Offenbacher Mainuferlauf 2018

Nach 2016 und 2017 ging es auch dieses Jahr zum letzten Akt der Straßenlaufsaison nach Offenbach. Bei perfekten Bedingungen – flache Strecke, Windstille, am frühen Morgen Temperaturen um 10° – sollten nochmal Bestzeiten angegriffen werden.

Am Start aus VfL-Sicht: Clemens, Thorsten, Lena und Jakob. Für alle vier ging es auf die 10km-Strecke. Vom Start weg positionierte Thorsten sich in der Spitzengruppe. Die ersten Kilometer absolvierte die sechs Mann starke Gruppe gleichmäßig, bevor Thorsten zum ersten Mal versuchte, wegzulaufen: An einem kleinen Anstieg konnte er sich auch kurz absetzten, von Dauer war das aber nicht. So  ging es immer noch in der Gruppe auf die zweiten Hälfte. Dahinter wollte Clemen schauen, was mit wenig Training und erkältungsbedingter Pause noch möglich ist. Er positionierte sich in konstantem Abstand von etwa 10m hinter einem Duo und absolvierte die ersten 5km in 17:40min. Knapp 30sec dahinter durchliefen Jakob und Lena die Streckenhälfte. Lief es die ersten vier Kilometer für Jakob noch genau nach Plan, merkte er schon auf dem fünften Kilometer, dass die Beine für eine Bestzeit, die er nach dem Training der letzten Wochen sicher anvisiert hatte, zu müde waren: „Von da an wurde es richtig hart: müde Beine, ein nicht ganz zufriedener Magen und der Kopf haben mir heute einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Keine Ahnung, was da los war – jetzt mache ich erstmal ein paar Tage Pause und plane dann mal wieder eine komplette Crossaison.“. Ganz anders bei Lena: Trotz eigentlich etwas zu schneller erster Hälfte konnte sie auf der zweiten Hälfte nochmal alles aus sich herauskitzeln und lief zusammen mit der Frauensiegerin auf Bestzeitkurs auf die finalen Kilometer. Auch wenn sie diese am Ende um wenige Sekunden ziehen lassen musste, war sie im Ziel überglücklich: „Unter 37min, neue Bestzeit – so kann man die Saison auf der Straße beenden! Ich bin mega zufrieden, dass das heute so zusammengepasst hat!“.

Clemens konnte zwar auf der zweiten Hälfte nicht mehr ganz die Zeit der ersten fünf Kilometer wiederholen, für eine 35:46min reichte es aber dennoch. Damit ist er völlig zufrieden, fehlen zu seiner Bestzeit doch nur 30sec und das trotz einer alles andere als optimalen Vorbereitung. Bei Streckenhälfte in der Spitzengruppe verkleinerte sich diese rund um Thorsten Stück für Stück, sodass kurz vor dem Ziel klar war, dass es für ihn einen Platz auf dem Podium geben würde. Auch wenn er alles versuchte, um im Spurt noch weiter nach vorne zu kommen, erreichte er das Ziel hinter dem Sieger Markus Heidl und dem  Zweiten Leonardo Ortolano als Dritter. Die Zeit von 33:28min stellte ihn dennoch völlig zufrieden: „Nach dem Stress der letzten Wochen mit Umzug, neuer Arbeitsstelle und vielen Stunden in Bus und Bahn ist das super. Manchmal ist es genau das richtige, ohne Druck und Erwartungen in ein Rennen zu gehen, wie ich es heute gemacht habe!“. In den kommenden Wochen wird Thorsten dann die Läuferszene in Berlin ein wenig aufmischen und sicher auch nochmal für den ein oder anderen Crosslauf in Hessen vorbeikommen.

Auf dem Halbmarathon war Alex am Start. Zwar nicht im Trikot des VfL, sondern für seinen Heimatverein ASC Breidenbach startend, absolvierte er weitestgehend ein einsames Rennen mit Höhen und Tiefen. Auf den letzten Kilometer konnte er dann aber zu seinen führenden Vereinskameraden Kilian Schreiner aufschließen und sich mit ihm ein packendes Finish liefern. Am Ende hatte zwar wieder Kilian die Nase vorne – die Zeit von 1:07:54h bedeutete aber eine Steigerung seiner Bestzeit um mehr als vier Minuten, was umso beachtlicher ist, wenn man bedenkt, dass er mit dieser Zeit in der ewigen Hessischen Bestenliste in den besten 35 rangiert.

Mit einer Ausnahme war es also ein erfolgreicher Wettkampf zum Ende einer Straßenlaufsaison, mit der alle Läuferinnen und Läufer sehr zufrieden sein können!

Komplette Ergebnislisten auf der Seite der Zeitnahme-Firma.

Stadtlauf Marburg mit hessischen Meisterschaften Straße

Am letzten Septembertag stand mal wieder das Heimrennen an: Beim Marburger Stadtlauf ging es rund um die Stadthalle durch das Biegenviertel. Dabei standen auch die hessischen Meisterschaften über 5 und 10 Kilometer an.

