Abendsportfest Wiesbaden Mai 2022

Mitte Mai ging es für uns zum Abendsportfest in Wiesbaden. Insgesamt ging es für 9 Vfl-er an den Start, dabei wurden 100, 400 und 800 Meter gelaufen. Da das Wetter an diesem Tag auf unserer Seite stand, konnte dieser Tag nur Gutes bringen.

Bei einer angenehmen Atmosphäre und insgesamt rund 230 Teilnehmern war die Stimmung ausgelassen und alle freuten sich auf das, was kommen mochte. Nach einem ausgiebigen Warm-Machen ging es endlich los. Die ersten Startschüsse fielen und als erstes ging es für Emma und Amelie über 100 Meter, kurz darauf liefen Johanna und Felina. Alle vier dürften mit ihren Ergebnissen durchaus zufrieden sein, zwar wurden keine neuen Bestleistungen gelaufen, aber für den Start in die Saison lieferten sie alle gut ab.

Moritz (ganz links) und Marc (2.v.r.) beim Start der 100m

Nach den Mädels ging es nun auch für Marc und Moritz an den Start. Marc lief über die 100 Meter eine Zeit von 12,22 Sekunden und kann durchaus stolz auf sich sein. Auch Moritz Zeit von 12,90 Sekunden kann sich durchaus sehen lassen.

Nachdem die 100 Meter gelaufen waren ging es für zwei unserer Athleten noch auf zum 400 Meter Sprint, für Amelie war dies ihr erster Wettkampf über 400 Meter und sie kann mit einer Zeit von 68,81 Sekunden echt zufrieden sein. Auch für Marc lief es im wahrsten Sinne des Wortes sehr gut, mit einer Zeit von 57,08 Sekunden konnte er sich zu den letzten Jahren deutlich steigern.

Clemens (Mitte) auf den 800m

Zum Abschluss liefen Laurenz, Clemens und Puria noch die 800 Meter. Clemens lief dabei eine starke Zeit von 2:08,14, Laurenz 2:23,95 und Puria lief eine Zeit von 2:27,85. Alle Zeiten können sich durchaus sehen lassen und sind ein echt guter Start in die Saison.

Zu all diesen Zeiten wird der starke Zusammenhalt und der Teamsprit beigetragen haben, denn alle die nicht gelaufen sind, haben ihre Teamkollegen tatkräftig angefeuert und unterstützt. Vielen Dank für diesen wunderbaren Abend in Wiesbaden und auf noch viele weitere Wettkämpfe. (Johanna)

Ergebnisse gibt es bei Leichtathletik.de, Bilder auf Flickr

Abendsportfest Pfungstadt Mai 2022

Vergangenen Mittwoch wurde das erste Abendsportfest diesen Jahres in Pfungstadt veranstaltet. Auch wenn die Witterungsbedingungen nicht gerade optimal waren, gingen elf VfLer an den Start, um ihre Bestleistungen weiter zu optimieren. Neben den Laufveranstaltungen wurde Speerwurf angeboten, den einige wahrnahmen, um auch Bestleistungen aufzustellen. 

Während es noch stark regnete, machten Johanna, Liv und Paula den Beginn beim Sprint sowie Emma und Felina beim Speerwurf. Nach kurzer Verzögerung beim Sprint fiel der erste Startschuss. Kurz darauf waren Johanna, Liv und Paula schon dran. Nach einem Probestart ging es los: Alle kommen gut aus dem Block, aber verpassen ihre bisherige Bestzeit leider. Alle drei sind jedoch noch motivierter für die kommenden Wettkämpfe.

Zur gleichen Zeit beendeten Emma und Felina das Einwerfen und der Wettkampf begann. Emma legte mit ihren ersten beiden Würfen eine gute Tendenz hin, konnte diese aber leider nicht mehr ausbauen und musste sich mit – für das Wetter echt guten – 31,24m zufrieden geben. Felina fand keinen richtigen Start, verbesserte sich aber hinten raus und warf beim letzten Versuch 26,30m. Auch bei ihr leider noch keine Bestleitung, was definitiv dem Wetter geschuldet war. 

