HM Jugend + Bahngehen – zwei Medaillen für Laurenz

Die Barockstadt Fulda mit einem der schönsten Stadien in Hessen bot dieses Jahr die Kulisse für die Hessischen Meisterschaften der U20, U18 und im Bahngehen. Am ersten Tag lag unser Fokus mit Anna-Lena Böhle und Laurenz Christian Steiß auf der U20, am zweiten Tag folgte dann das Bahngehen mit einer Vielzahl VfLer.

Den Auftakt machte am frühen Samstagmorgen Anna im Weitsprung. Nach dem eher enttäuschenden Auftritt letzte Woche in Darmstadt wollte sie es dieses Mal besser machen. Direkt im ersten Versuch konnte sie dann mit 4,80m ihre Weite von letzter Woche übertreffen und sich im dritten Versuch noch einmal um 5cm steigern, was für einen sicheren Platz im Endkampf reichte. Dort gelang ihr dann leider keine Steigerung mehr – Probleme mit dem Anlauf verhinderten einen passgenauen Absprung auf dem Brett.

Parallel dazu hatte Laurenz über die 3000m seinen ersten Wettkampf des Tages. Die Devise hier: Mit möglichst wenig Ermüdung den Titel holen, um später in dem deutlich besser besetzten Rennen über 1500m noch einmal angreifen zu können. Nach Absprache im Callroom unterstützte Laurenz Jakob vom LAZ Gießen auf den ersten gut zwei Kilometern, bevor er eine kleine Lücke riss und ungefährdet den Titel erlaufen konnte. Vier Stunden später dann ein gänzlich anderes Bild: Fünf Jungs, die sich alle Chancen auf die Medaillen ausrechneten, die klare Ansage, dass es schnell werden würde, und von Beginn an ein entsprechend hohes Tempo im Feld. An Position vier liegend verlor Laurenz nach etwa der Rennhälfte den Anschluss an das Spitzentrio und durchquerte die 1000m-Marke in einem Duo nach etwa 2:44min. Auf der Schlussrunde konnte er dann nochmals seine Kämpfernatur auspacken und sich auf der Zielgeraden noch auf Platz drei und damit zur erhofften zweiten Medaille vorschieben. Zusätzlich bedeuten 4:05,90min eine kleine Steigerung seiner Bestleistung – und das mit dem Rennen vom Vormittag in den Beinen.

Am zweiten Tag lag aus unserer Sicht dann der volle Fokus auf dem Gehen. Aufgrund der kleinen Felder und häufig nur einer Person je Altersklasse standen die Platzierungen im Vorhinein oft schon fest – umso relevanter waren der Vergleich mit sich selbst und der Blick auf die Zeit. Auf der kürzesten angebotenen Strecke, den 2000m, konnten dabei zwei VfLer deutliche Steigerungen erzielen: Simon Bauer konnte sich gegenüber dem vergangenen Jahr um etwas mehr als 20sec verbessern und damit genau das umsetzen, was er sich vorgenommen hatte. Dreingabe für ihn ist nach 10:40,25min der Titel in der M12. Vielseitig unterwegs ist Frieda Krause in der W13. Immer wieder ist sie auch beim Gehen dabei und zeigte in Fulda mit starken 12:31,16min, dass das Gehen in der Jugend Teil eines vielseitigen Trainings sein kann.

Über 3000m gingen dann zwei Starter von uns in der M15 ins Rennen: Felix Bauer und Rihards Straumitis. Felix wollte nach zuletzt nicht ganz einfachen Wochen mit einigen kleinen Problemen in den Bereich seiner Bestzeit laufen. Mit 13:57,24min gelang ihm das zwar – direkt nach dem Rennen war er dennoch nicht ganz zufrieden, hatte er sich doch eigentlich eine etwas schnellere Zeit erhofft. Zum Vizetitel hinter ihm reichte es für Rihards Straumitis, der am Tag zuvor noch die 5000m gelaufen war. Bei ihm steht mit 17:11,53min eine neue Bestzeit und eine Steigerung gegenüber der Leistung aus der Halle um rund zwei Minuten. Zwar keine ganz so große Steigerung, aber dennoch eine Verbesserung der Bestzeit zeigte seine Mutter Ruta Ozolina über die 5000m. 28:57,61min bedeuten zudem den Titel in der W50.

Unser erfolgreiches Auftreten bei Hessenmeisterschaften konnten wir in Fulda also fortsetzen und hoffen, dass auch beim Blockmehrkampf am kommenden Wochenende der eine oder andere Erfolg eingefahren wird! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Poděbrady Walking – Felix überzeugt in internationalem Feld

Poděbrady zählt seit vielen Jahrzehnten zu den bekanntesten Austragungsorten des internationalen Gehsports. Die Veranstaltung „Poděbrady Walking“ gehört zur World Athletics Race Walking Tour und zieht regelmäßig SpitzenathletInnen aus aller Welt an. Am 8. Mai trafen dort auch dieses Jahr OlympiasiegerInnen, WeltmeisterInnen sowie Masters- und NachwuchsathletInnen aufeinander, um über verschiedene Distanzen – von 5km bis hin zum Halbmarathon der Männer und Frauen – um Bestzeiten und Normen zu kämpfen.

