Bestenlisten 2019

Vorweihnachtszeit bedeutet immer auch, dass Stück für Stück die Bestenlisten vom HLV und DLV veröffentlicht werden. Dabei sind dieses Jahr erfreulich viele VfLer vertreten.

Aus unserer Sicht immer besonder stark vertreten die weibliche Lauf-Fraktion: Julia in Hessen gleich dreimal unter den ersten beiden und zweimal in den DLV-Bestenlisten platziert, Lena in Hessen gleich viermal dabei und deutschlandweit zweimal unter den besten 50. Auf allen Strecken von 800m bis 5km Straße ist Paula in Hessen mit dabei, dazu kommt der Blockwettkampf Lauf und aus diesem auch der Ballwurf. Als letzte Läuferin ist Lisa in der U20 eher zufällig in die Bestenliste über 10km reingerutscht. Einziger Platzierter bei den Männern: Alexander über 800m in der M35 in der Halle.

Bei den Technikern gibt es nicht ganz die Spitzenleistungen wie bei den Läufern, vor allem die Senioren schaffen es aber immer wieder, in Hessen vorne mitzumischen: Marko gleich dreimal in den Top 3, Moritz zweimal und Hans-Werner ebenfalls zweimal. Bei den Aktiven ist es nicht ganz so einfach, in die Bestenlisten zu kommen, geklappt hat das dieses Jahr bei Anna-Sophie im Hochsprung.

Bei den Jugendlichen sind Emma und Felina mit ihren Stabhochsprung-Leistungen vom Jedermann-Zehnkampf aus Bad Nauheim in der Hessichen Bestenliste dabei.

Da uns niemand der diesjährig Platzierten verlässt, bleibt zu hoffen, dass hier in einem Jahr ähnliches oder sogar noch mehr zu schreiben bleibt!

Julia Altrup
800m, 2:10,91min, Wetzlar, 2.W HLV, 41. W DLV, 21. WU23 DLV
800m Halle, 2:13,55min, Frankfurt, 2. W HLV
1500m, 4:29,94min, Pfungstadt, 1.W HLV, 31. W DLV, 16. WU23 DLV

Lena Ritzel
3000m, 10:10,64min, Pfungstadt., 4. W HLV
3000m Halle, 10:17,76min, Frankfurt, 4. W HLV
5000m, 17:42,28min, Wiesbaden, 9. W HLV, 47. WU23 DLV
10km Straße, 36:42min, Marburg., 11. W HLV, 13. WU23 DLV

Anna-Sophie Leyk
Hochsprung, 1,59m, Kirchhain, 9. W HLV
Hochsprung Halle, 1,62m, Stadtallendorf, 5. W HLV

Lisa Eigmüller
10km Straße, 44:39min, Marburg, 4. WU20 HLV

Paula Auschill
800m, 2:30,22min, Pfungstadt, 8. W14 HLV
1500m, 5:12,72min, Pfungstadt, 10. WU18 HLV
2000m, 7:08,86min, Hünfeld, 4. W14 HLV
5km Straße, 19:46min, Hanau, 2. W14 HLV
Ballwurf, 41,0m, Kirchhain, 4.W14 HLV
Block Lauf, 2236 Punkte, Kirchhain, 8. W14 HLV

Emma Hack
Staboch, 1,70m, Bad Nauheim, 5. W14 HLV

Felina Lu Dewald
Stabhoch, 1,70m, Bad Nauheim, 5. W14 HLV

Hans-Werner Hagedorn
Hoch, 1,30m, Hofgeismar, 1. M70 HLV
Hoch Halle, 1,30m, Torun, 1. M70 HLV

Moritz Ernst
60m Halle, 8,38sec, Hanau, 3. M35 HLV
200m Halle, 26,72sec, Hanau, 1. M35 HLV

Alexander Stöhr
800m Halle, 2:31,36min, Stadtallendorf, 4. M35 HLV

Marko Seeg
60m Hürden Halle, 10,64sec, Hanau, 3. M50 HLV
Hoch Halle, 1,54m, Hanau, 2. M50 HLV
Kugel (6kg) Hallle, 11,41m, Hanau, 3. M50 HLV

Adventslauf Gießen 2019

Trockene Luft und kapp unter null Grad: Optimale Bedingungen für rund 400 Volksläufer und drei VfLer.

