Marburger Geh- und Lauftag mit HM und SDM Bahngehen – Gehen in Marburg weiter im Aufwind

Ein sperriger Veranstaltungsname, die eine oder andere Unsicherheit, wer jetzt wo zu melden ist, fürs Wettkampfbüro die eine oder andere Herausforderung bezüglich der Wertungsmodalitäten – auch wenn im Vorfeld ein paar Herausforderungen zu bewältigen waren, standen am Ende wieder rund 50 VfLer im heimischen Stadion auf der Bahn.

Schon um 9:30 ging es mit den Meisterschaftswettbewerben los – als erstes die Frauen über 5000m. Musste Britta letztes Jahr noch einer Konkurrentin in Hessen den Vortritt lassen, ließ sie in diesem Jahr keinen Zweifel aufkommen, dass der Titel nur über sie geht. Obwohl sie auf den letzten Runden mit der zunehmenden Hitze zu kämpfen hatte, machte sie ein gutes Rennen und wurde in 28:33,96min Hessenmeisterin in der W40 und gleichzeitig Zweite bei den parallel ausgetragenen Süddeutschen Meisterschaften. Leider ohne Konkurrentin am Start war in ihrem ersten Gehwettkampf Annika bei den Frauen – 33:29,92min sind für sie aber so oder so eine starke Leistung und wir sind sicher, dass Annika demnächst häufiger beim Gehen am Start sein wird.

Bei den Männern war dann Laurenz am Start. In der U18 unterwegs liegt sein Fokus eigentlich auf dem Laufen, die Meisterschaften im eigenen Stadion wollte er sich dennoch nicht entgehen lassen. Dass ihm am Ende mit 28:45,43min ein richtig starker Auftritt gelingt, hatte wohl niemand erwartet. Als Lohn gab es die Silbermedaille bei Hessischen und Süddeutschen Meisterschaften. In der M13 war Felix am Start. Sein Ziel für die 2000m: Die Bestzeit weiter verbessern, am liebsten auf unter 11min. Nachdem es zur Rennmitte schonmal knapp zu werden schien, konnte er mit einer starken Schlussrunde seine Wunschzeit deutlich erreichen und wurde in 10:54,09min Hessenmeister.

Im Rahmenprogramm war dann unsere U12 über 1000m Bahngehen am Start. Dass auch der Nachwuchs schon richtig schnell unterwegs ist, bewiesen Simon in 6:05,61min und Frieda in 6:28,96min als schnellster Junge und schnellstes Mädchen. Besonders erfreulich hier aber auch die Breite: Je acht Jungs und Mädchen waren am Start. In der gleichen Altersklasse über 50m Hürden waren Mara in 9,58sec und Noah in 9,02sec am schnellsten. 10m weiter mussten die Schüler in der U14 laufen – am schnellsten gelang das Margarete (11,39sec) und Johannes (11,23sec).

Bei den Jüngsten stand wie so oft ein Stadioncross auf dem Programm. In der U8 über 600m war Jule nicht nur das schnellste Mädchen, sondern konnte auch alle Jungs hinter sich lassen. Schnellster war hier Mattis. Etwa doppelt so lang mussten die Kinder in der U10 laufen. In einem spannenden Finish konnte hier Felix den Sieg erringen. Nur zwei Sekunden dahinter platzierte sich mit Naene schon unsere Siegerin bei den Mädchen.

Das Gehen kommt bei uns immer mehr aus seinem Schattendasein heraus – für uns ein Grund zur Freude und sicherlich auch in Zukunft etwas, wo wir weiter drauf aufbauen werden! Die Ausrichtung der Hessischen ist jedenfalls jedes Jahr aufs Neue zwar eine kleine Herausforderung (vor allem für das Wettkampfbüro), aber auch eine schöne Gelegenheit, viele nette Menschen bei uns begrüßen zu dürfen! Und wenn dann noch viele eigene AthletInnen erfolgreich am Start sind, kann ein Wettkampftag nicht viel erfolgreicher aussehen! (Text: Jakob, Bilder: Jakob und Clemens)

Ergebnisse gibt es für die Meisterschaften hier und für das Rahmenprogramm hier. Bilder wie immer bei Flickr.

