Stadtlauf Marburg mit hessischen Meisterschaften Straße

Am letzten Septembertag stand mal wieder das Heimrennen an: Beim Marburger Stadtlauf ging es rund um die Stadthalle durch das Biegenviertel. Dabei standen auch die hessischen Meisterschaften über 5 und 10 Kilometer an.

Zunächst ging es aber für die Schüler auf die Marburger Meile (1,6 Kilometer): Mit 12 Läuferinnen und Läufern stellte der VfL dabei mehr als die Hälfte aller Teilnehmer. Erfreulich ist, dass sich auch Athleten, die sonst kein Spaß am Laufen haben, überzeugen ließen, teilzunehmen. Und das auch durchaus erfolgreich: In sechs Altersklassen stand ein VfLer ganz oben auf dem Podium.

Als nächstes waren die Bambinis am Start: Auch hier dominierte der VfL das Starterfeld. Für einige der erste Lauf überhaupt, wurde von der Startlinie an losgesprintet. Nach 300 Metern hatten die Kids es dann schon geschafft und konnten glücklich die Ziellinie überqueren.

Danach wurde die Strecke wieder verlängert: Beim Stadtlauf über 10km mussten 8 Runden gelaufen werden. Das kleine Starterfeld zog sich schnell auseinander. Bei den Frauen ganz vorne waren wieder zwei VfLer: Als erste kam Jana Schütt nach 44:07 Minuten ins Ziel, auf dem zweiten Platz Sarah Krause mit 45:55 Minuten.

Den Abschluss bildeten die hessischen Meisterschaften: Zunächst die 5 Kilometer für die Schüler. Mit dabei bei ihrem ersten Meisterschaftrennen auf der Straße Paula Auschill. Von den anderen Läuferinnen mitgerissen begann sie das Rennen deutlich zu schnell, was sie ab dem zweiten Kilometer bemerken musste. Ab da konnte sie das Tempo halten und kam so als vierte (von 22 Starterinnen) nach 20:36 Minuten ins Ziel. Und das, obwohl sie eigentlich ein Jahr zu jung für die Altersklasse ist!

Zum Abschluss stand das 10-Kilometer-Rennen für die Frauen auf dem Plan: Mit dabei Lena Ritzel, Julia Altrup und Lisa Eigmüller. Lisa, zum ersten Mal bei einem Meisterschaftsrennen dabei, startete kontrolliert und hielt das Tempo konstant durch. Auf der letzten Runde zog sie dann nochmal an und kam nach 45:32 Minuten ins Ziel. Etwas weiter vorne lief Lena, die sich schnell in der Verfolgergruppe wiederfand. Um sich aus dem Gedränge herauszuhalten, führte sie die Gruppe dauerhaft an, bis sie sie nach 7 Kilometern sprengte und sich absetzte. Auf der nicht einfachen Strecke blieb sie so mit 37:34 Minuten und dem zweiten Platz in der U20 nur 20 Sekunden über Bestzeit. Julia startete leicht erkältet in den Lauf, deshalb wusste sie nicht was möglich sein sollte. Am Ende standen für sie 39:12 Minuten auf der Uhr, womit sie durchaus zufrieden war.

So waren der Stadtlauf und die hessischen Meisterschaften für die VfLer ein voller Erfolg, nachdem es in den letzten Jahren meistens nicht so gut gelaufen war.

 

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Ergebnisse vom Stadtlauf gibt es hier und von den hessischen Meisterschaften hier

Bahnlauf Breidenbach 2018

Die Sommersaison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, die Wettkampfdichte für uns Läufer steigt steil an. Freitagnachmittag und -abend sollte die Bahn in Breidenbach noch einmal zum Brennen gebracht werden, bevor es in den kommenden Wochen dann auf die Straße geht.

