2. Abendsportfest Pfungstadt – starke Sprints und Mittelstrecken

Während in den letzten Jahren vor allem unsere Aktiven-Gruppe in Pfungstadt am Start war, ging es dieses Jahr für einen bunten Mix in den Ort nahe Darmstadt: Ferdinand Kreiling bei den Männern über 100m und 200m, David Konrad ebenfalls bei den Männern im Kugelstoßen, seitens der Masters Moritz Ernst auf den gleichen Strecken wie Ferdinand sowie ein Quintett bei den SchülerInnen über 800m: Oskar Visekruna, Milan Könnemann, Florian Erb, Antonia Hoß und Frieda Krause.

Bei den Sprints ging es für Ferdinand schon auf der kurzen Strecke richtig schnell los: Trotz eines kleinen Stolperers in der Beschleunigung konnte er seine Bestzeit auf 11,71sec steigern. Auf der doppelt so langen Strecke ließ er direkt die nächste Bestmarke folgen – dieses Mal noch deutlicher. Von zuvor 24,17sec steigerte er sich um fast eine halbe Sekunde auf starke 23,70sec. Bei Moritz reichte es wenige Tage vor den Deutschen Masters-Meisterschaften zwar nicht ganz für neue Bestzeiten, mit 12,84sec und 26,10sec ist er dennoch zufrieden und fährt selbstbewusst nach Mönchengladbach. Davids Fokus liegt derzeit verletzungsbedingt auf dem Kugelstoßen. Dort steigert er sich fast von Wettkampf zu Wettkampf und konnte daran auch in Südhessen anknüpfen: 9,67m setzen den positiven Trend fort.

Bekannt ist Pfungstadt vor allem für seine Mittelstrecken. In Feldern voller Top-Läufer dürfen dort aber auch ambitionierte NachwuchsathletInnen mitlaufen. Gerade beim ersten Start ist das etwas Besonderes – so auch für unsere SchülerInnen. Bei den Mädchen brachte das leider nicht ganz die erhofften Ergebnisse. In einem eher unrhythmischen Rennen hatten es beide nicht einfach, Frieda konnte auf dem Schlussviertel nicht mehr zulegen. 2:45,31min sind einige Sekunden langsamer als erhofft. Bei Antonia lief es etwas besser, 2:41,80min sind aber ebenfalls nicht ganz das, was sie sich vorgenommen hatte. Zeitlich mit 2:44,12min platzierte sich Milan genau zwischen den beiden. Aber auch bei ihm blieb die erhoffte „Pfungstadt-Magic“ aus.

Anders bei den beiden verbleibenden Jungs: Oskar machte vom ersten Meter an sein eigenes Rennen und setzte sich früh deutlich vom Feld ab. Diese Position konnte er bis zur 600m-Marke behaupten, bevor ihm ein einziger Konkurrent auf der Zielgeraden noch einmal gefährlich nahekam. Auch wenn es am Ende nicht ganz zum Laufsieg reichte, ist die neue Bestzeit von 2:11,02min extrem hoch einzuschätzen. Für Florian ging es darum, endlich die Marke von 2:30min zu unterbieten. In einem starken und gleichmäßigen Rennen gelang ihm eine Punktlandung: 2:29,86min bedeuten das Erreichen eines lange verfolgten Ziels.

Auch wenn nicht alles wie gewünscht lief – der Ausflug nach Pfungstadt hat sich auch dieses Mal wieder gelohnt. (Text und Bilder: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Feriencamp – eine Woche voller Leichtathletik

Dritte Sommerferienwoche bedeutete bei uns jetzt schon zum dritten Mal Feriencamp für die Kids zwischen acht und 15 Jahren. Dieses Jahr waren über 40 Kinder dabei – unser Vereinsheim direkt am Stadion und neben den Hallen bietet dafür optimale Bedingungen.

Auf dem Programm ein Mix aus Disziplinen, die aus dem Training bekannt sind, und ein paar Dingen, die sonst ehre wenig vorkommen: Hindernislauf, altersklassenübergeifende Spiele, Stabhochsprung sind nur einige Beispiele. Wie jedes Jahr ein Highlight war sicherlich gerade angesichts der hochsommerlichen Temperaturen der geöffnete Wassergraben, der nicht nur eine willkommene Abwechslung im Training der ausdaueraffinen Kinder darstellt, sondern bei allen Kindern für eine willkommene Abkühlung sorgte.

