Abendsportfest Pfungstadt – Normversuche, Nervosität und neue Bestleistungen

Wieder Mal ging es für uns nach Pfungstadt zum Abendsportfest. Weil eine ganze Reihe an AthletInnen kurzfristig wegen Krankheit ausfiel, waren es am Ende vier VfLer, die in Südhessen am Start waren.

Nach der Bahneröffnung bei uns vor einigen Wochen war es für Juri der erste “echte” Wettkampf. Auf der Sprintgeraden und der doppelt so langen Strecke war ihm vor dem Start die Nervosität deutlich anzumerken. Auf der kurzen Strecke kam er nicht richtig ins Rennen, haderte schon mit seinem Start und war am Ende mit 12,49sec (+0,3) auch alles andere als zufrieden. Über die 200m lief es dann aber deutlich besser: 24,55sec (+0,3) sind ziemlich genau das, was er sich vorgestellt hatte.

Ebenfalls über 100m am Start war Philipp. Sein Fokus liegt auf den Wurfdisziplinen – die 100m nimmt er aber gerne zusätzlich mit. Die 13,35sec (+0,8) sind etwas langsamer als vor ein paar Tagen in Kirchhain, aber in etwa das, was er sich vorgenommen hatte. Im Speerwurf wollte Philipp dann wieder in den Bereich seiner kürzlich aufgestellten PB werfen. Mit einer soliden Serie beförderte er das 800g schwere Wurfgerät konstant in den Bereich von 38m – knapp zwei Meter also weniger als in Stadtallendorf. Im vorletzten Versuch folgte dann ein Wurf auf 40,49m und im letzten nochmal die Steigerung auf 40,82m. Ärgerlich um die wenigen Zentimeter, die damit zu einer PB fehlen – aber in einem der nächsten Wettkämpfe fällt dann sicherlich auch wieder die PB.

Einen Doppelstart über 200m und 400m plante Amelie. Das wurde kurzfristig zunichte gemacht, sodass sie statt 200m die 100m in Angriff nahm. Die Kurzfristigkeit und das staubedingt kurze Aufwärmen waren nicht optimal, um richtig in Rennstimmung zu kommen, sodass die 14,51sec (-0,4) nicht weiter diskutiert werden müssen. Eine halbe Stunde später ging es dann aber auf die Stadionrunde und hier machte Amelie ein richtig gutes Rennen: Beherzt lief sie schnell los und konnte das Tempo auf der Zielgeraden gut halten, sodass am Ende mit 68,35sec eine kleine neue PB steht.

Als letztes war dann Laurenz über 3000m am Start. Vollmundig hatte er immer wieder von der DM-Norm von 9:10,20min gesprochen. Gepact von Kilian – Laurenz trainiert einmal in der Woche mit der Gruppe vom ASC Breidenbach – gab es für Laurenz dann auch nur das eine Ziel. Nach 1000m in 3:04min schien das auch noch denkbar, danach wurden die Rundenzeiten aber Sekunde für Sekunde langsamer, sodass am Ende in 9:39,40min zwar eine deutliche PB steht, zur Norm aber ein ganzes Stück fehlt. Laurenz war dennoch nicht unzufrieden: Wenigstens versuchen wollte er es und wer Laurenz kennt, wird nicht überrascht sein, dass sein erstes Ansinnen im Ziel war, dass er es nochmal versuchen will!

Einige PBs, ein aufgeschobener Saisoneinstieg für die vielen erkälteten AthletInnen und wie immer in Pfungstadt ein top organisiertes Sportfest also – für die, die da waren, war es ein erfolgreicher Mittwochnachmittag und -abend! (Text und Bilder: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Löwenlauf Bad Zwesten – Clemens greift nach Hessens Trailrunning-Krone

Trailrunning in Hessen ist seit diesem Jahr um ein neues Format reicher: Der Speedtrail-Cup hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hessens bestehende Trail-Events zu einer Serie zu bündeln und damit einen inofiziellen Hessenmeister zu küren. Beim Auftakt in Wetzlar konnte Clemens sich mit einem guten Rennen schon eine ordentliche Ausgangsposition verschaffen, in Bad Zwesten wollte er jetzt daran anknüpfen. Auf der rund 33km langen Strecke galt es an die 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Auch Jakob hatte sich früh für einen Start entschieden und wollte an das gute Rennen aus Wetzlar anknüpfen.

