Trainingslager Hachen – rundum gelungene Woche im Sauerland

Nachdem das Trainingslager im Frühling 2021 wegen des Coronavirus ausfiel, freuten wir uns um so mehr, im Herbst-Trainingslager alles zu geben. Jakob und Clemens hatten sich für das Sport- und Tageszentrum Hachen, die größte Einrichtung des Landessportbunds NRW, im Sauerland entschieden.

Während wir über den Tag eine 100m-Bahn, einen Tartanplatz und eine Halle zur Verfügung hatten, konnten wir abends ein kleines Schwimmbad oder eine Kegelbahn benutzen. Obwohl nur Regen angesagt war, konnten wir ab und zu schönes Wetter genießen.

Dienstag Morgen war es soweit: Wir (Amelie L., Amelie W., Emma, Felina, Johanna, Konrad, Laurenz, Liv, Magda, Marc, Paula, Puria, Ruben, Tim und die Trainer Clemens & Jakob) trafen uns noch mit „Alltagsklamotten“ um 8:30h am Vereinsheim und packten unsere Taschen bzw. Koffer in einen der beiden Vereinsbusse, die uns diese Woche neben Jakobs und Clemenss Auto bereit standen. Nach ca. 2 Stunden kam das Auto mit der U16 und die beiden Busse, welche von Clemens und Puria gefahren wurden mit der U18 & U20, an.

An diesem ersten Tag waren wir nach dem Mittagessen in der Halle, wo erstmal einige Dinge ausprobiert wurden. So kam es, dass wir neben normalem Medizinballstoßen einen riesigen Gymnastikball fanden und eine Rollbrett-Staffel veranstalteten. Bevor es eine längere Pause gab, waren noch Hügelläufe an der Reihe, bei denen Puria und Marc ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Nach dem Abendessen boten sich Felina und Jakob sowie Tim und Amelie L. ein spannendes Tischtennisspiel, bis Clemens mit dem Schlüssel für die Kegelbahn die Aufmerksamkeit auf sich lenkte.

Am nächsten Tag waren neben kleinen Spielen auch Sprints (2x3x40m) angesagt. Nach der Mittagspause machten wir eine dreistündige Wanderung, bei der wir schönes Wetter, aber trotzdem nasse Wege, antrafen. Am Abend nutzten noch einige von uns das Schwimmbad, während die Anderen schon mit dem fürs Trainingslager üblichen Spieleabend begannen.

Donnerstagmorgen standen Intervalle an, bei denen jeder die 550m-Runde so oft wie möglich in vorgegebenen 25min mit jeweils 2min Pause laufen sollte. Konrad, Puria und Laurenz konnten dabei ihr Talent zeigen, indem sie bis zum Ende nah an Jakob blieben und dementsprechend unerwartet schnelle Zeiten hatten. Am Ende waren alle ziemlich fertig, aber komplett zufrieden. Dann gab es noch Werfen und nochmal Abends Kegeln.

Clemens und Jakob planten für Freitag Hürden oder Sprints zum Auswählen. Später gab noch eine Wanderung zu einem nahe liegenden See. Der vorletzte Tag wurde genutzt für den Orientierungslauf durch Hachen, bei dem es 2er-Teams gab, welche jeweils eine Karte mit eingezeichneten Punkten, die jeder anlaufen musste, bekamen. Johanna und Konrad waren dieses Jahr die Ersten, die alle Punkte besucht hatten.

Nach dem Mittagessen haben Jakob und Clemens sich ein besonderes Spiel, bei dem es sowie auf Schnelligkeit als auch auf Taktik ankommt, überlegt. Es gab zwei Teams und verschiedene Karten, welche unterschiedlich stark waren und schwächere Karten ausschalten konnten. Die beiden stärksten Figuren im Spiel konnten nur von einer bestimmten schwächeren Karte getötet werden. Jeder, der tot ist, kann sich eine neue Karte nehmen. Hat ein Team die stärksten Figuren des anderen Teams, hat es gewonnen.

Abends machten wie (wie immer) ein Abschlussspiel. Es gab zwei Teams, welche in unterschiedlichen kleinen Spielen gegeneinander antraten. So konnte jeder an den Dingen teilnehmen, die er sich zutraute. Neben Tisch- und Geschicklichkeitsspielen haben wir auch Filmtitel erraten. Auch Leichtathletik ist nicht zu kurz gekommen, indem wir Abkürzungen, Personen und Rekorde erraten mussten.

