Indoor Jump’n Run – DM-Quali für Laurenz, Steigerung für Jan

Dortmund ist in der deutschen Leichtathletik gerade als Ausrichter von Hallenwettkämpfen eine feste Größe: Im Dezember und Januar gibt es hier fast wöchentlich gut besetzte Meetings, danach folgen Meisterschaften im Nachwuchs- und Aktivenbereich. Wir waren dieses Jahr mit zwei Athleten beim Indoor Jump’n’Run am Start: Laurenz Steiß über 1500m in der U20 und Jan Scholz über 800m.

Bei Laurenz war das Rennen ursprünglich einfach als Test auf der Unterdistanz gedacht – nach dem hervorragenden Training über den Jahreswechsel in Portugal und einem soliden Einstieg in Frankfurt über 800m war die Jugend-DM-Norm aber dann doch plötzlich ein Thema. Laurenz zeigte, dass er sich in den letzten Jahren nicht nur läuferisch gesteigert hat, sondern auch taktisch einiges dazugelernt hat: Anfangs eher hinten im Feld einsortiert, machte er auf den Geraden Positionen gut, um sich zwei Runden vor Schluss an die Spitze des Rennens zu setzen. Auch wenn ihm hinten raus der Kick fehlte, um das Rennen zu gewinnen, darf er mit dem Auftritt rundum zufrieden sein: 4:06,98min bedeuten mehr als drei Sekunden unter der Norm für Sindelfingen.

Auf der gut halb so langen Strecke wollte Jan dann zeigen, dass seine Leistung aus der Vorwoche in Frankfurt nicht das ist, was er momentan draufhat, sondern dass er ein gutes Stück schneller laufen kann. Die Renngestaltung war dieses Mal auch eine andere: Deutlich defensiver sortierte er sich weiter hinten im Feld ein und setzte darauf, dass hinten raus mehr möglich sein sollte. Auch wenn er diese Vorgaben gut umsetzte, ist die Zeit von 2:02,72min nicht ganz das, was er und sein Trainer sich erhofft hatten. In einem weniger taktisch geprägten Rennen mit weniger Überholmanövern und einem etwas schnelleren Beginn ist da sicherlich noch ein bisschen mehr drin – die Form aus dem vergangenen Sommer ist aber noch nicht da.

Somit also ein sehr gutes Rennen bei Laurenz und eine wichtige Standortbestimmung für Jan, aus der er und sein Trainer wertvolle Lehren für die kommenden Wochen und Monate gezogen haben. So oder so ist das Meeting in Dortmund eine absolute Empfehlung, was Organisation und Startfelder angeht! (Text: Jakob, Bilder: Jan)

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6. Frankfurter Wintercup – durchwachsener Start in die Hallensaison

Neues Jahr, neues Glück – und jetzt auch für unsere älteren Jugendlichen und Erwachsenen der Einstieg in die Hallensaison. Wie auch in den letzten Jahren fiel unsere Wahl auf das hervorragend besetzte und organisierte Sportfest in der Halle in Frankfurt-Kalbach.

Über 60m war ein Quartett am Start: Lilith Rohde in der U18 sowie bei den Aktiven Insa Otto, Maria Kautz und Robin Velte. Für Lilith lief es nach einer kleinen Erkältung in den letzten Wochen noch nicht ganz optimal. Vor allem auf den ersten Metern ließ sie wertvolle Zehntel liegen und ist mit 8,80sec am Ende nicht ganz zufrieden. Bei Maria und Insa war es der erste Wettkampf nach längerer Pause, sodass es vor allem darum ging, wieder Routine aufzubauen und Wettkampfluft zu schnuppern. Beiden gelang das mit 8,76sec (Maria) und 8,80sec (Insa) gut. Robin darf zum Einstieg mit 7,57sec zufrieden sein – im Laufe der nächsten Wochen soll die Bestzeit von 7,49sec aber noch fallen.