Zum ersten Mal startete auch Felix Bauer dort. Im 5km Straßengehen der U18 zeigte Felix in einem starken internationalen Feld eine überzeugende Leistung und konnte seine persönliche Bestzeit deutlich von 24:35min auf hervorragende 23:13min verbessern. Damit belegte Felix – der noch der U16 angehört – Platz 4 und war der schnellste Athlet seines Altersjahrgangs. Wie hoch seine Leistung einzuschätzen ist, zeigt sich auch daran, dass Felix mit dieser Zeit die von European Athletics festgelegte Norm für die U18-Europameisterschaft unterboten hat, auch wenn er noch zu jung ist, um dort starten zu können.

Aufgrund der schnellen Strecke, der tollen Atmosphäre und der starken Felder in Poděbrady wird dies bestimmt nicht Felix’ letzter Start dort gewesen sein. (Text: Britta und Felix)

Ergebnisse gibt es hier

DM Straßengehen – starkes Team in Kelsterbach

Die Deutschen Meisterschaften im Straßengehen am 26. April 2026 in Kelsterbach boten einmal mehr ein hochklassiges Wettkampferlebnis für unser Geher:innen-Team. Auf der 1-km-Pendelstrecke trafen deutsche Spitzengeher:innen, Nachwuchstalente und erfahrene Masterathlet:innen direkt aufeinander. Gleichzeitig sorgten internationale Starter:innen für ein starkes Teilnehmerfeld und ein entsprechend hohes Tempo auf der Strecke. Von 1km bis hin zum Marathon wurden die unterschiedlichsten Distanzen teils parallel absolviert – ein beeindruckendes Bild und eine besondere Herausforderung für alle Teilnehmenden.

Bei sonnigem Wetter herrschte eine hervorragende Wettkampfstimmung, auch wenn ein teilweise kräftiger Gegenwind auf der langen Geraden den Teilnehmenden viel abverlangte.

Den Auftakt machten unsere Masterathletinnen über die 10km-Distanz:

Da Britta Bauer in den letzten Wochen aufgrund einer Schienbeinverletzung nur eingeschränkt und alternativ trainieren konnte, war klar, dass die Voraussetzungen für diesen Wettkampf nicht optimal waren. Es gelang ihr zwar, ihren Titel in der W40 zu verteidigen, um ihr Schienbein zu schonen, blieb sie aber deutlich über ihrer Bestzeit von 57:03min.

Für Ruta Ozolina und Katrin Löwe-Steiß war es der erste Start über die 10km. Ruta, die erst zwei Wochen zuvor den Marathon in Hannover souverän gefinisht hatte, zeigte auch hier wieder einmal, dass sie laufend und gehend auf nahezu jeder Distanz schnell unterwegs ist. Ihr persönliches Ziel, die 60-Minuten-Marke zu unterbieten, verpasste sie nur denkbar knapp und war sehr zufrieden: Nach 1:00:01h überquerte sie die Ziellinie und konnte sich somit im starken Feld der W50 die Bronzemedaille sichern.

Katrin ging das Rennen bewusst kontrolliert an und erreichte nach 1:08:04h das Ziel. Für sie stand vor allem das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund – insbesondere im Hinblick auf die optimale Renneinteilung bei zukünftigen Starts. Da in diesem Wettkampf auch die Hessischen Meisterschaften ausgetragen wurden, konnten Britta und Ruta zusätzlich eine hessische Goldmedaille und Katrin eine silberne mit nach Hause nehmen.

Auch über die kürzeren Distanzen im Rahmenprogramm beziehungsweise im Rahmen der Hessischen Meisterschaften im Straßengehen war unser Verein vertreten:

Felix Bauer gewann über die 3km-Distanz deutlich in 14:03min und belegte somit auch Platz 1 in der M15. Damit blieb er zwar acht Sekunden über seiner Bestleistung, da er aber den gesamten Wettkampf allein an der Spitze bestreiten musste und sich an niemandem orientieren konnte, ist er damit nicht unzufrieden und optimistisch, ein ähnliches Tempo bald unter besseren Bedingungen über 5km gehen zu können.

Ebenfalls über die 3km starteten Simon Bauer, Rihards Straumitis und Frieda Krause. Dabei kam Simon über die 3km als Gesamt-Zweiter und Erster der M12 ins Ziel und verbesserte sich dabei auf sehr gute 16:38min, womit er sehr zufrieden war.

