Kinderleichtathletik Stadtallendorf 2019

Am 10. Februar 2019 waren wir in der Herrenwaldhalle Stadtallendorf beim ersten Kinderleichtathletik-Teamwettberwerb (KiLa) des Jahres am Start. Für uns die 11. Teilnahme an einer KiLa (1. KiLa: 2015 in Kirchhain) und ein kleiner Erfolg, denn wir konnten das erste Mal mit 20 Kindern in drei Mannschaften antreten.

Eine Medaille für den 2. Platz in der U10 konnten sich unsere 2010er erkämpfen. Das ist besonders verdient, weil die Kinder bei unserer letzten KiLa in Lich die Medaillienränge nur knapp verpasst haben.

Für alle Kinder war es ein spannender Wettkampf voller Erfahrungen, Spaß und Ansporn für die kommende Sommersaison.

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Hessische Hallenmeisterschaften der Senioren 2019

Für die Senioren ging es am Samstag, den 12. Januar, zu den Hessischen Hallenmeisterschaften nach Hanau. In der August-Schärttner-Halle waren drei unserer Athleten am Start:

  • Hans Werner Hagedorn (M 70), Hochsprung
  • Marko Seeg (M50), 60m Hürden, Kugel, Hoch- und Weitsprung
  • Moritz Ernst (M35), 60 und 200m
Die drei Musketiere

Marko hat sich schon seit zwei Jahren auf das Jahr 2019 gefreut, weil er nun der M50 angehört und endlich über etwas niedrigere Hürden laufen und vor allem eine 1kg leichtere Kugel stoßen darf.

10.30 Uhr, erste Disziplin, 60m Hürden. Seit Tagen war Marko schon etwas aufgeregt und besorgt, da dies nach über 30 Jahren sein erster Hürdenwettkampf über die Original-Hürdenhöhen und -abstände sein sollte. Marko kam sehr gut aus dem Startblock und führte bis zur zweiten Hürde, musste dann aber seinen Konkurrenten, der im Dreierrhythmus je einen Schritt weniger pro Hürde machte, ziehen lassen. „Keine Ahnung, ob die Zeit von 10,64 gut oder schlecht ist“, resümierte Marko. „Ich habe ja keine persönlichen Vergleichswerte. Hauptsache, ich bin unverletzt durchgekommen. Und fügte augenzwinkernd hinzu: „Vielleicht trainiere ich das nächste Mal vorher und versuche, mir noch einmal den Dreierrhythmus anzueignen.“

“Oops, hatte ich ja ganz vergessen, dass meine Spikes
kaputt sind! – Kein Problem mit ein wenig Klebeband…”

11.30 Uhr. Laut Zeitplan sollte der Hochsprung beginnen. Aber der Zeitplan war schon jetzt obsolet. So kam es, dass der Hochsprung um 12.30h begann, zur selben Zeit wie der Kugelstoß. Genau das wollte Marko nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr vermeiden, als sich der Stabhochsprung erst mit Hochsprung und dann mit Kugel überschnitten hatte. Abmelden beim Kampfgericht, rüberrennen, Schuhe wechseln, dort anmelden, und das mehrmals hin und her. So kann sich ein Athlet nicht wirklich auf eine Disziplin konzentrieren. Entsprechend verlief das Einstoßen. Nicht eine Kugel wurde sauber getroffen. Und Marko hatte so gehofft nach den im Vorjahr sowie in Bad Nauheim beim Zehnkampf nicht mehr erreichten 10 Metern nun mit der etwas leichteren Kugel diese Weite doch wieder zu erreichen. Dann Wettkampfbeginn. Erster Stoß technisch sauber: 10,44m. Ziel erreicht. Marko überlegte, ob er sich vom Kugelstoß abmeldet, um sich ganz auf den Hochsprung konzentrieren zu können. Doch da dort zu diesem Zeitpunkt noch recht niedrige Höhen auflagen, machte er weiter. Zweiter Stoß: 11,09m. Ein Jubelschrei ging durch die Halle. „Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben noch einmal über 11 Meter stoße!“, freute sich Marko. Es folgten noch Stöße von 11,33m und 11,41m. „Allein dafür hat sich die Anreise schon gelohnt.“

Mit dieser Euphorie im Rücken ging Marko dann zum Hochsprung hinüber, wo er sich nach 1,45m im Vorjahr und 1,50m in Bad Nauheim über tolle 1,54m freute, die auch zum Hessenmeistertitel reichten.

