DM Halle U20 – wichtige Erfahrungen für Laurenz

Letztes Jahr war es der erste Auftritt auf nationaler Bühne für Laurenz – das Ergebnis damals nicht das, was er sich erhofft hatte. Dieses Jahr war die Qualifikation Formsache, die Hoffnung groß, dass es in Richtung einer Top-10-Platzierung gehen könnte. Die letzten Rennen waren zudem richtig gut, also alles angerichtet für ein starkes Ergebnis in Sindelfingen.

Laurenz startete dieses Mal im zweiten (schnelleren) Lauf. Der erste Lauf ging in 8:50min über die Bühne – eine Zeit, die für die Athleten im zweiten Lauf eigentlich kein Problem sein sollte. Nach dem Start wurde jedoch schnell klar, dass sich niemand so richtig um das Tempo bemühen wollte. Nach 400m setzte Laurenz sich an die Spitze des Feldes. Das Tempo wurde zwar minimal schneller, dennoch war früh absehbar, dass es hinten raus richtig schnell werden müsste, um schneller als der erste Lauf zu sein.

Der erste Kilometer in 3:09min – Laurenz weiterhin an der Spitze des Feldes. Eigentlich ist er an diesem Punkt im Rennen rund 15sec schneller. Kurz nach der Kilometermarke wurde das Rennen dann schneller, plötzlich fand Laurenz sich am Ende des Feldes wieder. Von hier an war es ein ständiger Kampf um Positionen: Auf den Geraden das Tempo hoch, um Plätze gutzumachen, in den engen Kurven war das nahezu unmöglich. Der zweite Kilometer in 2:55min war zwar das, was Laurenz kann – spätestens jetzt aber war die Zeit des ersten Laufes unerreichbar.

Auf dem letzten Kilometer konnte Laurenz das Tempo zwar halten, um noch einmal zuzulegen fehlte jedoch die Kraft. Am Ende stehen 9:00,47min und Platz 21 – weit weg von dem, was vorher die Erwartung war.

Auch wenn die Enttäuschung da ist: Es bleiben einige Learnings und das Wissen, dass es heute nicht an der Form, sondern an einigen nicht optimalen Entscheidungen gelegen hat. Der Optimismus und die Motivation in Richtung der Deutschen Meisterschaften auf der Straße in zwei Wochen sind spätestens jetzt richtig geweckt. (Text: Jakob, Bilder: Jan)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Mittelhessische Hallenmeisterschaften – zahlreiche Bestleistungen in Stadtallendorf

Eine bunt gemischte Gruppe VfLer war auf der Zielgeraden der Hallensaison in Stadtallendorf am Start. Von einigen U14ern, die eigentlich noch zu jung sind und in der U16 starteten, über eine Handvoll Jugendlicher und Aktiver bis hin zu unseren Masters waren knapp 30 Athlet:innen von uns vertreten.

Eines der Highlights waren sicherlich die 60m bei den Männern. Schon im Vorlauf überzeugte Moritz Ernst mit einer neuen PB von 8,01sec, und Robin Velte zeigte mit 7,50sec, dass er weiterhin gut drauf ist. Das Finale verlief dann aber alles andere als optimal: Silas Leppert erfuhr erst wenige Minuten vor dem Lauf, dass er nachgerückt war – für ein Warm-up viel zu spät, daher also kein Start. Dann war Robins Startblock nicht in Ordnung; einen Ersatz zu organisieren nahm 10min in Anspruch. Bei Bene war die Konzentration zu diesem Zeitpunkt bereits dahin.

Als es schließlich losging, erwischte Robin einen perfekten Start und sagte selbst: „Vom Gefühl her war es vielleicht das beste Rennen, das ich bisher gemacht habe.“ Im Ziel war die Erwartung auf die Zeit also groß. Doch ausgerechnet in diesem Lauf versagte die Zeitnahme ihren Dienst – wir werden also nie erfahren, wie schnell Robin wirklich gelaufen ist.

Auf der Hallenrunde über 200m dann ein Bild, das sich in letzter Zeit bei unseren Masters immer wieder zeigt: dicht beisammen wird es richtig spannend. Dieses Mal am schnellsten war Moritz mit 26,90sec, ganz knapp dahinter Bertalan Kisfaludy und noch wenige Hundertstel dahinter Christian Ochs. Silas, der trotz der schnellsten Meldezeit in seinem Lauf auf der undankbaren innersten Bahn starten musste, zeigte mit 24,74sec ein gutes Rennen.

Auf der längsten gelaufenen Strecke der Veranstaltung – den 800m – waren wiederum unsere Masters am Start. Überzeugen konnte hier vor allem Martin Blöcher mit einer starken neuen PB von 2:11,00min. Dicht dahinter – ebenfalls mit neuer PB – kam Tobias Erb nach 2:14,44min ins Ziel. Etwas ärgerlich: Der Lauf wurde vorgezogen, sodass unsere Starter nach dem Einlaufen im Kalten direkt an den Start mussten, ohne ihr gewohntes Warm-up vollständig durchführen zu können.

