HM Straße – neun Medaillen in Rodenbach

Der Laufbereich steht bei uns zunehmend im Fokus. Bei den älteren Jugendlichen ab der U18 und den Aktiven gibt es schon länger eine Laufgruppe, in den letzten Wochen und Monaten ist auch im jüngeren Jugendbereich eine Gruppe gewachsen, in der das Laufen einen hohen Stellenwert hat. Ein erster Gradmesser, wo das hinführen kann, waren die Hessischen Meisterschaften auf der Straße am Tag der Deutschen Einheit in Hanau-Rodenbach.

Auf dem flachen und schnellen Rundkurs waren knapp 30 VfLer am Start: Angefangen bei den Zwölfjährigen bis hinein in die Masters-Altersklassen wollten wir im Kampf um die Medaillen mitmischen und schnelle Zeiten abliefern. Medaillen gab es dann auch einige zu feiern: Über 5km wurde Simon Bauer nach 19:48min Zweiter. Ein Jahr älter als er ist Jonne Sannes. Er benötigte für die Runde durch den Rodenbacher Wald 17:48min und darf sich somit über den Titel in der M13 freuen. Gemeinsam mit Florian Erb (19:26min) bedeutet das zudem Silber mit der Mannschaft in der U14.

Oskar Visekruna, im Sommer schon Hessenmeister über 800m in der M14, tat es Jonne gleich und sicherte sich nach 18:08min mit wenigen Sekunden Vorsprung den Landestitel. Ein zweites Mal über Gold durfte er sich mit der Mannschaft freuen: Gemeinsam mit Rihards Straumitis (17:41min) und Frederik Scheid (19:04min) waren die drei nicht zu schlagen.

Auf der doppelt so langen Strecke wollten vor allem die Masters nach Einzelmedaillen greifen. Der Kampf um die Teammedaillen war angesichts der großen Felder ziemlich offen und schwer einzuschätzen – bei den Männern war die Hoffnung auf Bronze dennoch da. Einzelmedaillen gab es in der W50 für Ruta, die sich nach 42:54min den ersten Platz sichern konnte, für Johannes Kohlhepp, der es ihr in der M40 gleichtat (36:25min), und für Martin Blöcher, der sich nach 37:06min in der M50 über Bronze freuen durfte. Die erhoffte Medaille im Männerteam blieb aus – die Leistungen waren zwar nicht schlecht, für eine Medaille hätte aber einfach alles passen müssen. Anders in der U18: Mika Koch (36:53min), Frederik von Heemskerck (39:27min) und Martin Schwartz (39:49min) waren am Ende alle zufrieden und nehmen die Bronzemedaille mit zurück nach Marburg.

Die Ausbeute in Hanau: neun Medaillen über alle Altersklassen hinweg – ein tolles Signal, dass bei uns im Laufbereich gerade richtig viel passiert und auch in Zukunft mit uns zu rechnen sein wird! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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INOSOFT-KiLa-Cup #4

Nach drei Auswärtsstationen war es endlich so weit: Der INOSOFT KiLa-Cup 2026 #4 machte am 19. September Halt in Marburg und unsere Teams durften erstmals in dieser Saison vor heimischem Publikum im Georg-Gassmann-Stadion antreten. Bei sommerlichen Temperaturen konnten sowohl die U8 als auch die U10 den Heimvorteil gut für sich nutzen.

Für die U10-Teams standen folgende Disziplinen auf dem Plan: Stabweitsprung, 40m-Sprint, Hindernissprint-Staffel und Drehwurf. Besonders der Sprint sorgte zunächst für ungewohnte Momente – anders als sonst ging es hier mit einem echten Startschuss los, was aber kaum jemanden aus der Ruhe brachte. Mit den Blauen Wölfen, den Blauen Luchsen und den Blauen Lamas gingen gleich drei Teams in der U10 an den Start.