Nach einem schnellen Start (erster Kilometer in deutlich unter 4min) ging es direkt in den ersten längeren Anstieg, den Clemens zusammen mit Benjamin Löw auf Platz zwei und drei anging. Jakob sortierte sich dahinter ein, ebenfalls teilweise als Duo mit einem Konkurrenten. Die abwechselungsreiche Strecke führte nach einem knackigen Downhill dann länger flach durch die Felder, bevor es in den zweiten langen Anstieg ging. Clemens hatte es sich zur Aufgabe gemacht, es ruhiger angehen zu lassen und Kräfte für die letzte Stunde aufzusparen. Das gelang ihm hier auch gut und er konnte sich bei Kilometer 20 an die Spitze des Feldes setzen. Jakob kam mit dem welligen Terrain im Mittelteil hervorragend zurecht und konnte seine Position halten. Im letzten langen Anstieg rund um Kilometer 26 überzog er dann aber etwas und musste den Vierten laufen lassen. Nach einigen durch Seitenstiche bedingten Gehpausen konnte er es dann bergab aber nochmal rollen lassen und kam nach 2:49:51h zufrieden ins Ziel. Clemens hatte sein Rennen zu diesem Zeitpunkt schon lange beendet: Die Führung konnte er nach Kilometer 20 problemlos verteidigen und war nach 2:27:02h mit knapp 2min Vorsprung auf den Zweiten im Ziel.

Mit zwei guten Rennen ist er jetzt also in einer top Ausgangsposition, um den Speedtrail-Cup am Ende für sich zu entscheiden. Das nächste Rennen steht Anfang Juni im Vogelsberg auf dem Programm – die Charakteristik dann aber mit einer kürzeren Strecke und nur einem langen Up- und dementsprechend auch nur einem langen Downhill dann aber eine völlig andere! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier.

2. Wetzlarer Drachentrail – Möllerbrüder starten in die Trailsaison

Trailrunning verbinden die Meisten wohl eher mit den Alpen als mit hessischen Mittelgebirgen. Dass aber auch in unserer Heimat Trailrennen vom Feinsten möglich sind, beweist das Team Naunheim mit den Drachentrail in Wetzlar: eine liebevoll organisierte Veranstaltungen, ein hoher Trailanteil, ein stetiges Auf und Ab und ein Starterfeld, das sich sehen lassen kann! Unter den 300 Startern waren mit den Möllerbrüdern auch zwei VfLer. Beide entschieden sich für die lange Strecken – den “Fetten Drachen” über rund 35km mit knapp 1000m Anstieg.

Mit einer nicht ganz optimalen Vorbereitung standen die beiden eher vorsichtig am Start und gerade Jakob hatte sich vorgenommen, es ruhig angehen zu lassen. Clemens lief recht mutig an und musste schon schnell erkennen, dass es heute ein hartes Rennen werden würde. An der ersten Verpflegung beging er zudem den Fehler, das angebotene Wasser nicht zu nutzen und bereute das kurz darauf, als er angesichts der für April recht hohen Temperaturen anfing zu dehydrieren. Jakob erlebte die erste Rennhälfte genau gegensätzlich: Ein müder Start, dann kam er aber immer besser ins Rennen und konnte schon früh anfangen, Plätze gutzumachen. So hangelte er sich von Konkurrent zu Konkurrent und war rund 10km vor dem Ziel bester Dinge, das Rennen erfolgreich finishen zu können.

Clemens – etwas weiter vorne im Feld – erlebte hingegen ein einsames Rennen und war größtenteils alleine unterwegs. Erst auf den letzten Kilometern kam wieder Konkurrenz in Reichweite – genau der Extraschub an Motivation, der nötig war, um nochmal alles zu geben und nicht locker ins Ziel zu laufen. Wenige Meter vor dem Ziel gelang es ihm dann, zu überholen und er wurde nach 2:46:07h Fünfter (1. MHK). Jakob hatte auf den letzten Kilometern zwar auch mit müder werdenden Beinen zu kämpfen, konnte aber auf den Trails seine Position ohne große Probleme verteidigen. Nach 2:59:28h wurde er im Ziel 10. (3. M30).

