2. Abendsportfest Pfungstadt – starke Sprints und Mittelstrecken

Während in den letzten Jahren vor allem unsere Aktiven-Gruppe in Pfungstadt am Start war, ging es dieses Jahr für einen bunten Mix in den Ort nahe Darmstadt: Ferdinand Kreiling bei den Männern über 100m und 200m, David Konrad ebenfalls bei den Männern im Kugelstoßen, seitens der Masters Moritz Ernst auf den gleichen Strecken wie Ferdinand sowie ein Quintett bei den SchülerInnen über 800m: Oskar Visekruna, Milan Könnemann, Florian Erb, Antonia Hoß und Frieda Krause.

Bei den Sprints ging es für Ferdinand schon auf der kurzen Strecke richtig schnell los: Trotz eines kleinen Stolperers in der Beschleunigung konnte er seine Bestzeit auf 11,71sec steigern. Auf der doppelt so langen Strecke ließ er direkt die nächste Bestmarke folgen – dieses Mal noch deutlicher. Von zuvor 24,17sec steigerte er sich um fast eine halbe Sekunde auf starke 23,70sec. Bei Moritz reichte es wenige Tage vor den Deutschen Masters-Meisterschaften zwar nicht ganz für neue Bestzeiten, mit 12,84sec und 26,10sec ist er dennoch zufrieden und fährt selbstbewusst nach Mönchengladbach. Davids Fokus liegt derzeit verletzungsbedingt auf dem Kugelstoßen. Dort steigert er sich fast von Wettkampf zu Wettkampf und konnte daran auch in Südhessen anknüpfen: 9,67m setzen den positiven Trend fort.

Bekannt ist Pfungstadt vor allem für seine Mittelstrecken. In Feldern voller Top-Läufer dürfen dort aber auch ambitionierte NachwuchsathletInnen mitlaufen. Gerade beim ersten Start ist das etwas Besonderes – so auch für unsere SchülerInnen. Bei den Mädchen brachte das leider nicht ganz die erhofften Ergebnisse. In einem eher unrhythmischen Rennen hatten es beide nicht einfach, Frieda konnte auf dem Schlussviertel nicht mehr zulegen. 2:45,31min sind einige Sekunden langsamer als erhofft. Bei Antonia lief es etwas besser, 2:41,80min sind aber ebenfalls nicht ganz das, was sie sich vorgenommen hatte. Zeitlich mit 2:44,12min platzierte sich Milan genau zwischen den beiden. Aber auch bei ihm blieb die erhoffte „Pfungstadt-Magic“ aus.

Anders bei den beiden verbleibenden Jungs: Oskar machte vom ersten Meter an sein eigenes Rennen und setzte sich früh deutlich vom Feld ab. Diese Position konnte er bis zur 600m-Marke behaupten, bevor ihm ein einziger Konkurrent auf der Zielgeraden noch einmal gefährlich nahekam. Auch wenn es am Ende nicht ganz zum Laufsieg reichte, ist die neue Bestzeit von 2:11,02min extrem hoch einzuschätzen. Für Florian ging es darum, endlich die Marke von 2:30min zu unterbieten. In einem starken und gleichmäßigen Rennen gelang ihm eine Punktlandung: 2:29,86min bedeuten das Erreichen eines lange verfolgten Ziels.

Auch wenn nicht alles wie gewünscht lief – der Ausflug nach Pfungstadt hat sich auch dieses Mal wieder gelohnt. (Text und Bilder: Jakob)

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HM Jugend + Bahngehen – zwei Medaillen für Laurenz

Die Barockstadt Fulda mit einem der schönsten Stadien in Hessen bot dieses Jahr die Kulisse für die Hessischen Meisterschaften der U20, U18 und im Bahngehen. Am ersten Tag lag unser Fokus mit Anna-Lena Böhle und Laurenz Christian Steiß auf der U20, am zweiten Tag folgte dann das Bahngehen mit einer Vielzahl VfLer.

Den Auftakt machte am frühen Samstagmorgen Anna im Weitsprung. Nach dem eher enttäuschenden Auftritt letzte Woche in Darmstadt wollte sie es dieses Mal besser machen. Direkt im ersten Versuch konnte sie dann mit 4,80m ihre Weite von letzter Woche übertreffen und sich im dritten Versuch noch einmal um 5cm steigern, was für einen sicheren Platz im Endkampf reichte. Dort gelang ihr dann leider keine Steigerung mehr – Probleme mit dem Anlauf verhinderten einen passgenauen Absprung auf dem Brett.