Am besten lief es für Frieda (2013) im 400m-Bambinilauf. Die Stadionrunde lief sie in einer Minute und 40 Sekunden. 2014, als sie in Gießen das erste Mal am Start war, standen noch neun Minuten und 59 Sekunden auf der Uhr. Ohne Windel läuft es sich einfach besser!

Sarah (W30) reichten beim 5er hohe 21 Minuten für einen Platz auf dem Podium und einen kleinen Christstollen als Preis. Moritz (M35) war mit knapp unter 21 Minuten hoch zufrieden.

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/134111/

Schülerhallensportfest Wallau 2019

Wie schon die letzten beiden Jahre ging es für uns im November zum Schülerhallensportfest nach Wallau. Mit 19 Athleten und Athletinnen zwischen 5 und 13 waren wir gut vertreten und konnten etliche Siege und Podestplätze erreichen.

Gesprintet wurden 35m, für die älteren in zwei Durchgängen, gesprungen wurde ohne Anlauf von einem Sprungbrett und geworfen wurden Basketbälle. Zum Abschluss wurde dann noch gelaufen: Bei 3- bis 6-Rundenläufen wurde es in der Halle nochmal richtig laut und alle Sportler wurden fleißig angefeuert.

Die Ergebnisse gibt es hier für U8 und U10 und hier für U12 und U14. Bilder gibt es bei Flickr

Cross-Duathlon Lorsbach – Höhenmeter, Matsch und platte Beine

Nach der Premiere vor zwei Wochen in Neu-Isenburg wollte ich es nochmal wissen und meldete mich kurzentschlossen für den Duathlon in Lorsbach im Taunus an. Das Format ähnlich zu Neu-Isenburg: 5km laufen, 20km MTB und nochmal 5km laufen. Der wesentliche Unterschied: Die Strecken sowohl beim Laufen als auch beim Radfahren gespickt mit vielen Anstiegen, die sich in der Summe auf 150 Höhenmeter je Lauf und gut 500 Höhenmeter beim Radfahren aufaddierten.

Ursprünglich hatte ich gehofft, dass mir das wellige Profil entgegenkommen würde, das sollte sich aber noch anders herausstellen… Den ersten Lauf gestaltete ich eher vorsichtig und lief ein ruhiges Tempo im Bereich von 4:10min/km. Der Wechsel war dann schon deutlich routinierter als noch vor zwei Wochen, sodass ich direkt loslegen konnte und gut in meinen Rhytmus kam. Der erste lange Anstieg war dann der erste Gradmesser: Erwartungsgemäß überholten mich einige Konkurrenten, damit hatte ich gerechnet. Was ich so nicht erwartet hatte, war, dass meine Beine schon nach einem Viertel der Strecke so kaputt sein würden und mir jeder noch so kurze Ansteig schwer fiel. Erholung auf den nächsten Kilometern dann auch eher Fehlanzeige: Entweder ging es bergauf oder so bergab, dasss volle Konzentration gefordert war. Mit der teilweise matschigen Strecke hatte ich zum Glück weniger Probleme als viele Konkurrenten, die mit deutlich schmaleren Reifen unterwegs waren und das eine oder andere Mal absteigen mussten. Nach einer letzten rasanten Abfahrt ging es dann wieder zum Wechsel auf den Sportplatz. Auch das gelang wieder gut, sodass ich die letzten Kilometer in Angriff nehmen konnten. Nach wenigen Hundert Metern merkte ich aber schon, dass das Radfahren viele Körner gekostet hatte: Die Beine wollten einfach nicht mehr, die Anstiege konnte ich nur noch im Jogging-Tempo bewältigen. Den Konkurrenten erging es aber auch nicht besser, sodass ich trotz meines gefühlten Einbruchs noch den einen oder anderen Platz gutmachen konnte. Nach 1:46,12min erreichte ich völlig erschöpft als 24. das Ziel.