Am Ende bleiben eine tolle Strecke, zwei unterschiedliche Rennerlebnisse, aber vor allem zwei zufrieden VfLer, die sich in vier Wochen beim Löwenlauf in Bad Zwesten auf einer ähnlichen Strecke schon das nächsten Mal den mittelhessischen Trails stellen. (Text: Jakob, Bilder: Niklas Raffin/Clemens)

Ergebnisse gibt es hier

HM Straßenlauf – zwei Medaillen für den VfL

Am ersten Samstag der Osterferien fanden im nordhessischen Eschwege die Hessischen Straßenlaufmeisterschaften statt. Mit dabei waren auch Ronja, Rihards, Flo und Felix, die alle über 5km starteten.

Flo, der eigentlich noch zur U 12 gehört, startete in der M 12 und wurde dort mit einer Zeit von 22:20 Minuten sehr guter 6. Sowohl Flo als auch Rihards, der in 22:23 Minuten den 12. Platz in der sehr stark besetzten M 13 belegte, freuten sich über ihre neuen Bestzeiten.
Felix, der zum ersten Mal bei einem Wettkampf über 5km startete, kam als 8. der M 13 ins Ziel und war mit einer Zeit von 20:32 Minuten deutlich schneller als er im Vorfeld gedacht hatte.
Mit ihren Leistungen wurden die drei in der U 14 in der Mannschaftswertung 3. und freuten sich über eine Medaille.

Die beste Platzierung des Tages aus Sicht des VfLs belegte Ronja: Zwar klappte es aufgrund des kühlen, sehr stürmischen und nassen Wetters nicht ganz mit der angestrebten Zeit von unter 20 Minuten, in 20:19 Minuten wurde sie in der W 15 aber sehr gute 2. und somit Hessische Vizemeisterin.
So konnten alle zufrieden und mit einer Medaille die Rückfahrt nach Marburg antreten. (Text: Britta)

Alle Ergebnisse gibt es hier

Crosslauf in Oberkleen – Formtest im Vorfrühling

Wie in den vergangenen Jahren startete eine kleine Gruppe von Kindern und Jugendlichen beim Waldlauf in Oberkleen. Diesmal ging es nicht um die Lahn-Dill-Meisterschaften, sondern wir waren “außer Wertung (a.W.)” zu Gast bei den Kreis-Crossmeisterschaften des Kreises Wetzlar.

Mira am Start der U10, Foto: Vera El Sawaf

Die bekannte Strecke führt bergauf und bergab, über Stock und Stein von einer Wiese über Pfade durch lichten Mischwald und wieder zurück. In diesem Jahr hätten die Bedingungen nicht besser sein können: Sonnenschein, milde Temperaturen und überall frisches Grün zwischen dem Laub des Vorjahres.

In der U12 wird Frieda gejagt, Foto: Vera El Sawaf
Bei den Jungs U12 hat Flo einen ebenbürtigen Konkurrenten, Foto: Vera El Sawaf

Die verschiedenen Läufe, von gut 1.000 m für die Jüngsten bis gut 2.000 m für die U16, wurden von unseren Läuferinnen und Läufern mutig angegangen, mal an der Spitze, mal Schulter an Schulter mit der Konkurrenz. In Richtung Ziel gab es einige spannende und beherzte Endspurts zu sehen, bei denen sich mal unsere Läufer, mal die Läufer anderer Vereine durchsetzen konnten.

Antonia, U14, bleibt dran, Foto: Vera El Sawaf
Ronja, U16, kann sich absetzen, Foto: Vera El Sawaf

Als Starter “a.W.” konnten unsere Läufer zwar nicht Kreismeister werden und auch nicht auf dem Treppchen stehen. Urkunden gab es trotzdem und das gute Gefühl, gut durch den Winter gekommen zu sein. Für unsere Läufer also ein Formtest, eine wertvolle Wettkampferfahrung und insgesamt ein schöner Vorfrühlingstag.

