Julia wird Süddeutsche Meisterin

Von einer Meisterschaft zur nächsten geht es zur Zeit für Julia Altrup: Nach den Deutschen Juniorenmeisterhschaften vor zwei Wochen und den Meisterschaften der Hessischen Aktiven standen jetzt die Süddeutschen Meisterschaften der Aktiven in Wetzlar an. Geplant war wieder ein Start über die 1500m.

Vor Ort angekommen wurden die Rahmenbedingungen dann schnell klar: Von 13 gemeldeten Athletinnen würden nur sechs am Start sein und der böige Wind sprach eher für ein taktisches Rennen. So war der Plan dann auch, sich in der Gruppe zu halten und dann auf den Endspurt zu vertrauen. Die erste Runde wurde dann auch wie erwartet sehr langsam losgelaufen, nach gut 400m setzen Julias Konkurrentinnen allerdings mit einer deutlichen Tempoverschärfung einen ersten Akzent. Julia konnte den Anschluss aber halten und überholte dabei schon zwei andere Athletinnen. So ging es in aussichtsreicher Position liegend (und ohne Zwischenzeiten zu wissen) auf die letzte Runde. “Eingangs der letzten Runde habe ich dann, wie vorher mit Arne besprochen, richtig Gas gegeben und konnte die Dritte schnell überholen. Vorne die beiden waren eigentlich schon weg, irgendwie bin ich da aber auf den letzten Hundert Metern nochmal rangekommen und wir sind zu dritt nebeneinander durch Ziel gesprintet. Die Uhr stand bei 4:38min, die Bestzeit war also unerwarteterweise schonmal sicher, die Platzierungen aber völlig unklar. Beim Auslaufen kam Arne dann angerannt und hat mir die Botschaft überbracht, dass ich wohl einen Hauch vor den beiden anderen war. Es war einfach so ein cooles Event, Bestzeit und Süddeutsche Meisterin, so unglaublich cool!”

Julia mit Trainer Arne
Julia (2.v.l.) bei der Siegerehrung

Staffeln überzeugen beim Nachtmarathon

Beim Jubiläums-Nachtmarathon war auch der VfL, wie jedes Jahr, mit einigen Athleten vertreten: Beim Halbmarathon waren Johanna Sommerkorn, Charlotte Kiehne und Alexander Stöhr am Start, in zwei Staffeln Thorsten Herrig, Arnfried vom Hofe, Clemens und Jakob Möller sowie Lukas Huber vom LC Diabü Eschenburg, Olaf Wickenhöfer von der LG Eder und Niklas Raffin vom TSV Krofdorf-Gleiberg.

Für die Starter gab es bereits beim Start auf dem Marktplatz anders als in den vergangenen Jahren, optimale Bedingungen: Temperaturen um 20° bildeten einen angenehmen Gegensatz zu den tropischen Bedingungen der letzten Jahre. Die drei Halbmarathonis wollten diese Bedingungen für gute Zeiten nutzen: Alex peilte eine Zeit um 1:40h an, Charlotte hatte sich vorgenommen, eine 5er-Pace durchzulaufen, was eine 1:45h bedeuten würde und Jojo war zusammen mit ihrem Vater am Start. Für alle drei lief es wie gewünscht und sogar noch deutlich besser: Alex unterbot sein Ziel um fast 5min und benötigte für die 21,1km 1:35:25h, was eine deutliche Verbesserung der Bestzeit bedeutete. Charlotte war zum ersten Mal auf der ungewohnt langen Strecke unterwegs und benötigte 1:38:12h. Jojo erreichte das Ziel nach 1:49:25min.

Manama 2017
Kurz nach dem Start am Marktplatz

Bei den Staffeln waren beide VfL.-Staffeln im Vorfeld als Podestkandidaten gehandelt worden. Für die Staffel „VfL Marburg & Friends“ lief Thorsten das erste Teilstück. Es folgten Olaf, Lukas und Arne. Die Staffel „VfL Marburg“ hatte geplant in der Besetzung Clemens-Jakob-Niklas-Lena zu laufen, das sollte sich aber kurzfristig noch ändern… Nach dem ersten Teilstück übergab Thorsten also bereits mit einigem Rückstand auf die von Moritz Weiß angeführte Staffel von Svens Laufshop. Dahinter folgten innerhalb weniger Sekunden Clemens und die Staffel von Orthopädietechnik Baum. Auf dem zweiten Stück zeichnete sich allerdings schon deutlich das spätere Endergebnis ab: Olaf übernahm die Führung, dahinter übergab Anna Reuter für Svens Laufshop an Georg Dewald und auf dem dritten Rang konnte Jakob die Startnummer an Niklas weitergeben. An dieser Konstellation änderte sich auch auf dem dritten Teilstück nichts, sodass Arne sich als Schlussläufer der ersten Staffel voll auf das Ziel „Streckenrekord“ fokussieren konnte. Für die Staffel mit den Möller-Brüdern wurde es allerdings nochmal spannend: Lena, die an diesem Abend ihr Abizeugnis verliehen bekam, schaffte es leider nicht rechtzeitig, um laufen zu können. Somit musste Clemens noch einmal ran. Da er in den letzten Jahren lediglich Wettkämpfe bis 10km bestritten hatte und er von seinem ersten Lauf bereits erschöpft war, war der Ausgang ungewiss. Clemens zeigte aber, wie so oft, dass er ein Kämpfer ist und lief souverän eine 4er-Pace, sodass er zusammen mit Niklas und Jakob das Ziel nach 2:40:45h erreichte und damit den dritten Platz aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Die von Arne ins Ziel geführte Staffel benötigte etwa 12min weniger und konnte somit das dritte Jahr in Folge den Sieg einfahren und ebenfalls das dritte Jahr in Folge den Streckenrekord verbessern.

