Bestenlisten 2019

Vorweihnachtszeit bedeutet immer auch, dass Stück für Stück die Bestenlisten vom HLV und DLV veröffentlicht werden. Dabei sind dieses Jahr erfreulich viele VfLer vertreten.

Aus unserer Sicht immer besonder stark vertreten die weibliche Lauf-Fraktion: Julia in Hessen gleich dreimal unter den ersten beiden und zweimal in den DLV-Bestenlisten platziert, Lena in Hessen gleich viermal dabei und deutschlandweit zweimal unter den besten 50. Auf allen Strecken von 800m bis 5km Straße ist Paula in Hessen mit dabei, dazu kommt der Blockwettkampf Lauf und aus diesem auch der Ballwurf. Als letzte Läuferin ist Lisa in der U20 eher zufällig in die Bestenliste über 10km reingerutscht. Einziger Platzierter bei den Männern: Alexander über 800m in der M35 in der Halle.

Bei den Technikern gibt es nicht ganz die Spitzenleistungen wie bei den Läufern, vor allem die Senioren schaffen es aber immer wieder, in Hessen vorne mitzumischen: Marko gleich dreimal in den Top 3, Moritz zweimal und Hans-Werner ebenfalls zweimal. Bei den Aktiven ist es nicht ganz so einfach, in die Bestenlisten zu kommen, geklappt hat das dieses Jahr bei Anna-Sophie im Hochsprung.

Bei den Jugendlichen sind Emma und Felina mit ihren Stabhochsprung-Leistungen vom Jedermann-Zehnkampf aus Bad Nauheim in der Hessichen Bestenliste dabei.

Da uns niemand der diesjährig Platzierten verlässt, bleibt zu hoffen, dass hier in einem Jahr ähnliches oder sogar noch mehr zu schreiben bleibt!

Julia Altrup
800m, 2:10,91min, Wetzlar, 2.W HLV, 41. W DLV, 21. WU23 DLV
800m Halle, 2:13,55min, Frankfurt, 2. W HLV
1500m, 4:29,94min, Pfungstadt, 1.W HLV, 31. W DLV, 16. WU23 DLV

Lena Ritzel
3000m, 10:10,64min, Pfungstadt., 4. W HLV
3000m Halle, 10:17,76min, Frankfurt, 4. W HLV
5000m, 17:42,28min, Wiesbaden, 9. W HLV, 47. WU23 DLV
10km Straße, 36:42min, Marburg., 11. W HLV, 13. WU23 DLV

Anna-Sophie Leyk
Hochsprung, 1,59m, Kirchhain, 9. W HLV
Hochsprung Halle, 1,62m, Stadtallendorf, 5. W HLV

Lisa Eigmüller
10km Straße, 44:39min, Marburg, 4. WU20 HLV

Paula Auschill
800m, 2:30,22min, Pfungstadt, 8. W14 HLV
1500m, 5:12,72min, Pfungstadt, 10. WU18 HLV
2000m, 7:08,86min, Hünfeld, 4. W14 HLV
5km Straße, 19:46min, Hanau, 2. W14 HLV
Ballwurf, 41,0m, Kirchhain, 4.W14 HLV
Block Lauf, 2236 Punkte, Kirchhain, 8. W14 HLV

Emma Hack
Staboch, 1,70m, Bad Nauheim, 5. W14 HLV

Felina Lu Dewald
Stabhoch, 1,70m, Bad Nauheim, 5. W14 HLV

Hans-Werner Hagedorn
Hoch, 1,30m, Hofgeismar, 1. M70 HLV
Hoch Halle, 1,30m, Torun, 1. M70 HLV

Moritz Ernst
60m Halle, 8,38sec, Hanau, 3. M35 HLV
200m Halle, 26,72sec, Hanau, 1. M35 HLV

Alexander Stöhr
800m Halle, 2:31,36min, Stadtallendorf, 4. M35 HLV

Marko Seeg
60m Hürden Halle, 10,64sec, Hanau, 3. M50 HLV
Hoch Halle, 1,54m, Hanau, 2. M50 HLV
Kugel (6kg) Hallle, 11,41m, Hanau, 3. M50 HLV

Schülerhallensportfest Wallau 2019

Wie schon die letzten beiden Jahre ging es für uns im November zum Schülerhallensportfest nach Wallau. Mit 19 Athleten und Athletinnen zwischen 5 und 13 waren wir gut vertreten und konnten etliche Siege und Podestplätze erreichen.