Auf der Hallenrunde war dann wiederum ein Quartett am Start: Statt Maria wollte hier Lucy Gesell zeigen, dass sich das Training der letzten Monate bereits bezahlt macht. Als Erste war hier wieder Lilith am Start, der vor dem ersten Start über die 200m die Nervosität deutlich anzumerken war. Nach 31,21sec war sie im Ziel in erster Linie zufrieden, es überhaupt geschafft zu haben – sicherlich wird es nicht Liliths letzter Start über die 200m gewesen sein. Insa haderte etwas mit ihrem Lauf; die Zeit von 30,13sec ist nicht das, was sie sich vorgenommen hatte. Anders bei Lucy: 28,36sec sind nur minimal langsamer als ihre Leistung aus dem letzten Sommer. Zuletzt war Robin bei den Männern auf der Hallenrunde unterwegs: Mit 24,46sec ist auch er nicht so richtig zufrieden.

Am späten Nachmittag waren dann noch die Mittelstreckler über 800m am Start: Jan Scholz, der auf seiner Hauptstrecke zeigen wollte, dass sich die letzten intensiven Trainingswochen gelohnt haben, und Laurenz Steiß, der die 800m als Einstieg für die längeren Strecken in den nächsten Wochen nutzen wollte. Bei Laurenz lief es erwartungsgemäß gut: 2:04,83min sind eine klare Steigerung gegenüber dem letzten Jahr und machen Hoffnung auf schnelle Zeiten auf den längeren Strecken. Bei Jan hingegen lief es alles andere als rund: Bis zur 500m-Marke sah das Rennen noch gut aus, danach fehlte jedoch noch die Frische, um das Tempo auch im letzten Renndrittel zu halten. Am Ende sind 2:03,79min nicht das, was Athlet und Trainer sich erhofft hatten. Aber: Kommende Woche in Dortmund gibt es schon die nächste Chance zu zeigen, dass Jan mehr kann.

Im Weitsprung waren Maria und Lucy am Start. Den Winter über waren die beiden regelmäßig bei Volker im Sprungtraining, sodass dort in diesem Jahr einiges zu erwarten ist. In Frankfurt verhinderten vor allem Probleme im Anlauf richtig gute Weiten: Lucy traf in ihren drei Sprüngen nicht ein einziges Mal das Brett, 4,87m sind dafür ein gutes Ergebnis. Bei Maria stehen am Ende zwei ungültige Versuche und ein Sprung auf 4,30m zu Buche – auch hier gilt: Für den Einstieg geht das in Ordnung, die Hoffnung ist aber groß, dass im Laufe der nächsten Monate noch einige Zentimeter dazukommen.

Der Wintercup verlief dieses Mal also eher durchwachsen für uns: wenige richtig starke Ergebnisse, einige Fragezeichen hinsichtlich der individuellen Form und damit umso mehr Spannung mit Blick auf die anstehenden Wettkämpfe in den nächsten Wochen. (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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Silvesterlauf Gießen – schöne Ergebnisse zum Jahresabschluss

Der Silvesterlauf in Gießen hat sich in den vergangenen Jahren zu dem Höhepunkt zwischen den Jahren in Mittelhessen entwickelt: Große Felder, ein Programm vom Schülerlauf bis zum Halbmarathon und für uns super zu erreichen.

Im Fokus für uns dieses Jahr vor allem der Schülerbereich: Über 900m eine ganze Reihe Kinder von uns am Start. Heute am weitesten vorne: Luisa, die im Gesamteinlauf Vierte und dabei vor allem zweites Mädchen werden konnte. Ebenfalls erwähnenswert: Jule und Bogi, die sich ein knappes Rennen lieferten und am Ende mit drei Sekunden Unterschied die Plätze zwei und drei bei den Mädels (mit dem etwas besseren Ausgang für Bogi) in der U10 unter sich ausmachen konnten.