Rihards, U14, setzt sich durch, Foto: Vera El Sawaf
Milan, U14, spurtet ins Ziel, Foto: Vera El Sawaf

Hier geht es zu weiteren Bildern und den Ergebnissen.

46. Wintersteinlauf Friedberg – Möllerbrüder testen ihre Form

Nach dem ersten Trailrennen letztes Jahr in Heidelberg war für Clemens und Jakob schnell klar, dass der Schwerpunkt in 2024 auf den Trails liegen wird. In Vorbereitung auf die ersten Rennen im April und Mai waren sie heute in Friedberg beim Wintersteinlauf über 30km am Start. Auf der anspruchsvollen Runde mit gut 400hm sind vor allem LäuferInnen unterwegs, die das Rennen als Formtest für anstehende Marathonrennen nutzen, dementsprechend gut besetzt sind die Felder.

Auf den ersten 10km ging es mit leichtem Auf und Ab entlang der Autobahn, bevor dann ein langer Anstieg hinauf zum Winterstein begann. Auf dem ersten Teilstück galt es einen Rhythmus zu finden, nach Möglichkeit nicht ganz alleine zu laufen, um dann im Anstieg sein eigenes Rennen zu machen und sich nicht vom eigenen Rennplan abbringen zu lassen. Clemens gelang das heute etwas besser als Jakob: Er kam gut mit den Höhenmetern klar und erreichte den höchsten Punkt optimistisch, dass er es bergab würde richtig rollen lassen können. Etwas anders bei Jakob: Auf dem ersten Stück fand er gut ins Rennen, überzog aber im Anstieg etwas, hatte dann mit Seitenstichen zu kämpfen und musste zwei kurze Gehpausen einlegen. Auf der zweiten – tendenziell bergab führenden – Streckenhälfte kam er dann zwar wieder in seinen Rhythmus, lief dann aber komplett einsam. Clemens konnte es bergab dann wie erhofft rollen lassen und seine Gesamtpace Sekunde für Sekunde nach unten drücken. Im Ziel waren dann aber beide angesichts ihrer Zeiten und Platzierungen zufrieden: Clemens benötigte 1:57:36h (Gesamt: 5., Hauptklasse: 1.) und Jakob war rund 10min später nach 2:08:16h im Ziel (Gesamt: 12., M30: 2.).

Fazit des Ganzen: Die Form ist da, an Details lässt sich noch arbeiten, aber die Trails können kommen! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier

30. Marburger Lahntallauf – Straßenlaufauftakt in der Heimat

Waren es vor vor einigen Jahren noch unsere (Straßen-)LäuferInnen, die unserer Abteilung den Stempel aufdrückten und die größten Erfolge feiern konnten, hat sich das Ganze mittlerweile sehr in stark ins Stadion und auf die Rundbahn verschoben. Dennoch steht nicht in Frage, dass beim Lahntallauf der VfL vertreten ist.

Am Start dieses Jahr ein Mix aus Überbleibseln der Laufgruppe und dem Nachwuchs, der eher auf der Bahn unterwegs ist, aber den Lahntallauf nutzte, um mal zu sehen, was über die 10km auch in jungen Jahren schon möglich ist. Die Bedingungen – wie fast immer – nahezu perfekt: ein erstes Gefühl von Frühling, Windstille, angenehme Temperaturen. Unter den über 1000 LäuferInnen auch Lena und Julia. Während Lena mittlerweile offiziell für die LG Allgäu startet und mit dem klaren Ziel einer PB ins Rennen ging, ist Julia nach wie vor im blauen Dress unterwegs. Für sie ging es nach einer langen Durststrecke darum, ein solides Rennen zu machen und möglichst unter 40min zu laufen. Beiden gelang ihr Vorhaben perfekt: Lena steigerte sich auf 35:53min und konnte damit die Frauenkonkurrenz gewinnen. Julia benötigte 39:52min und wurde damit noch Dritte.

