Während in den letzten Jahren vor allem unsere Aktiven-Gruppe in Pfungstadt am Start war, ging es dieses Jahr für einen bunten Mix in den Ort nahe Darmstadt: Ferdinand Kreiling bei den Männern über 100m und 200m, David Konrad ebenfalls bei den Männern im Kugelstoßen, seitens der Masters Moritz Ernst auf den gleichen Strecken wie Ferdinand sowie ein Quintett bei den SchülerInnen über 800m: Oskar Visekruna, Milan Könnemann, Florian Erb, Antonia Hoß und Frieda Krause.
Bei den Sprints ging es für Ferdinand schon auf der kurzen Strecke richtig schnell los: Trotz eines kleinen Stolperers in der Beschleunigung konnte er seine Bestzeit auf 11,71sec steigern. Auf der doppelt so langen Strecke ließ er direkt die nächste Bestmarke folgen – dieses Mal noch deutlicher. Von zuvor 24,17sec steigerte er sich um fast eine halbe Sekunde auf starke 23,70sec. Bei Moritz reichte es wenige Tage vor den Deutschen Masters-Meisterschaften zwar nicht ganz für neue Bestzeiten, mit 12,84sec und 26,10sec ist er dennoch zufrieden und fährt selbstbewusst nach Mönchengladbach. Davids Fokus liegt derzeit verletzungsbedingt auf dem Kugelstoßen. Dort steigert er sich fast von Wettkampf zu Wettkampf und konnte daran auch in Südhessen anknüpfen: 9,67m setzen den positiven Trend fort.
Bekannt ist Pfungstadt vor allem für seine Mittelstrecken. In Feldern voller Top-Läufer dürfen dort aber auch ambitionierte NachwuchsathletInnen mitlaufen. Gerade beim ersten Start ist das etwas Besonderes – so auch für unsere SchülerInnen. Bei den Mädchen brachte das leider nicht ganz die erhofften Ergebnisse. In einem eher unrhythmischen Rennen hatten es beide nicht einfach, Frieda konnte auf dem Schlussviertel nicht mehr zulegen. 2:45,31min sind einige Sekunden langsamer als erhofft. Bei Antonia lief es etwas besser, 2:41,80min sind aber ebenfalls nicht ganz das, was sie sich vorgenommen hatte. Zeitlich mit 2:44,12min platzierte sich Milan genau zwischen den beiden. Aber auch bei ihm blieb die erhoffte „Pfungstadt-Magic“ aus.

Anders bei den beiden verbleibenden Jungs: Oskar machte vom ersten Meter an sein eigenes Rennen und setzte sich früh deutlich vom Feld ab. Diese Position konnte er bis zur 600m-Marke behaupten, bevor ihm ein einziger Konkurrent auf der Zielgeraden noch einmal gefährlich nahekam. Auch wenn es am Ende nicht ganz zum Laufsieg reichte, ist die neue Bestzeit von 2:11,02min extrem hoch einzuschätzen. Für Florian ging es darum, endlich die Marke von 2:30min zu unterbieten. In einem starken und gleichmäßigen Rennen gelang ihm eine Punktlandung: 2:29,86min bedeuten das Erreichen eines lange verfolgten Ziels.
Auch wenn nicht alles wie gewünscht lief – der Ausflug nach Pfungstadt hat sich auch dieses Mal wieder gelohnt. (Text und Bilder: Jakob)









