Perfseelauf 2018 – gelungener Trainingswettkampf für vier VfLer

Hitze, eine anspruchsvolle 2,5km-Runde rund um den See und erfreulich große Starterfelder – am Perfstausee in Breidenbach waren vier VfLer am Start. Clemens über 5km, Tobi, Alex und Jakob über die doppelte Distanz.

Als erstes ging es für Clemens über zwei Runden los. Vom Start weg setzte er sich in der Spitzengruppe fest – die ersten Meter zu dritt, vom Start weg war aber klar, dass es sich zwischen Clemens und Lars Siegmund entscheiden würde. Konnte Clemens vor einigen Wochen beim EvB-Lauf Lars noch deutlich besiegen, wendete sich das Blatt dieses Mal bereits nach etwa 2km zu Lars Gunsten: Er setzte sich ab und konnte seinen Vorsprung konsequent ausbauen. Am Ende hatte er 15sec Vorsprung auf Clemens, der mit 17:17min einen sicheren zweiten Platz feiern konnte. Wenn er in den kommenden Wochen wieder häufiger die Laufschuhe schnürt, ist spätestens im Herbst mit Sicherheit wieder mit neuen Bestzeiten von ihm zu rechnen.

Über gleich vier Runden waren Tobi, Jakob und Alex am Start. Für alle drei ging es weniger um Zeiten und Plätze als vielmehr darum, einen guten Trainingswettkampf zu machen: Tobi in Vorbereitung auf den Köln-Marathon, Jakob in Vorbereitung für einen Duathlon in zwei Wochen und Alex nach längerer (Lauf-)Wettkampfabstinenz. In der Spitze wurde von Anfang an richtig aufs Gas gedrückt, sodass Tobi und Jakob es erstmal ruhiger angehen ließen und sich auf ihre Erfahrung verließen. Beide versuchten, möglichst viel im Windschatten anderer Athleten zu laufen und so bei teilweise kräftigem Wind Kräfte zu sparen. Das gelang beiden sehr gut – mit gleichmäßigen Kilometerzeiten erreichten sie das Ziel auf Platz vier (Tobi, 36:32min) und sechs (Jakob, 37:39min). Nach 43:50min erreichte Alex das Ziel – auch er im Wesentlichen zufrieden mit einer Leistung, gerade angesichts der hohen Temperaturen rund um 26°.

So war es wieder mal ein gelungener Nachmittag für uns VfLer: eine gelungene Veranstaltung vom ASC Breidenbach, starke Rennen und am Ende vier zufriedene VfLer.

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21. Marburger Nachtmarathon – Projekt Titelverteidigung

Der Marburger Nachtmarathon – seit 2014 konnte Arne mit verschiedensten Staffelpartner immer gewinnen. Dieses Mal sollte es dann das erste Mal mit einer „echten“ VfL-Staffel klappen. Etwa ein Dutzend und einige Unterstützer von anderen Vereinen wurden auf unsere vier Staffeln aufgeteilt, bis erste Absagen kamen: krank, verletzt… Erst Freitag-Vormittag war dann die endgültige Besetzung klar: In der ersten Staffel sollte es Alex auf dem ersten Teil richten, gefolgt von Clemens auf der ersten Runde über Gisselberg, dann Niklas – eigentlich im Trikot des TSV Krofdorf-Gleiberg unterwegs – und zum Schluss Arne, der seinen fünften Sieg in Folge im Unistadion feiern wollte. In den anderen Staffeln ging es weniger um die Zeiten oder Leistungen sondern mehr darum, die besondere Nachtmarathon-Stimmung zu genießen, einen guten Trainings-Wettkampf zu absolvieren und einfach Spaß zu haben. Tobi (in gleich zwei Staffeln), Johannes, nochmal Alex, Paul aus Breidenbach, Johanna, Jojo, Lena, Kathi – extra für zwei Staffelstücke direkt hintereinander aus Frankfurt angereist -, Max und Jakob setzten das dann auch mehr oder weniger um. Das heiße Wetter machte fast allen zu schaffen, die Zeiten sind daher wenig aussagekräftig. Die Plätze fünf, neun und zehn zeigen aber, dass wir breit aufgestellt sind!

