KiLa-Regionalentscheid – U12 sichert sich den Platz fürs Finale

Beim mittelhessischen KiLa-Vorentscheid 2026 in Hünfeld standen für unser Team mehrere abwechslungsreiche Disziplinen auf dem Programm. Trotz durchwachsenen Wetters zeigten alle Athletinnen und Athleten engagierte und insgesamt solide Leistungen.

Den Auftakt machte die 6x50m-Staffel mit Frida, Leni, Felix T., Carlo, Jost und Louisa H. Im zweiten Lauf lief das Team ohne starke direkte Konkurrenz vorneweg – dadurch fehlte jemand, der zusätzlich Druck macht und „zieht“. Trotzdem überzeugte die Staffel vor allem durch sehr starke Übergaben und sicherte sich in 45,49sec einen guten dritten Platz.

Im Weitsprung kam es leider zu Unterbrechungen durch Regen. Zusätzlich gab es Probleme bei der Messung, sodass zunächst geklärt werden musste, wie mit den fehlerhaften Versuchen umzugehen ist. Das sollte natürlich nicht passieren, trotzdem gilt: Alle Beteiligten arbeiten hier freiwillig und ehrenamtlich – dafür ein großes Dankeschön für den Einsatz! Insgesamt verlief der Weitsprung dadurch eher durchwachsen. Im Schlagwurf mit den Howlern zeigten sich dagegen sehr ordentliche Leistungen. Besonders Carlo, Jost, Frida, Loris und Luisa M. kamen nah an oder sogar über die 30-Meter-Marke. Der Drehwurf verlief anschließend weniger gut. Auch hier erschwerten die Regenbedingungen die Versuche deutlich, wodurch insgesamt keine optimalen Ergebnisse zustande kamen.

Zum Abschluss folgte der 1500m-Stadioncross – eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke über die Bahn, hinauf auf die Hochsprungmatte, vorbei an der Sprunggrube, steil bergauf und bergab, quer über den Rasen mit vielen Hindernissen und wieder zurück auf die Bahn ins Ziel. Leider wurde die Strecke vorher weder erklärt noch gezeigt. Sie war zwar gut markiert und abgesperrt, dennoch war die Verunsicherung bei den nicht aus Hünfeld kommenden Teams teilweise deutlich sichtbar. Sportlich sorgten besonders Bela, Anton und Loris für ein spannendes Rennen. Im Schlussspurt setzte sich schließlich Anton knapp durch und ließ damit auch die Hünfelder Konkurrenz hinter sich.

Alles in allem ergibt das einen starken zweiten Platz und damit die Qualifikation für das Hessenfinale. Auf diese Leistung kann das gesamte Team wirklich stolz sein. Im August geht es dann beim Hessenfinale weiter, wo das Team an den heutigen Erfolg anknüpfen will. Vielen Dank an Hünfeld für die Ausrichtung des Wettkampfs! (Text: Laurenz, Bilder: Jan)

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Abendsportfest Wiesbaden – ein Satz mit X

Wiesbaden war für uns zuletzt immer ein gutes Pflaster: Letztes Jahr konnten Jan-Christoph Scholz und Laurenz Steiß magische Marken durchbrechen, im Winter lief es beim Crosslauf eigentlich immer gut. Dementsprechend groß war die Hoffnung, dass Jan und Laurenz daran auch beim Abendsportfest anknüpfen könnten.

Für Jan ging es wieder über die zwei Stadionrunden. Aber schon das Warm-up gestaltete sich nicht optimal: Zeitplanverzögerungen und eine Regenunterbrechung führten dazu, dass der Start immer weiter nach hinten rückte und am Ende um etwa eine Stunde verzögert war. Dazu niedrige Temperaturen im Bereich von 12°C und eine nasse Bahn – alles andere als optimale Bedingungen.Das Rennen lief dann aber auf der ersten Hälfte richtig gut: Der Angang knapp über 28sec, das zweite Teilstück in ziemlich genau 30sec. Spätestens auf der Gegengerade zeichnete sich dann aber ab, dass es heute nicht Jans Tag werden sollte: Die Beine wollten nicht mehr richtig, die Muskulatur machte in der Kälte zu und das Tempo ging sichtbar zurück. Auf den letzten 200m konnte Jan dann auch nichts mehr zusetzen und erreichte das Ziel nach 2:03,08min – alles andere als die erhoffte Zeit. Das Learning: Eigentlich alles richtig gemacht, die Gegebenheiten vor Ort mit Verzögerung und Kälte verhinderten heute ein besseres Ergebnis.