Zunächst ging es aber für die Schüler auf die Marburger Meile (1,6 Kilometer): Mit 12 Läuferinnen und Läufern stellte der VfL dabei mehr als die Hälfte aller Teilnehmer. Erfreulich ist, dass sich auch Athleten, die sonst kein Spaß am Laufen haben, überzeugen ließen, teilzunehmen. Und das auch durchaus erfolgreich: In sechs Altersklassen stand ein VfLer ganz oben auf dem Podium.

Als nächstes waren die Bambinis am Start: Auch hier dominierte der VfL das Starterfeld. Für einige der erste Lauf überhaupt, wurde von der Startlinie an losgesprintet. Nach 300 Metern hatten die Kids es dann schon geschafft und konnten glücklich die Ziellinie überqueren.

Danach wurde die Strecke wieder verlängert: Beim Stadtlauf über 10km mussten 8 Runden gelaufen werden. Das kleine Starterfeld zog sich schnell auseinander. Bei den Frauen ganz vorne waren wieder zwei VfLer: Als erste kam Jana Schütt nach 44:07 Minuten ins Ziel, auf dem zweiten Platz Sarah Krause mit 45:55 Minuten.

Den Abschluss bildeten die hessischen Meisterschaften: Zunächst die 5 Kilometer für die Schüler. Mit dabei bei ihrem ersten Meisterschaftrennen auf der Straße Paula Auschill. Von den anderen Läuferinnen mitgerissen begann sie das Rennen deutlich zu schnell, was sie ab dem zweiten Kilometer bemerken musste. Ab da konnte sie das Tempo halten und kam so als vierte (von 22 Starterinnen) nach 20:36 Minuten ins Ziel. Und das, obwohl sie eigentlich ein Jahr zu jung für die Altersklasse ist!

Zum Abschluss stand das 10-Kilometer-Rennen für die Frauen auf dem Plan: Mit dabei Lena Ritzel, Julia Altrup und Lisa Eigmüller. Lisa, zum ersten Mal bei einem Meisterschaftsrennen dabei, startete kontrolliert und hielt das Tempo konstant durch. Auf der letzten Runde zog sie dann nochmal an und kam nach 45:32 Minuten ins Ziel. Etwas weiter vorne lief Lena, die sich schnell in der Verfolgergruppe wiederfand. Um sich aus dem Gedränge herauszuhalten, führte sie die Gruppe dauerhaft an, bis sie sie nach 7 Kilometern sprengte und sich absetzte. Auf der nicht einfachen Strecke blieb sie so mit 37:34 Minuten und dem zweiten Platz in der U20 nur 20 Sekunden über Bestzeit. Julia startete leicht erkältet in den Lauf, deshalb wusste sie nicht was möglich sein sollte. Am Ende standen für sie 39:12 Minuten auf der Uhr, womit sie durchaus zufrieden war.

So waren der Stadtlauf und die hessischen Meisterschaften für die VfLer ein voller Erfolg, nachdem es in den letzten Jahren meistens nicht so gut gelaufen war.

 

Bilder gibt es auf flickr

Ergebnisse vom Stadtlauf gibt es hier und von den hessischen Meisterschaften hier

38. Ruhrtal-Volkslauf und Hochsauerland-Marathon

In Föckinghausen im tiefsten Sauerland waren Julia, Jakob und Clemens beim Hochsauerland-Waldmarathon am Start. Über ein Viertel der klassischen Distanz wollte Julia noch ein paar Punkte für den Sauerland-Laufcup sammeln um ihren Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Clemens rechnete sich Chancen auf einen Podestplatz aus und Jakob wollte nach einer 5km-Bestzeit am Vortag einfach schauen, was mit müden Beinen so geht.

Vom Start weg machte Clemens richtig Tempo und setzte sich an die Spitze des Feldes. Auf der hügeligen Strecke geht es auf der ersten Hälfte mehr hoch als runter und auf der zweiten Hälfte überwiegen dann die Bergabstücke. Clemens zeigte wieder einmal, dass seine Stärken eher beim Bergauflaufen liegen und konnte bis zur Streckenhälfte einen Vorsprung von etwa 50m auf seine beiden Verfolger herauslaufen.