Parallel dazu hatte Laurenz über die 3000m seinen ersten Wettkampf des Tages. Die Devise hier: Mit möglichst wenig Ermüdung den Titel holen, um später in dem deutlich besser besetzten Rennen über 1500m noch einmal angreifen zu können. Nach Absprache im Callroom unterstützte Laurenz Jakob vom LAZ Gießen auf den ersten gut zwei Kilometern, bevor er eine kleine Lücke riss und ungefährdet den Titel erlaufen konnte. Vier Stunden später dann ein gänzlich anderes Bild: Fünf Jungs, die sich alle Chancen auf die Medaillen ausrechneten, die klare Ansage, dass es schnell werden würde, und von Beginn an ein entsprechend hohes Tempo im Feld. An Position vier liegend verlor Laurenz nach etwa der Rennhälfte den Anschluss an das Spitzentrio und durchquerte die 1000m-Marke in einem Duo nach etwa 2:44min. Auf der Schlussrunde konnte er dann nochmals seine Kämpfernatur auspacken und sich auf der Zielgeraden noch auf Platz drei und damit zur erhofften zweiten Medaille vorschieben. Zusätzlich bedeuten 4:05,90min eine kleine Steigerung seiner Bestleistung – und das mit dem Rennen vom Vormittag in den Beinen.

Am zweiten Tag lag aus unserer Sicht dann der volle Fokus auf dem Gehen. Aufgrund der kleinen Felder und häufig nur einer Person je Altersklasse standen die Platzierungen im Vorhinein oft schon fest – umso relevanter waren der Vergleich mit sich selbst und der Blick auf die Zeit. Auf der kürzesten angebotenen Strecke, den 2000m, konnten dabei zwei VfLer deutliche Steigerungen erzielen: Simon Bauer konnte sich gegenüber dem vergangenen Jahr um etwas mehr als 20sec verbessern und damit genau das umsetzen, was er sich vorgenommen hatte. Dreingabe für ihn ist nach 10:40,25min der Titel in der M12. Vielseitig unterwegs ist Frieda Krause in der W13. Immer wieder ist sie auch beim Gehen dabei und zeigte in Fulda mit starken 12:31,16min, dass das Gehen in der Jugend Teil eines vielseitigen Trainings sein kann.

Über 3000m gingen dann zwei Starter von uns in der M15 ins Rennen: Felix Bauer und Rihards Straumitis. Felix wollte nach zuletzt nicht ganz einfachen Wochen mit einigen kleinen Problemen in den Bereich seiner Bestzeit laufen. Mit 13:57,24min gelang ihm das zwar – direkt nach dem Rennen war er dennoch nicht ganz zufrieden, hatte er sich doch eigentlich eine etwas schnellere Zeit erhofft. Zum Vizetitel hinter ihm reichte es für Rihards Straumitis, der am Tag zuvor noch die 5000m gelaufen war. Bei ihm steht mit 17:11,53min eine neue Bestzeit und eine Steigerung gegenüber der Leistung aus der Halle um rund zwei Minuten. Zwar keine ganz so große Steigerung, aber dennoch eine Verbesserung der Bestzeit zeigte seine Mutter Ruta Ozolina über die 5000m. 28:57,61min bedeuten zudem den Titel in der W50.

Unser erfolgreiches Auftreten bei Hessenmeisterschaften konnten wir in Fulda also fortsetzen und hoffen, dass auch beim Blockmehrkampf am kommenden Wochenende der eine oder andere Erfolg eingefahren wird! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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HM Aktive/U16 Tag 2 – Aaron holt nächsten Titel

Der zweite Tag in Darmstadt hatte von allem etwas zu bieten: Aaron Stübner und Johannes Veitengruber zuerst über die Langhürden, anschließend im Stabhochsprung und zum Abschluss Jan-Christoph Scholz auf den zwei Stadionrunden. Nach einem guten ersten Tag wollten vor allem die U16-Jungs ganz vorne angreifen, während Jan vor allem schneller als zuletzt laufen wollte.

Den Tag eröffneten Aaron und Johannes dann über die 300m Hürden mit einem echten Feuerwerk. Zuletzt war Johannes bereits unter der für die Süddeutschen Meisterschaften geforderten Normzeit geblieben – dem wollte Aaron sich jetzt anschließen. Dass es dabei auch um die Medaillen gehen würde, war klar. Dass am Ende aber ein Doppelsieg (Aaron vor Johannes), zwei deutliche Bestleistungen und damit auch die SDM-Norm für Aaron herausspringen würden, war dann doch mehr, als man vorher erwarten durfte.