Laurenz entschloss sich spontan für einen Start über 1500m statt der eigentlich geplanten 3000m. Nach der sportpraktischen Abiprüfung zwei Tage vorher machten die Waden ein wenig Probleme, sodass die kürzere Strecke größeren Erfolg versprach. Der Plan: anlaufen in Richtung einer deutlichen Bestzeit von 4:00min und dann schauen, wie lange das klappt.Nach etwa ruhigen ersten 300m setzte Laurenz sich an die Spitze des Verfolgerfeldes und zog das Tempo merklich an – etwa bis zur Rennhälfte gelang ihm das, spätestens dann bremsten die Waden ihn aber aus, sodass er die Konkurrenz passieren lassen musste und versuchte, im Windschatten mitzulaufen. Die 1000m durchquerte er nach 2:46min – sechs Sekunden langsamer als geplant und schon deutlich am Kämpfen. Das letzte Renndrittel brachte Laurenz dann nur noch ins Ziel, ohne noch einmal beschleunigen zu können – die Zeit von 4:12,07min weit weg von dem, was Laurenz’ Anspruch und eigentliche Leistungsfähigkeit ist.

Wiesbaden war dieses Mal also eine Enttäuschung: schlechtes Wetter, Verzögerungen im Zeitplan und vor allem zwei Ergebnisse, die nicht das sind, was Jan und Laurenz sich erhofft hatten. Dennoch: Angesichts der Umstände war nicht mehr zu holen und es gibt keinen Grund, für die anstehenden Rennen den Kopf in den Sand zu stecken. (Text: Jakob, Bilder: Jan)

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Poděbrady Walking – Felix überzeugt in internationalem Feld

Poděbrady zählt seit vielen Jahrzehnten zu den bekanntesten Austragungsorten des internationalen Gehsports. Die Veranstaltung „Poděbrady Walking“ gehört zur World Athletics Race Walking Tour und zieht regelmäßig SpitzenathletInnen aus aller Welt an. Am 8. Mai trafen dort auch dieses Jahr OlympiasiegerInnen, WeltmeisterInnen sowie Masters- und NachwuchsathletInnen aufeinander, um über verschiedene Distanzen – von 5km bis hin zum Halbmarathon der Männer und Frauen – um Bestzeiten und Normen zu kämpfen.

Zum ersten Mal startete auch Felix Bauer dort. Im 5km Straßengehen der U18 zeigte Felix in einem starken internationalen Feld eine überzeugende Leistung und konnte seine persönliche Bestzeit deutlich von 24:35min auf hervorragende 23:13min verbessern. Damit belegte Felix – der noch der U16 angehört – Platz 4 und war der schnellste Athlet seines Altersjahrgangs. Wie hoch seine Leistung einzuschätzen ist, zeigt sich auch daran, dass Felix mit dieser Zeit die von European Athletics festgelegte Norm für die U18-Europameisterschaft unterboten hat, auch wenn er noch zu jung ist, um dort starten zu können.

Aufgrund der schnellen Strecke, der tollen Atmosphäre und der starken Felder in Poděbrady wird dies bestimmt nicht Felix’ letzter Start dort gewesen sein. (Text: Britta und Felix)

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MHM Einzel – zahlreiche PBs im heimischen Stadion

Bereits das zweite Jahr in Folge durften wir die Mittelhessischen Einzelmeisterschaften austragen – dieses Mal gemeinsam mit Kirchhain. Die Chance nutzten natürlich wieder zahlreiche VfLer, um im eigenen Stadion die Form unter Beweis zu stellen und neue Bestleistungen zu erreichen.