14.30 Uhr. Marko hatte sich zum dritten Mal an diesem Tag aufgewärmt und psychisch auf den Weitsprung eingestellt, da hieß es erneut: „Wir sind nicht im Zeitplan. Es geht erst in 40 Minuten los.“ 20 Minuten später, Marko war wieder abgekühlt, sollte der Wettkampf dann überraschend beginnen. Es gab nur einen Mitstreiter in der Altersklasse, etwa auf Markos Niveau und es versprach ein spannender Wettkampf zu werden. Der zweite Titel war zum Greifen nah. Marko peilte insgeheim die 5,50m an. Erster Sprung Marko: 5,03m. Sein Kontrahent: 5,05m. Zweiter Sprung Marko: 5.17m. Sein Gegner: 5,20m. Leider verletzte sich Marko beim zweiten Sprung. (Das passiert, wenn man unaufgewärmt in den Wettkampf geht.) Marko setzte einen Sprung aus, dann noch einen, massierte, bemühte die Blackroll, lockerte, machte vorsichtige Probeläufe, dann war klar: Es hatte keinen Sinn weiterzumachen und sich noch mehr zu verletzen. Sein Kontrahent gewann mit 5,21m.

So ist Marko von diesen Meisterschaften mit zwei lachenden Augen und einem weinenden Auge nach Hause gefahren.

Hans Werner, der im Sommer starke 1,35m gesprungen war, blieb bis zur Höhe von 1,27m ohne Abwurf. Die 1,30m, die zum Titel gereicht hätten, wollten dann leider nicht gelingen. So blieb es für Hans Werner am Ende beim 2. Platz im Hochsprung der M70.

Nach langer Wettkampfpause standen für Moritz zwei Sprintdisziplinen auf dem Programm. Die 60m brachten mäßige aber der Fitness entsprechende 8,38s (3. Platz M35), die 200m erfreulichere 26,72s (Hessenmeister M35).

Emma im E-Kader des HLV

Am 11.11.2018 fand erstmals eine zentrale E-Kader-Nominierung für Hessen in der Leichtathletikhalle in Frankfurt Kalbach statt. Unter den Nominierten: Unsere Emma Hack.

Nach der feierlichen Nomierung galt es für Emma die elf Jungendlichen und dem E-Kader-Trainer unserer Region kennen zu lernen. Gemeinsames Aufwärmen und Spielen standen dafür auf dem Programm.

Jeden Montag trainieren die Jugendlichen gemeinsam in Stadtallendorf, natürlich zusätzlich zum Training im jeweiligen Heimatverein. Beim E-Kader-Training steht eine Diziplin für eine gewisse Zeit im Mittelpunkt, aktuell ist das der Hürdenlauf. Je nach Stärken und Schwächen trainiert dabei jeder Athlet mit eigenen Übungen.

Bei unserer Weihnachtsfeier erzählte Emma, dass sie sich in der Trainingsgruppe sehr wohl fühlt. Das Training macht Spaß und es ist spannend die Athleten der Nachbarvereine, denen sie bei vielen Wettkämpfen begegnet ist, kennen zu lernen.

Nur die Hürden sind der groß gewachsenen Emma zu niedrig. Aber wer weiß, als nächstes auf dem Trainingsplan steht vielleicht Hochsprung.

Schülerhallensportfest Wallau 2018

Die Wettkämpfe in Wallau sind immer ein Highlight. Strahlende Gesichter, starke Leistungen und viel Ansporn für das kommende Jahr gab es auch an diesem Samstag, den 24. November.

Nach dem Schülerhallensportfest im Winter 2017 und dem Kinderleichtathletik-Teamwettbewerb im Sommer 2018 ging es  wieder nach Wallau in die Großsporthalle. 130 bewegungshungrige Kinder, ihre stolzen Eltern und Trainer sorgten für beste Stimmung in drei Hallenteilen und auf der Tribüne.

Für die elf jungen Leichtathleten vom VfL Marbung standen folgende Wettbewerbe auf dem Programm:

  • 35 Meter Sprint
  • Standweitsprung
  • Basketballweitwurf
  • Rundenlauf

In allen Disziplinen können die Kinder zeigen, dass sie fleißig trainiert haben und dass sie kämpfen können, wenn es darauf ankommt. Die Belohnung dafür sind starke Ergebnisse und Platzierungen. Gerade im Sprint und im Rundenlauf haben es viele Kinder ganz nach vorne geschafft. Aber auch beim Standweitsprung konnten wir einen ersten Platz erreichen.