Vom Nachwuchs waren Laurenz, Frederik und Florian am Start. Laurenz supportet (oder wie er sagen würde “ausgebremst”) von Clemens, Florian von seiner Mutter Annette. Hinter Clemens her lief Laurenz die fünf Kilometer genau wie geplant in 18:40min an, konnte sich auf der zweiten Hälfte etwas steigern und erreichte das Ziel am Südbahnhof nach 36:53min – für das erste 10km-Rennen eine richtig starke Zeit. Vor allem in dem Wissen, dass der Trainingsschwerpunkt aktuell woanders liegt und der Angang bewusst defensiv gewählt war. Frederik, der nach längerer Leichtathletik-Abstinenz jetzt wieder durchstarten will, benötigte für die Schleife über Gisselberg 45:15min – nicht ganz das, was er sich erhofft hatte, aber auch hier gilt: Das Potenzial ist da und wir sind sicher, dass da in den nächsten Jahren noch einiges kommt! Florian als unser jüngster Starter lief die 10km in 54:41min – ein guter Start in eine Straßenlaufkarriere, die sicherlich noch den einen oder anderen Höhepunkt bereithalten wird!

Wie so oft also einige zufriedene Gesichter und das Wissen, dass wir uns auch im Laufbereich um den Nachwuchs keine Sorge machen müssen. Auf der anderen Seite aber auch toll zu sehen, dass mit Lena und Julia zwei Läuferinnen immer noch dabei sind, die über viele Jahre bei uns in der Abteilung den Grundstein dafür gelegt haben, dass sie jetzt immer noch mit viel Freude laufen! (Text und Bilder: Jakob)

Komplette Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Silvesterlauf Gießen – familiärer Jahresabschluss mit vielen Podestplatzierungen

Der Silvesterlauf in Gießen hat sich über die Jahre zu einer der größten Laufveranstaltungen in Mittelhessen entwickelt – das bewiesen auch die dieses Jahr schnell ausgebuchten 1200 Startplätze. Darunter rund 30 Vfler: eine bunt gemischte Gruppe aus Kindern, Schülern, Eltern und einigen Aktiven.

Der Silvestertag erwies sich für viele als eine optimale Gelegenheit, Volkslauf-Luft zu schnuppern: Viele waren das erste Mal in diesem Rahmen am Start. Besonders schön: In vielen Familien waren Eltern und Kinder am Start. Familie Erb gleich in voller Besetzung: Zuerst räumte Jule in der WU8 den ersten Platz über 900m ab, anschließend war der Rest über 5km am Start. Flo – gepact von seinem Vater – war erstmals über 5km am Start. Auf der etwas zu langen Strecke benötigte er 23:34min und siegte damit in der U12. Das gleiche gelang Antonia bei den Mädchen: Zusammen mit ihrer Mutter absolvierte sie die Strecke in 25:25min. Im Gesamteinlauf über 5km konnte Ronja sich als dritte Frau in 22:11min den dritten Platz sichern.

Auf der doppelt so langen Strecke waren Julia und Teresa am Start: Julia – nach einer langen Laufpause – konnte in 44:44min den Sieg in der Hauptklasse nach Marburg holen. Bei weitem nicht die Zeit, die sie in den vergangenen Jahren laufen konnte, aber in den nächsten Monaten will auch sie wieder mehr laufen. Teresa, das erste Mal über 10km am Start, benötigte 46:09min, siegte damit in der U16 und wird sicherlich nicht das letzte Mal die 10km gelaufen sein.

Die Möllerbrüder – ihr Vater absolvierte vorher schon die 5km – hatten sich für den Halbmarathon entschieden. Beide überraschten sich selber und benötigten 1:19:59h bzw. 1:23:04h und konnten damit in der Hauptklasse einen Doppelsieg feiern. Im Gesamteinlauf wurden sie damit Sechster und Elfter.

Alles in allem also viele starke Leistungen, viel Motivation, es auch in 2024 mal mit dem einen oder anderen Volkslauf zu versuchen und vor allem einfach ein schöner Jahresabschluss! (Text: Jakob, Bilder: Marlis und Vera)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Crosslauf Pfungstadt – erfolgreich zum Abschluss

Nach den Hessischen in Trebur, dem Crosslauf im Schlosspark in Wiesbaden und dem Lauf in Darmstadt ging es für das letzte Rennen im Gelände der Saison nach Pfungstadt. Bei eisigen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erwartete unsere drei VfLer ein gut zu laufender Kurs und – wie man es in Pfungstadt nicht anders gewohnt ist – eine reibungslose Organisation.

