Aktuelle Trainingssituation

Durch die erneuten Einschränkungen durch die Gesetzeslage ergeben sich in den Gruppen folgende Situationen:

  • U8: Das Training findet in Kleingruppen nach vorheriger Anmeldung statt. Ein Probetraining ist grundsätzlich möglich. Dazu bitte vorab Kontakt mit Annika aufnehmen
  • U10: Das Training findet in Kleingruppen nach vorheriger Anmeldung statt. Ein Probetraining ist aktuell leider nicht möglich.
  • U12: Das Training findet in Kleingruppen statt. Ein Probetraining ist grundsätzlich möglich. Dazu bitte vorab Kontakt mit Moritz aufnehmen.
  • U14: Das Training findet in Kleingruppen statt. Ein Probetraining ist grundsätzlich möglich. Dazu bitte vorab Kontakt mit Vera aufnehmen.
  • U16: Das Training findet in Kleingruppen statt. Ein Probetraining ist grundsätzlich möglich. Dazu bitte vorab Kontakt mit Jakob aufnehmen.
  • U18/U20: Das Training findet in Kleinstgruppen statt. Ein Probetraining ist grundsätzlich möglich. Dazu bitte vorab Kontakt mit Clemens aufnehmen.
  • Zirkeltraining: Das Training kann aktuell leider nicht stattfinden.
  • Lauftraining: Das Training findet nach Absprache statt. Bei Interesse bitte Kontakt mit Jakob aufnehmen.

Wir hoffen, dass es bald wieder wie gewohnt weitergehn kann!

Infomail Wiedereinstieg

Liebe Athletinnen und Athleten, liebe Eltern,

nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten hat die Landesregierung im Laufe der letzten Woche Lockerungen der Corona-beschränkungen im Sport mit Kindern und Jugendlichen beschlosssen. Das bedeutet, dass wir  in Teilen endlich wieder starten können.

Bis Ostern  trainieren wir noch in den Gruppen des letzten Jahres (die Jahrgänge findet ihr unten auch nochmal), nach den Osterferien findet dann der Wechsel statt. Das heißt, dass jeweils der ältere Jahrgang in die nächste Altersklasse  rutscht. Beispielweise trainieren die Kinder aus dem Jahrgang 2011, die dieses Jahr zehn werden, dann nicht mehr in der U10, sondern in der U12. Dazu kommt dann aber nochmal eine gesonderte Mail.

In den einzelnen Gruppen findet kommende Woche folgendes Training statt:

  • U8 (2013/2014): Anmeldung bis Dienstag bei Annika per Mail (Pfeiffem@students.uni-marburg.de), Begrenzung der Gruppengröße
    • Termin 1: Donnerstag 16:00
    • Termin 2: Donnerstag 17:00
  • U10 (2011/2012): Offenes Training ohne Begrenzung der Gruppengröße, bei Fragen an Vera wenden (veracelinakaruyanik@gmail.com)
    • Termine 1: Dienstag 17:00-18:30
    • Termin 2: Donnerstag 17:00-18:30
  • U12 (2009/2010): Offenes Training ohne Begrenzung der Gruppengröße, bei Fragen an Moritz wenden (moritz@leichtathletik-marburg.de)
    • Termin 1: Montag 16:00-17:00
    • Termin 2: Dienstag 16:00-17:00
    • Termin 3: Mittwoch 16:00-17:00
    • Termin 4: Donnerstag 16:00-17:00
    • Termin 5: Freitag 16:00-17:00
  • U14/U16 (ab 2008): Bei Fragen an Jakob wenden (info@leichtathletik-marburg.de)
    • Termin 1: Dienstag 15:00-16:30 (Anmeldung über dieses Excel-Dokument)
    • Termin 2: Dienstag 16:30-18:00 (Anmeldung über dieses Excel-Dokument)
    • Termin 3: Freitag 14:30-16:00 (Offenes Training für alle, die noch nicht 15 sind – wer 15 ist, bitte vorher per WhatsApp bei Jakob anmelden)
    • Termin 4: Sonntag 15:30-17:00 (Offenes Training für alle, die noch nicht 15 sind – wer 15 ist, bitte vorher per WhatsApp bei Jakob anmelden)
  • U18/U20: Training weiterhin nach individueller Absprache (ggf. per WhatsApp bei Clemens melden)

Für die Älteren von euch gelten nach wie vor die bekannten Regeln. Das Stadion ist ganz normal benutzbar und wenn ihr Material nnutzen wollt, meldet euch, dann finden wir auch dafür eine Lösung.

