Chouffe-Trail – Mittelgebirgs-Trails in Belgien

Freitagabend Nachtmarathon, Samstagabend 9 km Trail und Sonntag nochmal 28 km Trail – klingt nach einem anstrengenden Wochenende! Für die Möllerbrüder war aber genau das der Plan.

In Houffalize in Ostbelgien waren die beiden bei einer der größten Trailveranstaltungen im BeNeLux-Raum am Start: dem Chouffe-Trail, benannt nach einer lokalen Biermarke. Über zwei Tage stehen hier etliche Distanzen zur Wahl, die Entscheidung für Jakob und Clemens fiel auf den Night-Trail über 9 km am Samstagabend und die 28 km am Sonntagvormittag.

Rund 200 Höhenmeter galt es also in der einsetzenden Dunkelheit auf rund 9 km zu bewältigen – ein Anstieg zu Beginn und ein zweiter nach etwa 3 km stellten dabei die größten Hindernisse dar. Clemens, der im Vorfeld mit dem Sieg geliebäugelt hatte, lief von Beginn an mutig vorne mit, genoss die flowigen Trails und platzierte sich an zweiter Stelle. Jakob ließ es etwas ruhiger angehen, aber auch bei ihm lief es von Beginn an richtig gut – auch die ungewohnte Dunkelheit und die nur von der Stirnlampe erhellten Trails waren weniger problematisch als erwartet. Auf der zweiten Hälfte konnte Clemens seinen zweiten Platz halten, es am Ende auf den einfacher werdenden Wegen nochmal richtig rollen lassen und erreichte das Ziel komplett zufrieden als Zweiter nach knapp 37 Minuten. Rund vier Minuten mehr benötigte Jakob, der sich aber auch mehr als zufrieden zeigte!

Keine zwölf Stunden später standen die beiden schon wieder an der Startlinie – dieses Mal bei Helligkeit, dafür aber im Dauerregen und bei ungewohnt niedrigen Temperaturen von lediglich 14 Grad. Dieses Mal ging es über 28 km und etwa 1000 Höhenmeter stetig auf und ab, wie sich herausstellen sollte etwas anspruchsvoller, als die beiden es erwartet hatten – aber wiederum auf tollen Mittelgebirgstrails wie in der hessischen Heimat. Clemens beerdigte sein Vorhaben, wieder vorne mitzulaufen, nach den ersten Kilometern, ließ es von da an etwas ruhiger angehen und machte sein Rennen. Das gelang ihm dann auch ausgesprochen gut – vor allem, wenn man bedenkt, dass er schon zwei Rennen in den letzten 36 Stunden in den Beinen hatte. Nach 2:07 h vollendete er die Schleife durch die Ardennen als Fünfter und war auch hier wieder rundum zufrieden! Jakob kam nach einem etwas mühsamen Beginn immer besser ins Rennen und konnte es vor allem auf den flachen Stücken sowie in den Downhills richtig laufen lassen und noch den einen oder anderen Konkurrenten einsammeln. Sein selbst gestecktes Ziel, unter 2:30 h zu bleiben, sicherte er sich mit einem starken Schlussteil! Am Ende steht für ihn ein elfter Platz zu Buche.

Alles in allem also zwei Tage voller schöner Trails, guter Rennen, einer Menge Regen – und am Ende vier richtig guten Rennen! (Text: Jakob, Bild: Laurenz)

Ergebnisse gibt es hier

HM Masters ‒ Erfolgreicher Auftritt in Hünfeld

Bei den Hessischen Meisterschaften der Masters am 05. Juli 2025 in Hünfeld zeigten unsere Athleten erneut, dass sie in ihren Altersklassen zur hessischen Spitze gehören. Bei hochsommerlichen Bedingungen wurden starke Leistungen erzielt – mit Medaillen in verschiedenen Disziplinen.

Nach zwei Jahren Wettkampfpause holte sich Hans Werner Hagedorn (M75) im Hochsprung mit übersprungenen 1,17 Metern den geteilten ersten Platz. Im Speerwurf der M70 sicherte sich Eckhard Rambow mit 31,37 Metern den zweiten Platz, ebenso wie im Kugelstoßen, wo er 9,82 Meter erreichte.

