RM Block – starke Auftritte der Jugendlichen

Am Samstag ging es für 12 junge AthletInnen des VfLs zu den Regionsmeisterschaften Blockmehrkampf nach Heuchelheim. Während die 2011er und 2010er letztes Jahr schon Erfahrungen im Block sammeln durften, starteten unsere fünf 2012er das erste Mal im Block und versuchten sich alle am Block Lauf.

Paul absolvierte alle Disziplinen souverän und konnte sich letztendlich über Platz drei freuen. Direkt dahinter positionierte sich Freddy, der mit seinem 800m-Lauf am Ende nochmal gute Punkte sammeln konnte. Auf dem Weg zu einer guten Platzierung wurde Milan leider durch seinen Sturz über Hürden ein Strich durch die Rechnung gemacht, dennoch ließ er sich davon nicht unterkriegen und beendete alle anderen Disziplinen. Auch für Leilani (Platz 5) und Antonia (Platz 6) lief der erste Block Wettkampf wie erhofft. Beide überquerte ohne Probleme die Hürden und liefen die abschließenden 800m wieder unter drei Minuten.

Für den älteren U14er Jahrgang galt es in erster Linie einen guten Start in die Saison zu finden und die Bestmarken aus dem letzten Jahr zu überbieten, was sie ohne Probleme ablieferten. Für Ben stand dieses Mal der Block Wurf auf dem Programm. Mit fünf Bestleistungen, darunter überzeugenden 28 Meter im Diskus, sicherte sich Ben ohne Probleme den Regions-Titel. Im Block Lauf konkurrierten wie immer Aaron und Johannes miteinander, woraus dieses Jahr Aaron als Gewinner mit Regionstitel hervorging, was für Johannes einen starken 3. Platz bedeutete. Beide zeigten mit sehr guten 800m, dass sie auch am Ende eines so intensiven Tags noch alles geben. Auch Margarete und Amy führten im Block Lauf ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Margarete mit einem starken Platz zwei und vier Bestleistungen für sich entschied. Amy platzierte sich direkt dahinter auf Platz drei und liefert damit ein großartiges Ergebnis für ihren ersten Blockwettkampf.

Für Thomas (M14) stand auch Bock Lauf auf dem Programm, welchen er mit neuen Bestleistungen in Hürden und Weit auf Platz drei beendete.
In der W14 war Lilith im Block Sprint/Sprung am Start und musste sich nach einem (durch Verletzungen) trainingsarmen Winter erstmal wieder an das Wettkampfgefühl rantasten. Letztendlich hieß es für Lilith Platz neun und eine Bestleistung in Speer.

Am Ende eines langen Tages waren die AthletInnen, Eltern und Trainerin happy und freuen sich schon auf die nächsten Blockwettkämpfe der Saison! (Text und Bilder: Madlen)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

Sprung- und Wurftag Stadtallendorf – Vereinsrekorde und SDM-Normen

Der Saisoneinstieg ist immer ein besonderer Wettkampf: Hat das Training über den Winter gefruchtet? Fallen die Puzzlestücke schon zusammen oder muss nochmal nachjustiert werden? Kommen die AthletInnen mit neuen Gewichten der Wurfgeräte zurecht? All diese Fragen geistern TrainerInnen und AthletInnen vorm Wettkampf im Kopf rum – danach sind alle schlauer. Und nach unserem Saisoneinstieg kann man sagen, dass sehr viel sehr gut gelaufen ist.

Über zwanzig VfLer waren in Stadtallendorf in den Wurfdisziplinen und im Hoch- und Weitsprung am Start. Bei der Vielzahl an Ergebnissen fällt es schwer, die Highlights rauszusuchen – eine Vielzahl an persönlichen Bestleistungen für fast alle AthletInnen sorgt aber auf jeden Fall für viel Motivation für das, was noch kommt! Herausragend sich sicherlich Ergebnisse, die die Qualifikation für größere Meisterschaften oder Vereinsrekorde bedeuten. Und davon gab es einige: Noah übersprang mit seinen elf Jahren starke 1,45m – so hoch wie noch niemand zuvor im VfL. Mal sehen, ob der Regionsrekord von 1,53m diese Saison noch fällt!

