20. Bad Hersfelder Lollslauf

Dieses Jahr ging es für drei VfLer mal nicht nach Offenbach zum Mainuferlauf, sondern zum parallel in Bad Hersfeld stattfindenden Lollslauf. Bei warmen Temperaturen nahmen Lena, Arne und Clemens die 10-Kilometer-Stecke in Angriff.

Arne ging die ersten Kilometer flotter an als geplant und setzte sich hinter der Spitzengruppe fest. Auf den folgenden Kilometern verlor er den Anschluss nach vorne und wurde im Wind langsamer. Kurz vor dem Ziel wurde es dann noch mal eng, aber mit einem schnellen letzten Kilometer konnte er den dritten Platz absichern. 

Dahinter waren Lena und Clemens unterwegs: Lena direkt aus dem Trainingslager aus Schweden kommend merkte schon nach anderthalb Kilometern, dass die Beine nicht frisch waren und hatte dementsprechend lange zu kämpfen. Bei Kilometer sieben schon kurz vorm Aufgeben konnte sie sich doch noch aufraffen und den Lauf zu Ende bringen. Auch wenn die Zeit alles andere als zufriedenstellend ist, wurde sie damit immerhin Dritte.

Clemens hatte auch gut zu kämpfen: Immer noch nicht wieder richtig ins Training eingestiegen fühlte er sich eigentlich gar nicht so schlecht, konnte aber nichts dagegen machen, dass er immer langsamer wurde. Trotz seiner langsamsten Zeit seit mehreren Jahren wurde er noch Sechster. 

Ergebnisse gibt es bei Davengo

Abendsportfest Wiesbaden 2019

In den letzten Jahren vor allem von Läufern besucht, fuhr dieses Jahr eine gemischte VfLer-Gruppe zum Abendsportfest nach Wiesbaden: Drei Jugendliche aus der U16, dazu ein Sprinter und zwei Läufer.

Nach Stau auf der Anfahrt wurde das Aufwärmen für Emma und Felina für den Weitsprung stark verkürzt, so gerieten die ersten Versuche auch gleich ungültig. Auch wenn es danach etwas besser wurde, kamen die beiden nie richtig in den Wettkampf und waren nicht wirklich zufrieden. Dazu mussten sie noch den letzten Versuch auslassen, da die 100m anstanden. Hier könnte der Zeitplan deutlich verbessert wurden, da etliche Teilnehmerinnen eine Doppelstart machten und komplett ohne Vorbereitungszeit die 100m laufen mussten. Dafür lief es bei Emma aber ganz ordentlich, mit einer Zeit von zwei Zehntel über Bestzeit kann sie unter den Umständen zufrieden sein. Im gleichen Lauf dabei Amelie, die am Start etwas verlor, dann aber hintenraus anzog und nur knapp hinter Emma landete. Ebenfalls über die 100m am Start war Moritz, der sich eigentlich gut fühlte, aber etwas mit dem Starter haderte: Obwohl er sich noch bewegte, kam schon das “Fertig”-Signal und gleich darauf der Schuss, was ihm den Start ziemlich zerschoss. Er kam dann trotzdem noch gut ins Rennen und war zwei Hundertstel schneller als vor zwei Wochen in Frankenberg.

Dann ging es auf die längeren Strecken: Zuerst startete Amelie über die 800m. In ihrem erst zweiten Rennen über diese Strecke ging sie sehr vorsichtig an, steigerte das Tempo erst auf den letzten 200m und konnte so noch eine Zeit von unter 3min erreichen. Mit etwas mehr Erfahrung sind da auch noch deutlich schnellere Zeiten möglich.

Danach lief Clemens die 1500m: Immer am Ende des Feldes konnte er gut mitlaufen, verlor auf der letzten Runde etwas den Anschluss, konnte dann aber noch eine Zeit von unter 4:25min retten. Damit verbesserte er seine gut 3 Jahre alte Bestzeit um etwa 4 Sekunden.

