Adventslauf Gießen 2019

Trockene Luft und kapp unter null Grad: Optimale Bedingungen für rund 400 Volksläufer und drei VfLer.

Am besten lief es für Frieda (2013) im 400m-Bambinilauf. Die Stadionrunde lief sie in einer Minute und 40 Sekunden. 2014, als sie in Gießen das erste Mal am Start war, standen noch neun Minuten und 59 Sekunden auf der Uhr. Ohne Windel läuft es sich einfach besser!

Sarah (W30) reichten beim 5er hohe 21 Minuten für einen Platz auf dem Podium und einen kleinen Christstollen als Preis. Moritz (M35) war mit knapp unter 21 Minuten hoch zufrieden.

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/134111/

Schülerhallensportfest Wallau 2019

Wie schon die letzten beiden Jahre ging es für uns im November zum Schülerhallensportfest nach Wallau. Mit 19 Athleten und Athletinnen zwischen 5 und 13 waren wir gut vertreten und konnten etliche Siege und Podestplätze erreichen.

Gesprintet wurden 35m, für die älteren in zwei Durchgängen, gesprungen wurde ohne Anlauf von einem Sprungbrett und geworfen wurden Basketbälle. Zum Abschluss wurde dann noch gelaufen: Bei 3- bis 6-Rundenläufen wurde es in der Halle nochmal richtig laut und alle Sportler wurden fleißig angefeuert.

Die Ergebnisse gibt es hier für U8 und U10 und hier für U12 und U14. Bilder gibt es bei Flickr

Cross-Duathlon Lorsbach – Höhenmeter, Matsch und platte Beine

Nach der Premiere vor zwei Wochen in Neu-Isenburg wollte ich es nochmal wissen und meldete mich kurzentschlossen für den Duathlon in Lorsbach im Taunus an. Das Format ähnlich zu Neu-Isenburg: 5km laufen, 20km MTB und nochmal 5km laufen. Der wesentliche Unterschied: Die Strecken sowohl beim Laufen als auch beim Radfahren gespickt mit vielen Anstiegen, die sich in der Summe auf 150 Höhenmeter je Lauf und gut 500 Höhenmeter beim Radfahren aufaddierten.

Ursprünglich hatte ich gehofft, dass mir das wellige Profil entgegenkommen würde, das sollte sich aber noch anders herausstellen… Den ersten Lauf gestaltete ich eher vorsichtig und lief ein ruhiges Tempo im Bereich von 4:10min/km. Der Wechsel war dann schon deutlich routinierter als noch vor zwei Wochen, sodass ich direkt loslegen konnte und gut in meinen Rhytmus kam. Der erste lange Anstieg war dann der erste Gradmesser: Erwartungsgemäß überholten mich einige Konkurrenten, damit hatte ich gerechnet. Was ich so nicht erwartet hatte, war, dass meine Beine schon nach einem Viertel der Strecke so kaputt sein würden und mir jeder noch so kurze Ansteig schwer fiel. Erholung auf den nächsten Kilometern dann auch eher Fehlanzeige: Entweder ging es bergauf oder so bergab, dasss volle Konzentration gefordert war. Mit der teilweise matschigen Strecke hatte ich zum Glück weniger Probleme als viele Konkurrenten, die mit deutlich schmaleren Reifen unterwegs waren und das eine oder andere Mal absteigen mussten. Nach einer letzten rasanten Abfahrt ging es dann wieder zum Wechsel auf den Sportplatz. Auch das gelang wieder gut, sodass ich die letzten Kilometer in Angriff nehmen konnten. Nach wenigen Hundert Metern merkte ich aber schon, dass das Radfahren viele Körner gekostet hatte: Die Beine wollten einfach nicht mehr, die Anstiege konnte ich nur noch im Jogging-Tempo bewältigen. Den Konkurrenten erging es aber auch nicht besser, sodass ich trotz meines gefühlten Einbruchs noch den einen oder anderen Platz gutmachen konnte. Nach 1:46,12min erreichte ich völlig erschöpft als 24. das Ziel.