Die Technikdisziplinen boten aus unserer Sicht eine Reihe an Höhepunkten: In der U20 konnte Anna Böhle zeigen, dass sich das Sprungtraining in den letzten Wochen und Monaten (an dieser Stelle vielen Dank an Volker Jennemann!) auszahlt. 5,37m und eine Serie mit vielen Sprüngen deutlich über 5m sind ein tolles Ergebnis.

Die nächste PB gab es für Moritz mit der Kugel: 11,10m sind eine deutliche Steigerung und sein erster Stoß über die 11m-Marke. In der M15 durfte Ben sich über eine neue PB im Weitsprung freuen: 5,26m sind 7cm mehr, als er im Sommer letzten Jahres springen konnte. Eine weitere PB für ihn gab es im Kugelstoßen mit 11,28m.

In der W14 waren mit Emma Müller und Alicia Perez Klein zwei VfLer:innen am Start: Emma als Hochstarterin aus der W13 und Alicia in ihrem ersten Wettkampf konnten gute Leistungen zeigen.

Ebenfalls in der jüngsten Altersklasse waren zahlreiche Läufer:innen über 800m am Start. Frieda war mit neuer PB in 2:50,29min zufrieden, Antonia haderte mit ihrem Ergebnis von 2:41,63min ein wenig. Ähnlich in der M14: Von den fünf Startern kamen vier vom VfL. Allen voran Oskar Visekruna, der mit 2:22,43min als Einziger eine neue Bestleistung aufstellen und den Lauf gewinnen konnte. Dahinter Jonne Sannes, für den 2:28,44min nicht ganz das erhoffte Ergebnis sind. Ebenso bei Florian Erb: Er war rund 3sec langsamer als zuletzt in Frankfurt und damit nicht ganz zufrieden. Auch Frederik Scheid dürfte sich etwas mehr als 2:35,47min erhofft haben.

Für unsere Masters hat die Hallensaison mit den Hessischen Meisterschaften in der kommenden Woche und den Deutschen Meisterschaften Anfang März noch zwei Highlights zu bieten – für alle anderen heißt es jetzt: zurück ins Training für den Sommer! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier, ein paar Bilder bei Flicker

SDM Halle Aktive und U18 – zwei VfL-Staffeln mit dabei

Für die Aktiven fand die Hallensaison mit den Süddeutschen Meisterschaften in Frankfurt ihren Höhepunkt. Aber wie schon die gesamte Hallensaison gab es auch hier bereits im Vorfeld die erste Enttäuschung: Für die Frauenstaffel gingen am Wettkampfmorgen zwei Krankmeldungen ein, sodass der Start platzte.

Anders bei den Jungs: Sowohl über 4x200m als auch über die doppelt so lange Strecke wollten Benedikt Heruth, Robin Velte, Jan-Christoph Scholz und Silas Leppert zeigen, dass sie mehr draufhaben als in der Vorwoche bei den Landesmeisterschaften.

Am Samstag stand die kürzere Staffel auf dem Programm. Die Laufeinteilung war für uns etwas unglücklich: In einem Lauf mit zwei deutlich schnelleren Staffeln von der Eintracht Frankfurt war klar, dass es nur um die Zeit gehen würde und wir hinterherlaufen müssten. Davon ließen sich die Jungs aber nicht beirren. Bene lief am Start deutlich besser als in der Vorwoche und ließ den Kontakt nach vorne nicht völlig abreißen. Der Wechsel auf Robin – eine Woche zuvor noch das große Problem – gelang dieses Mal deutlich besser, sodass auch Robin keinen riesigen Rückstand hatte. Auf Position drei konnte Jan, eigentlich auf den 800m zu Hause, einen soliden Split laufen, sodass alles für eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorwoche angerichtet war. Als Schlussläufer kam auch Silas dieses Mal deutlich besser zurecht.

Als Lohn steht für die vier eine tolle neue Bestzeit – zugleich auch Vereinsrekord über die 4x200m – von 1:36,98min. In der Endabrechnung bedeutet das zudem den sechsten Platz unter allen Staffeln.

Am Sonntag folgte dann die doppelt so lange Strecke. Die größte Herausforderung hier: das Rennen richtig einzuteilen – umso schwieriger ohne die Rennerfahrung, die über 400m in diesem Winter bislang nur Bene hatte. Er lief die Staffel wie schon am Vortag an und machte seine Sache gut: ein solider Split, eine konkurrierende Staffel hinter sich gelassen und nach vorne keine zu große Lücke.

Auf Position zwei dann Jan, der die Lücke nach vorne zwar etwas größer werden lassen musste, nach hinten aber auch den Vorsprung vergrößerte. Die Position schien zu diesem Zeitpunkt bereits klar – umso schwieriger wurde es dann für Silas an dritter Stelle, sich zu orientieren und sein Rennen zu machen. Das gelang ihm nicht ganz optimal, sodass er sich etwas unter Wert verkaufte.

Als Schlussläufer kam dann unser stärkster Viertelmeiler Robin. Er machte ein solides Rennen und brachte den Stab nach 3:37,72min sicher ins Ziel. Etwas schade: Im zweiten Lauf waren zwei Staffeln mit minimal schnelleren Zeiten am Start. Dort wäre sicher die Option gewesen, mitzulaufen und sich an der Konkurrenz zu orientieren.