Johanna, Lena, Alex, Arne, Tobi, Clemens, Johannes und Kathi – der Rest war einlaufen 🙂

Für die erste Staffel ah es schon im Vorfeld nicht nach einem erneuten Sieg aus: Fulda, unter anderem mit dem aktuellen Hessenmeister über 10km, war auf dem Papier deutlich stärker. Davon unbeirrt lief Alex von Beginn an an der Spitze des etwa 2000 Läufer zählenden Feldes. Nach etwa der Hälfte seines Abschnitts von 11km verlor auch der angesprochene Fulderaner den Anschluss, sodass Alex Clemens mit unerwartetem Vorsprung auf die Strecke schicken konnte. Diesen Vorsprung konnte Clemens dann auch behaupten, sodass beim Wechsel auf Niklas erstmals laut über den Sieg nachgedacht werden durfte. Die drei Minuten, die er Arne dann mit auf den Weg gab, konnte der Trainer kaum noch verlieren und führte den VfL zum schlussendlich ungefährdeten Sieg. Zwar nicht, wie in den vergangenen Jahren, mit Streckenrekord – angesichts der Hitze ist aber auch das zu verschmerzen.

Insgesamt wieder eine tolle Veranstaltung: gute Stimmung, perfekte Orga, eine schöne Strecke und langsam aber sicher entwickelt sich gerade die Staffel zu einem echten Top-Event in Hessen, das Stück für Stück mit immer besseren Starterfeldern aufwarten kann.

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Waldecker Edersee-Triathlon 2018

Das gewohnte Laufen wurde bei Edersee-Triathlon für drei VfLer noch um Schwimmen und Radfahren ergänzt. Johannes Hörst und Jakob und Clemens Möller bildeten zusammen eine Staffel auf der Volksdistanz.

Los ging es bei kaltem, windigem Wetter mit dem Schwimmen: Johannes, der mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, musste 750m durch den Edersee bewältigen. Zusammen mit den anderen Staffeln und den Frauen ging es ins Wasser; schnell setzte Johannes sich vorne mit einem anderen Schwimmer zusammen ab. Nach dem Verlassen des Wassers mussten noch 200 Meter über eine Brücke zur Wechselzone gelaufen werden, was nach dem Schwimmen erstaunlich anstrengend war; nach nicht einmal 11 Minuten konnte Johannes dann Jakob auf die Radstrecke schicken. Nach vermehrtem Radtraining in den letzten Wochen startete Jakob zuversichtlich auf die hügeligen Strecke nach Waldeck. Die gesamte Zeit über sah er nicht einen Konkurrenten, lediglich die Kampfrichter auf Motorrädern erinnerten ihn daran, dass er sich in einem Wettkampf befand. Trotzdem lieferte er eine starke Zeit ab und übergab schließlich an Clemens, der noch 5 Kilometer zu laufen hatte. Der erste Platz war nicht mehr erreichbar – gegen 3 Triathleten, die in der zweiten Bundesliga starten,  war nichts zu machen – nach hinten gab es auch schon einen ordentlichen Vorsprung, so war Clemens Motivation, die schnellste Laufzeit zu erreichen. Auf der welligen Strecke, mit kaum einem flachen Meter kam er erst in der zweiten Hälfte ins Rollen, schaffte aber die schnellste Laufzeit mit kanpp unter 18 Minuten. Nach einer Gesamtzeit von 1:03:57h kam er dann als zweiter ins Ziel, wo die beiden anderen schon warteten. Bestimmt wird in nächster Zeit nochmal ein Triathlon in Angriff genommen, vielleicht dann ja auch als Einzelstart…