Nach vielen Jahren seinen ersten Wettkampf bestritt Oliver Gottschlich in der M50. Über die 100 Meter sprintete er in 14,20 Sekunden als Drittplatzierter auf das Podium. Tobias Erb durfte seine, parallel in Hünfeld stattfindende Gehrichter-Ausbildung kurz unterbrechen, um in der Altersklasse M45 am 800m-Lauf teilzunehmen. In einem taktischen Rennen musste er sich im Endspurt mit dem 2. Platz in 2:20,73 Minuten begnügen. Moritz Ernst (M40) erreichte im Speerwurf mit 35,54 Meter den zweiten Platz, ebenso wie im Kugelstoß mit 10,09 Metern. Zudem lief er im 100-Meter-Sprint mit 13,28 Sekunden auf den dritten Rang.

Marburger Nachtmarathon – VfL-Quartett siegt in Streckenrekord

Seit Jahren ein Fixpunkt im Kalender ist der Nachtmarathon in der Heimat Anfang Juli: Vor allem die Staffel ist jedes Jahr ein Höhepunkt, bei dem wir traditionell stark vertreten sein wollen! Dieses Jahr waren wir folgerichtig mit fünf Staffeln am Start – im Fokus ganz klar die erste Staffel mit Clemens, Jan, Phil und Laurenz, für die es nach ganz vorne gehen sollte.

Aber auch daneben waren einige VfLer am Start: Emelie, Ruta und Annette nahmen den Halbmarathon in Angriff, für Martin ging es auf die volle Distanz. Hier lief es mal besser, mal schlechter – am Ende stehen aber Ergebnisse, die sich sehen lassen können. Erfreulich ist, dass unsere drei Damen die Mannschaftswertung für sich entscheiden konnten!

Für die erste Staffel ging es vom Marktplatz weg direkt darum, sich weit vorne zu platzieren und die mögliche Konkurrenz mindestens im Blick zu behalten, besser direkt hinter sich zu lassen. Clemens gelang das mit einem soliden Rennen richtig gut: Als erster Staffelläufer übergab er mit einem kleinen Vorsprung auf die Staffel von der LGV Marathon Gießen an Jan, der gemeinsam mit der Konkurrenz aus Gießen die Runde über Gisselberg absolvierte und so Phil auf die Strecke schickte.

Er schaffte es, schnell einen kleinen Vorsprung herauszulaufen, hatte aber mit der Überrundung langsamerer Läufer zu kämpfen, die teilweise die Strecke blockierten und so ein flüssiges Laufen unmöglich machten. Dennoch konnte er mit rund zwei Minuten Vorsprung Laurenz auf die Strecke schicken, der von Beginn an richtig Druck machte und keine Zweifel aufkommen ließ, dass er den Sieg nach Hause laufen würde. Mit einer überragenden Leistung und einem 10-km-Split knapp unter 33 Minuten gelang ihm das mehr als zufriedenstellend.

Auf den letzten Metern wurde es dann nochmal spannend, weil der Streckenrekord von 2:28:19 h aus 2017 in Reichweite schien. Auch hier ließ Laurenz aber nichts anbrennen, sodass die vier gemeinsam das Ziel im Unistadion nach 2:27:51 h überquerten und damit nicht nur mit vier Minuten Vorsprung den Sieg, sondern auch einen neuen Streckenrekord feiern durften!

In den weiteren Staffeln war ein bunter Mix am Start: ambitionierte Läufer, einige Sprinterinnen, ein paar Eltern, ein Teil der U16-Gruppe – wie es bei so großen Gruppen zwangsläufig ist, lief es mal besser und mal schlechter. Alles in allem sind wir aber vor allem stolz, so viele Staffeln am Start gehabt zu haben und den Freitagabend zu mehr als einem Lauf gemacht zu haben! Der Marburger Nachtmarathon ist immer wieder ein tolles Event! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

SDM Aktive/U18 – ein Tag voller Emotionen

Die Süddeutschen Meisterschaften in St. Wendel begannen für Anna bei über 30 Grad in der Mittagshitze. Trotz Hitze und Hochmeldung bei den Frauen zeigte Anna ein starkes Rennen und bewies mit 12,98 wieder einmal, dass Zeiten unter 13 s kein Problem für sie sind.

Am späten Nachmittag traf dann auch voller Vorfreude der Rest der 4×100 m Staffel ein. Anfängliche Bedenken aufgrund von körperlichen Verletzungen waren zu diesem Zeitpunkt abgelegt, und alle waren motiviert, für das Team abzuliefern. Die neue Mission, Robins neue 400 m PB mit der Staffel zu unterbieten, war gesetzt, und die Bedingungen bei abklingender Hitze gegeben.