RM Einzel – viele Bestleistungen in Wetzlar

Nach den Sportfesten und Kreismeisterschaften der letzten Wochen standen eine Woche vor dem ersten Saisonhighlight mit den Hessischen Meisterschaften Staffel bzw. Aktive/U18 die Regionsmeisterschaften auf dem Programm. In Wetzlar waren rund 20 VfLer am Start.

Nach dem durchmischten Ergebnis letzte Woche in Mörfelden wollte Paulina diese Woche zeigen, dass sie mehr kann als in Südhessen gezeigt. Nach einem durchwachsenen Vorlauf kam sie nur als Nachrückerin ins Finale über 100m bei den Frauen, konnte dort dann aber mit 14,00sec eine neue Bestleistung erlaufen und wurde 7. Noch weiter nach vorne ging es über die doppelt so lange Strecke: 29,15sec bedeuten eine neue PB und dazu den dritten Platz. Den gleichen Doppelstart ging auch Robin nahm auch Robin in Angriff. Seine starke 11,72sec aus dem Vorlauf konnte er im Finale zwar nicht mehr steigern (11,83sec), mit PB und Platz vier kann er aber dennoch mehr als zufrieden sein! Moritz rutschte wie Paulina als Nachrücker ins Finale, musste sich aber mit 12,89sec aus dem Vorlauf zufrieden geben. Besser lief es mit der Kugel: Mit 9,89m nähert er sich weiter der 10m-Marke. In den weiteren Wurfdisziplinen war Philipp am Start: Mit dem Diskus kam er auf 28,36m – zwar ein dritter Platz, aber rund einen Meter kürzer als seine PB. Mit dem Speer ging es auf 39,37m – auch im Bereich der PB, aber halt leider nicht ganz so weit, dass es gereicht hätte.

In der U18 waren mit Amelie und Tim unsere Speerwerfer am Start. TIm, dessen erklärtes Ziel die DM-Norm von 56m ist, stieg mit einem Wurf auf 53,59m ein – danach flog das 700g schwere Gerät aber leider nicht mehr weiter, sodass Tim weiter auf die Norm warten muss. Bei Amelie stehen am Ende 35,20m zu Buche – nicht ganz das, was sie sich erhofft hatte, aber dennoch eine solide Weite und vor allem der Regionstitel. In ihrer Nebendisziplin – dem Diskuswurf – konnte Amelie ihre PB weiter steigern und mit 28,17m die Silbermedaille holen.

In der U16 waren dann eine ganze Reihe Vfler am Start: Ben und Teo können den Tag als Erfolg verbuchen. Für beide neue Bestleistungen mit dem Diskus und dem Speer, Teo über 100m in 13,01sec haarscharf an der 13sec-Marke vorbei und die Silbermedaille und zu guter Letzt der Doppelsieg im Kugelstoßen mit 9,60m (Teo) und 9,03m (Ben). Über 800m war Frederik am Start. Nach dem starken Auftritt in Kirchhain mit 2:20min sollte es dieses Mal noch etwas schneller werden. In einem nahezu perfekten Rennen konnte er sich weiter auf 2:17,40min steigern. Das bedeutet die Silbermedaille und die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften. Spontan sprang er in der Staffel ein und konnte dort zusammen mit Ben, Joris und Teo überraschend gute Wechsel zeigen, dafür, dass er zuletzt vor mehreren Jahren einen Staffelstab in der Hand hatte. 52,79sec für die 4x100m sind dann auch eine Zeit, die sich sehen lassen kann!