Gesprintet wurden 35m, für die älteren in zwei Durchgängen, gesprungen wurde ohne Anlauf von einem Sprungbrett und geworfen wurden Basketbälle. Zum Abschluss wurde dann noch gelaufen: Bei 3- bis 6-Rundenläufen wurde es in der Halle nochmal richtig laut und alle Sportler wurden fleißig angefeuert.

Die Ergebnisse gibt es hier für U8 und U10 und hier für U12 und U14. Bilder gibt es bei Flickr

Winterlaufserie Pohlheim – alle Jahre wieder

Wir Läufer haben ja immer irgendwas: Im Frühjahr Straßenläufe, im Sommer Bahn, im Herbst wieder Straßenläufe, im Winter eine Cross- oder Hallensaison… oder eben eine der vielen Winterlaufserien. Schon seit einigen Jahren geht es für uns nach Pohlheim für die “kleine” Serie mit 5km im November, Januar und Februar.

So viele wie dieses Jahr waren wir noch nie: Über 5km vor allem unser Nachwuchs: Konrad, Frederik und Laurenz, die schon einige Starts in Pohlheim hinter sich haben, unsere drei Debütanten Margarete, Ben und Teo, die den Spirit vom Mini-Marathon mitnehmen wollten. Dazu Jakob, der den Lauf als Standortbeestimmung nutzen wollte.

Besonder schön, dass auch die Eltern von Frederik sowie Margarete und Konrad am Start waren: Während sich bei Familie Heemskerck die Mama für die 5km und der Papa für die 10km entschied, war es bei Familie Rothmann genau umgekehrt: Christiane am Start über 10km und Christoph am Start über 5km.

Auf der nicht ganz einfachen und erfahrungsgemäß auch nicht so ganz genau vermessenen Strecke gab es dann den einen oder anderen Kampf: Jakob duellierte sich mit Janek Waldschmidt aus Dillenburg und konnte am Ende Zweiter werden, Frederik verfehlte sein Ziel von 20:00min denkbar knapp und Ben und Teo lieferten sich auf der wohl fiesesten Zielgerade der Region einen harten Kampf im familieninternen Duell. Bei den Rothmann lief es heute aber besonders gut: Konrad verbesserte sich gegenüber dem letzten Jahr um etwa 1min, Margarete wurde mit ihren gerade mal acht Jahren Dritte Frau, Christiane war gleich drei Minuten schneller als vor einem Jahr und Christoph hofft, mit etwas mehr Training bei den Auflagen im neuen jahr noch die eine oder andere Sekunde schneller laufen zu können. Ebenfalls erfreulich: Laurenz war knapp eine Minute schneller als letztes Jahr.

Damit hielt Pohlheim wieder einmal, was es versprochen hatte: eine große Gruppe VfLer am Start, am Ende viele zufriedene Gesichter und einen Motivationskick für die nächsten Wochen. (Jakob)

Ergebnisse gibt es hier (5km) und hier (10km)

Mini-Marathon Frankfurt – neun Kids erfolgreich am Start

Der Frankfurt-Marathon versprach dieses Jahr endlich mal perfekte Bedingungen: Kein Regen, wenig Wind und Temperaturen rund um 12° versprachen schnelle und spannende Rennen. Was die Profis über die vollen 42km vormachten (einer der wohl spannendesten Zieleinläufe in Frankfurt jemals bei den Herren und Streckenrekord bei den Damen), machten unsere Kids auf einem Zehntel der Strecke nach.

Unsere Heldin des Tages: Margarete. Eigentlich nur zum Anfeuern vom großen Bruder mitgekommen, startete sie spontan mit Felinas Nummer, die verletzungsbedingt nicht laufen konnte. War ihr – wie auch unseren anderen Frankfurt-Debütanten Ben und Teo – die Nervosität noch deutlich anzumerken, überraschte sie dann alle mit einer Zeit von knapp über 24min. Nächstes Jahr ist sie dann auch mit eigener Numemr dabei! Einen Anteil daran hat sicherlich auch Maximilian, der Margarete vom Start bis zum Ziel begleitete und motivierte.