Nach einer Regenunterbrechung bot sich den beiden im Stabhochsprung die nächste Chance auf Edelmetall. Und auch das gelang! Die Höhen von 3,20m (Aaron) und 3,00m (Johannes) sind zwar nicht ganz das, was die beiden zuletzt gezeigt haben, umso größer aber die Freude, dass es dennoch für Silber und Bronze reichte.

Zum Abschluss der Meisterschaften ging es für Jan dann auf die 800m. Nachdem es zuletzt nicht wie gewünscht gelaufen war, war die Hoffnung groß, in einem hoffentlich schnellen Rennen wieder näher an die Zwei-Minuten-Marke heranzukommen. Auf den ersten 200m sortierte er sich etwas weiter hinten als geplant ein, konnte sich aber bis zur Rennhälfte in eine gute Position vorarbeiten. Auf der zweiten Runde gelang ihm dann das, was in den bisherigen Rennen gefehlt hatte: Er konnte am Schluss noch einmal zulegen, auf der Zielgeraden einen Konkurrenten überholen und sich so auf 2:01,22min steigern, was Platz sieben bedeutete. Endlich wieder ein Schritt in die richtige Richtung – jetzt heißt es noch einmal zwei Wochen trainieren, bevor Pfungstadt die nächste Chance auf schnelle Zeiten bietet.

Auch Tag zwei hatte in Darmstadt mit vier Medaillen und einer Saisonbestleistung für Jan einiges zu bieten. Vor allem Aaron und Johannes zeigten mit ihren Leistungen eindrucksvoll, dass sie aktuell zu den stärksten U16-Athleten Hessens gehören. (Text und Bilder: Jakob)

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HM Aktive/U16 Tag 1 – Oskar holt Gold über 800m

Darmstadt bot dieses Jahr die Bühne für die ersten großen Hessischen Meisterschaften: Für die Aktiven und die U16 ging es um Landestitel, Normen und gute Leistungen. Mit dabei: eine bunt gemischte Gruppe VfLer.

Los ging es schon am Freitagabend für Konrad Rothmann, der seinen Schwerpunkt immer mehr auf den Stabhochsprung legt. In der U20 maß er sich in einem hochwertigen Wettkampf mit Hessens besten Stabhochspringern. Dass der Blick dabei durchaus in Richtung einer Medaille gehen durfte, versprach schon die Meldeliste. Im Wettkampf zeigte Konrad dann eine tolle Leistung: 4,00m im ersten Versuch, die bisherige Bestleistung von 4,10m ebenfalls direkt im ersten Versuch. Für die erste neue Bestleistung des Tages von 4,20m brauchte er dann zwar alle drei Versuche, konnte anschließend aber auch noch 4,30m und 4,40m überspringen, seine Bestleistung um volle 30cm steigern und sich die Bronzemedaille sichern.

Am frühen Samstagmorgen begann der volle Wettkampftag mit dem Weitsprung der Frauen. Hier schon der erste Grund zur Freude: Gleich drei Damen von uns waren am Start. Ein Dank dafür gebührt Volker, der dafür sorgt, dass auch unsere Aktiven wieder regelmäßig in den Genuss von Sprungtraining kommen. Bei Anna-Lena Böhle lief im Wettkampf dann leider wenig zusammen: Probleme im Anlauf ließen sie konsequent weit vor dem Brett abspringen, sodass 4,73m bei Weitem nicht das sind, was sie sich erhofft hatte. Bei Lucy Gesell lief es etwas besser: Auch sie sprang konsequent minimal vor dem Brett ab, zeigte aber technisch gute Sprünge. Der beste Versuch: 4,81m in einer konstanten Serie. Den letzten Schritt auf dem Brett zu platzieren – das, was Anna und Lucy heute verzweifeln ließ – gelang Friederike Altmann im dritten Versuch zum genau richtigen Zeitpunkt: 5,15m bedeuteten zwischenzeitlich Rang vier und den Einzug in den Endkampf. Dort gelang ihr im vorletzten Versuch noch einmal ein starker Sprung, der mit 5,27m auch am weitesten gemessen wurde. Am Ende bedeutet das einen starken fünften Platz.