Auch Rihards zeigte sich im Anschluss zufrieden. Bei seinem ersten Start in Kelsterbach konnte er seine 3km-Zeit im Vergleich zum Vorjahr auf der Bahn um über zwei Minuten verbessern. Das brachte ihm den Platz 2 in der M15 mit einer Zeit von 18:27min ein.

Für Frieda stand weniger die Platzierung im Vordergrund, sondern vor allem die Erfahrung, Teil des Teilnehmerfeldes zu sein – unabhängig davon, ob man vorne oder im hinteren Bereich mitgeht. Zudem freute sie sich darüber, mit dem Straßengehen eine Ausdauerdisziplin als gelungenen Ausklang des am Samstag absolvierten Blockwettkampfes gehabt zu haben. Dabei konnte auch sie ihre 3km-Zeit im Vergleich zum letzten Start auf der Bahn um mehr als eine halbe Minute verbessern und erreichte Platz 3 in der W13 mit 20:53min.

Anna Bauer startete im 1km-Straßengehen, das für die U10 und U12 angeboten wurde. Auch sie verbesserte sich deutlich auf 5:57min. Damit gewann sie nicht nur ihre Altersklasse W9, sondern war auch die deutlich Schnellste im gesamten 1km-Gehen.

Insgesamt war die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften für unser Team eine wertvolle Erfahrung. Besonders hervorzuheben ist auch, dass alle unsere Starter:innen den Wettkampf mit so gut wie keinen technischen Fehlern absolvieren konnten; somit geht ein großes Dankeschön an unsere Trainerin.

Bevor für unser Geher:innen-Team Anfang Juni die Hessischen Meisterschaften im Bahngehen in Fulda anstehen, wird Felix im Mai noch erste Erfahrungen in internationalen Feldern in Podebrady sowie beim Brixis U18 Meeting sammeln, wo er für Hessen an den Start gehen wird. (Text: Britta und Katrin)

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HM Masters und DM Bahngehen – Titel und Bestleistungen für VfLer

In den letzten drei Jahren hat sich im Seniorenbereich des VfL 1860 Marburg ein relativ breites und durchaus ambitioniertes Mastersteam geformt, das inzwischen regelmäßig und erfolgreich bei regionalen, hessischen und nationalen Wettkämpfen antritt. Ein Grund für diesen Zuwachs liegt in der hervorragenden Jugendarbeit des Vereins, durch die mehrere Elternteile für den aktiven Wettkampfbetrieb gewonnen werden konnten.

Zu den Hessischen Hallenmeisterschaften der Masters in Stadtallendorf reiste eine große Delegation von 13 Athletinnen und Athleten an. Mit insgesamt vier Goldmedaillen, neun Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen lohnte sich dieser Ausflug. Eine Vielzahl der Athletinnen und Athleten konnte die herausfordernden Qualifikationsnormen für die Deutschen Hallenmeisterschaften unterbieten und sich mit herausragenden Leistungen in den Top Ten der aktuellen Deutschen Bestenliste platzieren.

Bei den Sprintern erreichte Bertalan Kisfaludy bei seinen ersten Meisterschaften über 60m (8,02sec) und 200m (28,12sec) jeweils den zweiten Platz in der M35. In der M40 wurde Moritz Ernst, der das Mastersteam als Trainer anleitet, über 200m (26,43sec) Hessischer Meister sowie Vizemeister über 60m mit hervorragenden 8,08sec. Athanasios Damakoudis wurde im gleichen Rennen Fünfter (8,73sec). Christian Ochs, der im vergangenen Jahr zur Mastersgruppe hinzustieß, gewann in der Altersklasse M45 eine Goldmedaille über 200m (26,94sec) und eine Silbermedaille über 60m (8,18sec). Über 60m Hürden rundete Eckhard Rambow in der M75 mit 13,18sec und Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften den hervorragenden Auftritt der Kurzstreckler ab.

Über die Mittelstrecke gewannen Martin Blöcher (2:13,93min) und Tobias Erb (2:15,53min) in einem engen und hochklassigen Rennen über 800m in ihren Altersklassen Gold und Silber – jeweils mit DM-Qualifikationsnorm und einer Top-Ten-Zeit in der Deutschen Bestenliste. Ähnlich erfolgreich war Ruta Ozolina über 3000m (12:36,58min), bei denen sie Silber gewann und ebenfalls die Qualifikationsnorm in einer deutschen Top-Ten-Zeit deutlich unterbot. Johannes Kohlhepp, der verletzungsbedingt in der Vorbereitung zurückgeworfen war, zeigte ein tapferes und klug eingeteiltes Rennen über 3000m, bei dem er den dritten Platz erreichte und mit 9:44,77min die Qualifikationsnorm für die Deutschen Hallenmeisterschaften löste.

