Abendsportfest Wiesbaden 2019

In den letzten Jahren vor allem von Läufern besucht, fuhr dieses Jahr eine gemischte VfLer-Gruppe zum Abendsportfest nach Wiesbaden: Drei Jugendliche aus der U16, dazu ein Sprinter und zwei Läufer.

Nach Stau auf der Anfahrt wurde das Aufwärmen für Emma und Felina für den Weitsprung stark verkürzt, so gerieten die ersten Versuche auch gleich ungültig. Auch wenn es danach etwas besser wurde, kamen die beiden nie richtig in den Wettkampf und waren nicht wirklich zufrieden. Dazu mussten sie noch den letzten Versuch auslassen, da die 100m anstanden. Hier könnte der Zeitplan deutlich verbessert wurden, da etliche Teilnehmerinnen eine Doppelstart machten und komplett ohne Vorbereitungszeit die 100m laufen mussten. Dafür lief es bei Emma aber ganz ordentlich, mit einer Zeit von zwei Zehntel über Bestzeit kann sie unter den Umständen zufrieden sein. Im gleichen Lauf dabei Amelie, die am Start etwas verlor, dann aber hintenraus anzog und nur knapp hinter Emma landete. Ebenfalls über die 100m am Start war Moritz, der sich eigentlich gut fühlte, aber etwas mit dem Starter haderte: Obwohl er sich noch bewegte, kam schon das “Fertig”-Signal und gleich darauf der Schuss, was ihm den Start ziemlich zerschoss. Er kam dann trotzdem noch gut ins Rennen und war zwei Hundertstel schneller als vor zwei Wochen in Frankenberg.

Dann ging es auf die längeren Strecken: Zuerst startete Amelie über die 800m. In ihrem erst zweiten Rennen über diese Strecke ging sie sehr vorsichtig an, steigerte das Tempo erst auf den letzten 200m und konnte so noch eine Zeit von unter 3min erreichen. Mit etwas mehr Erfahrung sind da auch noch deutlich schnellere Zeiten möglich.

Danach lief Clemens die 1500m: Immer am Ende des Feldes konnte er gut mitlaufen, verlor auf der letzten Runde etwas den Anschluss, konnte dann aber noch eine Zeit von unter 4:25min retten. Damit verbesserte er seine gut 3 Jahre alte Bestzeit um etwa 4 Sekunden.

Zum Schluss kam dann noch die längste Strecke: Für Lena war über die 5000m das Ziel, die Saison versöhnlich abzuschließen und eine neue Bestzeit zu laufen. Auf den ersten Kilometern voll im Plan verlor sie im Mittelteil einige Sekunden, die sie aber mit einem starken letzten Kilometer wieder reinholen konnte und so knapp unter ihrer Bestzeit blieb.

Insgesamt waren die meisten ganz zufrieden mit dem Abend, auch wenn es etwas schade ist, wenn es so wirkt, als sei der Zeitplan wichtiger als der Sportler.

Ergebnisse gibt es bei La-Portal, Bilder bei Flickr

Lahn-Dill-Einzelmeisterschaften – Amelie stark über die Hürden

Bei den Lahn-Dill-Einzelmeisterschaften in Haiger waren zwei VfLer am Start: Laurenz im Sprint, über die Hürden und im Weitsprung und Amelie im Weitsprung und über die Hürden.

Los ging es für alle beide nach anfänglichen Verzögerungen wegen der Zeitmessanlage über die Hürden. Besonders spannend dabei Amelies Lauf: Erstmals wollte sie nicht mehr wie gewohnt im 5er-Rhythmus, also immer mit dem gleichen Bein vorweg, sondern im 4er-Rhythmus die 60m bewältigen. So richtig sicher, wie das enden würde, war vorm Start niemand – dann lief es aber richtig gut: vom Start weg lag sie gut im Rennen, konnte ihre Technik sauber umsetzen und konnte ihre Bestzeit um 0,2sec auf 12,1sec verbessern. Laurenz hatte mit extremem Gegenwind zu kämpfen, sodass es nicht ganz so schnell wie bei Amelie wurde. Die Zeit von etwas über 13sec ist aber dennoch völlig in Ordnung.

Als nächstes standen für Laurenz dann die 75m an – dieses Mal ohne Hürden. Auch hier lässt der starke Wind keine echten Schlüsse aus den Zeiten wieder, ein Platz unter den besten zehn ist aber auch hier ein starkes Ergebnis.