Auch über 5km waren wir im Schülerbereich vorne mit dabei: Rihards gewinnt in der U16 über 5km in 18:54min und zeigt, dass es für ihn langsam aber sicher immer schneller wird. Ebenfalls richtig stark: Flo, der in der U14 den zweiten Platz holen konnte, und sich in 20:30min gegenüber letztem Jahr deutlich steigern konnte. Die Eltern unserer erfolgreichen Schüler dann unsere Starter über die doppelt so lange Strecke: Allen voran Tobi mit 40:57min, dessen Fokus aber die nächste Zeit ganz klar auf den kürzeren Strecken liegt.

Im Halbmarathon dann die weiteren Masters am Start: Gemeinsames Ding machten Johannes und Martin. Konstant spulten die beiden die Kilometer rund um 4min ab und dürfen sich am Ende beide über die Silbermedaille in ihrer Altersklasse freuen.

Am Ende wird jedes Jahr ein schöner Abschluss, ein paar gute Leistungen und vor allem ganz viel Motivation, im neuen Jahr wieder richtig anzugreifen. (Text: Jakob, Bild: Markus)

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Vorweihnachtskriterium – U12 überzeugt

Das Vorweihnachtskriterium in Stadtallendorf ist bei uns ein fester Bestandteil zum Jahresende. Bevor es rund um die Weihnachtstage etwas ruhiger wird, hieß es auch 2025 für unsere Athletinnen und Athleten von der U12 bis zu den Mastern noch einmal zu zeigen, welche Fortschritte sie im Laufe der Saison gemacht haben – und das mit großem Erfolg. Zahlreiche neue Bestleistungen waren der verdiente Lohn.

In der M11 gingen Julian, Joe und Niklas an den Start. Gleich zu Beginn des Wettkampfs zeigten Julian und Niklas im Weitsprung, dass Sprünge deutlich über die Vier-Meter-Marke für sie inzwischen zur Regel gehören. Niklas sicherte sich mit starken 4,42 Metern den zweiten Platz, Julian folgte mit 4,28 Metern auf Rang vier. Auch im 50-Meter-Sprint überzeugten alle drei mit sehr guten Leistungen. Besonders hervorzuheben ist hier Niklas’ Finalzeit von 7,56 Sekunden, die ihm erneut Platz zwei einbrachte. Im Hochsprung dominierte Niklas das Feld mit übersprungenen 1,31 Metern. Julian zeigte außerdem über 800 Meter eine starke Leistung und lief mit 2:44,76 Minuten eine tolle Zeit. Ebenfalls über die 800 Meter waren in der M10 Anton (2:48 Minuten) und Béla (2:57 Minuten) flott unterwegs. Gemeinsam mit Carlo und Joe zeigten Julian und Niklas dann auch in der 4×50-Meter-Staffel ihr Können und sicherten sich in 30,12 Sekunden den Sieg.

Die U12-Mädchen mit Mayla, Nele, Luisa und Ariane waren in der 4×50-Meter-Staffel sogar noch etwas schneller. In 29,54 Sekunden liefen sie knapp hinter dem Team aus Hünfeld auf einen starken zweiten Platz. In der W11 waren insgesamt besonders viele Athletinnen (teils rund 60) am Start. Mayla, Nele und Ariane konnten sich in mehreren Disziplinen im vorderen Feld platzieren. Hervorzuheben ist Arianes Finalzeit über 50 Meter von 7,70 Sekunden, die ihr Platz drei im Gesamtklassement einbrachte. Auch im Weitsprung überzeugte sie mit einem Sprung auf exakt vier Meter. Leni zeigte in der W10 über 800 Meter mit 3:12 Minuten ebenfalls eine gute Leistung. Frida und Mira waren im Sprint der W10 gut unterwegs. Im Hochsprung setzte Luisa in der W10 ein deutliches Ausrufezeichen: Mit übersprungenen 1,26 Metern lag sie fast zehn Zentimeter vor der Konkurrenz und gewann souverän. (Text und Bilder: Jan)

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WLS Buseck #2 – die Jugend überzeugt

Die nicht ganz einfache Strecke über 5km in Buseck zieht Jahr für Jahr etliche Läufer aus Mittelhessen an. Über 5km waren beim zweiten Teil der Winterlaufserie gleich drei Jugendliche von uns am Start. Dazu kamen zwei Eltern und drei Kids in den Schüler- und Bambiniläufen.

