Lahn-Dill Crosslauf in Linden ‒ starke Leistungen in allen Altersklassen

Beim Crosslauf in Linden zeigten unsere Athleten einen sehr erfolgreichen Wettkampf. Im Vorfeld hatten viele befürchtet, dass die Strecke aufgrund des Regens am Vortag und in der Nacht sehr matschig werden würde. Am Ende war die Strecke deutlich besser zu laufen als erwartet. Unsere Athleten nutzten die guten Bedingungen und waren in fast allen Altersklassen weit vorne im Feld zu finden.

Im ersten Rennen des Tages gewann Ruta Ozolina die Mittelstrecke der Frauen, gefolgt von Lena Mackowiak (Platz 1 U18). Tobias Erb musste sich bei den Männern nur ganz knapp geschlagen geben und wurde Zweiter. Thomas Rosen wurde Zweiter der Altersklasse U18.

Bei den Mädchen der U10 lief Jule auf einen starken Platz 3, dicht gefolgt von Mila auf Platz 4. Sophie zeigte ebenfalls ein gutes Rennen und belegte Platz 7. Bei den Jungen der U10 konnte sich Lino deutlich den Platz 1 sichern. Mattis kam auf einen guten Platz 7.

In der weiblichen U12 erreichte Mira den Platz 3, während Sonja knapp dahinter auf Platz 4 ins Ziel lief. Bei den Jungen belegte Anton einen starken Platz 3.

Sehr erfolgreich war der VfL auch bei den Mädchen der U14. Frieda Krause gewann ihre Altersklasse und sicherte sich den Platz 1. Sophia Sachs absolvierte ihren ersten Crosslauf und belegte dabei direkt einen tollen Platz 4.

Die Jungen der M12 zeigten eine besonders starke Mannschaftsleistung: Samuel Pacho gewann den Lauf, Julian Nau wurde Zweiter und Maël Babiloni Tenbieg kam auf einen guten Platz 5. Bei den Jungen der M13 stellte Marburg sogar das komplette Podium: Florian Erb gewann den Lauf vor Abraham Sow auf Platz 2 und Tobias Rosen auf Platz 3.

Auch in der U16 waren die Marburger erfolgreich. In der Altersklasse M14 sicherte sich Frederik Scheid den Platz 1, Milan Könnemann wurde Zweiter. Rihards Straumitis wurde in der M15 Zweiter. Bei den Mädchen der W14 holte sich Antonia Hoß den Platz 1.

Zum Abschluss des Tages traten Ruta Ozolina und Tobias Erb auch noch über die Langstrecke an. Ruta wurde hier Gesamtzweite und Tobias Zweiter der Altersklasse M45.

Insgesamt war der Crosslauf in Linden ein sehr erfolgreicher und gelungener Wettkampf. Wir freuen uns schon auf ein nächstes Mal. (Text: Frieda, Bilder: Vera)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr


DM Halle Masters und Winterwurf ‒ Erfolge zum Abschluss der Hallensaison

Vom 6. bis 8. März fanden in der Leichtathletikhalle im Sportpark in Düsseldorf die Deutschen Hallenmeisterschaften der Masters statt. Mit dabei auch einige VfL-Athleten. In den vergangenen Monaten hatten sie bereits bei Hallenwettkämpfen in Frankfurt und Stadtallendorf gute Leistungen gezeigt. Dort gewannen sie mehrere Landesmeistertitel und erfüllten zugleich die erforderlichen Normen für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften.

Den Auftakt für den VfL machte am Freitagabend Martin Blöcher über 800 Meter. In der Altersklasse M50 stand er vor dem Wettkampf auf Platz zwei der deutschen Bestenliste, sodass berechtigte Hoffnungen auf einen Medaillenplatz bestanden. Nach einem beherzten Start von der Evolvente scherte Martin direkt hinter dem Führenden auf die Innenbahn ein. Als nach der ersten Runde der Titelfavorit aus Bielefeld das Tempo anzog und überholte, ging Martin entschlossen mit. Platz zwei schien ihm sicher.

