Laufabend Allendorf – Premieren und Bestzeiten

Die Leichtathletik-Saison ist rum, die Cross- und Straßenlauf-Saison steht vor der Tür. Dazwischen gab es in Allendorrf nochmal die Möglichkeit zu einem Start auf der Bahn: 800m, 2000m und 5000m nahmen neun VfLer in Angriff.

In der U12 waren gleich vier Jungs über 800m am Start. Frederik wollte dabei seine Bestzeit von vor einigen Wochen nochmal angreifen. Ein kleiner Stolperer auf der ersten Runde machte ihm dabei leider einen Strich durch die Rechnnung. Am Ende fehlte weniger als eine Sekunde zu seiner Bestzeit – ärgerlich, aber nächstes Jahr wird es dann wieder schneller! Auf dem zweiten Platz hinter Frederik sortierte sich Thomas ein. Auch wenn er einige Sekunden langsamer war als noch in Marburg, konnte er sicherlich Erfahrungen sammeln, die sich in den nächsten Jahren bezahlt machen werden.

Noch ganz neu bei uns ist Aaron. In der M10 reichten 3:10,24min für den dritten Platz. Knapp dahinter kam Felix ins Ziel. Auch er trainiert noch nicht lange bei uns, freut sich aber über jeden Wettkampf, bei dem er am Start sein kann. Beste Vorraussetzung, um im nächsten Jahr die 3min-Marke anzugreifen! Joris verschlief in der M12 die erste Runde ein bisschen und konnte das trotz eines starken Endsuprts nicht mehr ausgleichen. Am Ende fehlten ihm fast 15sec zur Bestzeit.

Über 2000m warenn Laurenz und Konrad am Start. Das erste Mal über diese Strecke am Start arbeiteten sie perfekt zusammen: Rundenweise wechselten sie sich in der Führungsarbeit ab (außer ihnen war leider nur eine weitere Athletin über 2000m am Start) und überraschten am Ende mit Zeiten deutlich unter den avisierten 8:00min. Am Ende hatte Laurenz die etwas besseren Beine und konnte auf den letzten 400m einen kleinen Vorsprung herauslaufen. So oder so konnten die beiden zeigen, dass Laufen alles andere als eine Individualsportart ist.

Als letztes waren dann die Trainer am Start: Nach dem Start in Treis am vergangenen Sonntag war Clemens sich seiner Form recht sicher – dass am Ende eine neue Bestzeit von 16:34,44min herauskommen würde, überraschte ihn dann aber doch. Ein gleichmäßiges gut besetztes Rennen, perfekte Bedingungen und die Lockerheit überwogen offenbar das fehlende Tempotraining der letzten Monate. Anders die Ausgangssituation bei Jakob: Die 10km in Treis waren bei ihm ein Totalausfall, das Training war aber die letzten Wochen gar nicht so schlecht. Lange lief er in einer kleinen Gruppe, bevor er die letzten Runden beschleunigte und so eine starke Zeit von 17:46,06min laufen konnte.

Alles in allem also ein gelungener Ausflug an die Eder: Einige Bestzeiten, viele zufriedene Gesichter und Vorfreude auf die anstehende Crosslauf-Saison! (Jakob)

Ergebnissse gibts bei leichtathletik.de, Bilder bei Flickr.

Kinderleichtathletik Wettkampf Marburg – Saisonabschluss mit über 70 Kindern

587 Tage ohne offiziellen Wettkampf, riesiger Zuwachs in unseren KiLa-Gruppen, neue Möglichkeiten zu Einzelwertungen – all das (und noch einiges anderes) hat uns dazu gebracht, statt dem xten internen Wettkampf endlich mal wieder einen offiziellen Wettkampf für die Jüngsten zu veranstalten. In der U8 wie gehabt im Team, in der U10 und U12 aber als Einzelmehrkampf.

Auch wenn die Resonanz mit rund 20 externen Startern eher schwach war – aus dem Kreis waren nur Wallau und Kirchhain am Start – waren mit unseren Kids insgesamt rund 70 Kinder am Start. Am größten das Feld in der U10: Ganze 39 Kinder waren hier am Start. In der U8 waren leider nur zwei Teams von uns am Start, in der U12 insgesamt 18 Kinder. Auch wenn es an der einen oder anderen Stelle an den Abläufen noch Potenzial zu Verbesserungen gibt, sind wir insgesamt zufrieden mit der Veranstaltung.