Niklas, Clemens, Lukas, Arne, Olaf (hinten), Jakob und Thorsten (vorne)

Insgesamt war es also ein erfolgreicher Abend – wie jedes Jahr beim Marburger Nachtmarathon! Unser großer Dank geht an die Unterstützung für unsere Staffel von LC Diabü Eschenburg, von der LG Eder und vom TSV Krofdorf-Gleiberg!

Bilder gint es bei Flickr

Hessische Meisterschaften Aktive

Bei den hessischen Meisterschaften in Gelnhausen der Aktiven waren drei VfLer am Start: Arnfried vom Hofe, Julia Altrup und Lena Ritzel liefen alle die 1500m.

Zuerst waren Julia und Lena an der Reihe, bei Julia sollte nach mehreren Rennen über 800m jetzt mal die 1500m-Bestzeit verbessert werden, bei Lena ging es nach verkorkstem Rennen letzte Woche darum, eine bessere Zeit zu laufen und Spaß dabei zu haben. Das gelang leider nicht wirklich: Von Anfang an lief sie, wie zu erwarten war, im hinteren Bereich des Feldes, wo sie dann Tempoarbeit machen musste. Schnell war die Kraft weg und die Runden wurden langsamer. So erreichte sie das Ziel als 12. nach 4:54,26min, womit sie absolut nicht zufrieden war. Bei Julia lief es deutlich besser: Sie reihte sich am Ende der Spitzengruppe ein, konnte dort lange den Anschluss halten und sich im Windschatten schonen. Eingangs der letzten Runde zerfiel diese Gruppe dann und Julia hatte mit einer Konkurrentin und Platz 4 zu kämpfen. Obwohl sie dieses Duell knapp verlor, blieb für sie die Uhr nach 4:39,72min stehen, was eine neue Bestzeit bedeutete, da war die Platzierung dann nebensächlich.

Arne im Windschatten

Danach war Arne im Männerrennen am Start: Wie schon nach den Meldezeiten zu erwarten war, reihte er sich ganz hinten im Feld ein. Im Windschatten eines Konkurrenten lief er die erste Runde in passender Zeit, dann wurde das Tempo etwas langsamer. Da der Wind relativ frisch durch das Stadion blies, entschied Arne sich, trotz des zu langsamen Tempos dahinter zu bleiben und Kraft zu sparen. So konnte er auf den letzten 150 Metern noch einen Vorsprung von drei Sekunden herauslaufen und kam nach 4:13,69min als 6. ins Ziel. Mit dem Ergebnis konnte er ganz gut leben, der Rennverlauf machte es ihm schwer, eine schnellere Zeit zu erreichen.

Bilder gibt es, wie immer, bei Flickr

Wittgensteiner Firmenlauf und Altstadtlauf Neustadt

Für Tobias Roth standen rund um Fronleichnam zwei Wettkämpfe an: Mittwoch der Firmenlauf in Wittgenstein, wo er mit der Mannschaft seines Arbeitgebers Otto Blecher in der Teamwertung angreifen wollte, und Samstag der Altstadtlauf in Neustadt, wo er zusammen mit Thorsten Herrig und Jonas Schindelmann am Start war.

Der Wittgensteiner Firmenlauf führt auf einem flachen Rundkurs zweimal durch die Altstadt von Bad Berleburg. Bei dem Lauf, der bereits zum 13. Mal stattfand, herrschten mit 25° für Läufer eigentlich viel zu warme Bedingungen. Hier ging es für Tobi viel weniger um die individuelle Leistung, sondern viel mehr darum, für die Mannschaftswertung möglichst schnell zu laufen. Neben ihm waren ein Triathlet und ein Fußballer am Start, die Voraussetzungen also optimal, um vorne anzugreifen. Nach einem starken Beginn konnte Tobi sein angeschlagenes Tempo leider nicht ganz halten und verlor auf dem letzten Kilometer wertvolle Sekunden. So reichte es für ihn in der Einzwelwertung mit 14:08min (für knapp 4km) zu einem vierten Platz, im Team wurde der Sieg denkbar knapp um 20sec verfehlt. Tobis Fazit: “Gelungene Veranstaltung mit guter Stimmung auf sportlich hohem Niveau und einem geselligen Ausklang inklusive Siegerehrung. Ein Muss für alle Wittgensteiner Unternehmen.”