Kurz vor dem Lauf wurde aus Vorfreude dann Nervosität und Tunnelblick. Aus dem Call Room wurden Selma, Anna, Amelie und Sophia dann auf die Bahn geführt und stellten sich auf ihre Positionen. Doch wenige Sekunden vor dem Startschuss dann der Schock: Amelie und Sophia wurden informiert, dass sie verkehrt herum gemeldet wurden, hatten allerdings keine Chance mehr zu tauschen. Es wurde Hoffnung gemacht, dass der Lauf trotzdem zählt, und dann fiel auch schon der Startschuss.

Mit einem reaktiven Start lief Selma die Staffel direkt nach vorne und ermöglichte Anna, mit einem starken Rennen sich vorne abzusetzen. In der Kurve behauptete Amelie sich mit schnellen Schritten gegen die immer schneller werdende Konkurrenz. Lärm und die vorherige Verunsicherung standen dann dem letzten Wechsel auf Sophia etwas im Weg. Trotz kurzer Übergabeschwierigkeiten bekam Sophia das Holz und lief die Staffel ins Ziel.

Es folgte erst einmal Freude über das Rennen, das bis auf den letzten Wechsel alle mit einem guten Gefühl hinterlassen hatte. Doch dann die schlechten Nachrichten: Aufgrund der falschen Meldungsreihenfolge wurde die Staffel disqualifiziert und bekam auch erst auf Nachfrage die inoffizielle Zeit von 51,69 s mitgeteilt.

Anfängliche Enttäuschung hierüber konnte jedoch schnell wieder abgelegt werden und wurde durch starken Teamgeist ersetzt. Am Ende hatten alle viel Spaß beim Rennen und konnten weitere Staffelerfahrungen sammeln. Wir freuen uns auf das nächste Rennen und sind uns sicher, die PB wird noch unterboten.

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

KM Block – gelungener Mittwochabend im heimischen Stadion

Wie schon vergangenes Jahr hieß es kurz vor dem Sommerferien für unsere Jugendlichen nochmal im Blockmehrkampf im heimischen Stadion zu zeigen, dass die Form richtig gut ist. Im Rahmenprogramm gab es für die Älteren nochmal die Möglichkeit, auf der Bahn um neue Bestzeiten zu kämpfen.

Bei der Vielzahl der Ergebnisse fällt es schwer, einzelne Leistungen herauszustellen – aber da es einige Vereinsrekorde und Bestleistungen gab, soll es hier vor allem um diese gehen: In der M12 konnte Tobi den 400g schweren Speer auf beeindruckende 30,91m werfen – soweit wie noch kein VfLer in der M12 vor ihm. Frieda überzeugte in der gleichen Altersklasse bei den Mädchen mit neue Bestleistungen im Weitsprung, über 75m und dem Speer – dass damit am Ende sogar ein Vereinsrekord im Block Sprint/Sprung mit 1967 Punkten herauskommt, ist umso erfreulicher. Ebenfalls dreimal so gut wie noch nie war Margarete: Über 80m Hürden, im Hochsprung und mit dem Speer konnte sie sich steigern – folgerichtig auch hier eine PB im Blockmehrkampf und mit 2189 Punkten ein neuer Vereinsrekord.

Im Weitsprung konnte Aaron sich auf 5,01m steigern – das Übertreffen der 5m-Marke hatte er schon länger im Kopf. Im Rahmenprogramm steigerte Julius sich über 100m auf 11,80sec – besonders beeindruckend, da Julius nächste Woche beim Nachtmarathon über die volle Distanz am Start steht. Über 400m gäbe es neue PBs für Amelie (67,67sec), Sophia (66,77sec) und Pauline (68,25sec). Zuvor hatte Sophia schon ihre Bestzeit über 100m Hürden in 16,56sec aufgestellt.