Mit 30m im Ballwurf ist Frieda das erste Mädchen in der U12 bei uns, das diese Marke erreicht. Lena nähert sich der gleichen Marke mit dem Speer in der W14 immer weiter – auch ihre 29,43m sind Vereinsrekord. Kaum jemand bei uns ist so motiviert wie Tim: Momentan ordnet er alles dem Speerwerfen unter und das lohnt sich! 54,62m sind die deutliche Norm für die Süddeutschen Meisterschaften – für die DM-Quali fehlen jetzt noch knapp 1,50m. Amelie war eher mit niedrigen Erwartungen in den Wettkampf gegangen: Wenig Training in den letzten Wochen und Monaten und Probleme mit dem Ellenbogen sind nicht richtig optimal. Dann lief es aber gleich zweimal richtig gut: 27,27m mit dem Diskus sind PB und Vereinsrekord in der WU18, aber vor allem flog Amelies Speer auf 40,85m und übertraf damit die für die Süddeutschen geforderte Weite um mehr als zwei Meter!

Persönliche Bestleistungen am laufenden Band, Vereinsrekorde, SDM-Normen – was will man mehr im ersten Wettkampf der Freiluftsaison? (Text und Bilder: Jakob)

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Hessische Meisterschaften Langstrecke – Laurenz erneut auf dem Podium

Hessische Meisterschaften mit vierzehn VfLerInnen am Start – vor einigen Jahren noch undenkbar, bei den Meisterschften auf der Langstrecke im Stadion in Hünfeld dieses Jahr aber erfreuliche Realität. Die Bedingungen dabei nicht ganz einfach: kühl, windig, aber immerhin kein Regen.

Als erstes waren die Jüngsten am Start: In der M12 waren Florian und Frederik (eigentlich noch M11, aber diese Altersklasse gibt es bei der HM noch nich) sowie Milan über 2000m am Start. Flo und Freddy machten längere Zeit gemeinsame Sache, am Ende war Flo aber der schnellste der drei: Nach 7:47,68min wurde er guter Zehnter Freddy (7:53,40min) wurde Elfter und Milan absolvierte die fünf Runden als 14. in 8:17,57min.

Ein Jahr älter sind Aaron, Rihards und Felix. Die Strecke für sie aber die gleiche: 2000m. Nach dem starken Lauf letzte Woche über 800m ließ Aaron es auf den ersten Runden richtig laufen, musste dafür am Ende aber Tribut zollen und wurde hinten raus deutlich langsamer. 7:50,01min und Platz 15 können sich dennoch sehen lassen. Ein gutes Stück schneller war Felix, dem die längeren Strecken entgegenkommen: 7:35,92min (Platz 13) sind auch ziemlich genau das, was er sich vorgenommen hatte. Rihards benötigte 8:19,95min und wurde damit in dem riesigen Feld 19.

Die noch älteren Jungs mussten dann einen Kilometer mehr laufen: Thomas und Frederik in der M14, Laurenz in der U18. Frederik, der erst seit einigen Wochen wieder ins Lauftraining kommt, hatte sich vorgenommen, unter 11min ins Ziel zu kommen. Auf dem ersten Kilometer sah es auch noch gut aus, danach wurde es aber zäh und er erreichte das Ziel nicht wirklich zufrieden als Fünfter nach 11:24,98min. Thomas – bei ihm liegt der Fokus weniger auf dem Laufen – benötigte 12:14,90min und wurde damit Siebter. Bei Laurenz im Rennen wurde auf dem ersten Kilometer gebummelt: Keiner wollte alleine im Wind Tempo machen, jeder fürchtete, seine Körner zu früh zu verschießen. Die 4:00min für. die ersten 1000m sind dann für die Jungs auch nur ein besseres Dauerlauftempo. Laurenz machte seine Sache aber gut, platzierte sich geschickt im Feld und war zur Stelle als es auf dem letzten Kilometer zur Sache ging: Mit einem letzten 1000er in rund 3:00min bewies er, dass er in Hessen zu den Besten seiner Altersklasse gehört und konnte nach dem zweiten Platz in der Halle mit dem dritten Platz seine vierte Medaille auf Landesebene holen.