Als letztes ging es dann zum Weitsprung: Amelie verzichtete darauf, erneut die 4m-Marke anzugreifen – nach den Hürden hatte sie Schmerzen in der Ferse. Laurenz steigerte sich nach einem soliden ersten Versuch im zweiten Sprung auf 3,58m. Exakt die gleiche Weite sprang er im dritten versuch dann nochmal. Undankbarerweise fehlten am Ende damit wenige Zentimeter zum Einzug in den Endkampf – ärgerlich, aber so  ist das manchmal in der Leichtathletik.

Alles in allem also solide Leistungen, eine Bestleistung vom Amelie und keine Gewitter wie angekündigt – in den kommenden Wochen geht es dann für die Schülergruppen noch zu mehreren Wettkämpfen auf Kreis- und Regionalebene.

Sportabzeichentag 2019 – große Gruppe am letzten Ferien-Samstag

Von Tradition kann man bei der 2. Auflage des Sportabzeichentages zwar noch nicht sprechen, aber vielleicht wird er mit der Zeit zur Tradition. Denn erfolgreich war der Sportabzeichentag auch 2019 wieder. Aus Termingründen musste er zwar schon im August und zwar am letzten Sonnabend der Schulferien stattfinden, aber es versammelten sich trotzdem 24 Sportbegeisterte, im Alter zwischen fünf und 55 Jahren, die ihr Bestes gaben, um die Anforderungen des Sportabzeichens in allen vier Disziplinen zu erfüllen. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm, angeleitet von Jakob, durchlief die ganze Gruppe nacheinander gemeinsam alle vier Bereiche (Sprint, Weitsprung, Wurf und Ausdauerlauf).  Wir haben uns gegenseitig angefeuert, einander geholfen und Tipps gegeben. Einige Eltern haben spontan beim Stoppen und Messen geholfen – herzlichen Dank dafür!  So konnten sich viele Athleten über ihre guten Ergebnisse freuen. Aber einige Anforderungen, gerade im Wurfbereich, sind, im Vergleich zu denen anderer Disziplinen, ziemlich hoch angesetzt und dementsprechend schwer zu erreichen. Zum Glück gibt es pro Bereich immer mehrere alternative Disziplinen, in denen ab jetzt im regulären Training auch noch Ergebnisse für das Sportabzeichen erzielt werden können. Wichtig ist, dass die Leistungen im laufenden Kalenderjahr erbracht werden. Es hat schon Athleten gegeben, die in den Weihnachtsferien noch die Kugel für ihr Sportabzeichen gestoßen haben. Aber bis dahin ist ja noch viel Zeit!

Viel Zeit bleibt auch noch bis zum nächsten Sportabzeichentag in einem Jahr. Vielleicht haben dann auch einige Eltern, die diesmal nur zum Zugucken mitgekommen waren, Lust selbst mal zu probieren, ob sie das Sportabzeichen schaffen. Man muss dazu kein Top-Sportler sein, und es macht in der Gruppe einfach Spaß!

Ein paar Bilder gibt es bei Flickr

Abendlauf Hemfurth

 “Am Freitagabend gings für uns (Marius, Tobi und Lena) nach Hemfurth an den Edersee, um dort am Abendlauf über 10km teilzunehmen. Die kleine Veranstaltung im Edertal wurde schon in den Vorjahren aufgrund der schönen Atmosphäre (und bekannt guten Speis und Trank) von Vflern aufgesucht, Thorsten wurde dabei im letzten Jahr Gesamtsieger. Die landschaftlich reizvolle, aber anspruchsvolle Strecke mit knapp 200 Höhenmetern bietet dabei viel Abwechslung und ist ideal für einen Trainingswettkampf.

Marius, mitten in der Vorbereitung auf seine Mitteldistanz im Triathlon und Tobi, der aktuell nach Lust und Laune läuft, gingen den Lauf gemeinsam an und fanden sich mit einigem Abstand hinter dem souveränen Sieger Micha Thomas wieder. Mit etwas Abstand folgte ich (Lena) , aktuell in Vorbereitung auf den Herbst mit Straßenläufen über 5 und 10km. Am Ende löste sich Marius auf den letzten Kilometern noch von Tobi und lief in 38:08min auf den zweiten Platz, direkt dahinter als Dritter Tobi in 38:40min. Wiederum dahinter lief ich als Fünfte und Frauensiegerin in 39:22min gerade noch pünktlich vor dem einsetzenden Gewitter ins Ziel. Aber viel wichtiger als Zeiten und Platzierungen: Es war ein guter und anspruchsvoller Trainingslauf mit schöner Atmosphäre und sicherlich werden auch in Zukunft wieder Vfler beim kleinen, aber feinen Abendlauf in Hemfurth vertreten sein. 