Auch wenn es dieses Jahr auf jeden Fall das härteste Rennen war, hat es wieder richtig Spaß gemacht und ich bin mir sicher, dass auch im kommmenden Jahr der eine oder andere Duathlon in meinem Wettkampf-Kalender auftauchen wird – mit dem jetzt neu erworbenen Wissen um meine Schwächen, weiß ich, wo noch Potenzial liegt. (Jakob)

Ergebnisse gibt es bei myraceresult, eine Bildergalerie bei Flickr.

Straßenlauf Werl – Steigende Form bei Lena

Am Samstagvormittag ging es für mich nach Werl um beim dortigen Straßenlauf die 10km zu laufen. Nachdem es zuletzt sportlich wieder besser lief und ich bei meinem Einsatz in einer Staffel beim Frankfurt-Marathon viel Motivation und auch mal wieder positive Wettkampferfahrung sammeln konnte, entschied ich, mich doch nochmal an einer schnellen Zeit über die 10km zu versuchen.

Der Blick in den Laufkalender zeigte das sich dafür nur der Straßenlauf in Werl anbieten würde. Die Strecke und Bedingungen passten und ich lief das Rennen sehr hart und mit Risiko auf Kurs unter Bestzeit an. Nach einer schnellen ersten Hälft zeigte sich aber, dass es dafür noch nicht reichte. Am Ende überquerte ich die Ziellinie an der Sälzer Grundschule in 37:32min. Zu einer Bestzeit reichte es so leider nicht, aber immerhin zum Gesamtsieg und einem soliden Ergebnis, was weiterhin Mut gibt, dass es nach den Tiefen des Sommers und auch Herbstes wieder bergauf geht. 

Komplette Ergebnisse beim Veranstalter.

Winterlaufserie Pohlheim – alle Jahre wieder

Wir Läufer haben ja immer irgendwas: Im Frühjahr Straßenläufe, im Sommer Bahn, im Herbst wieder Straßenläufe, im Winter eine Cross- oder Hallensaison… oder eben eine der vielen Winterlaufserien. Schon seit einigen Jahren geht es für uns nach Pohlheim für die “kleine” Serie mit 5km im November, Januar und Februar.

So viele wie dieses Jahr waren wir noch nie: Über 5km vor allem unser Nachwuchs: Konrad, Frederik und Laurenz, die schon einige Starts in Pohlheim hinter sich haben, unsere drei Debütanten Margarete, Ben und Teo, die den Spirit vom Mini-Marathon mitnehmen wollten. Dazu Jakob, der den Lauf als Standortbeestimmung nutzen wollte.

Besonder schön, dass auch die Eltern von Frederik sowie Margarete und Konrad am Start waren: Während sich bei Familie Heemskerck die Mama für die 5km und der Papa für die 10km entschied, war es bei Familie Rothmann genau umgekehrt: Christiane am Start über 10km und Christoph am Start über 5km.

Auf der nicht ganz einfachen und erfahrungsgemäß auch nicht so ganz genau vermessenen Strecke gab es dann den einen oder anderen Kampf: Jakob duellierte sich mit Janek Waldschmidt aus Dillenburg und konnte am Ende Zweiter werden, Frederik verfehlte sein Ziel von 20:00min denkbar knapp und Ben und Teo lieferten sich auf der wohl fiesesten Zielgerade der Region einen harten Kampf im familieninternen Duell. Bei den Rothmann lief es heute aber besonders gut: Konrad verbesserte sich gegenüber dem letzten Jahr um etwa 1min, Margarete wurde mit ihren gerade mal acht Jahren Dritte Frau, Christiane war gleich drei Minuten schneller als vor einem Jahr und Christoph hofft, mit etwas mehr Training bei den Auflagen im neuen jahr noch die eine oder andere Sekunde schneller laufen zu können. Ebenfalls erfreulich: Laurenz war knapp eine Minute schneller als letztes Jahr.

Damit hielt Pohlheim wieder einmal, was es versprochen hatte: eine große Gruppe VfLer am Start, am Ende viele zufriedene Gesichter und einen Motivationskick für die nächsten Wochen. (Jakob)

Ergebnisse gibt es hier (5km) und hier (10km)

Hugenotten-Duathlon Neu-Isenburg – Saisoneinstieg der etwas anderen Art

Nach den erfolgreichen Bahnwettkämpfen im Sommer gab es für Julia und Jakob erstmal eine längere Wettkampf-Pause. Zum Wiedereinstieg wählten sie einen neuen Weg und entschieden sich für einen Duathlon.

