MHM Langstrecke – Titel, Qualis, Bestzeiten

In den letzten Jahren ist es zu einer kleinen Tradition geworden: Saisoneinstieg im eigenen Stadion über selten gelaufene Strecken für die Sprinter und Mittelstreckler, für die Langstreckler das erste Bahnrennen des Jahres. Dieses Jahr durften wir in diesem Rahmen die Mittelhessischen Meisterschaften auf der Langstrecke ausrichten – schade, dass die Resonanz dort eher überschaubar war. Umso mehr freuen wir uns über große Felder auf den Sprintstrecken.

Wie so oft machte der Stadioncross für die Kinder den Auftakt. In der U8 gingen beide Siege nach Marburg: Fiete bei den Jungs und Hilana bei den Mädchen. Bei den nächstälteren Kids zeigte die Konkurrenz aus Frankenberg und Stadtallendorf, dass auch dort gelaufen wird. Beste Platzierungen aus Marburger Sicht: David auf Platz 3 bei den Jungs und Amelie als zweites Mädchen. In der U12 dann wieder Marburger Siege: Anton bei den Jungs und Luisa bei den Mädchen konnten jeweils souverän gewinnen.

In den Schüler- und Jugendaltersklassen standen dann die klassischen Langstrecken auf dem Programm. Siege gab es hier für Frieda Krause in der W13 über 2000m (8:38,72min), Jonne Sannes als erster von sieben Marburger Jungs in der M13 nach 7:11,23min, Antonia Hoß nach 8:01,41min in der W14, was zudem die Quali für die Süddeutschen Meisterschaften bedeutet, und Freddy Scheid über 3000m in der M14 nach 11:53,27min. In der U18 darf Ronja Schütt sich über den Sieg nach 12:18,15min (3000m) freuen, bei den gleichaltrigen Jungs geht der Sieg an Frederik von Heemskerck – die Zeit von 10:19,70min ist dabei nicht ganz das, was er sich vorher erhofft hatte.

Anders bei Laurenz Steiß, der über 3000m, unterstützt von Lorenz Rau, die DM-Quali in der U20 direkt zum Saisoneinstieg abhaken konnte und dabei seine PB nur hauchdünn verpasste. Im Anschluss unterstützte er Damian Napoli über 5000m und darf sich über den Titel des Mittelhessischen Meisters in der U20 freuen. Damian konnte das angeschlagene Tempo zwar nicht ganz halten, 17:50,08min sind dennoch eine deutliche neue PB. Phil Battenfeld durchbrach im gleichen Rennen die 16min-Marke denkbar knapp nach 15:59,29min und darf sich bei Lorenz bedanken, der zum zweiten Mal als Pacemaker im Einsatz war. Den letzten Langstreckentitel nimmt Teresa Dinges mit nach Hause: 19:37,83min über 5000m bedeuten den Titel in der U20.

Im Rahmenprogramm überzeugte Robin Velte als Sieger über 150m (17,52sec) und darf sich Hoffnungen machen, dass es dann auch auf den klassischen Strecken ab Ende April schnell wird. Jan Scholz absolvierte die 600m fast auf die Hundertstel so schnell wie vor einem Jahr – der Wind machte ihm aber etwas zu schaffen, sodass das Ergebnis umso höher einzuschätzen ist. Bei den Frauen war Lucy Gesell über 150m und 300m die Schnellste – auch hier machen die Zeiten von 20,73sec und 44,97sec Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison. Anna Böhle war vor allem mit der Kugel erfolgreich: 10,22m sind ein solider Einstieg. Über 150m lief es mit Knieproblemen leider nicht wie erhofft.

Die 300m Hürden boten bei den Jungs ein spannendes Rennen: Im Gleichschritt absolvierten Johannes Veitengruber und Ben Werner Beck die sieben Hürden, am Ende belohnten sich beide mit der Quali für die SDM – minimal schneller war Ben, der 45,64sec benötigte. In den jüngeren Altersklassen ist schön zu sehen, dass fast alle unsere Schüler auch im Kugelstoßen am Start waren. Besonders überzeugen konnte hier Johannes Schick mit neuer PB von 11,10m.