Am letzten Tag fand noch ein kleiner Abschlusswettkampf an bei dem es folgende Teams gab: Amelie W., Emma, Konrad & Johanna gegen Laurenz, Magda, Paula und Puria. Leider konnten einige wegen Erkältungen nicht mitmachen. Ruben und Liv konnten auch nicht teilnehmen, weil sie schon früher abgereist sind, um in den Urlaub zu fahren.

Für die verschiedenen „Disziplinen“ gab es unterschiedlich viele Punkte. Das erste Spiel gab einen Punkt, das zweite zwei, das dritte drei und so weiter.

Den ersten Punkt konnte sich das erstgenannte Team beim Zehnerball mit einem knappen Vorsprung holen. Auch holten sie sich zwei weitere Punkte bei den Mehrfachsprüngen. Danach war Zielwerfen an der Reihe, wo Amelie W. und Puria für das jeweilige Team gegeneinander antraten. Auch hier gewann das erste Team (Amelie W.) und lag nun mit sechs zu null vorne.

Danach musste jeder in den beiden Teams zehnmal einen Staffelstab auf den weichen Tartan werfen und wieder auffangen. Hier konnte das zweite Team (Laurenz, Magda, Paula und Puria) zum ersten Mal nachziehen, indem es insgesamt mehr Stäbe auffing. Auch eine Pendelstaffel gab es, bei der das erste Team wieder Punkte holte. Bevor es zur letzten „Disziplin“ ging, bauten wir einen kleinen Parcours auf, den man in 2er-Gruppen absolvierte; einer beschreibt und einer läuft blind hindurch. Dabei hatte das erste Team einen kleinen Vorsprung, bis Puria und Laurenz drankamen, welche sich einen genauen Plan und Kommandos ausgemacht hatten und somit Team Zwei zurück ins Spiel holen konnten. Nun ging es um das letzte Spiel „Heulerstaffel“: Hier hatten Amelie W., Emma, Konrad & Marc die Nase vorne und gewannen knapp.

Alles in allem ein gelungenes Trainingslager, obwohl das Wetter nicht immer perfekt war. Wir hatten vor Ort viele Möglichkeiten (auch weit über Leichtathletik hinaus), die wir auch genutzt haben. Alle, die dabei waren, hatten eine Menge Spaß, jeden Tag so viel Leichtathletik zu machen. Wir freuen uns alle schon auf das nächste Trainingslager! (Laurenz)

Eine Bildergalerie gibt es wie immer bei Flickr.

Laufabend Allendorf – Premieren und Bestzeiten

Die Leichtathletik-Saison ist rum, die Cross- und Straßenlauf-Saison steht vor der Tür. Dazwischen gab es in Allendorrf nochmal die Möglichkeit zu einem Start auf der Bahn: 800m, 2000m und 5000m nahmen neun VfLer in Angriff.

In der U12 waren gleich vier Jungs über 800m am Start. Frederik wollte dabei seine Bestzeit von vor einigen Wochen nochmal angreifen. Ein kleiner Stolperer auf der ersten Runde machte ihm dabei leider einen Strich durch die Rechnnung. Am Ende fehlte weniger als eine Sekunde zu seiner Bestzeit – ärgerlich, aber nächstes Jahr wird es dann wieder schneller! Auf dem zweiten Platz hinter Frederik sortierte sich Thomas ein. Auch wenn er einige Sekunden langsamer war als noch in Marburg, konnte er sicherlich Erfahrungen sammeln, die sich in den nächsten Jahren bezahlt machen werden.

Noch ganz neu bei uns ist Aaron. In der M10 reichten 3:10,24min für den dritten Platz. Knapp dahinter kam Felix ins Ziel. Auch er trainiert noch nicht lange bei uns, freut sich aber über jeden Wettkampf, bei dem er am Start sein kann. Beste Vorraussetzung, um im nächsten Jahr die 3min-Marke anzugreifen! Joris verschlief in der M12 die erste Runde ein bisschen und konnte das trotz eines starken Endsuprts nicht mehr ausgleichen. Am Ende fehlten ihm fast 15sec zur Bestzeit.