Bei den Jüngsten erwischten zwei AthletInnen einen Sahnetag: Frieda Krause und Noah Heinbach. Frieda darf sich über zwei deutliche neue Bestleistungen freuen: 4,45m sind erst ihr zweites Mal über der Vier-Meter-Marke und vor allem eine Steigerung um fast 30cm. Noch deutlicher fällt die neue PB aber mit dem Speer aus: 27,22m sind fast fünf Meter weiter als vergangenes Jahr und ein neuer Vereinsrekord in der W13. In der gleichen Altersklasse ist Noah bei den Jungs am Start. Seine 100m-Zeit von 13,33sec ist ein neuer Hausrekord, daneben durfte er aber genau wie Frieda auch einen Vereinsrekord feiern: 1,50m im Hochsprung ist die neue Marke, die Noah dieses Jahr hoffentlich noch weiter nach oben schrauben wird.

Beeindruckende fünf Titel durfte Ben Werner Beck in der M15 mit nach Hause nehmen – mit dem Diskus und der Kugel, über 100m und die Kurzhürden sowie im Weitsprung war Ben gestern der Beste. Besonders erwähnenswert sicherlich die 11,41m mit der Kugel, die aktuell Platz fünf in Hessen bedeuten. Ein Jahr älter ist Frederik von Heemskerck, der sich aufs Laufen spezialisiert hat. Über 800m durfte er sich über eine neue PB von 2:10,66min freuen – Stück für Stück nähert er sich der Marke von 2:10min, wird in den nächsten Wochen aber auf einem Mix aller Strecken bis 3000m am Start sein. Für Robin Velte sollte es über 200m nach einem guten Auftritt in Pfungstadt nochmal deutlich schneller werden. Das gelang ihm hervorragend: Einer druckvollen Kurve ließ er eine gewohnt starke Zielgerade folgen und steigerte sich um fast eine halbe Sekunde auf 23,24sec.

Sicherlich gab es daneben eine Vielzahl weiterer toller Leistungen für den VfL – insgesamt freuen wir uns auf jeden Fall über die starken Leistungen sowohl in der Spitze als auch in der Breite! (Text: Jakob, Bilder: Paulina)

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Emil-von-Behring-Gedächtnislauf – zwei Podestplätze für den VfL

So groß wie noch nie war der EvB-Lauf rund ums Marburger Unistadion: Über 500 LäuferInnen bevölkerten am Freitagnachmittag bei besten Bedingungen die Radwege an der Lahn. Darunter auch von uns eine Gruppe so groß wie noch nie: 25 VfLer, dazu etliche weitere Vereinsmitglieder, die privat oder für ihre Firma am Start waren.

Nach dem Platz 3 im Vorjahr wollte Phil Battenfeld auch dieses Jahr wieder vorne angreifen. Nach einem schnellen Start vorbei an der neuen Jugendherberge ließ er die Konkurrenz zunächst etwas ziehen, konnte sich aber bei Streckenhälfte wieder auf den Bronzerang vorschieben und diesen souverän bis ins Ziel verteidigen. Weitere Top10-Platzierungen gab es für Jan-Christoph Scholz auf Platz 6 und Rihards Straumitis, der als Zehnter den Zielstrich überquerte.

Bei den Frauen war es Teresa Dinges, die sich am weitesten vorne platzierte. Nur der Siegerin musste sie den Vortritt lassen, darf sich über Silber und eine Steigerung von mehr als einer Minute gegenüber dem Vorjahr freuen. Aber auch hier konnten mit Katja Richardson auf Platz 4 und Ruta Ozolina auf Platz 7 zwei weitere VfLerinnen in die Top10 laufen und so ein tolles Ergebnis abrunden.

Die unzähligen weiteren Ergebnisse – egal ob von Kids aus der U10, Eltern, weiteren AthletInnen aus der Laufgruppe oder TrainerInnen – in blauen Trikots zeigen, dass wir als Verein mittlerweile in der Spitze und in der Breite im Laufbereich angekommen sind und daran weiterhin anknüpfen wollen! (Text: Jakob, Bilder: Jakob und Clemens)

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Abendsportfest Pfungstadt – Lucy mit starkem 400m-Debüt

Mit einer kleinen Gruppe waren wir in Pfungstadt beim ersten Abendsportfest zu Gast: Maria Kautz über 100m, Lucy Gesell über 100m und die Stadionrunde, Robin Velte über 100m und 200m sowie Jan-Christoph Scholz auf seiner Paradestrecke, den 800m.

Wie immer ging es mit den Kurzsprints los. Die Bedingungen waren nicht ganz optimal: relativ frisch, kaum Wind und eine etwas feuchte Bahn. Das spiegeln dann auch die Ergebnisse wider: 11,67sec für Robin, 14,17sec für Maria und 13,81sec für Lucy sind alles keine schlechten Zeiten, aber auch nicht das, was die drei sich im Laufe der Saison noch erhoffen.