In den technischen Disziplinen gab es jeweils hessische Vizemeistertitel im Kugelstoßen in den Altersklassen M40 für Moritz Ernst (10,61m), M55 für Gerrit Schäfer (8,75m) und M75 für Eckhard Rambow (10,14m, Top-Ten-Bestenliste) sowie einen dritten Platz in der M45 für Warren Howell (9,75m). Insgesamt ein erfolgreicher Tag für das Marburger Mastersteam, der viel Hoffnung auf die Deutschen Hallenmeisterschaften und die nahende Freiluftsaison macht.

Bereits eine Woche zuvor war Britta Bauer bei den Deutschen Meisterschaften der Geher unter dem Hallendach am Start. Das Ziel: ihrer Sammlung einen weiteren Titel in der W45 hinzuzufügen und sich gegenüber der Zeit von den Hessischen einige Wochen zuvor deutlich zu steigern. Auch wenn sie zu Beginn des Rennens ungewohnte Probleme mit der Technik hatte, konnte sie beide Ziele erfolgreich umsetzen: 16:26,01min reichten am Ende für den nächsten Titel in ihrer Altersklasse. Ihr nächstes Ziel ist nun die DM über 10km auf der Straße Ende April in Kelsterbach. (Text: Tobi)

Ergebnisse gibt es hier und hier

HM Halle Aktive, U18 + Bahngehen Tag 1 – weiterhin Licht und Schatten

Es zieht sich durch die Hallensaison: Auf der einen Seite tolle Ergebnisse, auf der anderen Seite viele erkältungsbedingte Ausfälle und Enttäuschungen. So auch am ersten Tag der Hessischen Meisterschaften.

Als Erstes ging es auf der Sprintgeraden zur Sache. Eigentlich hätte es für Anna-Lena Böhle in Richtung Süddeutsche Meisterschaften gehen sollen – verletzungs- und krankheitsbedingt wurde daraus aber nichts. Stattdessen stand der Saisoneinstieg erst Ende Januar nach zehn Tagen Erkältung an. Die Zeit von 8,42sec ist auch weit weg von ihrem Anspruch, der Zwischenlauf leider in weiter Ferne. Am zweiten Tag bleibt die Staffel als kleines Highlight, hoffentlich läuft es dann etwas besser!

Anders bei Robin Velte: Er konnte seine Saison wie geplant absolvieren, zeigte bei den Hessischen zum genau richtigen Zeitpunkt, dass die Form da ist, und verbesserte seine PB auf 7,42sec. Dass am Ende damit nur 0,06sec zum Zwischenlauf fehlen, ist ärgerlich – aber so oder so kann Robin damit zufrieden sein.

Kurz darauf ging es für Frederik von Heemskerck über 1500m in der U18 an den Start. Eigentlich hätte es das zweite Rennen über diese neue Strecke sein sollen, so wurde es erkältungsbedingt erneut zu einem Sprung ins kalte Wasser. Anders als in der Vorwoche über 800m ging er vorsichtig an, steigerte sich im Schlussteil des Rennens und machte noch Positionen gut. Die Zeit am Ende: 4:48,58min und Platz fünf. Im Ziel zunächst Enttäuschung – da wäre mehr drin gewesen, Frederik ist sich sicher, dass er früher hätte beschleunigen können. Mit etwas Abstand folgte jedoch die Einsicht, dass es für den ersten 1500er in Ordnung war und es im Sommer deutlich schneller werden wird.

Der nächste Fall eines verspäteten Saisoneinstiegs ist Benedikt Heruth über 400m. Auch hier zeigte sich die fehlende Wettkampfpraxis: Vor dem Start sehr nervös, im Rennen fehlte das Gefühl für das richtige Tempo. Die Zeit von 55,75sec fällt in die Kategorie „Haken dran und schnell vergessen“.

Zuletzt dann unsere Geher:innen am Start. Über 1000m zeigte Frieda Krause, dass sich Gehen auch mit Mehrkampftraining verträgt. 6:25,86min und die Silbermedaille in der W13 sind ein tolles Ergebnis.

Bei den Frauen waren anschließend unsere Masters-Athletinnen am Start. Allen voran Britta Bauer, die ihren zahlreichen Landesmeistertiteln einen weiteren hinzufügen konnte. Gegenüber dem vergangenen Jahr steigerte sie sich deutlich auf 16:26,43min und ist sicher, dass bei den Deutschen in zwei Wochen noch mehr geht.

Noch recht neu im Gehen sind Katrin Löwe-Steig und Ruta Ozolina. Beide in der W50 am Start planen ebenfalls einen Auftritt in zwei Wochen in Halle. Auf dem Weg dorthin bot sich das Rennen in Frankfurt als Formtest an. Katrin blieb in 19:59,47min erstmals unter 20 Minuten, ist damit zwar nicht ganz so schnell wie erhofft, darf sich aber über Silber freuen. Ganz oben auf dem Podest durfte Ruta Platz nehmen: 17:11,93min sind ein tolles Ergebnis.