Am Start drei Kids und zwei Erwachsene. Den Beginn machten die 800m der Kinder. Hier für den VfL am Start: Konrad und Laurenz. Beide schon länger dabei, beide schon mit Erfahrungen im Laufbereich – was sich auszahlen sollte. Die erste halbe Runde liefen beide mutig in der Spitzengruppe des erfreulich großen Starterfeldes mit. Nach 200m sortierte Konrad sich geschickt an zweiter Stelle ein und konnte so Kräfte sparen. Laurenz musste einsehen, dass sein Anfangstempo vielleicht ein bisschen zu schnell war und verlor den Kontakt nach vorne. Dennoch kämpfte er verbissen um jede Sekunde, zeigte einen starken Schlussspurt und wurde am Ende vierter seiner Altersklasse nach etwas mehr als 3min.

Nach der Hälfte des Rennens ging Konrad an seinem Konkurrenten vorbei, konnte ihn aber nicht abschütteln, sodass sich auf den letzten Metern ein packendes Rennen entwickelte: Erst sah es ganz danach aus, dass Konrad den Kürzeren ziehen würde. Auf der Zielgerade zeigte er aber dann einen Spurt, der seinesgleichen sucht, konnte seinem Widersacher noch 10m abnehmen und entschied den Lauf so für sich.

Einige Stunden später – im letzten und damit schnellsten Lauf der Veranstaltung über 5000m – waren dann noch Alex und Thorsten am Start. Beide mit vielen schnellen Kilometern in den letzten Tagen in den Beinen, dennoch beide hochmotiviert, noch einmal richtig anzugreifen. In einem (für hiesige Verhältnisse) extrem stark besetzten Rennen wurde Alex nach 15:39min dritter und Thorsten etwa 40sec später achter. Angesichts der anstrengenden Woche vorweg zeigten sich beide zufrieden mit ihren Zeiten. Klar ist aber auch, dass alle beide das Potenzial zu deutlich schnelleren Zeiten haben, wie sie ja in den vergangenen Wochen und Monaten auch schon gezeigt haben.

Alles in allem mal wieder eine perfekt organisierte Veranstaltung. Der ASC Breidenbach zeigt immer wieder, dass kleine Veranstaltungen häufig genau die sind, zu denen man immer wieder gerne kommt!

Komplette Ergebnisse gibt es hier.

Regionseinzelmeisterschaften U12/U14

Als eine der letzten Meisterschaften der Sommersaison fanden in Langgöns die Regionseinzelmeisterschaften der U12 und U14 statt. Bei heißen Temperaturen gingen sechs Athleten und Athletinnen des VfL insgesamt 16 Mal an den Start.

Als jüngste VfLerin startete Amelie im Weitsprung und über die 50m.  Mit nur drei Sprüngen kam sie auf 3,82m und wurde damit bisschen ärgerlich Zweite, nur sechs Zentimeter fehlten zum Sieg. Bei den Jungs bestritten Jan und Friedrich in der M12 den Weitsprung, 75m und die 800m. Im Weitsprung kam Friedrich als Dritter auf das Podest, im Sprint rutschte er als vierter kanpp daran vorbei. Beide waren aber zufrieden mit dem Erreichen des Endlaufs, wo Jan Fünfter wurde.

Mia schaffte es ebenfalls über Vor- und Zwischenlauf ebenfalls in den Endlauf. Dort schwanden dann ein wenig die Kräfte und sie wurde Sechste. In der W13 war der VfL durch Felina und Emma vertreten: Felina startete mit dem Hochsprung, kam aber nicht richtig in den Wettkampf und übersprang 1,20m. Emma begann mit Kugelstoßen und gewann mit fast einem Meter Vorsprung. Auch beim Ball wurf kam sie auf Podium: 35 Meter bedeuteten den zweiten Platz. Den Abschluss bildete für beide der Weitsprung: Felina hatte Probleme mit dem Anlauf, kam trotzdem bis in den Endkampf, konnte sich dort aber nicht mehr verbessern. Bei Emma lief es von Sprung zu Sprung besser, die Bestweite aus dem letzten bedeutete auch hier den zweiten Platz.

Bei erfreulich großen Teilnehmerfeldern konnten die VfLer gut mitmischen. Aber auch Schwächen wurden sichtbar, an denen in den kommenden Wochen und Monaten gearbeitet wird.