Blaue Wölfe zeigen erneut Stärke

Was in dieser Saison inzwischen fast schon Tradition hat, wiederholte sich auch beim Heimwettkampf: Die Blauen Wölfe dominierten das Feld und sicherten sich in allen vier Disziplinen den ersten Platz. Vor allem beim Drehwurf und der Hindernissprint-Staffel war der Vorsprung deutlich.

Die Blauen Luchse präsentierten sich in Marburg in starker Form und konnten sich mit Rang drei über eine Podestplatzierung freuen. Vor allem in der Hindernissprint-Staffel und beim Drehwurf zeigte das Team überzeugende Leistungen. Auch die Blauen Lamas ließen immer wieder aufhorchen und zeigten trotz des am Ende sechsten Platzes einige richtig gute Versuche.

Zwei Medaillen für die U8

In der U8 waren insgesamt 20 unserer Kids am Start. Für sie standen vier Disziplinen auf dem Programm: Hindernissprint-Staffel, Hoch-Weitsprung, Drehwurf und 30m-Sprint. Da insgesamt nur drei Teams gemeldet waren, war von Anfang an klar, dass unsere beiden Mannschaften eine Medaille gewinnen würden.

Unsere erfahrenen Kids, die Blauen Ferkel, absolvierten die einzelnen Disziplinen routiniert und konzentriert und überzeugten vor allem in der Staffel und im Sprint. Beim Drehwurf ist dagegen noch etwas Luft nach oben. Auch unsere jüngeren Kids, die Blauen Füchse, absolvierten einen guten Wettkampf und zeigten großen Teamgeist. Vor allem in der Hindernissprint-Staffel machten sie einen guten Job. Ihr Können, ihre Motivation und ihre Entschlossenheit wurden am Ende mit der Bronzemedaille belohnt.

Beide Teams hatten viel Spaß und sind hochmotiviert für den letzten Wettkampf des INOSOFT KiLa-Cups 2026.

Entscheidung fällt in der Halle

Der fünfte und letzte Wettkampf der Saison findet im November in der Halle in Marburg statt – dort wird sich entscheiden, wer den INOSOFT KiLa-Cup 2026 am Ende für sich entscheidet. Die Blauen Wölfe gehen nach ihrer starken Serie in der U10 als klarer Favorit in diesen Wettkampf. Auch unsere U8-Teams wollen zum Saisonabschluss noch einmal angreifen und weitere Medaillen sammeln. (Text: Jan und Liv, Bilder: Clemens und Bertalan)

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Sparkassen Grand-Prix Flieden – Mehrkämpfer überzeugen

Ein rundum gelungenes Wettkampfwochenende liegt hinter der Leichtathletik-Gruppe: Beim top-organisierten Sparkassen Grand Prix in Flieden gingen die AthletInnen mit einer großen Mannschaft an den Start. Die gegenseitige Unterstützung im Team vor Ort trug maßgeblich dazu bei, dass zahlreiche persönliche Bestleistungen, Klassensiege und sogar eine nachträgliche DM-Norm gefeiert werden konnten.

Im Siebenkampf der weiblichen Jugend traten die Athletinnen geschlossen eine Altersklasse höher an und überzeugten mit starken Einzelleistungen. Im vereinsinternen Duell sicherte sich Frieda Krause mit hervorragenden 3003 Punkten den Gesamtsieg. Mahina Diaz folgte ihr dicht und sammelte vor allem mit stark übersprungenen 1,48m im Hochsprung viele Punkte. Über die 100m erzielte Mara Hornjak in 14,02sec die schnellste Zeit der Gruppe und legte direkt im Anschluss mit 4,55m im Weitsprung nach. Josi Ellmer setzte sich über die 80m Hürden an die Spitze des Feldes und entschied ihr Rennen in starken 14,05sec für sich. Den abschließenden 800m-Lauf führte Antonia Hoß an und überquerte nach 2:41min als Erste die Ziellinie.