Auf der Bahn machte heute Aaron Stübner den Anfang. Über die 100m wollte er nach einem durchwachsenen Mehrkampf vor zwei Wochen zeigen, dass die Form eigentlich da ist. Das gelang ihm dann auch: 12,35sec sind eine deutliche Steigerung seiner Bestleistung und hätten ihm sogar einen Platz im Finale gesichert. Darauf verzichtete er jedoch wegen leichter muskulärer Probleme und mit Blick auf die morgen anstehenden Wettkämpfe. Über 800m war dann Oskar Visekruna am Start. Die Meldeliste versprach ein enges Rennen: Drei Jungs lagen innerhalb von gut einer Sekunde, darunter Oskar auf Platz drei. Entsprechend auch der Plan: erst einmal mitlaufen und auf der zweiten Runde einen Angriff wagen. Das Rennen verlief dann etwas anders als geplant: Hektisch und unrhythmisch ging es auf den ersten 600m zur Sache. Erst weit hinten, dann in aussichtsreicher Position, dann wieder weit hinten ging Oskar als Teil einer größeren Spitzengruppe auf die letzten 200m. Dort zeigte er dann aber eine beeindruckende Leistung und sicherte sich mit einer tollen Zielgeraden den Titel in der M14. Dass dabei in 2:12,89min auch noch eine Bestleistung herausspringt, gerät fast in den Hintergrund.

Unsere beiden Langsprinter Michael Boseck und Robin Velte hatten sich zum Ziel gesetzt, in Richtung ihrer PBs zu laufen. Im ersten Lauf war Michael am Start: Er zeigte ein gutes Rennen, fand schnell seinen Rhythmus und darf sich am Ende über 53,98sec freuen. Zwar nicht ganz die erhoffte PB – aber dennoch so schnell wie noch nie im blauen Dress. Robin hatte in der zweiten Kurve etwas mit einer Windböe zu kämpfen, die ihm nicht nur wertvolle Geschwindigkeit raubte, sondern ihn auch aus dem Rhythmus brachte. So konnte er leider nicht seine gewohnt starke Zielgerade zeigen und muss sich mit 51,46sec zufrieden geben.

Den Tag beendeten dann wieder unsere Frauen: Die drei Weitspringerinnen holten sich Verstärkung durch Katharine Krichbaum, für die es zugleich die Premiere für den VfL war. Wie auch zuletzt eröffnete Friederike das Rennen und konnte den Stab sicher auf Anna übergeben. Der Wechsel auf Lucy gelang ebenfalls gut, während der letzte Wechsel auf Katharina zwar ebenfalls funktionierte, aber noch Potenzial hat. Am Ende steht mit 52,09sec eine kleine Steigerung gegenüber den letzten Rennen zu Buche. Das bedeutet wie schon im vergangenen Jahr Platz sieben.

Medaillen für Konrad und Oskar, gute Auftritte von Aaron, Friederike und der Staffel – Darmstadt war für uns am ersten Tag kein schlechtes Pflaster! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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Sportfest Mörfelden – Lucy steigert sich über 200m

An Pfingsten hatten wir wie jedes Jahr die Qual der Wahl: Baunatal, Mörfelden, Allendorf … kein Wochenende bietet mehr Auswahl als das Pfingstwochenende. Unsere Wahl fiel wie schon vor zwei Jahren auf das Sportfest in Mörfelden. Die Gruppe war überschaubar: Lucy Gesell über 200m und im Weitsprung, Robin Velte über 400m, Jan-Christoph Scholz auf der doppelt so langen Strecke und das erste Mal für uns am Start Ferdinand Kreiling mit dem Sprint-Doppel über 100m und 200m.

Die Bedingungen für die Sprinter waren perfekt: hochsommerliche Temperaturen, wenig Wind. Das nutzte Lucy auch direkt beim ersten Start der Saison über 200m für eine tolle Leistung: 27,84sec sind etwa eine halbe Sekunde schneller als ihre alte PB. Direkt im Anschluss stieg sie mit einem starken Versuch auf 4,85m in den Weitsprungwettbewerb ein. Die Hoffnung war groß, dass da noch mehr drin ist – in den folgenden Versuchen gelang es ihr aber nicht, Anlauf und Technik zusammenzubringen, sodass die Weite aus dem ersten Versuch am Ende auch in den Ergebnislisten steht.

Ferdinand trainiert erst seit drei Wochen bei uns, entschied sich ganz kurzfristig für den Start und liebäugelte mit einer Zeit von 11,8sec über 100m. Das Ergebnis von 11,79sec ist also eine Punktlandung – und sicherlich wird es diesen Sommer noch schneller! Über 200m fehlte ihm dann hinten raus ein bisschen die Tempohärte, sodass er seine Zeit von 24,17sec direkt mit den Worten „Naja, nächstes Mal steht dann die 23 vorne“ kommentierte. Für Robin ging es über 400m darum, weiter Rennerfahrung zu sammeln und sich Schritt für Schritt seiner PB aus dem letzten Jahr zu nähern. Mit einem etwas zu vorsichtigen Beginn und einer hervorragenden Zielgeraden gelang ihm das gut – 51,17sec sind ein Schritt in die richtige Richtung.