Über 5km konnte vor allem Lukas überzeugen: Die rund 5km lange Strecke bewältigte er in 18:21min und damit fast eine halbe Minute schneller als noch vor vier Wochen. In einem (für Busecker Verhältnisse) stark besetzten Lauf konnte er damit Fünfter werden. Minimal langsamer und damit fast auf die Sekunde so schnell wie im November war Rihards direkt dahinter auf Rang sechs. Das erste Mal in Buseck am Start war das neueste Mitglied der Laufgruppe: Lino. In 21:08min setzte er eine erste Marke, die sicherlich nicht lange Bestand haben wird. Rihards Mutter Ruta zeigte eine gewohnt starke Leistung und sicherte sich nach 21:21min den zweiten Platz unter allen Frauen.

In voller Stärke war Familie Kisfaludy am Start: Vater Bertalan absolvierte die 5km in 24:10min. Bogi sicherte sich über die 2km den dritten Gesamtplatz und den ersten Platz in der U10. Und als eine der jüngsten Läuferinnen im Feld war Csenge im Bambinilauf am Start. Einen Tacken schneller als Bogi war über 2km Luisa, die sich in genau 9:00min die Silbermedaille erlaufen konnte.

Somit auch beim zweiten Teil der Winterlaufserie viele erfreuliche Ergebnisse – sicherlich wird beim Abschluss im Januar aber noch einmal die eine oder andere Steigerung möglich sein! (Text: Jakob)

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Jahresrückblick 2025

Jahresrückblick 2025

Das Jahr 2025 hatte etliche Highlights zu bieten. Eine Übersicht gibt es hier in tabellarischer Form.


Kinderleichtathletik

Wie jedes Jahr stand in der U8 und U10 der INOSOFT-KiLa-Cup im Fokus. Auf der einen Seite geht es hier natürlich darum, den Kindern den Spaß am Sport zu vermitteln – aber sind wir ganz ehrlich: Am Ende wollen die Kinder und Trainer dabei auch erfolgreich sein 🙂
Vor allem der U8 gelang das in diesem Jahr wieder herausragend gut: fünf Wettkämpfe, fünf Siege – besser hätte es nicht laufen können!

In der U10 liefen die ersten Wettkämpfe nicht ganz wie erhofft. Einmal Zweiter, zweimal Dritter – die Option auf den Gesamtsieg war damit schon dahin. Aber bei den abschließenden Heimwettkämpfen konnte die Mannschaft dann ihr Potenzial zeigen und zweimal gewinnen. Im Cup steht am Ende ein zweiter Platz zu Buche. Unsere zweite Mannschaft war ebenfalls bei jedem Wettkampf am Start und darf sich über Platz drei im Cup freuen.


U12

Im Übergang zur traditionellen Leichtathletik gibt es einerseits noch die Kinderleichtathletik – in Hessen steht vor allem das U12-Finale im Fokus – und andererseits auch schon „ganz normale“ Leichtathletik-Wettkämpfe.

Die Qualifikation für das Hessenfinale im Mai war für unser starkes Team kein Problem, sodass es im August in Griesheim zum Aufeinandertreffen der stärksten Teams aus Hessen kam. Auch wenn nicht alles perfekt lief und uns die Hindernisstaffel einen kleinen Dämpfer verpasste, ist der neunte Platz am Ende ein Ergebnis, mit dem Jan und Laurenz als Trainer zufrieden sein dürfen.

Bei der höchsten Meisterschaft (den Lahn-Dill-Meisterschaften) überzeugten vor allem die Staffeln: Sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen ging der Sieg über 4x50m nach Marburg.