Auch bei der männlichen Jugend im Neunkampf gab es reichlich Grund zur Freude. Ben Werner zeigte einen großartigen Wettkampf, sammelte insgesamt 4914 Punkte und erfüllte damit nachträglich die begehrte DM-Norm. Bereits am ersten Tag zeigte er mit 5,59m im Weitsprung und 1,64m im Hochsprung, dass bei diesem Wettkampf Bestleistungen fallen sollten, ehe er am zweiten Tag starke 11,71sec über die Hürden folgen ließ. Aaron Stübner zeigte eine deutliche Steigerung gegenüber den Hessischen Meisterschaften und kam auf hervorragende 4686 Zähler. Er erwischte mit einer neuen persönlichen Bestleistung über 100m in 12,25sec einen Auftakt nach Maß und knackte im Speerwurf mit 40,00m erstmals die 40m-Marke.

Johannes Schick feierte bei seinem ersten Neunkampf überhaupt – und das ebenfalls direkt eine Altersklasse höher – eine gelungene Premiere. Mit deutlich über 4000 Punkten deutete er sein großes Potenzial für das kommende Jahr an, wobei ihm die 100m in 13,05sec und der Speerwurf mit 36,38m die meisten Punkte einbrachten. Freddy Scheid zeigte sich über die zwei Tage hinweg gewohnt kampfstark. Er steigerte sich im Hochsprung auf tolle 1,32m, haute im letzten Versuch des Speerwurfs noch eine Weite von 27,68m heraus und feierte über die abschließenden 1000m in 3:12min einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

Erfolgreich verlief der Wettkampf auch für die weiteren Starter des Teams. Noah Heinbach trat am Samstag im Vierkampf an, behauptete sich gegen eine starke Konkurrenz und sicherte sich dank einer neuen persönlichen Bestleistung im Weitsprung von 4,83m verdient den Gesamtsieg. Am Sonntag sammelte Julian Nau aus der U14 wertvolle Erfahrungen im Stabhochsprung und rundete mit übersprungenen 2,35m das rundum erfolgreiche Wochenende der gesamten Mannschaft ab.

Dieser rundum gelungene Wettkampf macht definitiv schon jetzt riesige Lust auf die kommende Sommersaison. Ein herzliches Dankeschön geht an die Veranstalter und das gesamte Orga-Team in Flieden für die gewohnt tolle Organisation und die Gastfreundschaft! (Text: Madlen, Bilder: Elisabeth)

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Marburger Geh- und Lauftag mit SDM Bahngehen

Zum mittlerweile fünften Mal stand das Georg-Gaßmann-Stadion ganz im Zeichen der Geher: Beim Marburger Geh- und Lauftag gab es neben den Laufwettbewerben über 1500m und 5000m ein umfangreiches Gehprogramm vom Nachwuchs bis zu den Erwachsenen. Über 5000m wurden dabei gleichzeitig die Süddeutschen Meisterschaften ausgetragen – und gerade aus VfL-Sicht gab es dort einiges zu feiern.

Allen voran Felix Bauer: Der U18-Athlet ging über 5000m von Beginn an ein mutiges Rennen und konnte das hohe Tempo bis zum Ende durchziehen. Nach 22:39,76min blieb die Uhr stehen – mehr als 30sec schneller als seine bisherige Bestzeit. Damit sicherte er sich nicht nur souverän den Süddeutschen Meistertitel in der U18, sondern unterbot gleichzeitig bereits die NK1-Kadernorm von 23:00min für die zwei Jahre ältere M17. Hinter ihm machte Rihards Straumitis den Marburger Doppelsieg perfekt. Für ihn waren die 5000m Neuland, nachdem er bislang maximal über 3000m gegangen war. Mit 28:51,34min meisterte er die längere Strecke problemlos und durfte sich über Silber freuen.

Ebenfalls ganz oben auf dem Podest stand Britta Bauer. Nur eine Woche nach ihrem Deutschen Meistertitel der W40 über 5000m in Troisdorf ging es dieses Mal gegen die deutlich jüngere Konkurrenz in der Frauenklasse. Nach zuletzt verletzungsbedingt schwierigen Monaten zeigte die Formkurve weiter deutlich nach oben: 28:13,34min bedeuteten Saisonbestzeit und den nächsten Titel. Eine starke Vorstellung zeigte auch Katrin Löwe-Steiß. Nach 32:59,34min blieb sie erstmals unter 33 Minuten und durfte sich über Bronze freuen.