Über 2000m warenn Laurenz und Konrad am Start. Das erste Mal über diese Strecke am Start arbeiteten sie perfekt zusammen: Rundenweise wechselten sie sich in der Führungsarbeit ab (außer ihnen war leider nur eine weitere Athletin über 2000m am Start) und überraschten am Ende mit Zeiten deutlich unter den avisierten 8:00min. Am Ende hatte Laurenz die etwas besseren Beine und konnte auf den letzten 400m einen kleinen Vorsprung herauslaufen. So oder so konnten die beiden zeigen, dass Laufen alles andere als eine Individualsportart ist.

Als letztes waren dann die Trainer am Start: Nach dem Start in Treis am vergangenen Sonntag war Clemens sich seiner Form recht sicher – dass am Ende eine neue Bestzeit von 16:34,44min herauskommen würde, überraschte ihn dann aber doch. Ein gleichmäßiges gut besetztes Rennen, perfekte Bedingungen und die Lockerheit überwogen offenbar das fehlende Tempotraining der letzten Monate. Anders die Ausgangssituation bei Jakob: Die 10km in Treis waren bei ihm ein Totalausfall, das Training war aber die letzten Wochen gar nicht so schlecht. Lange lief er in einer kleinen Gruppe, bevor er die letzten Runden beschleunigte und so eine starke Zeit von 17:46,06min laufen konnte.

Alles in allem also ein gelungener Ausflug an die Eder: Einige Bestzeiten, viele zufriedene Gesichter und Vorfreude auf die anstehende Crosslauf-Saison! (Jakob)

Ergebnissse gibts bei leichtathletik.de, Bilder bei Flickr.

Herbstsportfest Schwalbach – Licht und Schatten zum Saisonabschluss

Eine kurze knackige „Late Season“ liegt hinter uns: Dornburg, Borken und als letztes vergangenen Samstag Schwalbach. Das Herbstsportfest des dortigen Leichtathletik-Kreises bot für alle Altersklassen ab der U16 nochmal eine optimale Gelegenheit ein letztes Mal diesen Sommer neue Bestleistungen zu erringen.

Für zwei Athletinnen war es der erste richtige Start im VfL-Dress: Milena ist erst vor kurzem zu uns gekommen. Nach einigen Jahren ohne Wettkämpfe war sie im Weitsprung und über 100m am Start. Beim Weitsprung verpasste sie bei den Frauen den Sieg denkbar knapp um nur einen Zentimeter – so richtig zufrieden war sie mit ihrer Weite von 4,17m auch nicht. Ebenfalls das erste Mal außerhalb des eigenen Stadions am Start war Sandra, die aus Wetter zu uns gewechselt ist. Vor allem im Speerwurf konnte sie mit 18,25m überzeugen und den Sieg in der W15 feiern.

Großer Respekt herrschte in der U16-Gruppe vor dem Hochsprung – als niedrig gestecktes Ziel wollten erstmal alle die Einsteigshöhe schaffen. Das gelang auch allen vieren – danach war bei Amelie der Wettkampf leider schon mit drei gerissenen Versuchen über 1,20m vorbei. Der Frust darüber war groß und auch danach kam Amelie nicht mehr so richtig in Fahrt, sodass ihr Saisonabschluss ein eher frustrierendes Erlebnis war. Ganz anders bei Laurenz: Er übersprang Höhe und Höhe und überraschte am Ende nicht nur sich selber mit übersprungenen 1,35m. Im Sprint lieferte er sich ein Fernduell mit Tim: Leider nicht im gleichen Lauf trennten die beiden am Ende nur drei Hundertstel Sekunden mit dem besseren Ende für Tim im 13,83sec. Im Weitsprung waren bei Konrad zwar nur zwei der vier Versuche gültig, aber wenn dabei trotzdem eine neue Bestleistung von 4,60m herauskommt, ist das kein Grund zum Ärgern.

Für Marc lief der Wettkampf in der U18 insgesamt nicht ganz wie erhofft: Im Hochsprung (unterbrochen durch den 100m-Lauf) reichte es nur zu 1,55m – besonders ärgerlich, da der Sprung über 1,55m noch deutlich Luft hatte. Im Weitsprung reichten 5,35m zwar zum Sieg, weitenmäßig hätte Marc sich aber etwas mehr erhofft. In der gleichen Altersklasse im Speerwurf am Start war Ruben. Seine 33,77m bedeuten eine neue Bestleistung – da ist er natürlich zufrieden!