Julia und Jakob ließen es etwas langsamer angehen. Bis km3 liefen die beiden zusammen – Julia von Beginn an als führende Frau, Jakob unsicher, was die Beine noch hergeben würden. Nach dem ersten längeren Bergaufstück beschloss Jakob, den Versuch zu unternehmen, zu der vor ihm liegenden Gruppe aufzuschließen. Dank einer deutlichen Tempoverschärfung hatte er die Lücke dann auch bald geschlossen und setzte sich auf dem folgenden Bergabstück von der Gruppe ab. Den vierten Gesamtplatz, den ihm der Angriff bescherte, verteidigte er dann auch bis ins Ziel. Julia kämpfte allein mit der Strecke, dem nass-kalten Wetter und dem nicht ganz einfach zu laufenden Untergrund. Am Ende reichte es für einen deutlichen Sieg in der Frauenkonkurrenz. Die Zeit ist zwar etwa 1min langsamer als letztes Jahr, angesichts der Umstände ist das aber dennoch völlig in Ordnung. Clemens – bei Streckenhälfte mit 50m Vorsprung – musste wieder einmal erkennen, dass er bergab noch deutliches Steigerungspotenzial hat: Schnell war er ein- und überholt und verlor noch einiges an Boden auf die beiden vor ihm Platzierten. Trotzdem geht der dritte Platz für ihn in Ordnung: Nach seinem Job als Tempomacher für Jakob am Vortag und wenig Lauftraining in den letzten Monaten steigt die Form langsam wieder, sodass spätestens in der Crosssaison wieder mit ihm in Topform zu rechnen sein wird.

Trotz des herbstlichen Wetters mit Regen und Temperaturen unter 10° war es ein gelungener Sonntagvormittag im Sauerland. Für Jakob und Clemens mit der Erkenntnis, dass auch zwei Wettkämpfe an einem Wochenende auf hohem Niveau möglich sind, für Julia mit dem fünften Sieg im Laufcup und dem damit quasi sicheren Sieg.

13. Offene Hanauer 5km-Meisterschaften

Nach den krummen 7km letzte Woche in Treysa ging es sechs Tage später für die Möller-Brüder nach Hanau. Jakob wollte dort seine mittlerweile schon etwas ältere 5km-Bestzeit verbessern, Clemens unterstützte ihn dabei.

Am ersten echten Herbsttag des Jahres waren die Bedingungen in Nieder-Rodenbach perfekt: eine flache Strecke, kaum Wind, Temperaturen um 18° und nicht zuletzt ein starkes Starterfeld. Die ersten 800m im Stadion waren schnell absolviert – das angeschlagene Tempo sogar etwa schneller als der geplante Schnitt von knapp über 3:30min/km. Im Wald konnten die beiden dann bald zu einer größeren Gruppe aufschließen, in der sie bis kurz hinter Streckenhälfte Kräfte sparen konnten. Bis hierhin lief alles perfekt: ein gleichmäßiges Tempo auf Bestzeitkurs und die Gewissheit, dass eine Zeit deutlich unter 18min möglich sein sollte. Nach einem etwas zu langsamen dritten Kilometer ging es dann in die entscheidende Phase. Etwa 600m steigt die Strecke ganz leicht an – wenn es gelingen sollte, nicht langsamer zu werden, war die Bestzeit quasi sicher. „So ganz frisch war ich nicht mehr, aber irgendwie ist es mir gelungen, das Tempo zu halten und dann auf den letzten 1000m sogar nochmal etwas zu steigern. Ohne Clemens Unterstützung wäre das heute nicht so schnell gewesen, die 17:19min sind der absolute Hammer: 53sec schneller als meine alte Bestzeit“, war Jakob im Ziel hochzufrieden. Auch für Clemens, der in den letzten Monaten lauftechnisch weniger aktiv war, war es ein gelungener Test für den Mainuferlauf in Offenbach, bei dem die Brüder dann mit Bestzeiten über 10km liebäugeln.

Mit Sicherheit werden wir nicht zum letzten Mal beim SSC Hanau-Rodenbach zu Gast gewesen sein: Die familiäre Veranstaltung bietet alles, was das Läuferherz begehrt!

Komplette  Ergebnisse gibt es beim Veranstalter

32. Treysaer Stadtlauf 2018 – VfL dominiert in der Schwalm

Nachdem letztes Jahr bereits Lena und Clemens in Schwalmstadt beim Treysaer Stadtlauf teilgenommen hatten, wurden sie dieses Jahr noch von Thorsten und Jakob verstärkt. Auf sechs Runden entlang der Schwalm mussten dabei knapp 7 Kilometer gelaufen werden.

Auf einer Runde im Stadion konnte sich das Feld schon etwas sortieren, vorneweg der Vorjahressieger, in der Verfolgergruppe Thorsten. Dahinter sortierte sich der Rest vom VfL ein: Clemens startete vorsichtig, da er nicht wusste, wie gut die Form war und lief so an Position 8. In der vierten Runde konnte er auf eine dreiköpfige Gruppe vor ihm auflaufen, von der nur einer seinem Tempo folgen konnte. Dieser Konkurrent ließ sich auch nicht abschütteln, sodass sich das Duell auf der abschließenden Stadionrunde entschied, leider mit dem schlechteren Ausgang für Clemens, der trotzdem unter seiner Zeit aus dem Vorjahr blieb.