Bei den Routiniers – allen voran Laurenz bei seinem bereits vierten Start – gab es durchweg starke Zeiten: Laurenz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um einige Sekunden, Marc direkt um zwei Minuten. Ebenso Jan, der fast drei Minuten schneller war uns jetzt bei 21:18min angekommen ist.

Besonders spannend machten es unsere beiden stärksten Läufer: Frederik und Konrad bogen Schulter an Schulter auf die Zielgerade ein – am Ende hatte Frederik die Nase um wenige Sekunden vorne. Besonders bemerkenswert: Die Zeit von 17:57min bedeutet den dritten Platz in seiner Altersklasse U10. Bedenkt man, dass dort fast 200 Kinder am Start waren, kann man Frederiks Leistung kaum hoch genug einschätzen.

Somit war Frankfurt (wieder einmal) sowohl auf sportlicher als auch auf atmosphärischer Seite ein echtes Highlight für unsere Kinder und Jugendlichen. Nach einem Starter 2016, vier Startern 2017 und neun Startern 2018 und 2019 hoffen wir, im kommenden Jahr zweistellig zu werden, um noch mehr Kindern die Faszination Marathon näherzubringen! (Jakob)

Lahn-Dill-Meisterschaften Mehrkampf – Saisonabschluss auch für die Schüler

Letzte Woche gab es schon die letzten Freiluft-Wettkämpfe für  die Jugendlichen, heute ging es dann auch für die Schüler zum letzten Mal  für einen Wettkampf auf den Tartan. In Ewersbach standen die Lahn-Dill-Mehrkampfmeisterschaften auf dem Programm. Nach einigen krankheits- und terminbedingten Absagen waren mit Konrad  und Mika leider nur zwei VfLer am Start.

Mika ist noch gar nicht lange bei uns dabei, trotzdem gab es heute nach nicht einmal zwei Monaten Leichtathletik den dritten Wettkampf für ihn. Nachdem es letzte Woche noch ein Dreikampf war, galt es heute im Vierkampf zu bestehen. Die größte Herausforderung dabei direkt zu Beginn: der Hochsprung. Im Training hatte es mit dieser Disziplin leider nicht mehr geklappt – hier galt es also halbwegs unbeschadet in den Mehrkampf zu starten. Das gelang Mika mit einer Höhe von 1,10m am Ende dann auch ganz gut. Danach ging es weiter zum 75m-Lauf, den Mika vor seinem leider einzigen Konkurrenten für sich entscheiden konnte. Umgekehrt war es dann beim Ballwurf, wo Mika mit seinen 31m nicht wirklich zufrieden war. Im Weitsprung steigerte er sich dann aber im Vergleich zu letzter Woche deutlich und sprang mit 3,69m sogar neue Bestleistung.  In der Endabrechnung bedeuteten seine Leistungen 1269 Punkte und damit den ersten Platz in seiner Altersklasse.

Bei Konrad waren immerhin sechs Athleten am Start – das Niveau zudem relativ hoch, sodass Konrad endlich mal richtig gefordert wurde. Los ging es für ihn mit dem Ballwurf: 38,50m  bedeuteten einen soliden Einstieg – vor zwei Wochen in Kirchhain waren es noch gut 2m weniger. Über die 50m konnte Konrad dann nicht ganz an seine sonst so schnellen Zeiten anknüpfen und verlor gegenüber seiner Bestzeit etwa zwei Zehntel. Im Weitsprung zeigte er dann drei Sprünge von beeindruckender Konstanz: Nach zweimal 3,96m legte er am Ende nochmal 4cm zu und konnte genau  4m springen. 1049 Punkte bedeuteten für Konrad am Ende Platz drei mit denkbar knappen  21 Punkten Rückstand auf den Silber-Platz.

Was für uns bleibt ist vor allem (endlich mal) ein perfekt organsierter und stramm durchgezogener Wettkampf und die Hoffnung, dass Konrad und Mika spätestens wenn es dann kommendes Jahr wieder raus geht, noch den einen oder anderen Punkt mehr erzielen können. (Jakob)

Bilder gibt es bei Flickr.