Kommende Woche geht es für die Langstreckler dann in Mengerskirchen um Landestitel, für die Sprinter, Techniker und Mehrkämpfer steht spätestens Anfang Mai der „echte“ Saisoneinstieg mit den Kreismeisterschaften in Kirchhain an. (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

Bilder gibt es bei Flickr, Ergebnisse hier

KiLa-Wettkampf Stadtallendorf – U10 mit drei Teams stark vertreten

Blau soweit das Auge reicht: Mit gleich 25 Kindern war unsere U10 am Sonntag (22. März) beim KiLa-Wettkampf des HLV in Stadtallendorf am Start. Damit stellte der VfL 1860 Marburg gleich drei der insgesamt neun Teams – und war schon optisch kaum zu übersehen.

Ausgerichtet wurde der Wettkampf von angehenden C-Trainerinnen und C-Trainern in der Kinderleichtathletik. In den Disziplinen Hindernissprint-Staffel, Transportlauf, Medizinballstoßen, 40-Meter-Sprint und Wechselsprünge ging es für unsere Teams „Blaue Wölfe“, „Blaue Luchse“ und „Blaue Lamas“ um Punkte, Platzierungen und natürlich vor allem um einen gelungenen Wettkampftag.

Für das sportliche Ausrufezeichen sorgten vor allem die Blauen Wölfe. Sie lieferten einen beeindruckenden Wettkampf ab und entschieden am Ende fast alle Disziplinen für sich. Besonders deutlich fiel ihre Überlegenheit im Transportlauf aus, wo sie klar mehr Runden sammelten als alle anderen Teams. Auch bei den Wechselsprüngen und im Medizinballstoßen waren die Blauen Wölfe besonders stark unterwegs. Am Ende stand damit ein klarer Gesamtsieg vor der Konkurrenz.

Auch die Blauen Luchse wussten zu überzeugen. Vor allem in der Hindernissprint-Staffel zeigten sie sich besonders schnell. Darüber hinaus lieferten sie über den gesamten Wettkampf hinweg solide Leistungen ab und trugen damit zum insgesamt starken Auftritt unserer U10 bei.

Für die Blauen Lamas stand bei vielen Kindern vor allem das Sammeln erster Wettkampf-Erfahrungen im Mittelpunkt. Dabei zeigte das Team immer wieder gute Ergebnisse und meisterte den Wettkampf mit viel Einsatz und Engagement.

Der klare Sieg der Blauen Wölfe und der insgesamt starke Auftritt aller drei Teams zeigen, dass wir uns auch außerhalb des eigenen Kreises mit anderen Mannschaften gut behaupten können. Vor allem aber war der Wettkampf in Stadtallendorf ein weiterer Beleg dafür, wie breit und engagiert unsere U10 aktuell aufgestellt ist. (Text: Jan, Bilder: Bertalan)

Fotos gibt es bei Flickr, Ergebnisse hier

DM Halbmarathon – Drei Starts, drei PBs

Für unsere Straßenläufer hatte die Saison mit der DM Straße bereits ein echtes Highlight zu bieten – daran anknüpfen wollten Phil Battenfeld, Damian Napoli und Johannes Anton bei der DM Halbmarathon in Frankfurt. Parallel dazu war Lenn Fehmer in Münster über 10km am Start und wollte dort seine Bestzeit auf unter 36min verbessern.

In Frankfurt lief es auf der ersten Hälfte nach einem chaotischen Start für alle drei richtig gut: Phil absolvierte die ersten 10km genau wie geplant nach 34:38min, Damian benötigte 37:57min. Johannes, der zwar nicht mehr in Marburg trainiert, aber weiterhin unsere Farben vertritt, war nach 40:52min genau wie die anderen auf Kurs Bestzeit. Auch wenn auf der zweiten Streckenhälfte der Wind einen spürbaren Einfluss hatte, konnten alle ihr Tempo halten.

