Am vergangenen Wochenende ging es für einige U16er und U14er zur Bahneröffnung nach Diez. Die Bedingungen waren durch wechselhafte und teils starke Windverhältnisse erschwert, was sich insbesondere auf Sprint- und Sprungdisziplinen auswirkte. Dennoch konnten in mehreren Disziplinen gute Leistungen erzielt werden. Ben erreichte mit 9,26m eine neue Bestleistung im Kugelstoßen und blieb über 100 m erstmals unter der 14-Sekunden-Marke. Auch im Weit- und Hochsprung zeigte er stabile Leistungen. Rihards lief in 2:46 min ein gutes 800 m-Rennen und startete das erste Mal über die 100m. Aaron zeigte trotz Gegenwind eine solide Zeit über 100 m (13,13s) und überzeugte mit 9,65m im Kugelstoßen. Margarete absolvierte gute Wettkämpfe über 100m und im Hochsprung, bestätigte ihre bisherige Bestleistung im Weitsprung (4,33m) und steigerte sich im Kugelstoßen 8,26m. Lilith konnte sich im Hochsprung leicht auf 1,31m verbessern und zeigte gute 100 m (14,38s).
In der U14 absolvierte Noah einen super Wettkampf im Hoch- und Weitsprung (1,43m und 4,39m). Zudem bestritt er seinen ersten Lauf über 75 m und erzielte im Ballwurf ein gutes Ergebnis. Leilani zeigte gute Leistungen über 75 m (11.93s) und im Weitsprung und konnte im Ballwurf mit 31,50m eine neue persönliche Bestleistung erzielen. Insgesamt war der Wettkampf unter den gegebenen Bedingungen durchwachsen, dennoch konnten einige Athletinnen und Athleten Bestleistungen verzeichnen. (Text: Madlen, Bilder: Christian)
Nach den starken Ergebnissen der vergangenen Woche bei den Regionsmeisterschaften standen nun die Hessenmeisterschaften der langen Strecken in Wiesbaden an. Die Erwartungen waren hoch – und das Team lieferte eindrucksvoll ab.
Gleich im ersten Rennen zeigte die M12 ihr Potenzial. Flo und Jonne hielten sich von Beginn an in der dreiköpfigen Spitzengruppe und machten deutlich, dass sie um die Medaillen mitlaufen wollten. Knapp dahinter lief Abraham in einer Verfolgergruppe auf Platz fünf. Nach zwei Runden forcierte Jonne das Tempo, setzte sich mit einem Zwischensprint ab und sicherte sich trotz eines spannenden Endspurts hauchdünn den Sieg vor Nico Würthwein vom Gastgeber. Flo musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, wurde aber mit einem starken dritten Platz und einer neuen Bestzeit belohnt. Abraham komplettierte das starke Teamergebnis als Fünfter – ebenfalls mit einer Leistungssteigerung gegenüber letzter Woche.
Auch in der M13 war das Feld dicht besetzt, mittendrin unsere VfLer Frederik und Milan. Während sich vorne ein Duo absetzte, liefen die beiden in einer Verfolgergruppe. Milan verlor im Rennverlauf etwas den Anschluss, während Frederik bis zum Schlussspurt in der Gruppe blieb. Dort musste er sich knapp geschlagen geben, erzielte jedoch mit Platz sechs und neuer PB ein starkes Ergebnis. Milan folgte direkt dahinter auf Rang sieben.
In einem großen Teilnehmerfeld sortierten sich Frieda und Juna zunächst im Mittelfeld ein und hielten sich taktisch klug zurück. In der Schlussphase zogen beide das Tempo an und steigerten sich deutlich gegenüber der Vorwoche. Das Ergebnis: Platz sechs für Juna und Platz sieben für Frieda – eine starke Leistung!