Wittgenstein

Wenige Tage später wollte er dann seine noch nicht einmal zwei Wochen alte Bestzeit von 38:44min beim Alstadtlauf in Neustadt verbessern. Bei optimalen Bedingungen von knapp 20° und einer flachen, wenn auch sehr kurvenreichen Strecke waren die Voraussetzungen geschaffen, um dieses Ziel in Angriff zu nehmen. Das Rennen beschreibte Tobi selber so:

“Zusammen mit Thorsten als Tempomacher und Jonas, der in etwa die gleiche Zeit laufen wollte wie ich, gingen wir das Rennen an. Der Rundkurs hat durch die Passagen in der Altstadt und dem Weg entlang des Stadtparks durchaus Charme, wird jedoch durch einige spitze Kurven recht anspruchsvoll. Trotz der hohen Rundenzahl (sechsmal ist der Kurs zu durchlaufen) handelt es sich somit um eine interessante Strecke. Thorsten hielt das Tempo von Anfang an hoch, sodass wir uns bereits nach 2 Runden einen ordentlichen Puffer erlaufen konnten. Leider konnte Jonas diese Geschwindigkeit zu dem Zeitpunkt nicht mehr mitgehen, musste abreisen lassen und die letzten 4 Runden alleine bewältigen.  Obwohl ich mich trotz des hohen Tempos noch sehr gut fühlte, drosselten wir das Tempo im mittleren Teil ein wenig, um uns nicht zu verzocken. Ab der 5. Runde konnten wir noch einmal ordentlich anziehen und die Geschwindigkeit bis zum Schluss aufrecht erhalten.

Als ich durchs Ziel gelaufen bin, war ich selbst überrascht: 37:16min. Dass ich die PB knacken würde, war mir bereits in der letzten Runde klar geworden. Mit einer Verbesserung um 88 Sekunden hatte ich allerdings nicht gerechnet. Dafür musste ich allerdings auch alles und ein bisschen mehr geben. Insbesondere die letzten beiden Runden waren sehr hart und am Limit. Ein großes Dankeschön an Thorsten, der sein Pacemaker-Debüt gegeben und seinen Job absolut phantastisch gemacht hat. Insbesondere in der letzten Runde hat er mich super angetrieben und das Letzte aus mir raus geholt.

Die Veranstaltung kann ich nicht nur aufgrund der wie oben beschriebenen Strecke jedem empfehlen. Auch der gemütliche Ausklang bei Musik, Bratwurst und Kaltgetränken war sehr gelungen und zeugte von einem geschlossenen Vereinsleben.”

Für Jonas wurden die letzten Runden zunehmend härter, er erreichte das Ziel nach 39:37min. Er ist sich sicher, dass in den kommenden Monaten noch Luft nach oben ist.

Foto: Helmut Schaake

 

 

Zwei Meisterschaften – einmal erfolgreich, einmal frustrierend

Mit dem Sommer beginnt auch die Zeit der Landes- und Bundesmeisterschaften in der Leichtathletik. So auch für die beiden leistungsstärksten Athletinnen: Lena Ritzel und Julia Altrup.

Samstag standen für Julia die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Leverkusen auf dem Programm. Nachdem die Quali über die eigentlich geplanten 1500m nicht erreicht worden war, wich sie auf die 800m auf, für die die Quali am letzten Tag noch gerade so geschafft wurde. Im Starterfeld von gut einem Dutzend Athletinnen gab es zwei Vorläufe – jeweils die Siegerin sowie insgesamt vier Zeitschnellste durften Sonntag im Finale dann nochmal auf die Rundbahn. Mit ihrer Qualizeit waren die Chancen auf das Erreichen des Finals von Vornherein eher gering, somit war da Ziel dann auch viel mehr, eine neue Bestzeit zu laufen. Nach den ersten 400m waren alle Läuferinnen noch dicht beisammen und die Zeit von 67sec war genau das, was Julia sich vorgenommen hatte. Auch wenn ihr auf der zweiten Hälfte der Strecke die Anstrengung deutlich anzusehen war, konnte sie sich auf den letzten Metern nochmal etwas steigern und erreichte das Ziel als Vierte ihres Vorlaufes nach 2:13,49min. Für das Finale hätte Julia etwa 0,2sec schneller laufen müssen, dennoch waren sie, ihr Trainer Arne und die zur Unterstützung mitgereisten Vereinskameraden zufrieden: „Ich denke, wenn man bei den Deutschen Bestzeit läuft, kann man damit völlig zufrieden sein, auch wenn ich das Finale natürlich gerne noch gelaufen wäre. Auf jeden Fall war es eine schöne Veranstaltung – das ist hier schon was anderes als irgendwelche Sportfeste.“