Bei den Mädchen waren Amy und Margarete gleich vielfach am Start. Amy, eigentlich noch in der W13 am Start, wurde in die W14 hochgemeldet und konnte sich bei den ein Jahr älteren gute behaupten: Bestleistungen über 100m (13,81sec), mit der Kugel (6,54m) und mit dem Diskus (12,74m) zeigen das breit gefächerte Talent. Schon etwas länger dabei ist Margarete. Auch sie ein Jahr hochgemeldet, auch die mit drei neuen Bestleistungen: 6,08m mit der Kugel, 17,02m mit dem Speer und 14,95sec über die 80m Hürden sind Ergebnisse, die Hoffnung auf einen erfolgreichen Siebenkampf vielleicht noch in diesem Jahr machen. Aus Lilith wird zwar wohl eher keine Siebenkämpferin mehr, ihre Leistungen über 100m (14,16sec) und über die Hürden (14,93sec) zeigen eindeutig, dass ihre Stärke auf der Bahn und dort im Sprint mit und ohne Hindernisse liegt. Mit der Staffel klappte es leider heute noch nicht wie gewünscht – der erste Wechsel erfolgte erst hinter der Wechselzone – aber da gilt es dann erst nächste Woche bei den Hessischen in Egelsbach so richtig.

Alles in allem also einige Titel für den VfL und vor allem viele Leistungen, die zeigen, dass es in die richtige Richtung geht und die Form schon richtig gut ist! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr.

Blockwettkampf Gelnhausen – Aaron und Ben überzeugen mit Bestleistungen

Während bei den Regionsmeisterschaften in Wetzlar viele VfLer um Titel kämpften, haben sich Aaron und Ben eine anderen Herausforderung gestellt: Im Block-Lauf (Ben) und Block-Wurf (Aaron) ging es in fünf Disziplinen um Bestleistungen und insbesondere mal darum einen anderen Block zu machen, um für die Hessischen Meisterschaften genau zu wissen, wo die Stärken liegen. 

Aaron startete mit 4,00m beim Weitsprung nicht wirklich optimal in den Fünfkampf. Mit dem Diskus machte er es spannend: Nach zwei ungültigen Versuchen gelang es ihm die Scheibe doch noch auf 23,42m zu schleudern. Damit sein Ziel, 2050 Punkte zu erreichen, weiter realistisch bleibt, musste er in den nächsten Disziplinen den Weitsprung ausgleichen, was ihm mit einer deutlichen PB im Hürdenlauf in 10,33sec und einem starken Kugelstoß bei 9,45m gelingt. Eine weitere starke PB über 75m in 10,43sec gibt ihm nochmal mehr als genug Vorsprung auf sein Ziel, sodass er schließlich zufrieden bei 2.221 Punkten landet. 

Ben, der mit dem Hürdenlauf den Wettkampftag startete, gelang ein besserer Einstieg mit einer PB von 11,65sec. Anschließend landete er auch im Weitsprung im Bereich seiner Bestleistung (4,05m) und konnte das 200g schwere Wurfgerät im Ballwurf auf 45,5m bringen. Auch über 75m gelang ihm ein souveräner Lauf in 11,35sec, was ebenfalls eine PB bedeutet. Vor dem abschließenden 800m war klar, dass Ben (auch wenn er außer Wertung startet) 5 Punkte also etwa 2sec bei den 800m auf den ersten Platz fehlen. Entsprechend lief er mutig los, führte nach 350m das Feld an und gewann nicht nur seinen Lauf in 2:37,10min, sondern erreichte ebenfalls am meisten Punkte in der Gesamtwertung seines ganzen Blocks.

Alles in allem also ein gelungener Wettkampftag mit einigen starken persönlichen Bestleistungen und Sicherheit, welcher Block bei hessischen Meisterschaften in Angriff genommen wird. (Text: Laurenz)

Ergebnisse gibt es hier.

FSJ-Blog #3

Hallo zusammen,

lange ist es her, dass ich mich hier bei euch gemeldet habe. Da aber einiges in der Zeit passiert ist, wollte ich euch kurz updaten und erzählen, was in den letzten Monaten bei mir auf dem Programm stand und was ich bisher schon alles gelernt habe.