Hessische Meisterschaften U20 | Thüringer Meisterschaften | FORUM-Lauf Wetzlar

Für Lena Ritzel standen Mitte Juni mal wieder hessische Meisterschaften auf dem Plan: 1500 Meter in der U20 in Darmstadt waren zu bewältigen. Die Meldeliste versprach schon kein zu üppiges Starterfeld, die Anzahl der Läuferinnen, die dann auch wirklich starteten, war noch geringer: Gerade mal drei Athletinnen wollten die dreidreiviertel Runden laufen. Deshalb entschied sich Lena, von Anfang an auf Bestzeitkurs zu laufen; die ersten 800m noch in Begleitung der zweitplatzierten, danach einsam vorneweg. Bis zur Kilometermarke war sie auch noch voll auf Bestzeitkurs, auf der folgenden Runde verlor sie jedoch einige Sekunden im Wind, sodass sie nach 4:48:4min  zwei Sekunden über PB, aber als hessische Meisterin, ins Ziel kam. Der Lauf stimmte sie positiv, dass bei besseren Bedingungen in den nächsten Wochen auch die Bestzeit noch fällt.

Hans Werner Hagedorn war außerhalb der heimischen Gefilden unterwegs: Bei den Thüringer Meisterschaften in Ohrdruf startete er im Hochsprung. Anders als in Hessen gibt es in Thüringen keine getrennte Jugend- und Seniorenmeisterschaften, sondern alle Athleten von der U14 bis Ü80 tragen ihre Wettkämpfe parallel aus, was für eine ganz andere Atmosphäre im Stadion sorgt. Hans Werner gewann seinen Wettkampf mit übersprungenen 1,36m deutlich vor zwei Thüringern. Leider wurde seine Leistung nicht weiter gewürdigt, da nur die Thüringer geehrt wurden.

Parallel dazu war in Wetzlar Tobias Roth beim FORUM-Lauf am Start. Bei dem Lauf werden vier 2,5km-Runden durch ein Einkaufszentrum und das benachbarte Parkhaus gelaufen, was das ganze zu einer besonderen Herausforderung macht. Für Tobi war der Lauf der erste Zehner in diesem Jahr und als Formtest gedacht. Trotz Anfahrt mit dem Mountainbike hatte er von Anfang an richtig Spaß am Laufen, wobei ihm vor allem die Passagen im Parkhaus gut lagen. Die meiste Zeit hatte er den späteren Drittplatzierten ein paar Meter vor sich, was ihn enorm pushte, da er ihn nicht weglaufen lassen wollte. Am Ende reichte die Kraft dann nicht ganz und er verlor noch ein paar Sekunden, konnte aber den vierten Platz und damit den Altersklassensieg sichern.

KiLa Rosenthal – super Veranstaltung, starke Kids

Seit einigen Jahren gibt es das Kinderleichtathletik-Wettkampfsystem. Statt traditioneller Leichtathletik gibt es für die Jüngeren Team-Wettkämpfe mit etwas anderen Disziplinen. Wir waren mit unserer U10 und U12 bereits zum zweiten Mal im Nachbarkreis in Rosenthal zu Gast und durften dort teilnehmen.

In der U10 traten sieben Mädchen aus unserer Gruppe an: Lara, Mia, Carli, Lea, Emilia, Jule und Margarete,die teilweise noch U8 Startberechtigt sind. Für die meisten war es der erste Wettkampf, weshalb die Aufregung vorher deutlich zu spüren war. Den Auftakt machte die Weitsprungstaffel, bei der die Athletinnen zweimal drei Minuten Zeit haben um so viele punktreiche Sprünge wie möglich zu machen.  Als nächstes kam der Team-Biatlon, bei dem eine, länger als erwartete, Runde gelaufen werden musste, Lara und Mia zeigten eine starke Laufleistung, dass Werfen und Zielen bereitete einige Schwierigkeiten. Beim Weitwurf zeigte sich, dass Zeit und Erfahrung ein wichtiger Faktor sind, weshalb es eher eine schwächere Disziplin war, die folgende Hindernisstaffel war die stärkste Disziplin der Gruppe.  Am Ende reichte es zwar “nur“ für einen siebten Platz – zufrieden und hoch motiviert für die kommenden Wochen waren unsere Jüngsten trotzdem!