Bei Robin geht es über 400m mit jedem Rennen ein Stück schneller – jetzt konnte er sich auf 50,58sec steigern. Hier konnte Frederik – eigentlich auf den längeren Strecken am Start – mit 57,37sec zeigen, dass er auch auf den Unterdistanzen stark ist. Ebenfalls eine Unterdistanz sind die 1500m für Phil. Dass er und die Mittelstrecke keine Freunde mehr werden, wussten wir schon vorher, die Zeit von 4:26,82min geht aber in Ordnung und zeigt, dass Phil für einen Straßenläufer ein gutes Schnelligkeitsniveau hat. Umgekehrt sieht es bei Jan aus: Hier sind die 1500m die Überdistanz und er musste seine Ausdauerfähigkeit unter Beweis stellen. In 4:12,64min gelang ihm das ausgesprochen gut!

Alles in allem: Viele schöne Leistungen, eine entspannte kleine Veranstaltung – also genau das, was wir uns erhofft hatten! (Text: Jakob, Bilder: Ulrich und Clemens)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr von Ulrich und von Clemens

SDM U16 – wichtige Erfahrungen für junge AthletInnen

Am vergangenen Wochenende fanden in Kandel die Süddeutschen Meisterschaften der Jugend U16 statt.

Besonders erfreulich war der Erfolg von Margarete, die im Stabhochsprung der W14 mit übersprungenen 2,60 Metern ihre persönliche Bestleistung bestätigte und sich damit die Bronzemedaille sicherte.

In der Staffel der weiblichen U16 ging Lilith gemeinsam mit den Kirchhainer-Mädels an den Start. Die Mannschaft belegte in einem starken Feld den 11. Platz. Für die U16er-Staffel steht mit der DM Jugend in zwei Wochen das Saisonhighlight noch aus.

Auch im Stabhochsprung der M14 präsentierten sich Aaron und Ben in guter Form. Beide überquerten souverän die Höhe von 2,80 Metern und belegten damit die Plätze 5 und 6. Zudem startete Aaron im 100-Meter-Lauf und erreichte mit 12,91 Sekunden eine ordentliche Zeit bei schweren Windbedingungen.

Insgesamt zeigten die Athletinnen und Athleten engagierte Leistungen und sammelten wichtige Wettkampferfahrungen auf höherer Ebene. (Text: Madlen)

Ergebnisse gibt es hier

Lightning 10000 – Weltklasse und Bestzeiten

Ein internationales Meeting in Marburg erschien uns noch bis vor wenigen Monaten unvorstellbar. Als dann aber Oliver Hoffmann auf uns zugekommen ist mit dem Vorschlag, ein Meeting über die selten gelaufenen 10000 m auszurichten, konnten wir (natürlich) nicht nein sagen!

Während in den Top-Läufen einige U23-EM-Normen, internationale Spitzenzeiten und starke Bestleistungen gelaufen wurden, waren einige Athletinnen und Athleten von uns im Rahmenprogramm unterwegs. Wie immer waren als Erstes die Kids im Stadioncross am Start. In der U8 waren hier Fabian und Kalea am schnellsten, in der U10 über zwei Runden hatte – wie schon so oft – Lino die schnellsten Beine, bei den Mädchen war es Jule, die als Erste ins Ziel lief. Bei den Jugendlichen über 800 m überzeugten vor allem Lukas und Rihards wie schon in den vergangenen Wochen mit Bestzeiten: Lukas steigerte sich auf 2:24,09 min, Rihards auf 2:33,31 min.

Über 5000 m hatten die Läuferinnen und Läufer schon mit der Hitze zu kämpfen – vor allem im Local Run, der zuerst gestartet wurde, litten die Teilnehmenden unter den hohen Temperaturen. So war dann auch Damian als Sieger des Laufes der Einzige, der sich in 18:51,45 min über eine neue Bestzeit freuen durfte. Dennoch: Alle Läufer dürfen zufrieden sein – die Hitze hat mehr einfach nicht ermöglicht!

Als Event war The Lightning sicherlich etwas ganz Besonderes: So schnell wird in Deutschland nur selten gelaufen, ob es irgendwann ein zweites Mal WaveLights im Georg-Gaßmann-Stadion zu bestaunen gibt, steht in den Sternen, und internationale Normen haben wir bisher auch noch nicht gesehen! Schade, dass es kein angemessenes Flutlicht im Stadion gibt, sodass fraglich ist, ob The Lightning auch kommendes Jahr in Marburg wird stattfinden können! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Running & Music Laurenz qualifiziert sich für U20 DM

Vor wenigen Wochen verpasste Laurenz in Wiesbaden die 3000 m-Norm für die Deutschen Meisterschaften (8:57 min) nach einer kurzen Verletzungspause um weniger als zwei Sekunden. Auch in den darauffolgenden Rennen blieb er unter seinen Möglichkeiten – einmal wegen einer Erkältung, das andere Mal wegen extremer Hitze. Klar war: Es muss ein schnelles Rennen her.

