Training findet wieder statt – vorerst Aufnahmestopp

Liebe Athletinnen und Athleten, liebe Eltern,

nach jetzt mehr als zwei Monaten Stillstand haben Moritz und ich entschieden, dass es in der kommenden Woche wieder weitergehen soll. Da wir ja leider nach wie vor weit  vom Normalzustand entfernt sind, müssen wir dazu einige Regeln aufstellen und Dinge beachten:

  • Vorherige Anmeldung bei Annika (U8), Moritz (U10) bzw. Jakob (U12/U14/U16) per Mail bis Samstag der Vorwoche 20:00, in diesem Fall also 30.5, mit Angabe, welche Termine möglich wären(die Termine findet ihr unten). Bitte macht es uns einfach: Erwähnt nochmal den Namen des Kindes (alle Eltern zuzuordnen fällt uns dann leider doch etwas schwer) und schreibt ganz klar, an welchen Terminen ein Training möglich wäre.  Die Zuordnung gilt jeweils nur für die kommende Woche. Die Mail mit neuen Terminen kommt Freitag-Abend. Das ermöglicht uns, zum einen zu gewährleisten, dass alle Interessenten die gleiche Anzahl an Trainigs machen können und zum anderen auf neue Entwicklungen flexibel reagieren zu können. In Clemens Gruppe bleibt das Verfahren wie bisher.
  • Bis Sonntagabend 20:00 Mitteilung von uns, wer an welchem Trainning bei wem teilnimmt -> verpflichtende Teilnahme (bei Nichterscheinen oder Nicht-Absage bis 18:00 des Vortags Trainingsausschluss für drei Wochen)
  • Einhalten der Abstandsregeln (1,5m Abstand zu jedem Zeitpunkt zu jeder anderen Person)
  • Eltern haben nur zum Bringen/Abholen der Kinder Zutritt zum Stadion – ein Aufenthalt während des Trainings ist untersagt
  • Erscheinen schon in Trainingskleidung, kein Umziehen vor Ort
  • Direktes Aufsuchen des in der Mail angegebenen Ortes (kein Aufenthalt auf der Tribüne)
  • Training in Kleingruppen (maximal 5 Athleten pro Trainer)

Für uns als Trainer bedeutet das einen erheblichen Mehraufwand und Einschränkungen im Training – daher bitten wir euch darum, uns dabei durch das Einhalten der Regeln zu unterstützen und es uns nicht unnötig schwer zu machen. Klar ist für uns, dass ein Ausschluss vom Training bei Nichteinhalten der Regeln die einzig folgerichtige Konsequenz ist.

Für die Aktiven- und Seniorengruppe ist ein Training ebenso möglich, wenn ein Ansprechpartner vorhanden ist, der koordiniert, wer wann zum Training kommt und welche Anlagen/Geräte genutzt werden. Wenn sich da jemand bereit erklärt, kann er sich gerne zwecks weiterer Absprache bei mir melden.

Sportliche Grüße und hoffentlich bis bald im Stadion

Jakob

Aktuell nicht möglich ist leider ein Probetraining bzw. eine Aufnahme neuer Mitglieder im Kinder- und Jugendbereich. Wir hoffen, dass nach dem Sommerferien wieder ein reguläres Training stattfinden kann – dann freuen wir uns auch wieder über neue Gesichter!

Training findet weiterhin nicht statt

Liebe Athletinnen und Athleten, liebe Eltern,

seit fast zwei Monaten leiden wir jetzt alle unter den Einschränkungen durch die Corone-Epidemie. Langsam gibt es erste Lockerungen, die auch uns im Sport betreffen und in dem einen oder andere Verein wird das Training auch schon wieder aufgenommen.