Julia Leverkusen
Julia mit Trainer Arne

Vierundzwanzig Stunden später war dann Lena bei den Hessischen Meisterschaften der Altersklasse U20 am Start. In Hoffnung auf eine schnelle Zeit über 3000m ist sie aktuell auf den kürzeren Strecken bis 1500m unterwegs. Auf dieser längsten Mittelstrecke war sie dann auch in Neu-Isenburg unterwegs. Nach sehr guten Zeiten in den letzten Wochen im Training und einer hervorragenden Zeit über 800m waren die Erwartungen hoch: Eine Zeit um 4:42min sollte es werden, was eine deutliche Verbesserung der Bestzeit bedeuten würde. Schon kurz nach der Ankunft im Stadion entwickelte sich der Tag aber anders als gewünscht: Eine Verzögerung um bis zu zwei Stunden war angekündigt, da am Morgen die Zeitmessanlage nicht funktioniert hatte. Dazu kamen hohe Temperaturen um 30° und ein stetiger Wind. Nach einigen Hin und Her, wann denn nun wirklich gestartet wird, startete Lena etwa 75min später als geplant. Bis etwa zur Hälfte des Rennens konnte sie sich in der Verfolgergruppe einer vorne enteilten Läuferin aufhalten. Als das Tempo dort aber angezogen wurde, verlor sie deutlich an Boden und musste die letzten beiden Runden alleine bewältigen. So verlor sie Sekunde um Sekunde und erreichte das Ziel am Ende ihrer Kräfte nach etwas mehr als 4:53min. „Es war einfach richtig schlecht heute: müde Beine, das ganze Hin und Her wegen der Verzögerungen und ein für mich nicht optimaler Rennverlauf.“

Lena NeuIsenburg
Lena kurz nach dem Start

Nächste Woche sind Julia und Lena dann bei den Hessischen Meisterschaften der Aktiven in Gelnhausen am Start. Julia mit dem klaren Ziel Bestzeit, Lena mit dem Ziel, in diesem Frühjahr wenigstens ein gutes Rennen über 1500m abzuliefern, ist dies doch die einzige Strecke, auf der sie in den letzten Monaten noch nicht zeigen konnte, was sie wirklich kann.

Fotos gibt es hier: Leverkusen und Neu-Isenburg

Fünf Läufer bei fünf Rennen in drei Tagen

Das vergangene Wochenende waren unsere Läufer mal wieder bei verschiedenen Wettkämpfen aktiv: Den Auftakt machten Arnfried vom Hofe und Tobias Roth am Freitag, Arne in Osterode über 1500m, Tobi beim Emil-von-Behring-Gedächtnislauf in Marburg über etwa 6km. Samstag ging es dann für Clemens Möller in Herdecke über die 5km an den Start, es galt, den Sieg aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen. Am Vormittag war Alexander Stöhr in Frankfurt im Messeturm beim SkyRun unterwegs. Zum Abschluss des Wochenendes war Jakob Möller dann noch in Duisburg beim Halbmarathon am Start.

Nach einigen Rennen über 3000m und 5000m stand für Arne am Freitagabend das erste Mittelstreckenrennen seit etwa einem Jahr an: Die 1500m beim Internationalen Volksbank-Meeting in Osterode. Entsprechend seiner Trainingsleistungen war das Ziel eine Zeit von etwa 4:15min, was bedeutete, die ersten 1000m in etwa 2:50min zu laufen. Das gelang Arne bei optimalen Wettkampfbedingungen hervorragend. Zum Ende hin konnte er sogar noch etwas zulegen, sodass er das Ziel nach 4:13,51min erreichte. “Damit bin ich absolut zufrieden, bei den Hessichen Ende des Monats heißt es dann aber trotzdem diese Zeit zu pulverisieren!”
Arne Osterode
Arne am Ende des Feldes

Für Tobi war der Emil-von-Behring-Lauf in Marburg von vornherein als Trainingseinheit für den anstehenden 10km-Lauf kommenden Samstag in Neustadt geplant. Er wollte einfach mal schauen, was für ein Tempo auf den für ihn ungewohnt kurzen 6km möglich ist. Das Ziel, eine Pace von 3:40min/km durchzulaufen, musste er leider schon nach etwa der halben Distanz begraben: „Ich habe den Wettkampf schon ernst genommen, aber im Laufe des Rennens zeigte sich, dass ich an dem Tag nicht bereit war, alles zu geben. Der letzte Biss hat gefehlt.“ Dennoch konnte Tobi den Wettkampf als erfolgreiches Training verbuchen und zeigte sich von Stimmung und Orga positiv angetan.