Doch auf der Schlussrunde startete ein Läufer aus Werl, der weit hinten im Feld gelegen hatte, eine starke Aufholjagd. Meter für Meter holte er auf. Erst am Ende der Zielgeraden bemerkte Martin die herannahende Konkurrenz. Mit letzter Kraft mobilisierte er noch einmal alle Reserven und sprintete ins Ziel. So sicherte er sich mit einer Zeit von 2:11,62min den deutschen Vizemeistertitel.

Martin Blöcher auf Rang 2

Weiter ging das Wettkampfwochenende am Samstagmittag mit Bertalan Kisfaludy. Er ist erst seit kurzer Zeit in der Leichtathletik aktiv, konnte aber bereits bei seinem ersten Wettkampf vor drei Wochen die DM-Norm über 60 Meter in der Altersklasse M35 unterbieten. Auch wenn der Sprint diesmal nicht die erhoffte Leistungssteigerung brachte, zeigte sich Bertalan mit seinem Ergebnis zufrieden: In 8,07sec belegte er Platz 19. Begeistert von der besonderen Atmosphäre bei Deutschen Meisterschaften wird er in der kommenden Saison richtig durchstarten.

Bertalan Kisfaludy nach dem 60m-Sprint

Am Sonntag ging zunächst der erfolgreichste VfL-Athlet des Wochenendes an den Start: Leichtathletik-Allrounder Eckhard Rambow in der Altersklasse M75. Über 60 Meter Hürden sprintete er in 12,97sec zur Silbermedaille. Wenig später trat Eckhard erneut an: Bei strahlendem Sonnenschein auf dem Düsseldorfer Wurfplatz schleuderte er den 500-Gramm-Speer auf 31,75m und sicherte sich damit Gold im Speerwurf.

Wie in allen Altersklassen – von den Kindern bis zu den Aktiven – ist auch bei den Masters der Staffellauf ein absolutes Highlight. Nachdem die 4×100-Meter-Staffel der Altersklasse M40 im Sommer den sechsten Platz belegt hatte, lautete das Ziel für die 4×200-Meter-Staffel in der Halle erneut: mindestens Rang sechs. Insgeheim rechneten sich die Läufer Moritz Ernst, Tobias Erb, Martin Blöcher und Markus Hoß sogar Außenseiterchancen auf eine Bronzemedaille aus.

Das Rennen lief optimal. Alle Läufer wuchsen über sich hinaus, alle Wechsel gelangen reibungslos und die Zeit: über eine Sekunde schneller als zuletzt (1:45,19min). So stand unsere Mannschaft nach dem zweiten von drei Zeitläufen auf dem Silberrang. Gebannt verfolgten unsere Läufer den letzten Zeitlauf. Doch die drei favorisierten Staffeln wurden ihrer Rolle gerecht und zeigten sich keine Blöße. So belegte unsere Staffel am Ende den fünften Platz.

Tobias Erb, Markus Hoß, Moritz Ernst und Martin Blöcher

Unser Mastersteam blickt auf eine sehr erfolgreiche Hallensaison zurück und freut sich auf die bald beginnende Sommersaison. (Text: Moritz)

Ergebnisse gibt es hier.

HM Masters und DM Bahngehen – Titel und Bestleistungen für VfLer

In den letzten drei Jahren hat sich im Seniorenbereich des VfL 1860 Marburg ein relativ breites und durchaus ambitioniertes Mastersteam geformt, das inzwischen regelmäßig und erfolgreich bei regionalen, hessischen und nationalen Wettkämpfen antritt. Ein Grund für diesen Zuwachs liegt in der hervorragenden Jugendarbeit des Vereins, durch die mehrere Elternteile für den aktiven Wettkampfbetrieb gewonnen werden konnten.

Zu den Hessischen Hallenmeisterschaften der Masters in Stadtallendorf reiste eine große Delegation von 13 Athletinnen und Athleten an. Mit insgesamt vier Goldmedaillen, neun Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen lohnte sich dieser Ausflug. Eine Vielzahl der Athletinnen und Athleten konnte die herausfordernden Qualifikationsnormen für die Deutschen Hallenmeisterschaften unterbieten und sich mit herausragenden Leistungen in den Top Ten der aktuellen Deutschen Bestenliste platzieren.