Sportlich lief es für uns als Veranstalter perfekt: Sowohl in der U10 als auch in der U12 konnten unsere Kinder Siege erringen. Besonders beeindrucken konnten Margarete in der U12 und Philippe in der U10. Jeweils drei Disziplinsiege und ein zweiter Platz bedeuten nur fünf Punkte. Vor allem freuen wir uns aber darüber, dass auch viele Kinder, die erst einige Wochen (oder sogar nur Tage) bei uns sind, Spaß an der Leichtathletik hatten und hoffentlich nächstes Jahr wieder den KiLa-Cup im Kreis aufmischen! (Jakob)

Bilder gibt es bei Flickr, die kompletten Ergebnisse hier.

Herbstsportfest Schwalbach – Licht und Schatten zum Saisonabschluss

Eine kurze knackige „Late Season“ liegt hinter uns: Dornburg, Borken und als letztes vergangenen Samstag Schwalbach. Das Herbstsportfest des dortigen Leichtathletik-Kreises bot für alle Altersklassen ab der U16 nochmal eine optimale Gelegenheit ein letztes Mal diesen Sommer neue Bestleistungen zu erringen.

Für zwei Athletinnen war es der erste richtige Start im VfL-Dress: Milena ist erst vor kurzem zu uns gekommen. Nach einigen Jahren ohne Wettkämpfe war sie im Weitsprung und über 100m am Start. Beim Weitsprung verpasste sie bei den Frauen den Sieg denkbar knapp um nur einen Zentimeter – so richtig zufrieden war sie mit ihrer Weite von 4,17m auch nicht. Ebenfalls das erste Mal außerhalb des eigenen Stadions am Start war Sandra, die aus Wetter zu uns gewechselt ist. Vor allem im Speerwurf konnte sie mit 18,25m überzeugen und den Sieg in der W15 feiern.

Großer Respekt herrschte in der U16-Gruppe vor dem Hochsprung – als niedrig gestecktes Ziel wollten erstmal alle die Einsteigshöhe schaffen. Das gelang auch allen vieren – danach war bei Amelie der Wettkampf leider schon mit drei gerissenen Versuchen über 1,20m vorbei. Der Frust darüber war groß und auch danach kam Amelie nicht mehr so richtig in Fahrt, sodass ihr Saisonabschluss ein eher frustrierendes Erlebnis war. Ganz anders bei Laurenz: Er übersprang Höhe und Höhe und überraschte am Ende nicht nur sich selber mit übersprungenen 1,35m. Im Sprint lieferte er sich ein Fernduell mit Tim: Leider nicht im gleichen Lauf trennten die beiden am Ende nur drei Hundertstel Sekunden mit dem besseren Ende für Tim im 13,83sec. Im Weitsprung waren bei Konrad zwar nur zwei der vier Versuche gültig, aber wenn dabei trotzdem eine neue Bestleistung von 4,60m herauskommt, ist das kein Grund zum Ärgern.

Für Marc lief der Wettkampf in der U18 insgesamt nicht ganz wie erhofft: Im Hochsprung (unterbrochen durch den 100m-Lauf) reichte es nur zu 1,55m – besonders ärgerlich, da der Sprung über 1,55m noch deutlich Luft hatte. Im Weitsprung reichten 5,35m zwar zum Sieg, weitenmäßig hätte Marc sich aber etwas mehr erhofft. In der gleichen Altersklasse im Speerwurf am Start war Ruben. Seine 33,77m bedeuten eine neue Bestleistung – da ist er natürlich zufrieden!

In der gleichen Altersklasse waren gleich drei Starterinnen von uns unterwegs: Über 100m hatte Felina in 14,26sec die Nase vorne. Über die doppelt so lange Strecke benötigte Johanna 30,64sec, was den zweiten Platz bedeutete. Im Weitsprung erreichte Paula 3,72m – eine deutliche Steigerung ihrer Bestleistung!

Bei den Männern war Moritz am Start. Eine Woche nach der Senioren-DM war er über 100m und 200m am Start. Mit zwei neuen Bestleistungen hatte er selber wohl auch nicht gerechnet. 12,44sec und 25,16sec machen aber jetzt schon Lust auf die Hallensaison und die Saison 2022.