So bleibt eine Zeit, die nicht ganz das ist, was wir uns erhofft hatten – dennoch wäre Unzufriedenheit ein Fehler. Mit mehr Rennerfahrung und gutem Training in Richtung Sommer wird das sicherlich deutlich schneller. (Text und Bilder: Jakob)

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HM Halle Aktive, U18 + Bahngehen Tag 2 – Staffeln als Höhepunkt

Der zweite Tag der Hessischen Meisterschaften stand ganz im Zeichen der längeren Strecken: Für die Sprinter die 200m und die Staffel, für die Mittelstreckler 800m und 3000m.

Nachdem es am Vortag für Robin Velte über 60m bereits eine neue Bestzeit gegeben hatte, sollte es heute über die Hallenrunde ebenfalls in diese Richtung gehen. Das Rennen, das er dann zeigte, kann sich sehen lassen: Lediglich der Start war nicht ganz optimal, danach war es eine runde Sache. Dementsprechend sind 24,18sec zwar nicht ganz die erhoffte Bestzeit, aber dennoch eine deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Rennen vor drei Wochen.

In der Staffel war er zusammen mit Benedikt Heruth, Juri Sievers und Silas Leppert am Start. Die vier zeigten zwar allesamt gute Einzelleistungen, ein verpatzter erster Wechsel kostete jedoch viel Zeit, sodass die Hoffnung groß ist, das Ergebnis von 1:39,99sec bereits nächste Woche bei den Süddeutschen zu verbessern.

Bei den Frauen waren Anna-Lena Böhle, Lucy Gesell, Insa Otto und Constanze Winter am Start – Letztere das erste Mal im Trikot des VfL. Die vier machten es an den Wechseln besser als die Jungs und dürfen sich über den fünften Platz in 1:54,46min freuen. Etwas bitter: Auf die Bronzemedaille fehlten weniger als 1,5sec – an einem perfekten Tag wäre das vielleicht möglich gewesen!

Zu guter Letzt waren unsere Masters in der Besetzung Moritz Ernst, Johannes Kohlhepp, Martin Blöcher und Markus Hoß am Start. Ganz klares Ziel hier war die Masters-DM-Norm von 1:52,00min. Dieses Ziel konnten die vier in 1:46,54min deutlich unterbieten und dürfen nun mit einem Start in Düsseldorf Anfang März planen.

Auf den längeren Strecken waren heute Jan Christoph Scholz über 800m und Laurenz Christian Steiß über seine Paradestrecke, die 3000m, am Start. Für Jan ging es darum, nach einer kleinen Steigerung im letzten Rennen den Aufwärtstrend zu bestätigen und seine Hallensaison mit einem guten Gefühl zu beenden. In Frankfurt konnte er zeigen, dass er aus den letzten Rennen seine Learnings gezogen hat: Ein eher verhaltener Beginn, der Move zum richtigen Zeitpunkt und eine solide Schlussrunde bescherten ihm eine Seasonbest von 2:02,16min.

Nachdem er in der Vorwoche die DM-Norm abhaken konnte, wollte Laurenz sich nun in eine bessere Position bringen, um in den schnelleren Lauf zu kommen. Die ersten 2km wurde das Rennen perfekt auf eine Endzeit von 8:45min gepacet. Als der Tempomacher dann ausstieg und sein Konkurrent das Tempo etwas anzog, war Laurenz auf sich allein gestellt. Auf den letzten Runden bewies er erneut großen Kampfgeist und darf sich am Ende über eine neue Bestzeit von 8:47,36min freuen. Ob das am Ende für das erhoffte schnelle Rennen in Sindelfingen reicht, wird sich zeigen.

Zum Abschluss der Hallensaison geht es dann in der kommenden Woche noch zu den Süddeutschen Meisterschaften für die Staffeln – die Männer werden neben den 4x200m dann auch die doppelt so lange Strecke in Angriff nehmen. (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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HM Halle Aktive, U18 + Bahngehen Tag 1 – weiterhin Licht und Schatten

Es zieht sich durch die Hallensaison: Auf der einen Seite tolle Ergebnisse, auf der anderen Seite viele erkältungsbedingte Ausfälle und Enttäuschungen. So auch am ersten Tag der Hessischen Meisterschaften.

Als Erstes ging es auf der Sprintgeraden zur Sache. Eigentlich hätte es für Anna-Lena Böhle in Richtung Süddeutsche Meisterschaften gehen sollen – verletzungs- und krankheitsbedingt wurde daraus aber nichts. Stattdessen stand der Saisoneinstieg erst Ende Januar nach zehn Tagen Erkältung an. Die Zeit von 8,42sec ist auch weit weg von ihrem Anspruch, der Zwischenlauf leider in weiter Ferne. Am zweiten Tag bleibt die Staffel als kleines Highlight, hoffentlich läuft es dann etwas besser!

Anders bei Robin Velte: Er konnte seine Saison wie geplant absolvieren, zeigte bei den Hessischen zum genau richtigen Zeitpunkt, dass die Form da ist, und verbesserte seine PB auf 7,42sec. Dass am Ende damit nur 0,06sec zum Zwischenlauf fehlen, ist ärgerlich – aber so oder so kann Robin damit zufrieden sein.