In der gleichen Altersklasse waren gleich drei Starterinnen von uns unterwegs: Über 100m hatte Felina in 14,26sec die Nase vorne. Über die doppelt so lange Strecke benötigte Johanna 30,64sec, was den zweiten Platz bedeutete. Im Weitsprung erreichte Paula 3,72m – eine deutliche Steigerung ihrer Bestleistung!

Bei den Männern war Moritz am Start. Eine Woche nach der Senioren-DM war er über 100m und 200m am Start. Mit zwei neuen Bestleistungen hatte er selber wohl auch nicht gerechnet. 12,44sec und 25,16sec machen aber jetzt schon Lust auf die Hallensaison und die Saison 2022.

Abschluss des Tages waren dann die 3000m. Im fast leeren Stadion machten alle VfLer nochmal richtig Stimmung, um Puria anzufeuern. In einem perfekt eingeteilten Rennen benötigte er 11:21,56min – eine Steigerung seiner bisherigen Leistungen um mehr als eine halbe Minute!

Als Fazit bleibt ein größtenteils schönes Sportfest mit einigen Schönheitsfehlern, was die Organisation angeht (etwas straffer Zeitplan, einige unfreundliche Kampfrichter). Dennoch geht unser Dankeschön an die Ausrichter! Gerade in diesem Jahr kann man die Mühen, die ein Ausrichter auf sich nimmt, nicht hoch genug schätzen! (Jakob)

Ergebnisse gibts hier, Bilder bei Flickr.

Sprint- und Hochsprungmeeeting Borken – drei VfL-Staffeln am Start

Die Diskussionen, was nun die Königsdisziplin der Leichtathletik ist, ist ein Dauerbrenner unter den Fans: Zehn- bzw. Siebenkampf, 100m, Marathon, Stabhochsprung – wirklich einig wird man sich da wohl nie! Fest steht aber, dass die Staffeln bei jeder Veranstaltung ein Höhepunkt sind: Als einziges Leichtathletik-Event eine direkte Leistung als Mannschaft, dreimal die besondere Herausforderung des Wechsels und am Ende hoffentlich vier zufriedene Gesichter.

In Borken bot sich für uns endlich mal die Chance, gleich drei Staffeln an den Start zu bringen: Sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen in der U14 und eine U18/U20 Mädchen-Staffel. Nachdem alle Läuferinnen über die 100m schon solide Leistungen gezeigt hatten, lief es in der Reihenfolge Liv-Paula-Amelie-Felina richtig gut: Alle drei Wechsel klappten gut und mit 56,36sec können die vier auf jeden Fall zufrieden sein.

Auch bei den Jüngeren zeigte sich, dass die Wechsel im Training gut trainiert wurden: In der Besetzung Ronja-Mia-Helena-Hannah liefen die Mädchen über 4x75m in 45,13sec auf einen guten dritten Platz. Eine gute Sekunde schneller waren die Jungs mit Thomas-Paul-Joris-Thies. Leider konkurrenzlos, aber dennoch zufrieden sicherten sie sich den erstenn Platz.

Für die U14 war es nach der langen Corona-Pause der erste Wettkampf – für viele auch der erste Wettkampf überhaupt. Besonders Helena macht dabei große Lust auf mehr: 1,38m im Hochsprung sind in der W12 eine richtig starke Höhe, die in der Region auf jeden Fall eine Platzierung in den Top 5 bedeuten. Bei den Jungs konnte Thomas in der M11 in 8,06sec einen Sieg über 50m verbuchen, ebefalls ganz nach vorne ging es für Joris über 75m. Nach 10,89sec erreichte er das Ziel.