4,5km laufen, direkt aufs Rad – 20km auf Waldwegen und nochmal 4km laufen. Die letzten Wochen stand zweimal in der Woche Mountainbiken auf dem Trainingsplan, gegen Ende in direkter Kombination mit kurzen Läufen, sodass einem erfolgreichen Duathlon nichts im Wege stehen sollte. Los ging es auf einer flachen Runde durch den Wald rund um das Stadion in Neu-Isenburg. Julia setzte den Plan, vorsichtig mit 3:50min/km loszulaufen perfekt um, Jakob war das Tempo etwas zu schnell, sodass er etwa 30sec nach Julia aufs Rad stieg. Beim Radfahren zeigte sich dann, dass die klare Stärke der beiden beim Laufen liegt: Beide wurden von zahlreichen anderen Athleten (vornehmlich auf Cyclocross-Rädern) überholt. Nachdem Julia beim Wechsel noch in Führung lag, musste sie auf dem Rad eine Konkurrentin ziehen lassen. Jakob machte auf dem Rad seine Verluste vom Laufen auf Julia wieder wett, sodass beide fast gleichzeitig auf die abschließende Laufstrecke gehen konnten.

“Die Beine waren da schon ziemlich kaputt, der Blick auf die Uhr eher frustrierend – eigentlich ging es nur noch darum, irgendwie ins Ziel zu kommen”, waren sich im Ziel beide einig. Vor allem Julia konnte ihre Laufstärke nochmal voll umsetzen, und die schon enteilt geglaubte Konkurrrentin kurz vorm Ziel wieder einholen. Jakob machte ebenfalls noch den einen oder anderen Platz gut und wurde 38. im Gesamteinlauf.

Als Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen war der Duathlon auf jeden Fall eine gute Möglichkeit – vielleicht geht es in Zukunft öfter mal zu anderen als den reinen Laufwettkämpfen. Für Julia steht eine kurze und knackige Hallensaison mit dem Ziel Deutsche Meisterschaften auf dem Plan, wohingegen Jakob schon das Frühjahr im Hinterkopf hat, wo er wieder an seine starke Zeiten aus diesem Jahr anknüpfen will. (Jakob)

Mini-Marathon Frankfurt – neun Kids erfolgreich am Start

Der Frankfurt-Marathon versprach dieses Jahr endlich mal perfekte Bedingungen: Kein Regen, wenig Wind und Temperaturen rund um 12° versprachen schnelle und spannende Rennen. Was die Profis über die vollen 42km vormachten (einer der wohl spannendesten Zieleinläufe in Frankfurt jemals bei den Herren und Streckenrekord bei den Damen), machten unsere Kids auf einem Zehntel der Strecke nach.

Unsere Heldin des Tages: Margarete. Eigentlich nur zum Anfeuern vom großen Bruder mitgekommen, startete sie spontan mit Felinas Nummer, die verletzungsbedingt nicht laufen konnte. War ihr – wie auch unseren anderen Frankfurt-Debütanten Ben und Teo – die Nervosität noch deutlich anzumerken, überraschte sie dann alle mit einer Zeit von knapp über 24min. Nächstes Jahr ist sie dann auch mit eigener Numemr dabei! Einen Anteil daran hat sicherlich auch Maximilian, der Margarete vom Start bis zum Ziel begleitete und motivierte.

Bei den Routiniers – allen voran Laurenz bei seinem bereits vierten Start – gab es durchweg starke Zeiten: Laurenz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um einige Sekunden, Marc direkt um zwei Minuten. Ebenso Jan, der fast drei Minuten schneller war uns jetzt bei 21:18min angekommen ist.