Genau diesen Schritt hätte auch Jan gerne über 800m gemacht. Nach zuletzt vielen Rennen im Bereich rund um 2:02min sollte es dieses Mal deutlich in Richtung der Zwei-Minuten-Marke gehen. In einem einsamen Rennen an der Spitze des Feldes sah es die ersten 600m auch danach aus, dass das gelingen könnte – auf dem letzten Rennviertel verlor er dann aber wertvolle Sekunden und ist mit dem Ergebnis von 2:02,51min alles andere als glücklich.

Die Leistung des Tages also eindeutig Lucys Rennen über 200m – daneben freuen wir uns, mit Ferdinand einen weiteren VfLer im Wettkampfzirkus begrüßen zu dürfen, und hoffen vielleicht sogar auf eine Männerstaffel in der zweiten Saisonhälfte! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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MHM Einzel – zahlreiche PBs im heimischen Stadion

Bereits das zweite Jahr in Folge durften wir die Mittelhessischen Einzelmeisterschaften austragen – dieses Mal gemeinsam mit Kirchhain. Die Chance nutzten natürlich wieder zahlreiche VfLer, um im eigenen Stadion die Form unter Beweis zu stellen und neue Bestleistungen zu erreichen.

Bei den Jüngsten erwischten zwei AthletInnen einen Sahnetag: Frieda Krause und Noah Heinbach. Frieda darf sich über zwei deutliche neue Bestleistungen freuen: 4,45m sind erst ihr zweites Mal über der Vier-Meter-Marke und vor allem eine Steigerung um fast 30cm. Noch deutlicher fällt die neue PB aber mit dem Speer aus: 27,22m sind fast fünf Meter weiter als vergangenes Jahr und ein neuer Vereinsrekord in der W13. In der gleichen Altersklasse ist Noah bei den Jungs am Start. Seine 100m-Zeit von 13,33sec ist ein neuer Hausrekord, daneben durfte er aber genau wie Frieda auch einen Vereinsrekord feiern: 1,50m im Hochsprung ist die neue Marke, die Noah dieses Jahr hoffentlich noch weiter nach oben schrauben wird.

Beeindruckende fünf Titel durfte Ben Werner Beck in der M15 mit nach Hause nehmen – mit dem Diskus und der Kugel, über 100m und die Kurzhürden sowie im Weitsprung war Ben gestern der Beste. Besonders erwähnenswert sicherlich die 11,41m mit der Kugel, die aktuell Platz fünf in Hessen bedeuten. Ein Jahr älter ist Frederik von Heemskerck, der sich aufs Laufen spezialisiert hat. Über 800m durfte er sich über eine neue PB von 2:10,66min freuen – Stück für Stück nähert er sich der Marke von 2:10min, wird in den nächsten Wochen aber auf einem Mix aller Strecken bis 3000m am Start sein. Für Robin Velte sollte es über 200m nach einem guten Auftritt in Pfungstadt nochmal deutlich schneller werden. Das gelang ihm hervorragend: Einer druckvollen Kurve ließ er eine gewohnt starke Zielgerade folgen und steigerte sich um fast eine halbe Sekunde auf 23,24sec.

Sicherlich gab es daneben eine Vielzahl weiterer toller Leistungen für den VfL – insgesamt freuen wir uns auf jeden Fall über die starken Leistungen sowohl in der Spitze als auch in der Breite! (Text: Jakob, Bilder: Paulina)

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Abendsportfest Pfungstadt – Lucy mit starkem 400m-Debüt

Mit einer kleinen Gruppe waren wir in Pfungstadt beim ersten Abendsportfest zu Gast: Maria Kautz über 100m, Lucy Gesell über 100m und die Stadionrunde, Robin Velte über 100m und 200m sowie Jan-Christoph Scholz auf seiner Paradestrecke, den 800m.

Wie immer ging es mit den Kurzsprints los. Die Bedingungen waren nicht ganz optimal: relativ frisch, kaum Wind und eine etwas feuchte Bahn. Das spiegeln dann auch die Ergebnisse wider: 11,67sec für Robin, 14,17sec für Maria und 13,81sec für Lucy sind alles keine schlechten Zeiten, aber auch nicht das, was die drei sich im Laufe der Saison noch erhoffen.

Auf der doppelt so langen Strecke zeigte Robin dann aber gegenüber dem vergangenen Jahr einen deutlichen Fortschritt: Die Kurve, zuletzt immer sein Problem, durchlief er deutlich druckvoller und kam mit mehr Speed auf die Zielgerade. Dass am Ende „nur“ 23,77sec stehen und damit sieben Hundertstel zur PB fehlen, ist schade – bei besseren Bedingungen wird das sicherlich noch deutlich schneller.