Auch wenn es dieses Jahr auf jeden Fall das härteste Rennen war, hat es wieder richtig Spaß gemacht und ich bin mir sicher, dass auch im kommmenden Jahr der eine oder andere Duathlon in meinem Wettkampf-Kalender auftauchen wird – mit dem jetzt neu erworbenen Wissen um meine Schwächen, weiß ich, wo noch Potenzial liegt. (Jakob)

Ergebnisse gibt es bei myraceresult, eine Bildergalerie bei Flickr.

Straßenlauf Werl – Steigende Form bei Lena

Am Samstagvormittag ging es für mich nach Werl um beim dortigen Straßenlauf die 10km zu laufen. Nachdem es zuletzt sportlich wieder besser lief und ich bei meinem Einsatz in einer Staffel beim Frankfurt-Marathon viel Motivation und auch mal wieder positive Wettkampferfahrung sammeln konnte, entschied ich, mich doch nochmal an einer schnellen Zeit über die 10km zu versuchen.

Der Blick in den Laufkalender zeigte das sich dafür nur der Straßenlauf in Werl anbieten würde. Die Strecke und Bedingungen passten und ich lief das Rennen sehr hart und mit Risiko auf Kurs unter Bestzeit an. Nach einer schnellen ersten Hälft zeigte sich aber, dass es dafür noch nicht reichte. Am Ende überquerte ich die Ziellinie an der Sälzer Grundschule in 37:32min. Zu einer Bestzeit reichte es so leider nicht, aber immerhin zum Gesamtsieg und einem soliden Ergebnis, was weiterhin Mut gibt, dass es nach den Tiefen des Sommers und auch Herbstes wieder bergauf geht. 

Komplette Ergebnisse beim Veranstalter.

Winterlaufserie Pohlheim – alle Jahre wieder

Wir Läufer haben ja immer irgendwas: Im Frühjahr Straßenläufe, im Sommer Bahn, im Herbst wieder Straßenläufe, im Winter eine Cross- oder Hallensaison… oder eben eine der vielen Winterlaufserien. Schon seit einigen Jahren geht es für uns nach Pohlheim für die “kleine” Serie mit 5km im November, Januar und Februar.

So viele wie dieses Jahr waren wir noch nie: Über 5km vor allem unser Nachwuchs: Konrad, Frederik und Laurenz, die schon einige Starts in Pohlheim hinter sich haben, unsere drei Debütanten Margarete, Ben und Teo, die den Spirit vom Mini-Marathon mitnehmen wollten. Dazu Jakob, der den Lauf als Standortbeestimmung nutzen wollte.

Besonder schön, dass auch die Eltern von Frederik sowie Margarete und Konrad am Start waren: Während sich bei Familie Heemskerck die Mama für die 5km und der Papa für die 10km entschied, war es bei Familie Rothmann genau umgekehrt: Christiane am Start über 10km und Christoph am Start über 5km.

Auf der nicht ganz einfachen und erfahrungsgemäß auch nicht so ganz genau vermessenen Strecke gab es dann den einen oder anderen Kampf: Jakob duellierte sich mit Janek Waldschmidt aus Dillenburg und konnte am Ende Zweiter werden, Frederik verfehlte sein Ziel von 20:00min denkbar knapp und Ben und Teo lieferten sich auf der wohl fiesesten Zielgerade der Region einen harten Kampf im familieninternen Duell. Bei den Rothmann lief es heute aber besonders gut: Konrad verbesserte sich gegenüber dem letzten Jahr um etwa 1min, Margarete wurde mit ihren gerade mal acht Jahren Dritte Frau, Christiane war gleich drei Minuten schneller als vor einem Jahr und Christoph hofft, mit etwas mehr Training bei den Auflagen im neuen jahr noch die eine oder andere Sekunde schneller laufen zu können. Ebenfalls erfreulich: Laurenz war knapp eine Minute schneller als letztes Jahr.