Abschluss des Tages waren dann die 3000m. Im fast leeren Stadion machten alle VfLer nochmal richtig Stimmung, um Puria anzufeuern. In einem perfekt eingeteilten Rennen benötigte er 11:21,56min – eine Steigerung seiner bisherigen Leistungen um mehr als eine halbe Minute!

Als Fazit bleibt ein größtenteils schönes Sportfest mit einigen Schönheitsfehlern, was die Organisation angeht (etwas straffer Zeitplan, einige unfreundliche Kampfrichter). Dennoch geht unser Dankeschön an die Ausrichter! Gerade in diesem Jahr kann man die Mühen, die ein Ausrichter auf sich nimmt, nicht hoch genug schätzen! (Jakob)

Ergebnisse gibts hier, Bilder bei Flickr.

DM Senioren – Vier VfLer am Start in Baunatal

Neben der DM der Aktiven ist die Senioren-DM jedes Jahr eine der größten Veranstaltungen im DLV jedes Jahr: Mehr als 1000 Athletinnen und Athleten ab 35 Jahren wetteifern um Edelmetall. Dieses Jahr dabei: Vier VfLer.

Im Weitsprung der Altersklasse M50 war Marko am Start. Nach seinem Start in der Halle kurz vor Corona war es sein zweiter Start bei einer Senioren-DM: „Es waren fünf der neun Athleten meiner Altersklasse mit besseren Weiten gemeldet als ich. Sie alle blieben unter ihren Melde-Leistungen. Meine Chance! Hätte ich die 5,45m, die ich in dieser Saison erst vor wenigen Wochen zweimal gesprungen bin, bestätigt, wäre ich jetzt Deutscher Vizemeister. Doch leider fehlte die Power nicht nur bei meinen Konkurrenten, sondern auch bei mir. Mehrere Sprünge unter 5 Metern machten mich etwas ratlos. Dann immerhin 5,08m. Vor dem letzten Sprung wollte ich noch mal mit einem kleinen Steigerungslauf Power in die Beine bringen, da stach ein heftiger Schmerz im hinteren Oberschenkel zu: Muskelfaserriss. Das bedeutet nicht nur mindestens drei Wochen Trainingspause, sondern auch, dass ich am kommenden WE nicht beim Zehnkampf teilnehmen kann, was mich mehr betrübt als die vertane Chance in Baunatal. Aber ich fahre als Trainer und Betreuer trotzdem mit nach Bad Nauheim. Am Ende dann doch wieder Rang 6, wie in der Halle in Erfurt. Schade. Es war mehr drin.“

Hans-Werner war, wie schon so oft, im Hochsprung am Start: „Leider konnte ich meine Trainingsleistungen nicht bestätigen. Es hatte am Vormittag vor meinem Wettkampf teilweise heftig geregnet. Der Anlaufbereich war nass und rutschig. Bei solchen Bedingungen traue ich mich nicht, mit voller Geschwindigkeit anzulaufen. So musste ich mit übersprungenen 1,20 m und Platz 7 zufrieden sein.“

Im Stabhochsprung war Eckhard in Baunatal dabei: „Als zufriedener 4. bei der Baunataler DM – die beiden vor mir haben sich gefreut.- und nach langer Wettkampfpause mit dem Stab und der Quälerei von Neukirchen hatte ich mit dem viel zu weichen Stab (bis 59kg) zu tun, was für die Belastug sehr angenehm war bei ca.18 Sprüngen inklusive Vorbereitung. Der Stab funktioneierte auch früher schon nur bis 2,20m. Die Umstellung ab 2,30m auf den zu langen und 68k-Stab gelang mir nicht, den hatte ich vor 5 Jahren noch biegen können. Das Alter? Vielleicht finde ich ja mal einen Passenden. Habe jedenfals wieder Lust auf Stab gekriegt.“