Ergebnisse

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DJMM Regionalentscheid Flieden

D(J)MM – für eingefleischte Leichtathleten ist sofort klar, worum es geht – alle anderen verstehen erstmal gar nichts. Ein Format, das sich bei den Erwachsenen an der immer beliebteren Team-EM orientiert und bei den Jugendlichen (in unserem Fall der WU14) eine etwas abgespeckte Version davon darstellt. Die Rahmenbedingungen sind recht einfach: sieben Disziplinen, beliebig viele Athleten (die je maximal drei Disziplinen machen dürfen), die zwei besten Athleten jeder Disziplin werden für die Mannschaft gewertet.

Angereist mit nur sechs Athletinnen war schon die Festlegung, wer welche Disziplin macht, eine echte Herausforderung. Niemand will Hochspringen, alle wollen Weitspringen, Paula und Emma müssten optimalerweise mindestens vier Sachen machen… Trotz allem stand am Ende ein Plan, mit dem alle mehr oder weniger zufrieden waren und der uns die maximale Ausbeute an Punkten versprach.

Los ging es mit dem Ballwurf. Dort waren Amelie (die eigentlich noch in der U12 startet und damit die jüngste Teilnehmerin im gesamten Feld war) und Zoe am Start. Beide beförderten den Ball direkt im ersten Versuch auf ihre Bestweite und konnten so erste wertvolle Punkte sammeln. Weiter ging es mit dem Flachsprint über 75m. Mia, unsere stärkste Sprinterin konnte ihren Lauf als Zweite beenden und war damit und auch mit ihrer Zeit hochzufrieden. Danach war Felina das erste Mal im Einsatz – ebenfalls über die 75m. Trotz Hochstarts (Felina trainiert erst seit diesem Frühjahr bei uns) erreichte sie das Ziel nach starken 11,71sec. Anschließend griffen über die Hürden dann auch unsere letzten beiden Athletinnen Emma und Paula ins Geschehen ein. Mittlerweile ist auch Paula beim Dreierrhytmus angekommen – was soll es da anderes geben als eine neue Bestzeit? Ebenfalls in neuer Bestzeit im Ziel war Emma- wie auch in Gießen vor einigen Wochen wenige Zehntel schneller als Paula. Es wird spannend zu sehen, zu welchen Zeiten die beiden in den kommenden Monaten noch in der Lage sein werden!

Als vierte Disziplin stand der Weitsprung an. Hier am Start: Amelie, Emma und Zoe. Am beeindruckendsten ist hier die Leistung von Amelie: Mit 3,86m pulverisiert sie ihre Bestleistung, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis bei ihr die 4m-Marke fällt. Diese bereits etliche Male übersprungen hat Emma, die mit 4,30m wieder in den Bereich ihrer Bestleistung springen konnte. Zu diesen Weiten fehlt Zoe noch ein ganzes Stück – mit 3,11m kann sie aber dennoch zufrieden sein. Nach dem Weit- ging es dann zum Hochsprung. Keine unserer Athletinnen war richtig begeistert von der Aussicht, springen zu müssen – hier besteht für die Trainer wohl noch einiges an Nachholbedarf. Ohne Wettkampferfahrung in dieser Disziplin und mit sehr wenig Training blieb es schließlich an Mia und Felina hängen, wenigstens ein paar Punkte zu sammeln. Bis 1,12m waren die beiden mit einer blitzsauberen Serie unterwegs und konnten alle Höhen im ersten Versuch meistern. Bei 1,16m scheiterte Mia dann allerdings dreimal, sodass für sie mit 1,12m am Ende 2cm weniger als vor einigen Wochen in Gießen zu Buche stehen. Bei Felina das gleiche Spiel: Bis 1,20m kein einziger Fehlversuch – bei 1,24m dann direkt dreimal gerissen. Mit ein bisschen mehr Training und mehr Selbstvertrauen sind aber beiden deutlich höhere Höhen zuzutrauen! Zum Abschluss ging es dann noch zweimal auf die Rundbahn. Zuerst die Staffel und abschließend zwei quälende Runden für die 800m. In der Staffel – auch das konnten wir vorher kaum trainieren – lief es am Anfang super: Emma mit einem guten Start und einem sauberen Wechsel auf Paula, danach eine saubere Übergabe auf Felina. Der letzte Wechsel ging leider völlig daneben, sodass einige Punkte auf der Bahn liegen blieben. Die zwei guten Wechsel und die starken Einzelleistungen sicherten aber den dritten Platz in der Disziplinabrechnung. Zum Schluss dann die Ausdauerleistung, die dann irgendwie doch zu jedem „echten“ Mehrkampf dazugehört. Unsere beiden Athletinnen mit völlig verschiedenen Voraussetzungen:  Paula – eigentlich von vornherein als Siegerin feststehend – mit dem Ziel Bestzeit unterwegs und Amelie mit dem einzigen Ziel, die zwei Runden irgendwie zu überstehen. So überraschte auch die Situation direkt nach dem Start wenig: Paula einsam vorweg und Amelie in ihrem Tempo am Ende des Feldes. Bei den mittlerweile hochsommerlichen Temperaturen war für Paula schon bei Rennhälfte klar, dass es mit einer neuen Bestzeit nichts wird. Die Zeit von 2:46min ist dennoch angesichts der Umstände äußerst respektabel. Amelie macht alles genau richtig: Sie hält sich am Ende des Feldes, macht ihr Rennen, mobilisiert auf den letzten Metern noch einmal alle Kräfte und kommt völlig platt ins Ziel.