Anfang des Jahres fand mein drittes Seminar in Frankfurt statt. Dieses Seminar war nicht wie sonst in meiner für mich schon bekannten Gruppe, sondern in einer neuen. Denn es war ein sogenanntes Wahlmodul, bei dem wir uns in unterschiedliche Themenfelder einwählen konnten. Ich hatte mich für den Schwerpunkt Individualsport entschieden, bei dem wir uns auf die zwei Sportarten Leichtathletik und Turnen konzentriert haben. Da wir einiges an Praxis aber auch Theorie hatten, wobei uns nochmal gezeigt wurde, wie man zum Beispiel Kinder an eine Übung richtig heranführt, konnte man sich nochmal einige Tipps und neue Ideen für den Umgang mit Kindern im Training mitnehmen.

Eine Woche später folgte dann auch schon mein viertes Seminar in Wetzlar. Diese Woche diente hauptsächlich der Lehrproben für unsere Trainerlizenz C im Breitensport, welche wir alle erfolgreich absolvierten. Die Lehrproben haben sehr viel Spaß gemacht und waren auf jeden Fall alle ziemlich abwechslungsreich, obwohl sich alles im Bereich Ballsport abspielte. Von Wasserball bis hin zu Basketball und Tchoukball war alles dabei.

Das Ende meines FSJ’s rückt immer näher und ich kann schon jetzt sagen, dass ich über die letzten Monate einiges lernen konnte, sowohl über die Arbeit im Verein als auch über die Arbeit als Trainer im generellen. Wenn ich auf die ersten Wochen meines FSJ’s zurückschaue, merke ich definitiv einen großen Unterschied zu jetzt. Am Anfang haben mich zum Beispiel Dinge, die nicht so geklappt haben, immer sehr schnell aus dem Konzept gebracht und gerade bei den Schul-AGs, welche ich alleine mache, war ich hin und wieder mal überfordert. Aber über die Zeit hinweg habe ich gemerkt, dass man nicht immer alles planen kann und gerade bei der Arbeit mit Kindern flexibel sein sollte. Mir macht die Arbeit im Verein auf jeden Fall sehr viel Spaß, da man einfach merkt wie viel Freude und Interesse die Kinder mitbringen und freue mich auf die letzten kommenden drei Monate meines FSJ’s.

Liebe Grüße

Laurel

Sportfest Mörfelden – weiter in Richtung Topform

Mitte Mai: Hochsaison für uns Leichtathleten. Pfingsten traditionell das Wochenende für Sportfeste – für uns dieses Jahr in Mörfelden. Fünf VfLer waren im Süden Frankfurts am Start und konnten weitere Schritte in Richtung Topform für die anstehenden Hessischen Meisterschaften machen.

Für Tim ging es nach dem starken Wettkampf in Stadtallendorf darum, die Leistung zu bestätigen und zu zeigen, dass sein Wurf nahe an die DM-Norm keine Eintagsfliege war. Direkt im ersten Versuch flog sein Speer dann auch nahe an die 50m-Marke, sodass die anfängliche Unsicherheit schnell verflog. Mit einer starken Serie rund um die 50m und dem dritten Versuch auf 51,10m ist Tim zufrieden und kann jetzt in den kommenden Wettkämpfen wieder in Richtung PB schielen!

Als nächstes ging es dann auf der Sprintbahn zur Sache: Zuerst war Sophia über die 100m Hürden am Start. Nach einer stressigen Woche konnte sie die technischen Aspekte aus dem Training aber leider nicht auf den Tartan bringen und warm mit 17,15sec dann auch gar nicht zufrieden. Deutlich besser lief es dann aber auf der doppelt so langen Strecke ohne Hindernisse: 28,52sec sind eine solide Leistung – demnächst soll es dann aber noch schneller werden! Einen ähnlichen Tag erlebte Paulina: Über 100m kam sie schon auf den ersten Metern gar nicht zurecht – der Block verrutschte beim Start – und benötigte für die Gerade 14,37sec, gar nicht das, was sie sich erhofft hatte. Über die 200m kam sie dann aber viel besser zurecht und war mit 29,61sec dann auch vollends zufrieden.