Sowohl vom Land Hessen als auch vom Leichtathlletikverband gibt es jetzt gewisse Vorgaben, unter denen wieder trainiert werden darf. Um euch da mal einen Einblick zu geben, findet ihr unten eine Zusammenfassung der wesentlichen Punkte. Nimmt man alle diese Regelungen zusammen, halte ich eine Wiederaufnahme des regulären Trainings aktuell leider noch nicht für möglich. In den Kinder- und Jugendgruppen ist ein Training ohne spielerische Elemente, bei denen Körperkontakt oder die gemeinsame Nutzung von Geräten unvermeidbar ist, für uns nicht umsetzbar, bei den Jugendlichen und Erwachsenen stellen die Einschränkungen bzgl. Größe der Trainingsgruppe und maximaler Athleten auf dem Platz ein in meinen Augen zu großes Hindernis dar und die Senioren stellen eine Risikogruppe dar. Ich hoffe, ihr könnt das nachvollziehen. 

Ich weiß genau so wenig wie  ihr alle, wie sich die Situation weiterentwickelt – hoffe aber darauf, dass wir spätestens  zumm neuen Schuljahr wieder den geregelten Trainigsbetrieb aufnehmen können und vielleicht im Herbst schon wieder den einen oder anderenn Wettkampf mit euch bestreiten können!

Sportliche Grüße

Jakob

Folgende verbindliche Regelungen gibt es aktuell (Nichteinhalten stelllt eine Ordnungswidrigkeit dar):

  • zu jedem Zeitpunkt mindestens 1,5m Abstand
  • absolute Kontakfreiheit
  • angemessene Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen (v.a. Desinfektion gemeinsam genutzter Geräte)

Folgende Empfehlungen gibt es aktuell vom HLV:

  • mindestens 2m Abstand
  • Anreise zum Training alleine (also nicht im ÖPNV oder in Fahrgemeinschaften)
  • Trainingsgruppen von maximal fünf Personen (inkl. Trainer)
  • Mindestabstand von 30m mehrerer Trainingsgruppen
  • Kein Aufenthalt auf den Anlagen vor oder nach dem Training, kein Umziehen vor Ort
  • Maximal 15 Personen auf dem gesamten Sportplatz
  • Beim Hintereinanderlaufen Abstand von 15m
  • Schutz besonderer Risikogruppen
  • wöchentliches Ausfüllen eines Fragebogens zum Gesundheitszustand durch jeden Athleten

Absage 3. Marburger Mailauf

Es war die letzten Wochen schon absehbar – jetzt ist es für uns endgültig: Der 3. Marburger Mailauf wird nicht stattfinden. Auch wenn (bisher) keine endgültige Aussage seitens des Verbands oder der Behörden bestehen, die eine Austragung unmöglich machen, ist zeitlich ein weiteres Aufschieben der Entscheidung nicht mehr möglich, da wir die Veranstaltung jetzt noch ohne große Probleme absagen können: der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen, die finale Vorbereitung stünde sowieso noch an und auch große Teile des ehrenamtlichen Engagements vieler Helfer käme noch auf uns zu.

Eine Verschiebung kommt für uns aus mehreren Gründen nicht in Frage: Zum einen kann aktuell wohl niemand mit Sicherheit sagen, wann es mit unserem Sport weitergehen kann, zum anderen wollen wir bei einem vielleicht möglichen Herbst-Termin nicht in Konkurrenz zu Veranstaltern treten, die seit Jahren ihren Termin im Herbst liegen haben. Eine virtuelle Umsetzung wird es von uns ebenfalls nicht geben – da gibt es aktuell genug Angebote, sodass wir nicht auch noch mitmischen müssen.

Wir hoffen, dass es kommendes Jahr dann weitergeht – dann hoffentlich nach vier Jahren wieder bei schönem Wetter an der Steinmühle 😉

Training bis auf Weiteres eingestellt

Liebe Athletinnen und Athleten, liebe Eltern,

es haben sicherlich alle von euch mitbekommen: Das Corona-Virus schlägt immer höhere Wellen und hat mittlerweile auch Auswirkungen auf unseren Sport. Vom Hessischen Leichtathletik Verband und vom Vorsitz des Gesamtvereins gibt es mittlerweile die Maßgabe und Aufforderung, den Trainings- und Wettkampfbetrieb einzustellen. Dem werden wir natürlich Folge leisten – daher findet ab sofort bis auf Weiteres kein Trainings- und Wettkampfbetrieb mehr statt. Das betrifft ausnahmslos alle Gruppen und Trainingstermine – auch die Osterferienwoche für die U8/U10/U12. Bezüglich der Trainingslager in Bad Driburg (Ostern für die U16/U18, Himmelfahrt für die Läufer) gehen wir aktuell davon aus, dass beide nicht stattfinden – sollte sich daran etwas ändern, melden wir uns wieder – ebenso, wenn wir geklärt haben, wie es mit den bereits angezahlten Geldern für Unterkunft und so weiter aussieht.