In der Endabrechnung steht ein dritter Platz in der Mannschaftswertung zu Buche. Für alle – Trainer und Athletinnen – war es ein schöner Tag, der gerade uns Trainer aber auch gezeigt hat, wo noch Steigerungspotenzial liegt. Nächstes Jahr mit einer hoffentlich größeren Mannschaft und gezielterer Vorbereitung sind aber mit Sicherheit ein paar Punkte mehr drin!

Komplette Ergebnisse gibt es hier, Bilder wie immer bei Flickr

Volkslauf Frohnhausen – starke Leistungen, schlechte Orga

Wie auch schon letztes Jahr ging es am frühen Morgen an Fronleichnam zum Volkslauf nach Frohnhausen in der Nähe von Gladenbach. Die Bedingungen fast identisch zum letzten Mal: Warme Temperaturen, wenig Wind. Am Start über die 2,5km bei den Kindern war eine erfreulich große Gruppe von mehr als 30 Kindern – später sollte sich zeigen, dass das auch seine Schattenseite haben kann.

Konrad und Frederik sortierten sich direkt am Start weit vorne im Feld ein. Die beiden liegen zwar altersmäßig zwei Jahre auseinander – läuferisch sind sie aber auf einem Niveau unterwegs. So überraschte es wenig, dass die beiden nach etwa 9min direkt hintereinander aus dem Wald auftauchten. Konrad duellierte sich bis zum Schluss noch mit einem anderen Läufer, auf der Zielgerade musste er aber erkennen, dass ihm dieser dann doch einen Hauch zu schnell war; seine Altersklasse konnte er trotzdem souverän für sich entscheiden. Wenige Sekunden später erreichte dann auch Frederik das Ziel. Mal wieder ließ er sein großes läuferisches Potenzial erkennen –  umgeben von deutlich älteren Läufern konnte er seine Altersklasse deutlich für sich entscheiden. Etwa zwei Minuten dauerte es dann, bis Maximilian das Trio komplettierte. In seiner Altersklasse konnte er den zweiten Rang belegen.

Anschließend begann das lange Warten auf die Siegerehrung… nach ziemlich genau drei Stunden war es dann endlich soweit und die Kinder wurden mit Urkunden und Medaillen für ihre Leistungen belohnt. Getrübt wurde das Ganze allerdings durch eine teilweise fehlerhafte Auswertung und die Tatsache, dass die zahlreichen Pokale nicht für die Kinder, sondern für die Altersklassenläufer gedacht waren. Somit bleibt neben den starken Leistungen der Kids leider auch ein schaler Beigeschmack über eine misslungene Siegerehrung.