Begeistert, zufrieden und voller Vorfreude auf die nächsten Wettkämpfe ging es für uns zurück nach Marburg.

Eine Herzlicher Dank für den wunderbaren Wettkampf-Samstag geht an den FV Wallau!

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Kinderleichtathletik Wallau 2018

Zum Abschluss der Sommersaison 2018 trafen sich unsere Leichtathletik-Kinder mit den Kindern der Nachbarvereine zum Kinderleichtathletik-Teamwettkampf in Wallau bei Biedenkopf. Sonnenschein und milde Temperaturen versprachen einen erfolgreichen Wettkampftag für unsere beiden Teams, die blauen Füchse (U8) und die blauen Wölfe (U10).

Mädchen U8 springt bei Weitsprungstaffel in einen roten Reifen.
Zielweitsprung der U8 bei der Kinderleichtathletik in Wallau 2018

Die blauen Füchse in Wallau 2018

Mädchen springt mit einem Bein in Reifen.
Einbein-Hüpfer-Staffel bei der Kinderleichtathletik in Wallau 2018

Für fast alle elf Kinder zwischen fünf und sieben Jahren war es der erste Kinderleichtathletik-Teamwettkampf. Los ging es mit unserer Paradedisziplin, der Hindernis-Sprint-Pendelstaffel. Unbeirrt von den ungewohnt hohen Hindernissen sammelten wir die ersten Punkte. Bei der anschließenden Einbein-Hüpfer-Staffel lief es sogar noch besser und auch der  ungeliebte Drehwurf war ein Erfolg. Beim abschließenden Zielweitsprung galt es in einen Fahrradreifen zu springen, der sich von Sprung zu Sprung weiter entfernte. Noch einmal wuchsen unsere Jüngsten über sich hinaus und sicherten sich so einen hervorragenden zweiten Platz und damit ihre erste Medaille.

Die blauen Wölfe in Wallau 2018

Bei den acht- und neunjährigen Kindern (U10) waren wir mit einem großen Rudel von neun Wölfen am Start. Mit einem Mix aus Veteranen und Welpen waren wir bestens aufgestellt. Gefragt waren, neben der Hindernis-Sprint-Pendelstaffel und dem Drehwurf,  Wechselsprünge und Medizinball-Stoßen. Wieder zeigte sich unser großes Potential beim Laufen und Springen. Werfen steht bei unseren Kindern dagegen noch nicht so hoch im Kurs. Mit einem fünften Platz haben wir uns in dem starken Feld gut behauptet.

Junge U10 sprintet mit Staffelholz
Hindernis-Sprint-Pedelstaffel der U10 bei der Kinderleichtathletik in Wallau 2018

Ein großes Lob und Dankeschön an den FV Wallau, der wieder einen klasse Kinderleichtathletik-Teamwettkampf auf die Beine gestellt und hat!

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Neuigkeiten

Kinderleichtathletik-Wettkampf Marburg - kleine Gruppe, große Stimmung

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Schüler und Kinderleichtathletik in Stadtallendorf, 18.02.2017

Als Abschluss der diesjährigen Hallensaison in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf stand ein strammes Programm auf dem Plan: vormittags die Kreishallenbestenkämpfe der 10- bis 13-jährigen mit vier VfLern und nachmittags der Auftakt zum Kinderleichtathletik-Cup mit den „Blauen Füchsen“ vom VfL.

Den Auftakt machten vormittags also die älteren Kinder, mit dabei Laurenz, Amelie, Jannis und Jannis. Alle vier waren dabei erstmals abseits der Kinderleichtathletik bei den Stadiondisziplinen am Start. Für alle vier standen Weitsprung, Sprint und die 800m auf dem Programm.

Amelie beim Weitsprung
Amelie beim Weitsprung

Obwohl Trainer Moritz sie eigentlich im Sprint weit vorne erwartet hatte, zeigte Amelie ihre stärkste Leistung als 3. über die 800m. Mit großem Kampf konnte sie auf der langen Strecke heute ihre beste Platzierung erreichen. Ihre Sprintstärke nutze sie dann im Weitsprung, wo sie im sechsten und letzten Versuch exakt die von Trainer Moritz geforderten 3,25m springen konnte.