In der U12 waren mit Leander, Amelie, Kieran, Jannis, Nicolas und Konrad alle Kinder schon mit Erfahrung in KiLa-Wettkämpfen angetreten, sodass durchaus auf einen vorderen Platz geschielt werden durfte. Los ging es mit dem Heulerwurf: Auch wenn Kieran nicht ganz glücklich damit war, dass es keine normalen Bälle sondern Heuler zu werfen galt, erreichte er 50 Punkte für die Mannschaft – ein wesentlicher Beitrag zum ersten Disziplinensieg. Danach ging es mit dem 50m-Sprint weiter. Hier zeigte Nicolas mit der schnellsten Zeit unserer Kids,   dass Fußballer das Sprinten einfach in den Beinen haben – damit war auch in der zweiten Disziplin der Sieg in Marburger Hand. Als drittes Stand der Fünfsprung auf dem Programm. Das Training der letzte Wochen machte sich bezahlt: Keiner unserer U12er hatte Probleme mit dem ungewohnten Rhythmus – besonders stark Amelies 3,10m, die den weitesten Sprung des Tages bedeuteten. Am Schluss dann der Stadioncross: von manchen herbeigesehnt, von anderen gefürchtet. Vorne weg wenig überraschend Konrad, der die restlichen etwa 50 Kinder deutlich hinter sich lassen konnte, auf dem dritten Platz Nicolas, wiederum knapp dahinter Kieran – auch im Laufen waren unsere Kids also gut dabei. Weiter hinten im Feld hatte Amelie damit zu kämpfen, überhaupt das Ziel zu erreichen. Mit der Unterstützung der Trainer und einer super Leistung erreichte aber auch sie völlig erledigt das Ziel. Mit Siegen in jeder einzelnen Disziplin ging am Ende auch der Gesamtsieg zum wiederholten Male an unsere U12.

Egal ob in der U10 oder U12 – alle Kinder hatten großen Spaß. Eine gelungene Veranstaltung mit fast 200 Kindern, die zeigt, dass das neue KiLa-System durchaus seine Berechtigung hat!

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2. Laufgala Pfungstadt

Dieses Jahr fand zum zweiten Mal in Pfungstadt Anfang Juni die Laufgala statt. Statt eines Abendsportfestes unter der Woche kommt hierbei Samstagsabends die regionale und nationale Laufelite zusammen, auch einige internationale Läufer waren am Start. Vom VfL waren vier Läufer angetreten: Über 800m Johanna Rasche (zwar für die LG Osnabrück startend, aber bei uns mittrainierend), über 1500m Arnfried vom Hode und Richard Webb und auf den 3000m Lena Ritzel.

Die Rennen wurden mit zunehmender Streckenlänge ausgetragen, also war Johanna als erste an der Reihe. In denen nach Zeiten gesetzten Läufen war sie als drittschnellste gemeldet und ging das Rennen auch dementsprechend an. Trotz Sorgen, dass sie den Start verschläft und am Ende des Feldes aus der Kurve kommt, konnte sie sich nach zweihundert Metern an dritter Position einreihen. Auf der folgenden Runde wurde das Tempo konstant hochgehalten, was Johanna problemlos mitging und sich auf Platz zwei vorarbeitete. Auf den letzten zweihundert Metern konnte sie im Schlussprint noch an der Führenden vorbeiziehen und den Lauf in neuer Bestzeit von 2:21,17min gewinnen.

Danach ging es an die 1500m: Zuerst für Richard, der mit etwas schnellerer Zeit gemeldet war als Arne. In seinem letzten Lauf für den VfL, bevor es zurück nach England ging, wollte er nochmal ein gutes Rennen zeigen. Nach einem flotten Beginn sortierte er sich am Ende des Feldes ein und lief ein kontrolliertes Rennen. Zum Ende zog er nochmal an, verpasste jedoch sehr unglücklich die 4-Minuten-Marke um gerade mal 52 Hundertstelsekunden.