Damit war das Gehprogramm aber noch lange nicht beendet. Über 2000m war gleich eine ganze Reihe unserer NachwuchsathletInnen am Start. Besonders schnell unterwegs war Simon Bauer: In 10:09,84min verbesserte er seine Bestzeit erneut deutlich und gewann die M12. Ebenfalls Siege gab es für Florian Erb in der M13 mit 11:10,49min und Frieda Krause in der W13. Frieda steigerte ihre Bestzeit auf 12:18,72min. Komplettiert wurde die Marburger Gruppe von Jonne Sannes mit 12:21,13min, Julian Nau mit 15:19,99min und Lene Ellenberger, die in 13:39,70min Zweite der W12 wurde.

Die längste Strecke des Tages nahm Ruta Ozolina in Angriff. 25 Runden und damit 10.000m standen für sie auf dem Programm. Ihr Ziel war vorher klar: Unter einer Stunde sollte es gehen. Das gelang deutlich – nach 58:44,51min war Ruta im Ziel und hatte damit ihr selbst gestecktes Ziel erreicht.

Zum Abschluss durften dann noch die Jüngsten ran. Über 600m waren gleich mehrere Kinder bei teilweise einem ihrer ersten Gehwettkämpfe dabei. Schnellste Marburgerin war Anna Bauer in 3:16,65min. Lena und Alicia komplettierten unsere Gruppe. Ein besonderes Erlebnis gab es dabei noch dazu: Der zweimalige Olympiateilnehmer Carl Dohmann, der zuvor über 5000m den letzten Wettkampf seiner Karriere bestritten hatte, ließ es sich nicht nehmen, die Kinder über ihre 600m zu begleiten.

Neben all dem Gehen wurde aber auch gelaufen. Über 1500m waren drei VfLer am Start. Schnellster war Johannes Kohlhepp, der nach 4:30,60min im Ziel war. Tobias Erb folgte in 4:56,93min, Christian Ochs benötigte 5:11,32min. Damit fand ein langer Wettkampftag im heimischen Stadion auch aus Läufersicht seinen Abschluss. (Text: Jakob mit ChatGPT, Bilder: Clemens)

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49. Hugenottenlauf und Kopenhagen-Halbmarathon

Nah und fern waren unsere LäuferInnen Mitte September unterwegs: Für Jan-Christoph Scholz, Mika Johannes Koch und Noelle Trost ging es über 5km nach Neu-Isenburg, während Phil Battenfeld sich schon lange für den Halbmarathon im Rahmen der Straßenlauf-WM in Kopenhagen entschieden hatte.

In Südhessen vom Start weg ein klares Bild: Alle drei VfLer weit vorne – die Jungs an der Spitze des Feldes, Noelle als erste Frau auch im Gesamtfeld weit vorne. Die flache, vermessene Strecke durch den Wald bot optimale Bedingungen, um schnell zu laufen: wenige schnell zu durchlaufende Kurven, kaum Wind oder Steigungen und aufgrund der trockenen Bedingungen auch ein Untergrund, der gut zu laufen war. Das Einzige, was Jan am Ende zu einer wirklich schnellen Zeit fehlte, war Konkurrenz. Ganz alleine spulte er Kilometer um Kilometer ab und absolvierte die Strecke in 17:25min. Rund 30sec dahinter, aber ebenfalls einsam unterwegs, war Mika. Für ihn blieb die Uhr nach 17:56min stehen – beide können damit mehr als zufrieden sein!

Für Noelle war es in vielerlei Hinsicht ein spannendes Rennen: der erste Start seit mehreren Jahren über 5km, der erste Start für den VfL und vorher auch keine richtige Idee, in welche Richtung die Zeit gehen würde. Die 20min-Marke geisterte im Hinterkopf sicherlich umher – um das als Ziel auszugeben, war aber zu unklar, was möglich ist. Dennoch gelang ihr eine Punktlandung: 19:48min. Dass das zusätzlich auch noch den Sieg bei den Frauen bedeutete, ist das i-Tüpfelchen auf einen gelungenen Morgen in Neu-Isenburg.