„Mit neuer Technik zur neuen Bestzeit” – unter diesem Motto war Alex bei der 11. Auflage des SkyRun MesseTurm Frankfurt am Start. Zu überwinden sind 61 Stockwerke, 1.200 Stufen und 222 Höhenmeter. Da dies im reinen Laufschritt kaum zu schaffen ist, nehmen die meisten Läufer die Arme zu Hilfe und ziehen sich am Treppengeländer hoch. Nachdem Alexander im letzten Jahr mit einer Hand am Geländer knapp über 10 Minuten geblieben war, sollte diese Marke nun mit Hilfe des beidhändigen Geländerzuges geknackt werden, den mehrere Profis einsetzen. Dies ging allerdings völlig daneben und führte mit knapp unter 11 Minuten zu einer neuen Schlechtzeit. “Ich bin scheinbar zu groß für diese Technik, da ich mich bücken musste, um mit beiden Händen an das Geländer zu kommen. Leider kann einem die Uhr beim Treppenlauf keine Pace anzeigen, sodass ich zu spät gesehen habe, dass ich mit der Technik langsamer bin. Das kommt davon, wenn man etwas Neues erst im Wettkampf ausprobiert!” Im nächsten Jahr will Alexander wieder mit der alten Technik versuchen, die 10 Minuten zu unterbieten.

Clemens Herdecke
Clemens in der Verfolgung des Führenden

Samstagnachmittag fiel dann für Clemens in dem schönen Städtchen Herdecke im südlichen Ruhrgebiet der Startschuss für 5km. Durch die Altstadt ging es drei Runden mit einigen kurzen Anstiegen. Bereits im vergangenen Jahr war Clemens hier am Start und konnte damals den Sieg mit nach Marburg nehmen. Dass es dieses Jahr nicht so einfach werden würde, stand schnell fest: Fabian Quent aus Dortmund schlug vom ersten Meter an ein mörderisches Tempo an, dem Clemens schnell nicht mehr folgte. Nach gut zwei Runden gestaltete sich die Situation dann folgendermaßen: Fabian an der Spitze, etwa 50m dahinter Clemens und ein weiterer Läufer, dahinter lange nichts. „Auf dem Bergaufstück in Richtung Wendepunkt habe ich gemerkt, dass nach vorne noch was gehen könnte. Mein Mitläufer und ich haben uns dann gegenseitig schön hochgepusht und konnten die Lücke tatsächlich nochmal schließen. Der Rest war dann nicht mehr so schwer: Bergauf habe ich nochmal angezogen und bin auch meinen letzten Konkurrenten losgeworden, sodass ich am Ende meinen Sieg wiederholen konnte“, fasst Clemens den Rest des Rennens zusammen. Zufrieden mit dem hart erkämpften Sieg, der auch seiner Ruhe und seinem neu gewonnenen taktischen Geschick zu verdanken ist, konnte er dann am nächsten Tag seinen Bruder auf der gut viermal so langen Halbmarathonstrecke in Duisburg unterstützen.

Jakob, der seit dem Halbmarathon vergangenen Herbst in Gütersloh noch eine Rechnung offen hat, formulierte im Vorfeld klar sein Ziel: Bestzeit! Auf der flachen Strecke in Duisburg konnte er vergangenes Jahr bereits zeigen, dass der Halbe ihm eigentlich liegt und eine damals unerwartet gute Zeit laufen. Dieses Jahr lief es zu Beginn ebenfalls super: Er fand schnell ins Rennen, lief die ersten 10km genau wie geplant etwas unter 40min. Schön in einer Gruppe mitlaufend ließ das Tempo auf den nächsten Kilometern zwar etwas nach, eigentlich war aber bis km14 alles drin. Zu diesem Zeitpunkt war das Rennen für Jakob dann aber quasi gelaufen: Die bereits zu Beginn mit über 20° hohen Temperaturen kletterten weiter auf etwa 25°. Somit war das Thema Bestzeit schnell erledigt – für Jakob war das Ziel nur noch gesund ins Ziel zu kommen. So kämpfte er sich von einem Wasserstand zum nächsten und benötigte am Ende 1:27:55h. „Zufrieden bin ich natürlich nicht… aber es lag heute ganz klar am Wetter. Kaum ein Läufer ist hier heute auch nur annähernd in den Bereich seiner Bestzeit gelaufen, von daher bin ich jetzt nicht frustriert, weil ich weiß, dass ich eigentlich mehr draufhabe. Trotzdem freue ich mich jetzt auf ein paar ruhigere Wochen, um dann wieder anzugreifen, vielleicht ja im Herbst nochmal auf der Halbmarathonstrecke.“, hakte er das Rennen schnell ab.