Zum Schluss kam dann noch die längste Strecke: Für Lena war über die 5000m das Ziel, die Saison versöhnlich abzuschließen und eine neue Bestzeit zu laufen. Auf den ersten Kilometern voll im Plan verlor sie im Mittelteil einige Sekunden, die sie aber mit einem starken letzten Kilometer wieder reinholen konnte und so knapp unter ihrer Bestzeit blieb.

Insgesamt waren die meisten ganz zufrieden mit dem Abend, auch wenn es etwas schade ist, wenn es so wirkt, als sei der Zeitplan wichtiger als der Sportler.

Ergebnisse gibt es bei La-Portal, Bilder bei Flickr

Abendlauf Hemfurth

 “Am Freitagabend gings für uns (Marius, Tobi und Lena) nach Hemfurth an den Edersee, um dort am Abendlauf über 10km teilzunehmen. Die kleine Veranstaltung im Edertal wurde schon in den Vorjahren aufgrund der schönen Atmosphäre (und bekannt guten Speis und Trank) von Vflern aufgesucht, Thorsten wurde dabei im letzten Jahr Gesamtsieger. Die landschaftlich reizvolle, aber anspruchsvolle Strecke mit knapp 200 Höhenmetern bietet dabei viel Abwechslung und ist ideal für einen Trainingswettkampf.

Marius, mitten in der Vorbereitung auf seine Mitteldistanz im Triathlon und Tobi, der aktuell nach Lust und Laune läuft, gingen den Lauf gemeinsam an und fanden sich mit einigem Abstand hinter dem souveränen Sieger Micha Thomas wieder. Mit etwas Abstand folgte ich (Lena) , aktuell in Vorbereitung auf den Herbst mit Straßenläufen über 5 und 10km. Am Ende löste sich Marius auf den letzten Kilometern noch von Tobi und lief in 38:08min auf den zweiten Platz, direkt dahinter als Dritter Tobi in 38:40min. Wiederum dahinter lief ich als Fünfte und Frauensiegerin in 39:22min gerade noch pünktlich vor dem einsetzenden Gewitter ins Ziel. Aber viel wichtiger als Zeiten und Platzierungen: Es war ein guter und anspruchsvoller Trainingslauf mit schöner Atmosphäre und sicherlich werden auch in Zukunft wieder Vfler beim kleinen, aber feinen Abendlauf in Hemfurth vertreten sein. 

Biedenköpper Stadtlauf 2019

Eine Konstante im heimischen Laufkalender ist in jedem Sommer der Stadtlauf in Biedenkopf. Wegen des Grenzganges wurde in der diesjährigen Ausgabe der Fünf-Kilometer-Lauf durch eine Staffel ersetzt – deswegen musste Lena Ritzel über die zehn Kilometer starten:

“Der Lauf war super, wie jedes Jahr hat es viel Spaß gemacht, ich habe viele nette Leute getroffen und es ist immer wieder schön, bei meinem Heimatlauf zu starten. Auch mit  meiner Zeit von 37:34min bin ich sehr zufrieden nach der recht intensiven Woche. Das Wetter spielte ziemlich verrückt, erst drückend und 30 Grad und dann zog ein Gewitter auf und es regnete heftig – aber das war eher angenehm als störend.  Ich hatte vor dem Rennen nicht wirklich einen Plan, ich bin einfach nach Gefühl gelaufen. Die erste Hälfte bin ich recht zügig los, hatte eine schöne Gruppe, die sich dann aber leider auflöste. Die zweite Hälfte bin ich dann eigentlich fast komplett allein gelaufen, die Beine wurden schwerer sodass es etwas langsamer wurde, ich aber trotzdem noch gut unterwegs war. Nachdem es ja für mich seit Mai eher mäßig lief und nicht viel funktionierte, tut jedes noch so kleine Erfolgserlebnis gut und das war heute definitiv eins.  Insgesamt hat es einfach viel Spaß gemacht und ich habe viel Motivation getankt. Im Herbst bzw. Spätsommer hoffe ich, dann nochmal meine Bestzeiten angreifen zu können.”