Dahinter liefen Jakob und Lena zunächst wie geplant die ersten Kilometer zusammen. Nach etwa einem Drittel der Strecke und einer Pace im Bereich der 5km-Bestzeiten der beiden, reduzierte Lena das Tempo für einige hundert Meter, sodass eine Lücke von etwa 20m aufging. Jakob nun auf der Verfolgung eines etwa 100m vor ihm liegenden Läufers und Lena in dem Bestreben, die Lücke nicht größer werden zu lassen. Nach etwa 5km konnten die beiden dann noch einen Platz gutmachen und kämpften dann in erster Linie gegen die müder werdenden Beine. „Langsamer sind wir nur minimal geworden, es war heute ein perfektes Rennen! Dass ich meinen Vorjahressieg wiederholen konnte, ist natürlich super – viel wichtiger ist mir aber, dass ich mich um fast eine Minute steigern konnte. In zwei Wochen stehen dann die hessischen Meisterschaften an und Mitte Oktober soll es dann in Offenbach nochmal richtig schnell werden“, resümierte Lena im Ziel. Einen ähnlichen Plan verfolgt Jakob: „Nächste Woche 5km in Hanau unter 18min und dann die Form noch für eine Bestzeit in Offenbach über 10km nutzen – das wäre der perfekte Herbst!“

Vorne schaffte es Thorsten, taktisch zu laufen und nicht zu schnell die Kraft zu verpulvern. In der Verfolgergruppe konnte er gut mitlaufen und Kraft sparen. Nach zwei Runden löste er sich dann aus der Gruppe und zog das Tempo an. Der Vorsprung des Führenden wurde so immer kleiner und nach vier Runden zog Thorsten an ihm vorbei. Die zwei letzten Runden auf der abwechslungsreichen Runde drehte er im Alleingang und konnte so ungefährdet den Sieg einfahren. Dabei schrappte er sogar nur um vier Sekunden am Streckenrekord vorbei – und das, obwohl die Strecke etwas länger geworden ist.

So war Treysa wieder eine Reise wert: ein schöner Lauf auf abwechslungsreicher Strecke mit einer Distanz, die man sonst nicht läuft. Wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder.

Komplette Ergebnislisten gibt es hier

Jedermannzehnkampf Bad Nauheim 2018

Nach einem Jahr Pause waren die Leichtathleten des VfL Marburg wieder zu Gast beim Jedermannzehnkampf des  LSC Bad Nauheim. Bei besten Bedingungen maßen sich neun Vfler mit 140 anderen Athleten.

Felix beim Kugelstoßen
Tag 1:
100 Meter

Wie üblich begann der Zehnkampf mit den hundert Metern: Als erste VfLerin startete Felina Lu Dewald in den Zehnkampf: Mit dreizehn Jahren als jüngste aller Teilnehmerinnen konnte sie hier die ersten Punkte sammeln. Im nächsten Lauf war Marc Pascal Heinz an der Reihe: Erst seit einem halben Jahr bei uns trainierend, beendete der 14-Jährige den Lauf in 13,70 Sekunden. Der nächste VfLer war Routinier Marko Seeg: Schon zum fünften Mal in Bad Nauheim am Start kam er nach 13,38 Sekunden ins Ziel. Im letzten Lauf duellierten sich Felix Vollendorf und Clemens Möller: Felix, der einen Neunkampf machte- die 1500m hatte er an Jakob Möller abgegeben- lag am Start deutlich vorne. Zum Ende kam Clemens, bei seinem ersten Stadionleichtathletikwettkampf seit zwei Jahren, immer näher und gewann den Lauf mit neun Hundertstelsekunden Vorsprung.

 

Hochsprung

Marko beim Kugelstoßen

Aufgrund der vielen Teilnehmer können nicht alle Disziplinen in Originalreihenfolge durchgeführt werden, deshalb stand bei uns als zweite Disziplin der Hochsprung an. Marko war freudig überrascht von seiner Leistung mit 1,50 Meter. Felix, der bis 1,45 Meter noch im Schersprung die Latte überquert hatte, kam mit dem Flop noch über 1,55 Meter und Clemens verbesserte seine Bestleistung um 10cm auf 1,65 Meter.

 

Kugel

Danach ging es zum Kugelstoßen: Bei Gewichten zwischen 3 und 7,26kg sprangen für die VfLer Weiten zwischen 6,38 Meter und 9,69 Meter heraus, was für Felina, Marc und Clemens neue persönliche Bestleistungen bedeutete. Bei den einen kann noch etwas an der Technik gearbeitet werden, andere sollten mal den Kraftraum aufsuchen, um noch etwas weiter zu kommen.