Auf der doppelt so langen Strecke zeigte Robin dann aber gegenüber dem vergangenen Jahr einen deutlichen Fortschritt: Die Kurve, zuletzt immer sein Problem, durchlief er deutlich druckvoller und kam mit mehr Speed auf die Zielgerade. Dass am Ende „nur“ 23,77sec stehen und damit sieben Hundertstel zur PB fehlen, ist schade – bei besseren Bedingungen wird das sicherlich noch deutlich schneller.

Über 400m war Lucy zum ersten Mal am Start. Die Nervosität war ihr im Vorfeld deutlich anzumerken, die Unsicherheit groß. Die neue Aufgabe löste sie dann aber mit Bravour: Ein stark eingeteiltes Rennen beendete sie mit einem Sturz ins Ziel – ein paar blaue Flecken werden sie die nächsten Tage an ihren Lauf erinnern. 62,39sec sind ein tolles Ergebnis – mal sehen, auf welchen Strecken Lucy zukünftig am Start sein wird.

Über 800m eigentlich ein perfekter Rahmen: Ein dichtes Feld rund um die Zwei-Minuten-Marke versprach ein hohes Tempo. Warum dann die ersten 200m wie schon zuletzt in Friedberg zu langsam waren, lässt sich nicht so richtig erklären. Von da an machte Jan aber ein hervorragendes Rennen: Lange blieb er geduldig, um dann auf der Zielgeraden noch einmal anzugreifen und einen Platz gutzumachen. Die Zeit von 2:01,77min ist nicht aussagekräftig, was Jans aktuelle Form angeht – in den nächsten Wochen soll die Eins wieder vorne stehen!

Die stärkste Leistung des Abends war ohne Zweifel Lucys 400m-Lauf – aber auch die anderen drei VfLer zeigten, dass die Form da ist und in den nächsten Wochen die eine oder andere PB zu erwarten ist! (Text und Bilder: Jakob)

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KM Einzel – viele Bestleistungen in Kirchhain

Beim Saisoneinstieg in Kirchhain konnten unsere Athletinnen und Athleten der U12 bis hin zu den Aktiven zahlreiche persönliche Bestleistungen erzielen und in vielen Disziplinen starke Leistungen zeigen. Gerade nach den ersten Trainingswochen auf der Bahn war deutlich zu erkennen, dass sich der Winter und die Vorbereitung bereits bezahlt machen.

In der M11 lief Jost im 50m-Finale in 8,16sec auf Platz 3, während Felix sich im Hochsprung auf 1,26m steigerte. In der M10 gewann Loris die 800m in 2:53,14min – auf der Zielgeraden zog er noch einmal an allen vorbei.Auch die Mädchen überzeugten: Die Staffel mit Luisa, Louisa, Malin und Cosima kam nach 31,31sec ins Ziel. In der W11 war Luisa in vielen Disziplinen ganz vorne dabei, unter anderem über 800m, im Hochsprung, Ballwurf und besonders im Weitsprung mit 4,18m. In der W10 zeigte Cosima eine starke Leistung über 50m in 8,04sec und erreichte 3,88m im Weitsprung.Insgesamt ein gelungener Saisoneinstieg für die U12, auf dem sich in den nächsten Wochen weiter aufbauen lässt.

In der U16 konnten Ben Werner Beck und Johannes Veitengruber jeweils neue persönliche Bestleistungen über 100m erzielen. Ben lief 12,63sec, Johannes kam auf 13,04sec. Über 400m ging Aaron Stübner als Hochstarter in der U18 an den Start und absolvierte ein starkes Rennen in 57,99sec.Eine besonders starke Leistung zeigte Oskar Visekruna über 800m, die er in 2:15,16min absolvierte. Im Weitsprung überzeugte Paul Jonathan Schneider mit guten 4,45m. Im Hochsprung gelang Lia Clement ein sehr guter Wettkampf mit einer Höhe von 1,44m. Ebenfalls gut waren die Leistungen von Leilani Diaz, die im Weitsprung die Vier-Meter-Marke übertraf, sowie von Alicia Perez Klein, die im Kugelstoßen erstmals die Sieben-Meter-Marke erreichte.