Bei den Mädchen in der W12 wieder vier VfLerinnen am Start: Clara, Frieda und Juna (alle drei wieder ein Jahr „zu jung“) und Antonia. Clara machte ein beherztes Rennen und war zwischenzeitlich sogar Dritte, verlor aber auf dem letzten Stück noch zwei Plätze und wurde starke Fünfte (8:20,22min). Knapp vor ihr Antonia mit 8:11,75min. Frieda und Juna liefen größtenteils gemeinsam und wurden nach 8:35,15min (Frieda) bzw. 8:37,29min (Juna) Zehnte und Elfte. Margarete in der nächstälteren Altersklasse war das Leiden relativ schnell anzusehen: Größtenteils alleine unterwegs kämpfte sie mit dem Wind und müder werdenden Beinen und wurde nach 8:33,11min Siebte.

Es bleiben also eine Medaille, fünf weitere Top8-Platzierungen und die Aussicht, dass wir auch in den kommenden Jahren bei der HM Langstrecke ein Wörtchen mitreden wollen! (Text: Jakob)

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Bahneröffnung Marburg – Saisoneinstieg nach Maß

Neue Saison, neue Wettkämpfe – so auch für uns zum Einstieg in die Freiluftsaison. Da terminlich dieses Jahr kein Maisportfest möglich ist und die RM Langstrecke, die wir gerne ausgerichtet hätten, in Hünfeld stattfindet, gab es das erste Mal eine Bahneröffnung in Marburg. Für die Kleinsten wie so oft den Stadioncross, für die Älteren Hürden, und je nach Altersklasse verschiedene Sprint- und Laufstrecken.

Im Stadioncross galt es für die U8 eine Runde, für die U10 zwei Runden auf dem mittlerweile bekannten Kurs – unter anderem über die Hochsprunganlage zu absolvieren. Am besten gelang das bei den Mädchen in der U8 Jule und in der U10 Naene Luisa. Bei den Jungs konnten sich Lino bei den Kleinsten und Felix in der U10 in die Siegerlisten eintragen. Besonders freut uns aber, dass die Resonanz mit über 40 Kindern aus den eigenen Reihen trotz der zu Ende gehenden Ferien richtig gut war!

Ab der U12 ging es dann auf die Rundbahn und für die 10- und 11-jährigen das gleich doppelt über 800m: Ariane (W10), Samuel (M10), Florian (M11), Antonia (W12), Frederik (M12) und Lukas (M14) konnten dabei Siege nach Marburg holen. Ein paar ganz Mutige aus der U12 entschieden sich zusätzlich noch zu einem Start über die Hürden. In der U12 eigentlich noch gar nicht vorgesehen, aber durch einen Start in der nächsthöheren Altersklasse dennoch möglich. Wertvolle erste Wettkampferfahrungen über die Hürden konnten die Kinder hier sammeln und sie bewiesen alle, dass sich konsequentes Training bezahlt macht! In den höheren Altersklassen konnten die Kinder dann sehen, wo es mal hingehen kann: Aaron dominierte seinen Lauf über 60mH in der M13 in 11,09sec (ebenso wie später die 800m in ganz starken 2:33,33min), Thomas gewann über 80mH (M14) in 15,69sec, Konrad war das erste Mal über die 110m mit zehn Hindernissen am Start und bewies mit dem Sieg in 17,31sec, dass auch hier mit ihm zu rechnen ist. Bei den Erwachsenen konnten Marc (17,99sec) und Sophia (16,31sec) auf den obersten Podestplatz laufen.