Aus der U16 war Laurenz am Start: Schon über 100m überzeugte er in neuer deutlicher Bestzeit von 13,79sec. Über 300m wagte er sich dann das erste Mal an den Langsprint. Recht spontan hatte er sich zu dem Start entschieden und war am Ende mit 45,51sec mehr als zufrieden. In der U18 nutze Emma den Hochsprungwettkampf für einen letzten Test für die Hessischen kommendes Wochenende. Mit 1,44m war sie am Ende nicht ganz zufrieden, ein guter Start über 200m hellte ihre Stimmung aber wieder auf, sodass sie optimistisch nach Darmstadt fahren darf! Zum Saisonabschluss nochmal unter 30sec blieb Amelie über 200m – ihre Saison konnte sie dabei mit einem Sieg beenden.

Nächstes Wochenende stehen dann mit dem Sportfest in Schwalbach und den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften noch die letzten Wettkämpfe an, bevor dann spätestens im Herbst-Trainningslager der Fokus schon wieder in Richtung Hallensaison und 2022 geht! (Jakob)

Komplette Ergebnisse gibt’s hier, Bilder bei Flickr.

Abendsportfest Dornburg – Auftakt der zweiten Saisonhälfte

Tief in den Westerwald ging es Mitte letzter Woche zum Abendsportfest der LG Dornburg. In dem schön gelegenen Stadion waren alle sieben VfLer über 100m am Start, Emma und Puria nutzten die Möglichkeit zudem zum Start im Weitsprung und Kugelstoßen.

Über 100m waren die Bedingungen nicht ganz optimal: leichter Gegenwind, eine weiche Bahn und ein etwas chaotischer Ablauf verhinderten ganz schnelle Zeiten. Moritz konnte zwar mit 12,70sec eine neue Bestleistung aufstellen – dass da aber noch Potenzial für schnellere Zeiten ist, weiß er selbst am allerbesten. Puria war das erste Mal offiziell über 100m am Start und war mit seiner Zeit von 14,50sec nicht unzufrieden, zumal sein Fokus eindeutig auf den deutlich längeren Strecken liegt.

Unsere starke Mädels-Gruppe kam leider durchweg nicht richtig in Fahrt: Egal ob Unsicherheiten am Start, zögerliche erste Schritte oder einfach das Gefühl, nicht richtig in Fahrt zu kommen – so richtig zufrieden war keine unserer fünf Starterinnen.

Im Weitsprung zeigte Emma eine solide Serie mit vielen Sprüngen im Bereich von 4,30m. Da macht Hoffnung für die Hessischen Mehrkampfmeisterschaften in zehn Tagen – die Hoffnung auf einen Ausreißer nach oben darf man auch haben! Eine ähnliche Konstanz zeigte sie im Kugelstoßen: vier der sechs Versuche landeten über 10m. Puria war mit seiner Weitsprungleistung von knapp 4,30m und seinem Kugelstoß von 7,28m ebenfalls zufrieden.

Aus sportlicher Sicht also ein durchwachsener Start in unsere kurze Spätsommer-Saison – so oder so ist es gerade nach den letzten fast zwei Jahren immer wieder schön, Wettkampffeeling zu spüren! Danke an die LG Dornburg für das Ausrichten des Sportfests! (Jakob)

Komplette Ergebnisse gibt’s hier, Bilder bei Flickr.

SDM U18 – Paula mit neuer Bestzeit und Top10-Platzierung

Am 07.08.2021 fanden die Süddeutschen Meisterschaften in Walldorf statt, für die sich jeder Athlet im Vorfeld mit einer Mindestleistung qualifizieren musste. Somit war ein leistungsstarkes Teilnehmerfeld garantiert und starke Leistungen zu erwarten.

Gegen 11:25h begann der 3000m-Lauf, der auch das erste U18-Rennen des Tages darstellte. Paula Auschill und die 13 anderen qualifizierten Teilnehmerinnen wurden an der Startlinie eingewiesen und schon fiel der Startschuss. Paula hing sich an die vorderste Gruppe des Läuferfeldes, konnte nach ca. 1000m das schnelle Tempo der Führungsgruppe aber leider nicht mehr halten und musste von da an ihr eigenes Rennen gestalten. Sie überquerte die Ziellinie mit neuer Bestzeit von 10:57,07 als 9. und blieb erstmal unter 11min.

Insgesamt ist Paula, trotz nicht optimalem Rennverlauf, als Triathletin unter den Laufspezialisten sehr mit ihrem Top10-Platz zufrieden.  