Bei den Sprintern erreichte Bertalan Kisfaludy bei seinen ersten Meisterschaften über 60m (8,02sec) und 200m (28,12sec) jeweils den zweiten Platz in der M35. In der M40 wurde Moritz Ernst, der das Mastersteam als Trainer anleitet, über 200m (26,43sec) Hessischer Meister sowie Vizemeister über 60m mit hervorragenden 8,08sec. Athanasios Damakoudis wurde im gleichen Rennen Fünfter (8,73sec). Christian Ochs, der im vergangenen Jahr zur Mastersgruppe hinzustieß, gewann in der Altersklasse M45 eine Goldmedaille über 200m (26,94sec) und eine Silbermedaille über 60m (8,18sec). Über 60m Hürden rundete Eckhard Rambow in der M75 mit 13,18sec und Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften den hervorragenden Auftritt der Kurzstreckler ab.

Über die Mittelstrecke gewannen Martin Blöcher (2:13,93min) und Tobias Erb (2:15,53min) in einem engen und hochklassigen Rennen über 800m in ihren Altersklassen Gold und Silber – jeweils mit DM-Qualifikationsnorm und einer Top-Ten-Zeit in der Deutschen Bestenliste. Ähnlich erfolgreich war Ruta Ozolina über 3000m (12:36,58min), bei denen sie Silber gewann und ebenfalls die Qualifikationsnorm in einer deutschen Top-Ten-Zeit deutlich unterbot. Johannes Kohlhepp, der verletzungsbedingt in der Vorbereitung zurückgeworfen war, zeigte ein tapferes und klug eingeteiltes Rennen über 3000m, bei dem er den dritten Platz erreichte und mit 9:44,77min die Qualifikationsnorm für die Deutschen Hallenmeisterschaften löste.

In den technischen Disziplinen gab es jeweils hessische Vizemeistertitel im Kugelstoßen in den Altersklassen M40 für Moritz Ernst (10,61m), M55 für Gerrit Schäfer (8,75m) und M75 für Eckhard Rambow (10,14m, Top-Ten-Bestenliste) sowie einen dritten Platz in der M45 für Warren Howell (9,75m). Insgesamt ein erfolgreicher Tag für das Marburger Mastersteam, der viel Hoffnung auf die Deutschen Hallenmeisterschaften und die nahende Freiluftsaison macht.

Bereits eine Woche zuvor war Britta Bauer bei den Deutschen Meisterschaften der Geher unter dem Hallendach am Start. Das Ziel: ihrer Sammlung einen weiteren Titel in der W45 hinzuzufügen und sich gegenüber der Zeit von den Hessischen einige Wochen zuvor deutlich zu steigern. Auch wenn sie zu Beginn des Rennens ungewohnte Probleme mit der Technik hatte, konnte sie beide Ziele erfolgreich umsetzen: 16:26,01min reichten am Ende für den nächsten Titel in ihrer Altersklasse. Ihr nächstes Ziel ist nun die DM über 10km auf der Straße Ende April in Kelsterbach. (Text: Tobi)

Ergebnisse gibt es hier und hier

Mittelhessische Hallenmeisterschaften – zahlreiche Bestleistungen in Stadtallendorf

Eine bunt gemischte Gruppe VfLer war auf der Zielgeraden der Hallensaison in Stadtallendorf am Start. Von einigen U14ern, die eigentlich noch zu jung sind und in der U16 starteten, über eine Handvoll Jugendlicher und Aktiver bis hin zu unseren Masters waren knapp 30 Athlet:innen von uns vertreten.

Eines der Highlights waren sicherlich die 60m bei den Männern. Schon im Vorlauf überzeugte Moritz Ernst mit einer neuen PB von 8,01sec, und Robin Velte zeigte mit 7,50sec, dass er weiterhin gut drauf ist. Das Finale verlief dann aber alles andere als optimal: Silas Leppert erfuhr erst wenige Minuten vor dem Lauf, dass er nachgerückt war – für ein Warm-up viel zu spät, daher also kein Start. Dann war Robins Startblock nicht in Ordnung; einen Ersatz zu organisieren nahm 10min in Anspruch. Bei Bene war die Konzentration zu diesem Zeitpunkt bereits dahin.