Nicht nur für die TeilnehmerInnen, sondern auch für das Trainerteam war es somit wieder eine gelungene Woche voller schöner Erinnerungen. Spätestens damit steht fest, dass es auch 2027 in der dritten Ferienwoche wieder unser Feriencamp geben wird! (Text: Jakob)

Eindrücke gibt es bei Instagram und bei Flickr

27. Marburger Nachtmarathon – vier VfL-Staffeln in den Top10

Nachtmarathon in Marburg: Pflichtveranstaltung für unsere LäuferInnen. Gerade in den Staffeln waren wir in den letzten Jahren immer vorne mit dabei und wollten auch dieses Jahr daran anknüpfen. Dass es dieses Mal für ganz vorne nicht reichen würde, war spätestens mit der kurzfristigen Absage von Laurenz Steiß klar – der ASC Breidenbach ließ vom ersten Meter an keine Zweifel aufkommen, dass der Sieg ins Hinterland gehen würde.

Für uns aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Gleich fünf Staffeln von uns waren am Start – ein bunter Mix aus AthletInnen aus der Laufgruppe, laufenden Eltern und Jugendlichen, denen das Laufen liegt. Hinter den Breidenbachern zeigte sich vom ersten Wechsel an das gleiche Bild: Unsere erste Staffel auf dem Silberplatz, Staffel zwei auf Bronze – daran änderte sich bis ins Ziel nichts. Einziger kurzer Aufreger dort: Unsere erste Staffel fehlte zunächst in den Ergebnissen. Die Wendesituation in Cappel war unklar, Jan war wohl einige Meter zu kurz gelaufen, weil sich die Streckenführung geändert hatte und das vor Ort nicht eindeutig erkennbar war. Aber auch das nahm ein gutes Ende und wir dürfen uns über Silber für Clemens Möller, Jan-Christoph Scholz, Jonah Reiner und Phil Battenfeld sowie Bronze für Damian Napoli, Rihards Straumitis, Lenn Fehmer und Norman Lang freuen.

Zwei weitere Staffeln von uns konnten sich ebenfalls in den Top zehn platzieren: Staffel drei mit Jakob Möller, Noelle Trost, Martin Schwartz und Katja Richardson auf Platz fünf sowie Staffel vier mit Ruta Ozolina, Lukas Wießmann, Florian Erb und Annette Erb auf Rang sieben. Staffel fünf war kurzfristig zusammengewürfelt – es wäre auch eine Überraschung gewesen, wenn bei 20 LäuferInnen niemand ausgefallen wäre. Am Start standen schließlich Thomas Möller, Clemens und Jakob jeweils ein zweites Mal sowie Lino Purtauf auf der Schlussrunde. Auch hier schlug das Chaos an der Wendestelle zu, sodass aktuell noch kein offizielles Ergebnis vorliegt.

Auch wenn es dieses Jahr nicht für ganz vorne gereicht hat: Der Nachtmarathon war für uns wieder ausgesprochen erfolgreich. Vier Staffeln unter den besten zehn zeigen die große Breite unserer Laufgruppe – und wir freuen uns schon darauf, in den kommenden Jahren daran anzuknüpfen. (Text: Jakob)

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KM Block mit Rahmenprogramm – so groß wie noch nie

Das dritte Jahr in Folge durften wir die Kreismeisterschaften im Blockmehrkampf bei uns austragen. Waren es 2024 41 Athletinnen, vergangenes Jahr 56, durften wir dieses Jahr gleich 93 AthletInnen bei uns begrüßen! Auch wenn das organisatorisch einige Herausforderungen mit sich gebracht hat, zumal wir anfänglich auch noch Probleme mit der Zeitnahme hatte, ist das für uns ein Grund zur Freude und eine Bestätigung für unser Konzept, neben den Blockmehrkämpfen noch ein bisschen Programm für die Aktiven ab der U18 anzubieten.