Sportliche Grüße

Jakob und Moritz

Deutsche Seniorenmeisterschaften – Premiere für Marko

Meine ersten Deutschen Meisterschaften (Bericht von Marko Seeg)

Am 29.02. reiste ich mit meiner Frau Andrea ganz entspannt mit dem Zug nach Erfurt. Der frühe Start um 9.00h am nächsten Morgen machte eine Übernachtung im Hotel unumgänglich. Wir checkten schon mal den Weg zur Leichtathletikhalle, holten die Startunterlagen ab und konnten die Startkarte auch schon am Vorabend am Stellplatz abgeben. Ich hatte mich entschieden, mich bei meinen ersten Deutschen auf eine Disziplin zu konzentrieren. Dann setzten wir uns noch gut eine Stunde auf die Tribüne und genossen die Wettkampf-Atmosphäre. Schon hier merkten wir, dass die Veranstaltung in guten Händen war: personell top ausgestattet lief alles sehr professionell und nach Zeitplan.

Da am Abend im Hotelrestaurant etwas ganz gründlich schief lief und wir zweieinhalb Stunden auf das Essen warten mussten, kam ich nicht ganz so zeitig ins Bett wie ich mir das vorgestellt hatte.

Meine größte Befürchtung im Vorfeld war, dass ich nach Erfurt fahre, dann beim Anlauf dreimal übertrete und wieder heimfahren muss. Doch zunächst ging es nach einem reibungslosen Aufwärmen zur Besprechung in den Callroom. Da ich so etwas bisher noch nie erlebt hatte, spürte ich ein wenig Aufregung und genoss, dass sich auf meine alten Tage durchaus nochmal so ein Gefühl einstellen konnte.

Beim Einspringen kam ich viermal ganz unterschiedlich vorn am Brett an, zweimal sogar mit dem falschen Fuß – unerklärlich – und meine Befürchtung schien sich zu bewahrheiten.

Wettkampfbeginn. Erster Sprung. Gültig. 5,43m. Damit hatte ich mein gestecktes Minimalziel von 5,20m erreicht, meine Leistung von den Kreismeisterschaften wieder eingestellt und war recht sicher im Endkampf der letzten Acht. Gut für die Nerven.

Vielleicht wollte ich zu viel, jedenfalls wurden die nächsten drei Versuche ungültig. Leider erfährt man aus nachvollziehbaren Gründen nicht, was diese Sprünge wert waren. Zum Schluss setzte ich noch zwei Sprünge im Bereich von 5,30m in die Grube, wobei der letzte Sprung gut 30cm vor dem Brett abhob. Aber auch eine 5,60m hätte nicht für das Podium gereicht.

Fazit: Eine tolle Erfahrung. Sprünge im aktuellen Bereich meiner Möglichkeiten ohne Überraschungen nach unten oder oben. Schön, dass ich das alles mit meinem Schatz teilen konnte.

Deutsche Meisterschaften Crosslauf – Lena starke Sechste bei Schlammschlacht

Bereits Freitagabend ging es für mich gemeinsam mit dem TV Waldstraße Wiesbaden  zu den Deutschen Crosslaufmeisterschaften nach Sindelfingen. Schon bei der Streckenbesichtigung am Vortag wurde allen klar, das der Lauf zur absoluten Schlammschlacht werden würde.