Über 400m war Lucy zum ersten Mal am Start. Die Nervosität war ihr im Vorfeld deutlich anzumerken, die Unsicherheit groß. Die neue Aufgabe löste sie dann aber mit Bravour: Ein stark eingeteiltes Rennen beendete sie mit einem Sturz ins Ziel – ein paar blaue Flecken werden sie die nächsten Tage an ihren Lauf erinnern. 62,39sec sind ein tolles Ergebnis – mal sehen, auf welchen Strecken Lucy zukünftig am Start sein wird.

Über 800m eigentlich ein perfekter Rahmen: Ein dichtes Feld rund um die Zwei-Minuten-Marke versprach ein hohes Tempo. Warum dann die ersten 200m wie schon zuletzt in Friedberg zu langsam waren, lässt sich nicht so richtig erklären. Von da an machte Jan aber ein hervorragendes Rennen: Lange blieb er geduldig, um dann auf der Zielgeraden noch einmal anzugreifen und einen Platz gutzumachen. Die Zeit von 2:01,77min ist nicht aussagekräftig, was Jans aktuelle Form angeht – in den nächsten Wochen soll die Eins wieder vorne stehen!

Die stärkste Leistung des Abends war ohne Zweifel Lucys 400m-Lauf – aber auch die anderen drei VfLer zeigten, dass die Form da ist und in den nächsten Wochen die eine oder andere PB zu erwarten ist! (Text und Bilder: Jakob)

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KM Einzel – viele Bestleistungen in Kirchhain

Beim Saisoneinstieg in Kirchhain konnten unsere Athletinnen und Athleten der U12 bis hin zu den Aktiven zahlreiche persönliche Bestleistungen erzielen und in vielen Disziplinen starke Leistungen zeigen. Gerade nach den ersten Trainingswochen auf der Bahn war deutlich zu erkennen, dass sich der Winter und die Vorbereitung bereits bezahlt machen.

In der M11 lief Jost im 50m-Finale in 8,16sec auf Platz 3, während Felix sich im Hochsprung auf 1,26m steigerte. In der M10 gewann Loris die 800m in 2:53,14min – auf der Zielgeraden zog er noch einmal an allen vorbei.Auch die Mädchen überzeugten: Die Staffel mit Luisa, Louisa, Malin und Cosima kam nach 31,31sec ins Ziel. In der W11 war Luisa in vielen Disziplinen ganz vorne dabei, unter anderem über 800m, im Hochsprung, Ballwurf und besonders im Weitsprung mit 4,18m. In der W10 zeigte Cosima eine starke Leistung über 50m in 8,04sec und erreichte 3,88m im Weitsprung.Insgesamt ein gelungener Saisoneinstieg für die U12, auf dem sich in den nächsten Wochen weiter aufbauen lässt.

In der U16 konnten Ben Werner Beck und Johannes Veitengruber jeweils neue persönliche Bestleistungen über 100m erzielen. Ben lief 12,63sec, Johannes kam auf 13,04sec. Über 400m ging Aaron Stübner als Hochstarter in der U18 an den Start und absolvierte ein starkes Rennen in 57,99sec.Eine besonders starke Leistung zeigte Oskar Visekruna über 800m, die er in 2:15,16min absolvierte. Im Weitsprung überzeugte Paul Jonathan Schneider mit guten 4,45m. Im Hochsprung gelang Lia Clement ein sehr guter Wettkampf mit einer Höhe von 1,44m. Ebenfalls gut waren die Leistungen von Leilani Diaz, die im Weitsprung die Vier-Meter-Marke übertraf, sowie von Alicia Perez Klein, die im Kugelstoßen erstmals die Sieben-Meter-Marke erreichte.

Bei den Älteren gab es die Glanzpunkte vor allem in den technischen Disziplinen: Konrad Rothmann übersprang nach wenig Training im Winter 1,76m im Hochsprung und konnte damit seine PB deutlich verbessern. Selbiges gelang Lucy Gesell mit der 4kg-Kugel – ihre neue Bestmarke steht bei 8,90m.