Ich hoffe, dass die Lockerungen von Dauer sind und wir in den kommenden Wochen dann hoffentlich wieder mit allen Gruppen vollumfänglich trainieren dürfen!

Sportliche Grüße

Jakob

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Laufherbst 2020 – Arne erfolgreich in Nordhessen

Für Arne gab es im September eine kurze und knackige Saison: Vier Rennen innerhalb von drei Wochen – und dann gleich alles dabei: 10km auf der Straße in Heiligenstadt, danach 5000m auf der Bahn in Göttingen, dann 800m auf der Bahn in Baunatal und als Abschluss die Hessischen Berglauf-Meisterschaften in Kassel.

Ganz kurzfristig erfuhr Arne erst am frühen Morgen des Renntages, dass er in Heiligenstadt starten kann. Als Erster musste er dannn auch auf die Strecke gehen, die weiteren Teilnehmer starteten dann in 15sec-Abständen. Ein unmittelbarer Vergleich wurde dadurch schwer, trotz Wendepunktstrecke ließ sich kaum abschätzen ob die Konkurrenz langsamer oder schneller unterwegs ist. Im Ziel zeigte die Uhr dann 33:47min an – nach ein paar Minuten war dann klar, dass diese starke Zeit für den zweiten Platz reichen sollte. Fazit des ersten Rennens unter Corona-Bedingungen: schöne Veranstaltung, gute Umsetzung trotz Corona und mit der Zeit ist Arne auch zufrieden.

Nur drei Tage später dann der nächste Start: Dieses Mal auf der Bahn. Seit langer Zeit sollte es der erste Bahnwettkampf werden – beim Einlaufen sah es aber nicht so aus, als ob es auch erfolgreich werden sollte: Müde Beine und muskuläre Probleme nach dem Lauf drei Tage zuvor machten wenig Hofffnung auf eine schnelle Zeit. Bei optimalen Bedingungen kam es dann aber (wie so oft) viel besser als erwartet: Vom Start an lief es richtig gut, das erste Renndrittel konnte Arne in einer Gruppe mitschwimmen und am Ende blieb die Uhr nach neuer Bestzeit von 16:03,89min stehen.

Weiter ging es dann in Baunatal über 800m – früher Arnes Paradestrecke war der Umstieg auf die kürzeren Strecken auch im Training jetzt ungewohnt. Leider war die Organisation dann auch nicht so zufriedenstellend wie in Göttingen und Heiligenstadt: Nicht nachvollziehbare Laufeinteilungen und Verzögerungen beim Start sorgten schon vorm dem Start für eine schlechte Stimmung. Die Zeit von 2:04,45min war dann am Ende auch nicht ganz das, was Arne sich vorgenommen hatte – angesichts der Umstände ist die Zeit dann aber doch nicht so schlecht, wie sie auf den ersten Blick wirkt.

Als letztes standen dann noch die Hessischen Meisterschaften im Berglauf am Herkules in Kassel auf dem Programm. Hier erfolgte der Start in 10er-Gruppen, die jede Minute losgeschickt wurden. Eingeteilt anhand von 10km-Bestzeiten hatte Arne das Glück in der ersten (also schnelllsten) Gruppe starten zu dürfen. Am Anfang hielt er sich zurück, konnte so die steilsten Passagen gut meistern, auch ein zwischenzeitliches Tief überstehen und erreichte das Ziel mit dem Gefühl, ein gutes Rennen gemacht zu haben. Da nicht alle Athleten Zeiten angegeben hatten, hieß es dann wieder lange zu warten, bis wirklich alle Athleten im Ziel waren. Arne wurde am Ende insgesamt 10. Mann und 2. in seiner Altersklasse M30. Eine schöne Veranstaltung und ein gelungener Abschluss des Corona-Herbstes! (Jakob)

Training fällt bis auf Weiteres aus

Liebe Athletinnen und Athleten, ab sofort findet bis auf weiteres kein Vereinstraining statt! Wegen der hohen Corona-Fallzahlen in Marburg sind wir leider gezwungen das Training ab sofort einzustellen. Das gilt für alle Trainingsgruppen.