Bei der Fülle an Ergebnissen aus den eigenen Reihen fällt es schwer, einzelne Leistungen herauszugreifen – daher auch hier der eher allgemeine Blick auf die Entwicklung seit 2024 mit dem Fokus auf den Blockmehrkämpfen. Angefangen mit 14 AthletInnen in allen Blöcken 2024 waren es dieses Jahr 19 (und das obwohl der Termin in der ersten Ferienwoche dieses Jahr sicherlich nicht optimal war). Ebenfalls spannend: Unser Lauffokus wird auch hier deutlich: Lag der Fokus in den letzten Jahren ganz klar im Sprint/Sprung-Bereich, ist das Verhältnis dieses Jahr annähernd 50:50. Eine Marke, die im Blockwettkampf für viele Schüler ein Ziel ist, sind die 2000 Punkte – nicht zuletzt bewegt sich die Zusatznorm für die U16-DM in diesem Bereich. Und auch hier ein positives Bild: Acht AthletInnen konnten dieses Jahr diese Marke übertreffen:

Die KM Block war also wieder mal ein Zeichen dafür, dass bei uns vieles in die richtige Richtung geht. Den Sommer über wird es jetzt etwas ruhiger, bevor im August dann mit der DJMM in der U14 das große Saisonhighlight ansteht. (Text: Jakob, Bild: Martin)

Ergebnisse gibt es hier

Hessischen Meisterschaften im Blockmehrkampf 2026 – viele Athleten und drei Medaillen

Das fünfte Jahr in Folge nahmen wir an den Hessischen Meisterschaften im Blockmehrkampf der Altersklassen U14 und U16 teil. Dabei konnten wir uns sowohl bei der Anzahl der Athleten als auch bei den gewonnenen Medaillen steigern.

War 2022 vom VfL nur unser heute erfolgreicher Langstreckler, Laurenz Steiß (Bronze Block Lauf) am Start, waren wir 2023 bereits zu zu fünft vertreten (Konrad Rothmann, M15, Gold Block Lauf), 2024 zu acht, 2025 zu elft und dieses Jahr schließlich mit 18 Jugendlichen. Schon das ist ein großer Erfolg für uns als Verein, denn allein die Teilnahme an der HM Block stellt eine Herausforderung dar, die erst nach ausgiebigem und langfristigem Training zu meistern ist.

Auch bei der Medaillenausbeute konnten wir uns steigern. Und das, obwohl die Leichtathletik nicht nur in Marburg, sondern offenbar in ganz Hessen boomt. Alleinin den Altersklassen W13 und M13 nahmen dieses Jahr über 100 Mädchen und mehr als 60 Jungen teil – durchweg gestandene Leichtathleten mit starken bis herausragenden Ergebnissen.

Für unseren ersten Erfolg sorgte Johannes Schick (Jahrgang 2013), der mit viel Power im Block Wurf wie im vergangenen Jahr die Silbermedaille errang (2.432 Punkte; 60m Hürden: 10,09s; Diskus (750g): 29,75m; 75m: 10,36s; Kugel (3kg): 10,74m, Weit: 4,43).

Ebenfalls Silber im Block Wurf holte der 15-jährige Ben Werner Beck mit 2.768 Punkten. Besonders herausragend war sein Diskuswurf (1.000g) auf 39,40 m (80m Hürden: 12,04s; Weit: 5,44m; Kugel (4kg): 11,46m; 100m: 12,55s).

Unsere dritte und letzte Medaille konnten wir erstmals in der Mannschaftswertung gewinnen. Mit insgesamt 6.634 Punkten errangen Johannes Schick, Noah Heinbach (M13, 2.142 Punkte) und Niklas Langmann (M12, 2.060 Punkte) Bronze in der Altersklasse U14 hinter dem ASC Darmstadt und dem Wiesbadener LV.

Neben den genannten Medaillen gab es noch viele herausragende Einzelleistungen, die eine Erwähnung verdient hätten, die aber den Rahmen dieses Berichts sprengen würden.

Wir freuen uns schon auf die HM Block 2027! (Text: Moritz)

Alle Ergebnisse hier, Bilder hier.

Zugspitz-Ultra-Trail – drei VfLer beim größten Trailrunning-Event Deutschlands

Schon seit einigen Jahren ist Garmisch-Partenkirchen im Juni für einige Tage der Mittelpunkt Deutschlands, wenn es um Trailrunning geht: Auf Strecken von 16km bis hin zu 160km messen sich tausende Läuferinnen und Läufer auf den Trails rund um die Zugspitze. Dieses Jahr mit dabei: Johannes Kohlhepp sowie Jakob und Clemens Möller.

Schon im Vorfeld wurde beim Blick auf die Wettervorhersage klar: Wie bereits im vergangenen Jahr sollte die Temperatur eine entscheidende Rolle spielen. Zusätzlicher Faktor in diesem Jahr waren aufziehende Gewitter, die vor allem für Johannes noch eine wesentliche Rolle spielen sollten.