Im nächsten Lauf war dann Arne am Start, wenn auch etwas überraschend: Hatte er in der Laufeinteilung noch im darauffolgenden Lauf gestanden, wurde er beim Verlesen der Starterliste von seinem Namen etwas überrascht. Nach einem kurzen Sprint zum Start, der ihm im Nachhinein ganz gut getan zu haben scheint, ging es dann auch schon los. Vorher noch am Hadern, da er der schnellstgemeldete in seinem Lauf war, hatten sich die Vorzeichen jetzt umgekehrt und er konnte sich wie Richard hinten reinhängen und einfach mitlaufen. Die Zwischenzeiten passten und so ging es weiter, bis nach einem Zielsprint eine neue Bestzeit feststand: 4:07,05.

Als letzte war dann noch Lena an der Reihe: 3000m galt es zu bewältigen, das Ziel war eine neue Bestzeit. Im großen Feld fand sie in der Mitte ihre Position, wo sie Runde um Runde mitlief. Nach und nach und nach zerfiel die Gruppe, wobei Lena in einer Dreiergruppe landete. In der Rennmitte konnte sie dort nicht ganz dranbleiben und wurde etwas langsamer. Auf dem letzten Kilometer drehte sie aber nochmal auf und kam nach 10:13,30min mit deutlicher Verbesserung ihrer Bestzeit ins Ziel.

Wieder einmal war der Ausflug nach Pfungstadt den Aufwand wert; die Laufgala zeigt, dass es auch in Deutschland Meetings geben kann, bei denen bei guter Stimmung schnell gelaufen werden kann.

 

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6. Weitblick-Spendenlauf

Anfang Juni fand rund um das Unistadion wieder der Weitblick-Spendenlauf statt. Bei dem von der studentischen Initiative “Weitblick” ausgetragenen Lauf geht es nicht um schnelle Zeiten und Wettkampf sondern darum, ein paar Runden für den guten Zweck zu laufen. Alle Einnahmen kommen Bildungsprjekten in der ganzen Welt zugute. Die VfLer entschlossen sich, das Aufwärmen vom Zirkel auf die Laufstrecke zu verlegen und so liefen 8  VfLer, jeder in seinem Tempo zwischen vier und acht Runden auf der 1km-Runde. Auch wenn das hochsommerliche Wetter alle stark ins Schwitzen brachte, hatten alle Spaß beim Laufen und taten so etwas für den guten Zweck!

DJMM Regionalentscheid Flieden

D(J)MM – für eingefleischte Leichtathleten ist sofort klar, worum es geht – alle anderen verstehen erstmal gar nichts. Ein Format, das sich bei den Erwachsenen an der immer beliebteren Team-EM orientiert und bei den Jugendlichen (in unserem Fall der WU14) eine etwas abgespeckte Version davon darstellt. Die Rahmenbedingungen sind recht einfach: sieben Disziplinen, beliebig viele Athleten (die je maximal drei Disziplinen machen dürfen), die zwei besten Athleten jeder Disziplin werden für die Mannschaft gewertet.

Angereist mit nur sechs Athletinnen war schon die Festlegung, wer welche Disziplin macht, eine echte Herausforderung. Niemand will Hochspringen, alle wollen Weitspringen, Paula und Emma müssten optimalerweise mindestens vier Sachen machen… Trotz allem stand am Ende ein Plan, mit dem alle mehr oder weniger zufrieden waren und der uns die maximale Ausbeute an Punkten versprach.

Los ging es mit dem Ballwurf. Dort waren Amelie (die eigentlich noch in der U12 startet und damit die jüngste Teilnehmerin im gesamten Feld war) und Zoe am Start. Beide beförderten den Ball direkt im ersten Versuch auf ihre Bestweite und konnten so erste wertvolle Punkte sammeln. Weiter ging es mit dem Flachsprint über 75m. Mia, unsere stärkste Sprinterin konnte ihren Lauf als Zweite beenden und war damit und auch mit ihrer Zeit hochzufrieden. Danach war Felina das erste Mal im Einsatz – ebenfalls über die 75m. Trotz Hochstarts (Felina trainiert erst seit diesem Frühjahr bei uns) erreichte sie das Ziel nach starken 11,71sec. Anschließend griffen über die Hürden dann auch unsere letzten beiden Athletinnen Emma und Paula ins Geschehen ein. Mittlerweile ist auch Paula beim Dreierrhytmus angekommen – was soll es da anderes geben als eine neue Bestzeit? Ebenfalls in neuer Bestzeit im Ziel war Emma- wie auch in Gießen vor einigen Wochen wenige Zehntel schneller als Paula. Es wird spannend zu sehen, zu welchen Zeiten die beiden in den kommenden Monaten noch in der Lage sein werden!