Einige hundert Kilometer weiter nördlich stand für Phil sein Saisonhighlight auf dem Programm: der Halbmarathon im Rahmen der Straßenlauf-WM in Kopenhagen. Der Plan: 5km nach 17:00min durchlaufen, das Tempo möglichst lange halten und damit die PB von 1:13:00h möglichst deutlich unterbieten. Vom Start weg gelang ihm das herausragend: 17:02min nach 5km, 10km in 34:00min – besser hätte das Rennen nicht beginnen können! Auf der zweiten Hälfte zeigte Phil dann, dass sich das intensive Training der letzten Monate gelohnt hat: 34:07min auf den zweiten 10km zeigen eine beeindruckende Konstanz. Der Lohn am Ende: eine neue PB von 1:11:46h und damit so schnell wie noch kein VfLer vor ihm!

In zwei Wochen geht es dann für alle vier – und etliche VfLer mehr – in Hanau noch einmal bei den Hessischen Meisterschaften auf der Straße um schnelle Zeiten und gute Platzierungen, bevor es in die wohlverdiente Saisonpause geht. (Text und Bilder: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier aus Neu-Isenburg, Bilder aus Neu-Isenburg bei Flickr

Gehwettbewerb Hünfeld – zahlreiche Bestzeiten

Am 29. August fanden auf der Rhönkampfbahn in Hünfeld im Rahmenprogramm des U12-KiLa-Hessenfinales auch mehrere Gehwettbewerbe statt. Motiviert durch Platz 5 des VfL Marburg im KiLa-Finale wollten auch die GeherInnen des VfL zeigen, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Den Anfang machten Anna sowie Simon Bauer und Frieda Krause. Anna startete in der Altersklasse W9 über 600m und sicherte sich mit über 35sec Vorsprung und einer neuen persönlichen Bestzeit von 3:25,17min den Sieg. Auch Simon und Frieda konnten sich im 2000m-Bahngehen in der M12 bzw. W13 jeweils über den Sieg freuen. Simon verbesserte seine bisherige Bestzeit gleich um 17sec und erreichte das Ziel nach 10:23,20min. Frieda zeigte ebenfalls einen souveränen Wettkampf und kam mit einer Zeit von 12:43,36min ins Ziel.

Anschließend gingen Britta Bauer und Felix Bauer über 5000m bzw. 3000m an den Start. Britta, die die letzten Monate verletzungsbedingt nur eingeschränkt trainieren konnte, wollte ihren ersten Wettkampf nach dieser Zeit bewusst zurückhaltend angehen und war so nach 5000m mit einer Zeit von 29:45,41min durchaus zufrieden. Felix hatte dagegen ein klares Ziel: Er wollte seine bisherige Bestzeit über 3000m noch einmal deutlich verbessern. Entsprechend mutig ging er den Wettkampf an und nahm eine Pace von 4:30min/km in Angriff. Das zahlte sich aus: Mit 13:27,57min konnte er seine bisherige Bestzeit um 30sec unterbieten.

Für die GeherInnen war der Wettkampf also ein gelungener Auftakt nach der Sommerpause. Der nächste Höhepunkt steht am 19. September mit den Süddeutschen Meisterschaften im Bahngehen in Marburg bevor. (Text: Britta)

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Südthüringentrail – Möllerbrüder wieder stark

Nach dem Harz in der vergangenen Woche nahmen Jakob und Clemens Möller sich jetzt das nächste Mittelgebirge vor: den Thüringer Wald. Rund um Suhl wollten sie beim Südthüringentrail an die starken Leistungen anknüpfen. Die Strecke dieses Mal mit gut 47km und rund 2000 Höhenmetern eine der längsten, denen sich die beiden bislang gestellt haben.