Bilder gibt es bei Flickr.

Regionsmeisterschaften Blockwettkampf – Mehrkampf mit allem, was dazu gehört

Während in den Kinderklassen die spielerischen und teamorientierten Wettbewerbe im Vordergrund stehen und es in den Jugendklassen ab U18 um klassische Leichtathletik in den Spezialdisziplinen geht, soll in den Schülerklassen U14 und U16 vor allem eine breite Ausbildung über Disziplinengruppen hinweg stattfinden. Rechnung getragen wird dem mit den sogenannten Blockmeisterschaften. Neben Hürdensprint, Flachsprint und Weitsprung stehen je nach gewähltem Block noch zwei weitere Disziplinen an. Beim Sprung Hochsprung und Speerwurf, beim Wurf Kugelstoßen und Diskuswurf und beim Lauf Ballwurf und 800m bzw. 2000m.

Trainer Jakob, Paula, Mia, Emma, Anouk und Trainer Clemens (v.l.)

In Gießen bei ebendiesen Meisterschaften auf Regionalebene waren wir mit vier Athletinnen vertreten. Mia und Anouk beim Sprung, Emma beim Wurf und Paula beim Lauf.

Los ging es im Westen Gießens für Mia und Emma direkt mit einer Herausforderung: Dabei konnte Emma den Diskus auf knapp 20m befördern – für lediglich zweimaliges Training ein perfekter Einstieg in den Wettkampf. Mia hatte mit dem Speer etwas mehr zu kämpfen. Nach einem ersten ungültigen Versuch erreichte sie im zweiten Versuch 10,74m, womit sie nicht wirklich zufrieden war.

Für Anouk ging es beim Hürdenlaufen los. Erst zu Beginn des Winters zu uns gestoßen hat sie bisher kaum im Stadion trainiert, dennoch kam sie sehr gut über die ersten Hürden. An der vierten Hürde blieb sie dann aber hängen und kam völlig aus dem Konzept, was deutlich Zeit kostete. Zudem hatte der Rücken einen Schlag abbekommen, sodass fraglich war, ob sie den Wettkampf bis zum Ende würde bestreiten können. Besser lief der Start bei Paula, die sich viel vorgenommen hatte und ihr Ziel von 30m beim Ballwurf direkt deutlich übertreffen konnte.

Bei Emma ging es dann weiter mit dem Hürdenlauf. Nachdem es vor einigen Wochen in der Halle noch nicht so rund gelaufen war, wollte sie jetzt zeigen, dass das Trainingslager sich bezahlt macht. Das gelang ihr mit einer super Zeit von 11,20sec sehr gut. Nicht ganz so gut lief es bei Paula, die nicht richtig in den Rhythmus fand und erst nach über 12sec das Ziel erreichte. Einen Tacken langsamer aber trotzdem zufrieden mit ihrer Zeit über die Hürden war Mia.

Beim Weitsprung konnten Anouk und Mia nicht das umsetzen, was sie sich vorgenommen hatten. Anouk erreichte eine Weite von nur knapp über 4m, Mia blieb deutlich unter ihrem Potenzial von knapp 4m. Anders bei Emma und Paula: Paula konnte auch hier ihr selbstgesetztes Ziel von 4m übertreffen und Emma kam mit 4,28m in den Bereich ihrer Bestleistung.

Beim Flachsprint über 75m bzw. 100m konnte Mia ihre Stärken zeigen und mit 11,57sec wertvolle Punkte gutmachen. Auch Emma konnte in ihrer Konkurrenz eine starke Zeit laufen – 11,16sec bedeuteten die zweitbeste Leistung. Dass der Flachsprint nicht Paulas große Stärke ist, war vorher bereits klar, die 11,88sec bedeuteten dennoch eine persönliche Bestleistung. Bei ihrem ersten Start über 100m benötigte Anouk gut 15sec – angesichts der Rückenprobleme und schmerzender Schienbeine einer sehr gute Zeit.