Phil kämpfte sich wie schon zuletzt in Uelzen von Gruppe zu Gruppe und überquerte das Ziel im Stadion nach 1:13:00h. Das bedeutet eine deutliche Steigerung seiner Bestzeit, die zuvor bei 1:14:11h gelegen hatte. Damians Bestzeit aus dem vergangenen Jahr in Schotten lag bei 1:24:11h. Auch wenn er mit dem Gedanken an eine Zeit um 1:19h spielte, darf er am Ende mit 1:20:45h mehr als zufrieden sein. Zu guter Letzt konnte sich auch Johannes steigern: Rund dreißig Sekunden schneller als vor einem knappen Jahr absolvierte er die 21,1km in 1:26:33h.

Ein gutes Stück weiter nördlich hieß es für Lenn nach 36:36min in Gießen vor zwei Wochen, einen weiteren Versuch über die 10km zu unternehmen. Gepacet von einer ehemaligen Vereinskameradin spulte er die Kilometer in 3:36min/km ab, schaffte es auf der zweiten Hälfte, den Kopf auszuschalten, und überlief die Ziellinie nach 35:51min. Dritter 10er innerhalb eines Monats, dritte PB im dritten Rennen – was will man mehr?

In den nächsten Wochen stehen für die meisten Läufer dann eher kürzere Strecken auf dem Programm. Spätestens im Spätsommer werden die neu aufgestellten Bestzeiten dann aber wieder angegriffen! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier (Frankfurt) und hier (Münster)

Schweriner Seentrail – solider Saisoneinstieg für die Möllerbrüder

Dass man fürs Trailrunning keine Berge braucht, zeigt seit zehn Jahren das Team vom Seentrail in Schwerin: Die Summe von nicht einmal dreihundert Metern Anstieg auf der Kleinen Seenrunde mit einer Länge von 33km ist verglichen mit vielen anderen Trailrennen zu vernachlässigen. Dass die Strecke dann auch nur zu etwa der Hälfte über Trails und zur Hälfte über Asphalt führt, ist eine besondere Herausforderung, der sich die Möllerbrüder zum Saisoneinstieg stellen wollten.

Während Clemens eine nahezu optimale Vorbereitung hatte, kämpfte Jakob ein bisschen mit einer Erkältung und den Nachwehen einer Überlastungserscheinung aus dem Trainingslager über den Jahreswechsel. Entsprechend auch sehr unterschiedliche Herangehensweisen: Clemens hatte es durchaus auf eine Platzierung weit vorne abgesehen, während Jakob das Rennen mehr als Standortbestimmung und Vorbereitung für den Rureifel-Trail in vier Wochen anging. So wundert es nicht, dass Clemens sich direkt in der Spitzengruppe einsortierte, während Jakob es ein paar Plätze weiter hinten ruhiger angehen ließ.

Bild: Veranstalter

Dass es für ganz vorne nicht reichen würde, war bei Clemens recht schnell klar: Der spätere Sieger Hannes Kuntermann setzte sich früh ab, und Clemens war mit dem Vorjahreszweiten Robin Zehner unterwegs. Auf einem langen Trailstück im mittleren Renndrittel wechselten die beiden sich ab und konnten so gemeinsam auf das letzte Renndrittel gehen.

Jakob war zu diesem Zeitpunkt schon länger alleine unterwegs: Ein bisschen schneller als geplant genoss er das Laufen auf den flachen Trails. Als es dann auch für ihn auf das letzte Drittel und damit auf weitläufige Radwege ging, erblickte er recht weit vor sich einen Konkurrenten und lief die Lücke langsam zu. Dabei zog er das Tempo noch einmal deutlich an, was sich auf dem letzten Stück rächen sollte: Schwere Beine und Seitenstiche machten es ihm unmöglich, das Tempo beizubehalten – den gerade erst eingeholten Konkurrenten immer an seinen Fersen. Erst im Zielsprint schafften es beide noch einmal, Kräfte zu mobilisieren, und Jakob konnte sich mit einer Sekunde Vorsprung den Platz 6 sichern.