Felina und Emma beim Einwerfen

Im Anschluss waren Tim und Moritz – beide im gleichem Lauf – bei den Männern über 100m an der Reihe. Der Start war bei beiden gut: Tim – als der mit Abstand jüngste im Lauf – ließ sich ordentlich ziehen und konnte 13,49 Sekunden nach dem Startschuss seine neue Bestzeit feiern. Tims Potenzial im Sprint ist definitiv erkennbar, sodass Trainer und Athlet auf die kommenden Wettkämpfe gespannt sind. Moritz konnte mit 12,88 Sekunden leider keine neue Bestzeit laufen. 

Tim (rechts) beim Sprint

Als das Wetter langsam besser wurde, stellten sich Felina, die wegen Speer keine 100m laufen konnte, und Johanna auf die 200m ein. Beide liefen voll los und konnten dieses Tempo mit Hilfe der anfeuernden VfLer halten, sodass es schließlich für beide auf eine neue persönliche Bestzeit herauslief. (Johanna: 29,83 Sekunden, Felina: 30,49 Sekunden) 

Tim und Moritz gingen nun zum Speer-Wettkampf der Männer. Beide warfen relativ konstant, brauchten allerdings noch einen Ausreißer nach oben für eine starke Bestleistung. Letztendlich gelang es beiden: Moritz warf 35,36m und Tim 28,67m. Beide sind völlig zufrieden und motiviert für die nächsten Wettkämpfe. 

Nun regnete es gar nicht mehr, was den 800m-Läufern (Clemens, Puria und Laurenz) zugute kam. Puria und Laurenz wurden mit einer ähnlichen Zeit gemeldet, dass sie in einen Lauf kamen – es sollte spannend werden. Nachdem sich alle drei ordentlich aufgewärmt hatten ging es an den Start. Clemens, der aktuell völlig im 800m-Fieber ist, war in einem schnellerem Lauf mit einer schönen Gruppe, die ordentlich Tempo gemacht hat – perfekte Bedingungen für eine neue Bestzeit. Mit seinem Schlussspurt konnte er sogar noch einen Konkurrenten überholen und lief so mit 2:07,58 Minuten eine deutliche Bestzeit. Nach ihm waren Puria und Laurenz am Start, welche sich vorher nicht ganz auf eine gemeinsame Strategie einigen konnten, weil beide schneller sein wollten als der Andere. So lief jeder sein eigenes Rennen: Laurenz sortierte sich an dritter Position und Puria etwas weiter hinten ein. Laurenz ließ sich mit ziehen und schaffte so sein Ziel von 72“-Runden problemlos. Auf der Zielgeraden schien es als würde ihn ein Konkurrent von hinten überholen, allerdings konnte Laurenz mit seinem Schlussspurt beide überholen und seine neue Bestzeit von 2:23,21 Minuten feiern. Bei Puria lief es leider aufgrund mehrerer Faktoren nicht so optimal, sodass er sich mit 2:28,02 Minuten zufrieden geben musste.

Puria (217) und Laurenz (219) auf den 800 Metern

Gegen Ende der Veranstaltung lief Christoph 3000m. Nachdem er auf der noch nassen Bahn kleine Startschwierigkeiten hatte, war er während des Laufens nicht mehr zu bremsen: Er hing sich an jemanden dran und lief problemlos 78“-Runden los und schaffte es, obwohl er etwas langsamer wurde, erstmals mit 9:57,74, unter 10min die Ziellinie zu überqueren. Gratulation!

Alles in allem kann heute jeder mit seinen Leistungen zufrieden sein. Nach diesem Wettkampf ist definitiv die Neugier geweckt, was bei den nächsten Wettkämpfen noch möglich ist. Schade, dass das Wetter erst gegen Ende mitgespielt hat. 