Wir setzen alles daran, das Training so bald wie irgendwie möglich wieder aufnehmen zu können und halten euch auf dem Laufenden!

Sportliche Grüße

Jakob

Trainingslager Schierke – neue Wege im Harz

Herbstferien – eigentlich kein typischer Zeitpunkt für ein Trainingslager: Die Saison ist gerade vorbei, die Hallen-Saison (sofern sie diesen Winter überhaupt stattfindet) noch lange hin und das Wetter auch eher nicht so, dass es draußen besonders einladend ist. Trotzdem ging es für neun Jugendliche nach Schierke in den Harz.

Die Jugendherberge bot uns gute Bedingungen: eine eigene kleine Sporthalle, die Lage direkt am Fuße des Brocken mit viel Wald rundherum und die Möglichkeit, einen Aufenthaltsraum komplett für uns zu nutzen. Ein Trainingsschwerpunkt war die Ausdauer: Egal ob bei Wanderungen zum Brocken und zum Wurmberg, bei Tempoläufen im Kurpark oder beim Orientierungslauf in Schierke – für viele Athleten waren es wohl die laufreichsten Tage des Jahres. Daneben wurde in der Halle viel gespielt, an athletischen Grundlagen gearbeitet und viel mit Medizinbällen geworfen.

Genau so wichtig wie das Training ist aber das, was zwischen den Einheiten und abends stattfindet: Egal ob beim gemeinsamen Spielen, den Mahlzeiten oder einfach bei Gesprächen “zwischendurch” – ein Trainingslager ist für alle eine super Möglichkeit, sich besser kennen zu lernen, gemeinsam Spaß zu haben und all das später auch ins normale Training mitzunehmen, um die eigenen Ziele zu erreichen. (Jakob)

Noch mehr Bilder gibt es bei Flickr.

Abendsportfest Pfungstadt – versöhnlicher Saisonabschluss für Paula

Am 30.09.2020 fand das wie immer sehr gut organisierte 2. Abendsportfest in Pfungstadt statt. In einem Flutlichtrennen und bei kühlen Temperaturen ging Paula Auschill im 800m-Rennen an den Start. Das besondere Format, welches hier Anwendung findet, garantiert schnelle Rennen mit Chancen auf Bestzeit.

In ihrem Lauf ging Paula forsch an, konnte sich nach 100m im Mittelfeld einreihen und dort etablieren. Gegen Ende hin wurden die Beine schwer, mit viel Kampfgeist konnte sie aber trotzdem eine neue persönliche Bestzeit von 2:27,38min aufstellen! Paula ist sehr zufrieden mit diesem Saisonabschluss und freut sich auf die nächste Saison.

Besonderes Highlight an diesem Abend war der 800m Lauf der 90-jährigen Melitta Czerwenka-Nagel. Sie stellte in beeindruckender Weise einen Weltrekord in ihrer Altersklasse W90 auf. Natürlich nutzte Paula die Chance eines gemeinsamen Bildes mit einer Weltrekordhalterin! (Paula)

Die kompletten Ergebnisse gibt es beim Veranstalter

Vereinsmeisterschaften Zehnkampf Tag 2 – Emma am Ende ganz vorne

Während Tag 1 eher mit klasssischen Disziplinen daher kommt, wird es an Tag 2 technisch anspruchsvoller: Vor allem der Stabhochsprung ist eine echte Herausforderung für die Zehnkämpfer.

Los geht es aber morgens über die Hürden. Klassischerweise stehen hier zehn Hindernisse von knapp 1,10m Höhe im Weg. An die Altersklassen angepasst gab es bei uns Läufe über 60m, 80m, 100m und 110m und auch die Höhen wichen vom Standard ab. Los ging es wie auch schon gestern mit den Jüngsten: Amelie und Konrad lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dass Konrad in 11,9sec knapp für sich entscheiden konnte. Wie auch schon vor zwei Wochen war Felina die Schnellste über die 80m: 13,9sec waren dann auch die punktbeste Leistung über die Hürden. Über die 110m war Marc mit 17,5sec fast genau so schnell wie beim Mehrkampf vor zwei Wochen.