Ganz frisch bei den Senioren und in der jünsgten Klasse (M35) am Start war Moritz. War zu Beginn der Saison noch der Plan, es über 100m, 200m oder 400m zu versuchen, wurde immer klarer, dass über 200m die Quali am einfachsten zu machen war. Als Zehnter der Meldeliste gerade noch so in Baunatal dabei, war die Nervosität vor dem ersten DM-Start groß. Am Start zeigte Moritz dann aber, dass das Training der letzten Monate richtig gut funktioniert hat und kam richtig gut aus den Blöcken. Auf der Geraden lieferte er sich dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem Konkurrenten aus Berlin, das er denkbar knapp für sich entscheiden konnte. Die Zeit von 25,39sec bedeuten am Ende eine neue Bestzeit (wenn auch denkbar knapp um nur eine Hundertstel Sekunde) und den siebten Platz. Von außen betrachtet alles richtig gemacht: Mehr als eine neue Bestzeit zum Saisonhöhepunkt kann man nicht verlangen – so richtig zufrieden war Moritz aber dennoch nicht. Insgeheim hatte er mit einer 24 vor dem Komme geliebäugelt. Das hebt er sich jetzt einfach für kommendes Jahr auf! (Jakob)

Die kompletten Ergebnisse gibt’s hier, ein paar Bilder von Moritz hier.

Hessische Meisterschaften Berglauf – Paula feiert ersten Titel

Am 11.09.2021 fanden die Hessischen Berglauf-Meisterschaften am ‚hohen Meißner‘ statt. Der Start war in Meißner-Abterode und endete nach 9,4km und ca. 550 zu laufenden Höhenmetern auf dem Meißner-Plateau.

Dieser Berglauf war für die 15-jährige Paula Auschill der erste Berglauf und auch ihr erster „längerer“ Wettkampflauf von fast 10km. Deswegen war sie sehr gespannt, was auf sie zukommen würde.

Gegen 10:00h startete der Berglauf mit einem Massenstart aller 72 Teilnehmer aller Altersklassen. Paula startete verhalten in großer Ehrfurcht vor dem, was sie da noch erwartete. Nach ca. 3,5 km begann ein 2km langer steiler Anstieg, bei dem Paula erfuhr, was das besondere an einem Berglauf ist. Nie enden wollende Steigungen, die von der Waden- und Oberschenkelmuskulatur alles abverlangten. Ein Berglauf eben 😉

Nach 56:18min überquerte sie dann die Ziellinie und ist nun neue Hessenmeisterin der WJU18 und 6. in der Frauen-Gesamtwertung. Insgesamt ist Paula mit ihrer Leistung sehr zufrieden und stolz, mit einer goldenen Medaille nach Hause zu fahren. (Paula)

Komplette Ergebnnisse gibt’s hier.

Sprint- und Hochsprungmeeeting Borken – drei VfL-Staffeln am Start

Die Diskussionen, was nun die Königsdisziplin der Leichtathletik ist, ist ein Dauerbrenner unter den Fans: Zehn- bzw. Siebenkampf, 100m, Marathon, Stabhochsprung – wirklich einig wird man sich da wohl nie! Fest steht aber, dass die Staffeln bei jeder Veranstaltung ein Höhepunkt sind: Als einziges Leichtathletik-Event eine direkte Leistung als Mannschaft, dreimal die besondere Herausforderung des Wechsels und am Ende hoffentlich vier zufriedene Gesichter.

In Borken bot sich für uns endlich mal die Chance, gleich drei Staffeln an den Start zu bringen: Sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen in der U14 und eine U18/U20 Mädchen-Staffel. Nachdem alle Läuferinnen über die 100m schon solide Leistungen gezeigt hatten, lief es in der Reihenfolge Liv-Paula-Amelie-Felina richtig gut: Alle drei Wechsel klappten gut und mit 56,36sec können die vier auf jeden Fall zufrieden sein.

Auch bei den Jüngeren zeigte sich, dass die Wechsel im Training gut trainiert wurden: In der Besetzung Ronja-Mia-Helena-Hannah liefen die Mädchen über 4x75m in 45,13sec auf einen guten dritten Platz. Eine gute Sekunde schneller waren die Jungs mit Thomas-Paul-Joris-Thies. Leider konkurrenzlos, aber dennoch zufrieden sicherten sie sich den erstenn Platz.