Als es schließlich losging, erwischte Robin einen perfekten Start und sagte selbst: „Vom Gefühl her war es vielleicht das beste Rennen, das ich bisher gemacht habe.“ Im Ziel war die Erwartung auf die Zeit also groß. Doch ausgerechnet in diesem Lauf versagte die Zeitnahme ihren Dienst – wir werden also nie erfahren, wie schnell Robin wirklich gelaufen ist.

Auf der Hallenrunde über 200m dann ein Bild, das sich in letzter Zeit bei unseren Masters immer wieder zeigt: dicht beisammen wird es richtig spannend. Dieses Mal am schnellsten war Moritz mit 26,90sec, ganz knapp dahinter Bertalan Kisfaludy und noch wenige Hundertstel dahinter Christian Ochs. Silas, der trotz der schnellsten Meldezeit in seinem Lauf auf der undankbaren innersten Bahn starten musste, zeigte mit 24,74sec ein gutes Rennen.

Auf der längsten gelaufenen Strecke der Veranstaltung – den 800m – waren wiederum unsere Masters am Start. Überzeugen konnte hier vor allem Martin Blöcher mit einer starken neuen PB von 2:11,00min. Dicht dahinter – ebenfalls mit neuer PB – kam Tobias Erb nach 2:14,44min ins Ziel. Etwas ärgerlich: Der Lauf wurde vorgezogen, sodass unsere Starter nach dem Einlaufen im Kalten direkt an den Start mussten, ohne ihr gewohntes Warm-up vollständig durchführen zu können.

Die Technikdisziplinen boten aus unserer Sicht eine Reihe an Höhepunkten: In der U20 konnte Anna Böhle zeigen, dass sich das Sprungtraining in den letzten Wochen und Monaten (an dieser Stelle vielen Dank an Volker Jennemann!) auszahlt. 5,37m und eine Serie mit vielen Sprüngen deutlich über 5m sind ein tolles Ergebnis.

Die nächste PB gab es für Moritz mit der Kugel: 11,10m sind eine deutliche Steigerung und sein erster Stoß über die 11m-Marke. In der M15 durfte Ben sich über eine neue PB im Weitsprung freuen: 5,26m sind 7cm mehr, als er im Sommer letzten Jahres springen konnte. Eine weitere PB für ihn gab es im Kugelstoßen mit 11,28m.

In der W14 waren mit Emma Müller und Alicia Perez Klein zwei VfLer:innen am Start: Emma als Hochstarterin aus der W13 und Alicia in ihrem ersten Wettkampf konnten gute Leistungen zeigen.

Ebenfalls in der jüngsten Altersklasse waren zahlreiche Läufer:innen über 800m am Start. Frieda war mit neuer PB in 2:50,29min zufrieden, Antonia haderte mit ihrem Ergebnis von 2:41,63min ein wenig. Ähnlich in der M14: Von den fünf Startern kamen vier vom VfL. Allen voran Oskar Visekruna, der mit 2:22,43min als Einziger eine neue Bestleistung aufstellen und den Lauf gewinnen konnte. Dahinter Jonne Sannes, für den 2:28,44min nicht ganz das erhoffte Ergebnis sind. Ebenso bei Florian Erb: Er war rund 3sec langsamer als zuletzt in Frankfurt und damit nicht ganz zufrieden. Auch Frederik Scheid dürfte sich etwas mehr als 2:35,47min erhofft haben.

Für unsere Masters hat die Hallensaison mit den Hessischen Meisterschaften in der kommenden Woche und den Deutschen Meisterschaften Anfang März noch zwei Highlights zu bieten – für alle anderen heißt es jetzt: zurück ins Training für den Sommer! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier, ein paar Bilder bei Flicker

HM Halle Aktive, U18 + Bahngehen Tag 2 – Staffeln als Höhepunkt

Der zweite Tag der Hessischen Meisterschaften stand ganz im Zeichen der längeren Strecken: Für die Sprinter die 200m und die Staffel, für die Mittelstreckler 800m und 3000m.