Bei den Älteren gab es die Glanzpunkte vor allem in den technischen Disziplinen: Konrad Rothmann übersprang nach wenig Training im Winter 1,76m im Hochsprung und konnte damit seine PB deutlich verbessern. Selbiges gelang Lucy Gesell mit der 4kg-Kugel – ihre neue Bestmarke steht bei 8,90m.

Insgesamt also ein Wettkampf mit vielen erfreulichen Ergebnissen und einer ganzen Reihe an persönlichen Bestleistungen. In den kommenden Wochen stehen nun weitere Wettkämpfe an, bei denen die Form weiter verbessert und die nächsten Fortschritte gesammelt werden sollen. (Text: Jan, Madlen und Jakob, Bilder: Jakob)

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DM Straßengehen – starkes Team in Kelsterbach

Die Deutschen Meisterschaften im Straßengehen am 26. April 2026 in Kelsterbach boten einmal mehr ein hochklassiges Wettkampferlebnis für unser Geher:innen-Team. Auf der 1-km-Pendelstrecke trafen deutsche Spitzengeher:innen, Nachwuchstalente und erfahrene Masterathlet:innen direkt aufeinander. Gleichzeitig sorgten internationale Starter:innen für ein starkes Teilnehmerfeld und ein entsprechend hohes Tempo auf der Strecke. Von 1km bis hin zum Marathon wurden die unterschiedlichsten Distanzen teils parallel absolviert – ein beeindruckendes Bild und eine besondere Herausforderung für alle Teilnehmenden.

Bei sonnigem Wetter herrschte eine hervorragende Wettkampfstimmung, auch wenn ein teilweise kräftiger Gegenwind auf der langen Geraden den Teilnehmenden viel abverlangte.

Den Auftakt machten unsere Masterathletinnen über die 10km-Distanz:

Da Britta Bauer in den letzten Wochen aufgrund einer Schienbeinverletzung nur eingeschränkt und alternativ trainieren konnte, war klar, dass die Voraussetzungen für diesen Wettkampf nicht optimal waren. Es gelang ihr zwar, ihren Titel in der W40 zu verteidigen, um ihr Schienbein zu schonen, blieb sie aber deutlich über ihrer Bestzeit von 57:03min.

Für Ruta Ozolina und Katrin Löwe-Steiß war es der erste Start über die 10km. Ruta, die erst zwei Wochen zuvor den Marathon in Hannover souverän gefinisht hatte, zeigte auch hier wieder einmal, dass sie laufend und gehend auf nahezu jeder Distanz schnell unterwegs ist. Ihr persönliches Ziel, die 60-Minuten-Marke zu unterbieten, verpasste sie nur denkbar knapp und war sehr zufrieden: Nach 1:00:01h überquerte sie die Ziellinie und konnte sich somit im starken Feld der W50 die Bronzemedaille sichern.

Katrin ging das Rennen bewusst kontrolliert an und erreichte nach 1:08:04h das Ziel. Für sie stand vor allem das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund – insbesondere im Hinblick auf die optimale Renneinteilung bei zukünftigen Starts. Da in diesem Wettkampf auch die Hessischen Meisterschaften ausgetragen wurden, konnten Britta und Ruta zusätzlich eine hessische Goldmedaille und Katrin eine silberne mit nach Hause nehmen.

Auch über die kürzeren Distanzen im Rahmenprogramm beziehungsweise im Rahmen der Hessischen Meisterschaften im Straßengehen war unser Verein vertreten:

Felix Bauer gewann über die 3km-Distanz deutlich in 14:03min und belegte somit auch Platz 1 in der M15. Damit blieb er zwar acht Sekunden über seiner Bestleistung, da er aber den gesamten Wettkampf allein an der Spitze bestreiten musste und sich an niemandem orientieren konnte, ist er damit nicht unzufrieden und optimistisch, ein ähnliches Tempo bald unter besseren Bedingungen über 5km gehen zu können.

Ebenfalls über die 3km starteten Simon Bauer, Rihards Straumitis und Frieda Krause. Dabei kam Simon über die 3km als Gesamt-Zweiter und Erster der M12 ins Ziel und verbesserte sich dabei auf sehr gute 16:38min, womit er sehr zufrieden war.