Das Rennen der W13 und W14 wurde durch den gemeinsamen Start unübersichtlich, sodass es vor allem darum ging, sich gut im Feld zu positionieren. Antonia meisterte diese Herausforderung mit Bravour und steigerte sich im Vergleich zur Vorwoche. Ihr fünfter Platz im Gesamteinlauf ließ bereits auf eine Medaille hoffen – und der Blick auf die Ergebnisliste sorgte für große Freude: Sie holte sich nicht nur eine Medaille, sondern den Hessenmeistertitel!
Drei VfLer stellten sich der Herausforderung über 3000m. Frederik lief von Beginn an vorne mit und hielt sich exakt an seinen Rennplan. Dass ihm am Ende mit 10:22,40 min nur drei Sekunden zur Norm für die Süddeutschen Meisterschaften fehlten, war zwar ärgerlich, doch Platz drei in der M15 und eine Verbesserung um mehr als eine Minute gegenüber dem Vorjahr sind ein herausragendes Ergebnis! Felix startete mutig, musste aber früh erkennen, dass er seine Wunschzeit nicht erreichen würde. Dennoch kann er mit Platz acht zufrieden sein und wird sich in seiner Paradedisziplin, dem Gehen, in den kommenden Monaten weiter beweisen. Rihards beendete sein Rennen in 12:29,60 min und wurde Zwölfter.
Laurenz wollte sich gegenüber letzter Woche steigern, doch schwierige Bedingungen mit böigem Wind und einem einsamen Rennen auf Platz zwei machten das Vorhaben schwer. Die Zeit spielte keine Rolle mehr – stattdessen galt es, die heranstürmende Konkurrenz in Schach zu halten. Dank einer starken Schlussrunde gelang ihm das souverän, sodass er sich nun auch auf der Langstrecke Hessischer Vizemeister nennen darf.
Auf den 25 Runden stellte sich Ruta der Herausforderung. Nach einem etwas zu schnellen Start fand sie ihren Rhythmus und hielt konstante Rundenzeiten. Mit einer kleinen Leistungssteigerung am Ende sicherte sie sich sowohl eine neue Bestleistung als auch den dritten Platz in der W50.
Zwei komplette Medaillensets und zahlreiche persönliche Bestleistungen – das war die bisher erfolgreichste Hessische Meisterschaft für unser Team. Ein Ergebnis, mit dem wir mehr als zufrieden sind! (Text und Bilder: Jakob)
Der Lauf am Waldsportplatz in Oberkleen ist jedes Jahr ein fester Termin für unsere laufbegeisterten Kinder und Jugendlichen. Anfang Mitte März sind die Bäume noch kahl, aber darunter zeigt sich das erste Grün. Die Sonne scheint, der Frühling liegt in der Luft (diesmal ein kühler Nordostwind). In Oberkleen kann man sehen, wer den tristen Winter über fleißig trainiert hat. So ist der Waldlauf ist ein willkommener Test für die beiden folgenden Wochenenden mit den Mittelhessischen und dann Hessischen Meisterschaften im Bahnlauf.
Die eindrucksvollste Leistung des Tages zeigten unsere zwölf- und dreizehnjährigen Jungs, die nicht nur die ersten fünf Plätze unter sich ausmachten. Jonne, Flo (beide M12) und Freddy (M13) waren so schnell unterwegs, dass sie auch in der U16 ganz vorne gewesen wären. Für unsere U16er, Aaron, Thomas und Rihards, die sich im Winter größtenteils auf andere Trainingsinhalte konzentriert haben, reichte eine solide Ausdauerleistung für die Plätze eins bis drei.
Bei der weiblichen U14 überraschte vor allem Juna (W12) ‒ erst auf der Zielwiese wurde sie von unserer stärksten Läuferin, Antonia (W13), überspurtet, d.h. für beide Mädchen erste Plätze in ihrer Altersklasse.