Weitsprung

Obwohl der Weitsprung eine der „normaleren“ Disziplinen ist, sind auch hier gute Resultate nicht vorprogrammiert. Das merkten alle Vfler bei der vierten Disziplin: Keiner kam so recht mit dem Anlauf zurecht; die ersten Versuche, wenn sie denn gültig waren, waren deutlich kürzer als erhofft. In den nächsten Versuchen konnten sie dann noch etwas drauflegen, aber Ergebnisse rund um 5 Meter sind für die Männer dann doch nicht das erhoffte Ergebnis.

Marc beim 400m-Start
400 Meter

Spaß macht die fünfte Disziplin den wenigsten, aber sie gehört zum Zehnkampf dazu. Die ersten 200 Meter gehen noch gut, auf der zweiten Hälfte muss dann gebissen werden. Marc kam nach 71,75 Sekunden ins Ziel, mit etwas mehr Erfahrung ist da nächstes Jahr noch mehr drin. Dass Marko die Erfahrung schon hat und dazu kämpfen kann, zeigte er eindrucksvoll mit einer Zeit von 63,24 Sekunden.

Tag 2:
100/110 Meter Hürden

Die Hürden verzeihen nichts: Man hat nur einen Versuch und der muss passen. Bei manchen klappte das gut- Marc kam über die 100m gut über die Hürden und gewann seinen Lauf in 17,17 Sekunden. Bei anderen lief es nicht so gut: Clemens und Felix hatten  auf der 110m-Strecke Probleme mit dem Rhythmus, mussten mehrfach das Bein wechseln und kamen erst nach über 18 bzw. 20 Sekunden ins Ziel.

Felina (links) beim Hürdenlauf
Stabhochsprung

Stabhochsprung ist wohl die anspruchsvollste Disziplin beim Zehnkampf, beim Jedermannzehnkampf gibt es immer interessante Darbietungen mit dem Stab zu sehen. Felina, mit genau einer Stunde Stabhochsprungtraining, hatte vor dem Wettkampf Zweifel, ob sie überhaupt die Einstiegshöhe von 1,10 Meter schaffen würde, überraschte sich selber und übersprang alle Höhen bis 1,50 Meter. Markos Ziel war genau ein Meter höher: Das schaffte er souverän und konnte sich noch bis 2,70 Meter steigern.

Diskuswurf

Aus dem Stand, mit einer oder anderthalb Drehungen: Alles konnte man in Bad Nauheim sehen. Für Marc galt es, bei seinem ersten Diskuswettkampf überhaupt einen gültigen Versuch ins Feld zu bekommen, das gelang ihm auf Anhieb und gleich mit einer ordentlichen Weite über 18 Meter. Den weitesten VfL-Wurf zeigte Marko, der die Scheibe mit etwas ausgereifterer Technik auf 24,61 Meter schleuderte.

Clemens beim Speerwurf

Speerwurf

Letzte Technikdisziplin, die Konzentration und Kraft lässt nach. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder versuchen, schön zu werfen – Felina aus dem Stand auf 16,33 Meter – oder mit Gewalt den Speer raushauen – Felix auf 29,45 Meter. Am besten sollte man ein Mittelding finden, das versuchte Clemens, der damit seine Bestleistung um 4 Meter auf 33,08 Meter verbesserte.

1500 Meter

Die 1500 Meter: Für die meisten das notwendige Übel, um den Zehnkampf abzuschließen, Jakob reiste dagegen nur für die Dreidreiviertel Stadionrunden an. Nach der ersten Geraden hatte sich das Feld schon sortiert, Clemens an zweiter Stelle, Jakob direkt dahinter. An der Reihenfolge änderte sich nichts mehr, der Abstand wurde mal größer, mal kleiner. Die beiden erreichten das Ziel nach (für einen Zehnkampf) starken 4:43 bzw. 4:46 Minuten. Hervorzuheben ist auch Felinas Leistung, die fast gar nicht angetreten wäre, sich dann aber tapfer über die Bahn kämpfte und sogar noch einen Endspurt hinlegen konnte.

Es waren wieder zwei schöne Tage, mit Höhen und Tiefen, mit Freude und Verzweiflung, mit guten und weniger befriedigenden Leistungen. Was den Zehnkampf ausmacht ist vor allem der Zusammenhalt der Athleten: Es wird jeder angefeuert, egal bei welcher Höhe oder aus welcher Mannschaft, man gibt sich gegenseitig Tipps, man freut sich mit den anderen. Jeder geht den Zehnkampf anders an: Felina und Marc, bei vielen Disziplinen zum ersten Mal am Start, konnten viele Erfahrungen sammeln. Clemens, der fast nur noch auf den Laufstrecken unterwegs ist, hatte auch/ vor allem bei den „Nichtläufen“ viel Spaß. Felix merkt, dass man einen Zehnkampf auch mit wenig Training absolvieren kann, etwas mehr aber nicht schaden würde. Jakob ließ sich leider nicht überzeugen, etwas mehr als 1500m zu machen. Und Marko freut sich auf nächstes Jahr, wenn er dann endlich mit leichteren Gewichten werfen darf. Diese Vielfalt macht den Zehnkampf aus, deshalb kommen wir nächstes Jahr bestimmt wieder, dann mit einer noch größeren Gruppe.