Als erstes ging es für Laurenz und Jakob auf die Mittelstrecke über knapp 4km. Nach dem Lauf in Wiesbaden wollte Laurenz seinen Erfolg wiederholen und Jakob wieder schlagen. Entsprechend heftete er sich wieder an seine Fersen und ging jede Tempoverschärfung mit, sodass er – wie schon vor drei Wochen – wenige Hundert Meter vor dem Ziel angreifen konnte, sofort eine Lücke riss und das Ziel als Fünfter etwa 10sec vor Jakob erreichte. Beide waren sie zufrieden mit ihrem Rennen: Jakob, weil er schneller als letztes Jahr war, und Laurenz, weil er seinen Trainer wieder schlagen konnte.

Diese Motivation nutzte er direkt und meldete sich spontan noch für den Crosssprint über 850m an. Nach dem Start fand er sich im Mittelfeld wieder, konnte sich aber taktisch geschickt positionieren und so im Mittelteil des Rennens einen Platz gut machen. Auf der Zielgeraden zeigte er dann, was in seinen Beinen steckt und konnte noch zwei Konkurrenten überholen, sodass er am Ende Zweiter wurde. Vielleicht sollte die Option Crosssprint in der nächstjährigen Crosssaison häufiger bedacht werden – offenbar liegen hier Laurenz Stärken.

Als letztes war dann Teresa am Start. In der W15 galt es zwei Runden und damit nicht ganz 3km zu absolvieren. Vom Start weg lief sie mutig in der Spitzengruppe mit, musste aber schnell erkennen, dass die Mädels ganz vorne (noch) zu schnell für sie sind. So lief sie ein konstantes Rennen an vierter Position bis es auf die Zielgerade ging. Dort gelang die Überquerung eines Strohballens nicht wie geplant und Teresa fand sich plötzlich am Boden wieder. Auch wenn sie sich schnell wieder aufrappelte und keine ernsthaften Verletzungen davon getragen hat, verlor sie einen Platz, sodass sie im Ziel als Fünfte ankam. Abgesehen von dem Malheur auf der Zielgerade aber auch von ihr ein starkes Rennen, das Lust auf die Hallensaison macht!

Alles in allem also drei VfLer am Start, die vier gute Rennen absolvierten. Ein Sturz kann passieren und ist kein Weltuntergang! (Text und Bilder: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

47. Bad Gandersheimer See-Park-Lauf

Auf der Ersatzstrecke in Bad Gandersheim – der Kurpark wird aktuell noch neu gestaltet – erfolgten auf unterschiedlichen Distanzen die Startschüsse für den 47. Bad Gandersheimer See-Park-Lauf. Bei kühlem, aber trockenem Wetter startete Arne auf der 11km Strecke mit weiteren 56 Läuferinnen und Läufer.

Arne reihte sich nach dem Start auf Position 2 und 3 ein. Das Tempo war relativ hoch gewählt, weswegen er sich zunächst zurückhielt. Ausgeschrieben war der 11km Lauf mit einer anspruchsvollen Strecke, was auch immer das zu bedeuten hatte. Nach 1,5km übernahm Arne die Führung und gab diese bis ins Ziel auch nicht mehr ab. Bei Kilometer 4 wusste jeder dann, was „anspruchsvoll“ meint. Nach zunächst welligem Gelände auf geteertem Radweg musste nun eine sehr steile Passage auf über 1.500m mit verschiedenen anspruchsvollen Untergründen bewältigt werden. Den größten Vorsprung auf den 2. platzierten Oliver Paulin, der für 2 Jahre von England nach Göttingen gezogen ist, konnte Arne auf den abschließenden 3 Kilometern erzielen. Eigens für den Lauf war dafür die Landstraße komplett gesperrt, so dass man auf der leicht abschüssigen Straße schnell rennen konnte. (Text: Arne)