Nachdem es am Vortag für Robin Velte über 60m bereits eine neue Bestzeit gegeben hatte, sollte es heute über die Hallenrunde ebenfalls in diese Richtung gehen. Das Rennen, das er dann zeigte, kann sich sehen lassen: Lediglich der Start war nicht ganz optimal, danach war es eine runde Sache. Dementsprechend sind 24,18sec zwar nicht ganz die erhoffte Bestzeit, aber dennoch eine deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Rennen vor drei Wochen.

In der Staffel war er zusammen mit Benedikt Heruth, Juri Sievers und Silas Leppert am Start. Die vier zeigten zwar allesamt gute Einzelleistungen, ein verpatzter erster Wechsel kostete jedoch viel Zeit, sodass die Hoffnung groß ist, das Ergebnis von 1:39,99sec bereits nächste Woche bei den Süddeutschen zu verbessern.

Bei den Frauen waren Anna-Lena Böhle, Lucy Gesell, Insa Otto und Constanze Winter am Start – Letztere das erste Mal im Trikot des VfL. Die vier machten es an den Wechseln besser als die Jungs und dürfen sich über den fünften Platz in 1:54,46min freuen. Etwas bitter: Auf die Bronzemedaille fehlten weniger als 1,5sec – an einem perfekten Tag wäre das vielleicht möglich gewesen!

Zu guter Letzt waren unsere Masters in der Besetzung Moritz Ernst, Johannes Kohlhepp, Martin Blöcher und Markus Hoß am Start. Ganz klares Ziel hier war die Masters-DM-Norm von 1:52,00min. Dieses Ziel konnten die vier in 1:46,54min deutlich unterbieten und dürfen nun mit einem Start in Düsseldorf Anfang März planen.

Auf den längeren Strecken waren heute Jan Christoph Scholz über 800m und Laurenz Christian Steiß über seine Paradestrecke, die 3000m, am Start. Für Jan ging es darum, nach einer kleinen Steigerung im letzten Rennen den Aufwärtstrend zu bestätigen und seine Hallensaison mit einem guten Gefühl zu beenden. In Frankfurt konnte er zeigen, dass er aus den letzten Rennen seine Learnings gezogen hat: Ein eher verhaltener Beginn, der Move zum richtigen Zeitpunkt und eine solide Schlussrunde bescherten ihm eine Seasonbest von 2:02,16min.

Nachdem er in der Vorwoche die DM-Norm abhaken konnte, wollte Laurenz sich nun in eine bessere Position bringen, um in den schnelleren Lauf zu kommen. Die ersten 2km wurde das Rennen perfekt auf eine Endzeit von 8:45min gepacet. Als der Tempomacher dann ausstieg und sein Konkurrent das Tempo etwas anzog, war Laurenz auf sich allein gestellt. Auf den letzten Runden bewies er erneut großen Kampfgeist und darf sich am Ende über eine neue Bestzeit von 8:47,36min freuen. Ob das am Ende für das erhoffte schnelle Rennen in Sindelfingen reicht, wird sich zeigen.

Zum Abschluss der Hallensaison geht es dann in der kommenden Woche noch zu den Süddeutschen Meisterschaften für die Staffeln – die Männer werden neben den 4x200m dann auch die doppelt so lange Strecke in Angriff nehmen. (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Kreis-Hallenmeisterschaften 2026 in Stadtallendorf ‒ Jungendliche und Masters überzeugen

Bei den diesjährigen Kreis-Hallenmeisterschaften in Stadtallendorf gingen für den VfL vor allem Athletinnen und Athleten der Altersklassen U14 und U16 sowie unsere Masters (ein Euphemismus für Senioren) an den Start.

In den Jugendklassen überzeugte insbesondere Jonne Sannes (M13), der den 800-m-Lauf der Altersklasse M14 in persönlicher Bestzeit von 2:24,21 Minuten gewann. Ebenfalls einen ersten Platz in der höheren Altersklasse – wenn auch geteilt – erreichte Jayden Howell (M13) über 60 m.