Die erste Rennstunde hatte mit knackigen Uphills, steilen Downhills und ständigem Auf und Ab direkt alles zu bieten, was die Strecke ausmacht. Während Clemens direkt gut ins Rennen startete und in der Spitzengruppe mitlief, hatte Jakob ein bisschen Schwierigkeiten, ins Rennen zu finden: Leichte Magenprobleme und etwas träge Beine machten ihm zu schaffen. Nach der ersten Schleife dann aber die Wende: Während es bei Jakob immer besser lief und er schon erste Konkurrenten wieder einsammeln konnte, verlor Clemens den Kontakt nach ganz vorne und hatte mit Übelkeit zu kämpfen. Von dort an war es für beide ein eher einsames Rennen ohne große Platzierungswechsel. Clemens konnte sich wieder fangen und den Rest des Rennens die Landschaft rund um den Rennsteig genießen, Jakob ließ es zunehmend rollen und konnte auch die letzten steilen Uphills noch einmal mit Druck laufen.

Das Ziel erreichte Clemens nach 4:24:20h als Fünfter, Jakob rund eine Viertelstunde später auf Rang sieben. Zufrieden sind damit am Ende alle beide – das Risiko der langen Strecke nur eine Woche nach dem Wildman hat sich ausgezahlt! (Text: Jakob, Bilder: Felina)

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KM Mehrkampf – elf Titel in Hartenrod

Beim diesjährigen Mehrkampf in Hartenrod ging der VfL 1860 Marburg wieder an den Start – ein kleiner Wettkampf, zu dem man aber immer wieder gerne hinfährt. Das Wetter zeigte sich diesmal ganz schön tricky, sportlich ließen sich unsere AthletInnen davon aber nicht bremsen.

In der W10 überzeugte Luisa mit einem sehr guten Ballwurf von 46m und 1,36m im Hochsprung. In der M11 zeigten Jost, Felix und Anton allesamt starke Sprünge im Hochsprung und lassen auf bald noch bessere Höhen hoffen. Besonders schön: Juna Neff (W13) sprang nach langer Verletzungspause 1,38m im Hochsprung – ein Ergebnis, das Mut für mehr macht.

In der U10 gingen mit Siegen von Mila (W8), Fabian (M8), Clara und Boglárka (W9) sowie Lino (M9) alle möglichen Titel an den VfL.

Am Ende nahm der VfL 1860 Marburg insgesamt elf Kreismeistertitel mit aus Hartenrod nach Hause. (Text: Madlen)

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1. Wildman – Perfekte Premiere im Harz

Nachdem Jakob und Clemens Möller zuletzt die alpinen Trails an der Zugspitze in Angriff nahmen, ging es dieses Mal in den Harz: Ein völlig anderes Terrain, in Summe auf 35km zwar auch deutlich über 1000m im Anstieg, dieses Mal aber aufgeteilt auf unzählige kurze Up- und Downhills sowie einen Mix aus größtenteils hervorragend zu laufenden Trails und Forststraßen rund um den Ort Wildemann.

Zuletzt lief das Training bei beiden richtig gut, sodass die Hoffnung groß war, gute Rennen zu machen und weit vorne reinzulaufen. Clemens hatte zu Beginn des Rennens, wie zuletzt häufiger bei Wettkämpfen, mit Übelkeit zu kämpfen, platzierte sich dennoch auf dem dritten Platz und fand zunehmend besser ins Rennen. Etwa bei Rennhälfte konnte er sich dann auf den zweiten Platz vorschieben, was vielleicht auch den nötigen mentalen Boost gab, um von dort an ein richtig starkes Rennen zu machen, auf das er selbstbewusst zurückblicken darf! Dass ganz vorne mit Marcel Höche einer der besten deutschen Trailrunner das Rennen für sich entschied, ist ein schönes Signal dafür, dass Trailrunning eben mehr ist als die Alpen!