26. Jedermannzehnkampf Bad Nauheim – Saisonabschluss im Dauerregen

„… deshalb kommen wir nächstes Jahr wieder, dann mit einer noch größeren Gruppe.“ So endet der Bericht zum 25. Jedermannzehnkampf in Bad Nauheim 2018. Und tatsächlich: Wir waren dieses Jahr wieder da, mit einer noch größeren Gruppe und wurden sogar mit einem Pokal belohnt, als eine der drei teilnehmerstärksten Gruppen beim 26. JZK 2019 im Bad Nauheimer Waldstadion.

Marko hatte bei seinen Studenten an der Uni ordentlich Werbung gemacht. Relativ kurzfristig hatten sich Felina und Marc entschieden, der Premiere im letzten Jahr eine weitere Teilnahme folgen zu lassen, und konnten Emma davon überzeugen, es auch mal zu probieren, obwohl klar war, dass sie ohne ihren Trainer Clemens, der auf Exkursion in England war und nur am Sonntag durch Jakob vertreten werden konnte, zurecht kommen mussten. Und da jeder teilnehmende Verein eine gewisse Anzahl an Helfern mitbringen muss, ließen sich Thomas und Marlis nicht lange bitten, wieder als Riegenhelfer mitzukommen.

Mussten wir uns im vergangenen Jahr mit Sonnencreme und Sonnenhut gegen die knallige Sonne schützen, waren in diesem Jahr eher Fleece- und Regenjacken nötig, um sich gegen den nahezu dauerhaft fallenden Regen zu schützen. Aber so sind Freiluftveranstaltungen eben – wir müssen das Wetter nehmen, wie es ist.

In der Gruppe „Uni Marburg / VfL Marburg“ starteten, neben 5 Studenten (1 Einzelstart, 2 Paarstarts), die Vereinsmitglieder Marko, Felix, Emma, Felina und Marc, jeder in allen 10 Disziplinen. Felix hatte gehofft, dass er seine Magenprobleme überstanden hätte, merkte aber schon nach dem 100m-Lauf, dass er doch noch nicht wieder fit genug ist und brach die Teilnahme ab. Gute Besserung, Felix!

Während Emma in diesem Jahr zum ersten Mal mit in Bad Nauheim war, konnten Felina und Marc schon von ihren Erfahrungen aus dem letzten Jahr profitieren. Marko, der 2013 den Anstoß gegeben hatte, am JZK teilzunehmen, war diesmal zum sechsten Mal dabei, diesmal wieder in einer höheren Altersklasse.

Emma, zum ersten Mal mit in Bad Nauheim, war nach den zwei Tagen etwas unglücklich über ihren 11. Platz in Riege 3. Aber als jüngste Teilnehmerin des gesamten Wettkampfes kann sie sich dann doch über den zweiten Platz in ihrer Altersklasse freuen und wird hoffentlich im nächsten Jahr, dann mit der Erfahrung aus diesem Jahr, wieder dabei sein und dann auch beim Diskuswurf ein gutes Ergebnis erzielen.

Felina und Marc konnten beide ihre Gesamtpunktzahlen im Vergleich zum Vorjahr steigern: Marc, als erster seiner Altersklasse, mit stärkeren Leistungen in neun Disziplinen. Lediglich der Stabhochsprung, vor dem fast alle Athleten Respekt hatten, besonders bei dem nassen Wetter, endete bei ihm mit der gleichen Höhe wie im vorigen Jahr. Felina hat offenbar das Jahr über mehr ihre Beinmuskeln als die Armmuskeln und Wurftechniken trainiert und konnte in acht Disziplinen, nicht aber beim Diskus- und Speerwurf, ihre Leistungen deutlich verbessern.

Auch Marko hat den Wettkampf mit einer höheren Punktzahl als im letzten Jahr, als Riegenerster und erster seiner Altersklasse beendet. Obwohl der Wettbewerb mit seinem Sohn Felix fehlte, hat er die Kugel weiter als 10 m gestoßen. Beim Stabhochsprung wäre bei trockenem Wetter sicher auch wieder mindestens das Ergebnis vom Vorjahr möglich gewesen, aber in diesem Fall geht dann doch die Sicherheit vor.