Am Freitagvormittag war aber zunächst Jakob der erste VfLer, für den es ernst wurde. Rund 28km und etwa 1500 Höhenmeter auf und ab – all das bei Temperaturen von deutlich über 30°C. Mit den Learnings aus dem vergangenen Jahr war der Plan klar: Eher locker bis zum höchsten Punkt laufen, um dann im Downhill besser zurechtzukommen und so hoffentlich schneller als 2025 zu sein. Der Plan ging auf: Auf dem Gipfel noch etwa drei Minuten hinter der Zeit aus dem Vorjahr, lief es bergab deutlich besser. Auf dem letzten Teilstück machte die Hitze es zwar unmöglich, noch einmal zuzulegen, dennoch steht am Ende bei gut 3:20h Laufzeit eine Verbesserung von rund drei Minuten.

Am gleichen Abend ging es dann für Johannes auf die Strecke. Hier gab es bereits im Vorfeld große Aufregung: Statt der geplanten 107km wurde die Strecke gewitterbedingt auf 74km verkürzt. Gar nicht so einfach, die Motivation aufrechtzuerhalten, wenn plötzlich nur noch eine Nachtstrecke auf dem Programm steht und am Ende nicht die ersehnte 100km-Distanz in Garmisch wartet. Johannes machte das Beste aus der Situation und entschloss sich, das Rennen offensiv anzugehen. Die ersten 50km gelang ihm das auch hervorragend. Danach machten ihm allerdings Magenprobleme zu schaffen, sodass die Energie zur Neige ging und der lange Schlussanstieg in Richtung Osterfelderkopf zu einer echten Tortur wurde. Dennoch steht am Ende nach 9:25h ein unvergessliches Erlebnis und eine Menge an Erkenntnissen, die er für einen nächsten Versuch über 100km mitnehmen kann.

Zu guter Letzt war Clemens am frühen Samstagmorgen am Start. Von Mittenwald aus ging es für ihn zurück nach Garmisch. Die erste Hälfte eher wellig, der zweite Teil mit einem langen Anstieg und einem ebenso langen Downhill. Clemens ging das Rennen bewusst verhalten an und erreichte so mit noch recht frischen Beinen den Fuß des letzten Anstiegs. Auch als dort sein Stock – gerade bergauf eine ungemein wichtige Hilfe – zerbrach, ließ er sich nicht aus dem Konzept bringen. Er erreichte den höchsten Punkt der Strecke gut und konnte auf den abschließenden Kilometern sogar noch drei Plätze gutmachen. Die Zeit von knapp über 4:30h und Platz vierzehn entsprechen damit ziemlich genau dem, was er sich im Vorfeld ausgerechnet hatte.

Drei Läufer, drei Erlebnisse und drei Ergebnisse, die sich sehen lassen können – die Zugspitze war auch in diesem Jahr die Reise wert!(Text: Jakob, Bilder: Jakob und Clemens)

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INOSOFT-KiLa-Cup #2 – Marburger Doppelsieg in Wallau

105 Tage. So lange lag der erste INOSOFT-KiLa-Cup des Jahres in der Halle in Stadtallendorf bereits zurück. Am Sonntag (21. Juni) stand jetzt endlich der zweite Wettkampf der Serie in Wallau auf dem Programm. Mit jeweils zwei Teams in der U8 und U10 gingen wir an den Start. Das klare Ziel: erneut einen Sieg mit nach Hause bringen.

Für die U10 standen die Disziplinen Wechselsprünge, Drehwurf, Medizinballstoßen und 40-Meter-Sprint auf dem Wettkampfplan. Der ursprünglich vorgesehene Transportlauf war bereits im Vorfeld aufgrund der vorhergesagten Temperaturen von über 30 Grad Celsius durch das Medizinballstoßen ersetzt worden.

Für ein besonders spannendes Sprintduell sorgten Lino, Jule, Fabian und Mattis. In einem engen Rennen setzte sich Lino schließlich knapp gegen die Konkurrenz durch. Kaum ein anderes Sprintduell in Wallau erreichte ein ähnlich hohes Niveau.