Vielen Dank an den Ausrichter – das Abendsportfest in Pfungstadt ist immer wieder ein Highlight für Athleten und Trainer! (Laurenz)

Ergebnisse gibt es bei Leichtathletik.de, Bilder bei Flickr.

Sprung- und Wurftag Stadtallendorf – gelungener Saisoneinstieg

Für etliche Athleten des VfL aus allen Altersklassen von der U12 bis zu den Aktiven startete die Freiluftsaison Ende April mit dem Sprung- und Wurftag in Stadtallendorf. Auf der Anlage im Herrenwaldstadion ging es beim Speerwurf um die Kreismeistertitel, daneben gab es noch Sprünge und für die jüngeren Ballwurf.

Margarethe beim Ballwurf

Dabei gab es in der W11 gleich einen Doppelsieg für den VfL: Margarethe siegte mit 21,50m, auf Platz 2 landete Lilly mit einer Steigerung von Versuch zu Versuch auf 18,00m. Das gleiche gelang in der M11 Johannes mit 30,50m und Ben mit 25,00m. In den jüngeren Altersklassen waren es insgesamt erfreulich viele Teilnehmer, mit dem Alter nimmt es dann leider etwas ab.

Dass verstärktes Speerwurftraining Früchte trägt, zeigte Emma mit einer Verbesserung ihrer Bestleistung um etwa 5 Meter auf 34,12m, was Platz 2 bedeutete. Bei den Männern konnte Clemens mit 36,04m den Kreismeistertitel gewinnen; Moritz wurde mit etwa 3m weniger 4.

Für den Saisoneinstieg eine gelungene Veranstaltung, bei den nächsten Wettkämpfen gibt es bei Wetter und Leistungen bestimmt noch Steigerungen! (Clemens)

Ergebnisse gibt es bei leichtathletik.de, Bilder leider keine

Regionsmeisterschaften Blockwettkampf – schlechte Bedingungen, starke Leistungen

Nach einem langen Winter und dem Trainingslager in Italien war es Ende April endlich soweit: Die hoffentlich erste normale Saison seit 2019 begann für uns bei verschiedenen Wettkämpfen. Für die U14 und U16 ging es nach Gießen zu den Regionsmeisterschaften Blockwettkampf. Eigentlich waren wir mit einer großen Gruppe am Start – aus verschiedenen Gründen blieb am Ende nur eine kleine Gruppe von vier VfLern über, die dem Regenwetter trotzte.

Los ging es über die Hürden: Im Dauerregen, der sich bis Mittag halten sollte, ging der Wettkampf für Thies alles andere als optimal los. Er kam gar nicht gut aus dem Block und brach das Rennen vor der zweiten Hürde ab. Im Speerwurf lief es dann zwar besser – auf knapp 20m konnte er das 600g schwere Wurfgerät schleudern – aber drei ungültige Versuche im Weitsprung vermiesten ihm den Wettkampf richtig. Enstprrechend frustriert trat er zu den letzten beiden Disziplinen dann auch nicht mehr an.

Bei Lorenz lief es besser: Für ihn war es der erste echte Wettkammpf seit über zwei Jahren. Über die Hürden war ihm die Unsicherheit noch anzumerken, in den weiteren Disziplinen lief es dann aber gut, bis es zum Abschluss zum Hochsprung ging. Anders als in der Ausschreibung angekündigt, wurden die Meldeleistungen nicht berücksichtigt, sodass die Einsteigshöhe von 1,22m für Lorenz leider schon zu hoch war. Dennnoch kann er am Ende mit seiner Leistung zufrieden sein und motiviert in die nächsten Wettkämpfe gehen.