Dieses Rennen erhofften sich Trainer und Athlet in Weinstadt bei Stuttgart. Nach Rücksprache mit dem Veranstalter war klar: Das Rennen wird schnell.

Vor Ort zeigte sich: Zwei weitere U20-Athleten – Luis und Jakob – wollten ebenfalls die Norm knacken. Dass Luis einen Pacer dabeihatte, machte die Bedingungen nahezu perfekt (auch wenn die Hitze blieb). Also hieß es: „Einfach“ mitlaufen. Der erste Kilometer wurde in exakt 2:59 min recht locker durchlaufen – das machte Hoffnung.

Als Luis im zweiten Kilometer leider abreißen lassen musste, reagierte Laurenz sofort und schloss die Lücke – direkt dahinter im Schlepptau: Jakob. Nach 2000 Metern stieg der Pacer bei knapp unter 6 Minuten aus. Ab jetzt waren Laurenz und Jakob auf sich allein gestellt – Wind im Gesicht, die Uhr im Nacken, aber das Ziel klar vor Augen. Was folgte, war keine Rivalität, sondern ein gemeinsamer Kampf gegen die Zeit. Schulter an Schulter hielten sie das Tempo hoch, wechselten sich ab, trugen sich gegenseitig durch die letzten Meter.

Zwei Athleten – ein Ziel.Mit beeindruckendem Kampfgeist liefen sie den Schlusskilometer in etwa 2:55 – und sicherten sich Seite an Seite die Norm. Am Ende bedeutet das: Platz 1 der U20 (knapp vor Jakob), eine neue persönliche Bestzeit von 8:54,81 min – und die Quali um mehr als zwei Sekunden unterboten.

Running & Music hat geliefert – und wir waren sicher nicht zum letzten Mal dort! (Text: Laurenz)

Ergebnisse gibt es hier

HM Staffel – U14 und Masters überragen mit Titeln

Bei der diesjährigen Hessenmeisterschaften Staffel in Wetzlar waren gleich acht Staffeln mit VfLern am Start (in der U14 und U16 bilden wir eine Startgemeinschaft mit dem TSV Kirchhain) – und sie zeigten vollen Einsatz, Teamgeist und teils herausragende Leistungen. Besonders überzeugten die Jungs U14 (Johannes, Jayden, Noah, Frederik) über 4×75 Meter, die mit einer Spitzenzeit von 39,67 Sekunden alle anderen hessischen Staffeln hinter sich ließen und damit Gold holten.
Knapp am Podium vorbei liefen die Jungs über 3×800 Meter (Julius (Kirchhain), Florian und Frederik) – trotz starker kämpferischer Leistung fehlte am Ende gut eine Sekunde zu Bronze. Umso erfreulicher: Die Mädchen U14 (Antonia, Frieda und Gretha (Kirchhain)) über dieselbe Distanz erkämpften sich mit großem Biss den 3. Platz und durften verdient aufs Treppchen steigen.
Bei den Jungs U16 zeigten Lukas, Frederik und Aaron eine starke Leistung und liefen in der 3x800m-Staffel auf einen verdienten 3. Platz. In der U16 Mixed-Staffel (Margarete, Lilith, Aaron, Thomas) erreichte unser Team einen respektablen 4. Platz.


Im Rahmenprogramm startete unsere U12 über 6×50 Meter – Mayla, Luisa, Ariane, Frida, Carlo und Joe konnten sich am Ende über die Bronzemedaille freuen.
Erfreulich war auch der Auftritt unserer Masters M40, die gleich zwei Goldmedaillen mit nach Hause nehmen konnten: sowohl über 4×100 Meter (Moritz, Tobias, Johannes, Markus) als auch über 3×1000 Meter (Tobias, Sebastian, Johannes) waren sie nicht zu schlagen.