Im letzten Rennen des Tages waren dann die Jungs gefordert. Allesamt noch in der Jugend unterwegs waren Rihards Straumitis sowie die Bauer-Brüder Simon und Felix. Simon startete aus der M12 in die M14 hoch und war erstmals über 3000m am Start. Das machte er richtig gut und durfte sich am Ende über den Sieg in 17:02,64min freuen.

In der M15 steigerte sich Rihards gegenüber dem letzten Jahr um etwa eine Minute auf 19:28,95min. Das Rennen des Tages machte in dieser Altersklasse jedoch Felix: Als Saisonziel hatte er sich die NK2-Norm (Nachwuchs-Bundeskader) vorgenommen. Dass dies bereits Ende Januar im ersten Rennen gelang, ist eine riesige Überraschung. Anfangs noch etwas verhalten, drehte er nach dem ersten Renndrittel auf und sicherte sich die Norm von 14:00min mit einer tollen Schlussrunde. 13:55,04min zeigen, dass Felix auf dem Weg in die nationale Spitze im Gehen ist!

Am Ende bleiben am ersten Tag starke Leistungen im Gehen, eine neue PB über 60m bei Robin und daneben vielfach die Einsicht, dass Erkältungen eine Hallensaison ganz schnell zunichtemachen können.(Text: Jakob, Bilder: Jakob und Clemens)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Jahresrückblick 2025

Jahresrückblick 2025

Das Jahr 2025 hatte etliche Highlights zu bieten. Eine Übersicht gibt es hier in tabellarischer Form.


Kinderleichtathletik

Wie jedes Jahr stand in der U8 und U10 der INOSOFT-KiLa-Cup im Fokus. Auf der einen Seite geht es hier natürlich darum, den Kindern den Spaß am Sport zu vermitteln – aber sind wir ganz ehrlich: Am Ende wollen die Kinder und Trainer dabei auch erfolgreich sein 🙂
Vor allem der U8 gelang das in diesem Jahr wieder herausragend gut: fünf Wettkämpfe, fünf Siege – besser hätte es nicht laufen können!

In der U10 liefen die ersten Wettkämpfe nicht ganz wie erhofft. Einmal Zweiter, zweimal Dritter – die Option auf den Gesamtsieg war damit schon dahin. Aber bei den abschließenden Heimwettkämpfen konnte die Mannschaft dann ihr Potenzial zeigen und zweimal gewinnen. Im Cup steht am Ende ein zweiter Platz zu Buche. Unsere zweite Mannschaft war ebenfalls bei jedem Wettkampf am Start und darf sich über Platz drei im Cup freuen.


U12

Im Übergang zur traditionellen Leichtathletik gibt es einerseits noch die Kinderleichtathletik – in Hessen steht vor allem das U12-Finale im Fokus – und andererseits auch schon „ganz normale“ Leichtathletik-Wettkämpfe.

Die Qualifikation für das Hessenfinale im Mai war für unser starkes Team kein Problem, sodass es im August in Griesheim zum Aufeinandertreffen der stärksten Teams aus Hessen kam. Auch wenn nicht alles perfekt lief und uns die Hindernisstaffel einen kleinen Dämpfer verpasste, ist der neunte Platz am Ende ein Ergebnis, mit dem Jan und Laurenz als Trainer zufrieden sein dürfen.

Bei der höchsten Meisterschaft (den Lahn-Dill-Meisterschaften) überzeugten vor allem die Staffeln: Sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen ging der Sieg über 4x50m nach Marburg.


U14

In der U14 finden sich wohl die derzeit stärksten Jahrgänge im ganzen Verein: Gerade der jüngere Jahrgang 2013 überzeugt sowohl in der Spitze als auch in der Breite. Somit lassen sich hier auch eine ganze Reihe an tollen Ergebnissen herausstellen:

Bei der DJMM, dem großen Ziel unserer Mannschaften gemeinsam mit Kirchhain als StG, lief es bei den Mädchen richtig gut: Die Silbermedaille ist ein großer Erfolg – vor allem, wenn man bedenkt, dass wir auch Teams wie die Eintracht Frankfurt hinter uns gelassen haben. Bei den Jungs lief es leider eher durchwachsen; Platz sieben ist nicht ganz das, was wir uns erhofft hatten.

Dafür konnte unsere Jungsstaffel über 4x75m im Juni in Wetzlar Hessenmeister werden. Ebenfalls im Team überzeugten die Jungs bei der HM Cross und konnten den Mannschaftstitel nach Marburg holen. Grundstein dafür war sicherlich der Sieg von Jonne Sannes.

Und zu guter Letzt kommt beim Blick in die Hessische Bestenliste Freude auf: Gleich sechsmal steht Marburg in der U14 ganz oben – Jayden Howell sowohl im Flachsprint als auch über die Hürden, Jonne über 800m, Johannes Schick mit der Kugel sowie Frieda Krause und Flo Erb jeweils im Bahngehen.