Ebenfalls im Block Sprint/Sprung war Tim am Start. In den letzten Monaten hat er so motiviert wie wohl kaum jemand anders bei uns trainiert und war entsprechend heiß auf den Wettkampf. Über die Hürden fackelte er direkt ein Feuerwerk ab und erreichte das Ziel nach 13,20sec. Das war für ihn nicht nur eine deutliche Bestzeit, sondern auch die punktestärkste Disziplin in der Endabrechnung. Auch in den anderen Disziplinen lief es für ihn wie am Schnürchen: Am Ende vollbrachte er das Kunststück in fünf Disziplinen fünf neue Bestleistungen aufzustellen und kam am Ende auf 2192 Punkte, was den zweiten Platz in der Region bedeutete.

Im Block Lauf stellte Laurenz sich der Herausforderung nach einem langen Tag noch 2000m zu laufen. Mit einem soliden Einstieg über die Hürden und einem Ballwurf im Rahmen dessen, was zu erwarten war, legte er den Grundstein für seinen zweiten Platz. Vor allem im Weitsprung übertraf er seine Erwartungen mit 4,73m deutlilch und kann in den nächsten Wettkämpfen in Richtung 5m schielen. Über 2000m absolvierte er die erste Runde zwar deutlich zu schnell, konnte aber dennoch sein Tempo halten und benötigte am Ende 7:10min. 2161 Punkte sind am Ende das Ergebnis des erfolgreichen Wettkampfes.

Als Sahnehäubchen gab es am Ende noch den Mannschaftstitel für Lorenz, Tim und Laurenz – auch wenn hier leider keine Konkurrenz am Start war, ein Ergebnis, das man gerne mitnimmt.

Leider nicht so erfreulich war neben dem Wetter die Organisation des Wettkampf: Kurzfristige Zeitplanänderungen, die nicht kommuniziert werden, teilweise chaotische und fehlerhafte Protokolle und Anfangshöhen, die in der Ausschreibung anders genannt wurden, sind einfach schade und vermeidbar! Trotzdem freuen wir uns über jedes Wettkampfangebot und werden nicht zum letzten Mal in Gießen zu Gast gewesen sein! (Jakob)

Ergebnisse gibt’s hier, Bilder dieses Mal leider keine.

Trainingslager Riccione – eine Woch Training unter der italienischen Sonne

Am Freitag, den 8.4.2022, machten sich elf Athletinnen und Athleten der U16, U18 und U20  mitsamt ihrer Trainer Jakob und Clemens auf den Weg ins Trainingslager. Anders als in den vergangenen Jahren, verbrachten wir unsere Zeit diesmal nicht in Deutschland, sondern fuhren über die deutsche Grenze hinaus inklusive vollbepackter Vereinsbusse bis nach Italien. Genauer gesagt ging es für uns nach Riccione, einer Kleinstadt direkt an der Adria gelegen, mit ca. 35.000 Einwohnern.

Gegen 18:30 Uhr versammelten wir uns am Vereinsheim, verstauten unsere Koffer, allerhand „Leichtathletik-Equipment“, angefangen von Hürden bis hin zu Speeren, und fuhren danach los. Nach einer etwa dreizehnstündigen Fahrt, bei der die meisten nicht     unbedingt von sich behaupten können viel geschlafen zu haben, erreichten wir am nächsten Morgen das „Hotel Arizona“, in welchem wir die nächsten 8 Tage untergebracht sein würden. Nachdem die Zimmer bezogen wurden, nutzten einige von uns die perfekte Lage unserer Unterkunft in Strandnähe aus, und erkundeten das Meer und die nähere Umgebung. Voller Tatendrang absolvierten wir dort noch am gleichen Tag unsere erste Trainingseinheit. Neben dem Strand, welcher viele Möglichkeiten für unterschiedlichste Trainingsinhalte bot, konnten wir zudem das nahegelegene Stadion nutzen. Dort standen uns zusätzlich zur normalen Laufbahn eine Hochsprunganlage, mehrere Weitsprunganlagen und eine in der Nähe liegende Speeranlage zur Verfügung. Das stellte die besten Voraussetzungen für ein blockspezifisches Training dar, welches in diesem Trainingslager im Vordergrund stand. Die erste Trainingseinheit begann am Vormittag und die zweite am Nachmittag. Zwischen den beiden Trainings wurde uns Zeit zur Verfügung gestellt, in der wir uns frei entfalten konnten.