Und was für eine: Fast der gesamte Rundkurs im Badezentrum in Sindelfingen war komplett aufgeweicht und bestand fast ausschließlich aus knöcheltiefem Matsch, der das Vorankommen erheblich erschwerte und so manch einem den Schuh vom Fuß löste. Im vorletzten Lauf des Tages galt es, mich über die 5,5km im großen Feld der Frauen, Juniorinnen und Seniorinnen möglichst gut zu platzieren. Am Ende wurde ich 6. in der U23 Klasse und 26. insgesamt.

Foto: Günter Jung (TV Waldstraße Wiesbaden)

Im Großen und Ganzen ein sehr gutes Ergebnis mit meiner besten DM Platzierung, wenngleich ich zugeben muss, dass ich nicht komplett zufrieden bin, da ich doch gerne etwas besser mit dem Geläuf zurecht gekommen wäre und der Lauf so nicht ganz optimal lief. In jedem Fall war es ein außergewöhnlicher Crosslauf, mit seinen ganz eigenen Gesetzen. Spaß hat’s gemacht, auch wenn es verdammt hart war. Zum Schluss möchte ich noch ein großes Dankeschön an alle vom TV Waldstraße richten, wo ich immer wieder große Gastfreundschaft erfahre. Es waren zwei schöne Tage!

Jetzt freue ich mich schon ganz besonders darauf, mir in zwei Wochen einen langen gehegten Wunsch zu erfüllen und meinen ersten Halbmarathon zu laufen. (Lena)

Ergebnisse gibt es beim DLV.

Halbmarathon Frankfurt – Möllerbrüder mit starken Zeiten

Normalerweise besteht eine Halbmarathonvorbereitung aus vielen Kilometern, regelmäßigen langen Läufen und langen Tempoeinheiten rund ums Renntempo. Etwas anders gestaltete sich die Vorbereitung auf den Halbmarathon in Frankfurt für Jakob und Clemens. Geringere Umfänge als in den letzten Vorbereitungen, wenige klassische lange Läufe – nur die Tempoeinheiten waren wenigstens bei Jakob das, was sie sein sollten.

Dememtsprechend unsicher waren beide am Start, was für Zeiten am Ende in der Commerzbank-Arena für sie auf der Anzeige stehen würden. Jakob hatte aber einen klaren Plan im Kopf: Auf Kurs 1:22h anlaufen und schauen, wie lange das gut geht und so optimalerweise eine neue Bestzeit nach Hause laufen. Clemens entschied sich für ein riskantes Unternehmen: Er verzichtete während des gesamten Rennens auf Zwischenzeiten oder Angaben zur Pace und lief nur nach Gefühl. Die erste Hälfte des Rennens führt tendenziell bergab in Richtung Main. Einerseits wunderbar, um es rollen zu lassen – andererseits auch nicht ohne die Gefahr, zu überziehen und auf dem Rückweg dann die Quittung dafür zu bekommen. Beiden gelang das aber ganz gut – Jakob lag bei Streckenhälfte sogar etwas unter seiner Vorgabe. Am Main wehte dann ein kräftiger Gegenwind, sodass beide versuchten, in Gruppen zu laufen und den Windschatten auszunutzen. Jakob fand hier dann seine Gruppe für die nächsten Kilometer, während Clemens viel alleine mit dem Wind zu kämpfen hatte. Bei der morgendlichen Streckenanalyse am Frühstückstisch waren die beiden sich einig: „Wenn man bei km16, also nach der Strecke am Main, im Plan liegt und sich noch gut fühlt, gibt das eine Bestzeit.“ Und genau so war es bei dem Älteren der beiden: Auf dem leicht ansteigenden Stück zurück Richtung Arena konnte er sein Tempo halten, auf den letzten Kilometern sogar nochmal deutlich zulegen und war am Ende nach 1:21:28h im Ziel. Für Clemens war das Rennen da schon einige Minuten beendet: Auch wenn er am Ende nicht mehr zulegen konnte und richtig zu kämpfen hatte, erreichte er das Ziel nach starken 1:17:13h – zwar etwa eine Minute langsamer als seine Betzeit, aber für den aktuellen Trainingsstand eine super Leistung.