Ebenfalls im Sprint am Start war Robin. Nach dem spontanen Start bei der Bahneröffnung im heimischen Stadion war Mörfelden sein erster “echter” Wettkampf im VfL-Dress. Auch wenn ihm die Nervosität deutlich anzumerken war, bestätigte er seine Trainingsergebnisse und kann jetzt auf 11,91sec und 24,40sec aufbauen! Als letztes war dann Jan über zwei Stadionrunden am Start: In einem mutigen Rennen ließ er sich von der Konkurrenz ziehen, zeigte ein starkes Rennen und lief am Ende mit 2:07,98min eine deutliche PB. In den nächsten Rennen hofft er dann auf noch etwas schnellere Beine und eine zeit im Bereich von 2:05min.

Im Hinblick auf die anstehenden Meisterschaften also solide Leistungen, bei allen Vflern eine solide Form und die Hoffnung, dass es in zwei Wochen in Gelnhausen dann noch ein bisschen besser läuft! (Text: Jakob, Bilder: Jakob und Clemens)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

DJMM Regionsentscheid – zweimal Blech für unsere U14

Während wir letztes Jahr noch mit einer unvollständigen Mannschaft bei der DJMM U14 an den Start gehen mussten, konnten wir dieses Jahr sogar mit zwei Mannschaften nach Hünfeld fahren.
Die Jungsmannschaft konnte vor allem mit den starken 800m-Läufen von Felix (2:41,94 min) und Freddy (2:45,72 min) und den 60m-Hürdensprints von Aaron (10,72s) und Johannes (10,98s) punkten. Aber auch der Rest der Jungs konnte sich über einige Bestleistungen und eine solide Staffel zum Abschluss freuen.

Die Mannschaft der Mädchen wurde von vier Starterinnen des TV Kirchhains unterstützt. Hier wurden die meisten Punkte für das Team im 75m Sprint von Karla (10,46s) und Amy (10,58s) und Margarete auf den 60m-Hürden (11,23s) geholt. Abgerundet wurde der Wettkampf der Mädels durch die Staffel, die ihre starke Leistung von den Kreismeisterschaften bestätigen konnte.
Am Ende hieß es für beide Mannschaften Platz vier und abwarten, ob sie sic für den Hessenentscheid qualifizieren. (Text: Madlen)

Komplette Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

KiLa-Regionalentscheid – unsere U12 bringt sich in Position fürs Hessenfinale

Die Abteilung wird größer, die Veranstaltungen mehr. Im Herbst richten wir das Hessenfinale der Kinderleichtathletik aus und müssen deswegen auch bei der Qualifikation dafür gut abschneiden. Heute war es so weit – Regionsentscheid KiLa in Hünfeld.

Die Ziele waren klar: Mit zwei Teams am soll sich das aus den älteren Kindern bestehende aufs Podest kämpfen und sich somit für den landesweiten Wettkampf bei uns qualifizieren. Das jüngere Team wollte möglichst viel Erfahrungen sammeln, um nächstes Jahr die großen Fußstapfen der anderen zu treten.

Los ging es mit dem Startschuss der 6x50m Staffel. Beide Teams konnten gute Übergaben hinlegen, darüberhinaus konnte Team eins einen ersten Punkte-Vorsprung aufbauen.

Danach dann an die Stationen: Mit schnellem Hindernissprint konnten die älteren ihren Vorsprung ausbauen. Kugel, wohl das schwerste für Kinder, die in jüngeren Altersklassen überwiegend warfen, klappte bei allen solide. Luisa, die aus der U10 für Team zwei hochstartet glänzt im Weitsprung und Wurf.