Feriensportfest Frankenberg 2019 – unsere Aktiven greifen an

Feriensportfeste sind dieses Jahr leider rar gesät – Dietzhölztal gibt es schon länger nicht mehr, Borken ist ausgefallen, da war die Freude groß, als mehr oder weniger spontan noch das Sportfest in Frankenberg am letzten Ferien-Freitag ins Gespräch kam. Zweiter Grund zur Freude: Neben zwei unserer Jugendlichen waren endlich auch mal wieder vier Aktive am Start.

Alle sechs VfLer waren im Sprint am Start: Bei der Herren Clemens, Moritz, David und Marko über 100m, genau so wie Emma. Mia hingegen ist noch über 75m am Start. Nach längeren Verletzungssorgen will David langsam wieder an alte Zeiten anknüpfen. Dass er auf einem guten Weg dahin ist, zeigt seine zeit von knapp unter 13sec. Knapp über dieser Marke blieben Clemens und Moritz, die lange gleichauf liefen – das etwas bessere Ende gab es am Ende für Clemens, der wenige Hundertstel Vorsprung hatte. Ebenfalls zufrieden mit seiner Zeit war Marko, der noch einmal einige Zehntel auf die beiden Jugendtrainer verlor. Nicht ganz zufrieden waren unsere beiden Mädels: Emma zwar nur knapp über ihrer Bestzeit, aber ein irgendwie „langsames Gefühl“, Mia unzufrieden damit, dass sie schnell in Rücklage geriet.

Für Emma ging es direkt weiter zum Kugelstoßen: Bei einsetzendem Regenfall war es nicht unbedingt einfach zu stoßen, dazu kommt, dass das Kugeltraining in den letzte Monaten weniger im Fokus stand, sodass am Ende „nur“ eine Weite von gut 9m herauskam. Die Athletin damit wieder nicht richtig zufrieden, der Trainer hingegen wertete das Ganze nicht ganz so negativ.

Danach ging es dann weiter zu den Sprungsdisziplinen: Für die Aktiven und Emma Weitsprung und  für Mia Hochsprung. Der Regen wurde pünktlich zum ersten Sprung kräftiger, dennoch konnten Clemens und Marko gleich im ersten Versuch über 5m springen und hatten ihr Minimalziel somit erreicht. Clemens mit 5,15m und Marko mit einigen Zentimetern weniger – die Konkurrenzsituation versprach noch  die eine oder andere Steigerung. Und tatsächlich: Im dritten Versuch setzte Marko noch einmal einen drauf und sprang exakt so weit wie Clemens im ersten Versuch, der sich leider nicht mehr steigern konnte. Nach den ersten drei Sprüngen setzte Starkregen und Gewitter ein, sodass der Wettkampf abgebrochen werden musste.

Somit ein gemischtes Fazit: Gute Leistungen der Aktiven, bei den Mädels lässt sich noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen und mit etwas besserem Wetter und einem hoffentlich „kompletten“ Wettkampf gehen die Leistungen in den nächsten Wochen dann sicherlich nochmal nach oben!

Bilder gibt es bei Flickr, Ergebnisse bei Seltec

DM 2019 – Julia im Olympiastadion dabei

Am vergangenen Montag erfuhr ich, dass sich nicht ausreichend Läuferinnen für die 1500m in Berlin angemeldet hatten. Der DLV setzte eine erweiterte Qualifizierungszeit an, und gab mir sechs Tage vorm Rennen ganze zwei Stunden Zeit, mich zu entscheiden, ob ich starten möchte, oder nicht. Glücklicherweise hatte ich sowieso geplant, zum Zuschauen nach Berlin zu reisen, hatte also schon alles gebucht, aber ich hatte weder trainiert, noch ein anständiges Hotel gebucht, sodass ich jetzt erstmal die Hosen voll hatte.

Drei Tage hab ich darum gekämpft, noch ein Hotel zu finden, und endlich auf der Teilnehmerliste zu erscheinen, dann ging es Samstag früh auch schon los. Am ersten Tag habe ich versucht, alles auszukundschaften, mich zu beruhigen, mich an 35.000 Zuschauer zu gewöhnen. Ein Vorlauf war mit zwölf gemeldeten Läuferinnen gar nicht erst angesetzt. Das hieß für mich: Finale. Finale bei den Deutschen Meisterschaften. Im Olympiastadion. In Berlin. Vor 35.000 Zuschauern. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde, ich hätte die Hosen nicht voll gehabt.