Sprungmeeting Kirchhain 2019

Clemens Möller: (Hoch) 1,68m (1.) Sophie-Anna Leyk: (Hoch) 1,59m (1.) | (Weit) 4,66 (1.) Marc Pascal Heinz: (Hoch) 1,56m (1.) | (Weit) 5,29m (1.) Emma Hack: (Hoch) 1,35m (2.) |(Weit) 4,35m (1.) Felina Lu Dewald: (Weit) 4,16m (2.) Laurenz Christian Steiß: (Weit) 3,65m (3.) Mia Sophie Pitzer: (Hoch) 1,30m (1.) | (Weit) 3,84m (1.)

Sprungmeeting Kirchhain 2019 – gute Leistungen trotz Hitze

Nachdem es vergangenes Jahr in Kirchhain ein Stabhochsprungmeeting gegeben hatte, wurde die Veranstaltung in diesem Jahr um Weit-, Hoch- und Dreisprung ergänzt. Im Hoch- und Weitsprung waren 7 VfLer am Start.

Bei Temperaturen deutlich über 30 Grad startete der Wettkampf mit dem Weitsprung: Die beste Weite erzielte hier Marc Pascal Heinz, der mit 5,29m eine neue Bestleistung aufstellen konnte. In den kleinen Starterfeldern konnte bei den Frauen Sophie-Anna Leyk mit 4,66m gewinnen, genau wie in der W13 Mia Pitzer mit 3,84m. Die W14 wurde ebenfalls vom VfL dominiert: Emma Hack und Felina Lu Dewald sprangen jeweils sechs mal über die 4m-Markierung, gewinnen konnte Emma mit 4,35m gegenüber 4,16m von Felina.

Marc beim Hochsprung
Mia beim Weitsprung

Anschließend ging es zum Hochsprung: Bei den meisten war die Luft schon etwas raus; Marc kam mit 1,56m immerhin bis auf 4 Zentimeter an seine Bestleistung heran. Sophie-Anna sprang noch etwas höher, sie überquerte die Latte bei 1,59m. Als einziger Teilnehmer bei den Männern startete Clemens Möller: Mit 1,68m verbesserte er seine Bestleistung um 3 Zentimeter.

Vor den Sommerferien war das nochmal eine nette Veranstaltung, um bei entspannter Atmosphäre Bestleistungen anzugreifen. Dass vom VfL neben den Jugendlichen auch mal wieder Erwachsene am Start waren, kommt in Zukunft hoffentlich häufiger mal wieder vor.

Sprungmeeting Kirchhain 2019

Bilder gibt es auf Flickr, die Ergebnisse hier

Emil-von-Behring-Gedächtnislauf 2019

Ende Mai fand traditionell wieder der Emil-von-Behring-Lauf in Marburg statt. Zum zwölften Mal ging es vom Unistadion aus über die Lahnwiesen bis zur Südspange und von dort auf der anderen Seite zurück ins Ziel.

Das Rennen von Anfang an dominierend konnte sich Lorenz Rau, der beim VfL trainierend für die LG Fulda startet, schon auf dem ersten Kilometer von der Konkurrenz absetzen und gewann die 6km in 19:20min. Etwas dahinter waren die Möllerbrüder – nach einer Leistungsdiagnostik am selben Tag wurden die Beine schon nach den ersten Kilometern schwer und die zweite Hälfte deutlich langsamer. So kamen sie als 5. in 21:26min (Clemens) und 9. in 22:47min ins Ziel. Auch dabei ihr Vater Thomas, bei dem sich die Form langsam wieder bessert und der nach 38:33min ins Ziel kam.

Auf den Strecken, die man durchs Training in- und auswendig kennt, einen Wettkampf zu laufen, macht immer Spaß. So werden wir bestimmt auch nächstes Jahr wieder dabei sein. (Clemens Möller)