Blaue Wölfe überzeugen überall

Das Team „Blaue Wölfe“ zeigte in allen vier Disziplinen starke Leistungen. Gerade bei der großen Hitze war es wichtig, auch in den technischen Wettbewerben die Konzentration hochzuhalten. Besonders beim Drehwurf gelang das eindrucksvoll. Mehrere saubere komplette Drehungen sorgten für starke Weiten und verdeutlichten das hohe Leistungsniveau der Mannschaft.
Am Ende setzten sich die „Blauen Wölfe“ gegen fünf weitere Teams durch und belegten in allen vier Disziplinen den ersten Platz. Damit stand am Ende ein souveräner Gesamtsieg zu Buche.

Auch die „Blauen Luchse“ zeigten einen gelungenen Wettkampf und kämpften bis zum Schluss um jede Platzierung. Besonders bei den Wechselsprüngen machte sich die hohe Trainingsbeteiligung bemerkbar. Das Potenzial für weitere Erfolge ist auf jeden Fall vorhanden – bei den kommenden Wettkämpfen scheint eine Podestplatzierung durchaus möglich.

Anton und Konstantin aus der U12 nutzten den Wettkampf als zusätzliche Trainingseinheit und überzeugten ebenfalls mit starken Leistungen. Anton ließ beim Stadioncross der Konkurrenz keine Chance und lief dem Feld deutlich davon.

U8 fehlt noch Sicherheit bei Wurfdisziplinen

In der U8 mussten die Blauen Ferkel und Blauen Füchse ebenfalls vier Disziplinen durchlaufen. Auf dem Wettkampfplan standen hier: 30-Meter-Sprint, Einbeinhüpferstaffel, Drehwurf und zum Abschluss die Hindernissprint-Staffel. Die Blauen Ferkel überzeugten, wie immer, beim Sprint und bei der Hindernissprint-Staffel. Bei der Wurfdisziplin muss in den nächsten Woche noch etwas geschraubt werden, sodass die Ferkel auch hier ihr volles Potential ausschöpfen können. Die älteren und erfahrenen Kids holten sich damit den Sieg in der U8 und können sich über ihre Goldmedaille freuen.

Die Blauen Füchse durchliefen ebenfalls einen soliden Wettkampf, sammelten wichtige Erfahrungen und belegten den fünften Platz bei den tropischen Temperaturen. An der ein oder anderen Stelle merkte man noch kleine Unsicherheiten, die sich aber bei den nächsten Wettkämpfen legen werden.

Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in Wallau, die diesen Wettkampf möglich gemacht haben. Die große Beteiligung und die zahlreichen Teams in der Kinderleichtathletik des Kreises sind beste Werbung für die Leichtathletik. (Text: Jan und Liv, Bilder: Bertalan)

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Lahn-Dill-Meisterschaften U12/U14 – sechs Einzelsiege für den VfL

Letzten Samstag, am 20. Juni, fanden mit den Lahn-Dill-Einzelmeisterschaften in Stadtallendorf die größten Einzelmeisterschaften für die U12 statt. Der Wettkampf stand unter sehr heißen Vorzeichen: Es wurden Temperaturen von bis zu 35°C erwartet. Das hieß vor allem: viel trinken, möglichst viel Schatten suchen und trotzdem die Gewissheit, dass für alle die gleichen Bedingungen herrschten.

Im brandneuen Herrenwaldstadion gingen elf unserer U12-Kinder an den Start. Bei den jüngeren Jungs der M10 hatten wir erfreulicherweise einige Wettkampfdebütanten dabei. So trauten sich beispielsweise Joah und Leopold beim Schlagballwurf, Weitsprung und 50m-Sprint das erste Mal an den Start. Leopold verpasste das Podium sowohl im Weitsprung als auch im Ballwurf mit jeweils Platz vier denkbar knapp. Trotzdem ein gelungener Einstand! Loris und Konstantin setzten sich in den Vorläufen über 50m durch, erreichten das Finale und belegten dort Platz fünf und sechs. Besonderen Respekt verdient immer der Hochsprung, gerade bei den Zehnjährigen. Hier konnte Konstantin zwar nicht an seine starken 1,15m von den Kreis-Hallen-Bestenkämpfen im Februar anknüpfen und übersprang „nur“ 0,95m, stellte sich der Herausforderung aber trotzdem mutig. Als letzte Disziplin standen die 800m in der sengenden Nachmittagshitze auf dem Programm. Loris, Leopold und Joah waren die einzigen Starter der M10 und kamen in genau dieser Reihenfolge ins Ziel – also ein komplettes VfL-Podium.