Auch wenn das Wetter schlecht war und nicht alle mit allen Leistungen zufrieden waren, haben wir wieder zwei schöne sportliche Tage in guter Atmosphäre miteinander und mit vielen anderen gleichgesinnten Athleten verbracht, die Lust machen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein – beim 27. Jedermannzehnkampf in Bad Nauheim. (Marlis)

Eine komplette Ergebnisliste gibt es beim Veranstalter.

Kreismeisterschaften Mehrkampf – die Richtung stimmt!

Nach wunderbarem Spätsommerwetter am Freitagabend in Breidenbach beim Bahnlauf zeigte sich der September am Samstagvormittag von seiner herbstlichen Seite: Regen  und kühle  Temperaturen waren nicht unbedingt optimale Voraussetzungen für Bestleistungen bei den Kreismehrkampfmeisterschaften.

Am Start drei VfLer: In der M10 Joris, in der M13 Mika und in der M14 Laurenz. Für alle stand ein Dreikampf an. Joris war nach seinem ersten „echten“ Leichtathletik-Wettkampf letzte Woche heiß darauf, seine Leistungen zu bestätigen und nochmal etwas draufzusetzen. Über 50m knüpfte er nahtlos an seine starke Leistung aus Kirchhain an und war mit 7,8sec exakt gleich schnell. Sowohl im Ballwurf als auch im Weitsprung konnte er sich dann sogar leicht verbessern: knapp 2m mehr mit dem Ball und 3cm weiter in die Grube bedeuteten am Ende 1013 Punkte und damit den unangefochtenen Sieg in der M10.

Schon vorm Start sicher war der Sieg für Mika: Leider als einziger Athlet in seiner Altersklasse am Start galt es für ihn, weitere Wettkampferfahrung zu sammeln. Im Vergleich zu dem Wettkampf in Kirchhain vor einer Woche sprang er zwar einige Zentimeter kürzer und sprintete auch nicht ganz so schnell, dafür war der Ballwurf mit einer Weite von über 40m herausragend – diese Weite wurde dann auch im gesamten Wettkampf von keinem anderen Athleten übertroffen. Seine Punktzahl von  984 lässt sicherlich noch die eine oder andere Steigerung nach oben zu – demnächst dann hoffentlich wieder mit Konkurrenz.

Für Laurenz ging es mit dem Kugelstoßen los: Technisch noch etwas unsicher war der Fokus erstmal, einen gültigen Versuch zu machen. Das gelang auch direkt im ersten Versuch – der dann auch bis zum Schluss mit 5,71m der weiteste bleiben sollte. Richtig gut lief es dann im Weitsprung, wo er seine Bestleistung um satte 25cm auf 3,91m steigern konnte. Im abschließenden Sprint benötigte er für die 100m 14,9sec, was ebenfalls eine neue Bestleistung bedeutet. 987 Punkte in der Summe bedeuten (in dem leider ebenfalls sehr spärlichen Teilnehmerfeld) den zweiten Platz. Mit etwas mehr Wettkampfroutine sind aber auch bei Laurenz noch deutliche Steigerungen möglich!

Im herbstlichen Hartenrod zeigt uns dieser Wettkampf wieder einmal, dass wir auf einem guten Weg sind und es bei allen Stück für Stück voran geht. Mit dieser Perspektive geht es  jetzt langsam aber sicher in Richtung Wintertraining. (Jakob)

Komplette Ergebnisse gibt es beim HLV-Kreis, Bilder leider keine

Bahnlauf Breidenbach – drei zufriedene VfLer im Hinterland

Für eine kleine aber schlagkräftige Gruppe VfLer ging es wie schon letztes Jahr am ersten Freitag im September zum Bahnlauf in Breidenbach. Über 800m wollte Laurenz, der schon viel Erfahrung über die zwei Stadionrunden hat, in den Bereich seiner Bestzeit laufen. Für Lara war es der erste Start über 800m und Moritz wollte mal schauen, was über die Viertelmeile möglich ist.