Für Clemens kam der Wendepunkt im Rennen schon etwas früher: Direkt nach dem längeren Trailstück riss Robin eine Lücke, die Clemens fortan nicht mehr schließen konnte. Dennoch machte er auch danach ein gutes Rennen, lief ein konstantes Tempo und kam auf den letzten Trailstücken gut zurecht. Am Ende gibt es für ihn die Bronzemedaille mit rund drei Minuten Rückstand auf Platz 2 und etwa zehn Minuten Vorsprung auf Platz 4.

Auch wenn nicht alles ganz planmäßig lief, sind die beiden am Ende zufrieden: ein schönes Trailrennen zum Saisoneinstieg, solide Leistungen und zwei Platzierungen, die sich sehen lassen können! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier

Lahn-Dill Crosslauf in Linden ‒ starke Leistungen in allen Altersklassen

Beim Crosslauf in Linden zeigten unsere Athleten einen sehr erfolgreichen Wettkampf. Im Vorfeld hatten viele befürchtet, dass die Strecke aufgrund des Regens am Vortag und in der Nacht sehr matschig werden würde. Am Ende war die Strecke deutlich besser zu laufen als erwartet. Unsere Athleten nutzten die guten Bedingungen und waren in fast allen Altersklassen weit vorne im Feld zu finden.

Im ersten Rennen des Tages gewann Ruta Ozolina die Mittelstrecke der Frauen, gefolgt von Lena Mackowiak (Platz 1 U18). Tobias Erb musste sich bei den Männern nur ganz knapp geschlagen geben und wurde Zweiter. Thomas Rosen wurde Zweiter der Altersklasse U18.

Bei den Mädchen der U10 lief Jule auf einen starken Platz 3, dicht gefolgt von Mila auf Platz 4. Sophie zeigte ebenfalls ein gutes Rennen und belegte Platz 7. Bei den Jungen der U10 konnte sich Lino deutlich den Platz 1 sichern. Mattis kam auf einen guten Platz 7.

In der weiblichen U12 erreichte Mira den Platz 3, während Sonja knapp dahinter auf Platz 4 ins Ziel lief. Bei den Jungen belegte Anton einen starken Platz 3.

Sehr erfolgreich war der VfL auch bei den Mädchen der U14. Frieda Krause gewann ihre Altersklasse und sicherte sich den Platz 1. Sophia Sachs absolvierte ihren ersten Crosslauf und belegte dabei direkt einen tollen Platz 4.

Die Jungen der M12 zeigten eine besonders starke Mannschaftsleistung: Samuel Pacho gewann den Lauf, Julian Nau wurde Zweiter und Maël Babiloni Tenbieg kam auf einen guten Platz 5. Bei den Jungen der M13 stellte Marburg sogar das komplette Podium: Florian Erb gewann den Lauf vor Abraham Sow auf Platz 2 und Tobias Rosen auf Platz 3.

Auch in der U16 waren die Marburger erfolgreich. In der Altersklasse M14 sicherte sich Frederik Scheid den Platz 1, Milan Könnemann wurde Zweiter. Rihards Straumitis wurde in der M15 Zweiter. Bei den Mädchen der W14 holte sich Antonia Hoß den Platz 1.

Zum Abschluss des Tages traten Ruta Ozolina und Tobias Erb auch noch über die Langstrecke an. Ruta wurde hier Gesamtzweite und Tobias Zweiter der Altersklasse M45.

Insgesamt war der Crosslauf in Linden ein sehr erfolgreicher und gelungener Wettkampf. Wir freuen uns schon auf ein nächstes Mal. (Text: Frieda, Bilder: Vera)

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Frühjahrslauf Gießen – solide Ergebnisse für Frederik und Lenn

Auch wenn die Strecke beim Frühjahrslauf in der Wieseckaue in Gießen dieses Jahr wegen eines Biberdamms nicht amtlich vermessen war, wollten Lenn Fehmer und Frederik vom Heemskerck dort ihre Form unter Beweis stellen. Für Lenn sollte es über 10km nach dem Lahntallauf eine Woche zuvor noch einmal ein gutes Stück schneller werden, während Frederik über 5km nach einem guten Trainingsblock in den letzten Wochen einen kleinen Formtest machen wollte.