Damit hielt Pohlheim wieder einmal, was es versprochen hatte: eine große Gruppe VfLer am Start, am Ende viele zufriedene Gesichter und einen Motivationskick für die nächsten Wochen. (Jakob)

Ergebnisse gibt es hier (5km) und hier (10km)

Hugenotten-Duathlon Neu-Isenburg – Saisoneinstieg der etwas anderen Art

Nach den erfolgreichen Bahnwettkämpfen im Sommer gab es für Julia und Jakob erstmal eine längere Wettkampf-Pause. Zum Wiedereinstieg wählten sie einen neuen Weg und entschieden sich für einen Duathlon.

4,5km laufen, direkt aufs Rad – 20km auf Waldwegen und nochmal 4km laufen. Die letzten Wochen stand zweimal in der Woche Mountainbiken auf dem Trainingsplan, gegen Ende in direkter Kombination mit kurzen Läufen, sodass einem erfolgreichen Duathlon nichts im Wege stehen sollte. Los ging es auf einer flachen Runde durch den Wald rund um das Stadion in Neu-Isenburg. Julia setzte den Plan, vorsichtig mit 3:50min/km loszulaufen perfekt um, Jakob war das Tempo etwas zu schnell, sodass er etwa 30sec nach Julia aufs Rad stieg. Beim Radfahren zeigte sich dann, dass die klare Stärke der beiden beim Laufen liegt: Beide wurden von zahlreichen anderen Athleten (vornehmlich auf Cyclocross-Rädern) überholt. Nachdem Julia beim Wechsel noch in Führung lag, musste sie auf dem Rad eine Konkurrentin ziehen lassen. Jakob machte auf dem Rad seine Verluste vom Laufen auf Julia wieder wett, sodass beide fast gleichzeitig auf die abschließende Laufstrecke gehen konnten.

“Die Beine waren da schon ziemlich kaputt, der Blick auf die Uhr eher frustrierend – eigentlich ging es nur noch darum, irgendwie ins Ziel zu kommen”, waren sich im Ziel beide einig. Vor allem Julia konnte ihre Laufstärke nochmal voll umsetzen, und die schon enteilt geglaubte Konkurrrentin kurz vorm Ziel wieder einholen. Jakob machte ebenfalls noch den einen oder anderen Platz gut und wurde 38. im Gesamteinlauf.

Als Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen war der Duathlon auf jeden Fall eine gute Möglichkeit – vielleicht geht es in Zukunft öfter mal zu anderen als den reinen Laufwettkämpfen. Für Julia steht eine kurze und knackige Hallensaison mit dem Ziel Deutsche Meisterschaften auf dem Plan, wohingegen Jakob schon das Frühjahr im Hinterkopf hat, wo er wieder an seine starke Zeiten aus diesem Jahr anknüpfen will. (Jakob)

20. Bad Hersfelder Lollslauf

Dieses Jahr ging es für drei VfLer mal nicht nach Offenbach zum Mainuferlauf, sondern zum parallel in Bad Hersfeld stattfindenden Lollslauf. Bei warmen Temperaturen nahmen Lena, Arne und Clemens die 10-Kilometer-Stecke in Angriff.

Arne ging die ersten Kilometer flotter an als geplant und setzte sich hinter der Spitzengruppe fest. Auf den folgenden Kilometern verlor er den Anschluss nach vorne und wurde im Wind langsamer. Kurz vor dem Ziel wurde es dann noch mal eng, aber mit einem schnellen letzten Kilometer konnte er den dritten Platz absichern. 

Dahinter waren Lena und Clemens unterwegs: Lena direkt aus dem Trainingslager aus Schweden kommend merkte schon nach anderthalb Kilometern, dass die Beine nicht frisch waren und hatte dementsprechend lange zu kämpfen. Bei Kilometer sieben schon kurz vorm Aufgeben konnte sie sich doch noch aufraffen und den Lauf zu Ende bringen. Auch wenn die Zeit alles andere als zufriedenstellend ist, wurde sie damit immerhin Dritte.