U14

In der U14 finden sich wohl die derzeit stärksten Jahrgänge im ganzen Verein: Gerade der jüngere Jahrgang 2013 überzeugt sowohl in der Spitze als auch in der Breite. Somit lassen sich hier auch eine ganze Reihe an tollen Ergebnissen herausstellen:

Bei der DJMM, dem großen Ziel unserer Mannschaften gemeinsam mit Kirchhain als StG, lief es bei den Mädchen richtig gut: Die Silbermedaille ist ein großer Erfolg – vor allem, wenn man bedenkt, dass wir auch Teams wie die Eintracht Frankfurt hinter uns gelassen haben. Bei den Jungs lief es leider eher durchwachsen; Platz sieben ist nicht ganz das, was wir uns erhofft hatten.

Dafür konnte unsere Jungsstaffel über 4x75m im Juni in Wetzlar Hessenmeister werden. Ebenfalls im Team überzeugten die Jungs bei der HM Cross und konnten den Mannschaftstitel nach Marburg holen. Grundstein dafür war sicherlich der Sieg von Jonne Sannes.

Und zu guter Letzt kommt beim Blick in die Hessische Bestenliste Freude auf: Gleich sechsmal steht Marburg in der U14 ganz oben – Jayden Howell sowohl im Flachsprint als auch über die Hürden, Jonne über 800m, Johannes Schick mit der Kugel sowie Frieda Krause und Flo Erb jeweils im Bahngehen.


U16

In der U16 konnte dieses Jahr vor allem ein Athlet zeigen, dass er in den kommenden Jahren nicht nur in Hessen, sondern in Deutschland vorne mitmischen will: Felix Bauer. Im Gehen sammelt er einen Hessentitel nach dem anderen und sucht mittlerweile die Konkurrenz bei Wettkämpfen in ganz Deutschland. Im Herbst steigert er sich über 5km nochmal deutlich und darf als Erster der Deutschen Bestenliste darauf hoffen, in den kommenden Jahren das Nationaltrikot überstreifen zu dürfen.

Schaut man auf die Landestitel, sticht Ben Beck mit zwei Titeln beim Winterwurf hervor. In der Deutschen Bestenliste platzieren er, Margarete Rothmann und Aaron Stübner sich mit dem Stab unter den besten 30.

Ein weiteres Highlight: Lilith Rohde war Teil der StG-Staffel, die bei der Deutschen Jugendmeisterschaft über 4x100m am Start war und sich dort in Bestzeit teuer verkaufen konnte.


ab U18

Erst ein Jahr bei uns, aber direkt eine der erfolgreichsten Athletinnen ist Anna-Lena Böhle. Insgesamt durfte sie sich dieses Jahr dreimal über Edelmetall bei Landesmeisterschaften freuen. Besonders erwähnenswert ist hier sicherlich der zweite Platz im Siebenkampf mit nur knapp verpasster DM-Norm.

Die DM-Norm abhaken konnte Laurenz Christian Steiß gleich zweimal: Sowohl unter dem Hallendach als auch Freiluft war er über 3000m auf nationaler Ebene dabei. Während es in der Halle noch nicht wie gewünscht lief, konnte er bei der DM in Wattenscheid dann zeigen, was in ihm steckt und sich auf 8:49,04min steigern. Daneben durfte er sich über den 1500m-Titel bei den Aktiven bei den Hessischen Meisterschaften in Fulda freuen.

Zu guter Letzt konnten im Halbmarathon unsere Männermannschaft als Siebte der Deutschen Bestenliste und Emelie als Neunte der U23 auf nationaler Ebene überzeugen.


Masters

Alle Titel und Erfolge unserer Masters aufzuzählen, würde den Rahmen des Artikels sprengen – deswegen hier nur die absoluten Highlights: Britta Bauer konnte ihrer Sammlung an Deutschen Meistertiteln über 5000m Bahngehen und über 10km auf der Straße weitere hinzufügen.

In der M40 findet sich eine Staffel von uns auf allen drei Strecken (4x100m, 4x400m und 3x1000m) unter den ersten sechs in Deutschland.