Foto: Jörg Theimer (@volkslaufbilder)

Frederik orientierte sich strikt an der vorher abgesprochenen Pace von 3:36min/km, was eine Endzeit von 18:00min bedeutet hätte. Das gelang ihm auch richtig gut – am Ende scheiterte das Vorhaben, unter 18min zu bleiben, weniger am körperlichen Vermögen als an der minimal zu langen Strecke. Dennoch darf Frederik mit der Endzeit von 18:09min und Platz fünf zufrieden sein.

Auf der doppelt so langen Strecke wollte Lenn nach 36:59min eine Woche zuvor rund eine Minute schneller laufen. Bis zur Streckenhälfte sah es auch ganz danach aus, dass ihm das gelingen würde, dann wurde es aber einsam und er verlor auf der zweiten Streckenhälfte wertvolle Sekunden. Auch wenn am Ende in 36:36min eine neue Bestzeit steht, ist Lenn damit nicht ganz zufrieden: knapp 40sec langsamer als erhofft und mit einer langsameren zweiten Hälfte.

Für Frederik steht jetzt das Trainingslager an und danach der Start in die Bahnsaison, wo die Strecken wieder eher kürzer sein werden. Lenn startet in den kommenden Wochen noch bei dem einen oder anderen Wettkampf auf der Straße und hofft dort, der 36min-Marke noch einmal näher zu kommen. (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier

INOSOFT-KiLa-Cup #1 – erfolgreicher Auftakt der Saison

Am Sonntag, den 08. März 2026, fand für unsere Teams aus der U8, U10 und U12 der erste Wettkampf des INOSOFT-KiLa-Cups 2026 in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf statt.

Die Kids der U8 mussten vier Disziplinen durchlaufen: Beidarmiger Stoß, Einbeinhüpfer-Staffel, 30m-Sprint und die Hindernissprint-Staffel. In der U8 gingen 21 Kinder, aufgeteilt auf zwei Teams, an den Start. Unsere erfahrenen Kids, die „Blauen Ferkel“, arbeiteten routiniert und voller Konzentration die einzelnen Disziplinen ab und überzeugten vor allem im 30m-Sprint und der Hindernissprint-Staffel. In den beiden anderen Disziplinen ist noch etwas Luft nach oben, sodass sie mit dem zweiten Platz auf jeden Fall sehr zufrieden sein können.

Unsere jüngeren Kids, die „Blauen Füchse“, einige zum ersten Mal an der Startlinie stehend, absolvierten ebenfalls einen soliden Wettkampf. Sie landeten auf dem vierten von fünf Plätzen. Die gesammelten Erfahrungen des ersten Wettkampfs geben den „Blauen Füchsen“ Aufschwung und Motivation für die kommenden Wettkämpfe.

In der U10 gingen insgesamt sieben Teams an den Start, drei davon vom VfL. Die Kids der U10 mussten fünf Disziplinen durchlaufen: 40m-Sprint, Weitsprung-Staffel, Drehwurf, Hindernissprint-Staffel und den Transportlauf. Die „Blauen Wölfe“ zeigten durchweg einen grandiosen Wettkampf und holten sich damit den heutigen Sieg. Die „Blauen Luchse“ überzeugten vor allem in der Hindernissprint-Staffel und retteten sich damit auf das Podium. Trotz solider Leistungen im Transportlauf und in der Hindernissprint-Staffel landeten die „Blauen Lamas“ auf dem siebten Platz.

In der U12 ging ein Team, die „Blauen Falken“, an den Start. Die Kids durchliefen folgende vier Disziplinen: 50m-Sprint, Weitsprung, Drehwurf und (Kugel-)Stoß und belegten überall den ersten Platz. Folglich wurde diese Leistung auch mit dem Gesamtsieg belohnt. Besonders hervorheben kann man die Leistung von Carlo Díaz (M11) und Luisa Marina Naene (W11), die in ihrer Altersklasse den Einzelsieg holten.