Auch Rihards zeigte sich im Anschluss zufrieden. Bei seinem ersten Start in Kelsterbach konnte er seine 3km-Zeit im Vergleich zum Vorjahr auf der Bahn um über zwei Minuten verbessern. Das brachte ihm den Platz 2 in der M15 mit einer Zeit von 18:27min ein.

Für Frieda stand weniger die Platzierung im Vordergrund, sondern vor allem die Erfahrung, Teil des Teilnehmerfeldes zu sein – unabhängig davon, ob man vorne oder im hinteren Bereich mitgeht. Zudem freute sie sich darüber, mit dem Straßengehen eine Ausdauerdisziplin als gelungenen Ausklang des am Samstag absolvierten Blockwettkampfes gehabt zu haben. Dabei konnte auch sie ihre 3km-Zeit im Vergleich zum letzten Start auf der Bahn um mehr als eine halbe Minute verbessern und erreichte Platz 3 in der W13 mit 20:53min.

Anna Bauer startete im 1km-Straßengehen, das für die U10 und U12 angeboten wurde. Auch sie verbesserte sich deutlich auf 5:57min. Damit gewann sie nicht nur ihre Altersklasse W9, sondern war auch die deutlich Schnellste im gesamten 1km-Gehen.

Insgesamt war die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften für unser Team eine wertvolle Erfahrung. Besonders hervorzuheben ist auch, dass alle unsere Starter:innen den Wettkampf mit so gut wie keinen technischen Fehlern absolvieren konnten; somit geht ein großes Dankeschön an unsere Trainerin.

Bevor für unser Geher:innen-Team Anfang Juni die Hessischen Meisterschaften im Bahngehen in Fulda anstehen, wird Felix im Mai noch erste Erfahrungen in internationalen Feldern in Podebrady sowie beim Brixis U18 Meeting sammeln, wo er für Hessen an den Start gehen wird. (Text: Britta und Katrin)

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DM Langstrecke – Laurenz überrascht mit herausragender Zeit

Nach der Enttäuschung bei der DM in der Halle war Laurenz Christian Steiß in Celle über die längeren 5000m auf Wiedergutmachung aus. Das Training in den letzten Wochen und die Aufbaurennen liefen gut, die Motivation war riesig – nur wie sich der Abistress der vergangenen Wochen auswirken würde, war im Vorfeld eine kleine Unsicherheit.

Die Taktik dieses Mal relativ klar und einfach: Egal, was passiert, hinten im Feld mitlaufen, geduldig bleiben und dann auf der zweiten Rennhälfte schauen, wozu diese Herangehensweise ausreicht. Das gelang perfekt: Am Ende des Hauptfeldes absolvierte Laurenz die 3000m nach etwa 9:06min – ein Tempo, das schneller war als das, was er sich im Vorfeld als realistisch ausgerechnet hätte.

Aber von außen war zu diesem Zeitpunkt schon zu erkennen, dass Laurenz heute einen richtig guten Tag erwischt hatte: Langsam orientierte er sich nach vorne und machte einen Platz nach dem anderen gut. Spätestens 1000m vor Schluss war klar, dass am Ende eine Zeit herauskommen würde, die im Vorfeld niemand erwartet hätte. Auch wenn Laurenz auf den letzten 200m noch einmal zwei gerade erst gewonnene Plätze abgeben musste, steht am Ende die Zeit von 15:04,99min und Platz zwölf.

Für Laurenz steht damit ein Ergebnis, das so nicht zu erwarten war. Die Lockerheit im Vorfeld und im Rennen selbst, die er sich über das letzte Jahr erarbeitet hat, darf Laurenz als sein Erfolgsgeheimnis abspeichern und auch über den Sommer hinweg im Kopf behalten, um an den Erfolg aus Celle anzuknüpfen. (Text und Bilder: Jakob)

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Mittelhessische Meisterschaften Blockmehrkampf – Solider Saisonauftakt in Heuchelheim

Beim Blockwettkampf in Heuchelheim gingen zahlreiche Athletinnen und Athleten der Altersklassen U16 und U14 an den Start. Dabei stellte der VfL das größte Starterfeld des Wettkampfs und zeigte insgesamt solide bis sehr gute Leistungen zum Saisonauftakt.