Kurz darauf ging es für Frederik von Heemskerck über 1500m in der U18 an den Start. Eigentlich hätte es das zweite Rennen über diese neue Strecke sein sollen, so wurde es erkältungsbedingt erneut zu einem Sprung ins kalte Wasser. Anders als in der Vorwoche über 800m ging er vorsichtig an, steigerte sich im Schlussteil des Rennens und machte noch Positionen gut. Die Zeit am Ende: 4:48,58min und Platz fünf. Im Ziel zunächst Enttäuschung – da wäre mehr drin gewesen, Frederik ist sich sicher, dass er früher hätte beschleunigen können. Mit etwas Abstand folgte jedoch die Einsicht, dass es für den ersten 1500er in Ordnung war und es im Sommer deutlich schneller werden wird.

Der nächste Fall eines verspäteten Saisoneinstiegs ist Benedikt Heruth über 400m. Auch hier zeigte sich die fehlende Wettkampfpraxis: Vor dem Start sehr nervös, im Rennen fehlte das Gefühl für das richtige Tempo. Die Zeit von 55,75sec fällt in die Kategorie „Haken dran und schnell vergessen“.

Zuletzt dann unsere Geher:innen am Start. Über 1000m zeigte Frieda Krause, dass sich Gehen auch mit Mehrkampftraining verträgt. 6:25,86min und die Silbermedaille in der W13 sind ein tolles Ergebnis.

Bei den Frauen waren anschließend unsere Masters-Athletinnen am Start. Allen voran Britta Bauer, die ihren zahlreichen Landesmeistertiteln einen weiteren hinzufügen konnte. Gegenüber dem vergangenen Jahr steigerte sie sich deutlich auf 16:26,43min und ist sicher, dass bei den Deutschen in zwei Wochen noch mehr geht.

Noch recht neu im Gehen sind Katrin Löwe-Steig und Ruta Ozolina. Beide in der W50 am Start planen ebenfalls einen Auftritt in zwei Wochen in Halle. Auf dem Weg dorthin bot sich das Rennen in Frankfurt als Formtest an. Katrin blieb in 19:59,47min erstmals unter 20 Minuten, ist damit zwar nicht ganz so schnell wie erhofft, darf sich aber über Silber freuen. Ganz oben auf dem Podest durfte Ruta Platz nehmen: 17:11,93min sind ein tolles Ergebnis.

Im letzten Rennen des Tages waren dann die Jungs gefordert. Allesamt noch in der Jugend unterwegs waren Rihards Straumitis sowie die Bauer-Brüder Simon und Felix. Simon startete aus der M12 in die M14 hoch und war erstmals über 3000m am Start. Das machte er richtig gut und durfte sich am Ende über den Sieg in 17:02,64min freuen.

In der M15 steigerte sich Rihards gegenüber dem letzten Jahr um etwa eine Minute auf 19:28,95min. Das Rennen des Tages machte in dieser Altersklasse jedoch Felix: Als Saisonziel hatte er sich die NK2-Norm (Nachwuchs-Bundeskader) vorgenommen. Dass dies bereits Ende Januar im ersten Rennen gelang, ist eine riesige Überraschung. Anfangs noch etwas verhalten, drehte er nach dem ersten Renndrittel auf und sicherte sich die Norm von 14:00min mit einer tollen Schlussrunde. 13:55,04min zeigen, dass Felix auf dem Weg in die nationale Spitze im Gehen ist!

Am Ende bleiben am ersten Tag starke Leistungen im Gehen, eine neue PB über 60m bei Robin und daneben vielfach die Einsicht, dass Erkältungen eine Hallensaison ganz schnell zunichtemachen können.(Text: Jakob, Bilder: Jakob und Clemens)

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HM Halle U20/U16 Tag 2 – Aaron sammelt Medaillen

Tag zwei – und damit wieder die Chance auf Edelmetall und neue Bestleistungen in Frankfurt-Kalbach. Dieses Mal war eine kleinere, aber nicht weniger motivierte Gruppe von uns am Start.

Direkt im ersten Lauf des Tages wollte Laurenz Christian Steiß nach Bronze am Vortag über 1500m auch über die doppelt so lange Strecke seine Form unter Beweis stellen, die DM-Norm abhaken und sich im stark besetzten Feld wieder in den Medaillenrängen positionieren. Von Beginn an legte die Konkurrenz aus Hanau jedoch ein Tempo vor, dem Laurenz schon nach zwei Runden entschied, nicht zu folgen. Von dort an wurde es ein einsames Rennen: Nach vorne war nichts zu machen, nach hinten wurde die Lücke immer größer – einziges Ziel also noch die DM-Qualifikation, die aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Am Ende ist Bronze in 8:57,77min ein Ergebnis, das vor allem nach dem Rennen vom Vortag in Ordnung geht – nächste Woche bei den Aktiven soll es dann aber ein gutes Stück schneller werden!