 

Bilder gibt es bei flickr und die kompletten Ergebisse beim LSC Bad Nauheim

Fuldamarathon und Waldlauf Calle

Am 9. September ging es für drei VfLer zu Wettkämpfen: Tobi und Alex waren in Fulda am beim Marathon über 10 Kilometer und auf der Halbmarathonstrecke am Start, Julia sammelte beim Caller Waldlauf Punkte für den Volksbank Sauerland LaufCup.

Fuldamarathon

Für Tobi und Alex ging es am Sonntag nach Fulda. Bereits zum 25. Mal organisierte hier die LG Fulda die beliebte Laufveranstaltung durch die Barockstadt. Für Tobi stand auf seinem Weg zum Köln-Marathon der Halbmarathon auf dem Programm, während Alex die Gelegenheit nutzte, um einen anspruchsvollen 10 km Tempolauf zu absolvieren. Als Erster wurde Tobi zusammen mit 450 weiteren Starten auf die Strecke in die Fuldaer Altstadt, vorbei am Dom, durch den Schlossgarten und in die stadtnahe Landschaft geschickt. Von Beginn an fand er sich unter den besten Läufern wieder und konnte sein angestrebtes Tempo von ca. 3:48 min/km konstant halten. Meter um Meter fielen die anderen Läufer zurück, sodass nur noch der spätere Sieger Ilyas Iman vor Tobi lag.

Währenddessen startete Alex auf die 10 km Strecke. Zusammen mit Lorenz von der LG Fulda, der während des Semesters auch Teil der Marburg Laufgruppe ist, und Phillip Häßner, ein in den sozialen Medien aufkommender Läufer mit einer PB von 32:00 Minuten auf 10 Km, bildete sich sofort ein Führungstrio. Noch etwas müde von den schnellen 5000m zwei Tage zuvor, hielt sich Alex zunächst zurück. Kurz vor dem vierten Kilometer reichte dann schließlich eine kleine Tempoverschärfung, um das Trio zu sprengen und eine Lücke auf Phillip und Lorenz zu reißen. Das Tempo weiterhin hoch haltend konnte Alex schließlich in 32:44 Minuten den Sieg holen vor Phillip (34:13 Min) und Lorenz (35:33 Min). In Anbetracht der Vorbelastung und der doch anspruchsvollen, da mit vielen Kurzen, Steigungen und Kopfsteinpflaster gespickten Strecke, ist Alex sehr zufrieden mit der Zeit.

War Alex bereits im Ziel, durfte Tobi auf einer Schleife um den Auweiher seine letzten Kilometer rennen. Immernoch schneller als geplant und auf Platz 2 liegend traten nach dem 19. Kilometer jedoch Schmerzen im seitlichen Bauchbereich auf. Diese zwangen Tobi dazu, sein Tempo drastisch zu reduzieren. Leider kamen dadurch auf den letzten Kilometern noch einige Läufer an ihm vorbei und er musste sehr kämpfen, bis er die Schlussrunde im Stadion erreichte. Letztendlich erreichte er unter starken Schmerzen als 7. in 1:24:27 h das Ziel. Trotz der Probleme kann er zuversichtlich in Richtung Marathon schauen.

Waldlauf Calle

Am selben Tag war Julia im Sauerland beim Caller Waldlauf am Start:

Julia bei der Siegerehrung“Am Anfang hab ich mich, nach knapp 4-monatiger Verletzungspause, nicht direkt getraut, richtig Gas zu geben, und bin – à la Meisterschaftsrennen – einfach mal mit der ersten Frau mitgegangen. Lange Zeit sind wir auch zusammen gelaufen – die Strecke war echt anspruchsvoll, immer lange bergan und bergab, nie konnte man mal auf einer Ebene zur Ruhe kommen – und die Frau wurde mit der Zeit immer schneller. Als es einmal sehr lange bergab ging (nicht gerade meine Stärke), ist sie mir auch richtig weit davon gelaufen, und ich habe die nächsten paar Kilometer damit verbracht, den Vorsprung wieder einzuholen. Erst bei Kilometer 8 hatte ich sie wieder, und konnte dann den letzten Kilometer mit Berganstrecke richtig anziehen, da ich die Strecke kannte und wusste, dass ich bergauf besser kann als bergab. Der letzte Kilometer hat mich dann richtig zerstört, ich hab alles nochmal aus mir rausgeholt, aber es dann doch als erste Frau ins Ziel geschafft – sogar mit einer besseren Zeit als letztes Jahr – keine Ahnung, wie ich das gemacht habe… Aber im Nachhinein weiß ich, ich hätte keine Sekunde mehr schneller laufen können, und es hat echt richtig Spaß gemacht, mal wieder alles zu geben (kann man ja im Schwimmbad nicht immer) und mich richtig zu verausgaben. Die kommenden zwei Wochen muss ich jetzt versuchen, noch ein paar Punkte für den LaufCup zu sammeln.”