Für die U14 war es nach der langen Corona-Pause der erste Wettkampf – für viele auch der erste Wettkampf überhaupt. Besonders Helena macht dabei große Lust auf mehr: 1,38m im Hochsprung sind in der W12 eine richtig starke Höhe, die in der Region auf jeden Fall eine Platzierung in den Top 5 bedeuten. Bei den Jungs konnte Thomas in der M11 in 8,06sec einen Sieg über 50m verbuchen, ebefalls ganz nach vorne ging es für Joris über 75m. Nach 10,89sec erreichte er das Ziel.

Aus der U16 war Laurenz am Start: Schon über 100m überzeugte er in neuer deutlicher Bestzeit von 13,79sec. Über 300m wagte er sich dann das erste Mal an den Langsprint. Recht spontan hatte er sich zu dem Start entschieden und war am Ende mit 45,51sec mehr als zufrieden. In der U18 nutze Emma den Hochsprungwettkampf für einen letzten Test für die Hessischen kommendes Wochenende. Mit 1,44m war sie am Ende nicht ganz zufrieden, ein guter Start über 200m hellte ihre Stimmung aber wieder auf, sodass sie optimistisch nach Darmstadt fahren darf! Zum Saisonabschluss nochmal unter 30sec blieb Amelie über 200m – ihre Saison konnte sie dabei mit einem Sieg beenden.

Nächstes Wochenende stehen dann mit dem Sportfest in Schwalbach und den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften noch die letzten Wettkämpfe an, bevor dann spätestens im Herbst-Trainningslager der Fokus schon wieder in Richtung Hallensaison und 2022 geht! (Jakob)

Komplette Ergebnisse gibt’s hier, Bilder bei Flickr.

Abendsportfest Dornburg – Auftakt der zweiten Saisonhälfte

Tief in den Westerwald ging es Mitte letzter Woche zum Abendsportfest der LG Dornburg. In dem schön gelegenen Stadion waren alle sieben VfLer über 100m am Start, Emma und Puria nutzten die Möglichkeit zudem zum Start im Weitsprung und Kugelstoßen.

Über 100m waren die Bedingungen nicht ganz optimal: leichter Gegenwind, eine weiche Bahn und ein etwas chaotischer Ablauf verhinderten ganz schnelle Zeiten. Moritz konnte zwar mit 12,70sec eine neue Bestleistung aufstellen – dass da aber noch Potenzial für schnellere Zeiten ist, weiß er selbst am allerbesten. Puria war das erste Mal offiziell über 100m am Start und war mit seiner Zeit von 14,50sec nicht unzufrieden, zumal sein Fokus eindeutig auf den deutlich längeren Strecken liegt.

Unsere starke Mädels-Gruppe kam leider durchweg nicht richtig in Fahrt: Egal ob Unsicherheiten am Start, zögerliche erste Schritte oder einfach das Gefühl, nicht richtig in Fahrt zu kommen – so richtig zufrieden war keine unserer fünf Starterinnen.

Im Weitsprung zeigte Emma eine solide Serie mit vielen Sprüngen im Bereich von 4,30m. Da macht Hoffnung für die Hessischen Mehrkampfmeisterschaften in zehn Tagen – die Hoffnung auf einen Ausreißer nach oben darf man auch haben! Eine ähnliche Konstanz zeigte sie im Kugelstoßen: vier der sechs Versuche landeten über 10m. Puria war mit seiner Weitsprungleistung von knapp 4,30m und seinem Kugelstoß von 7,28m ebenfalls zufrieden.

Aus sportlicher Sicht also ein durchwachsener Start in unsere kurze Spätsommer-Saison – so oder so ist es gerade nach den letzten fast zwei Jahren immer wieder schön, Wettkampffeeling zu spüren! Danke an die LG Dornburg für das Ausrichten des Sportfests! (Jakob)

Komplette Ergebnisse gibt’s hier, Bilder bei Flickr.

1. Sommerferiensportfest – rundum gelungene Premiere im eigenen Stadion

Ein Wettkampf im eigenen Stadion für viele eigene Athleten – zuletzt gab es das bei uns vor mehreren Jahren. Gefühlt eine Ewigkeit. Corona zum Trotz wagten wir uns an die Ausrichtung eines eigenen Sportfestes. Mit nur sechs Wochen Vorbereitung und einer Rumpfbesetzung an Helfern und Kampfrichtern war es vergangenen Samstag dann so weit.