Jakob machte es wie zuletzt so oft: Ein eher vorsichtiger Beginn in der Hoffnung, bis zum Ende richtig Tempo machen zu können. So verflog die erste Rennhälfte und Jakob arbeitete sich durch das Feld nach vorne – anfänglich auf Platz acht schob er sich bald in die Top fünf. Auf der letzten Schleife lieferte er sich dann noch ein enges Rennen mit dem bis dahin auf Platz vier liegenden Läufer: Mal lief der eine vor, mal der andere, bis Jakob sich auf einem langen flachen Stück lösen und den Vorsprung auch im letzten steilen Anstieg halten konnte. Am Ende also Platz vier und ein Rennen, mit dem Jakob von vorne bis hinten komplett zufrieden ist.

Der Harz also ein gutes Pflaster für die Möllerbrüder: Ein hervorragend organisierter Wettkampf, tolle Trails, eine Strecke, die den beiden kaum besser liegen könnte, und ein weiterer Podiumsplatz für Clemens. (Text: Jakob, Bilder: Felina)

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INOSOFT-KiLa-Cup #3 – Bergfest in Stadtallendorf

Bergfest im INOSOFT-KiLa-Cup! Am Sonntag (30. August) stand im neuen Stadion in Stadtallendorf bereits der dritte von fünf Wettkämpfen der diesjährigen Serie auf dem Programm und damit ist die Hälfte der Saison geschafft. Gleichzeitig war es der erste Wettkampf nach den Sommerferien. Ab jetzt geht es in die entscheidende Phase: In den kommenden Wettkämpfen wird sich entscheiden, wer sich am Ende des Jahres den Gesamtsieg im KiLa-Cup sichert.

Blaue Wölfe lassen nichts anbrennen

Das Team „Blaue Wölfe“ in der U10 ließ auch in Stadtallendorf keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie sich in diesem Jahr den Pokal holen wollen, und siegten souverän in allen fünf Disziplinen: Hindernissprint-Staffel, 40-Meter-Sprint, Weitsprung in die Zone, Schlagwurf und Biathlon-Staffel.

Besonders stark präsentierten sich alle elf Kinder im Weitsprung. Hier gelang es der gesamten Mannschaft, vier konstante Versuche über die 10er-Marke zu springen. Auch bei der Biathlon-Staffel gewann das Team mit deutlichem Vorsprung. Das Niveau ist inzwischen bei allen Kindern richtig hoch.

Das zweite Team, die „Blauen Luchse“, zeigte sich ebenfalls stark bei der Biathlon-Staffel und lief schnelle Zeiten über die 40 Meter. Am Ende reichte es zum vierten von fünf Plätzen. Besonders schön: In diesem Team waren auch einige Kinder dabei, für die es der allererste Wettkampf war. Dass Kinder, die neu zu uns stoßen, gleich Lust haben, bei Wettkämpfen an den Start zu gehen, ist ein richtig gutes Zeichen.

U8 hadert mit neuen Disziplinen

In der U8 mussten die „Blauen Ferkel“ und die „Blauen Füchse“ vier Disziplinen durchlaufen. Auf dem Wettkampfplan standen der 30-Meter-Sprint, Stabsprung, Schlagwurf und zum Abschluss die Hindernissprint-Staffel.

Die „Blauen Ferkel“ überzeugten wie gewohnt beim Sprint und bei der Hindernissprint-Staffel. Auch die Füchse waren mit viel Energie und Begeisterung bei der Sache. Der Stabsprung war für die Kids teilweise noch etwas ungewohntes Terrain, da diese Disziplin erst seit Kurzem im Training steht. Auch beim Schlagwurf saß noch nicht jeder Wurf ganz sicher. 

Am Ende konnten sich die „Blauen Ferkel“ über den zweiten Platz freuen, während die „Blauen Füchse“ den vierten Platz belegten. Im September und im November stehen nun noch zwei weitere Wettkämpfe des INOSOFT-KiLa-Cups an – beide in Marburg. Alle Marburger Teams wollen den Heimvorteil nutzen, um möglichst weit oben zu landen und am Ende den Gesamtsieg nach Hause zu holen. (Text und Bilder: Jan)

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