„So macht Halbmarathon Spass: Eine top Organisation, einige Stimmungsnester, eine schöne und schnelle Strecke und am Ende natürlich Leistungen, mit denen wir mehr als zufrieden sind. Nächstes Highlight ist jetzt der Osterlauf in Paderborn, wo es nochmal Richtung Bestzeit gehen soll“, zogen die Beiden am Ende Bilanz. (Jakob)

Ergebnisse gibt es bei Mika-Timing, noch ein paar Bilder wie immer bei Flickr.

Lahntallauf – solide Leistungen auf der Heimstrecke

Lahntallauf – das bedeutet für uns Laufen auf der Heimstrecke: Da kennen wir jeden Meter, viele bekannte Gesichter stehen an der Strecke und die Motivation ist damit umso höher. Dieses Jahr nur eine kleine Gruppe am Start: Lena, die Möllerbrüder und kurzfristig Lorenz.

Clemens und Lorenz liefen die ersten vier Kilometer zusammen in der Verfolgergruppe hinter dem davoneilenden Sieger Tom Ring. Konstante Kilometerzeiten rund um 3:30min waren ziemlich genau das, was die beiden geplant hatten. Clemens verlor dann leider den Anschluss an die Gruppe, hatte mit dem Gegenwind und müder werdenen Beinen zu kämpfen. Der Weg zurück entlang der Lahn wurde also nicht wie erhofft zum Lauf in Richtung einer hohen 34er-Zeit, sondern zum Kampf gegen das Langsamerwerden. Die Endzeit von knapp über 36min ist jedenfalls nicht das, was er sich vorgenommen hatte. Lorenz dagegen konnte nach dem südlichsten Punkt der Strecke das Tempo nochmal deutlich steigern, einige Konkurrenten hinter sich lassen und wurde am Ende starker Dritter. Vielleicht ist das für ihn ja Motivation genug, in den nächsten Wochen und Monaten am Ball zu bleiben und wieder an alte Stärke anzuknüpfen.

Bild: Helmut Schaake

Jakobs klares Ziel war die Bestzeit, sodass er auch von Beginn an die Pace so wählte, dass eine Zeit rund um 36min möglich schien. Schon bei Kilometer 2 musste er aber erkennen, dass bei starkem Gegenwind die Motivation der Mitläufer, im Wind zu laufen und durch Zusammenarbeit schnelle Zeiten zu erzielen, eher gering war. Dementsprechend war schon nach einem Drittel der Strecke klar, dass es mit der neuen Bestzeit nichts werden würde. Da kam es ihm aber genau recht, dass etwa bei Streckenhälfte eine größere Gruppe, u.a. mit den drei ersten Frauen, darunter Lena, von hinten zu ihm auflief. Von da an war Jakobs Projekt dann vor allem, Lena bestmöglich zu unterstützen. In einem spannenden Rennen der drei ersten Damen waren wohl alle froh, gleich drei Männer vor sich zu haben, die das Tempo hochhielten und so schnelle Zeiten möglich machten. Am Ende gab es das beste Ende für Lena: Nachdem sie etwa einen Kilometer vor dem Ziel eine Konkurrentin aus Frankfurt hatte vorbei gehen lassen müssen, kam ihr die Streckenkenntnis zugute: Wenige Meter vor dem Ziel geht es nach einer 180-Grad-Wende eine steile Rampe herunter, die Lena für ihre Attacke nutzte. Das sicherte ihr die entscheidenden Sekunden Vorsprung, sodass sie am Ende ganz oben auf dem Podest Platz nehmen durfte. Die Zeit von knapp über 37min zeigt zudem, dass die Form ähnlich zu letztem Jahr ist und macht Hoffnung für die nächste Woche stattfinden Deutschen Crossmeisterschaften.

Auf der Heimstrecke also eine hochzufriedene Lena, Lorenz mit einem starken Auftakt in die neue Saison und die Möllerbrüder, die nächste Woche vom Halbmarathon in Frankfurt dann hoffentlich auch wieder richtig zufrieden nach Hause fahren können.

Ergebnisse gibt es bei myraceresult.