Die Disziplinen: Weitsprung, 30m fliegend, Balll- bzw. Speerwurf, 800m und 5000m. Am Start: Rund 40 Starter aus anderen Vereinen und gut 30 Athletinnen und Athleten aus den eigenen Reihen. Nach vormittäglichem Regen spielte nachmittags das Wetter dann auch mit. Die Sprinter hätten es sich wohl etwas wärmer gewünscht, für die Mittel- und Langstreckler waren die Bedingungen dann aber perfekt. Kleine Gruppen aus Frankfurt, Wiesbaden, Alten-Buseck, Treysa und weiteren Vereinen der Region hatten den Weg zu uns gefunden – für uns ein großer Erfolg, dass die teilweise recht weite Anfahrt in Kauf genommen wurde.

Insgesamt bleibt die Premiere für uns ein voller Erfolg: Von vorne bis hinten hat alles so geklappt, wie wir uns das erhofft haben, wir haben viel positives Feedback bekommen und für unsere Athletinnen und Athleten war es eine super Gelegenheit, nochmal die Form zu testen. Jetzt geht es schon in die Planungen für kommendes Jahr – sicher ist, dass wir heiß darauf sind, weitere Veranstaltungen zu organisieren und auszurichten! (Jakob)

Die Ergebnisse gibt es im Ergebnisportal des DLV, Bilder bei Flickr.

Sommersportfest Villmar – Senioren machen DM-Starts klar

Am 08. August 2021 trafen sich Leichtathlet*innen aller Altersklassen von 18 bis 90 Jahren in Villmar an der Lahn zu einem Sommersportfest, wobei die Seniorenklassen deutlich stärker vertreten waren als die Aktiven. Nicht nur das Disziplinen-Angebot erinnerte an Bergturnfeste. Abgesehen von den Anläufen für Hochsprung und Weitsprung, die auf Tartan erfolgten, fanden alle übrigen Wettbewerbe (Kugel, Diskus, Steinstoßen und Schleuderball) auf der Wiese bzw. in die Sandgrube hinein statt. Abgesehen von einer etwas langwierigen Anmeldung vor Ort, war die Veranstaltung gut organisiert, auch wenn die Veranstalter von der Größe der Teilnehmerfelder etwas überrascht waren und es dadurch vereinzelt zu Anpassungen im Zeitplan kam.

Den VfL Marburg vertraten Hans Werner Hagedorn, Eckhard Rambow und Marko Seeg, die alle noch die eine oder andere Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im September in Baunatal sicherstellen wollten.

Während sich Hans Werner ganz auf den Hochsprung konzentrierte, nutzten Eckhard (Hoch, Kugel, Stein, Diskus, Schleuderball) und Marko (Weit, Kugel, Stein, Diskus, Schleuderball) die Anreise, um sich jeweils in gleich fünf Disziplinen auszutoben.

Alle drei Athleten waren mit ihren Leistungen und Platzierungen sehr zufrieden und konnten die anvisierten Qualifikationen für die DM mit nach Hause nehmen. (Marko)

Die Ergebnisse gibt’s hier.

SDM U18 – Paula mit neuer Bestzeit und Top10-Platzierung

Am 07.08.2021 fanden die Süddeutschen Meisterschaften in Walldorf statt, für die sich jeder Athlet im Vorfeld mit einer Mindestleistung qualifizieren musste. Somit war ein leistungsstarkes Teilnehmerfeld garantiert und starke Leistungen zu erwarten.

Gegen 11:25h begann der 3000m-Lauf, der auch das erste U18-Rennen des Tages darstellte. Paula Auschill und die 13 anderen qualifizierten Teilnehmerinnen wurden an der Startlinie eingewiesen und schon fiel der Startschuss. Paula hing sich an die vorderste Gruppe des Läuferfeldes, konnte nach ca. 1000m das schnelle Tempo der Führungsgruppe aber leider nicht mehr halten und musste von da an ihr eigenes Rennen gestalten. Sie überquerte die Ziellinie mit neuer Bestzeit von 10:57,07 als 9. und blieb erstmal unter 11min.

Insgesamt ist Paula, trotz nicht optimalem Rennverlauf, als Triathletin unter den Laufspezialisten sehr mit ihrem Top10-Platz zufrieden.  

Die komplette Ergebnisse gibts hier