Als erstes Lara am Start: Von Beginn an setzte sie sich in der Spitzengruppe fest – hinter zwei Jungs ging es für sie um den dritten Platz. Nach etwa 600m sah es auch so aus, dass es mit dem Podiumsplatz klappen sollte – dem Schlussspurt ihrer Konkurrentin konnte sie aber nichts mehr entgegensetzen, sodass am Ende der vierte Platz im Gesamteinlauf und der zweite Platz in ihrer Altersklasse herauskam. Die Zeit von 3:09,7min macht dabei Lust auf mehr. Etwas schneller wollte Laurenz laufen – im großen Feld der Schüler setzte auch er sich in die Spitzengruppe und lief schnell mutig auf den zweiten Platz vor. Zwischenzeitlich sah es noch so aus, als ob Laurenz noch einen Platz verlieren würde – die letzten 150m zeigte Laurenz dann aber sein Kämpferherz und konnte auf der Ziellinie den schon als Sieger angekündigten Läufer abfangen. Seine Zeit von 2:55,1min ist dabei nur ganz knapp über seiner Bestzeit.

Als letzter VfLer dann Moritz am Start. Relativ spontan gab es für ihn die Möglichkeit 400m zu laufen. Bisher war er diesen Sommer nur auf den ganz kurzen Strecken unterwegs – jetzt sollte es ein bisschen länger aber hoffentlich ähnlich schnell werden. Seine Hoffnung auf eine Zeit im Bereich von knapp unter 60sec sollte sich dabei als realistisch herausstellen. Auch wenn Moritz nach dem Lauf etwas damit haderte, auf der zweiten Hälfte die eine oder andere Sekunde verloren zu haben war er am Ende mit seiner Zeit von 58,7sec mehr als zufrieden. Kommendes Jahr ist da mit gezieltem Training sicherlich noch eine Steigerung möglich.

Insgesamt also drei VfLer am Start und am Ende drei zufriedene Gesichter – und bei allen dreien sicherlich viel Motivation für die kommenden Monate und Wochen.  (Jakob)

Kreismeisterschaften 2019 – gute Leistungen, schlechte Orga

Nachdem die Kreismeisterschaften schon zweimal verschoben werden mussten, war es jetzt endlich soweit: In Kirchhain sollten die Kreismeisterschaften in den Altersklasse U12 bis U16 gefunden werden. Bei (mal wieder) hochsommerlichen Bedingungen waren wir mit acht Athletenn vor Ort.

Wie zu erwaten gewesen war, wurde kurz vor Beginn der Wettkämpfe vermeldet, dass die Zeitmessanlage nicht funktioniert – also mal wieder Handzeitnahme. Der Start des ersten Laufes verzögerte sich dann trotzdem um mehr als eine Viertelstunde – im weiteren Verlauf kam es dadurch zu Überschneidungen und zunehmender Unzufriedenheit bei Athleten und Trainern. Absprachen mit Kampfrichtern bezüglich der Reihenfolge der Wettkämpfe wurden offfenbar nicht weitergegeben, sodass Athleten kaum die Möglichkeit bekamen, sich angemessen vorzubereiten. Natürlich ist es schön, dass sich ein Ausrichter für die Veranstaltung gefunden hat, aber es ist einfach schade, wenn durch (größtenteils vermeidbare) Kleinigkeiten der Gesamteindruck getrübt wird.

Jetzt aber gennug gemeckert und zu den sportlichen Leistungen: Marc als einziger Starter seiner Altersklasse wurde logischerweise bei jedem Start auch Kreismeister. Die Zeiten lassen dabei leider keine Aussage über seinen Fortschritt zu – insgesamt wirken die handgestoppten Zeiten recht willkürlich. Positiv festhalten lässt sich auf jeden Fall, dass Marc von Wettkampf zu Wettkammpf sicherer wird und technisch ein klarer Fortschritt zu erkennnen ist. In der W14 immerhin vier Starterinnen, zwei davon vom VfL: Emma und Felina. Über die Hürden kommen beide nicht so recht in Schwung und sind am Ende nicht zufrieden. Im Hochsprung zeigt Emma, dass sie sicher im Bereich rund um 1,45m unterwegs ist, zu mehr reicht es aktuell noch nicht – aber kommendes Jahr oder vielleicht schon nächste Woche könnte es noch höher gehen. Im Weitsprung haben alle beide noch mit der neuen Technik zu kämpfen. Auf dem dritten Platz kommt Felina mit 4,18m aber auf sechs Zentimeter an ihre Bestleitung heran. Im Kugelstoßen stößt Emma direkt zu Beginn mit 9,65m Bestleistung. Noch weiter geht es dann zwar leider nicht, aber mit einer Bestleistung kann man zufrieden sein!