Clemens hatte auch gut zu kämpfen: Immer noch nicht wieder richtig ins Training eingestiegen fühlte er sich eigentlich gar nicht so schlecht, konnte aber nichts dagegen machen, dass er immer langsamer wurde. Trotz seiner langsamsten Zeit seit mehreren Jahren wurde er noch Sechster. (Clemens)

Ergebnisse gibt es bei Davengo

28. Treiser Volkslauf

3. Oktober – was macht man da als Läufer in Mittelhessen? Richtig: Man fährt nach Treis ins Lumdatal und startet beim Volkslauf. Heute mit dabei: Die komplette Familie Möller – die drei Männer über 10km und Marlis auf der Wanderstrecke.

Über 10km drei komplett unterschiedliche Vorraussetzungen und Ambitionen: Clemens nach dem Wieder-Einstieg ins Wettkampf-Geschehen in den letzten Wochen mit einem Auge auf einen Podestplatz, Jakob nach langer Wettkampfpause mit dem Ziel, beim Wiedereinstieg unter 40min zu bleiben, und Thomas nach sporadischen Wettkämpfen in den letzten Monaten mit dem Ziel, unter einer Stunde zu laufen.

Um es vorweg zu nehmen: Alle drei konnten ihr Ziel erreichen. Für Jakob und Clemens lief es auf den ersten 4km wie gewünscht: konstantes Tempo, ein gutes Gefühl und wenigstens etwas Orientierung an anderen Läufern. Dann aber die Schlüsselstelle des heutigen Rennens: Eine scharfe Kurve ist nicht mit Streckenposten besetzt, sodass nur mit guter Streckenkennntnis der richtige Weg zu finden ist. Clemens gelingt das (im Gegensatz zum Zweiten, der daraufhin aussteigt), Jakob nicht. Er entscheidet sich weiterzulaufen und gelangt so nach einigen hundert Metern wieder auf die richtige Strecke. Seine Mitläufer kehren um und haben so einige Meter mehr zu laufen. “Das ist natürlich ärgerlich – kann aber bei jeder Veranstaltung passieren. Im Ziel hatte ich dann 9,8km auf der Uhr und habe direkt angeboten, mich aus der Wertung zu nehmen. Das wollte der Veranstalter auch nicht. Ich denke auch, an der Platzierung hätte es nichts geändert, wenn ich richtig gelaufen wäre, der Abstand nach hinten war dann doch recht groß”, fasste Jakob im Ziel zusammen. Clemens als Zweiter hatte ja die richtige Strecke gefunden und war mit seiner Zeit von 36:42min halbwegs zufrieden. Im hinteren Feld war die Strecke dann wieder besser zu finden, sodass Thomas ohne Probleme den korrekten Kurs laufen konnnte und das Ziel nach weniger als einer Stunde erreichen konnte.

Marlis genoss wie schon in den letzten Jahren die Wanderung durch das schöne Lumda-Tal. Somit hatten alle vier Möllers einen schönen Feiertags-Vormittag und es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir am Tag der Deutschen Einheit in Treis zu Gast waren. (Jakob)

Hessische Meisterschaften Straßenlauf – Paula glänzt mit Vize-Titel

Als letzte Meisterschaft des Jahres stand dieses Jahr wie schon so oft in den letzten Jahren die Hessen-Meisterschaft im Straßenlauf auf dem Programm. Nachdem wir letztes Jahr den Heimvorteil hatten, ging es dieses Jahr für Paula und Clemens nach Hanau.

Auf einer schnellen Wald-Strecke bei nahezu perfekten Bedingungen (sowohl was die Orga als auch was das Wetter anging) wollte Paula über 5km an ihre Podestplätze bei den vergangenen Hessen-Meisterschaften anknüpfen – möglich werden sollte das mit einer Zeit unter 20:00min. In einem typischen Meisterschaftsrennen ging es erstmal richitg zur Sache – so fand sich Paula, die einen kühlen Kopf bewahrte und sich an ihrer Pace orientierte – nach den beiden Einführungsrunden im Stadion im hinteren Drittel des Feldes wieder. Anders als ein Großteil der Konkurrenz konnte sie ihr Tempo aber halten und zum Ende hin sogar noch steigern, sodass sie ihre Zielzeit mit 19:46min deutlich unterbieten konnte. Wie prognostiziert reichte das dann auch für den angestrebten Podestplatz: Nach zweimal Platz drei ging es dieses Mal eine Stufe höher, sodass Paula sich jetzt “Vize-Hessenmeisterin” nennen darf.