Bis zur Hälfte des Rennens lief für Jakob alles nach Plan…

Somit lief das Wochenende für einen Teil der Gruppe sehr erfolgreich, für einige andere weniger optimal! So oder so hatten alle Läufer (mehr oder weniger) Spaß bei ihren Rennen und blicken optimistisch auf anstehende Herausforderungen.

Bilder aus Herdecke: Flickr

Bilder aus Duisburg: Flickr

Pfingstmontag 2017 – DM-Norm und Bestzeit für VfLer

Der Pfingstmontag stand dieses Jahr für die Läufer ganz im Zeichen zweier Wettkämpfe: Vormittags ging es für Tobias Roth und Jakob Möller nach Wettenberg zum Volkslauf des TSV Krofdorf-Gleiberg, nachmittags war Julia Altrup unterstützt von Arnfried vom Hofe in Allendorf/Eder über 800m am Start – für sie galt es die Norm für die U23-DM zu unterbieten.

Bei perfekten Bedingungen – windstill, 18°, schattige Strecke – waren in Krofdorf etwa 350 Läufer am Start. Für Tobi war es der erste Wettkampf nach seiner Top-Leistung beim Halbmarathon in Mainz. Die große Frage war, ob er seine Bestzeiten-Serie würde fortsetzen können, oder ob er erstmals ohne neue Bestzeit eine Ziellinie überqueren würde. Jakob nutzte den Lauf lediglich als Möglichkeit, einen zügig gesteigerten Dauerlauf zu machen, für ihn steht nächste Woche in Duisburg der Halbmarathon als Highlight auf dem Plan.

Die Strecke verlief größtenteils auf sehr gut zu laufenden Schotterwegen, sehr interessant vor allem aufgrund der Tatsache, dass es erst 5km leicht bergauf und dann den gleichen Weg zurück 5km bergab geht. Ebendiesen Umstand machte Tobi sich zu Nutze: Bei der Hälfte der Strecke, die er in 20:20min absolvierte hatte er seine Bestzeit von knapp über 39min eigentlich schon abgeschrieben. Auf den folgenden Kilometern konnte er dann aber Sekunde um Sekunde gut machen und erreichte das Ziel nach 38:43min. Somit war alles wie immer und Tobi konnte zufrieden mit einer neuen Bestzeit in der Tasche nach Hause fahren. Jakob genoss den Lauf weiter hinten im Feld mal aus einem anderen Blickwinkel und konnte sein Vorhaben, gegen Ende des Laufes das Tempo deutlich zu steigern perfekt umsetzen: „Am Anfang musste ich mich echt beherrschen, um nicht in Wettkampffieber zu verfallen, aber das hat ganz gut geklappt. Es war mal eine ganz neue Erfahrung, bei einem Wettkampf ganz locker mitzulaufen, so nimmt man viel mehr von der Strecke und den Mitläufern wahr – nächste Woche darf ich dann aber auch wieder „richtig“ laufen“. Er benötigte für die 10km 42:41min.

Allendorf Nachmittags war dann eine große Gruppe des VfL in Allendorf/Eder. Anlass war das Pfingstsportfest der LG Eder. Nach einigen verkorksten Rennen und längerer Erkältung sollte hier endlich und im letzten Versuch die Quali für die U23-DM in Leverkusen in zwei Wochen fallen. Dazu wurde Julia Altrup von Trainer Arne unterstützt, der extra mit dem Veranstalter vereinbart hatte, dass die beiden zusammen laufen dürfen. Zu unterbieten galt es eine Zeit von 2:16,50min. Von Beginn an stürmte Julia begleitet von Arne dem Feld davon und lagen nach einer Anfangsrunde in 65sec sehr gut in der Zeit. „Bei 500m wurden die Beine schon schwer, da musste ich richtig anfangen zu kämpfen. Dank der Unterstützung von außen und Arne als Tempomacher bin ich aber nicht sehr viel langsamer geworden – jetzt hat es geklappt und ich kann mich auf die „Deutschen“ in Leverkusen vorbereiten“, fasste sie die zweite Runde aus ihrer Sicht zusammen. Die genaue Zeit von 2:15,20min war dann fast schon Nebensache, war das einzige Ziel doch die Unterbietung der Norm.

Allendorf

Somit war der Pfingstmontag ein super Tag für die Laufgruppe des VfL. In den kommenden Wochen geht es dann für die einen auf der Bahn zu den verschiedenen Meisterschaften, für manch andere stehen diverse Volksläufe mmit Strecken bis 10km bzw. Halbmarathon an, bevor dann wenigstens für einen Teil der Gruppe im Juli erstmal eine längere wettkampffreie Zeit ansteht.