Als vierte Disziplin stand der Weitsprung an. Hier am Start: Amelie, Emma und Zoe. Am beeindruckendsten ist hier die Leistung von Amelie: Mit 3,86m pulverisiert sie ihre Bestleistung, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis bei ihr die 4m-Marke fällt. Diese bereits etliche Male übersprungen hat Emma, die mit 4,30m wieder in den Bereich ihrer Bestleistung springen konnte. Zu diesen Weiten fehlt Zoe noch ein ganzes Stück – mit 3,11m kann sie aber dennoch zufrieden sein. Nach dem Weit- ging es dann zum Hochsprung. Keine unserer Athletinnen war richtig begeistert von der Aussicht, springen zu müssen – hier besteht für die Trainer wohl noch einiges an Nachholbedarf. Ohne Wettkampferfahrung in dieser Disziplin und mit sehr wenig Training blieb es schließlich an Mia und Felina hängen, wenigstens ein paar Punkte zu sammeln. Bis 1,12m waren die beiden mit einer blitzsauberen Serie unterwegs und konnten alle Höhen im ersten Versuch meistern. Bei 1,16m scheiterte Mia dann allerdings dreimal, sodass für sie mit 1,12m am Ende 2cm weniger als vor einigen Wochen in Gießen zu Buche stehen. Bei Felina das gleiche Spiel: Bis 1,20m kein einziger Fehlversuch – bei 1,24m dann direkt dreimal gerissen. Mit ein bisschen mehr Training und mehr Selbstvertrauen sind aber beiden deutlich höhere Höhen zuzutrauen! Zum Abschluss ging es dann noch zweimal auf die Rundbahn. Zuerst die Staffel und abschließend zwei quälende Runden für die 800m. In der Staffel – auch das konnten wir vorher kaum trainieren – lief es am Anfang super: Emma mit einem guten Start und einem sauberen Wechsel auf Paula, danach eine saubere Übergabe auf Felina. Der letzte Wechsel ging leider völlig daneben, sodass einige Punkte auf der Bahn liegen blieben. Die zwei guten Wechsel und die starken Einzelleistungen sicherten aber den dritten Platz in der Disziplinabrechnung. Zum Schluss dann die Ausdauerleistung, die dann irgendwie doch zu jedem „echten“ Mehrkampf dazugehört. Unsere beiden Athletinnen mit völlig verschiedenen Voraussetzungen:  Paula – eigentlich von vornherein als Siegerin feststehend – mit dem Ziel Bestzeit unterwegs und Amelie mit dem einzigen Ziel, die zwei Runden irgendwie zu überstehen. So überraschte auch die Situation direkt nach dem Start wenig: Paula einsam vorweg und Amelie in ihrem Tempo am Ende des Feldes. Bei den mittlerweile hochsommerlichen Temperaturen war für Paula schon bei Rennhälfte klar, dass es mit einer neuen Bestzeit nichts wird. Die Zeit von 2:46min ist dennoch angesichts der Umstände äußerst respektabel. Amelie macht alles genau richtig: Sie hält sich am Ende des Feldes, macht ihr Rennen, mobilisiert auf den letzten Metern noch einmal alle Kräfte und kommt völlig platt ins Ziel.

In der Endabrechnung steht ein dritter Platz in der Mannschaftswertung zu Buche. Für alle – Trainer und Athletinnen – war es ein schöner Tag, der gerade uns Trainer aber auch gezeigt hat, wo noch Steigerungspotenzial liegt. Nächstes Jahr mit einer hoffentlich größeren Mannschaft und gezielterer Vorbereitung sind aber mit Sicherheit ein paar Punkte mehr drin!