An manchen Tagen standen nicht nur sportliche Aktivitäten auf dem Programm, sondern auch das Erkunden und Kennenlernen des Umfeldes. So unternahmen wir beispielsweise einen Ausflug nach San Marino, den drittkleinsten Staat Europas, welcher innerhalb 30 Minuten mit dem Auto zu erreichen war. Dort verbrachten wir unseren Tag, wobei das Besichtigen der für San Marino als Wahrzeichen stehende drei Türme nicht ausgelassen wurde.

Ein weiterer Ausflug führte uns am vorletzten Tag nach Rimini, wo wir in Kleingruppen die Stadt besichtigten und ein italienisches Eis natürlich nicht fehlen durfte:)

Insgesamt war das Trainingslager ein voller Erfolg. Wir hatten ganz viel Spaß, konnten das sonnige Wetter in vollen Zügen genießen und uns in vielen Bereichen sportlich weiterentwickeln. Es ist immer wieder so schön die Sportbegeisterung zu teilen, gemeinsam neue Ziele zu erreichen und an diesen zusammen zu wachsen.

Und schon jetzt freuen wir uns auf weitere Trainingslager, welche wir zusammen verbringen werden. (Amelie)

Bilder gibt’s bei Flickr

Kampfrichter – ohne sie läuft nichts!

Seit ein paar Jahren wird an dieser Stelle mit tollen Artikeln, scharfen und unscharfen Fotos und langen und kurzen Ergebnislisten über die Leistungen unserer immer mehr werdenden Athletinnen und Athleten bei Wettkämpfen drinnen und draußen berichtet. Die Trainerinnen und Trainer werden mit Lob, Ansporn oder auch mal Kritik erwähnt. Aber was wäre, wenn es nicht auch diejenigen gäbe, die die gelaufenen Minuten, die gesprungenen und geworfenen Meter messen und so für eine gerechte Vergleichbarkeit der Leistungen sorgen?

Und hier kommen die Kampfrichter in’s Spiel. Traditionsgemäß gibt es zu wenige davon. Auch im Leichtathletikkreis Marburg-Biedenkopf wurde der Mangel lange beklagt. Es gab ein paar Eltern und Athletinnen der Abteilung, die sich gerne als Kampfrichter in das Sportgeschehen einbringen wollten, und im November letzten Jahres wurde endlich vom Kreis eine entsprechende zweitägige Schulung im Vereinsheim angeboten. Daran nahmen sieben Abteilungsmitglieder und vier Interessierte anderer Vereine teil. Wir lernten das kleine Taschenbuch „Internationale Wettkampfregeln“ kennen, lernten, dass beim Rundenzählen in’s Rundenzählprotokoll nicht nur die gelaufenen Runden, sondern auch die Durchgangszeiten eingetragen werden, dass ein Hochsprungversuch nur gültig ist, wenn auf einem Bein, nicht mit beiden, abgesprungen wird, dass beim Ballwurf die geworfene Weite immer auf den halben Meter unter der geworfenen Weite heruntergerundet in’s Protokoll eingetragen wird und viele andere interessante und wichtige Details mehr.