Bild: Torben Flatemersch

Sonntag Abend war es dann plötzlich schon so weit. Nach dem Aufwärmen wurden wir durch die Tunnel von unten an das Marathontor heran geführt, im Callroom gab es die letzten Kontrollen und Einweisungen, und plötzlich standen wir auf der heiligen blauen Bahn! Ein paar letzte Steigerungen, Ansage vom Stadionsprecher, Vorstellung der beiden Favoritinnen, und schon standen wir an der Startlinie. Acht Läuferinnen waren angetreten.

Meine Nervosität war plötzlich weggefegt. Ich hatte mir von vornherein keine Zeit vorgenommen, keine Zwischenzeiten ausgerechnet, wollte einfach mitlaufen und das Rennen auf der blauen Bahn genießen. Hatte mir gar keinen Druck gemacht, und stand plötzlich total entspannt an der Linie. „Nur nicht letzte werden“, das war mein Ziel.

Der Plan war, im Pulk mitzulaufen, es würde ja vermutlich ein taktisches Rennen geben, und dann gegen Ende, wenn die schnelleren Läuferinnen um die Platzierungen kämpfen, einfach nur noch ins Ziel zu kommen. Dann hieß es „Auf die Plätze“ und Schuss! Und schon war mein toller Plan in Luft aufgelöst. Womit ich nämlich nicht gerechnet hatte, war, dass die spätere Siegerin, Caterina Granz, vorne weg die WM Norm laufen will. So wurde es von Beginn an ein viel zu schnelles, und ab 200m nach dem Start ein sehr einsames Rennen. Gemeinsam mit einer anderen nachgerückten Läuferin bin ich mit gefühltem riesigen Abstand durchs Olympiastadion gelaufen, keine Ahnung, was die Zwischenzeiten waren, oder was sie hätten sein sollen. Also hab ich versucht, mich vom Publikum „tragen“ zu lassen. 250m vor dem Ziel haben wir Beiden das Tempo verschärft, und sind zur exakt gleichen Zeit über die Linie gespurtet. Später stellte sich heraus, dass ich noch ein paar Tausendstel vor ihr war. Und dann, viel zu schnell, um das Publikum und das Stadion nochmal zu „genießen“, wurden wir von der Bahn geholt, schnell ein paar Dopingtests, Interviews und Fotos gemacht, und schon war es vorbei.

Zugegeben, zuerst war ich ziemlich enttäuscht. 4:34 ist nicht das, was ich mir erhofft hatte, und es war viel zu schnell vorbei, um etwas vom Stadion, der Bahn und den Zuschauern mitzubekommen. Aber je länger ich darüber nachdachte, desto stolzer war ich dann doch: Ich war in Berlin im Olympiastadion vor 35.000 Zuschauern gelaufen, und war bei deutschen Meisterschaften Siebte Geworden! Ziemlich cool! Lena, Arne, Ida und Max waren extra gekommen, um mich zu sehen, viele Freunde und meine Familie saßen zuhause vorm Fernseher, um mich zu sehen (und haben mich immerhin im Hintergrund der Speerwerfer zweimal vorbei rennen sehen). Es war doch schon ziemlich cool! Ein Wahnsinns-Erlebnis. Und ein Wahnsinns-Abschluss einer tollen Saison! Die Urkunde werde ich mir auf jeden Fall einrahmen, und das Wochenende so schnell nicht wieder vergessen! Danke an alle, die mir die Daumen gedrückt haben!

Biedenköpper Stadtlauf 2019

Eine Konstante im heimischen Laufkalender ist in jedem Sommer der Stadtlauf in Biedenkopf. Wegen des Grenzganges wurde in der diesjährigen Ausgabe der Fünf-Kilometer-Lauf durch eine Staffel ersetzt – deswegen musste Lena Ritzel über die zehn Kilometer starten:

“Der Lauf war super, wie jedes Jahr hat es viel Spaß gemacht, ich habe viele nette Leute getroffen und es ist immer wieder schön, bei meinem Heimatlauf zu starten. Auch mit  meiner Zeit von 37:34min bin ich sehr zufrieden nach der recht intensiven Woche. Das Wetter spielte ziemlich verrückt, erst drückend und 30 Grad und dann zog ein Gewitter auf und es regnete heftig – aber das war eher angenehm als störend.  Ich hatte vor dem Rennen nicht wirklich einen Plan, ich bin einfach nach Gefühl gelaufen. Die erste Hälfte bin ich recht zügig los, hatte eine schöne Gruppe, die sich dann aber leider auflöste. Die zweite Hälfte bin ich dann eigentlich fast komplett allein gelaufen, die Beine wurden schwerer sodass es etwas langsamer wurde, ich aber trotzdem noch gut unterwegs war. Nachdem es ja für mich seit Mai eher mäßig lief und nicht viel funktionierte, tut jedes noch so kleine Erfolgserlebnis gut und das war heute definitiv eins.  Insgesamt hat es einfach viel Spaß gemacht und ich habe viel Motivation getankt. Im Herbst bzw. Spätsommer hoffe ich, dann nochmal meine Bestzeiten angreifen zu können.”

Marburger Nachtmarathon 2019 – tolle Veranstaltung trotz durchbrochener Siegesserie

Staffel beim Nachtmarathon direkt vor der Haustür – Pflichttermin für uns Läufer! Dieses Jahr mit zwölf Läufern in drei Staffeln – zusammengesetzt aus sieben echten VfLern und fünf Läufern, die auf die eine oder andere Weise mit dem VfL zu tun haben.

Wie schon in den letzten Jahren sollte es für die erste Staffel um einen Platz ganz weit vorne gehen, für den Rest stand eher der Spaß am Laufen im Vordergrund.

Spannend wurde es für  unsere zweite und dritte Staffel vor allem auf dem letzten Teilstück: Das Quartett  aus Torben (aus Osnabrück), Justus (aus Marburg), Kathi (aus Frankfurt) und Max (aus Marburg) – ein bunter Mix also – lag beim letzten Wechsel etwa 2min vor dem Quartett aus Jakob, Jojo, Lena  und Julia – drei von den vieren mit einem Wettkampf am Mittwoch in den Beinen. Als letztes unterwegs Max und Julia. Max‘ einziges Ziel: Den Vorsprung gegenüber seiner Freundin irgendwie ins Ziel retten.  Julias einziges Ziel: Max irgendwie einholen. Auch wenn Julia eine starke Leistung zeigen konnte und Max einige Sekunden abnehmen konnte, reichte es am Ende nicht ganz, sodass die beiden Teams auf Platz 5 und 6 von 170 Staffeln ins Ziel kamen.

Vorne sah es vom ersten Läufer an richtig gut aus: Marc (aus Breidenbach) konnte in Führung liegend an Marius übergeben, der die Führung dann auch souverän verteidigen konnte. Tobi – mit nicht ganz so vielen Kilometern in den letzten Wochen – musste dann die spätere Siegerstaffel der LG Eder vorbeiziehen lassen, konnte aber Clemens einen guten Vorsprung auf den dritten Platz mitgeben. Gegen Micha Thomas konnte er zwar nach vorne nichts mehr ausrichten, nach hinten gab es aber auch keine Gefahr mehr, sodass nach Siegen in den letzten Jahren dieses Jahr ein zweiter Platz zu Buche  steht.

Auch wenn unsere Siegesserie jetzt erstmal beendet wurde, war es wie jedes Jahr eine tolle Veranstaltung – nächstes Jahr greifen wir dann natürlich wieder vorne an!

Ergebnisse bei myraceresult.de, Bilder bei Flickr

Nachtmarathon 2019

Abendsportfest Pfungstadt – Julia erstmals unter 4:30min

Wer schnell laufen will, fährt nach Pfungstadt – diesem Ruf folgte am ersten Mitttwoch im Juli auch wieder vier VfLer mit dem klaren Ziel Bestzeiten zu laufen. Jakob und Julia über 1500m, Lena über die doppelt so lange Strecke. Zur Unterstüützung als Pacemaker auf beiden Strecken dabei: Clemens.