Alle Kinder der sechs Teams hatten super viel Spaß, zeigten großen Teamgeist und sind hochmotiviert für die weiteren Wettkämpfe des INOSOFT-KiLa-Cups 2026. (Text: Liv, Bilder: Bertalan)

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DM Halle Masters und Winterwurf ‒ Erfolge zum Abschluss der Hallensaison

Vom 6. bis 8. März fanden in der Leichtathletikhalle im Sportpark in Düsseldorf die Deutschen Hallenmeisterschaften der Masters statt. Mit dabei auch einige VfL-Athleten. In den vergangenen Monaten hatten sie bereits bei Hallenwettkämpfen in Frankfurt und Stadtallendorf gute Leistungen gezeigt. Dort gewannen sie mehrere Landesmeistertitel und erfüllten zugleich die erforderlichen Normen für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften.

Den Auftakt für den VfL machte am Freitagabend Martin Blöcher über 800 Meter. In der Altersklasse M50 stand er vor dem Wettkampf auf Platz zwei der deutschen Bestenliste, sodass berechtigte Hoffnungen auf einen Medaillenplatz bestanden. Nach einem beherzten Start von der Evolvente scherte Martin direkt hinter dem Führenden auf die Innenbahn ein. Als nach der ersten Runde der Titelfavorit aus Bielefeld das Tempo anzog und überholte, ging Martin entschlossen mit. Platz zwei schien ihm sicher.

Doch auf der Schlussrunde startete ein Läufer aus Werl, der weit hinten im Feld gelegen hatte, eine starke Aufholjagd. Meter für Meter holte er auf. Erst am Ende der Zielgeraden bemerkte Martin die herannahende Konkurrenz. Mit letzter Kraft mobilisierte er noch einmal alle Reserven und sprintete ins Ziel. So sicherte er sich mit einer Zeit von 2:11,62min den deutschen Vizemeistertitel.

Martin Blöcher auf Rang 2

Weiter ging das Wettkampfwochenende am Samstagmittag mit Bertalan Kisfaludy. Er ist erst seit kurzer Zeit in der Leichtathletik aktiv, konnte aber bereits bei seinem ersten Wettkampf vor drei Wochen die DM-Norm über 60 Meter in der Altersklasse M35 unterbieten. Auch wenn der Sprint diesmal nicht die erhoffte Leistungssteigerung brachte, zeigte sich Bertalan mit seinem Ergebnis zufrieden: In 8,07sec belegte er Platz 19. Begeistert von der besonderen Atmosphäre bei Deutschen Meisterschaften wird er in der kommenden Saison richtig durchstarten.

Bertalan Kisfaludy nach dem 60m-Sprint

Am Sonntag ging zunächst der erfolgreichste VfL-Athlet des Wochenendes an den Start: Leichtathletik-Allrounder Eckhard Rambow in der Altersklasse M75. Über 60 Meter Hürden sprintete er in 12,97sec zur Silbermedaille. Wenig später trat Eckhard erneut an: Bei strahlendem Sonnenschein auf dem Düsseldorfer Wurfplatz schleuderte er den 500-Gramm-Speer auf 31,75m und sicherte sich damit Gold im Speerwurf.

Wie in allen Altersklassen – von den Kindern bis zu den Aktiven – ist auch bei den Masters der Staffellauf ein absolutes Highlight. Nachdem die 4×100-Meter-Staffel der Altersklasse M40 im Sommer den sechsten Platz belegt hatte, lautete das Ziel für die 4×200-Meter-Staffel in der Halle erneut: mindestens Rang sechs. Insgeheim rechneten sich die Läufer Moritz Ernst, Tobias Erb, Martin Blöcher und Markus Hoß sogar Außenseiterchancen auf eine Bronzemedaille aus.