Auf diese Weise gut vorbereitet und motiviert haben die meisten von uns seit Jahresbeginn schon einige Kampfrichtereinsätze in der Halle in Stadtallendorf absolviert. Als Neulinge wurden wir erstmal von erfahrenen Kampfrichtern prima unterstützt und bekamen geduldig noch einiges erklärt. Diese ersten Einsätze haben uns allen Spaß und Lust auf weitere Einsätze in der beginnenden Freiluftsaison gemacht. Wir haben gemerkt, dass es wichtig ist, auf der einen Seite die Regeln zu beachten und durchzusetzen, auf der anderen Seite aber auch mit den Athletinnen und Athleten und Trainerinnen und Trainern zu kommunizieren und für eine gute Wettkampfatmosphäre zu sorgen.

Jetzt hoffen wir, dass es auch in diesem Jahr eine weitere Kampfrichterschulung geben wird und sich noch weitere Abteilungsmitglieder finden, die Lust haben, ab und an ein Wochenende im Stadion zu verbringen und mitzuhelfen, dass Wettkämpfe durchgeführt werden können. (Marlis)

KiLa Wettkampf Stadtallendorf – U10 feiert deutlichen Sieg

Nach mehr als zwei Jahren ohne KiLa war es heute endlich wieder so weit: In der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf fand der erste von vier Wettkämpfen für den KiLa-Cup des Kreises statt. Auch wenn corona- und krankheitsgeplagt etliche Absagen die Planung erschwerten, konnten wir am Ende mit einem kompletten U10-Team an den Start gehen. In der U8 startete Jonas als Gaststarter bei Wallau, da auch hier zu wenige Kinder für ein komplettes Team zusammen gekommen waren.

In der U10 kann es dieses Jahr eigentlich nur ein Ziel geben: Den Cup endlich mal nach Marburg holen. Unser wohl stärkster Jahrgang – 2013 – ist dieses Jahr noch in der KiLa unterwegs und Annnika als Trainerin ist mindestens genau so motiviert wie die Kids, ganz vorne anzugreifen. Dafür galt es heute den ersten Schritt zu machen und sich vorne zu platzieren. Bei der Weitsprungstaffel gibt es zwar kein direkt erkennbares Gegeneinander, aber dennoch ging es hier von Anfang an richtig zur Sache und es wurde Punkt um Punkt gesammelt. Mit rund 20 Punkten Vorsprung vor den Löwen aus Stadtallendorf konnte hier der erste Disziplinsieg erreicht werden. Ähnlich im Medizinballstoßen: Ohne direkte Konkurrenz fällt es manch einem schwer, das Allerbeste rauszuholen – dennoch stand auch hier am Ende ein erster Platz zu Buche.

Im Hindernissprint gab es dann das direkte Aufeinandertreffen mit den FlitzKids aus Kirchhain. Waren beide Teams am Anfang noch gleichauf, konnten unsere Wölfe sich mit jeder Bahn ein bisschen weiter lösen und am Ende in drei Minuten insgesamt 101 Hindernisse überlaufen. Mit vier Punkten Vorsprung bedeutete das den nächsten Disziplinsieg. Damit war nur noch der Biathlon übrig – war vor allem das Werfen früher nicht unbedingt unsere Spezialität, lief es jetzt vom ersten Meter an richtig gut: Keine einzige Strafrunde im gesamten Rennen waren der Grundstein für den letzten Einzelsieg. Dass mit vier Einzelsiegen auch der Gesamtsieg bei dieser ersten KiLa der neuen Saison nach Marburg ging, ist folgerichtig.

Die Freude der Kinder, das Glänzen in den Augen bei der Siegerehrung – aber auch ganz unabhängig vom sportlichen Erfolg die Atmosphäre in der Halle, die Möglichkeit, endlich wieder KiLa-Wettkämpfe zu machen und einfach die Freude am Sport – all das einmal mehr Werbung pur für Kinderleichtathletik! (Jakob)

Bilder gibt es hier, Ergebnisse hier.