Über 10km ging es für Clemens nach einem Sommer, der eher von Radfahrten, unregelmäßigem Laufen und alles andere als gezieelten Training geprägt war, an den Start. Entsprechend der Vorbereitung hatte er sich dann auch kein echtes Ziel gesetzt: Mit den vorderen Plätzen würde er sowieso nichts zu tun haben und eine Zeit wollte er auch nicht so richtig anvisieren. “Ab km3 wurde es dann auch schon hart, die zweite Hälfte habe ich recht deutlich abgebaut – Anfang Mai bin ich im Mainz den Halbmarathon mit einer schnelleren Pace gelaufen. Nicht dass, was ich erhofft hatte, aber andererseits wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen.” Mit einer Zeit von 36:32min wurde er Elfter in der Hauptklasse.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass beide unsere Athleten heute gezeigt haben, dass konsequentes Training (bzw. Nicht-Training) sich lohnt und am Ende an den Zeiten ablesbar ist. (Jakob)

Ergebnisse gibt es beim Veranstalter, Bilder wie immer bei Flickr

Lahn-Dill-Meisterschaften Mehrkampf – Saisonabschluss auch für die Schüler

Letzte Woche gab es schon die letzten Freiluft-Wettkämpfe für  die Jugendlichen, heute ging es dann auch für die Schüler zum letzten Mal  für einen Wettkampf auf den Tartan. In Ewersbach standen die Lahn-Dill-Mehrkampfmeisterschaften auf dem Programm. Nach einigen krankheits- und terminbedingten Absagen waren mit Konrad  und Mika leider nur zwei VfLer am Start.

Mika ist noch gar nicht lange bei uns dabei, trotzdem gab es heute nach nicht einmal zwei Monaten Leichtathletik den dritten Wettkampf für ihn. Nachdem es letzte Woche noch ein Dreikampf war, galt es heute im Vierkampf zu bestehen. Die größte Herausforderung dabei direkt zu Beginn: der Hochsprung. Im Training hatte es mit dieser Disziplin leider nicht mehr geklappt – hier galt es also halbwegs unbeschadet in den Mehrkampf zu starten. Das gelang Mika mit einer Höhe von 1,10m am Ende dann auch ganz gut. Danach ging es weiter zum 75m-Lauf, den Mika vor seinem leider einzigen Konkurrenten für sich entscheiden konnte. Umgekehrt war es dann beim Ballwurf, wo Mika mit seinen 31m nicht wirklich zufrieden war. Im Weitsprung steigerte er sich dann aber im Vergleich zu letzter Woche deutlich und sprang mit 3,69m sogar neue Bestleistung.  In der Endabrechnung bedeuteten seine Leistungen 1269 Punkte und damit den ersten Platz in seiner Altersklasse.

Bei Konrad waren immerhin sechs Athleten am Start – das Niveau zudem relativ hoch, sodass Konrad endlich mal richtig gefordert wurde. Los ging es für ihn mit dem Ballwurf: 38,50m  bedeuteten einen soliden Einstieg – vor zwei Wochen in Kirchhain waren es noch gut 2m weniger. Über die 50m konnte Konrad dann nicht ganz an seine sonst so schnellen Zeiten anknüpfen und verlor gegenüber seiner Bestzeit etwa zwei Zehntel. Im Weitsprung zeigte er dann drei Sprünge von beeindruckender Konstanz: Nach zweimal 3,96m legte er am Ende nochmal 4cm zu und konnte genau  4m springen. 1049 Punkte bedeuteten für Konrad am Ende Platz drei mit denkbar knappen  21 Punkten Rückstand auf den Silber-Platz.

Was für uns bleibt ist vor allem (endlich mal) ein perfekt organsierter und stramm durchgezogener Wettkampf und die Hoffnung, dass Konrad und Mika spätestens wenn es dann kommendes Jahr wieder raus geht, noch den einen oder anderen Punkt mehr erzielen können. (Jakob)

Bilder gibt es bei Flickr.