Das Rennen lief optimal. Alle Läufer wuchsen über sich hinaus, alle Wechsel gelangen reibungslos und die Zeit: über eine Sekunde schneller als zuletzt (1:45,19min). So stand unsere Mannschaft nach dem zweiten von drei Zeitläufen auf dem Silberrang. Gebannt verfolgten unsere Läufer den letzten Zeitlauf. Doch die drei favorisierten Staffeln wurden ihrer Rolle gerecht und zeigten sich keine Blöße. So belegte unsere Staffel am Ende den fünften Platz.

Tobias Erb, Markus Hoß, Moritz Ernst und Martin Blöcher

Unser Mastersteam blickt auf eine sehr erfolgreiche Hallensaison zurück und freut sich auf die bald beginnende Sommersaison. (Text: Moritz)

Ergebnisse gibt es hier.

DM Straße – dreimal PB in Uelzen

Für die Straßenläufer Damian Napoli und Phil Battenfeld war es das erste große Saisonhighlight, für Laurenz Christian Löwe der Abschluss eines langen Wettkampfblocks – die Deutschen Meisterschaften über 10km auf der Straße in Uelzen.

Auf dem 2km langen Rundkurs in der Uelzener Innenstadt war ein richtig starkes Feld am Start: Allein bei den Männern bis in die M40 deutlich über 300 Starter, darunter die deutsche Spitze rund um Nils Voigt, Florian Bremm und Hendrik Pfeiffer. Laurenz hatte sich vorgenommen, auf den ersten Kilometern zu schauen, wie es sich nach einer nicht optimalen Woche anfühlt, um dann die 33min-Marke möglichst deutlich zu unterbieten. Phils Plan war klar auf die Marke von 34min ausgerichtet, Damian wollte seine erst eine Woche alte Bestzeit von 37:20min noch einmal deutlich verbessern.

Vom Start weg war das Tempo dann bei allen perfekt. Auf den ersten Kilometern fanden alle drei VfLer eine gute Gruppe und konnten dort wertvolle Energie sparen. Bei km5 lagen alle drei genau auf Plan – Laurenz nach 15:56min, Phil knapp eine Minute später und Damian genau auf Kurs in Richtung 36:40min.

Laurenz konnte sich danach gut an Thorsten Herrig hängen und so auch eine etwas schwierigere Phase rund um km7 überstehen. Phil musste dann erkennen, dass seine Gruppe zwar gut lief, aber leider Sekunde um Sekunde langsamer wurde. Er entschied sich daher, selbst das Heft in die Hand zu nehmen und sich nach vorne abzusetzen. Damian hatte eine kleine Gruppe um sich und konnte dort sein Tempo konstant weiterlaufen.

Auf dem letzten Kilometer zündete Laurenz dann noch einmal den Turbo, lief aus seiner Gruppe nach vorne heraus und konnte sogar noch Leonhard Rose überholen, der regelmäßig bei uns mittrainiert und für die LG Ohra-Energie unterwegs ist. Am Ende stehen 32:08min und Platz 13 in der U20 – ein tolles Ergebnis.

Auch Phil konnte am Ende noch einmal zulegen und darf sich über eine deutliche Bestzeit von 33:38min freuen. Die nächste Bestzeit gab es dann für Damian: Auf der zweiten Hälfte ließ er zwar ein paar Sekunden liegen, 36:54min sind dennoch eine starke Steigerung.

Als letztes Mitglied unserer Trainingsgruppe ist noch Marlon John zu nennen, der im Trikot des TSV 1885 Friedberg-Feuerbach 34:21min lief und damit zufrieden war.

Am Ende also drei deutliche Bestzeiten, für Laurenz die beste DM-Platzierung bisher und die Aussicht, dass auf der Straße in diesem Jahr richtig etwas möglich ist. Weiter geht es für Phil und Damian in zwei Wochen bei der DM auf der gut doppelt so langen Strecke in Frankfurt, während für Laurenz erst einmal wieder ein Trainingsblock in Richtung der DM auf der Bahn Anfang Mai ansteht. (Text: Jakob, Bilder: Jan)

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HM Masters und DM Bahngehen – Titel und Bestleistungen für VfLer

In den letzten drei Jahren hat sich im Seniorenbereich des VfL 1860 Marburg ein relativ breites und durchaus ambitioniertes Mastersteam geformt, das inzwischen regelmäßig und erfolgreich bei regionalen, hessischen und nationalen Wettkämpfen antritt. Ein Grund für diesen Zuwachs liegt in der hervorragenden Jugendarbeit des Vereins, durch die mehrere Elternteile für den aktiven Wettkampfbetrieb gewonnen werden konnten.