Besonders spannend machten es unsere beiden stärksten Läufer: Frederik und Konrad bogen Schulter an Schulter auf die Zielgerade ein – am Ende hatte Frederik die Nase um wenige Sekunden vorne. Besonders bemerkenswert: Die Zeit von 17:57min bedeutet den dritten Platz in seiner Altersklasse U10. Bedenkt man, dass dort fast 200 Kinder am Start waren, kann man Frederiks Leistung kaum hoch genug einschätzen.

Somit war Frankfurt (wieder einmal) sowohl auf sportlicher als auch auf atmosphärischer Seite ein echtes Highlight für unsere Kinder und Jugendlichen. Nach einem Starter 2016, vier Startern 2017 und neun Startern 2018 und 2019 hoffen wir, im kommenden Jahr zweistellig zu werden, um noch mehr Kindern die Faszination Marathon näherzubringen! (Jakob)

Kinderleichtathletik-Wettkampf Marburg – kleine Gruppe, große Stimmung

Nach dem Mailauf und den Regionsmeisterschaften stand für uns kurz nach den Herbstferien die dritte eigene Veranstaltung in diesem Jahr auf dem Programm: ein Kinderleichtathletik-Wettkampf.

Neben je zwei eigenen Teams in der U8 und U10 kamen leider nur zwei Gäste-Teams: Die Wallauer Füchse in der U10 und die Roten Boggels aus Rosenthal. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen ging es als erstes für alle zur Hindernis-Sprint-Pendelstaffel. Unter der Anfeuerung der anderen Kinder gab es die ersten Punkte für die Gesamtwertung. Danach ging es für die U10 weiter mit Wechselsprüngen und Medizinballstoßen, für die Jüngeren gab es Hoch-Weitsprung und Basketballstoßen.

Beim Team-Biathlon zum Abschluss galt es eine Runde über den Pausenhof zu bewältigen und an der Wurfstation Treffsicherheit zu zeigen. Besonders schön: Neben den Vereinsmannschaft mit nur sechs (von bis zu elf) Startern war auch ein gemischtes Team am Start, damit alle auch bei dieser letzten Disziplin mitmischen konnten.

Hinter den Wölfen aus Marburg wurden die Füchse aus Wallau und die Füchse aus Marburg am Ende punktgleich Zweiter. Umgekehrt war das Bild in der U8: Die Gäste an der Spitze und dahinter die beiden Teams vom VfL.

Auch wenn wir auf mehr Mannschaften gehofft hatten, war es für alle ein schöner KiLa-Vormittag in der Halle – nächstes Jahr planen wir dann eine Neuauflage, dann aber hoffentlich mit mehr Teams und im Stadion. (Jakob)

Eine Bildergalerie gibt es bei Flickr.

20. Bad Hersfelder Lollslauf

Dieses Jahr ging es für drei VfLer mal nicht nach Offenbach zum Mainuferlauf, sondern zum parallel in Bad Hersfeld stattfindenden Lollslauf. Bei warmen Temperaturen nahmen Lena, Arne und Clemens die 10-Kilometer-Stecke in Angriff.

Arne ging die ersten Kilometer flotter an als geplant und setzte sich hinter der Spitzengruppe fest. Auf den folgenden Kilometern verlor er den Anschluss nach vorne und wurde im Wind langsamer. Kurz vor dem Ziel wurde es dann noch mal eng, aber mit einem schnellen letzten Kilometer konnte er den dritten Platz absichern. 

Dahinter waren Lena und Clemens unterwegs: Lena direkt aus dem Trainingslager aus Schweden kommend merkte schon nach anderthalb Kilometern, dass die Beine nicht frisch waren und hatte dementsprechend lange zu kämpfen. Bei Kilometer sieben schon kurz vorm Aufgeben konnte sie sich doch noch aufraffen und den Lauf zu Ende bringen. Auch wenn die Zeit alles andere als zufriedenstellend ist, wurde sie damit immerhin Dritte.

Clemens hatte auch gut zu kämpfen: Immer noch nicht wieder richtig ins Training eingestiegen fühlte er sich eigentlich gar nicht so schlecht, konnte aber nichts dagegen machen, dass er immer langsamer wurde. Trotz seiner langsamsten Zeit seit mehreren Jahren wurde er noch Sechster. (Clemens)

Ergebnisse gibt es bei Davengo