Im Anschluss begann der Tag auch für die beiden Jungs aus der M15, die bereits am Vortag am Start waren: Aaron Stübner und Ben Werner Beck. Beide wollten im Stabhochsprung zeigen, dass sich das Training in Kirchhain (vielen Dank dafür noch einmal an dieser Stelle!) bezahlt macht. Aaron unterbrach sein Warm-up jedoch noch einmal, um zuvor über die Hürden an den Start zu gehen. Nach Silber im letzten Jahr wollte er daran möglichst anknüpfen und überraschte nicht nur sich selbst mit einer deutlichen Steigerung seiner PB auf 9,21sec sowie – wie auch schon im vergangenen Jahr – dem zweiten Platz.

Den Schwung nahm er direkt mit in den Stabhochsprung-Wettkampf, in dem er seine Bestleistung einstellte und sich mit 3,10m den Titel auf Landesebene sichern konnte. Einen Wettkampf voller Auf und Ab erlebte Ben, der früh erste Fehlversuche fabrizierte, dann wieder Höhen im ersten Versuch meisterte, aber nie so richtig in den Flow kam. 3,00m und die Bronzemedaille sind ein Ergebnis, das in Ordnung geht – klar ist aber auch: Ben kann mehr!

Für Aaron war der Tag nach dem Stabhochsprung noch nicht beendet: Zum krönenden Abschluss standen die selten gelaufenen 300m auf dem Plan. Das Medaillensammeln nahm auch hier kein Ende: Nach 40,64sec – erneut eine PB – überquerte Aaron als Dritter die Ziellinie und durfte seine dritte Medaille des Tages in Empfang nehmen.

Zu guter Letzt war Frederik von Heemskerck noch über 800m am Start. Nach einer überstandenen Erkältung war das Rennen in der höheren Altersklasse (eigentlich startet er in der U18, hier war er in der U20 am Start) sein Saisoneinstieg, was sich auch bemerkbar machte: Nach einer viel zu schnellen ersten Runde wurde es mit jedem Schritt schwerer, und Frederik konnte am Ende nicht mehr zulegen. Die Zeit von 2:13,96sec ist somit nicht das, was er eigentlich laufen kann. Dennoch gilt: So viel fehlt nicht zur Zeit aus dem vergangenen Sommer – nächste Woche ist er dann in seiner „richtigen“ Altersklasse über die knapp doppelt so lange Strecke am Start.

Eine DM-Norm, fünf Medaillen – ein Tag in der Halle, der sich sehen lassen kann! (Text und Bilder: Jakob)

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HM Halle U20/U16 Tag 1 – Mittelstreckler überzeugen

Höhepunkt der Hallensaison für viele Athlet:innen: die Hessischen Meisterschaften. Gerade in der U16 ist der erste Start bei Hessischen in der Halle für die hochgerückten Athlet:innen aus der U14 (oder einige Hochstarter aus der U14) noch einmal etwas ganz Besonderes.

In der jüngeren U16-Altersklasse, der M14, war der VfL gleich fünfmal über 800m am Start: Jonne Sannes, Milan Könnemann, Florian Erb, Frederik Scheid und Oskar Visekruna. Im ersten (langsamsten) Lauf lief Milan mutig an, konnte das Tempo am Ende zwar nicht ganz halten, wurde aber mit einer neuen PB von 2:43,12min belohnt. Etwas schneller unterwegs waren dann Freddy und Flo im gleichen Lauf. Nach langer gemeinsamer Phase setzte sich Flo auf der zweiten Rennhälfte ab und gewann den Lauf in neuer PB von 2:30,86min. Freddy sicherte sich dahinter in 2:32,85min ebenfalls eine neue Bestzeit. Auch wenn er das selbst anders sieht, darf er damit zufrieden sein!

Im vorletzten Lauf wurde es dann schon richtig schnell: Oskar setzte sich vom ersten Meter an mit großem Vorsprung an die Spitze des Feldes und zeigte ein beeindruckendes Rennen. 2:22,90min und Platz fünf in der Gesamtabrechnung sind der verdiente Lohn. Im schnellsten Rennen wurde es schließlich richtig spannend: Jonne kam am Anfang gar nicht in Schwung und musste auf der ersten Rennhälfte zunächst eine Lücke zur Konkurrenz schließen. Nachdem ihm das gelungen war, sammelte er einen Konkurrenten nach dem anderen ein, und kurz sah es sogar so aus, als könne er nach Bronze greifen. Am Ende fehlten ihm winzige 0,03sec. Aber: Als Hochstarter beim ersten 800m-Rennen auf Landesebene die Bestzeit um mehrere Sekunden zu steigern und Vierter zu werden, ist eine herausragende Leistung!

Bei den Mädchen war Antonia Hoß am Start. Sie kam leider nicht gut ins Rennen, verlor Position um Position und hatte zudem mit Knieproblemen zu kämpfen. 2:44,63min sind nicht wirklich das, was sie sich erhofft hatte. Aber: Kopf hoch – spätestens im April bei der Langstrecke wird wieder angegriffen!