Laufgala Pfungstadt

Bereits seit 30 Jahren finden in Pfungstadt in Südhessen zwischen Mai und September jeden ersten Mittwoch im Monat die Abendsportfeste statt. Zu diesem Jubiläum hat der Veranstalter sich etwas Besonderes einfallen lassen: Die Läufergala.

Das Event zog Läufer aus großen Teilen Deutschlands an, darunter prominente Namen wie Konstanze Klosterhalfen, Julian Flügel oder Homiyu Tesfaye. Bei den insgesamt 36 Läufen waren auch die drei VfLer Arnfried vom Hofe, Lena Ritzel und Clemens Möller über 3000m am Start. Arne hatte zudem eine weitere Athletin aus seinem Verein in Bad Soden-Allendorf mitgebracht: Maya Gries, die über 800m am Start war. Für sie ging es dann auch als erstes auf die Bahn. Das Wetter war (noch) gut, die Läufe nach Zeiten gesetzt und in jedem Leistungsbereich stark besetzt – die Bedingungen also optimal. Das nutze Maya dann auch für eine neue persönliche Bestzeit von 2:23,96min.

Gala Pfungstadt
Arne mit seiner Athletin Maya

Einige Stunden später, in denen die Zuschauer mit Leistungen, die durchaus in deutschen und teilweise internationalen Spitzenfeld zu verorten sind, verwöhnt wurden, ging es dann auch für die drei weiteren Starter langsam los. Pünktlich zum Einlaufen schlug das Wetter um – es begann zu regnen, das erwartete Gewitter blieb aber glücklicherweise aus. Lena, die bis kurz vorm Start Zweifel hatte, ob sie aufgrund einer vorhergegangenen Erkältung wirklich starten sollte, sortierte sich im A-Lauf der Damen über 3000m zu Beginn recht weit hinten ein. Der erste Kilometer lag genau im Plan für eine Zeit rund um 10:20min, der zweite war dann etwas zu langsam. Auf den letzten 1000m konnte Lena dann aber zeigen, dass sich das intensive Training der vergangenen Wochen bezahlt gemacht hat und erreichte das Ziel nach 10:20,89min. „Ich bin total zufrieden mit der Zeit! Es war genau die richtige Entscheidung, hier trotz Erkältung an den Start zu gehen. Spätestens bei den Deutschen Anfang August in Ulm darf es aber gerne noch ein paar Sekunden schneller werden“, zeigte sie ihre Ambitionen für die kommenden Monate.

Gala Pfungstadt
Lena (2.v.r) konnte ihre Bestzeit deutlich verbessern

Für Arne galt es im A-Lauf über die 7,5 Runden zu bestehen. Angesichts einiger großer Namen im Feld war ihm die Nervosität deutlich anzumerken. Sein Ziel war eine Zeit knapp über 9min anzugreifen. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob diese Zeit erreichbar wäre. Allerdings wurde in der Gruppe das Tempo bereits nach etwa 1000m zu langsam für diese Zielzeit, sodass Arne schon nach 2km alleine die Flucht nach vorne wagen musste. Am Ende reichte es für 9:18,66min, was zwar eine deutliche Steigerung der Bestzeit bedeutete, den Athleten und Trainer aber dennoch nicht wirklich zufrieden stellen konnte.

Gala Pfungstadt
Arne war mit seiner Zeit nocht ganz zufrieden

Im letzten Lauf der Veranstaltung um 21:40h galt es für Clemens nach einigen suboptimalen Rennen in diesem Frühjahr endlich mal seine Qualitäten unter Beweis zu stellen. Exakt 14 Jahre nach seinem Vereinsbeitritt peilte er eine Zeit im Bereich von 9:40min an. Nach einem ersten Kilometer in 3:15min waren noch alle Möglichkeiten gegeben, das Rennen lief für Clemens hervorragend: In der Führungsgruppe lief er stets an vierter Stelle und musste keine Tempoarbeit leisten. Auf dem zweiten Kilometer verlor diese Gruppe erste Mitläufer, Clemens konnte das Tempo aber sogar noch leicht steigern, sodass er den letzten Kilometer perfekt im Plan angehen konnte. 300m vor Schluss beschleunigte Clemens dann noch einmal und fand sich schnell an Zweiter Stelle des Feldes wieder. Mit einem grandiosen Endspurt konnte er sich auf der Zielgeraden sogar noch den Sieg im B-Lauf sichern und war im Ziel überglücklich: „9:35,94min – das ist eine Hammerzeit, mit der ich nach den letzten Wochen nicht so wirklich gerechnet habe. Eigentlich liegt mir die Mittelstrecke ja nicht so sehr, aber heute konnte ich einen langen harten Spurt laufen, es hat richtig Spaß gemacht und zeigt mir, dass die Form hervorragend ist – beste Voraussetzungen für die 5km nächste Woche in Herdecke, wo ich gerne wieder gewinnen würde.“

Gala Pfungstadt
Der Start über 300m mit Clemens (2.v.r)

Somit zeigte sich, dass Pfungstadt immer eine Reise wert ist: 4 Starts – 4 Bestzeiten, was will man mehr?