In der weiblichen U16 belegte Antonia Hoß den Platz 4 und überzeugte besonders mit einem starken 2000m-Lauf in 8:01,43min zum Abschluss. Leilani Diaz erreichte den Platz 3 und zeigte konstante Leistungen, insbesondere im Kugelstoßen mit 7,65m und im Diskuswurf mit 17,24m.

Bei den männlichen Athleten zeigte Frederik Scheid trotz Leistenschmerzen einen engagierten Wettkampf mit guten Leistungen über die 80m Hürden sowie im Ballwurf mit 38m. Milan Könnemann kam gut in den Wettkampf und beendete diesen mit 1734 Punkten. Oskar Visekruna sicherte sich den Platz 2 und überzeugte mit 13,89sec über 100m sowie starken 6:54,23min über 2000m. Johannes Veitengruber zeigte seine beste Leistung im Speerwurf mit 33,23m und lief die 100m in 13,28sec.

Aaron Stübner absolvierte einen konstanten Wettkampf ohne größere Schwankungen und gewann mit 2432 Punkten den Wettbewerb. Ebenfalls erfolgreich war Ben Werner Beck, der sich ebenfalls den Platz 1 sicherte und dabei vier persönliche Bestleistungen erzielte – besonders hervorzuheben ist sein Diskuswurf mit 38,32m.

Für die Athletinnen und Athleten des Jahrgangs 2014 war es der erste Blockwettkampf. Nele Laus zeigte sich zu Beginn noch nervös, wurde aber mit dem Platz 3 sowie guten 11,56sec über 75m belohnt. Ariane Seffer startete stark in die Saison und sammelte die meisten Punkte über die 60m Hürden in 12,05sec, während Mayla Howell ihre meisten Punkte im Weitsprung mit 3,51m erzielte.

Bei den Jungen überzeugten Joe Gottschlich und Maël Babiloni jeweils mit 800m-Zeiten unter drei Minuten sowie soliden Weitsprungleistungen von 3,68m beziehungsweise 3,55m. Julian Nau belegte im Block Sprint/Sprung den Platz 2, lief mit 11,27sec über 75m die drittschnellste Zeit der M12 und erzielte mit 4,27m den besten Weitsprung seiner Altersklasse. Niklas Langmann gewann den Block Sprint/Sprung mit 2036 Punkten und zeigte mit 11,06sec über 75m sowie 11,24sec über 60m Hürden zwei der schnellsten Zeiten der M12.

Frieda Krause überzeugte im Speerwurf mit einer persönlichen Bestleistung von 27,22m und war damit deutlich beste Werferin der W13. Mahina Diaz konnte sich in allen Disziplinen steigern und übersprang erstmals die Vier-Meter-Marke im Weitsprung. Mara Hornjak erzielte mit 4,27m im Weitsprung eine persönliche Bestleistung und sammelte die meisten Punkte über die Hürden in 11,00sec. Josi Ellmer überzeugte ebenfalls im Weitsprung mit 4,21m und erreichte insgesamt über 2000 Punkte.

In der M13 gewann Johannes Schick den Block Wurf, verbesserte sich deutlich über die Hürden auf 10,28sec und zeigte mit 28,03m im Diskuswurf eine starke Leistung. Noah Heinbach lief mit 10,36sec über 75m persönliche Bestzeit und stellte damit die zweitschnellste Zeit der M13, ergänzt durch einen guten Weitsprung von 4,39m. Tobias Rosen konnte sich insbesondere über die Hürden verbessern und warf den Diskus über 20m. Jonne Sannes zeigte solide Leistungen mit 11,58sec über 75m und 3,71m im Weitsprung. Florian Erb blieb über die Hürden unter 12sec und überzeugte zusätzlich im Ballwurf mit 39m.

Jayden Howell gewann den Block Sprint/Sprung in der M13 und sammelte die meisten Punkte über 75m in 10,32sec sowie über 60m Hürden in 10,29sec. Abraham Sow erzielte im Speerwurf mit 27,84m eine deutliche persönliche Bestleistung.

Insgesamt ein gelungener Saisonauftakt mit vielen soliden Leistungen und einigen starken Ergebnissen – kommende Woche bietet sich bei den Kreismeisterschaften in Kirchhain direkt die nächste Gelegenheit, daran anzuknüpfen. (Text: Madlen)

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