Im letzten Wettbewerb der Veranstaltung war Lena am Start. Nach einem nicht gannz einfach Frühjahr mit Erkältung, wenig zufriedenstellenden Ergebnissen und zuletzt der Enttäuschung bei der DM U23 sollte jetzt endlich mal ein Erfolgserlebnis her. Vom ersten Meter an schlug Clemens mit Lena im Schlepptau genau das richtige Tempo an. Bis zur 1600m-Marke lief alles genau nach Plan: Eine Runde nach der anderen in 80sec, so sollte es sein. Bei 2000m dann aber das, was bei Lena in den letzten Wochen und Monaten schon so oft zu sehen war: Die Lockerheit ist weg, der Laufstil wird verkrampft und die Rundenzeiten werden langsamer. Trotz der Unterstützung von Clemens und der lautstarken Anfeuerung durch Jakob und Julia ging am Ende nichts mehr, sodass am Ende wieder einmal eine Zeit rund um 10:10min herauskam. In Relation zur Bestzeit ist das zwar nicht schlecht, aber Trainer und Athletin sind überzeugt, dass da eigentlich langsam mal eine 9 vorne stehen müsste.

Bereits eine Stunde zuvor waren Jakob und Julia über die 1500m unterwegs. Nach Bestzeiten über 800m in den letzten Wochen sollte nun auch über die 1500m eine schnelle Zeit her, am besten unter 4:30min. Auch hier schlug Clemens mit den beiden VfLern im Schlepptau direkt das richtige Tempo an, sodass die drei nach 600m genau im Plan lagen. Die folgende Runde verbummelte das Trio dann aber ein bisschen, sodass nach 1000m zwei Sekunden zu viel auf der Uhr standen. Zu diesem Zeitpunkt merkte Jakob auch schon, dass er Julia heute nichts würde entgegensetzen können und musste abreißen lassen. Mit einer starken Schlussrunde konnte Julia die anvisierte Zeit mit 4:29,94 sec hauchdünnn unterbieten, Jakob musste erkennen, dasss ihm hinten raus etwas fehlt und verlor noch einige Sekunden, sodass er seine Bestzeit am Ende auf 4:36,37min steigern konnte. “Bestzeit ist Bestzeit – von daher bin ich schon zufrieden, aber ein paar Sekunden schneller hätte es schon sein dürfen.”

Insgesamt also ein Ausflug nach Pfungstadt, der mit zwei Bestzeiten belohnt wurde und der Erkenntnis, dass bei Lena aktuell einfach ein bisschen der Wurm drin ist. Für sie geht es dann in den kommenden Wochen zu dem einen oder anderen Volkslauf, während Julia und Jakob noch nicht entschieden haben, ob und wie sie ihre Saison fortsetzen. Und für den Tempomacher von Pfungstadt wäre es ja vielleicht mal eine Option, selber wieder richtig zu trainieren und eigene Ziele anzugreifen 😉

Bilder bei Flickr, Ergebnisse beim Veranstalter

Sprungmeeting Kirchhain 2019 – gute Leistungen trotz Hitze

Nachdem es vergangenes Jahr in Kirchhain ein Stabhochsprungmeeting gegeben hatte, wurde die Veranstaltung in diesem Jahr um Weit-, Hoch- und Dreisprung ergänzt. Im Hoch- und Weitsprung waren 7 VfLer am Start.

Bei Temperaturen deutlich über 30 Grad startete der Wettkampf mit dem Weitsprung: Die beste Weite erzielte hier Marc Pascal Heinz, der mit 5,29m eine neue Bestleistung aufstellen konnte. In den kleinen Starterfeldern konnte bei den Frauen Sophie-Anna Leyk mit 4,66m gewinnen, genau wie in der W13 Mia Pitzer mit 3,84m. Die W14 wurde ebenfalls vom VfL dominiert: Emma Hack und Felina Lu Dewald sprangen jeweils sechs mal über die 4m-Markierung, gewinnen konnte Emma mit 4,35m gegenüber 4,16m von Felina.

Marc beim Hochsprung
Mia beim Weitsprung

Anschließend ging es zum Hochsprung: Bei den meisten war die Luft schon etwas raus; Marc kam mit 1,56m immerhin bis auf 4 Zentimeter an seine Bestleistung heran. Sophie-Anna sprang noch etwas höher, sie überquerte die Latte bei 1,59m. Als einziger Teilnehmer bei den Männern startete Clemens Möller: Mit 1,68m verbesserte er seine Bestleistung um 3 Zentimeter.

Vor den Sommerferien war das nochmal eine nette Veranstaltung, um bei entspannter Atmosphäre Bestleistungen anzugreifen. Dass vom VfL neben den Jugendlichen auch mal wieder Erwachsene am Start waren, kommt in Zukunft hoffentlich häufiger mal wieder vor.

Sprungmeeting Kirchhain 2019

Bilder gibt es auf Flickr, die Ergebnisse hier