Bilder gibt es unter https://flic.kr/s/aHskWnU7Us

 

 

Laufnacht Karlsruhe

Ein Satz mit X, das war wohl nix!! So oder so ähnlich könnte man den „Trip“ der VfLer Arnfried vom Hofe, Julia Altrup und Lena Ritzel zur Laufnacht nach Karlsruhe beschreiben. Letzten Freitag machten sich die Drei auf den Weg nach Karlsruhe um bei der Laufnacht über 1500m zu starten. Alle hatten das Ziel Bestzeit vor Augen, doch schon durch die Anreise wurden diese Ambitionen bei Arnfried zunichte gemacht: Ein Stau nach dem anderen und kaum ein Durchkommen verlängerten die Anreise erheblich. So konnte Arnfried bedauerlicherweise um 18:30 Uhr nicht wie geplant an der Startlinie stehen. Dass es auch mit Julias und Lenas Lauf um 19:15 Uhr noch knapp werden könnte war zwischenzeitlich abzusehen. Doch die Drei hatten Glück und schafften es noch pünktlich. So hieß es nach der knapp zwei Stunden längeren Anreise direkt aus dem Auto und einlaufen, schnell die Startunterlagen holen und dann war es auch schon 19:15 Uhr und Lena und Juli standen an der Startlinie zum 1500m Lauf. Nach einem etwas verkorksten Start mussten beide schnell feststellen, dass es mit Bestzeit wohl nichts werden würde an diesem Tag. Trotz eines hervorragend organisierten Events mit super Stimmung und leistungsstarken Feldern kamen Beide nicht annähernd an ihre Bestzeiten heran. Lena, die einfach nicht ins Rennen fand und im großen Teilnehmerfeld einfach keine gute Position fand,  finishte den Lauf nach 4:49min. Für Juli, die durch vorangegangene Erkältung und Lernstress  geschwächt ins Rennen ging,  lief es ebenfalls nicht besser und die Uhr stoppte bei 4:52min. Somit blieben beide über ihren Bestzeiten und konnten ihr wirkliches Leistungspotenzial nicht abrufen. Letztendlich nahmen aber alle den misslungen Wettkampf mit Humor und hakten den Tag ab.

7. Volkslauf Ruppertsburg

Die Volkslaufsaison ist im Mai auf dem Höhepunkt: Nach der eigenen Veranstaltung am vergangenen Wochenende ging es für die Möller-Brüder dieses Wochenende in den Vogelsberg um selber wieder die Laufschuhe zu schnüren. Der Volkslauf in Ruppertsburg war dabei für beide Athleten eine Zwischenstation zu weiteren Zielen: Für Jakob ein Vorbereitungslauf für den anstehenden Halbmarathon in Duisburg, für Clemens ein „Überdistanzlauf“ für die 3000m, die nächstes Wochenende anstehen und die 5km in Herdecke in zwei Wochen.

Volkslauf Ruppertsburg

Um 9:30 waren die Temperaturen noch sehr angenehm, ein leichter Wind wehte und etwa 100 Läufer hatten sich am Start versammelt. Jakob und Clemens sortierten sich auf den ersten Kilometern der hügeligen Strecke durch Wald und Wiesen recht weit vorne ein: Clemens anfangs zusammen mit Georg Dewald, dem späteren Sieger, und Johannes Kohlhepp in der Spitzengruppe, Jakob dicht dahinter zusammen mit einem anderen Läufer. Für beide zeigte sich allerdings schnell, dass die anderen Gruppenmitglieder heute die besseren Beine hatten, sodass sie alleine Kilometer für Kilometer zu bewältigen hatten. Während Clemens mit immer schwereren Beinen zu kämpfen hatte, fühlte Jakob sich Meter für Meter besser, zumal er seinem Bruder, der nun direkt vor ihm lief, immer näherkam. Diese Motivation sorgte für ein etwas zu hohes Tempo, sodass er die Lücke einen Kilometer vor dem Schluss zwar geschlossen hatte, am letzten Anstieg allerdings nichts mehr zusetzen konnte und sich so (wie eigentlich immer) seinem Bruder geschlagen geben musste. Clemens wurde somit Fünfter und Zweiter der Hauptklasse, Jakob Sechster und Dritter der Hauptklasse. „Die Zeit ist angesichts der Strecke und der Tatsache, dass ich ohne auf die Uhr zu schauen gelaufen bin, super und es hat richtig Spaß gemacht hier heute zu laufen. Das Wetter ist super, die Strecke nett zu laufen, die Stimmung sehr angenehm und familiär, genau das Richtige an einem Feiertag!“, zeigte Jakob sich danach in bester Stimmung.