Am Ende wurden beide Ziele erreicht! Team eins qualifiziert sich mit dem ersten Platz für den Herbst in Marburg und Team zwei weiß jetzt genau, woran im kommendem Jahr gearbeitet werden muss. Vielen Dank an den Ausrichter für einen nahezu Reibungslosen Ablauf! (Text: Laurenz)

Komplette Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

INOSOFT-KiLa-Cup Stadtallendorf – mit viel Energie zum 2. Wettkampf des Jahres

Voller Vorfreude und Spannung ging es am Sonntag, dem 05. Mai für die Kinder der U8 und der U10 in Stadtallendorf im Herrenwald-Stadion an den Start. Der VfL-Marburg war mit insgesamt fünf Teams aufgestellt. Die Blauen Füchse, Blauen Ferkel und Blauen Wiesel für die U8 und die Blauen Wölfe und Blauen Luchse für die U10.

Um 11 Uhr ging es für die U8 mit der ersten (Hindernissprint-Staffel) von insgesamt vier Disziplinen los. Hier zeigten sie, was sie draufhaben und dass sie ganz schön schnell über die 30 cm hohen Hürden sprinten können. Denn nicht nur die Blauen Füchse teilten sich mit den Stadtallendorfer Minis den 1. Platz, auch die Blauen Ferkel schafften es auf den 1. Platz. Eine weitere Disziplin war der Hoch-Weitsprung, welcher für die Kinder immer wieder aufregend und auch eine kleine Überwindung ist, aber auch hier bewiesen sie ihr Können. Bogi schaffte es mit 0,85m auf den 2. Platz und auch Liv und Noam konnten sich über ihren 5. Platz mit 0,80m freuen. Weiter ging es mit dem Drehwurf, hier überraschte uns vor allem Ellinor mit 13 m und landete somit verdient auf dem 1. Platz dieser Disziplin. Als letztes stand die Biathlon-Staffel auf dem Programm, vor der sich die Kinder nochmal ein wenig ausruhen konnten und die Sonne in der Weitsprunggrube genossen. Auch wenn die Biathlon-Staffel ein bisschen chaotisch ablief, sicherten sich die Blauen Ferkel mit einer Zeit von 3:49 min den 2. Platz.

Die U10 stellte sich ebenfalls in vier Disziplinen unter Beweis. Bei der Hindernissprint-Staffel, welche sich über eine Strecke von 30 m und einer Hürdenhöhe von 45 cm streckte, zeigten die Blauen Wölfe, was in ihnen steckt und schafften es auf den 1. Platz. Die Blauen Luchse, ebenfalls ziemlich schnell, landeten auf dem 3. Platz. Auch beim Weitsprung zeigten die Kinder keine Schwäche und Luisa und Felix sicherten sich den 1. und 2. Platz dieser Disziplin. Der Schlagwurf war eine weitere Disziplin, bei der die Kinder nochmal ihre Kräfte sammeln mussten. Doch auch hier konnten sie sowohl mit ihrer Power als auch mit der benötigten Technik, um den 80 g schweren Schlagball nach vorne zu befördern, überzeugen. Vor allem Luisa konnte sich über stolze 26 m freuen. Aber auch Felix (19 m), Anton (17 m) und Carlo (20 m) freuten sich über ihre Leistung. Natürlich durfte auch die Biathlon-Staffel der U10 zum Abschluss nicht fehlen. Trotz starker Konkurrenz sicherten sich auch hier die Blauen Wölfe mit einer Zeit von 7:26 min den 1. Platz. Die Blauen Luchse teilten sich zusammen mit dem Team KiKi den 2. Platz.

Insgesamt schafften es die Blauen Wölfe am Ende verdient auf den 1. Platz und auch die Blauen Luchse freuten sich über den erreichten 3. Platz. Die U8 schaffte es mit den Blauen Ferkeln und den Blauen Füchsen auf den 2. Platz und die Blauen Wiesel durften sich über Platz 4 freuen.