U16

In der U16 konnte dieses Jahr vor allem ein Athlet zeigen, dass er in den kommenden Jahren nicht nur in Hessen, sondern in Deutschland vorne mitmischen will: Felix Bauer. Im Gehen sammelt er einen Hessentitel nach dem anderen und sucht mittlerweile die Konkurrenz bei Wettkämpfen in ganz Deutschland. Im Herbst steigert er sich über 5km nochmal deutlich und darf als Erster der Deutschen Bestenliste darauf hoffen, in den kommenden Jahren das Nationaltrikot überstreifen zu dürfen.

Schaut man auf die Landestitel, sticht Ben Beck mit zwei Titeln beim Winterwurf hervor. In der Deutschen Bestenliste platzieren er, Margarete Rothmann und Aaron Stübner sich mit dem Stab unter den besten 30.

Ein weiteres Highlight: Lilith Rohde war Teil der StG-Staffel, die bei der Deutschen Jugendmeisterschaft über 4x100m am Start war und sich dort in Bestzeit teuer verkaufen konnte.


ab U18

Erst ein Jahr bei uns, aber direkt eine der erfolgreichsten Athletinnen ist Anna-Lena Böhle. Insgesamt durfte sie sich dieses Jahr dreimal über Edelmetall bei Landesmeisterschaften freuen. Besonders erwähnenswert ist hier sicherlich der zweite Platz im Siebenkampf mit nur knapp verpasster DM-Norm.

Die DM-Norm abhaken konnte Laurenz Christian Steiß gleich zweimal: Sowohl unter dem Hallendach als auch Freiluft war er über 3000m auf nationaler Ebene dabei. Während es in der Halle noch nicht wie gewünscht lief, konnte er bei der DM in Wattenscheid dann zeigen, was in ihm steckt und sich auf 8:49,04min steigern. Daneben durfte er sich über den 1500m-Titel bei den Aktiven bei den Hessischen Meisterschaften in Fulda freuen.

Zu guter Letzt konnten im Halbmarathon unsere Männermannschaft als Siebte der Deutschen Bestenliste und Emelie als Neunte der U23 auf nationaler Ebene überzeugen.


Masters

Alle Titel und Erfolge unserer Masters aufzuzählen, würde den Rahmen des Artikels sprengen – deswegen hier nur die absoluten Highlights: Britta Bauer konnte ihrer Sammlung an Deutschen Meistertiteln über 5000m Bahngehen und über 10km auf der Straße weitere hinzufügen.

In der M40 findet sich eine Staffel von uns auf allen drei Strecken (4x100m, 4x400m und 3x1000m) unter den ersten sechs in Deutschland.

(Text: Jakob)

Lusatian Race Walking – erfolgreicher Saisonabschluss für die Geher

Das Lusatian Race Walking Meeting in Zittau ist seit einigen Jahren der größte Gehwettkampf in Deutschland und erfreut sich auch bei Starter:innen aus anderen Ländern großer Beliebtheit. So waren bei der diesjährigen Veranstaltung am 25.10.2025 insgesamt 190 Geher:innen aus 20 Ländern am Start – darunter vier aus Marburg.

Auf der in einem Park gelegenen, 1 km langen Runde kam als erstes Anna im 1 km Straßengehen mit einer neuen Bestzeit von 6:17 min ins Ziel. Auch Simon konnte seine Bestzeit über 2 km durch eine starke Schlussphase auf 10:58 min verbessern.

Motiviert von diesen Leistungen gingen anschließend Felix und Britta an den Start. Für Felix war es erst der zweite Wettkampf im 5 km Straßengehen. Ziel war es, seine bisherige Bestzeit um 30 Sekunden auf 25:50 min zu steigern. Da es aber vom ersten Kilometer an sehr gut „ging“, wählte er ein mutiges Tempo im Bereich seiner Bestzeit über 3000 m und konnte dieses sogar noch steigern. Am Ende blieb die Uhr bei 24:35 min stehen – eine hervorragende neue Bestzeit.

Einen ähnlich guten Tag erwischte Britta: Durch konstant schnelle Rundenzeiten schaffte sie es, ihre Bestzeit im 10 km Straßengehen um fast zwei Minuten auf 57:03 min zu verbessern.

Somit waren alle vier mehr als zufrieden und sich einig, dass sich die weite Fahrt nach Zittau gelohnt hatte.

Der Wettkampf in Zittau war zudem der letzte Wettbewerb der diesjährigen Geher-Team-Nachwuchswertung. In dieser Wertung werden die besten Nachwuchsgeher:innen Deutschlands zwischen 10 und 15 Jahren ermittelt. Dabei können bei bestimmten Wettkämpfen Punkte gesammelt und am Ende bis zu fünf Wettkämpfe in die Wertung eingebracht werden.