(Text: Jakob)

Vereinswechsel 2026

Mit Ende November schließt sich auch das offizielle Fenster für Vereinswechsel in der Leichtathletik für das Jahr 2025. Neue Startpässe gelten dann ab dem 1.1.2026. Auch bei uns hat es einige Änderungen gegeben:

  • Tim Tille startet kommendes Jahr für Eintracht Frankfurt. Erhalten bleiben wird er uns aber als Trainer im Bereich U16/U18.
  • In Moritz‘ Gruppe (U14) gibt es folgende Neuzugänge:
    • Josie Ellmer (vorher FV Wallau)
    • Lotta Keitzel (vorher TSV Eintracht Stadtallendorf)
  • In der Aktiven-Gruppe freuen wir uns über:
    • Insa Otto (schon länger bei uns dabei, jetzt aber auch „offiziell“)
    • Katharina Krichbaum (vorher ASC Darmstadt)
    • David Michel (vorher ASC Darmstadt)
    • Constanze Winter (vorher LGO Euskirchen/Erftstadt)

Egal ob Zu- oder Abgang: Wir wünschen allen Athletinnen viel Erfolg im Jahr 2026! (Text: Jakob)

39. Adventslauf Gießen – VfLer auf dem richtigen Weg

Um die Straßenläufer war es zuletzt eher ruhig: Nach den letzten Wettkämpfen im Oktober gab es für die meisten eine kleine Pause, bevor es langsam wieder ins Training ging. Der Adventslauf in Gießen bot eine schöne Gelegenheit für einen ersten Härtetest nach dem Training der letzten Wochen.

Zwei Athleten fallen aus diesem Raster heraus: unser jüngster und unser ältester Starter in Gießen. Noch in der U16 am Start ist Lukas, der zuletzt immer mehr Gefallen an Straßenläufen findet und in letzter Zeit beim Minimarathon und der Winterlaufserie in Buseck erfolgreich gewesen ist. Die rund 5km bewältigte er in 19:36min und darf damit zufrieden sein. Über die doppelt so lange Strecke war Martin am Start. Der Masters-Athlet, der alle Strecken von 800m bis Halbmarathon in Angriff nimmt, blieb mit 39:04min deutlich unter der Marke von 40min.

Bild: Lars Hinter (LH Sportfotografie)

Nach der oben angesprochenen Pause ist Phil schon wieder in richtig guter Form: Auf der etwas zu langen und nicht ganz einfachen 10km-Strecke wurde er nach 35:39min Vierter – ein klares Zeichen, dass da nächstes Jahr richtig was geht. Ebenso bei Damian über 5km: Nach 19:40min im vergangenen Jahr war er jetzt exakt 1:40min schneller und durfte sich zudem über den zweiten Platz freuen.

Ebenfalls den zweiten Platz gab es bei den Frauen für Katja nach 19:10min. Nach den Marathons in Berlin und Frankfurt stehen hier jetzt wieder die etwas kürzeren Strecken im Fokus – großes Ziel im Frühjahr ist die 40min-Marke auf 10km. Daran zuletzt ganz knapp gescheitert ist Teresa, die in Gießen ebenfalls die 5km in Angriff nahm. 19:54min sind sicherlich nicht genau das, was sie kann – aber zum jetzigen Saisonzeitpunkt ist auch das ein Ergebnis, das in Ordnung geht!

Fazit: Als Formtest ist der Adventslauf in Gießen immer eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag. Wenn dann noch überwiegend überraschend gute Ergebnisse dabei herauskommen, ist das umso mehr ein Grund zur Freude! (Text: Jakob)

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Hallensportfest Frankfurt – guter Einstieg in die Hallensaison

Beim Hallensportfest in Kalbach traten zahlreiche Athlet:innen der U14 und U16 an und erzielten mehrere persönliche Bestleistungen.