Alles in allem war die KiLa in Stadtallendorf trotz des eher chaotischen Ablaufs eine tolle Veranstaltung mit vielen guten Leistungen der Kinder, aber vor allem ein Tag voller Freude und Energie. (Text: Laurel)

Bilder gibt es bei Flickr, Ergebnisse hier

Abendsportfest Pfungstadt – Normversuche, Nervosität und neue Bestleistungen

Wieder Mal ging es für uns nach Pfungstadt zum Abendsportfest. Weil eine ganze Reihe an AthletInnen kurzfristig wegen Krankheit ausfiel, waren es am Ende vier VfLer, die in Südhessen am Start waren.

Nach der Bahneröffnung bei uns vor einigen Wochen war es für Juri der erste “echte” Wettkampf. Auf der Sprintgeraden und der doppelt so langen Strecke war ihm vor dem Start die Nervosität deutlich anzumerken. Auf der kurzen Strecke kam er nicht richtig ins Rennen, haderte schon mit seinem Start und war am Ende mit 12,49sec (+0,3) auch alles andere als zufrieden. Über die 200m lief es dann aber deutlich besser: 24,55sec (+0,3) sind ziemlich genau das, was er sich vorgestellt hatte.

Ebenfalls über 100m am Start war Philipp. Sein Fokus liegt auf den Wurfdisziplinen – die 100m nimmt er aber gerne zusätzlich mit. Die 13,35sec (+0,8) sind etwas langsamer als vor ein paar Tagen in Kirchhain, aber in etwa das, was er sich vorgenommen hatte. Im Speerwurf wollte Philipp dann wieder in den Bereich seiner kürzlich aufgestellten PB werfen. Mit einer soliden Serie beförderte er das 800g schwere Wurfgerät konstant in den Bereich von 38m – knapp zwei Meter also weniger als in Stadtallendorf. Im vorletzten Versuch folgte dann ein Wurf auf 40,49m und im letzten nochmal die Steigerung auf 40,82m. Ärgerlich um die wenigen Zentimeter, die damit zu einer PB fehlen – aber in einem der nächsten Wettkämpfe fällt dann sicherlich auch wieder die PB.

Einen Doppelstart über 200m und 400m plante Amelie. Das wurde kurzfristig zunichte gemacht, sodass sie statt 200m die 100m in Angriff nahm. Die Kurzfristigkeit und das staubedingt kurze Aufwärmen waren nicht optimal, um richtig in Rennstimmung zu kommen, sodass die 14,51sec (-0,4) nicht weiter diskutiert werden müssen. Eine halbe Stunde später ging es dann aber auf die Stadionrunde und hier machte Amelie ein richtig gutes Rennen: Beherzt lief sie schnell los und konnte das Tempo auf der Zielgeraden gut halten, sodass am Ende mit 68,35sec eine kleine neue PB steht.

Als letztes war dann Laurenz über 3000m am Start. Vollmundig hatte er immer wieder von der DM-Norm von 9:10,20min gesprochen. Gepact von Kilian – Laurenz trainiert einmal in der Woche mit der Gruppe vom ASC Breidenbach – gab es für Laurenz dann auch nur das eine Ziel. Nach 1000m in 3:04min schien das auch noch denkbar, danach wurden die Rundenzeiten aber Sekunde für Sekunde langsamer, sodass am Ende in 9:39,40min zwar eine deutliche PB steht, zur Norm aber ein ganzes Stück fehlt. Laurenz war dennoch nicht unzufrieden: Wenigstens versuchen wollte er es und wer Laurenz kennt, wird nicht überrascht sein, dass sein erstes Ansinnen im Ziel war, dass er es nochmal versuchen will!

Einige PBs, ein aufgeschobener Saisoneinstieg für die vielen erkälteten AthletInnen und wie immer in Pfungstadt ein top organisiertes Sportfest also – für die, die da waren, war es ein erfolgreicher Mittwochnachmittag und -abend! (Text und Bilder: Jakob)

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