Im Hochsprung der W14 zeigte Lia Clement mit übersprungenen 1,38 m eine starke Leistung, während Leilani Diaz im Kugelstoß mit guten 7,47 m überzeugte. Johannes Schick (M13), der seit Kurzem auch die Stabhochsprung-Trainingsgruppe von Martin Jennemann besucht, absolvierte seinen ersten Wettkampf in dieser Disziplin und erreichte solide 1,80 m – der Grundstein für einen späteren Zehnkampf ist damit gelegt. In der U18 lief Thomas erstmals die 200 m und erzielte dabei eine gute Zeit von 27,16 s.

Bei den Masters erwischte Martin Blöcher (M50) einen besonders erfolgreichen Tag. Er unterbot sowohl über 200 m (26,95 s) als auch über 800 m (2:16,39) die Norm für die Masters-DM. Über die 800 m folgte ihm knapp dahinter Björn Kautzner (M35) in 2:17,00 Minuten, der nach über 20-jähriger Wettkampfpause wieder für den VfL antritt.

Nur knapp über der DM-Norm, dafür aber mit persönlicher Bestleistung, erreichte Johannes Kohlhepp (M40) im 3.000-m-Lauf in 9:49,25 Minuten das Ziel. Im Kugelstoß zeigten sich Moritz Ernst (M40, 10,98 m) und Warren Howell (M45, 9,23 m) zufrieden mit ihren jeweiligen Bestleistungen. In der M35 feierten schließlich Bertalan Kisfaludy über 60 m und Athanasios Damakoudis über 200 m einen gelungenen Einstand im VfL-Trikot.

Ergebnisse gibt es hier.

Jahresrückblick 2025

Jahresrückblick 2025

Das Jahr 2025 hatte etliche Highlights zu bieten. Eine Übersicht gibt es hier in tabellarischer Form.


Kinderleichtathletik

Wie jedes Jahr stand in der U8 und U10 der INOSOFT-KiLa-Cup im Fokus. Auf der einen Seite geht es hier natürlich darum, den Kindern den Spaß am Sport zu vermitteln – aber sind wir ganz ehrlich: Am Ende wollen die Kinder und Trainer dabei auch erfolgreich sein 🙂
Vor allem der U8 gelang das in diesem Jahr wieder herausragend gut: fünf Wettkämpfe, fünf Siege – besser hätte es nicht laufen können!

In der U10 liefen die ersten Wettkämpfe nicht ganz wie erhofft. Einmal Zweiter, zweimal Dritter – die Option auf den Gesamtsieg war damit schon dahin. Aber bei den abschließenden Heimwettkämpfen konnte die Mannschaft dann ihr Potenzial zeigen und zweimal gewinnen. Im Cup steht am Ende ein zweiter Platz zu Buche. Unsere zweite Mannschaft war ebenfalls bei jedem Wettkampf am Start und darf sich über Platz drei im Cup freuen.


U12

Im Übergang zur traditionellen Leichtathletik gibt es einerseits noch die Kinderleichtathletik – in Hessen steht vor allem das U12-Finale im Fokus – und andererseits auch schon „ganz normale“ Leichtathletik-Wettkämpfe.

Die Qualifikation für das Hessenfinale im Mai war für unser starkes Team kein Problem, sodass es im August in Griesheim zum Aufeinandertreffen der stärksten Teams aus Hessen kam. Auch wenn nicht alles perfekt lief und uns die Hindernisstaffel einen kleinen Dämpfer verpasste, ist der neunte Platz am Ende ein Ergebnis, mit dem Jan und Laurenz als Trainer zufrieden sein dürfen.

Bei der höchsten Meisterschaft (den Lahn-Dill-Meisterschaften) überzeugten vor allem die Staffeln: Sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen ging der Sieg über 4x50m nach Marburg.