In der M15 waren Ben Werner Beck und Aaron Stübner am Start. Beide zunächst über 60m: Bei Ben lief es nicht ganz wie erhofft – 8,36sec sind nicht das, was er kann. Anders bei Aaron: In 7,88sec im Vorlauf sicherte er sich die Qualifikation für den Zwischenlauf. Etwas schade: Dort konnte er nicht ganz daran anknüpfen und musste sich mit 7,96sec zufriedengeben. Dennoch gilt auch hier: Eine PB bei Hessischen ist ein starkes Ergebnis.

Ben war zudem noch im Kugelstoßen am Start: 10,80m im zweiten Versuch sicherten ihm die Qualifikation für den Endkampf. Dort gelang ihm zwar keine Steigerung mehr, aber auch hier gilt: Persönliche Bestleistung und Platz sechs sind ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann!

Abschließend waren die beiden zusammen mit Oskar und Freddy in der Staffel über 4x200m am Start. Die vier zeigten ein richtig gutes Rennen und wurden am Ende Fünfte. Etwas schade: Auf Bronze fehlte weniger als eine halbe Sekunde – wer weiß, was möglich gewesen wäre, wenn Oskar und Freddy nicht schon die 800m in den Beinen gehabt hätten.

In der U20 waren von uns nur zwei Athleten am Start: Konrad Rothmann mit dem Stab und Laurenz Christian Steiß über 1500m. Konrad tat sich im gesamten Wettkampf schwer, riss früh erste Versuche, schaffte die Höhen dann zwar, war aber nie wirklich zufrieden. Am Ende stehen 4,00m und Platz sieben zu Buche.

Bei Laurenz ging es von Beginn an eng zur Sache: Jeder wollte die optimale Position, um auf mögliche Angriffe reagieren zu können. Noch im ersten Renndrittel dann der Schockmoment – Laurenz stürzte. Er rappelte sich zwar schnell wieder auf und schloss die Lücke zum Feld, Rhythmus und Position waren aber dahin. Auch danach war es ein ständiger Kampf um die Plätze, und als es mit zwei verbleibenden Runden richtig schnell wurde, fehlten ihm bereits ein paar Körner. Mit einer starken kämpferischen Leistung lief er dennoch als Vierter nach 4:12,06min über die Ziellinie. Die aufkommende Enttäuschung über die knapp verpasste Medaille hielt jedoch nicht lange an: Einer der ersten drei Läufer war außer Wertung am Start – Laurenz darf sich somit über die Bronzemedaille freuen!

Der erste Tag also voller Adrenalin und vor allem mit tollen Leistungen der Mittelstreckler. (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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Indoor Jump’n Run – DM-Quali für Laurenz, Steigerung für Jan

Dortmund ist in der deutschen Leichtathletik gerade als Ausrichter von Hallenwettkämpfen eine feste Größe: Im Dezember und Januar gibt es hier fast wöchentlich gut besetzte Meetings, danach folgen Meisterschaften im Nachwuchs- und Aktivenbereich. Wir waren dieses Jahr mit zwei Athleten beim Indoor Jump’n’Run am Start: Laurenz Steiß über 1500m in der U20 und Jan Scholz über 800m.

Bei Laurenz war das Rennen ursprünglich einfach als Test auf der Unterdistanz gedacht – nach dem hervorragenden Training über den Jahreswechsel in Portugal und einem soliden Einstieg in Frankfurt über 800m war die Jugend-DM-Norm aber dann doch plötzlich ein Thema. Laurenz zeigte, dass er sich in den letzten Jahren nicht nur läuferisch gesteigert hat, sondern auch taktisch einiges dazugelernt hat: Anfangs eher hinten im Feld einsortiert, machte er auf den Geraden Positionen gut, um sich zwei Runden vor Schluss an die Spitze des Rennens zu setzen. Auch wenn ihm hinten raus der Kick fehlte, um das Rennen zu gewinnen, darf er mit dem Auftritt rundum zufrieden sein: 4:06,98min bedeuten mehr als drei Sekunden unter der Norm für Sindelfingen.

Auf der gut halb so langen Strecke wollte Jan dann zeigen, dass seine Leistung aus der Vorwoche in Frankfurt nicht das ist, was er momentan draufhat, sondern dass er ein gutes Stück schneller laufen kann. Die Renngestaltung war dieses Mal auch eine andere: Deutlich defensiver sortierte er sich weiter hinten im Feld ein und setzte darauf, dass hinten raus mehr möglich sein sollte. Auch wenn er diese Vorgaben gut umsetzte, ist die Zeit von 2:02,72min nicht ganz das, was er und sein Trainer sich erhofft hatten. In einem weniger taktisch geprägten Rennen mit weniger Überholmanövern und einem etwas schnelleren Beginn ist da sicherlich noch ein bisschen mehr drin – die Form aus dem vergangenen Sommer ist aber noch nicht da.

Somit also ein sehr gutes Rennen bei Laurenz und eine wichtige Standortbestimmung für Jan, aus der er und sein Trainer wertvolle Lehren für die kommenden Wochen und Monate gezogen haben. So oder so ist das Meeting in Dortmund eine absolute Empfehlung, was Organisation und Startfelder angeht! (Text: Jakob, Bilder: Jan)

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6. Frankfurter Wintercup – durchwachsener Start in die Hallensaison

Neues Jahr, neues Glück – und jetzt auch für unsere älteren Jugendlichen und Erwachsenen der Einstieg in die Hallensaison. Wie auch in den letzten Jahren fiel unsere Wahl auf das hervorragend besetzte und organisierte Sportfest in der Halle in Frankfurt-Kalbach.