Insgesamt also ein Wettkampf mit vielen erfreulichen Ergebnissen und einer ganzen Reihe an persönlichen Bestleistungen. In den kommenden Wochen stehen nun weitere Wettkämpfe an, bei denen die Form weiter verbessert und die nächsten Fortschritte gesammelt werden sollen. (Text: Jan, Madlen und Jakob, Bilder: Jakob)

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Bahneröffnung Friedberg – Saisoneinstieg mit Potenzial

Schon seit einigen Jahren geht für unsere Aktiven die Saison so richtig Ende April in Friedberg los: Auf dem Burgfeld bietet das Sportfest dort eine entspannte Atmosphäre und dennoch Felder, die ein echtes Wettkampffeeling aufkommen lassen.

Unsere Frauen waren über eine ganze Zahl an Disziplinen hinweg im Einsatz: Anna Böhle, die sich aktuell in den Abschlussprüfungen ihrer Ausbildung befindet und daher nicht optimal im Training steht, kam über die Hürden zwar gar nicht zurecht, konnte im Weitsprung aber an ihre starke Leistung aus der Halle anknüpfen und direkt die 5m-Marke überspringen. Das erste Mal für uns am Start war Friederike Altmann: Nach langer Wettkampfabstinenz war sie mit 13,66sec über 100m und 5,13m im Weitsprung zufrieden. Mit den 100m ebenfalls zufrieden war Maria Kautz – 14,05sec sind eine deutliche Steigerung gegenüber letztem Jahr. Bei ihr gelang im Weitsprung aber leider nicht viel: vier ungültige Versuche und 4,45m sind nicht das, was sie sich vorgestellt hatte. Auf der Stadionrunde war erstmals Insa Otto am Start: Einem mutigen und starken Beginn musste sie auf der zweiten Hälfte Tribut zollen – 68,06sec sind dennoch eine Leistung, auf die sie aufbauen kann.

Wie schon letztes Jahr ist auch dieses Jahr die Hoffnung groß, erfolgreich Staffel zu laufen – heute sollte dazu der erste Schritt erfolgen. Friederike konnte auf der ersten Position gut mit der später siegreichen Staffel aus Friedberg mithalten, der Wechsel auf Anna gelang richtig gut. Anna konnte die Position dann halten. Beim zweiten Wechsel dann aber das, was sich kein Staffelläufer wünscht: Insa läuft zu früh los, Anna kommt nicht hinterher und Insa muss komplett abbremsen, damit der Wechsel noch gelingt. Der letzte Wechsel auf Maria gelang dann wieder gut – das Ergebnis von 53,54sec ist aber nicht das, was die vier eigentlich laufen können.

Zuletzt war auf der weiblichen Seite dann noch Amelie Laukel am Start: Zwischenzeitlich hatte sie das Speerwerfen schon für beendet erklärt, in den letzten Wochen und Monaten hat sie den Spaß daran aber wiedergefunden und war somit wieder am Start. Das Ergebnis von 34,38m macht auf jeden Fall Lust auf mehr und zeigt, dass Amelie wieder voll dabei ist.

Bei den Jungs war unser Teilnehmerfeld nicht ganz so groß: Jan Scholz über 800m, Silas Leppert über 100m, 200m und mit dem Speer sowie Michael Boseck ebenfalls auf der Stadionrunde. Für Silas liefen die Sprints durchwachsen: Weder über 100m (12,49sec) noch über 200m (24,73sec) zeigte er sich wirklich zufrieden – wenn es hart wird, geht ihm die Lockerheit noch zu sehr verloren. 42,84m mit dem Speer fallen in eine ähnliche Kategorie: Zum Einstieg in Ordnung – in den nächsten Wochen und Monaten darf es aber noch deutlich weiter werden.

Über 800m verlief das Rennen für Jan nicht wirklich optimal: Ein eher verhaltener Beginn an der Spitze des Feldes, die letzten 200m ohne den letzten Willen führten am Ende zu einer Zeit von 2:02,49min. Im Ziel dann auch anders als sonst keine völlige Erschöpfung, sondern schon nach wenigen Minuten die Einsicht, dass da mehr möglich gewesen wäre. Das führte dann zu dem spontanen Entschluss, über 400m nachzumelden, um ein positives Gefühl aus Friedberg mitzunehmen. In einem spannenden Rennen gegen Michael lief dieser die erste Rennhälfte einen Tacken schneller an als Jan, der auf der zweiten Hälfte dann aber genau den Willen zeigte, der ihm zuvor noch gefehlt hatte: 54,53sec mit den 800m in den Beinen sind für ihn ein gutes Ergebnis – nächste Woche darf es mit frischen Beinen in Kirchhain dann aber auch gerne deutlich schneller werden. Aber auch für Michael gibt es nach 54,96sec keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: Den Winter über hatte er Probleme mit dem Knie, sodass es der größte Erfolg ist, heute schmerzfrei am Start gestanden zu haben.