Zurück zu den Läufe ohne Hürden: Ab der U18 gab es mit 150m, 300m und 3000m eher selten gelaufene Strecken. Eine gute Möglichkeit, ohne große Erwartungen zum Saisoneinstieg die Form zu testen, bevor es ab Mai dann auf den klassischen Sprint-Strecken wieder um schnelle Zeiten geht. Auch wenn Konrad sich ein wenig über die verpasste 40sec-Marke ärgerte, kann er mit zwei Siegen (150m 18,64sec, 300m 40,03sec) zufrieden sein. Im Aktiven-Bereich freuen wir uns, mittlerweile eine richtig große Gruppe am Start zu haben: Eine zweistellige Anzahl an AthletInnen im VfL-Blau waren am Start. Highlight sicherlich die 4x400m mixed-Staffel in der Besetzung Michael-Johanna-Sophia-Silas. Die Zeit von 4:02,04min lässt eigentlich für die beiden großen Ziele dieses Jahr (HM Staffel und SDM Aktive) nur ein Ziel zu: Die 3 vorne soll stehen! Ende Mai gibt es dazu in Egelsbach die erste Chance und im Training werden wir bis dahin alles tun, damit das gelingt!

Für Laurenz waren die 3000m eine willkommene Gelegenheit, vor den kommende Woche anstehenden Meisterschaften über die gleiche Strecke nochmal zu testen. Auch wenn das Ergebnis von 10:12,40min nicht das erhoffte Ergebnis war, kann Laurenz optimistisch nach Hünfeld schauen. Ohne ein anstrengendes Trainingslager mit der U14 bis einen Tag vor dem Wettkampf, mit gezielter Erholung und etwas mehr Konkurrenz will er in Osthessen an seine starke Leistung aus der Halle anknüpfen!

Für uns bleibt eine gelungene Veranstaltung und ganz viele Leistungen, die Lust auf die nächsten Wettkämpfe machen! (Text: Jakob, Bilder: Ulrich)

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2. Wetzlarer Drachentrail – Möllerbrüder starten in die Trailsaison

Trailrunning verbinden die Meisten wohl eher mit den Alpen als mit hessischen Mittelgebirgen. Dass aber auch in unserer Heimat Trailrennen vom Feinsten möglich sind, beweist das Team Naunheim mit den Drachentrail in Wetzlar: eine liebevoll organisierte Veranstaltungen, ein hoher Trailanteil, ein stetiges Auf und Ab und ein Starterfeld, das sich sehen lassen kann! Unter den 300 Startern waren mit den Möllerbrüdern auch zwei VfLer. Beide entschieden sich für die lange Strecken – den “Fetten Drachen” über rund 35km mit knapp 1000m Anstieg.

Mit einer nicht ganz optimalen Vorbereitung standen die beiden eher vorsichtig am Start und gerade Jakob hatte sich vorgenommen, es ruhig angehen zu lassen. Clemens lief recht mutig an und musste schon schnell erkennen, dass es heute ein hartes Rennen werden würde. An der ersten Verpflegung beging er zudem den Fehler, das angebotene Wasser nicht zu nutzen und bereute das kurz darauf, als er angesichts der für April recht hohen Temperaturen anfing zu dehydrieren. Jakob erlebte die erste Rennhälfte genau gegensätzlich: Ein müder Start, dann kam er aber immer besser ins Rennen und konnte schon früh anfangen, Plätze gutzumachen. So hangelte er sich von Konkurrent zu Konkurrent und war rund 10km vor dem Ziel bester Dinge, das Rennen erfolgreich finishen zu können.

Clemens – etwas weiter vorne im Feld – erlebte hingegen ein einsames Rennen und war größtenteils alleine unterwegs. Erst auf den letzten Kilometern kam wieder Konkurrenz in Reichweite – genau der Extraschub an Motivation, der nötig war, um nochmal alles zu geben und nicht locker ins Ziel zu laufen. Wenige Meter vor dem Ziel gelang es ihm dann, zu überholen und er wurde nach 2:46:07h Fünfter (1. MHK). Jakob hatte auf den letzten Kilometern zwar auch mit müder werdenden Beinen zu kämpfen, konnte aber auf den Trails seine Position ohne große Probleme verteidigen. Nach 2:59:28h wurde er im Ziel 10. (3. M30).