RM Langstrecke – auch als Ausrichter ein voller Erfolg

Dass es sportlich gut läuft ist immer das eine, das andere ist aber der reibungslose Ablauf und die ordentliche Durchführung einer Veranstaltung. In den letzten Jahren haben wir ja schon die eine oder andere Veranstaltung ausgerichtet und mit einer ganzen Reihe an Veranstaltungen wolle wir da auch dieses Jahr wieder anknüpfen. Los ging es mit den Regionsmeisterschaften Langstrecke.

Schon beim Blick auf die Meldelisten war klar, dass es eine richtig gute Veranstaltung werden kann: Knapp 180 Voranemldungen verteilt über alle Läufe und gleich 33 Meldungen für die 5000m waren mehr als wir erwartet hatten. Wenn auch weite Anreisen aus Dortmund, Hanau und Hünfeld in Kauf genommen werden, um bei uns zu laufen, ist das natürlich ein Grund zur Freude!

Insgesamt waren rund 30 Vfler zur Durchführung der Veranstaltung im Einsatz: Egal ob bei der Zeitnahme, beim Kuchenverkauf, beim Rundenzählen, im Wettkampfbüro oder als Streckenposten beim Stadioncross – alles lief glatt und wir können auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken! (Jakob)

RM Langstrecke – erfolgreiche VfLer im eigenen Stadion

Große Starterfelder, tolles Wetter, ein volles Stadion – ein Tag wie gemalt zum Einstieg in die Freiluftsaison. Über 30 Vfler nutzen den Wettkampf vor der Haustür um ihre Leistung auf den längeren Strecken unter Beweis zu stellen.

Los ging es mit dem Stadioncross der U8. Für die Jüngsten galt es eine Runde über das Stadiongelände zu absolvieren und dabei erste Wettkampfluft zu schnuppern. Auch wenn hier nur ein kleines Feld von acht Kindern am Start war, kam dank der vielen anfeuernden Eltern richtig Wettkampfstimmung auf. Bei den Mädchen konnten Leila und Mathilda einen Doppelsieg feiern, bei den Jungs reichte es für Gabriel und Anton für den zweiten und dritten Platz.

Eine Altersklasse weiter war dann mit 28 Kindern ein riesiges Starterfeld unterwegs. Wie schon letzte Woche beim Crosslauf stürmte Frieda bei den Mädchen vorneweg und konnte sich den nächsten Sieg sichern. Direkt hinter ihr kam mit Clara die nächste VfLerin ins Ziel. Bei den Jungs gab es ein sehenswertes Finish zwischen Florian und Elias. Auf der Zielgerade konnte Florian sich noch an Elias vorbeischieben und so den Sieg sichern. Das VfL-Podium komplettierte Samuel, der für die rund 1200m knap 10sec länger benötigte.

In der U12 war dann mit wiederum knapp 30 Kindern die längste Strecke im Stadioncross zu bewältigen: 1800m über das Gelände des Stadions verlangten den Kindern alles ab. Auch wenn hier Athletinnen und Athleten aus anderen Vereinen ganz nach oben auf’s Podest steigen durften, sind die Leistungen unserer Kinder richtig gut: Margarete mussste sich nur einer Konkurrentin geschlagen geben und wurde mit dem Silberrang belohnt. Bei den Jungs konnten Aaron, Milan und Felix ein starkes Mannschaftsergebnis abliefern und sich alle drei in den Top8 platzieren.

Ab der U14 ging es dann auf die Rundbahn: Je nach Geschlecht und Altersklasse 2000m, 3000m oder 5000m. Der Wind machte es den Athletinnen und Athleten hier nicht ganz einfach, gleichmäßig zu laufen, dennoch sind am Ende viele neue Bestzeiten für VfLer herausgekommen. In der W13 steigerte Ronja sich im Laufe des Rennens über 2000m langsam und erreichte in 8:10,5min den dritten Platz. Frederik und Thomas erliefen in der M12 über die gleiche Distanz einen Doppelsieg in 7:54,1min (Frederik) und 8:08,4min (Thomas). Einen Kilometer weiter ging es für Laurenz on der M15. Auch wenn ihm auf der zweiten Rennhälfte etwas langsamer wurde, konnte er das selbstgesteckte Ziel von 11min mit 10:56,8min unterbieten. Ebenfalls ganz nach vorne ging es für Amelie: In einem spannenden Rennen konnte sie sich am Ende mit weniger als einer Sekunde Vorsprung den Regionstitel sichern.