Als nächstes dann der erste Langwurf im Mehrkampf: der Diskuswurf. Mit der anspruchsvollen Technik kam erwartungsgemmäß Routinier Marko am besten zurecht: Mit fast 30m setzte er sich deutlich vom Rest des Feldes ab und konnte wertvolle Punkte sammeln. Dahinter Felix und Paul – beide haben in letzter Zeit wenig oder gar nicht Diskus geworfen, konnten aber ihre Kraft in solide Weiten über 20m umsetzen. Knapp an dieser Marke scheiterte Marc, der sein 1,5kg schweres Wurfgerät auf 19,77m beförderte.

Danach dann die oben schon angesprochene Herausforderung: Stabhochsprung. Sind in der Weltklasse Höhen von 6m mittlerweile fast Alltag geworden, wären bei uns viele schon mit einem Drittel dieser Höhe sehr zufrieden. Los geht es anfängerfreundlich bei 1,30m – diese Höhe hatten auch alle Mehrkämpfer gut im Griff. Besonders zu erwähnen sind hier Laurenz und Felina. Laurenz hatte vor dem Zehnkampf genau einmal einen Stab in der Hand, überquerte heute souverän 1,70m und äußerte später, Stabhochsprung sei “sehr cool”. Felina spielte ihre turnerischen Fähigkeiten voll aus und überquerte 2,50m – bei den Hessischen vor drei Wochen hätte diese Leistung zu einem dritten Platz gereicht.

Im Speerwurf hieß es dann, vor dem abschließenden 1500m-Lauf nochmal gefühlvoll zur Sache zu gehen und Technik und Kraft perfekt zu kombinieren. Am besten gelang das Clemens: Als Trainer entschied er sich, nur in dieser einen Disziplin an den Start zu gehen. Sein Ziel von 40m verfehlte er dabei aber deutlich und war dementsprechend nicht wirklich zufrieden. Hier ebenfalls als Einzelstarter dabei war Konrad, der mit knapp 25m mehr als 4m weiter warf als noch vor zwei Wochen. Unter den Mehrkämpfern wie auch schon mit dem Diskus am stärksten: Felix, Marko und Paul.

Im abschließenden 1500m-Lauf heißt es dann nur noch “Kopf aus und laufen”. Das umzusetzen gelang Einzelstarter Christoph am besten, der nur knappp über 5min blieb. Ein spannendes Finish lieferten sich der Jüngste und der Älteste im Feld: Zwischenzeitlich hatte Laurenz schon deutlichen Rückstand, mit einem starken Finish konnte er Marko auf den letzten Metern aber noch abfangen.

In der Endauswertung ließ Emma am Ende nichts mehr anbrennen: Gut 200 Punkte Vorsprung auf Marko sicherten ihr den Sieg. Um Platz drei wurde es dann nochmal richtig eng: Nur zwölf Punkte fehlen Felina am Ende auf das Paar Alex/David, die Dritte werden. Dahinter dann Amelie/Laurenz auf Platz fünf, Marc auf dem sechsten Platz und Paul auf Platz sieben. Dahinter dann wieder drei Paare: Ruben/Felix, Paula/Amelie und Liv/Magda komplettieren die Top 10. Auf dem elften Platz: Puria.

Für uns war es wieder ein Wochenende mit allem, was Zehnkampf ausmacht: Höhen und Tiefen, das gemeinsame Durchstehen der zwei Tage, gegenseitige Unterstützung, aber auch eine gesunde Konkurrenz, die zu der einen oder anderen Bestleistung angespornt hat. Nächstes Jahr mit Sicherheit wieder: ob dann wieder in Bad Nauheim, auf dem eigenen Platz oder vielleicht ganz wo anders – 2021 wird es zeigen! (Jakob)

Die kompletten Ergebnisse findet ihr hier, Bilder bei Flickr

Vereinsmeisterschaften Zehnkampf Tag 1 – Höhepunkt der Late-Season

Eigentlich steht schon seit Jahren der Jedermannzehnkampf im Bad Nauheim ganz oben in unserem Termin-Kalender. Eine stimmungsvolle, familiäre und rundum schöne Veranstaltung, die die Faszination Zehnkampf für alle greifbar macht. Wie so viele andere Veranstaltungen, ist auch der Jedermannzehnkampf dieses Jahr dem Corona-Virus zum Opfer gefallen.