Ergebnisse aus Fulda

Ergebnisse aus Calle

Bahnlauf Breidenbach 2018

Die Sommersaison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, die Wettkampfdichte für uns Läufer steigt steil an. Freitagnachmittag und -abend sollte die Bahn in Breidenbach noch einmal zum Brennen gebracht werden, bevor es in den kommenden Wochen dann auf die Straße geht.

Am Start drei Kids und zwei Erwachsene. Den Beginn machten die 800m der Kinder. Hier für den VfL am Start: Konrad und Laurenz. Beide schon länger dabei, beide schon mit Erfahrungen im Laufbereich – was sich auszahlen sollte. Die erste halbe Runde liefen beide mutig in der Spitzengruppe des erfreulich großen Starterfeldes mit. Nach 200m sortierte Konrad sich geschickt an zweiter Stelle ein und konnte so Kräfte sparen. Laurenz musste einsehen, dass sein Anfangstempo vielleicht ein bisschen zu schnell war und verlor den Kontakt nach vorne. Dennoch kämpfte er verbissen um jede Sekunde, zeigte einen starken Schlussspurt und wurde am Ende vierter seiner Altersklasse nach etwas mehr als 3min.

Nach der Hälfte des Rennens ging Konrad an seinem Konkurrenten vorbei, konnte ihn aber nicht abschütteln, sodass sich auf den letzten Metern ein packendes Rennen entwickelte: Erst sah es ganz danach aus, dass Konrad den Kürzeren ziehen würde. Auf der Zielgerade zeigte er aber dann einen Spurt, der seinesgleichen sucht, konnte seinem Widersacher noch 10m abnehmen und entschied den Lauf so für sich.

Einige Stunden später – im letzten und damit schnellsten Lauf der Veranstaltung über 5000m – waren dann noch Alex und Thorsten am Start. Beide mit vielen schnellen Kilometern in den letzten Tagen in den Beinen, dennoch beide hochmotiviert, noch einmal richtig anzugreifen. In einem (für hiesige Verhältnisse) extrem stark besetzten Rennen wurde Alex nach 15:39min dritter und Thorsten etwa 40sec später achter. Angesichts der anstrengenden Woche vorweg zeigten sich beide zufrieden mit ihren Zeiten. Klar ist aber auch, dass alle beide das Potenzial zu deutlich schnelleren Zeiten haben, wie sie ja in den vergangenen Wochen und Monaten auch schon gezeigt haben.

Alles in allem mal wieder eine perfekt organisierte Veranstaltung. Der ASC Breidenbach zeigt immer wieder, dass kleine Veranstaltungen häufig genau die sind, zu denen man immer wieder gerne kommt!

Komplette Ergebnisse gibt es hier.

Sportabzeichentag 2018

Am 1. September haben die Leichtathleten des Vfl Marburg einen Sporttag ausgetragen, wo alle interessierten Mitglieder des Vereins sich an einem Sportabzeichen versuchen konnten. Es waren zahlreiche Athleten vor Ort, um ihr Bestes zu geben. Verschiedene Disziplinen wurden angeboten: Neben Lauf und Sprint wurden noch Wurf und Sprung angeboten.

Das deutsche Sportabzeichen gliedert sich in vier Teilbereiche. Die Reihenfolge ist variabel, jedoch muss am Ende im Bereich Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination geprüft werden. Bei erbrachten Leistungen, die sich je nach Altersstufe in den Disziplinen und den Anforderungen unterscheiden, kann dann ein goldenes, silbernes oder bronzenes Abzeichen erworben werden.

Zu Anfang liefen sich die Sportler gemeinsam im Stadion warm, danach wurde in einem großen Kreis gemeinschaftlich ein Dehnprogramm durchgeführt, um den Körper optimal für den Tag vorzubereiten. Nachdem sich jeder fertig gemacht hatte, ging es mit der Schnelligkeit los, wo sich zuerst die Kleinen im 30m Sprint versuchten. Anschließend wurde der 50m Sprint durchgeführt und zum Schluss durften auch die Erwachsenen an den Start. Bei den Männern musste eine Zeit von 13,00 sec. auf 100m geschlagen werden, um hier Gold zu erreichen.

Mit der ersten Disziplin im Rücken schauten alle auf die Weitsprunggrube, die als nächstes folgte. Hierbei machten sich die Athleten zunächst mit ein paar Probesprüngen warm. Mit mehreren Versuchen konnte sich jeder seine Leistungen einteilen und auch wenn ein Sprung nicht zufriedenstellend war, konnte direkt mit einem neuen Versuch sein Erfolg erzielt werden. Hierbei war es schön zu sehen, wie sich alle gegenseitig unterstützten und der Spaß immer ganz oben stand. So konnte die ein oder andere Leistung gesteigert werden. Da für manche Weitsprung nicht die beste Disziplin war,wichen einige auf die Alternative Seilspringen aus, wo 20 Kreuzsprünge hintereinander absolviert werden mussten.