Am Ende bleiben eine tolle Strecke, zwei unterschiedliche Rennerlebnisse, aber vor allem zwei zufrieden VfLer, die sich in vier Wochen beim Löwenlauf in Bad Zwesten auf einer ähnlichen Strecke schon das nächsten Mal den mittelhessischen Trails stellen. (Text: Jakob, Bilder: Niklas Raffin/Clemens)

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HM Straßenlauf – zwei Medaillen für den VfL

Am ersten Samstag der Osterferien fanden im nordhessischen Eschwege die Hessischen Straßenlaufmeisterschaften statt. Mit dabei waren auch Ronja, Rihards, Flo und Felix, die alle über 5km starteten.

Flo, der eigentlich noch zur U 12 gehört, startete in der M 12 und wurde dort mit einer Zeit von 22:20 Minuten sehr guter 6. Sowohl Flo als auch Rihards, der in 22:23 Minuten den 12. Platz in der sehr stark besetzten M 13 belegte, freuten sich über ihre neuen Bestzeiten.
Felix, der zum ersten Mal bei einem Wettkampf über 5km startete, kam als 8. der M 13 ins Ziel und war mit einer Zeit von 20:32 Minuten deutlich schneller als er im Vorfeld gedacht hatte.
Mit ihren Leistungen wurden die drei in der U 14 in der Mannschaftswertung 3. und freuten sich über eine Medaille.

Die beste Platzierung des Tages aus Sicht des VfLs belegte Ronja: Zwar klappte es aufgrund des kühlen, sehr stürmischen und nassen Wetters nicht ganz mit der angestrebten Zeit von unter 20 Minuten, in 20:19 Minuten wurde sie in der W 15 aber sehr gute 2. und somit Hessische Vizemeisterin.
So konnten alle zufrieden und mit einer Medaille die Rückfahrt nach Marburg antreten. (Text: Britta)

Alle Ergebnisse gibt es hier

Crosslauf in Oberkleen – Formtest im Vorfrühling

Wie in den vergangenen Jahren startete eine kleine Gruppe von Kindern und Jugendlichen beim Waldlauf in Oberkleen. Diesmal ging es nicht um die Lahn-Dill-Meisterschaften, sondern wir waren “außer Wertung (a.W.)” zu Gast bei den Kreis-Crossmeisterschaften des Kreises Wetzlar.

Mira am Start der U10, Foto: Vera El Sawaf

Die bekannte Strecke führt bergauf und bergab, über Stock und Stein von einer Wiese über Pfade durch lichten Mischwald und wieder zurück. In diesem Jahr hätten die Bedingungen nicht besser sein können: Sonnenschein, milde Temperaturen und überall frisches Grün zwischen dem Laub des Vorjahres.

In der U12 wird Frieda gejagt, Foto: Vera El Sawaf
Bei den Jungs U12 hat Flo einen ebenbürtigen Konkurrenten, Foto: Vera El Sawaf

Die verschiedenen Läufe, von gut 1.000 m für die Jüngsten bis gut 2.000 m für die U16, wurden von unseren Läuferinnen und Läufern mutig angegangen, mal an der Spitze, mal Schulter an Schulter mit der Konkurrenz. In Richtung Ziel gab es einige spannende und beherzte Endspurts zu sehen, bei denen sich mal unsere Läufer, mal die Läufer anderer Vereine durchsetzen konnten.

Antonia, U14, bleibt dran, Foto: Vera El Sawaf
Ronja, U16, kann sich absetzen, Foto: Vera El Sawaf

Als Starter “a.W.” konnten unsere Läufer zwar nicht Kreismeister werden und auch nicht auf dem Treppchen stehen. Urkunden gab es trotzdem und das gute Gefühl, gut durch den Winter gekommen zu sein. Für unsere Läufer also ein Formtest, eine wertvolle Wettkampferfahrung und insgesamt ein schöner Vorfrühlingstag.

Rihards, U14, setzt sich durch, Foto: Vera El Sawaf
Milan, U14, spurtet ins Ziel, Foto: Vera El Sawaf

Hier geht es zu weiteren Bildern und den Ergebnissen.