 

 

Für Jannis und Jannis begann der Tag mit dem Sprint. Der Ältere der beiden war einer von lediglich zwei Teilnehmern in der M11: Auch wenn er sich in allen Disziplinen seinem Konkurrenten geschlagen geben musste, war er sehr zufrieden mit seinen Leistungen, besonders erwähnenswert: der starke Weitsprung mit einer Weite über 3,50m. Der Jüngere hatte es in der M10 mit einem deutlich größeren Starterfeld zu tun, konnte aber nach einer soliden Leistung im Vorlauf über 50m seine Zeit im Finale noch einmal deutlich verbessern, sodass für ihn schlussendlich eine starke Zeit von weniger als 8,5sec zu Buche steht. Ebenfalls in der M10 am Start war Laurenz. Dass das Laufen über möglichst lange Strecken seine Stärke ist zeigte er mit einer Zeit knapp über 3min und einem dritten Platz über die 800m.

Hindernisstaffel
Leander bei der Hindernisstaffel

Nachmittags ging es dann für die U10-Mannschaft um erste Punkte für den KiLa-Cup, der aus drei Wettkämpfen besteht. Dabei stehen vor allem Spaß an der Bewegung und eine spielerische Heranführung an die Leichtathletik im Vordergrund. Trotzdem wollte jedes der acht Kinder natürlich zeigen, was es kann – dementsprechend motiviert war die Gruppe. Nach dem Medizinballstoßen zum Auftakt folgte die stärkste Disziplin der Gruppe, die Hindernissprintstaffel. Vor dem abschließenden Team-Biathlon stand dann noch die Weitsprungstaffel auf dem Plan, bei der sich zeigte, woran Moritz in den kommenden Monaten noch wird arbeiten müssen.

 

 

Am Ende gab es für die „Blauen Füchse“ einen guten fünften Platz im mit 14 Mannschaften bisher größten KiLa-Wettkampf im Landkreis.

Die “Blauen Füchse” mit Trainer Moritz

Neben den individuell starken Ergebnissen, mit denen heute alle Kinder zufrieden waren, freut vor allem, dass mit dem neuen KiLa-System ein attraktives Format gefunden wurde, das wieder mehr Teilnehmer aus dem ganzen Landkreis anzieht. Für die VfLer stehen jedenfalls die beiden weiteren Termine in Kirchhain und Breidenbach fest im Programm!

 

Der KiLa-Höhepunkt im Winter steht an

Endlich ist es wieder soweit! Am Samstag, den 18. Februar 2017, verlassen wir die heimische Trainingshalle und fahren zum Kräftemessen nach Stadtallendorf in die Herrenwaldhalle. Während sich morgens die älteren Kinder in Einzeldisziplinen und der Sprintstaffel messen, ist nachmittags der erste Kinderleichtathletik-Teamwettbewerb des Jahres angesagt.

Kreishallenbestenkämpfe der U12/U14, alle Infos in der Ausschreibung

1. Wettkampf im Kinderleichtathletik-Cup des Leichtathletikkreises Marburg-Biedenkopf, alle Infos in der Ausschreibung

Unserem Kinderleichtathletik-Team ,Die Blauen Füchse’ und unseren Einzelstartern
viel Spaß und Erfolg!

Sommersaison Startet!

Allen Athletinnen und Athleten wünscht der VfL Marburg eine spannende und erfolgreiche Sommersaison 2016! Ab sofort findet ihr die neuen Trainingszeiten hier.

Hinweis: Soweit nicht anders mit den Trainern vereinbart, findet an Christi Himmelfahrt (05.05.) und Fronleichnam (26.05.) kein Training statt.

Tchoukball_2015

Hohe-Bracht-Berglauf in Lennestadt

Schlussanstieg (groß)Beim Hohe-Bracht-Berglauf in Lennestadt siegte Alexander Stöhr in der M30 und wurde mit einer Zeit von 45:40min 12. im Gesamtklassement. Den ersten Platz belegte der Radspezialist Tobias Lautwein (TVE Netphen) überlegen in 34:58. Bei den Frauen siegte die Langstreckenläuferin Carmen Otto (Sport Schneider Trail Team) in 42:54.

Die Strecke führte über 8,3 km und 430 Hm vom Marktplatz in Altenhundem über Waldwege und Trails zum Aussichtsturm auf der Hohe Bracht. Auf dem kräftezehrenden Schlussanstieg wurden die Läufer von Dudelsackklägen begleitet. Bestes Herbstwetter und eine tolle Landschaft machten den Lauf zu einem echten Erlebnis.