Während Simon die Wertung schon seit Längerem souverän anführte und ihm der Sieg bereits vor dem Wettkampf in Zittau sicher war, konnte Felix sich mit seiner Leistung noch von Platz 3 auf Platz 2 vorarbeiten.

Der Doppelsieg der beiden ist somit ein schöner Abschluss einer erfolgreichen Saison. (Text: Britta)

Ergebnisse gibt es hier

Geh- und Lauftag mit SDM Bahngehen – Medaillen und schnelle Zeiten

Man kann wohl langsam von einer Tradition sprechen, wenn wir jetzt zum bereits vierten Mal die Hessischen bzw. Süddeutschen Meisterschaften im Bahngehen ausrichten. Dieses Mal nur die Süddeutschen, weil die Hessischen im Juni in die Jugendmeisterschaften integriert waren.

Wie immer gibt es bei uns drumherum noch ein bisschen mehr – steht die Zeitmessanlage einmal, nutzen wir das, um unseren eigenen Athletinnen und Athleten noch Wettkampfstarts zu ermöglichen. Dieses Mal gibt es als Saisonabschluss für unsere Aktiven Mixed-Staffeln: zwei Männer, zwei Frauen – entweder 4x100m oder 4x400m. Am Start jeweils zwei Staffeln von uns, weitere Starter leider Fehlanzeige. Die Motivation dennoch hoch, vor allem über die vollen vier Runden, wo endlich die 4min-Marke fallen soll. Auch wenn es zwischendrin richtig spannend wird, können wir am Ende endlich die 3 vorne feiern: 3:59,04min stehen zu Buche. Im Rahmenprogramm ebenfalls stark: Silas steigert sich auf 45,65m mit dem Speer.

Beim Gehen dann wie immer einige VfLer mit dabei – allen voran sicherlich Familie Bauer. Britta macht ein starkes Rennen, ist am Ende mit 27:49,04min über die 5000m und der Bronzemedaille zufrieden. Felix, kurz zuvor noch angeschlagen, ist zwar mit seiner Zeit von 15:04,89min nicht ganz zufrieden, den Titel über 3000m lässt er sich dennoch nicht nehmen.

Für uns ist es Jahr für Jahr eine Herzensangelegenheit, auch dem Gehen eine Bühne zu bieten – genauso wie Sprint oder Weitsprung ist auch diese Disziplin Teil der Leichtathletik! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier (Geh- und Lauftag) und hier (Süddeutsche), Bilder bei Flickr.

HM Jugend und Bahngehen 2025 – starke Leistungen in Gelnhausen

Am vergangenen Wochenende fanden die Hessischen Meisterschaften der Altersklassen U16 und U20 statt. Unsere Athletinnen und Athleten zeigten in Gelnhausen starke Leistungen und zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Tag 1:

Den Auftakt machte Margarete im Stabhochsprung der W14. Mit übersprungenen 2,60 m sicherte sie sich die Silbermedaille – höhengleich mit der Siegerin, lediglich durch die Fehlversuchsregelung auf Rang zwei verwiesen. Lilith startete ebenfalls über die 100m und zeigte ein solides Rennen in 14,01 Sekunden. Aaron absolvierte seine 100m in ordentlichen 12,85 Sekunden und qualifizierte sich damit für den Zwischenlauf (13,03s). Ben konnte auch ohne viel Training über 100 m eine neue persönliche Bestleistung aufstellen und sich auf 13,23 Sekunden steigern. Im Kugelstoßen verbesserte er sich um über einen Meter auf starke 11,69 m und belegte damit einen sehr guten fünften Platz. Besonders Teo überzeugte mit wenig Vorbereitung: Über 100 m sprintete er starke 12,32 Sekunden und erreichte damit den Zwischenlauf (12,32s). Im Speerwurf übertraf er zum ersten Mal die 40-Meter-Marke und landete mit dieser Leistung ebenfalls auf Rang fünf. Ben Werner erzielte im Kugelstoßen eine kleine persönliche Bestleistung von 10,19m, die ihm letztlich die Bronzemedaille einbrachte.

In der U20 waren Anna und Laurenz am Start: Anna lieferte über 100m zwei (leider nur) solide Rennen ab und verpasste das Finale knapp. Bei Laurenz war der nächste Anlauf auf die DM-Norm über 3000m geplant. Die ersten Runden sahen vielversprechend aus, bald musste jedoch das gesamte Feld der Hitze Tribut zollen und die Norm geriet schnell außer Reichweite. Als kleines Trostpflaster konnte sich Laurenz mit einer starken Schlussrunde noch die Silbermedaille sichern. 

