenden Schlussspurt knapp geschlagen als Zweiter. Kurz darauf erreichte auch Maximilian als Vierter im Gesamteinlauf und Dritter seiner Altersklasse das Ziel.

Im zweiten Rennen mit VfL-Beteiligung war Konrad das erste Mal bei einem Crosslauf am Start. Auch für ihn sah es von Beginn an nach einer guten Platzierung aus. Auch wenn das Laufen im Gelände für ihn eine neue Herausforderung war, lief er zusammen mit einem anderen Läufer an der Spitze des Feldes und konnte auf der Zielgerade den Sieg absichern.  Somit also das gewohnte Bild bei der Siegerehrung: Konrad ganz oben auf dem Podest!

Im nächsten Rennen war dann Paula bei den Mädchen der U14 am Start. Von Beginn an setzte sie sich souverän an die Spitze des Feldes und gab ihre Führung auf der etwa 1200m langen Strecke bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Im mit etwa einem Dutzend Starterinnen erfreulich großen Feld zeigte sie damit wieder einmal, dass ihre Stärken eindeutig auf den längeren Strecken liegen.

Als letzter Schüler war dann noch Jan am Start. Nachdem es zuletzt bei ihm wegen muskulärer Probleme einige weniger erfolgreiche Wettkämpfe gegeben hatte, galt es hier endlich wieder einmal gesund und munter das Ziel zu erreichen. Das gelang auch: Die gut 2km lange Strecke bewältigte er in einem gleichmäßigen Tempo und erreichte das Ziel im Mittelfeld seines Laufes.

Im letzten Lauf des Tages waren dann Richard, Thorsten und Jakob über sieben lange Runden am Start. Sie sortierten sich direkt zu Beginn auf den vorderen Plätzen ein – lediglich der erst 18-jährige Dominik Müller konnte ihnen Paroli bieten und am Ende auch den Sieg feiern. Dahinter kamen Richard auf Platz zwei, etwa 20sec dahinter Thorsten als Dritter und nochmal gut 2min später Jakob als Vierter ins Ziel.

„Ein wirklich gelungener Tag für uns: Die Kids haben alle gezeigt, was sie draufhaben, für uns Erwachsene war es ein guter Trainings-Wettkampf. Die Veranstaltung ist auch wirklich nett: Bei uns im Kreis wären nie so viele Starter am Start, die Organisation ist super und für die Tatsache, dass wir als Auswärtige starten durften, gebührt der LG Langgöns-Oberkleen ein besonderer Dank!“, zog Jakob Bilanz, bevor es wieder in Richtung Marburg ging.

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Zweites Märzwochenende mit vier Wettkämpfen

Eigentlich hätte es das Wochenende unserer Crossläufer – allen voran Lena – werden sollen, doch es kam anders. Schon in der Woche vor dem Rennen hatte Arne entschieden, wegen Knieschmerzen nicht bei der Deutschen Crossmeisterschaft, sondern beim Volkslauf über 10km in Düren an den Start zu gehen. Unsere beiden starken Frauen, Lena und Julia, wurden wie so viele von einer Grippe erwischt, sodass bei der DM am Ende nur Thorsten überblieb – aber auch bei ihm stand der Start plötzlich auf Messers Schneide, da er keine Mitfahrgelegenheit mehr hatte. Zum Glück konnten die Eschenburger ihn mitnehmen, sodass er über die Langstrecke in einem Feld mit Topläufern wie Philipp Pflieger an den Start gehen konnte.

Von vornherein ohne DM geplant hatten die Möller-Brüder – Jakob wollte endlich seine Bestzeit im Halbmarathon in Angriff nehmen, Clemens Plan sah vor, ihm bis etwa zur Rennhälfte Tempo zu machen und dann alle Kraft nach vorne zu werfen, um so noch unter 1:20h zu kommen. Ihre Wahl fiel auf dem Halbmarathon rund um das Stadion in Frankfurt. Weniger weit hatte es Johannes, der nach dem erfolgreichen Debüt vergangenes Wochenende in Gießen erneut über 10km an der Startlinie stand und wieder in den Bereich von knapp unter 39min laufen wollte.