Die komplette Ergebnisse gibts hier

Feriensportfest Wetzlar – Moritz mit M35-DM-Norm

Am ersten Tag der hessischen Sommerferien waren wir in Wetzlar beim Feriensportfest zu Gast. Wetzlar steht in der Region und auch darüber hinaus für optimal organisierte Sportfeste und hervorragenden Bedingungen für die Athleten. So auch dieses Mal: Von Anfang bis Ende genau im Zeitplan, über 100m Vor- und Endläufe (in der Praxis bedeutete das in den meisten Klassen wegen weniger als acht Startenden einfach zwei Läufe) und einfach eine athletenfreundliche Atmosphäre.

Die optimalen Rahmenbedingungen wollten unsere Athletinnen und Athleten nutzen, um vor einer Wettkampfpause noch ein letztes Mal zu zeigen, was möglich ist. Richtig gut gelang das Amelie: Im dritten Saison-Rennen über 100m konnte sie zum dritten Mal ihre Bestzeit verbessern. Sicher ist aber auch, dass die 13,49sec nicht das Ende von Amelies Leistungsvermögen sind, sondern dass da in der zweiten Saisonhälfte oder spätestens kommendes Jahr noch das eine oder andere Zentel Verbesserung möglich sind. Auch über 200m gab es für sie im dritten Rennen die dritte Bestzeit: 27,92sec stehen jetzt zu Buche. Ebenfalls den Doppelstart über 100m und 200m wagte Marc. Auch bei ihm ging es mit 12,48sec direkt mit einer Bestzeit los. Im zweiten Lauf über 100m war dann etwas die Luft raus, sodass es „nur“ zu 12,77sec reichte. Über 200m war die Frische dann aber wieder da, sodass auch hier eine neue Bestzeit von 26,88sec erlaufen werden konnte.

In der weiblichen U18 wie immer unsere größte Gruppe am Start: Liv und Paula über 100m, Emma über 100m und 200m. Auch hier gab es eine gannze Reihe an Bestzeiten: Liv verbesserte sich auf 14,27sec und Paula auf 14,80sec. Emma erreichte das Ziel nicht ganz zufrieden nach 14,70sec. Über 200m lief bei ihr leider auch nicht viel zusammen: Schon am Start fand sie gar nicht in ihren Rhytmus und konnte ihrer zeit von 30,88sec nicht viel Positives abgewinnen.

Über 200m war Moritz am Start. Nachdem er einige Wettkämpfe wegen kleinerer muskulärer Probleme absagen musste, sollte hier endlich der Saisoneinstieg glücken. Die DM-Norm in der M35 – Moritz erklärtes Saisonziel – liegt bei 25,50sec. Von vornherein war klar, dass diese Zeit möglich sein sollte, es aber auch kein Selbstläufer werden würde. Vor allem am Start hat Moritz die letzten Wochen viel gearbeitet und das sollte sich auch auszahlen: Vom Start weg zeigte er ein richtig starkes Rennen und war nach 25,40sec im Ziel. Er darf also mit der DM Mitte September in Baunatal planen! Über 1500m wollte Puria es nochmal wissen: Nach seinem starken Auftritt in Pfungstadt war der Plan klar: Etwas ofensiver angehen und schauen, was am Ende noch geht. Dieser Plan ging leider nach hinten los: Schon im zweiten Renndrittel verlor Puria deutlich an Boden, sodass an eine neue Bestzeit nicht mehr zu denken war. Die Unzufriedenheit über die Zeit von 5:01,54min war ihm dann auch deutlich anzumerken.

Insgesamt also sieben neue Bestzeiten bei zehn Starts – ein Ferienbeginn, wie man ihn sich wünscht! (Jakob)

Ergebnisse gibt beim DLV, Bilder bei Flickr.

VfL-Sommersportfest – Mehrkampf mit allem, was dazugehört

Kurz vor den Sommerferien gab‘s für alle VfLer-Altersklassen noch einmal die Möglichkeit in einem internen Wettkampf die aktuelle Form zu testen. In den Altersklassen ab der U14 waren rund 20 Starter in diversen Disziplinen am Start.