In der U10 war gegen Junas Bruder Lino (M8, Platz 1 ) kein Kraut gewachsen. In einem großen Feld ließ Lino sogar die ein Jahr älteren Jungs hinter sich. Bei den Mädchen musste sich Jule (W8, Platz 2) ausnahmsweise knapp geschlagen geben. Wer Jule kennt, weiß dass sie das nicht auf sich sitzen lassen kann und im nächsten Rennen 110% ihrer Kräfte mobilisieren wird. Auch bei den Mädchen U12 bekam Luisa (W11, Platz 1) ungewohnte, wenn auch ein Jahr ältere Konkurrenz. Julian (M11, Platz 2) zeigte einmal mehr, dass in allen Disziplinen mit ihm zu rechnen ist.
Dass Laufen oft ein Familienprojekt ist, sieht man an den Läufen der Erwachsenen. Hier waren einige VfL-Eltern am Start. Besonders zu erwähnen sind Rihards Mutter, Ruta (W50), die auf der Langstrecke alle anderen Frauen hinter sich lassen konnte und Tobias (M45), Flos und Jules Vater, der erst auf der Mittelstrecke die 25 Jahre jüngeren Läufer unter Druck setzte und es fast auf das Podium schaffte und der dann auch noch die Langstrecke in Angrifft nahm und auch dort den vierten Platz holte.
Wie jedes Jahr bescherte uns der Waldlauf einen schönen, frühlingshaften und erfolgreichen Samstag. Bis zum nächsten Jahr!
Strahlend blauer Himmel, frühlingshafte Temperaturen, große Felder vor allem bei den Jüngsten und über 5000 m – viel besser hätten die Voraussetzungen trotz der kurzfristig vom HLV auf den gleichen Termin gelegten Straßenlaufmeisterschaften nicht sein können. Am Start: über 50 VfLer aus allen Altersklassen.
Als Erstes, wie so oft, die Kids im Stadioncross. Und schon hier zeigt sich, dass heute für uns ein richtig guter Tag werden soll: Bei sechs Wertungen ging sechsmal der erste Platz nach Marburg. In der U8 sicherte sich Liva mit einem ordentlichen Vorsprung den Sieg. Bei den Jungs tat Fabian es ihr gleich.
Doppelt so lang war die Strecke der U10: rund 1200 m um das Hauptfeld im Stadion. Sah es zu Beginn noch so aus, als würde Tim aus Kirchhain Lino Konkurrenz machen, war es am Ende mehr als deutlich – fast 20 Sekunden Vorsprung bescherten Lino einen klaren Sieg. Deutlich knapper war es bei den Mädchen: Jule hatte am Ende zwei Sekunden Vorsprung vor Jule.
Ein ähnliches Bild in der U12: Während Samuel fast 20 Sekunden auf seine ärgste Konkurrenz herauslaufen konnte, war es bei Luisa nur etwa eine Sekunde, die sie vor Julia im Ziel lag.
Ab der U14 dann die „offiziellen“ Rennen der Meisterschaften. Hier zeigt sich, dass das Laufen den Winter über im Fokus stand. Juna gewinnt in der W12 in 8:14,22 min über 2000 m, in der W13 tut Antonia es ihr in 7:42,91 min gleich. Bei den Jungs in der M12 gibt es in der ersten Rennhälfte ein spannendes Duell zwischen Jonne und Flo, das Jonne auf dem zweiten Kilometer für sich entscheiden kann. 7:11,50 min machen Hoffnung für die in der kommenden Woche anstehenden Hessischen Meisterschaften. In der M13 wird Frederik nach 7:26,64 min Erster und darf sich über eine deutliche Steigerung seiner PB freuen!
Bei den Mädchen ist in der U16 leider niemand von uns am Start – bei den Jungs holt sich Felix über 3000 m in der M14 den Regionstitel nach 10:47,80 min, in der M15 siegt Lino in 13:05,27 min. In der U18 ist es genau umgekehrt: Bei den Mädchen wird Ronja Regionsmeisterin nach 12:12,91 min – mit etwas mehr Rennerfahrung ist da in Zukunft sicherlich eine deutliche Steigerung möglich! Bei den Jungs ist hier leider wieder kein VfLer am Start.
Anders in der U20, wo es bereits über 5000 m geht: Laurenz siegt nach 16:22,24 min, verpasst damit aber recht deutlich die anvisierte Norm für die DM Anfang Mai in Hamburg. Ruta gewinnt das Rennen der Frauen in 21:03,06 min.
Im Rahmenprogramm spult Julius in der U20 ein heldenhaftes Programm ab: Er läuft zuerst 150 m, dann die 300 m Hürden und mehr oder weniger direkt im Anschluss die 600 m. Am stärksten einzuschätzen ist sicherlich seine Zeit über 150 m: 18,38 sec. Bei den Männern gewinnt Robin sein erstes Rennen über die Langhürden, Jan zeigt – genau wie Frederik – mit einem starken Rennen über 600 m, dass im Mai auch auf den 800 m mit ihm zu rechnen sein wird!
Bei den Frauen gewinnt Lucy die 150 m, in der U20 steigert sich Anna über die gleiche Strecke deutlich auf 19,85 sec. Daneben stößt sie die Kugel auf 10,40 m – so weit wie den ganzen Winter noch nicht.
Über die 300 m Hürden sind Aaron und Thomas das erste Mal am Start. Beide sammeln wichtige Erfahrungen, machen gute Rennen und werden sicherlich im Sommer noch das eine oder andere Mal die Langhürden in Angriff nehmen.
Im Kugelstoßen steigert sich Teo auf starke 11,60 m, Aaron auf 9,84 m. Für Margarete stehen am Ende 7,66 m als neue Bestleistung zu Buche. In der U14 gewinnen Johannes (7,44 m, M12), Antonia (6,19 m, W13) und Paul (5,88 m, M13) mit der 3-kg-Kugel.
Alles in allem viele tolle Ergebnisse, eine rundum gelungene Veranstaltung und ganz viel Vorfreude auf Ende April, wenn die Saison dann so richtig losgeht! (Text: Jakob)
Zum Abschluss der Hallensaison fanden parallel zu den Deutschen Meisterschaften in Dortmund die Kreishallenbestenkämpfe in Stadtallendorf statt. Hier kämpften die Altersklassen U12 und U14 um die Titel der Kreismeisterinnen und Kreismeister.
Besonders war dieses Ereignis für den Jahrgang 2015, der seinen ersten „richtigen“ Wettkampf mit Einzeldisziplinen bestritt. Carlo und Felix zeigten bereits in den 50m-Vorläufen, weshalb sie angereist waren. Mit schnellen Zeiten sicherten sich beide souverän den Einzug ins Finale, wo sie der Konkurrenz keine Chance ließen: Felix erreichte Platz zwei – knapp hinter Carlo, der Kreismeister wurde.
Felix sicherte sich seinen Titel anschließend im Hochsprung, wo ihn selbst Nasenbluten nicht stoppen konnte. Auch im Weitsprung machte er es spannend: Nach fünf ungültigen Versuchen landete er mit 3,41m schließlich ganz vorne.
Über 800m lieferten sich Anton und Felix einen packenden Schlussspurt und sicherten sich Bronze und Silber. Julian, Jahrgang 2014, zeigte ein taktisch perfektes Rennen und sicherte sich mit einem schnellen Endspurt ebenfalls einen Kreismeistertitel über 800m.
Ähnlich erfolgreich waren die Mädchen: Mayla und Ariane qualifizierten sich in einem großen Teilnehmerfeld als Erste und Vierte für das 50m-Finale. Am Ende gewann Mayla Silber, während Ariane den vierten Platz belegte. Im Hochsprung holte sich Mayla mit starken 1,18m die Goldmedaille, während Ariane Bronze gewann.
Auch die Staffeln der U12 mit Julian, Carlo, Felix und Anton sowie Mayla, Ariane, Charlotte und Katharina liefen souverän und bewiesen ihr Potenzial für kommende Wettkämpfe.
In der U14 gingen ebenfalls einige Titel nach Marburg: Über 60m feierten Jayden (8,76s) und Noah (9,04s) einen Doppelsieg. Beide konnten sich mit noch schnelleren Zeiten für das Finale qualifizieren.
Über 800m holten Jonne (2:34,18min) und Milan (2:47,03min) die Kreismeistertitel und machen Hoffnung auf schnelle 3x800m-Staffeln im Sommer. Auch bei den Mädchen dominierte Antonia das 800m-Rennen und gewann mit deutlichem Vorsprung in 2:43,31min.
Besonders erfolgreich war der VfL im Hochsprung: Noah, Abraham, Johann und Jonne dominierten den Hochsprung der M12. Obwohl Noah hinter seinen Erwartungen blieb, sicherte er sich dennoch den Titel. Jonathan gewann die M13-Konkurrenz, während Milan sich den Vizetitel mit einem Konkurrenten aus Lohra teilte.
Bei den Mädchen der W12 machte es Mahina besonders spannend und erreichte mit übersprungenen 1,42m den zweiten Platz.
Abschließend bewiesen einige Staffeln der Startgemeinschaft Marburg/Kirchhain, dass sie auch im Sommer auf Hessenniveau ernstzunehmende Konkurrenten sein werden.
Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Besonders erfreulich war die positive Entwicklung der Jugend-Leichtathletik im Landkreis in den vergangenen Jahren – sowohl bei uns als auch bei Vereinen wie Lohra, die mit einer starken Mannschaft vertreten waren. Die Leichtathletik im Kreis stand noch nie so gut da, was nicht zuletzt dem großen Engagement der Kampfrichter, Helfer und Trainer/-innen zu verdanken ist. (Text: Laurenz)
Für eine kleine Gruppe VfLer ging es am Samstag zu den Offenen Kreismeisterschaften nach Stadtallendorf.
Moritz und David waren in der Aktivenklasse am Start, wo sich Moritz einen Sieg über die 60m und zwei 3. Plätze über die 200m (26,67s) und bei Kugel (10,65m) sicherte. David platzierte sich bei Kugel mit 9,34m einen Platz hinter Moritz und auf den 200m mit 26,27s einen Platz vor Moritz.
Aaron startete das erste Mal offiziell in der U16 und begann den Wettkampf mit starken 9,84s über die Hürden (1. Platz), gefolgt von einem 1. Platz im Stabhochsprung (2,10m) und 2. Platz auf den 60m (8,30s).
Für den Rest der VfLer hieß es hochstarten und bei sich bei den „Großen“ beweisen. Leilani sprintete die 60m in gute 9,67s und konnte in Kugel mit 5,92m ihre bisherige Leistung bestätigen. Antonia sicherte sich mit 6,40m in Kugel, 9,44s auf den 60m und 2:52,96 min drei neue Bestleistungen an einem Tag. Mit 1,49m sicherte sich Noah nicht nur eine neue Bestleistung im Hochsprung, sondern den Sieg gegen die zum Teil zwei Jahre älteren Gegner. Für Mahina und Mara lief der erste Wettkampf der neuen Saison durchwachsener. Mit 1,30m und 1,20m im Hochsprung blieben die beiden an dem Tag etwas unter ihren Möglichkeiten. So auch Milan und Freddy, die über die 800m mit 2:54,80 min und 2:45,61 min noch nicht an ihre vorherigen Leistungen anknüpfen konnten.
Insgesamt war der Wettkampf ein guter Start in die Saison 2025 und lässt auf weitere gute Ergebnisse hoffen! (Text: Madlen)
War Gießen schon in den letzten Jahren eine Top-Adresse, was den Silvesterlauf anging, war es dieses Jahr einfach der Place to be für den letzten Wettkampf des Jahres: Innerhalb kürzester Zeit waren die Startplätze für das Event am Schiffenberg ausgebucht, sodass sich glücklich schätzen konnte, wer einen Platz ergattert hatte. Gelungen war das rund 30 VfLern auf allen angebotenen Strecken: Schülerlauf, 5km, 10km und Halbmarathon.
Ein bunter Mix aus VfLern – Kinder, Schüler und Jugendliche, die sonst eher in der Stadionleichtathletik unterwegs sind, Teile der Laufgruppe, Eltern und der eine oder andere richtig ambitionierte Läufer – war am Start. Dass dabei die ein oder andere richtig starke Leistung herausspringt, überrascht nicht. Besonders erwähnenswert heute sicherlich die Leistungen von Luisa, die als Dritte im Gesamteinlauf (unter Jungen und Mädchen) ihre Altersklasse WU10 überlegen gewinnen konnte.
Über 5km konnte Phil in 16:50min sein selbstgestecktes Ziel erreichen und wurde damit Zweiter. Einige Plätze weiter hinten folgten Frederik (18:21min) und Johannes (19:51min), die ihre Bestzeiten deutlich steigern konnten. Auf die lange Schleife bis zum Kloster hatte sich Clemens gewagt: Zuletzt wieder so ernsthaft wie lange nicht im Training hat er für kommendes Jahr das eine oder andere größere Ziel. Dass es heute schon so gut laufen würde, hatte er selber am wenigsten erwartet. 1:15:42h sind auf der etwas zu kurzen Strecke ein herausragendes Ergebnis – zumal, wenn man betrachtet, wen er als Zweiter alles hinter sich lassen konnte.
Es macht immer wieder einfach Spaß, den perfekt organisierten Silvesterlauf als Jahresabschluss zu nutzen: Für die einen als den einen Lauf des Jahres, für manch anderen als entspannten Jahresabschluss und für wieder andere als gute Möglichkeit, um sich auf den nicht ganz einfachen Strecken mit starker Konkurrenz zu messen! Kommendes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder am Start! (Text: Jakob)
Der traditionelle Cross-Termin vor Weihnachten legte im Landkreis zuletzt eine Pause ein – umso schöner, dass mit dem ASC Breidenbach jetzt ein neuer Ausrichter gefunden wurde, der mit einem anspruchsvollen Wiesenkurs einen mehr als würdigen Nachfolger für die Strecke in Oberrosphe gefunden hat.
Auf allen Strecken waren wir vertreten: Annette auf der Mittelstrecke der Frauen (Siegerin W40) durfte sich als erstes durch den Matsch kämpfen. Auch wenn es zu Beginn leichte Unsicherheiten gab, wie genau die Strecke jetzt aussieht, absolvierte sie die rund 3km lange Strecke souverän. Ihr Mann Tobi stand ihr dann bei den Herren in nichts nach und konnte die M45 vor Martin, dem nächsten Vfler, für sich entscheiden. Hier ebenfalls am Start: Unsere Bahnläufer Laurenz, der mit den Männern gut mithielt und die MU18 für sich entscheiden konnte, und Jan, der den Lauf als bessere Trainingseinheit nutzte und mit dem Ergebnis (3. MHK) durchaus zufrieden war.
Danach waren dann die Kinder, Schüler und Jugendlichen am Start. In jedem Lauf waren hier mehrere VfLer am Start, für viele war es die erste Erfahrung im Crosslauf und für alle ein erfolgreicher Samstag. Altersklassensiege gab es für Fiete (MU10), Jule (WU8), Luisa (WU10), Jonne (MU12) und Frieda (WU12). Bei den älteren Schülern lieferte Frederik als Sieger der MU16 eine Demonstration seiner Stärke und nah der gesamten Konkurrenz knapp 90 Sekunden ab. Als nächstes kam dann Milan als Sieger der U14 ins Ziel.
Auf der Langstrecke – siebenmal galt es den rund 1km langen Kurs zu absolvieren, jedesmal durch ein knöcheltiefes Matschloch und in Summe über mehr als 200 Höhenmeter – waren mit Clemens, Johannes und Jakob drei VfLer unterwegs. Im Ziel waren es sich alle einig, dass die Strecke alles hat, was einen echten Cross ausmacht! Der Sieg in der Hauptklasse bei den Männern und zweite Plätze für Jakob (M30) und Johannes (M40) runden einen gelungenen Tag ab.