Was läge da näher, als eine eigene Veranstaltung auf die Beine zu stellen und wenigstens unseren Athletinnen und Athleten die Option zu bieten, einen Zehnkampf als Saisonabschluss zu absolvieren? Da nicht alle direkt alle zehn Disziplinen machen wollen, gab es bei uns zusätzlich die Möglichkeit, den Zehnkampf auf zwei Personen aufzuteilen oder nur in einzelnen Disziplinen an den Start zu gehen. Somit waren insgesamt rund 30 Starter bei unseren Vereinsmeisterschaften dabei.

Los ging es klassischerweise mit dem Flachsprint: Für unsere jüngsten Starter Laurenz und Konrad über 75m, für den Rest über 100m. Wie bei jedem guten Wettkampf, versagte unsere Zeitnahme beim ersten Versuch 😉 Beim zweiten Start klappte dann aber alles und Laurenz (der zusammen mit Amelie ein Paar bildete), konnnte mit 11,32sec direkt die Spitze des Feldes übernehmen. Ebenfalls stark unterwegs war Paul: Erste seit kurzem macht er regelmäßig Leichtathletik, 12,3sec zeigen aber sein Potenzial.

Danach ging es weiter zum Weitsprung. Herauszuheben hier – wie fast immer, wenn er im Weitsprung am Start ist – die Leistung von Marko: 5,39m in der M50 sind eine Weite, mit der man bei Deutschen Meisterschaften gut dabei ist. Weiter ging es für Mohammad, der in Einzeldisziplinen am Start war, mit 5,73m. Endlich mal wieder an alte Stärke anknüpfen konnte Amelie, die 3,89m weit sprang und ihr Bestleitung damit um nur wenige Zentimeter verpasste.

Im Kugelstoßen dann der Paukenschlag vom Emma: Die 10m sind schon seit einiger Zeit ihr großes Ziel und heute klappte es mit 10,41m direkt im ersten Versuch. Ebenfalls über 10m: Marko und sein Sohn Felix. Knapp an den 10m scheiterte Dario, der sich kurzfristig noch für einen Start im Kugelstoßen entschieden hatte.

Nach der Mittagspause gab es dann den Hochsprung: Wie auch schon bei unseren Vereins-Mehrkampf-Meisterschaften platzierten sich Alex und Marc mit 1,65m bzw. 1,60m ganz vorne. Hier ebenfalls wieder stark dabei: Amelie. Mit wenig Hochsprung-Training übberfloppte sie 1,25m und konnnte damit wichtige Punkte sammeln.

Über 400m dann der Abschluss des ersten Tages. Keiner geht hier mehr erholt an den Start: Nach vier Disziplinen gilt es nochmal, alles aus dem Beinen herauszuholen und dem Laktat Paroli zu bieten. Drei Läufer blieben hierbei unter der Marke von einer Minute: Mohammad, Paul und Marc zeigten die schnellsten Läufe.

In der Gesamtwertung zeichnet sich für den zweiiten Tag ein spannender Zweikampf ab: Emma hat 30 Punkte Vorsprung vor Marko. Dahinter klafft schon eine größere Lücke zum Paar David/Alex. In Schlagweite auf das Podest befinden sich noch Amelie /Laurenz, Marc und Paul. Auf dem siebten Platz nach Tag 1 findet sich Felina, die mit einem starken zweiten Tage aber sicherlich noch den einen oder anderen Platz gutmachen kann. Dahinter dann weitere Paare: Felix und Ruben auf Platz acht, dahinter Paula/Amelie und Liv/Magda. Nach Tag 1 auf dem elften Platz: Puria. (Jakob)

Den Bericht zum zweiten Tag gibt es hier, Bilder wie immer bei Flickr und die kompletten Ergebnisse findet ihr hier.