Steht in der U14 eigentlich schon der klassische Blockwettkampf auf dem Programm, haben wir die Freiräume einer internen Veranstaltung genutzt und die Blöcke etwas umgestaltet: Zu den Kerndisziplinen Flach- und Hürdensprint sowie Weitsprung kamen entweder Speer- und Diskuswurf oder Ballwurf und Hochsprung. Besonders herauszuheben ist hier die Leistung von Thies, der in allen Disziplinen die beste Leistung des Tages brachte und mit Abstand die meisten Punkte erzielen konnte. Im Wurf-Block lieferten sich Ben und Paul ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Paul vor allem dank seines starken Speerwurfs für sich entscheiden konnte.

In der U16 stand der Block Sprint/Sprung auf dem Programm. Zu den Kerndisziplinen kommen hier Speerwurf und Hochsprung hinzu. Nach einem soliden Auftakt über die Hürden war Laurenz Mehrkampf eigentlich beim Hochsprung schon gelaufen: Er scheiterte dreimal an 1,10m – eine Höhe, die er beim Einspringen noch entspannt übersprungen hatte. Dennoch absolvierte er auch die weiteren Disziplinen und zeigte vor allem über die 100m, dass sich das Training der letzten Wochen und Monate gelohnt hat.

Ganz anders bei Amelie: Im Weitsprung konnte sie endlich das erste Mal die 4m-Marke überspringen und im letzten Versuch beim Speerwurf übertraf sie ihre bisherige Bestleitung deutlich und schleuderte das 500g schwere Wurfgerät auf über 23m. In der Endabrechnung kommt sie damit auf über 2000 Punkte – auf jeden Fall eine starke Leistung, an die in der zweiten Saisonhälfte angeknüpft werden soll. Hinter ihr auf dem zweiten Platz: Sandra. Sie trainiert zwar erst seit rund zwei Wochen bei uns, ließ sich den Start beim Wettkampf aber nicht nehmen.

In der U18 stand vor allem Emma im Fokus: Für sie ging es darum im Hinblick auf einen möglichen Meisterschaftsstart im Herbst einen kompletten Siebenkampf zu absolvieren und ein Gefühl für die zweitägige Belastung zu entwickeln. Auf einen soliden Auftakt über die Hürden folgten 1,45m im Hochsprung – eine Leistung im Bereich ihrer Bestzeit. Auch die beiden letzten Disziplinen des ersten Tages zeigte Emma Leistungen im Bereich ihrer Bestleistung. Beste Voraussetzungen also für einen erfolgreichen Siebenkampf. Der zweite Tag knüpfte dann auch daran an: 4,57m im Weitsprung und rund 27m im Speerwurf sind das, womit zu rechnen war. Im abschließenden 800m-Lauf, den Emma dann in 2:57min absolvierte, liegen sicherlich noch einige Punkte auf der Bahn: Mit etwas mehr Erfahrung sind hier sicherlich noch einige Sekunden Potenzial.

In allen Disziplinen waren noch andere Athleten aus der Trainingsgruppe am Start: Sie nutzen Emmas Siebenkampf zum Testen in einzelnen Disziplinen. Besonders zu nennen ist hier Amelie, die mit 28,40sec ihre Leistung aus Pfungstadt über 200m bestätigen konnte. Ebenfalls unter 30sec erreichte Johanna das Ziel. Ihre Entwicklung im letzten Jahr macht Hoffnung, dass da in den nächsten Monaten noch die eine oder andere Bestzeit folgt. Über die Hürden konnte Marko seine ganze Routine zeigen und absolvierte die 100m in 17,62sec. Sein Sohn Felix – eigentlich macht er schon länger keine Leichtathletik mehr – übersprang 1,55m und war damit zufrieden. Über 800m waren neben Emma noch Anouk und Johanna am Start. Zusammen liefen die beiden nach 2:58min ins Ziel.

Insgesamt also ein Mehrkampf-Wochenende, das viel zu bieten hatte: starke Leistungen, Bestleistungen, gute Stimmung – aber auch Enttäuschungen und Leistungen, die nicht ganz an die Erwartungen herankamen. Umso schöner, dass unsere internen Wettkämpfe auch von gegenseitiger Unterstützung und dem Fokus auf jede einzelne Disziplin leben. (Jakob)

Bilder gibt’s bei Flickr, die Ergebnisse hier.