Zu diesem Zeitpunkt waren Schnelligkeit und Koordination abgeschlossen. Nun folgte der Medizinballwurf bzw. der Ballwurf als Kraftübung. Neben 80g, 200g für die U16, mussten die Erwachsenen einen 2kg-Medizinball werfen oder stoßen. Hierbei konnten einige witzige Techniken beobachtet werden. Wem jedoch diese Disziplin nicht lag, konnte mit Standweitsprung ausgleichen. Nachdem diese Disziplin absolviert wurde, wurde nochmal pausiert, getrunken, Kräfte gesammelt und sich abgesprochen. Denn nun folgte der 800m- und 3.000m Lauf. Zuerst starteten die Kleinen im Massenstart für 800m, wobei die Erwachsenen sie tatkräftig anfeuerten. Nachdem alle im Ziel waren, wurde einmal getauscht. Die Älteren gingen an den Start und die Jüngeren feuerten die Großen an. Zum Schluss wurden nochmal alle erbrachten Leistungen angeguckt.

Alles in Allem war es ein erfolgreicher Tag für alle. Es war schön zu sehen, wie sehr sich die Vielzahl der Teilnehmer untereinander unterstützt haben und angefeuert haben. Viele können sich nun an einem Sportabzeichen in Gold, Silber oder Bronze erfreuen.

Lahnparklauf Wetzlar 2018 – VfL auf jeder Distanz vertreten

Vier Läufer schickt der VfL Marburg in Wetzlar ins Rennen und ist damit auf allen vier Distanzen vertreten: Tobi auf 30 km, Alex auf der Halbmarathondistanz, Thorsten auf 10 km und Jakob läuft die 5 km.

Bei für den Hochsommer frischen Temperaturen ertönt um 8:35 zunächst der Startschuss für Alex und Tobi. In der Vorbereitung auf den Köln-Marathon geht Tobi in sein erstes Rennen, das länger als 10 Kilometer ist, und hat mit Blick auf das letzte Jahr in Wetzlar noch eine Rechnung offen. Denn genau auf diesen 30 Kilometern absolvierte er 2017 die Generalprobe für sein Marathondebüt und wurde 3 Kilometer vor Schluss durch Magenprobleme jäh ausgebremst. Dies im Hinterkopf geht er kontrolliert an und erreicht bei geplanter 4:15-Pace den Wendepunkt.Start Lahnparklauf

Alex hingegen startet aus dem vollen Training heraus in seinen Halbmarathon und fndet sich schnell in einer dreiköpfigen Führungsgruppe wieder, in der er mitschwimmen kann, sich aber nicht sonderlich spritzig fühlt. Wie wir es bei Distanzen von 20 Kilometern oder länger kennen, kommt auch für Tobi und Alex die entscheidende Phase erst in der zweiten Hälfte, wozu wir noch kommen.

Während diese beiden nun schon länger unterwegs sind, dürfen Jakob und Thorsten auch endlich an den Start.

Jakob, der diese 5 Kilometer als Richtmaß für die 5/10 Kilometer in Hanau nutzen will, kommt gut ins Rennen und legt einen gleichmäßigen Lauf mit einem schnellen letzten Kilometer hin. Hiermit läuft er auf 6 Sekunden an seine Bestzeit heran und belegt mit 18:18 den zweiten Platz.

Ähnlich wie Jakob findet auch Thorsten einen guten Rhythmus und steht schnell allein an der Spitze des Feldes. Vom Wendepunkt zurückkehrend wird er kurz überrrascht, denn Alex, der nach 16 Kilometern durch einen Antritt die Spitze der Halbmarathonkonkurrenz übernehmen konnte, kommt plötzlich aus einer Seitenstraße wenige Meter hinter ihm. Glück für Alex und Thorsten, die nun gemeinsame Sache machen können und zwei schnelle Kilometer hinlegen. Alex, der sich besser und besser fühlt, kann sogar noch zulegen, zieht von Thorsten weg, bringt die letzten 5 Kilometer in deutlich unter 17 Minuten hinter sich und siegt mit 1:13:37. Kurz nach Alex erreicht auch Thorsten  etwas vom Gegenwind genervt mit exakt 34 Minuten als Sieger das Ziel.

Im Ziel fehlt also nur noch Tobi. Dieser fühlt sich nach dem Wendepunkt immer besser und erhöht das Tempo kontinuierlich, die letzten 5 Kilometer soagr jeweils auf deutlich unter 4:00. Am Ende stoppt für ihn die Uhr bei 2:03:04 und der Einbruch des letzten Jahres ist vergessen; der Köln-Marathon kann langsam kommen.