Ein erfolgreicher Wettkampftag, der unseren Teamgeist, unsere Trainingsarbeit und das Engagement aller Beteiligten eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. (Text: Moritz)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

HM Jugend und Bahngehen 2025 – starke Leistungen in Gelnhausen

Am vergangenen Wochenende fanden die Hessischen Meisterschaften der Altersklassen U16 und U20 statt. Unsere Athletinnen und Athleten zeigten in Gelnhausen starke Leistungen und zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Tag 1:

Den Auftakt machte Margarete im Stabhochsprung der W14. Mit übersprungenen 2,60 m sicherte sie sich die Silbermedaille – höhengleich mit der Siegerin, lediglich durch die Fehlversuchsregelung auf Rang zwei verwiesen. Lilith startete ebenfalls über die 100m und zeigte ein solides Rennen in 14,01 Sekunden. Aaron absolvierte seine 100m in ordentlichen 12,85 Sekunden und qualifizierte sich damit für den Zwischenlauf (13,03s). Ben konnte auch ohne viel Training über 100 m eine neue persönliche Bestleistung aufstellen und sich auf 13,23 Sekunden steigern. Im Kugelstoßen verbesserte er sich um über einen Meter auf starke 11,69 m und belegte damit einen sehr guten fünften Platz. Besonders Teo überzeugte mit wenig Vorbereitung: Über 100 m sprintete er starke 12,32 Sekunden und erreichte damit den Zwischenlauf (12,32s). Im Speerwurf übertraf er zum ersten Mal die 40-Meter-Marke und landete mit dieser Leistung ebenfalls auf Rang fünf. Ben Werner erzielte im Kugelstoßen eine kleine persönliche Bestleistung von 10,19m, die ihm letztlich die Bronzemedaille einbrachte.

In der U20 waren Anna und Laurenz am Start: Anna lieferte über 100m zwei (leider nur) solide Rennen ab und verpasste das Finale knapp. Bei Laurenz war der nächste Anlauf auf die DM-Norm über 3000m geplant. Die ersten Runden sahen vielversprechend aus, bald musste jedoch das gesamte Feld der Hitze Tribut zollen und die Norm geriet schnell außer Reichweite. Als kleines Trostpflaster konnte sich Laurenz mit einer starken Schlussrunde noch die Silbermedaille sichern. 

Tag 2:

Der zweite Wettkampftag begann mit Stabhochsprung. Thomas konnte sich dort auf starke 2,60 m steigern – eine deutliche Bestleistung. Auch über die 80 m Hürden lief er in 13,83 Sekunden eine neue Bestzeit. Johannes sprang im Stab ebenfalls neue Bestleistung mit 2,50 m. Auch über die Hürden zeigte er sich in Topform und verbesserte seine Zeit auf 13,27 Sekunden. Ben Werner erzielte im Stabhochsprung mit 2,90 m eine neue persönliche Bestmarke und wurde damit Vierter. Im Diskuswurf gelang ihm ein solider Wurf über 30 m, auch wenn hier noch Potenzial nach oben bleibt.

Aaron zeigte einen ordentlichen Stabwettkampf mit 2,70 m, blieb aber unter seinen Erwartungen. Dafür überzeugte er über 80 m Hürden: Nach einer Bestleistung im Vorlauf (12,83 Sekunden) steigerte er sich im Finale deutlich auf starke 12,53 Sekunden (Süddeutsche-Norm) und wurde damit Vierter.

Für Anna sollte es einfach kein gutes Wochenende werden: Im Hochsprung mit Fersenproblemen (1,55m, 7.) wurde sie bei den 200m disqualifiziert; der angebliche Fehlstart war aber nicht wirklich nachvollziehbar. Bei Frederik liefen die 800m wie erwartet, als Vierter der Meldeliste kam er auch als Vierter ins Ziel, eine kleine PB sprang auch dabei noch raus.

An die Meisterschaften angegliedert waren erstmals die Meisterschaften im Bahngehen. Da (wie mehrfach im Stadion erwähnt) Marburg mittlerweile eine Geh-Hochburg in Hessen darstellt, waren wir natürlich stark vertreten. Auch wenn die Starts direkt vor den vorgesehenen Zeiten geändert wurden, lieferte Familie Bauer erwartungsgemäß stark ab mit den Titeln in der W40 (Britta), M14 (Felix mit neuer PB) und der M12 (Simon). Den Titel in der W50 gewann Ruta, als Dritte landete auch noch Katrin in der W45 auf dem Podium. (Text: Madlen und Clemens, Bilder: Clemens)

Ergebnisse gibt es auf leichtathletik.de, Bilder auf Flickr