Über 60m war ein Quartett am Start: Lilith Rohde in der U18 sowie bei den Aktiven Insa Otto, Maria Kautz und Robin Velte. Für Lilith lief es nach einer kleinen Erkältung in den letzten Wochen noch nicht ganz optimal. Vor allem auf den ersten Metern ließ sie wertvolle Zehntel liegen und ist mit 8,80sec am Ende nicht ganz zufrieden. Bei Maria und Insa war es der erste Wettkampf nach längerer Pause, sodass es vor allem darum ging, wieder Routine aufzubauen und Wettkampfluft zu schnuppern. Beiden gelang das mit 8,76sec (Maria) und 8,80sec (Insa) gut. Robin darf zum Einstieg mit 7,57sec zufrieden sein – im Laufe der nächsten Wochen soll die Bestzeit von 7,49sec aber noch fallen.

Auf der Hallenrunde war dann wiederum ein Quartett am Start: Statt Maria wollte hier Lucy Gesell zeigen, dass sich das Training der letzten Monate bereits bezahlt macht. Als Erste war hier wieder Lilith am Start, der vor dem ersten Start über die 200m die Nervosität deutlich anzumerken war. Nach 31,21sec war sie im Ziel in erster Linie zufrieden, es überhaupt geschafft zu haben – sicherlich wird es nicht Liliths letzter Start über die 200m gewesen sein. Insa haderte etwas mit ihrem Lauf; die Zeit von 30,13sec ist nicht das, was sie sich vorgenommen hatte. Anders bei Lucy: 28,36sec sind nur minimal langsamer als ihre Leistung aus dem letzten Sommer. Zuletzt war Robin bei den Männern auf der Hallenrunde unterwegs: Mit 24,46sec ist auch er nicht so richtig zufrieden.

Am späten Nachmittag waren dann noch die Mittelstreckler über 800m am Start: Jan Scholz, der auf seiner Hauptstrecke zeigen wollte, dass sich die letzten intensiven Trainingswochen gelohnt haben, und Laurenz Steiß, der die 800m als Einstieg für die längeren Strecken in den nächsten Wochen nutzen wollte. Bei Laurenz lief es erwartungsgemäß gut: 2:04,83min sind eine klare Steigerung gegenüber dem letzten Jahr und machen Hoffnung auf schnelle Zeiten auf den längeren Strecken. Bei Jan hingegen lief es alles andere als rund: Bis zur 500m-Marke sah das Rennen noch gut aus, danach fehlte jedoch noch die Frische, um das Tempo auch im letzten Renndrittel zu halten. Am Ende sind 2:03,79min nicht das, was Athlet und Trainer sich erhofft hatten. Aber: Kommende Woche in Dortmund gibt es schon die nächste Chance zu zeigen, dass Jan mehr kann.

Im Weitsprung waren Maria und Lucy am Start. Den Winter über waren die beiden regelmäßig bei Volker im Sprungtraining, sodass dort in diesem Jahr einiges zu erwarten ist. In Frankfurt verhinderten vor allem Probleme im Anlauf richtig gute Weiten: Lucy traf in ihren drei Sprüngen nicht ein einziges Mal das Brett, 4,87m sind dafür ein gutes Ergebnis. Bei Maria stehen am Ende zwei ungültige Versuche und ein Sprung auf 4,30m zu Buche – auch hier gilt: Für den Einstieg geht das in Ordnung, die Hoffnung ist aber groß, dass im Laufe der nächsten Monate noch einige Zentimeter dazukommen.

Der Wintercup verlief dieses Mal also eher durchwachsen für uns: wenige richtig starke Ergebnisse, einige Fragezeichen hinsichtlich der individuellen Form und damit umso mehr Spannung mit Blick auf die anstehenden Wettkämpfe in den nächsten Wochen. (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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Jahresrückblick 2025

Jahresrückblick 2025

Das Jahr 2025 hatte etliche Highlights zu bieten. Eine Übersicht gibt es hier in tabellarischer Form.


Kinderleichtathletik

Wie jedes Jahr stand in der U8 und U10 der INOSOFT-KiLa-Cup im Fokus. Auf der einen Seite geht es hier natürlich darum, den Kindern den Spaß am Sport zu vermitteln – aber sind wir ganz ehrlich: Am Ende wollen die Kinder und Trainer dabei auch erfolgreich sein 🙂
Vor allem der U8 gelang das in diesem Jahr wieder herausragend gut: fünf Wettkämpfe, fünf Siege – besser hätte es nicht laufen können!

In der U10 liefen die ersten Wettkämpfe nicht ganz wie erhofft. Einmal Zweiter, zweimal Dritter – die Option auf den Gesamtsieg war damit schon dahin. Aber bei den abschließenden Heimwettkämpfen konnte die Mannschaft dann ihr Potenzial zeigen und zweimal gewinnen. Im Cup steht am Ende ein zweiter Platz zu Buche. Unsere zweite Mannschaft war ebenfalls bei jedem Wettkampf am Start und darf sich über Platz drei im Cup freuen.