Thorsten (rechts) mit den Eschenburgern

Erster Starter an diesem Wochenende war also Thorsten im thüringischen Ohrdruf. Nachdem auf der Strecke bereits zehn Läufe stattgefunden hatten, war schon bei der Streckenbesichtigung klar, dass es ein ganz hartes Rennen werden würde: knöcheltiefer Schlamm, knackige Anstiege und verschiedene Hindernisse wie Bachläufe und Strohballen stellten die Läufer vor einige Herausforderungen. Thorstens Erwartungen waren eher gering: Nach zuletzt zwei Wettkämpfen in zwei Wochen und ohne spezifisches Crosstraining ordnete er sich dann auch von Beginn an eher hinten im Feld ein und bestritt dort ab Streckenhälfte ein einsames Rennen. Im Endspurt musste er sich dann noch eines von hinten heranstürmenden Läufer erwehren, was ihm aber gut gelang. So erreichte er das Ziel der 9,9km langen Strecke nach 36:42min als 33. „Eine so anspruchsvolle Strecke bin ich vorher noch nicht gelaufen, dementsprechend ist das Ergebnis völlig in Ordnung – mit dem 33. Platz bin ich zufrieden!“, zog er im Ziel Bilanz.

Am nächsten Morgen ging es dann für die Möller-Brüder in Frankfurt weiter: Beim Mainova-Halbmarathon war alles für gute Zeiten angerichtet: flache Strecke, perfekte Bedingungen, ein starkes Starterfeld. Vom Start weg liefen die beiden etwas schneller als die geplanten 3:55min/km. „Eigentlich ein Anfängerfehler, aber die ersten 10km waren vorbei wie im Flug und dann wurde es langsam hart und mit jedem Kilometer härter“, fasste Jakob das Rennen in Kurzform zusammen. Die 10km-Marke erreichten die beiden etwa 20sec früher als geplant –  ein beruhigendes Polster für eine etwas schwerere zweite Streckenhälfte. Clemens gab dann wie geplant seine Zurückhaltung auf und beschleunigte deutlich, sodass er für die nächsten 10km 36:50min benötigte und sein Ziel, die Marke von 1:20h noch zu untertreffen mit einer Zeit von 1:19:46h erreichte. Jakob hingegen schaffte es nicht, nochmal zu beschleunigen und verlor Sekunde um Sekunde. Gerade die leichten Wellen machten ihm zu schaffen. „Bei km18 waren die Akkus leer, die Brücke bei km19 hat mich dann völlig umgehauen, es ging nichts mehr. Die Zeit von 1:23:00h ist trotzdem super und ich bin völlig zufrieden! Über eine Minute schneller als meine alte Bestzeit, da kann ich mich nicht beschweren!“

Jakob (rechts) und Clemens (links) vor der Commerzbankarena

Zeitgleich zu den Brüdern war Johannes in Gießen am Start. Auf der flachen, aber durch einen Wendepunkt und einige scharfe Kurven nicht ganz einfach zu laufenden 5km-Kurs entschied er sich, wie auch schon die Woche zuvor für einen Start über 10km. Seine Absicht war es, nochmal in einen ähnlichen Bereich wie eine Woche zuvor zu laufen. Mit einer Zeit von 38:42min gelang ihm das nicht ganz, als Entschädigung gab es immerhin den dritten Platz in der Hauptklasse.

Arne kurz nach dem Start

Der Abschluss des Wochenendes aus unserer Sicht fand dann in Düren statt: Beim 33. Stadtlauf wollte Arne seine Form vor dem anstehenden Trainingslager in Portugal testen. Die vermessene sehr kurvige 1,6km-Runde galt es dabei für die gut 200 Teilnehmer sechsmal zu durchlaufen. Sortierte sich Arne am Start erstmal auf Platz elf ein, konnte er durch sein konstantes Tempo schnell auf den sechsten Platz vorlaufen und absolvierte die ersten 5km in 17:20min – etwa 10sec schneller als geplant. Ab km6 wurde es dann aber hart: “Die vielen Überrundungen haben Kraft gekostet – eigentlich glaube ich, dass ich das Tempo hätte durchlaufen können. Durch die super Stimmung entlang der Strecke war die Motivation aber dennoch hoch, sodass ich mich bis zum Schluss quälen konnte.” Am Ende blieb es dann bei dem sechsten Platz – die Zeit von 35:29min ist sicherlich noch nicht alles, was Arne kann, in Hannover gibt es am 8. April dann den nächsten Versuch. Zusammen mit den anderen VfLern wird dort dann die Bestzeit angegriffen.

Für Thorsten, Jakob und Clemens geht das Wettkampfgeschehen am Ostersamstag in Paderborn weiter, dort werden alle drei über 10km am Start sein. Eine Woche später geht es dann nach Hannover: Arne und Clemens sind dort über 10km am Start und Thorsten misst sich mit der versammelten deutschen Läufergemeinschaft bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon.