Triathlon Burgwald – Thorsten und Jakob betreten Neuland

Schwimmen, Radfahren und Laufen – immer beliebter wird diese Kombination aus drei Ausdauersportarten.  So gibt es mittlerweile viele kleine Triathlon-Veranstaltungen in allen Ecken Hessens. In Bottendorf im Burgwald stellten sich auch Thorsten und Jakob dieser Herausforderung. Thorsten ganz klassisch, Jakob verzichtete auf das Schwimmen und schnürte stattdessen ein zweites Mal die Laufschuhe – also Du- statt Triathlon.

Für beide ging es in erster Linie darum, einfach mal aus dem Lauf-Trott heraus zu kommen, einen Wettkampf ohne Blick auf die Zeit zu machen und Spaß zu haben. Thorsten – ohne jeder Erfahrung im Schwimmen und auf dem Rad – stieg als einer der letzten Athleten aus dem Wasser: „Ich habe mich schon gefragt, was ich da mache… als einziger ohne Schwimmbrille und mit nacktem Oberkörper kam ich mir schon komisch vor. Die ersten Kilometer auf dem Rad musste ich mich dann erstmal an das Rad gewöhnen.“ Das erste Mal auf dem Rennrad unterwegs, das er sich noch kurzfristig organisiert hatte, wurde es aber mit jedem Meter besser, sodass er gerade in den Anstiegen der recht anspruchsvollen Strecke etliche Mitstreiter überholen konnte. Am Ende dann endlich das, was er wirklich gut kann: das Laufen. Eine Verletzung am Fuß schränkte ihn zwar leicht ein, dennoch konnte er auch hier nochmal viele Plätze gutmachen und kam so zufrieden ins Ziel.

Für Jakob ging es zuerst auf die 5km-Laufrunde, anschließend auf die gleiche 20km-Radrunde wie für die Triathleten und abschließend nochmal 2,5km auf die Laufstrecke. Direkt zu Beginn des Rennens setze er sich an den zweiten Platz des sehr kleinen Starterfeldes. Hinter Niklas vom TSV Krofdorf-Gleiberg ließ er es eher ruhig angehen, um auf dem Rad nicht zu sehr zu leiden. Das gelang im Großen und Ganzen ganz gut: „Die ersten 3km auf dem Rad waren hart: leicht bergauf, müde Beine vom Laufen und weit und breit keine anderen Athleten. Auf der ersten Abfahrt bin ich dann aber richtig gut reingekommen und konnte den Rest der Strecke so absolvieren, wie ich mir das gewünscht habe.“ Beim zweiten Lauf hieß es dann einfach nur noch „Augen zu und durch!“. Trotz leichter Krämpfe von den ungewohnten Wechseln erreichte er das Ziel glücklich und zufrieden als zweiter.

Top organisiert, eine super Stimmung im Wechselbereich, anspruchsvolle aber schöne Strecken und nicht zuletzt die grandiose Zielverpflegung haben bei uns einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, sodass es sicherlich nicht unser letzter Start bei einer Multisportveranstaltung gewesen sein wird!

Ergebnisse und Bilder

 






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