U12

Im Übergang zur traditionellen Leichtathletik gibt es einerseits noch die Kinderleichtathletik – in Hessen steht vor allem das U12-Finale im Fokus – und andererseits auch schon „ganz normale“ Leichtathletik-Wettkämpfe.

Die Qualifikation für das Hessenfinale im Mai war für unser starkes Team kein Problem, sodass es im August in Griesheim zum Aufeinandertreffen der stärksten Teams aus Hessen kam. Auch wenn nicht alles perfekt lief und uns die Hindernisstaffel einen kleinen Dämpfer verpasste, ist der neunte Platz am Ende ein Ergebnis, mit dem Jan und Laurenz als Trainer zufrieden sein dürfen.

Bei der höchsten Meisterschaft (den Lahn-Dill-Meisterschaften) überzeugten vor allem die Staffeln: Sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen ging der Sieg über 4x50m nach Marburg.


U14

In der U14 finden sich wohl die derzeit stärksten Jahrgänge im ganzen Verein: Gerade der jüngere Jahrgang 2013 überzeugt sowohl in der Spitze als auch in der Breite. Somit lassen sich hier auch eine ganze Reihe an tollen Ergebnissen herausstellen:

Bei der DJMM, dem großen Ziel unserer Mannschaften gemeinsam mit Kirchhain als StG, lief es bei den Mädchen richtig gut: Die Silbermedaille ist ein großer Erfolg – vor allem, wenn man bedenkt, dass wir auch Teams wie die Eintracht Frankfurt hinter uns gelassen haben. Bei den Jungs lief es leider eher durchwachsen; Platz sieben ist nicht ganz das, was wir uns erhofft hatten.

Dafür konnte unsere Jungsstaffel über 4x75m im Juni in Wetzlar Hessenmeister werden. Ebenfalls im Team überzeugten die Jungs bei der HM Cross und konnten den Mannschaftstitel nach Marburg holen. Grundstein dafür war sicherlich der Sieg von Jonne Sannes.

Und zu guter Letzt kommt beim Blick in die Hessische Bestenliste Freude auf: Gleich sechsmal steht Marburg in der U14 ganz oben – Jayden Howell sowohl im Flachsprint als auch über die Hürden, Jonne über 800m, Johannes Schick mit der Kugel sowie Frieda Krause und Flo Erb jeweils im Bahngehen.


U16

In der U16 konnte dieses Jahr vor allem ein Athlet zeigen, dass er in den kommenden Jahren nicht nur in Hessen, sondern in Deutschland vorne mitmischen will: Felix Bauer. Im Gehen sammelt er einen Hessentitel nach dem anderen und sucht mittlerweile die Konkurrenz bei Wettkämpfen in ganz Deutschland. Im Herbst steigert er sich über 5km nochmal deutlich und darf als Erster der Deutschen Bestenliste darauf hoffen, in den kommenden Jahren das Nationaltrikot überstreifen zu dürfen.

Schaut man auf die Landestitel, sticht Ben Beck mit zwei Titeln beim Winterwurf hervor. In der Deutschen Bestenliste platzieren er, Margarete Rothmann und Aaron Stübner sich mit dem Stab unter den besten 30.

Ein weiteres Highlight: Lilith Rohde war Teil der StG-Staffel, die bei der Deutschen Jugendmeisterschaft über 4x100m am Start war und sich dort in Bestzeit teuer verkaufen konnte.


ab U18

Erst ein Jahr bei uns, aber direkt eine der erfolgreichsten Athletinnen ist Anna-Lena Böhle. Insgesamt durfte sie sich dieses Jahr dreimal über Edelmetall bei Landesmeisterschaften freuen. Besonders erwähnenswert ist hier sicherlich der zweite Platz im Siebenkampf mit nur knapp verpasster DM-Norm.

Die DM-Norm abhaken konnte Laurenz Christian Steiß gleich zweimal: Sowohl unter dem Hallendach als auch Freiluft war er über 3000m auf nationaler Ebene dabei. Während es in der Halle noch nicht wie gewünscht lief, konnte er bei der DM in Wattenscheid dann zeigen, was in ihm steckt und sich auf 8:49,04min steigern. Daneben durfte er sich über den 1500m-Titel bei den Aktiven bei den Hessischen Meisterschaften in Fulda freuen.

Zu guter Letzt konnten im Halbmarathon unsere Männermannschaft als Siebte der Deutschen Bestenliste und Emelie als Neunte der U23 auf nationaler Ebene überzeugen.


Masters

Alle Titel und Erfolge unserer Masters aufzuzählen, würde den Rahmen des Artikels sprengen – deswegen hier nur die absoluten Highlights: Britta Bauer konnte ihrer Sammlung an Deutschen Meistertiteln über 5000m Bahngehen und über 10km auf der Straße weitere hinzufügen.

In der M40 findet sich eine Staffel von uns auf allen drei Strecken (4x100m, 4x400m und 3x1000m) unter den ersten sechs in Deutschland.

(Text: Jakob)