46. Wintersteinlauf Friedberg – Möllerbrüder testen ihre Form

Nach dem ersten Trailrennen letztes Jahr in Heidelberg war für Clemens und Jakob schnell klar, dass der Schwerpunkt in 2024 auf den Trails liegen wird. In Vorbereitung auf die ersten Rennen im April und Mai waren sie heute in Friedberg beim Wintersteinlauf über 30km am Start. Auf der anspruchsvollen Runde mit gut 400hm sind vor allem LäuferInnen unterwegs, die das Rennen als Formtest für anstehende Marathonrennen nutzen, dementsprechend gut besetzt sind die Felder.

Auf den ersten 10km ging es mit leichtem Auf und Ab entlang der Autobahn, bevor dann ein langer Anstieg hinauf zum Winterstein begann. Auf dem ersten Teilstück galt es einen Rhythmus zu finden, nach Möglichkeit nicht ganz alleine zu laufen, um dann im Anstieg sein eigenes Rennen zu machen und sich nicht vom eigenen Rennplan abbringen zu lassen. Clemens gelang das heute etwas besser als Jakob: Er kam gut mit den Höhenmetern klar und erreichte den höchsten Punkt optimistisch, dass er es bergab würde richtig rollen lassen können. Etwas anders bei Jakob: Auf dem ersten Stück fand er gut ins Rennen, überzog aber im Anstieg etwas, hatte dann mit Seitenstichen zu kämpfen und musste zwei kurze Gehpausen einlegen. Auf der zweiten – tendenziell bergab führenden – Streckenhälfte kam er dann zwar wieder in seinen Rhythmus, lief dann aber komplett einsam. Clemens konnte es bergab dann wie erhofft rollen lassen und seine Gesamtpace Sekunde für Sekunde nach unten drücken. Im Ziel waren dann aber beide angesichts ihrer Zeiten und Platzierungen zufrieden: Clemens benötigte 1:57:36h (Gesamt: 5., Hauptklasse: 1.) und Jakob war rund 10min später nach 2:08:16h im Ziel (Gesamt: 12., M30: 2.).

Fazit des Ganzen: Die Form ist da, an Details lässt sich noch arbeiten, aber die Trails können kommen! (Text: Jakob)

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DM Halle Masters – Marko feiert erste DM-Medaille

Am 2. Und 3. März fanden die diesjährigen Deutschen Hallenmeisterschaften der Masters in Dortmund statt. Anders als bei den Hessischen vor zwei Wochen hatte ich mich entschieden, mich auf zwei Disziplinen und somit eine pro Tag zu fokussieren.

Am Samstag stand der Weitsprung für mich auf dem Programm. Zum Glück fand ich schnell zu meinem Anlauf und traf bei fünf von sechs Sprüngen auch ganz gut das Brett. Abgesehen vom Gewinner, der in einer anderen Liga sprang, war das Feld sehr homogen, so dass am Ende der 2. Platz nur 9cm vor dem 5. Platz lag. So könnte ich mich einerseits ärgern, dass ich nicht, wie zwei Wochen zuvor, 6cm weiter gesprungen bin, was Platz 2 bedeutet hätte; ich kann aber auch zufrieden sein, dass ich nicht 6cm kürzer gesprungen bin, weil ich sonst Fünfter geworden wäre. So konnte ich mit 5,10m die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen, was zugleich meine erste Podestplatzierung bei Deutschen Meisterschaften bedeutete.

Am Sonntag ging es dann nach einem ausgiebigen und köstlichen Büffet-Frühstück im Hotel wieder in die tolle Leichtathetikhalle direkt gegenüber. Wegen einer Verzögerung des Wettbewerbs vor meiner Altersklasse mussten wir lange im Callroom warten, so dass das Aufwärmen fast schon obsolet war. Mit 30 Minuten Verspätung ging es dann los. Bisher bin ich bei allen Wettkämpfen, bei denen mein Kirchhainer Trainer Winfried Jennemann nicht anwesend war, maximal 2,90m gesprungen. Diesen „Fluch“ galt es diesmal zu überwinden. Der Wettkampf lief durchwachsen. Leider mehr schlechte als gute Sprünge, doch die guten waren zum Glück jeweils die, die ich im dritten Versuch gesprungen bin. So konnte ich die Höhen 2,90m, 3,00m und 3,10m im dritten Versuch überspringen. Der zweite Platz ging mit 3,20m weg, doch aufgrund meiner vielen Fehlversuche wäre ich auch mit dieser meiner im Dezember aufgestellten Bestleistung Vierter geworden. Vierter wurde ich so auch mit meinen 3,10m – und der „Fluch“ war gebrochen.