Abendsportfest Pfungstadt – wunderbare Normalität

Wie schon so oft in den letzten Jahren ging es für uns vergangenen Mittwoch nach Pfungstadt. Die Vorzeichen aber andere als sonst: Waren es sonst nur die Mittel- und Langstreckler, die dort neue Bestleistungen erzielen wollten, waren es dieses Mal auch die Jugendlichen, die im Sprint und Speerwurf am Start waren. Außerdem war es nach Corona das erste Sportfest mit Feldern, wie man sie kennt: Mehrere Hundert Athleten waren in Pfungstadt am Start!

Als erstes ging es für Felina und Emma zum Speerwurf. Felina konnte an die starke Leistung aus Bebra anknüpfen und beförderte das 500g schwere Wurfgerät auf 27,68m. Emma konnte zwar drei Zentimeter weiter werfen – aber wer Emma kennt, weiß, dass sie damit nicht ganz zufrieden ist. Im Sprint waren dann gleich vier Athletinnen über 100m am Start: Immerhalb von drei Hundertsteln errreichten Emma (14,84sec), Felina (14,83sec) und Paula W. (14,81sec) das Ziel. Schneller unterwegs war Amelie, die mit 13,91sec wieder zeigte, dass aus ihr langsam aber sicher eine echte Sprinterin wird. Das beweist auch ihr Aufritt über 200m: 28,40sec sind eine neue Bestleistung!

Über 400m schlüpfte Clemens aus der Trainer- in die Athletenrolle. Anders als in Bebra kam er zwar gut ins Rennen, musste auf der zweiten Hälfte aber erkennen, dass ihm die spezifischen Einheiten für 400m einfach fehlen und erreichte das Ziel nach 58,32sec.

Aber Pfungstadt wäre nicht Pfungstadt ohne die Mittelstrecken: Über 1500m waren drei VfLer am Start. Lena enstschied sich spontan für einen Start und überrascht nicht nur sich selber mit einer neuen Bestzeit von 4:44,50min. Man kann also auch aus dem vollen 10km-Training heraus richtig schnell laufen! Mit einer grandiosen Schlussrunde, auf der er fast am gesamten Feld vorbeilief, sicherte sich Puria eine starke Zeit von 4:51,66min. Ihr Ziel, die DM-Norm für die U18 zu unterbieten (4:54min), verpasste Paula A. zwar knapp, 4:56,24min bedeuten dennoch eine deutliche Steigerung ihrer Bestzeit. (Jakob)

Ergebnisse gibt’s beim DLV, Bilder wie immer bei Flickr.

Bahneröffnung Bebra – starke Leistungen in Osthessen

Am 03.07.21 fand die Bahneröffnung 2021 auf der Biberkampfbahn in Bebra statt.

Nach einer langen Anreise ging es für die meisten von uns schon direkt in die Aufwärmphase. Bei den Hürdenläufen konnten schon einige Siege und Verbesserungen verbucht werden. Tim setzte sich mit 14,84sec bei den 80m Hürden gegen seinen Gegner durch und der Kampfgeist war umso mehr gestärkt für die folgenden Disziplinen. Auch Amelie konnte ein gutes Ergebnis holen und wurde ganz knapp mit 14,36sec Zweite.

Für Konrad lief es beim Weitsprung auch mit einer Leistung nahe der persönlichen Bestleistung sehr gut. Mit 4,37m setzte er sich ins obere Feld der Gruppe ab. Beim Speerwurf konnten alle Athleten zeigen, was in ihnen steckt: Felina verbesserte sich um fast 5m auf 28,99m.

Auch die Ergebnisse auf der Bahn von Clemens und Puria konnten sich sehen lassen: Besonders bei den 400m kämpfte sich Clemens bis zum letzten Zentimeter durch und er hofft auf eine deutliche Steigerung seiner 58,07sec kommenden Mittwoch in Pfungstadt! Der Wettkampftag wurde mit den 800m in 2:24,74min von Puria besiegelt – eine neue persönliche Bestzeit und sein erster offizieller Wettkampf.

Abschließend lässt sich sagen, dass jeder Einzelne gute Ergebnise holen konnte und jeder von uns sehr zufrieden sein kann. Vielen Dank an die Ausrichter des Wettkampfes in Bebra. (Puria)

Ergebnisse gibt’s hier, Bilder gibt es wie immer bei Flickr.