Über 5000m war dann spontan Julia am Start. Eine Lernpause für ihr anstehendes Examen nutze sie für das Rennen und genoss die Atmosphäre im Stadion. Zeit und Platzierung waren für sie unbedeutend. Anders bei unseren Männern: Puria wollte nach einem misslungenen Versuch letztes Jahr endlich die 20min-Marke unterbieten. Nach drei Wochen mit Verletzung und Krankheit musste er aber auf der zweiten Rennhälfte erkennen, dass dazu noch die Form fehlt und war mit 20:11,4min nicht wirklich zufrieden. Anders bei Christoph: Eine deutliche Verbesserung auf 18:02,8min lassen auf eine 17er-Zeit noch in diesem Jahr hoffen. Für Christian stoppte die Uhr nach 21:58,5min.

Alles in allem wieder ein tolles Event: Viele zufriedene Kinder, einige neue Bestzeiten, tolle Stimmung im Stadion – davon gerne mehr in den nächsten Monaten! (Jakob)

Ergebnisse gibt’s hier, Bilder hier, hier und hier.

Lahn-Dill Cross – drei Titel für den VfL

Strahlender Sonnenschein, eine abwechselungsreiche Strecke, große Starterfelder – diese optimalen Rahmenbedingungen nutzen 20 VfLer bei den Lahn-Dill-Crossmeisterschaften in Linden zum Abschluss der Crosssaison.

Auch wenn die Männer heute stärker vertreten waren, waren es unsere Mädchen und Frauen, die Titel mit nach Hause nehmen konnten: In der U10 platzierte Frieda sich auf der knapp einen Kilometer messenden Strecke nach vorsichtigem Beginn am Ende ganz vorne. Ihre Mutter war eine von zwei Vflerinnen auf der Mittelstrecke. Auch wenn das Laufen bei ihr aktuell weniger im Mittelpunkt steht, war Sarah mit ihrer Leistung völlig zufrieden. Ebenfalls zufrieden war Amelie: Eigentlich auf den Sprintstrecken unterwegs wagte sie den Ausflug ins Gelände und schlug sich richtig gut.

Den zweiten Titel gab es für Margarete in der U12. Auf der Strecke über schmale Trails und Wiesenwege musste sie zwar einer Athletin aus Hünfeld den Vortritt lassen – da Hünfeld aber nicht zur Region Lahn-Dill gehört, darf Margarete sich jetzt Regionsmeisterin nennen. Bei den Frauen auf der Langstrecke erging es Julia ebenso: Als zweite im Lauf durfte sie sich über den Titel freuen. Für sie war es nach langer Wettkampfpause ein kleines Comeback, auch wenn sie aktuell nicht mehr so ambitioniert unterwegs ist wie vor Corona.

Für die Jungs gab es zwar keine Titel, dafür aber eine ganze Reihe an Podestplätzen: Egal ob U10, U12, U14 oder U16 – mindestens ein Vfler durfte immer auf dem Podest Platz nehmen. Unsere größte Gruppe war auf der Mittelstrecke der Männer unterwegs: Gleich vier VfLer nahmen die rund 3,5km in Angriff und waren am Ende alle mit ihren Leistungen zufrieden.

Für uns also insgesamt ein erfolgreicher Ausflug nach Linden: Drei Titel, eine ganze Reihe an Podestplätzen, viele zufriedene Gesichter, einfach eine schöne Veranstaltung! (Jakob)

Ergebnisse gibt’s bei myraceresult, Bilder wie immer bei Flickr.