Seinen ersten Wetttkampf absolvierte Mika. Für ihn ging es zum Sprint und zum Weitsprung. Auch er als einziger Teilnehmer seiner Altersklasse zweimal Kreismeister – gerade der Weitsprung mit 3,62m (nach nur zwei Wochen Leichtathletik-Training) macht Lust auf mehr! Bei den Jüngeren sind fast schon traditionell immer ein paar mehr Starter untwegs. Vor allem Amelie hatte es in der W11 mit verhältnismäßig großen Feldern zu tun. Umso größer die Freude darüber, dass es in allen drei Disziplinen fürs Finale reicht. Besonders schön: der zweite Platz im Ballwurf mit 24,00m. Bei den Jungs gibt es am Ende vier erste und fünf zweite Plätze. Besonders heraus stechen dabei die Sprintsiege von Konrad und Joris und der immer besser werdende Hürdenlauf von Laurenz.

Als Fazit bleibt für uns, dass Kreismeisterschaften immer eine schöne Veranstaltung sind, wir uns aber eine verbesserte Orga wünschen würden! (Jakob)

Ergebnisse findet ihr auf der neuen Seite des HLV-Kreises, Bilder wie immer bei Flickr.

Abendsportfest Wiesbaden 2019

In den letzten Jahren vor allem von Läufern besucht, fuhr dieses Jahr eine gemischte VfLer-Gruppe zum Abendsportfest nach Wiesbaden: Drei Jugendliche aus der U16, dazu ein Sprinter und zwei Läufer.

Nach Stau auf der Anfahrt wurde das Aufwärmen für Emma und Felina für den Weitsprung stark verkürzt, so gerieten die ersten Versuche auch gleich ungültig. Auch wenn es danach etwas besser wurde, kamen die beiden nie richtig in den Wettkampf und waren nicht wirklich zufrieden. Dazu mussten sie noch den letzten Versuch auslassen, da die 100m anstanden. Hier könnte der Zeitplan deutlich verbessert wurden, da etliche Teilnehmerinnen eine Doppelstart machten und komplett ohne Vorbereitungszeit die 100m laufen mussten. Dafür lief es bei Emma aber ganz ordentlich, mit einer Zeit von zwei Zehntel über Bestzeit kann sie unter den Umständen zufrieden sein. Im gleichen Lauf dabei Amelie, die am Start etwas verlor, dann aber hintenraus anzog und nur knapp hinter Emma landete. Ebenfalls über die 100m am Start war Moritz, der sich eigentlich gut fühlte, aber etwas mit dem Starter haderte: Obwohl er sich noch bewegte, kam schon das “Fertig”-Signal und gleich darauf der Schuss, was ihm den Start ziemlich zerschoss. Er kam dann trotzdem noch gut ins Rennen und war zwei Hundertstel schneller als vor zwei Wochen in Frankenberg.

Dann ging es auf die längeren Strecken: Zuerst startete Amelie über die 800m. In ihrem erst zweiten Rennen über diese Strecke ging sie sehr vorsichtig an, steigerte das Tempo erst auf den letzten 200m und konnte so noch eine Zeit von unter 3min erreichen. Mit etwas mehr Erfahrung sind da auch noch deutlich schnellere Zeiten möglich.

Danach lief Clemens die 1500m: Immer am Ende des Feldes konnte er gut mitlaufen, verlor auf der letzten Runde etwas den Anschluss, konnte dann aber noch eine Zeit von unter 4:25min retten. Damit verbesserte er seine gut 3 Jahre alte Bestzeit um etwa 4 Sekunden.

Zum Schluss kam dann noch die längste Strecke: Für Lena war über die 5000m das Ziel, die Saison versöhnlich abzuschließen und eine neue Bestzeit zu laufen. Auf den ersten Kilometern voll im Plan verlor sie im Mittelteil einige Sekunden, die sie aber mit einem starken letzten Kilometer wieder reinholen konnte und so knapp unter ihrer Bestzeit blieb.

Insgesamt waren die meisten ganz zufrieden mit dem Abend, auch wenn es etwas schade ist, wenn es so wirkt, als sei der Zeitplan wichtiger als der Sportler. (Clemens)

Ergebnisse gibt es bei La-Portal, Bilder bei Flickr