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Volkslauf Frohnhausen – starke Leistungen, schlechte Orga

Wie auch schon letztes Jahr ging es am frühen Morgen an Fronleichnam zum Volkslauf nach Frohnhausen in der Nähe von Gladenbach. Die Bedingungen fast identisch zum letzten Mal: Warme Temperaturen, wenig Wind. Am Start über die 2,5km bei den Kindern war eine erfreulich große Gruppe von mehr als 30 Kindern – später sollte sich zeigen, dass das auch seine Schattenseite haben kann.

Konrad und Frederik sortierten sich direkt am Start weit vorne im Feld ein. Die beiden liegen zwar altersmäßig zwei Jahre auseinander – läuferisch sind sie aber auf einem Niveau unterwegs. So überraschte es wenig, dass die beiden nach etwa 9min direkt hintereinander aus dem Wald auftauchten. Konrad duellierte sich bis zum Schluss noch mit einem anderen Läufer, auf der Zielgerade musste er aber erkennen, dass ihm dieser dann doch einen Hauch zu schnell war; seine Altersklasse konnte er trotzdem souverän für sich entscheiden. Wenige Sekunden später erreichte dann auch Frederik das Ziel. Mal wieder ließ er sein großes läuferisches Potenzial erkennen –  umgeben von deutlich älteren Läufern konnte er seine Altersklasse deutlich für sich entscheiden. Etwa zwei Minuten dauerte es dann, bis Maximilian das Trio komplettierte. In seiner Altersklasse konnte er den zweiten Rang belegen.

Anschließend begann das lange Warten auf die Siegerehrung… nach ziemlich genau drei Stunden war es dann endlich soweit und die Kinder wurden mit Urkunden und Medaillen für ihre Leistungen belohnt. Getrübt wurde das Ganze allerdings durch eine teilweise fehlerhafte Auswertung und die Tatsache, dass die zahlreichen Pokale nicht für die Kinder, sondern für die Altersklassenläufer gedacht waren. Somit bleibt neben den starken Leistungen der Kids leider auch ein schaler Beigeschmack über eine misslungene Siegerehrung.

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11. Emil-von-Behring-Gedächtnislauf

Dieses Jahr fand Ende Mai bereits der 11. Emil-von-Behring-Gedächtnislauf in Marburg statt. Traditionell freitagsabends im Unistadion versammelte sich die gesamte Marburger Läufergemeinschaft und etliche Breitensportler um die 6-Kilometerrunde in Angriff zu nehmen. Bei warmen, sonnigem Wetter ging es nach einer Runde im Stadion, in der die Führenden auf die noch startenden Walker aufliefen, über den Hirsefeldsteg und über die Lahnwiesen bis zur Südspange, von wo die Strecke auf der anderen Lahnseite wieder zurück zum Stadion führte.

Aufgrund des unerwarteten Teilnehmeransturms- insgesamt nahmen etwa 600 Läufer teil- startete der Lauf mit einer Viertelstunde Verspätung. Im Starterfeld war auch etwa ein gutes Dutzend VfLer,  mit ganz verschiedenen Ansprüchen: Arne und Clemens drückten von Anfang an aufs Gas, wurden zwar mit der Zeit langsamer, holten sich aber Platz vier und fünf. Für Tobi war der Lauf der Wiedereinstieg nach einem halben Jahr Wettkampfpause; er zeigte, dass er schon wieder gut in Form ist und auch auf den kürzeren Strecken schnell laufen kann. Johanna wollte eigentlich nur ganz entspannt laufen, fand sich aber doch relativ weit vorne wieder. Zusammen mit einer Läuferin aus Oldenburg lief sie den Großteil der Strecke, konnte am Ende aber noch ihre Qualitäten von der Mittelstrecke ausspielen und sicherte sich so den zweiten Platz. Lisa nahm den Lauf ganz entspannt und konnte etwas Wettkampfatmosphäre aufnehmen. Es waren noch mehr VfLer dabei, mal mehr mal weniger ambitioniert, aber alle genossen die schöne Atmosphäre.

Bevor es für die „Großen“ auf die Strecke ging, waren bereits die Kinder über eine Stadionrunde unterwegs: Ganz vorne mit dabei Max und Frederik, der den Lauf mit deutlichem Vorsprung gewann.