Zum Einstieg also noch keine absolut herausragenden Ergebnisse, aber auch viele Leistungen, die einfach solide sind und auf die wir in den nächsten Wochen hoffentlich aufbauen werden! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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MHM Langstrecke – Titel, Qualis, Bestzeiten

In den letzten Jahren ist es zu einer kleinen Tradition geworden: Saisoneinstieg im eigenen Stadion über selten gelaufene Strecken für die Sprinter und Mittelstreckler, für die Langstreckler das erste Bahnrennen des Jahres. Dieses Jahr durften wir in diesem Rahmen die Mittelhessischen Meisterschaften auf der Langstrecke ausrichten – schade, dass die Resonanz dort eher überschaubar war. Umso mehr freuen wir uns über große Felder auf den Sprintstrecken.

Wie so oft machte der Stadioncross für die Kinder den Auftakt. In der U8 gingen beide Siege nach Marburg: Fiete bei den Jungs und Hilana bei den Mädchen. Bei den nächstälteren Kids zeigte die Konkurrenz aus Frankenberg und Stadtallendorf, dass auch dort gelaufen wird. Beste Platzierungen aus Marburger Sicht: David auf Platz 3 bei den Jungs und Amelie als zweites Mädchen. In der U12 dann wieder Marburger Siege: Anton bei den Jungs und Luisa bei den Mädchen konnten jeweils souverän gewinnen.

In den Schüler- und Jugendaltersklassen standen dann die klassischen Langstrecken auf dem Programm. Siege gab es hier für Frieda Krause in der W13 über 2000m (8:38,72min), Jonne Sannes als erster von sieben Marburger Jungs in der M13 nach 7:11,23min, Antonia Hoß nach 8:01,41min in der W14, was zudem die Quali für die Süddeutschen Meisterschaften bedeutet, und Freddy Scheid über 3000m in der M14 nach 11:53,27min. In der U18 darf Ronja Schütt sich über den Sieg nach 12:18,15min (3000m) freuen, bei den gleichaltrigen Jungs geht der Sieg an Frederik von Heemskerck – die Zeit von 10:19,70min ist dabei nicht ganz das, was er sich vorher erhofft hatte.

Anders bei Laurenz Steiß, der über 3000m, unterstützt von Lorenz Rau, die DM-Quali in der U20 direkt zum Saisoneinstieg abhaken konnte und dabei seine PB nur hauchdünn verpasste. Im Anschluss unterstützte er Damian Napoli über 5000m und darf sich über den Titel des Mittelhessischen Meisters in der U20 freuen. Damian konnte das angeschlagene Tempo zwar nicht ganz halten, 17:50,08min sind dennoch eine deutliche neue PB. Phil Battenfeld durchbrach im gleichen Rennen die 16min-Marke denkbar knapp nach 15:59,29min und darf sich bei Lorenz bedanken, der zum zweiten Mal als Pacemaker im Einsatz war. Den letzten Langstreckentitel nimmt Teresa Dinges mit nach Hause: 19:37,83min über 5000m bedeuten den Titel in der U20.

Im Rahmenprogramm überzeugte Robin Velte als Sieger über 150m (17,52sec) und darf sich Hoffnungen machen, dass es dann auch auf den klassischen Strecken ab Ende April schnell wird. Jan Scholz absolvierte die 600m fast auf die Hundertstel so schnell wie vor einem Jahr – der Wind machte ihm aber etwas zu schaffen, sodass das Ergebnis umso höher einzuschätzen ist. Bei den Frauen war Lucy Gesell über 150m und 300m die Schnellste – auch hier machen die Zeiten von 20,73sec und 44,97sec Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison. Anna Böhle war vor allem mit der Kugel erfolgreich: 10,22m sind ein solider Einstieg. Über 150m lief es mit Knieproblemen leider nicht wie erhofft.

Die 300m Hürden boten bei den Jungs ein spannendes Rennen: Im Gleichschritt absolvierten Johannes Veitengruber und Ben Werner Beck die sieben Hürden, am Ende belohnten sich beide mit der Quali für die SDM – minimal schneller war Ben, der 45,64sec benötigte. In den jüngeren Altersklassen ist schön zu sehen, dass fast alle unsere Schüler auch im Kugelstoßen am Start waren. Besonders überzeugen konnte hier Johannes Schick mit neuer PB von 11,10m.

Kommende Woche geht es für die Langstreckler dann in Mengerskirchen um Landestitel, für die Sprinter, Techniker und Mehrkämpfer steht spätestens Anfang Mai der „echte“ Saisoneinstieg mit den Kreismeisterschaften in Kirchhain an. (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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