Als letzte Disziplin standen dann nochmal spezifische Disziplinen an. Für die Springer ging es zum Hochsprung. Mia konnte nach anfänglichen Problemen 1,14m überqueren. In der Endabrechnung gab es für sie den dritten Platz. Für Anouk war der Wettkampf ja eigentlich schon nach der ersten Disziplin – dem Hürdenlaufen – vorbei. Sie dachte nur noch von Disziplin zu Disziplin und ging mit der Einstellung in den Hochsprung, wenigstens die Einstiegshöhe zu schaffen, um nicht zu viele Punkte zu verlieren. Im Schersprung konnte sie diese dann auch direkt problemlos überqueren und sich dann von Höhe zu Höhe steigern. Bei 1,22m stieg sie auf den Flop um, 1,26m schaffte sie im dritten Versuch. Am Ende konnte sie 1,34m überspringen und überraschte damit sich selbst und den Trainer. So fand der Wettkampf auch für sie einen versöhnlichen Abschluss, der mit dem siebten Platz belohnt wurde.

Bei Emma ging es zum Schluss zum Kugelstoßen. Das Ziel war an die Weite von letzte Woche anzuknüpfen und deutlich über 8m zu stoßen. Jetzt machte sich aber auch bei ihr langsam der schon recht lange Tag bemerkbar, sodass sie am Ende nur knapp über 8m stoßen konnte. Ihre Leistung über alle Disziplinen hinweg schmälert das aber keineswegs – der zweite Platz in der Endabrechnung ist ein super Ergebnis.

Für Paula ging es zum Schluss über zwei Stadionrunden. Traditionell Abschluss der Mehrkämpfe fordert die Mittelstrecke den Athletinnen noch einmal alles ab. In einem taktisch perfekten Rennen konnte sie genau in ihrem Wunschtempo 700m hinter der Führenden herlaufen, um dann auf der Zielgeraden vorbeizuziehen und so noch ein paar Punkte zu ergattern. Am Ende gab es für sie im stark besetzten Feld einen vierten Platz.

So hatte der Tag alles zu bieten, was Mehrkämpfe ausmacht: ein Auf und Ab von Disziplin zu Disziplin, Bestleistungen, unerwartete starke Leistungen. Hinzu kommt, dass die Veranstaltung mit erfreulich großen Starterfeldern vom LAZ Gießen hervorragend organisiert war und so positiv in Erinnerung bleiben wird!

Komplette Ergebnisse gibt es hier.

Offene Vereinsmeisterschaften – schöne Veranstaltung mit starken VfLern

Üblicherweise finden Ende April die Kreiseinzelmeisterschaften statt. Dieses Jahr wurden sie wegen Kampfrichtermangels leider kurzfristig abgesagt. Da sich von uns schon etwa 15 Kinder dafür angemeldet hatten, entschieden wir uns schnell dafür, eine Alternative zu organisieren. Mit etwas verkleinertem Angebot, für 10- bis 15-Jährige, keine offizielle Auswertung. Daraus wurden dann offene Vereinsmeisterschaften, zu denen wir noch andere Vereine einluden, von denen Breidenbach mit zwei und Buchenau mit 13 Teilnehmern kamen.

So ging es um 10 Uhr bei bestem Wetter mit den Sprints los. Klassisch mit Handzeitnahme waren zuerst die flachen Strecken an der Reihe: Über die 50m war die schnellste Nienna vom TV Buchenau mit genau 8 Sekunden, auf 75 war Mia nach 11,2 Sekunden als Erste im Ziel. Danach wurden die Hürden aufgebaut, wo deutlich wurde, was man durch gezieltes Training für Fortschritte machen kann: In der Halle noch sehr unsicher über den Hürden gewann Emma ihre Altersklasse in 11,3 Sekunden.

Parallel dazu waren die jüngeren schon beim Werfen. Diesmal wurde nicht mit den klassischen Bällen geworfen, sondern mit raketenförmigen „Heulern“, die beim Fliegen pfeifen. Herausragend war hierbei die Leistung von Kieran, der den Wettbewerb mit zehn Metern Vorsprung gewann.