U14

In der U14 finden sich wohl die derzeit stärksten Jahrgänge im ganzen Verein: Gerade der jüngere Jahrgang 2013 überzeugt sowohl in der Spitze als auch in der Breite. Somit lassen sich hier auch eine ganze Reihe an tollen Ergebnissen herausstellen:

Bei der DJMM, dem großen Ziel unserer Mannschaften gemeinsam mit Kirchhain als StG, lief es bei den Mädchen richtig gut: Die Silbermedaille ist ein großer Erfolg – vor allem, wenn man bedenkt, dass wir auch Teams wie die Eintracht Frankfurt hinter uns gelassen haben. Bei den Jungs lief es leider eher durchwachsen; Platz sieben ist nicht ganz das, was wir uns erhofft hatten.

Dafür konnte unsere Jungsstaffel über 4x75m im Juni in Wetzlar Hessenmeister werden. Ebenfalls im Team überzeugten die Jungs bei der HM Cross und konnten den Mannschaftstitel nach Marburg holen. Grundstein dafür war sicherlich der Sieg von Jonne Sannes.

Und zu guter Letzt kommt beim Blick in die Hessische Bestenliste Freude auf: Gleich sechsmal steht Marburg in der U14 ganz oben – Jayden Howell sowohl im Flachsprint als auch über die Hürden, Jonne über 800m, Johannes Schick mit der Kugel sowie Frieda Krause und Flo Erb jeweils im Bahngehen.


U16

In der U16 konnte dieses Jahr vor allem ein Athlet zeigen, dass er in den kommenden Jahren nicht nur in Hessen, sondern in Deutschland vorne mitmischen will: Felix Bauer. Im Gehen sammelt er einen Hessentitel nach dem anderen und sucht mittlerweile die Konkurrenz bei Wettkämpfen in ganz Deutschland. Im Herbst steigert er sich über 5km nochmal deutlich und darf als Erster der Deutschen Bestenliste darauf hoffen, in den kommenden Jahren das Nationaltrikot überstreifen zu dürfen.

Schaut man auf die Landestitel, sticht Ben Beck mit zwei Titeln beim Winterwurf hervor. In der Deutschen Bestenliste platzieren er, Margarete Rothmann und Aaron Stübner sich mit dem Stab unter den besten 30.

Ein weiteres Highlight: Lilith Rohde war Teil der StG-Staffel, die bei der Deutschen Jugendmeisterschaft über 4x100m am Start war und sich dort in Bestzeit teuer verkaufen konnte.


ab U18

Erst ein Jahr bei uns, aber direkt eine der erfolgreichsten Athletinnen ist Anna-Lena Böhle. Insgesamt durfte sie sich dieses Jahr dreimal über Edelmetall bei Landesmeisterschaften freuen. Besonders erwähnenswert ist hier sicherlich der zweite Platz im Siebenkampf mit nur knapp verpasster DM-Norm.

Die DM-Norm abhaken konnte Laurenz Christian Steiß gleich zweimal: Sowohl unter dem Hallendach als auch Freiluft war er über 3000m auf nationaler Ebene dabei. Während es in der Halle noch nicht wie gewünscht lief, konnte er bei der DM in Wattenscheid dann zeigen, was in ihm steckt und sich auf 8:49,04min steigern. Daneben durfte er sich über den 1500m-Titel bei den Aktiven bei den Hessischen Meisterschaften in Fulda freuen.

Zu guter Letzt konnten im Halbmarathon unsere Männermannschaft als Siebte der Deutschen Bestenliste und Emelie als Neunte der U23 auf nationaler Ebene überzeugen.


Masters

Alle Titel und Erfolge unserer Masters aufzuzählen, würde den Rahmen des Artikels sprengen – deswegen hier nur die absoluten Highlights: Britta Bauer konnte ihrer Sammlung an Deutschen Meistertiteln über 5000m Bahngehen und über 10km auf der Straße weitere hinzufügen.

In der M40 findet sich eine Staffel von uns auf allen drei Strecken (4x100m, 4x400m und 3x1000m) unter den ersten sechs in Deutschland.

(Text: Jakob)

SDM Masters Mehrkampf in Aichach ‒ Silber und Bronze für das Masters Team Marburg

Wie schon im Vorjahr waren auch 2025 wieder VfL-Masters-Athleten bei der Süddeutschen Mehrkampfmeisterschaft in Aichach am Start. Für die Masters steht beim Mehrkampf kein Zehnkampf mehr auf dem Programm – stattdessen umfasst der Mehrkampf nur noch fünf Disziplinen: Weitsprung, Speerwurf, 200 m, Diskuswurf und 1.500 m.