Tag 2:

Der zweite Wettkampftag begann mit Stabhochsprung. Thomas konnte sich dort auf starke 2,60 m steigern – eine deutliche Bestleistung. Auch über die 80 m Hürden lief er in 13,83 Sekunden eine neue Bestzeit. Johannes sprang im Stab ebenfalls neue Bestleistung mit 2,50 m. Auch über die Hürden zeigte er sich in Topform und verbesserte seine Zeit auf 13,27 Sekunden. Ben Werner erzielte im Stabhochsprung mit 2,90 m eine neue persönliche Bestmarke und wurde damit Vierter. Im Diskuswurf gelang ihm ein solider Wurf über 30 m, auch wenn hier noch Potenzial nach oben bleibt.

Aaron zeigte einen ordentlichen Stabwettkampf mit 2,70 m, blieb aber unter seinen Erwartungen. Dafür überzeugte er über 80 m Hürden: Nach einer Bestleistung im Vorlauf (12,83 Sekunden) steigerte er sich im Finale deutlich auf starke 12,53 Sekunden (Süddeutsche-Norm) und wurde damit Vierter.

Für Anna sollte es einfach kein gutes Wochenende werden: Im Hochsprung mit Fersenproblemen (1,55m, 7.) wurde sie bei den 200m disqualifiziert; der angebliche Fehlstart war aber nicht wirklich nachvollziehbar. Bei Frederik liefen die 800m wie erwartet, als Vierter der Meldeliste kam er auch als Vierter ins Ziel, eine kleine PB sprang auch dabei noch raus.

An die Meisterschaften angegliedert waren erstmals die Meisterschaften im Bahngehen. Da (wie mehrfach im Stadion erwähnt) Marburg mittlerweile eine Geh-Hochburg in Hessen darstellt, waren wir natürlich stark vertreten. Auch wenn die Starts direkt vor den vorgesehenen Zeiten geändert wurden, lieferte Familie Bauer erwartungsgemäß stark ab mit den Titeln in der W40 (Britta), M14 (Felix mit neuer PB) und der M12 (Simon). Den Titel in der W50 gewann Ruta, als Dritte landete auch noch Katrin in der W45 auf dem Podium. (Text: Madlen und Clemens, Bilder: Clemens)

Ergebnisse gibt es auf leichtathletik.de, Bilder auf Flickr

DM Bahngehen – VfL gut mit dabei

Der zweite Saisonhöhepunkt auf nationaler Ebene für die Geher, nämlich die Deutschen Meisterschaften im Bahngehen, fand dieses Jahr am 31.5. in Hildesheim statt.
Die ersten Wettbewerbe des Tages waren das Rahmenprogramm, in dem Felix und Simon starteten.

Als Erstes ging Simon (M11) an den Start. Über 2000 m konnte er trotz sehr warmer und sonniger Bedingungen seine Bestzeit um 18 Sekunden auf 11:02,89 Minuten verbessern und den Wettbewerb für sich entscheiden.

Für die U16 war erstmalig eine Mini-Marathonstaffel über 4,2 Kilometer ausgeschrieben, bei der je ein Athlet und eine Athletin ein Team bilden. Zu Beginn geht der erste Athlet 1200 m, danach gibt es drei Abschnitte von jeweils 1000 m, die abwechselnd gegangen werden. Felix, der zusammen mit Kalinda Achazi (DJK Novesia Neuss) in einer Staffel ging, konnte auf beiden Abschnitten seine gute Form zeigen, indem er jeweils einen Schnitt von 4:45 Minuten pro Kilometer ging und den Staffelstab mit deutlichem Vorsprung auf Kalinda übergeben konnte. Leider gingen Kalinda auf ihrem zweiten Abschnitt etwas die Kräfte aus, sodass sie und Felix am Ende Platz 3 belegten.

Im letzten Wettbewerb des Tages starteten Katrin und Britta über 5000 m. Für Katrin waren es nach etwas mehr als einem halben Jahr Gehtraining die ersten Deutschen Meisterschaften. Bei diesen konnte sie sich gleich sehr gut präsentieren, indem sie ihre bisherige Bestleistung um fast 2 Minuten auf 33:04,84 Minuten verbesserte und damit den 4. Platz in der W45 belegte.

Da für Britta sommerliche Bedingungen bei Wettkämpfen immer eine besonders große Herausforderung sind, war für sie klar, dass sie an diesem Tag nicht ihre Bestzeit verbessern können würde, sondern es nur darum ging, ihren Titel in der W40 zu verteidigen. Dies schaffte sie auch, indem sie sich im Schlussspurt mit einer Zeit von 29:04,03 Minuten knapp gegen ihre Konkurrentin durchsetzte.

Die Fahrt nach Hildesheim hat sich aber nicht nur wegen der guten Ergebnisse für alle VfLer gelohnt, sondern auch, da es zwischendurch spannende Wettkämpfe der deutschen Top-Geher wie dem Olympiazweiten Jonathan Hilbert anzusehen gab und das Zusammensein und der Austausch mit den anderen Geher*innen wie immer sehr schön war. (Text: Britta und Felix)