Für die Älteren war Kugelstoßen angesagt, hierbei gab es bei den Mädchen und bei den Jungen Siege für VfLer: Raphael, der vorher noch nie Kugel gestoßen hatte, wuchtete das Gerät auf 6,71m, Emma gewann mit fast zwei Metern Vorsprung mit 8,53m. Den Abschluss der technischen Disziplinen bildete der Weitsprung mit insgesamt 21 Teilnehmern: Der weiteste Sprung der unter-12-Jährigen Jungen gelang Leander mit 3,70m.

Zum Abschluss ging es nochmal an die Läufe: Zunächst eine Mixed-50-50-75-75m Staffel, bei der nochmal richtig Stimmung aufkam: Den Sieg errang die erste Staffel vom VfL mit Raphael als Schlussläufer in einem knappen Finish vor TV Buchenau 2. Den Schlusspunkt setzte dann der Stadioncross: Elf Läufer/innen bewältigten eine gut 1000m lange Strecke durch das Stadion, bevor sie auf die Zielgerade einbiegen durften. Hier war Paula die schnellste, mit der einzigen Zeit unter vier Minuten. Bei den Schülerinnen U12 kam Amelie als erste ins Ziel mit einer Zeit von 4:32min.

Damit ging ein schöner, trotz echter Wettkampfstimmung sehr entspannter Vormittag zu Ende. Alle Teilnehmer und Trainer waren glücklich, dass sie, obwohl es dem Kreis nicht gelungen war, Meisterschaften auszurichten, noch ihre Leistungen zeigen konnten. Deshalb ein großer Dank an die Organisatoren und die vielen Helfer!

Regionsmeisterschaften Langstrecke – Dünne Starterfelder in Hünfeld

Nachdem es letztes Jahr zu den Regionsmeisterschaften auf die Bahn nach Langgöns ging, war dieses Jahr Hünfeld in der Nähe von Fulda das Ziel für vier VfLer. Die Wahl des Ortes und des Termins erwiesen sich im Erwachsenenbereich als ausgesprochen ungeschickt – Lena, Richard und Arne machten zusammen mehr als die Hälfte des Starterfeldes über 5000m aus. Bei den Schülern sah es hingegen besser aus: In Paulas Lauf war ein gutes Dutzend Läufer über die 2000m am Start.

Paula, Richard, Arne und Lena (v.l.)

In den letzten Monaten hat Paula vor allem gezeigt, dass sie nicht nur auf den langen Strecken zuhause ist – mit den 2000m stand der erste Bahnwettkampf der Saison auf dem Plan. Erklärtes Ziel war die Bestzeit von 7:44min. Nach einer ersten viel zu schnellen Runde hielt sie sich hinter einer Konkurrentin aus Wetzlar, die allerdings schnell langsamer wurde. Folgerichtig nahm Paula nach 900m das Heft in die Hand und lief vorweg. Trotz dann folgender konstanter Rundenzeiten reichte es am Ende haarscharf nicht für die anvisierte Bestzeit – am Ende fehlten 2sec. Zum Regionsmeistertitel reichte es trotzdem. Aus taktischer Sicht also vieles richtig gemacht – am Ende waren es wohl die erste Runde und das lange Alleinelaufen, die Paula die Bestzeit kosteten.

Für die anderen drei VfLer ging es einzig um die Zeit. Dass am Ende Richard und Lena Regionsmeister werden würden, stand eigentlich schon vor dem Start fest. So setzte Richard sich vom ersten Meter an an die Spitze und lief konstante Rundenzeiten, die ihm am Ende eine hervorragende Zeit von 16:05min bescherten. Nach dem DNF letzte Woche in Hannover war er dieses Mal sehr zufrieden mit seiner Leistung. Nicht so bei den beiden anderen: Bei beiden lief es bis 3000m genau nach Plan – Arne passierte die Marke nach 10min, Lena genau eine Minuten später. Danach ging es aber steil bergab: Lenas Plan, die letzten zwei Kilometer richtig Dampf zu machen und ihrer Bestzeit von 18:20min nahe zu kommen, hatte sich spätestens nach 4000m erledigt. Langsamere Rundenzeiten, ein unruhiger werdender Laufstil – zwei sichere Anzeichen für das stetige Bergab. Am Ende reichte es zu 18:37min – immerhin die Norm für die Deutschen in ein paar Wochen. Wer Lena kennt, wird aber nicht überrascht sein, dass sie mit ihrer Leistung gar nicht zufrieden war. Ähnlich war es bei Arne: Sekunde für Sekunde verlor er auf den letzten beiden Kilometern auf seine Zielzeit von 16:40min, sodass es am Ende nur für 17:05min reichte.