Es bleibt zu hoffen, dass der Erstauflage in Breidenbach in den kommenden Jahren weitere Ausgaben folgen – der Termin vor Weihnachten, die anspruchsvolle Strecke und die familiäre Atmosphäre machen den Lauf zu etwas Besonderem! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)
Nach den Sportfesten in Frankfurt und Hanau, wo jeweils eine kleine Gruppe von uns am Start war, stand am dritten Advent der erste große Wettkampf für alle Gruppen von U12 bis zu den Aktiven an: Das Vorweihnachtskriterium in Stadtallendorf. Am ersten Tag galt es für die Älteren ab der U16, eine erste Standortbestimmung zu bekommen, am zweiten Tag waren dann die Schülerinnnen und Schüler am Start.
Bei den Älteren waren wie zuletzt immer die Sprintstrecken im Fokus: Über 60m und 200m galt es, ein erstes Mal zu schauen, ob das harte Training der letzten Wochen in die richtige Richtung geht oder ob noch an der einen oder anderen Stellschraube gedreht werden muss. Wenn dabei direkt Bestzeiten fallen, ist das ein tolles Signal in Richtung der anstehenden Wettkämpfe. Vor allem Lilli (U18, 8,85sec), Robin (M, 7,49sec) und Paulina (W, 8,63sec) gelang das richtig gut. Ebenfalls beeindruckend: Der Tag von Anna (sie startet offziell noch für Frankenberg, trainiert aber schon seit einigen Wochen bei uns und wird ab Januar auch für uns starten). Los ging es mit dem Kugelstoßen. Mit 12,35m sicherte sie sich hier deutlich den Sieg. Zwischen den Versuchen lief sie im Vorlauf über 60m mit 8,15sec noch PB. Darauf folgte ein vom Zwischenlauf unterbrochener Hochsprung, in dem sie mit 1,50m zwar nicht ganz an ihre Leistungen aus dem Sommer anknüpfen konnte, aber trotzdem zufrieden sein darf. Im dritten 60m-Lauf des Tages wurde es mit 8,16sec dann nochmal richtig schnell, dazu gab es den Sieg. Nach zwei Stunden Pause dann noch der Start über die Hallenrunde, wo es mit 28,00sec nochmal richtig schnell wurde.
Aus Läufer-Sicht war bei den Älteren nur Jan am Start, der mit der 2min-Marke liebäugelt und diese am liebsten schon im ersten Rennen unterbieten wollte. Ein mutiger Angang in 57sec für die ersten 400m war dann aber leider noch etwas zu schnell, sodass am Ende in 2:05,49min zwar eine kleine PB steht, Jan aber nicht so richtig zufrieden ist.
Im Kugelstoß der Männer geht es langsam voran. David (M30), der Anfang des Jahres nur knapp über die 8-Meter-Marke kam, gelingen jetzt ansehnliche Stöße (9,30m). Moritz (M40) konnte sich nochmal ein kleines Stück auf 10,42 Meter verbessern.
Auch die U16 und U14 konnte in Stadtallendorf sich über gute Ergebnisse freuen. Über die 60 Meter konnte jeder Athlet eine persönliche Bestleistung aufstellen, wobei Liliths 8,57s, Aarons 8,15s und Teos 7,89s herausstechen. Für die Teo bedeuteten die 7,89s den Sieg über die 60m in der M14. Highlight des Tages war für die U14er der Stabhochsprung. In ihrem ersten Wettkampf konnten sich Thomas und Johannes mit starken 2,30m direkt behaupten. Margarete überquerte 2,50m und konnte sich über eine neue PB freuen. Ben setzte noch einen drauf und schaffte sogar 2,60m.