Tobi stieß die Kugel auf 6,91m und verbesserte damit seine bisherige Bestmarke deutlich. Abraham erreichte über 800m 2:37min und über die Hürden 12,05sec – jeweils neue persönliche Bestleistungen. Mahina lief die Hürden in 12,07sec und steigerte sich damit ebenfalls. Freddy absolvierte die 800m in 2:34min und die Hürden in 11,04sec. Antonia lief 2:44min über 800m und erreichte mit 11,62sec über die Hürden eine neue Bestleistung. Jayden erzielte 8,34sec über 60m, 10,35sec über die Hürden und eine neue Bestleistung im Kugelstoßen mit 7,29m. Mara verbesserte sich über die Hürden auf 11,64sec. Jonne stellte mit 11,76sec eine neue Hürden-Bestleistung auf und lief ein starkes 800m-Rennen, wurde jedoch disqualifiziert. Oskar lief über 800m eine neue Bestzeit von 2:26min.

Für die U14er ist insgesamt festzuhalten, dass es vor allem im Hürdensprint deutlich vorwärts geht!

In der U16 übersprang Margarete 1,45m und erreichte damit eine neue Bestleistung im Hochsprung. Werner stieß die Kugel auf 10,46m und verbesserte sich ebenfalls. Johannes blieb erstmals unter zehn Sekunden über die Hürden (9,98sec). Aaron lief 7,91sec über 60m und sprang 1,50m hoch – beides neue Bestleistungen. Thomas steigerte sich im Weitsprung auf 4,66m.

Zum Abschluss zeigte die 4x200m-Staffel der Jungen mit Johannes, Aaron, Thomas und Oskar einen guten Lauf.

Das Hallensportfest verlief insgesamt sehr erfolgreich mit zahlreichen persönlichen Bestmarken. (Text: Madlen)

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33. Waldsträßer Crosslauf – kurz und matschig

Beim Crosslauf in Wiesbaden waren wir in den letzten Jahren immer zu Gast – im Fokus bisher die klassischen Crosstrecken rund um 3km. Dieses Jahr wollte Jan etwas Neues probieren und seine Mittelstrecken-Qualitäten voll ausspielen: Beim Cross-Duo-Sprint geht es erst über rund 600m über einen schnellen Kurs, bevor es rund eine halbe Stunde später auf einem matschigen Wiesenkurs über rund 400m um das schnelle Antreten nach den Kurven und die Kraftausdauer im tiefen Geläuf geht.

Im ersten Rennen macht Jan ein hervorragendes Rennen: Zu Beginn sortiert er sich direkt weit vorne ein, kommt auf dem Schotterweg richtig gut zurecht und kommt in aussichtsreicher Position auf das letzte Stück. In der letzten engen Kurve bringt ihn ein Rempler aus dem Rhythmus, sodass im Endspurt leider nicht mehr viel geht – am Ende Platz vier mit minimalem Rückstand nach ganz vorne. Im Ziel erst kurzer Frust über das unglückliche Finish, dann aber direkt der Fokus auf die anstehende Aufgabe: das zweite Rennen mit einem ganz anderen Anspruch.

Nach einem hektischen Start muss Jan sich von weiter hinten erstmal nach vorne kämpfen, ein Stolperer direkt zu Beginn verhindert, dass er sich in die optimale Position bringen kann. In der ersten Kurve liegt vor ihm direkt der erste Konkurrent auf dem Boden, der gerade gewonnene Rhythmus dahin – Abbremsen, wieder antreten und dann in die zweite Runde. Hier wieder das gleiche Szenario: Wenige Meter vor Jan stürzt ein Konkurrent, er muss Tempo rausnehmen, einmal außenherum laufen und wieder Geschwindigkeit aufnehmen. Bei dem matschigen Boden schwierig, sodass er im Schlussspurt nochmal einen Platz verliert und in diesem Lauf am Ende Fünfter wird.

Am Ende bedeutet die Gesamtlaufzeit von 3:14min einen geteilten vierten Platz (und den zweiten Platz in der Männerklasse). Sicherlich wäre da mit ein bisschen weniger Pech mehr drin gewesen – aber viel wichtiger wiegt, dass Jan zweimal gezeigt hat, dass er jetzt schon richtig schnell laufen kann und sich in dem Feld der Mittelstrecken-Spezialisten nicht verstecken muss! (Text: Jakob)

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