Insgesamt ein schöner Wettkampf in einer tollen Halle, hervorragend organisiert. Danke an meinen Schatz, der mich einmal mehr begleitet hat, und an Bernd Gabel von der MT Melsungen, der mich beim Stabhochsprung von der Tribüne aus ein wenig gecoacht hat. (Text und Bilder: Marko)

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30. Marburger Lahntallauf – Straßenlaufauftakt in der Heimat

Waren es vor vor einigen Jahren noch unsere (Straßen-)LäuferInnen, die unserer Abteilung den Stempel aufdrückten und die größten Erfolge feiern konnten, hat sich das Ganze mittlerweile sehr in stark ins Stadion und auf die Rundbahn verschoben. Dennoch steht nicht in Frage, dass beim Lahntallauf der VfL vertreten ist.

Am Start dieses Jahr ein Mix aus Überbleibseln der Laufgruppe und dem Nachwuchs, der eher auf der Bahn unterwegs ist, aber den Lahntallauf nutzte, um mal zu sehen, was über die 10km auch in jungen Jahren schon möglich ist. Die Bedingungen – wie fast immer – nahezu perfekt: ein erstes Gefühl von Frühling, Windstille, angenehme Temperaturen. Unter den über 1000 LäuferInnen auch Lena und Julia. Während Lena mittlerweile offiziell für die LG Allgäu startet und mit dem klaren Ziel einer PB ins Rennen ging, ist Julia nach wie vor im blauen Dress unterwegs. Für sie ging es nach einer langen Durststrecke darum, ein solides Rennen zu machen und möglichst unter 40min zu laufen. Beiden gelang ihr Vorhaben perfekt: Lena steigerte sich auf 35:53min und konnte damit die Frauenkonkurrenz gewinnen. Julia benötigte 39:52min und wurde damit noch Dritte.

Vom Nachwuchs waren Laurenz, Frederik und Florian am Start. Laurenz supportet (oder wie er sagen würde “ausgebremst”) von Clemens, Florian von seiner Mutter Annette. Hinter Clemens her lief Laurenz die fünf Kilometer genau wie geplant in 18:40min an, konnte sich auf der zweiten Hälfte etwas steigern und erreichte das Ziel am Südbahnhof nach 36:53min – für das erste 10km-Rennen eine richtig starke Zeit. Vor allem in dem Wissen, dass der Trainingsschwerpunkt aktuell woanders liegt und der Angang bewusst defensiv gewählt war. Frederik, der nach längerer Leichtathletik-Abstinenz jetzt wieder durchstarten will, benötigte für die Schleife über Gisselberg 45:15min – nicht ganz das, was er sich erhofft hatte, aber auch hier gilt: Das Potenzial ist da und wir sind sicher, dass da in den nächsten Jahren noch einiges kommt! Florian als unser jüngster Starter lief die 10km in 54:41min – ein guter Start in eine Straßenlaufkarriere, die sicherlich noch den einen oder anderen Höhepunkt bereithalten wird!

Wie so oft also einige zufriedene Gesichter und das Wissen, dass wir uns auch im Laufbereich um den Nachwuchs keine Sorge machen müssen. Auf der anderen Seite aber auch toll zu sehen, dass mit Lena und Julia zwei Läuferinnen immer noch dabei sind, die über viele Jahre bei uns in der Abteilung den Grundstein dafür gelegt haben, dass sie jetzt immer noch mit viel Freude laufen! (Text und Bilder: Jakob)

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