Das Highlight des zweiten Tages war sicherlich der Hallenrekord unserer männlichen U12 in der 4x50m Staffel. Mit 29,24 Sekunden waren Jayden, Noah, Johannes und Johannes schneller als alle anderen Jungs in der 1983 erbauten Herrenwaldhalle. Mit unseren jungen Sprintern ist in den nächsten Jahren zu rechnen, zumal die Wechsel am Ende des langen Wettkampftages nicht ganz reibungslos verliefen. Aus den vielen guten Leistungen unseres großen Starterfeldes am zweiten Wettkampftag ragten zwei besonders heraus. Mahina (W11) steigerte ihre Bestleistung im Hochsprung um ganze 17 cm auf starke 1,38 m. Clara (W11) sprintete mit geliehenen Spikes deutlich zu unserem neuen 50m-Vereinsrekord von jetzt 7,78 Sekunden. Erwähnenswert ist auch, dass 10 Jungs und Mädchen im Kugelstoßen, einer Disziplin, die wir lange vernachlässigt haben, gute Weiten erzielten. Johannes (M11) stieß die 3kg-Kugel sogar 7,62m weit. Auch hier ist mit uns zu rechnen.
Das 39. Vorweihnachtskriterium war ein tolles Erlebnis. Trotz der großen Starterfelder, vor allem bei den jungen Mädchen, gelang dem Organisationsteam um Claudia Genz ein reibungsloser Ablauf. Vielen Dank und auf Wiedersehen im nächsten Jahr! (Text: Jakob, Madlen und Moritz, Bilder: Clemens)
Eine kleine Gruppe 11- und 12-jähriger Athleten konnte es nicht bis zum Vorweihnachtskriterium am nächsten Wochenende in Stadtallendorf aushalten und nutzte das Nikolauswochenende für einen guten Start in die Hallensaison. Freddy (M12) pulverisierte gleich zu Beginn seine Bestleistung im 60m-Sprint: Statt knapp 10 Sekunden (9,93s) steht nun fast eine 8 vor dem Komma (9,09s). Damit ist das Ziel für das kommende Wochenende klar.
Ein Ausrufezeichen durfte man von Jayden (M11) im 50m-Sprint erwarten. Mit seinem auffallend kraftvollen und explosiven Start wird Jayden von Lauf zu Lauf schneller. Noch dieses Jahr unter 7,60 Sekunden zu kommen, das war das Ziel. Das Ergebnis auf der Anzeigetafel war dann ein kleiner Schock: 7,53 Sekunden im Vorlauf und 7,41 Sekunden (!) im Finale – natürlich neuer Vereinsrekord.
Den 800m-Vereinsrekord der M11 hatte Flo schon länger im Visier. 2021 lief unser mittlerweile 14-jähriges Lauftalent Frederick von Heemskerck in Allendorf (Eder) die zwei Stadionrunden in nur 2 Minuten und 37,80 Sekunden. Das Rennen über die vier Hallenrunden in Hanau war vom Start weg sehr schnell. Davon unbeeindruckt hielt Flo sein Tempo konstant hoch und konnte sich bereits in der zweiten Runde an die Spitze setzen und einen kleinen Vorsprung herauslaufen. Doch die Konkurrenz ließ nicht locker, blieb Flo auf den Fersen und trieb ihn so zu Höchstleistungen an: Hervorragende 2:34,56 Minuten standen am Ende für Flo auf der Anzeigetafel.
Mara (W11) konnte ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen und ihre Bestleistung im 50m-Sprint (8,18 Sekunden) deutlich unterbieten. Vielleicht kratzt sie am nächsten Wochenende schon an der 8-Sekunden-Marke. Julian (M10) kam im Hochsprung (1,12m) und im 50m-Sprint (8,25s) sehr nahe an seine starken persönlichen Bestleistungen heran. Auch er hat also noch eine Rechnung offen. Johannes (M11) steigerte sich im Sprint (7,87s) und durchbrach im 800m-Lauf die 3-Minuten-Schallmauer (2:58,08 Miunten). Er freut sich, am nächsten Wochenende im Kugelstoßen antreten zu können. (Text: Moritz)
Die Ergebnisliste steht hier bereit, noch mehr Bilder gibt es bei Flickr