Wochenende 11./12.9 – die Saison läuft

Auch wenn dieses Jahr alles andere als normal verlaufen ist, ist eines wie immer: Im September reiht sich ein Höhepunkt an den anderen. Letztes Wochenende die Vereinsmeisterschaften im Mehrkampf, kommendes Wochenende Vereinsmeisterschaften Zehnkampf und dieses Wochenende ein buntes Programm aus Wettkampf-Ersatz-Läufen, hessischen Meisterschaften und dem Septembersportfest in Allendorf.

Los ging es Freitag Abend in Friedberg: Dort war Lena über 5000m am Start bei den Hessischen Meisterschaften. Die angehende Physiotherapeutin stellte sich kurz vor ihrem Examen der erfreulich starken Konkurrrenz. Vom Start weg liefen zwei Läuferinnen einsam vorweg, dahinter Lena auf dem dritten Platz und nochmal etwas dahinter eine Verfolgergruppe. Wie schon so oft entschied Lena sich nicht für die Variante, in der Gruppe mitzulaufen und auf Platzierung zu laufen, sondern entschied sich dafür, alles für eine schnelle Zeit zu riskieren. Bis gut einen Kilometer vor dem Ziel lief sie dann auch sicher auf dem dritten Platz. Dann schloss eine Verfolgerin aber auf und Lena kämpfe vier Runden darum, Anschluss zu halten. Auf den letzten 200m setzte sie dann einen langen Spurt, der ihr die Bronzemdaille sicherte. “Ich bin auf jeden Fall zufrieden: Die Zeit dürfte zwar etwas schneller sein, aber mit dem Rennnen an sich bin ich ganz zufrieden. Am schönsten war aber eigentlich, Freunde und so viele nettte Menschen zu treffen, gerade jetzt kurz vor dem Examen.”

Einen Trainingswettkampf auf dem Programm stehen hatte Julia. Für sie ging es am Samstag auf die Bahn mit dem Ziel, eine gute (oder sogar Best-) Zeit über die 1500m zu laufen. Begleitet von Alex und Kilian, die ein letztes Tempotraining für den Halbmarathon am Sonntag machen wollten, und angefeuert von Freund Max, ging es ein bisschen zu flott in die erste Runde. Geplant war eine Endzeit von 4:30 (Bestzeit in 4:29,9), mit dementsprechend schnellen Rundenzeiten von 71 Sekunden. Die drei lieferten eine etwas zu schnelle erste Runde ab, die folgenden zwei Runden waren zwar konstant, aber konstant ein bisschen zu langsam. Julia musste die Jungs ein bisschen ziehen lassen und die letzten 600m sehr kämpfen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Bei 1000m stand etwas über 3min auf der Uhr, im Ziel dann eine 4:32,7min. „Nachdem ich mich die letzte Woche im Training eigentlich gut gefühlt hab, und die Tempo-Einheiten alle ziemlich gut liefen, wäre ich gerne unter meiner Bestzeit geblieben. Aber ich denke, für einen Trainingswettkampf kann ich mit der Zeit (die meine zweitbeste Zeit jemals auf der Distanz ist) doch zufrieden sein“.

Wenige Stunden später wollte Jakob über 10km nochmal angreifen und nach Möglichkeit in den Bereich seiner Bestzeit von 36:13min laufen. Begleitet von Lena und Clemens auf dem Rad lief es von Beginn an richtig gut: konstante Kilometerzeiten rund um 3:36min und ein gutes Gefühl. Nach etwa der Hälfte der Strecke machten sich dann aber der leichte Wind und minimale Magenprobleme bemerkbar, sodass es Stück für Stück langsamer wurde. Der große Einbruch blieb zwar aus, trotzdem blieb zu viel Zeit liegen, um noch in den Bereich der Bestzeit zu laufen. “Die Zeit von 37:09min ist zwar nicht das, was ich mir vorgstellt hatte – trotzdem ist das so in Ordnung: Ich habe es versucht, denke auch, dass ich bei optimalen Bedingungen und mit ein bisschen Konkurrenz in den Bereich laufen kann und habe es halt nicht geschafft. Jetzt erstmal ein paar Wochen ruhiger und dann geht es in die Vorbereitung für das nächste Jahr.”