Zu den Hessischen Hallenmeisterschaften der Masters in Stadtallendorf reiste eine große Delegation von 13 Athletinnen und Athleten an. Mit insgesamt vier Goldmedaillen, neun Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen lohnte sich dieser Ausflug. Eine Vielzahl der Athletinnen und Athleten konnte die herausfordernden Qualifikationsnormen für die Deutschen Hallenmeisterschaften unterbieten und sich mit herausragenden Leistungen in den Top Ten der aktuellen Deutschen Bestenliste platzieren.

Bei den Sprintern erreichte Bertalan Kisfaludy bei seinen ersten Meisterschaften über 60m (8,02sec) und 200m (28,12sec) jeweils den zweiten Platz in der M35. In der M40 wurde Moritz Ernst, der das Mastersteam als Trainer anleitet, über 200m (26,43sec) Hessischer Meister sowie Vizemeister über 60m mit hervorragenden 8,08sec. Athanasios Damakoudis wurde im gleichen Rennen Fünfter (8,73sec). Christian Ochs, der im vergangenen Jahr zur Mastersgruppe hinzustieß, gewann in der Altersklasse M45 eine Goldmedaille über 200m (26,94sec) und eine Silbermedaille über 60m (8,18sec). Über 60m Hürden rundete Eckhard Rambow in der M75 mit 13,18sec und Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften den hervorragenden Auftritt der Kurzstreckler ab.

Über die Mittelstrecke gewannen Martin Blöcher (2:13,93min) und Tobias Erb (2:15,53min) in einem engen und hochklassigen Rennen über 800m in ihren Altersklassen Gold und Silber – jeweils mit DM-Qualifikationsnorm und einer Top-Ten-Zeit in der Deutschen Bestenliste. Ähnlich erfolgreich war Ruta Ozolina über 3000m (12:36,58min), bei denen sie Silber gewann und ebenfalls die Qualifikationsnorm in einer deutschen Top-Ten-Zeit deutlich unterbot. Johannes Kohlhepp, der verletzungsbedingt in der Vorbereitung zurückgeworfen war, zeigte ein tapferes und klug eingeteiltes Rennen über 3000m, bei dem er den dritten Platz erreichte und mit 9:44,77min die Qualifikationsnorm für die Deutschen Hallenmeisterschaften löste.

In den technischen Disziplinen gab es jeweils hessische Vizemeistertitel im Kugelstoßen in den Altersklassen M40 für Moritz Ernst (10,61m), M55 für Gerrit Schäfer (8,75m) und M75 für Eckhard Rambow (10,14m, Top-Ten-Bestenliste) sowie einen dritten Platz in der M45 für Warren Howell (9,75m). Insgesamt ein erfolgreicher Tag für das Marburger Mastersteam, der viel Hoffnung auf die Deutschen Hallenmeisterschaften und die nahende Freiluftsaison macht.

Bereits eine Woche zuvor war Britta Bauer bei den Deutschen Meisterschaften der Geher unter dem Hallendach am Start. Das Ziel: ihrer Sammlung einen weiteren Titel in der W45 hinzuzufügen und sich gegenüber der Zeit von den Hessischen einige Wochen zuvor deutlich zu steigern. Auch wenn sie zu Beginn des Rennens ungewohnte Probleme mit der Technik hatte, konnte sie beide Ziele erfolgreich umsetzen: 16:26,01min reichten am Ende für den nächsten Titel in ihrer Altersklasse. Ihr nächstes Ziel ist nun die DM über 10km auf der Straße Ende April in Kelsterbach. (Text: Tobi)

Ergebnisse gibt es hier und hier