Im gleichen Rennen gingen auch die älteren Jungs der M11 nach einem langen Wettkampftag an den Start. Hier konnte Anton das Rennen vor Jost für sich entscheiden. Anton rundete seinen Tag mit einem vierten Platz im Weitsprung, einem fünften Platz über 50m und Rang sieben im Ballwurf ab. Jost zeigte dagegen einmal mehr seine Vielseitigkeit. Außer im Ballwurf landete er in jeder Disziplin auf dem Podium. Überraschenderweise gewann er bei seinem ersten Hochsprungwettkampf überhaupt mit übersprungenen 1,27m direkt die Konkurrenz.

Bei den Mädchen der W10 lieferten sich Louisa und Malin über 50m, im Weitsprung und über 800m spannende Duelle. In allen drei Disziplinen standen beide gemeinsam auf dem Podium. Besonders stark: Über 800m setzte sich Louisa gegen die gesamte Konkurrenz durch und gewann knapp vor Malin auf Platz zwei.

Auch die W11 zeigte einen gelungenen Wettkampf. Marie sammelte wichtige Wettkampferfahrung im Weitsprung, Ballwurf und Sprint. Frida ging nach der schnellsten Vorlaufzeit als Mitfavoritin ins Finale über 50m und sicherte sich dort Platz zwei. Dazu kamen Platz 3 im Ballwurf und Platz vier im Weitsprung mit 3,93m. Die Vier-Meter-Marke dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Leni verpasste mit Platz vier im Ballwurf das Podium knapp und wurde Sechste im Weitsprung.

Die einzige Disziplin der Leichtathletik, in der man als Team gewinnt oder verliert, ist die Staffel. Entsprechend groß war die Vorfreude auf die 4x50m. Da der TSV Kirchhain seine Jungenstaffel nicht an den Start brachte, liefen Loris, Konstantin, Jost und Anton die Strecke in 32,74sec ohne direkte Konkurrenz zu Ende. Noch etwas schneller waren unsere Mädchen: Frida, Malin, Louisa und Leni benötigten 31,53sec und sicherten sich damit den Sieg vor dem TV Wetzlar.

Mit Julian hatten wir zudem einen Athleten in der M13 am Start. Er belegte über die 60m Hürden Platz vier und verpasste den Sieg im Weitsprung mit 4,00m denkbar knapp um drei Zentimeter. Im Hochsprung ließ er der Konkurrenz dagegen keine Chance und gewann mit übersprungenen 1,33m.

Insgesamt verbrachten wir einen heißen, aber erfolgreichen Samstag im Herrenwaldstadion. Sechs Siege und zahlreiche weitere Podestplätze zeigen, dass wir nicht nur in der Spitze, sondern vor allem auch in der Breite hervorragend aufgestellt sind. Nach vielen Stunden in der Sonne waren zwar alle erschöpft, für eine kleine Basketball-Runde auf der neuen blauen Bahn reichte die Energie am Ende aber trotzdem noch. (Text: Lorenz)

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Bahnlaufserie Kassel – zwei kleine PBs und eine Enttäuschung

Drei Läufer, drei Ausgangssituationen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Jan-Christoph Scholz mit der deutlichen PB über 800m aus Pfungstadt im Rücken über 1500m am Start, Laurenz Christian Steiß in Vorbereitung auf die anstehenden Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften auf der gleichen Strecke und Damian Napoli weiterhin auf der Jagd nach einer schnellen Zeit über 5000m.

Im schnellsten Lauf über die knapp vier Runden war alles für schnelle Zeiten angerichtet: Ein Tempomacher in Richtung 4:00min, angenehme Temperaturen und kaum Wind. Laurenz hängte sich vom Start weg an Position drei, nach 400m hatte das Trio aber bereits eine kleine Hypothek von zwei Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt hing auch Jan noch in diesem Windschatten, musste aber etwa zur Rennhälfte erkennen, dass es heute nicht sein Tag werden würde. Auf der zweiten Hälfte fehlten ihm die Spitzigkeit und Tempohärte, sodass das Ergebnis von knapp über 4:14min nicht das ist, was er sich erhofft hatte.