Das Fazit fällt also zwiegespalten aus: Paula auf einem guten Weg, Richard in hervorragender Form, Arne und Lena nicht da, wo sie gerne wären und ratlos, woran es liegen könnte. Zudem ist es doch schade, dass bei Regionsmeisterschaften die Starterfelder immer kleiner und kleiner werden, sodass die Frage gestellt werden muss, ob hier vielleicht ein Umdenken von Seiten des HLV nötig wäre.

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Trainingswoche Osterferien – Acht Kids machen sich fit für den Sommer

Acht Athleten und Athletinnen zwischen 7 und 15 Jahren tobten sich in der zweiten Osterferienwoche im Georg-Gaßmann-Stadion aus. Organisiert von den beiden Trainerinnen Lisa und Jule wurde jeden Tag von 9 bis 13 Uhr gelacht, gespielt und trainiert.

Neben einem ausführlichen Aufwärm- und Koordinationsprogramm wurden auch technische Einheiten gemeinsam bewältigt. Hochsprung, Hürden, Tennisringwurf – alles kindgerecht gestaltet – führte den Athleten und Athletinnen vor Augen, dass Leichtathletik nicht nur aus Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf besteht. Der Spaß sollte dabei natürlich nicht zu kurz kommen und so sorgten abwechslungsreiche Spiele für schöne gemeinsame Erinnerungen. Eine abschließende Dehn- und Kräftigungsrunde bewirkte einen entspannten Abschluss für alle Beteiligten.

So blicken wir nun voller Erwartungen auf die nächsten Wettkämpfe, hoffen auf rege Beteiligung und einen schönen und erfolgreichen Sommer.

Trainingslager Bad Driburg – optimale Bedingungen für sechs VfLer

Die Osterferien sind traditionell die Zeit der Trainingslager. Die einen zieht es in den warmen Süden, die anderen in den hohen Norden – eine kleine Gruppe von uns war dieses Jahr erstmals in Bad Driburg in der Jugendherberge.

Die Trainer Jakob und Clemens sowie Paula, Amelie, Mia und Emma verbrachten dort fünf intensive und schöne Tage. Die Rahmenbedingungen waren optimal: Stadion direkt neben der Jugendherberge, das Wetter im Großen und Ganzen in Ordnung, gute Stimmung und eine familiäre Atmosphäre in der Jugendherberge.

Jeden Tag gab es drei Einheiten: vorm Frühstück ein bisschen Stabi oder dehnen, und dann zwei Technikeinheiten am Vor- und Nachmittag. Auch wenn am Ende die Kraft bei dem einen oder anderen etwas zur Neige ging, konnten alle vier Athletinnen gute Fortschritte erzielen – bei den Kreismeisterschaften in einigen Wochen werden sie es unter Beweis stellen! Am letzten Tag stand dann der Abschlusswettkampf auf dem Programm: Neun Disziplinen, manche klassisch, andere weniger, verlangten den Mädels nocheinmal alles ab. Am Ende gab es gleich drei punktgleiche Siegerinnen: Paula, Emma und Amelie. Besonders positiv ist die Entwicklung im Hürdenlaufen zu sehen, wo alle vier am Ende sicher die 60m bewältigen konnten.

Auch neben dem Training waren es schöne fünf Tage: Beim gemeinsamen Spielen, dem Besuch der Therme oder auf der Slackline kam auch die Freizeit nicht zu kurz. In diesem Sinne hoffen wir auf eine Wiederholung im kommenden Jahr!

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