Wenn man von „Talentsichtung“ spricht, denkt man meist an Kinder und Jugendliche. Doch die letzten Jahre haben gezeigt: Auch unter den Eltern schlummern unentdeckte Leichtathletik-Talente! Einer davon ist Christian (M45), der zwar schon in jungen Jahren Sprintbegabung zeigte, die Leichtathletik aber nie weiterverfolgt hatte. Nach starken Leistungen in unseren Masters-Sprintstaffeln wagte er sich nun – quasi „aus der kalten Hose“ – an den Fünfkampf in Aichach.

Gleich zum Auftakt im Weitsprung sammelte Christian mit 4,95 m ordentlich Punkte und setzte sich auf den Silberrang. Für Moritz lief es mit 4,81 m nicht ganz nach Plan – doch im Mehrkampf gehört das Durchhaltevermögen bekanntlich dazu. Beim Speerwurf steigerte sich Christian von Versuch zu Versuch und übertraf mit 28,44 m die Erwartungen. Moritz, der das Speerwerfen im Gegensatz zu Christian schon ausgiebig trainiert hatte, war mit gut 35 m etwas unzufrieden, trumpfte dafür aber über 200 m auf: Mit 26,11 s lief er die schnellste Zeit des Tages, dicht gefolgt von Christian in 26,57 s.

Christan und Moritz vor dem Start der 200m: die Sonne scheint, die Leistung stimmt.

Der anschließende Diskuswurf bot eine kurze Verschnaufpause vor den von Mehrkämpfern gefürchteten 1.500 m. Christian bewies einmal mehr sein Bewegungstalent: 19,28 m nach nur einer kurzen Einführung durch Trainer Thomas Gebauer können sich sehen lassen. Moritz profitierte vom regelmäßigen Training – erstmals klappte der Wurf aus der vollen Drehung, und mit 27,35 m stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf.

Vor dem abschließenden Lauf lagen die Nerven blank. Jeder rechnete, welche Zeit nötig war, um den Platz auf dem Treppchen zu sichern. Mit 5:40,69 min (Christian) und 5:54,10 min (Moritz) blieben unsere Masters etwas unter den Erwartungen, doch ganz im Stile der meisten Mehrkämpfer: Stark in Sprint und technischen Disziplinen, schwach im Lauf. Am Ende wurden beide trotzdem belohnt: Silber für Christian mit 2.325 Punkten in der M45 und Bronze für Moritz mit 2.289 Punkten in der M40!

Bei herbstlicher Kulisse – morgens noch nebelige 1 °C, später strahlender Sonnenschein – bildete der Fünfkampf einen gelungenen Abschluss einer erfolgreichen Masters-Saison. So darf es 2026 gern weitergehen! (Text: Moritz)

Ergebnisse gibt es hier.

Staffel und 800m in Dorlar ‒ Außer Wertung, aber (immer noch) gut in Form

Ein sommerlicher Mittwoch-Abend, eine frisch markierte Tartanbahn, das heißt perfekte Bedingungen für einen Masters-Ausflug in den Nachbarkreis zu den Kreismeisterschaften im 800 m Lauf mit Staffeln beim TSG Dorlar. Außerhalb der Wertung startete die M40 Staffel über 4 x 100 m mit einer neuen Besetzung und in stark veränderter Setzliste. Mit Christian als Starter, Moritz und Tobi an Position zwei und drei, sowie Oli als Schlussläufer wurde eine Zeit von 51,58sec erreicht.

Im 800 m Rennen startete anschließend noch Tobi. Mit einer Zeit von 2:15,81 konnte er einen Start-Ziel Sieg gegen ein kleines gemischtes Läuferfeld erlaufen. Das gleiche gelang auch Florian, der das M12 Rennen für sich entscheiden konnte.

Mit wunderbaren Eindrücken von einem perfekt organisierten Wettkampf in Dorlar geht es für die Masters nun in die Regenerations- und Aufbauphase für die nächste Saison.