Anders bei Laurenz: 1000m in 2:42min und nach dem Ausstieg des Tempomachers direkt hinter dem Führenden eröffneten alle Optionen. Mit noch 400m zu laufenden Metern eröffnete Laurenz den Endspurt, konnte seinen Konkurrenten aber nicht überholen. So wurden die letzten 300m nicht nur wegen müder werdender Beine, sondern auch mental zu einer echten Herausforderung: Der Sieg schien nicht mehr erreichbar, von hinten drohte keine Gefahr mehr. Am Ende steht in 4:03,34min eine kleine neue Bestzeit. Zu hundert Prozent zufrieden ist Laurenz aber dennoch nicht, fehlen doch gerade einmal 0,13sec zur DM-Norm. Eigentlich spielt das keine große Rolle, weil Laurenz über die doppelt so lange Strecke ohnehin in Wattenscheid am Start sein wird. Dennoch wäre die Norm natürlich ein willkommenes Upgrade gewesen.

Für Damian ging es nach dem guten Rennen beim Lightning 10000 darum, die Schwäche im Mittelteil des Rennens vergessen zu machen und die PB möglichst deutlich zu steigern. Laurenz war hier erneut als Pacemaker im Einsatz und führte das Rennen in Richtung 17:30min an, was fast das gesamte Feld zu Beginn dankbar annahm. Auch Damian war bis zur 3000m-Marke Teil der Gruppe, musste dann aber abreißen lassen und verlor Sekunde um Sekunde. Wie schon in Stadtallendorf hatte er Probleme mit Seitenstichen, kämpfte sich aber bis zum Schluss alleine laufend Runde um Runde dem Ziel entgegen. Am Ende steht ein Ergebnis ähnlich wie bei Laurenz: 17:48,30min bedeuten eine kleine Steigerung der Bestzeit. Einerseits ist Damian damit natürlich zufrieden, andererseits hätte es gerne noch etwas deutlicher nach vorne gehen dürfen.

Für Jan und Damian neigt sich die Saison nun stark dem Ende entgegen. Lediglich die Staffel beim heimischen Nachtmarathon steht noch auf dem Programm, bevor im Sommer wieder der volle Fokus auf dem Training liegt. Bei Laurenz warten mit den Süddeutschen Meisterschaften, der Staffel beim Nachtmarathon und den Deutschen Meisterschaften noch einige echte Highlights, bevor er sich im August in Richtung Amerika verabschiedet. (Text: Jakob, Bilder: Jan und Damian)

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MERCK-Laufgala Pfungstadt – bei Jan platzt der Knoten

Fünf Rennen zwischen 2:01min und 2:03min, weit weg von dem, was er sich vorgenommen hatte, immer wieder die gleichen Probleme auf den letzten 200m – so sah Jan-Christoph Scholz’ Saison bislang aus. Das Training sprach eine andere Sprache: hervorragende Einheiten, starke Zeiten, eigentlich deutete alles darauf hin, dass mehr drin sein müsste. Mit dieser Gefühlslage ging es zur Laufgala nach Pfungstadt: vorerst die letzte Option auf ein schnelles Rennen und perfekte Rahmenbedingungen.

Am Start: deutlich über 100 Starter über 800m, von der deutschen Spitze bis hin zu ambitionierten Freizeitsportlern. Jedes Rennen wurde auf der ersten Hälfte von einem Pacemaker angelaufen, das einzige Ziel: schnelle Zeiten. Das Feld für Jan bot alle Möglichkeiten: Elf Athleten zwischen 1:58,5min und 2:00,5min.

Vom Start weg machte Jan ein nahezu perfektes Rennen. Nach 200m hatte er sich an vierter Stelle einsortiert, der Durchgang mit knapp unter 28sec genau wie erhofft. Nach 400m in genau 56sec und nach dem Ausstieg des Pacemakers an Position drei liegend die perfekte Ausgangslage. Das dritte Teilstück dann in 30sec – nach 600m also 1:26min auf der Uhr, schneller als jemals zuvor. Auf der Zielgeraden gelang Jan dann wieder das, was ihm zuletzt so schwer gefallen war: den Kopf ausschalten, gegen die schweren Beine ankämpfen und alles auf der Bahn lassen. Am Ende steht mit 1:58,83min eine deutliche neue Bestzeit (vorher: 1:59,91min) – Trainer und Athlet könnten zufriedener nicht sein!

Eine schwierige Saison wendet sich für Jan dank der berühmten „Pfungstadt-Magic“ also doch noch zum Guten, sodass jetzt auf den längeren Strecken noch einmal angegriffen wird. Aber egal, was noch kommt: Die Laufgala hat geliefert und Jan darf die Saison 2026 mit einem dicken grünen Haken versehen! (Text und Bilder: Jakob)

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