Lahntallauf – Starkes Teamergebnis auf der Hausstrecke

Am ersten Märzsamstag ging es für fünf VfLer beim Lahntallauf auf die aus etlichen Trainingseinheiten gut bekannte 10-Kilometerrunde im Süden von Marburg. Trotz Schneefalls in der Nacht vorher war die Strecke dank der Stadt Marburg komplett schnee- und eisfrei und somit gut belaufbar. Die kalten Temperaturen und kurze rutschige Passagen machten sich dennoch in den Resultaten bemerkbar.

Die Spitzengruppe nach dem Start mit Richard und Thorsten (Foto: H. Schaake)

Beim Startschuss reihten sich die VfLer alle weit vorne im Feld ein, da die Strecke anfangs eng ist und Überholmanöver schwierig macht. Nach dem ersten Kilometer fanden sich Thorsten Herrig und Richard Webb, der seit kurzem bei uns trainiert und hier seinen ersten Wettkampf im VfL-Dress absolvierte, in der Führungsgruppe wieder. Etwas dahinter lief Clemens Möller, der seine Bestzeit angreifen wollte und genau im Plan war. Seinen ersten Laufwettkampf bestritt Johannes Hörst, der vom Triathlon kommt und seit ein paar Monaten bei uns trainiert – sein Ziel war eine Zeit von (deutlich) unter 40 Minuten. Als letzter VfLer war noch Jakob Möller unterwegs, der den Lauf als Vorbereitung für den Frankfurter Halbmarathon kommenden Sonntag als Teil eines Tempodauerlaufs nutzte.

Thorsten (vorne) und Richard nach knapp 7km (Foto: H. Schaake)

An der Spitze waren zwei Läufer der Gruppe um Thorsten und Richard enteilt, konnten ihren Vorsprung aber nicht vergrößern. Diese Gruppe blieb bis Kilometer sieben zusammen, wo Richard, der eigentlich auf der Mittelstrecke zuhause ist, den Anschluss verlor, da das Tempo verschärft wurde. Er erreichte das Ziel nach 34:47min als Siebter. Vorne war es weiter spannend und es wurde um die Plätze vier bis sechs taktiert; im Endspurt hatte Thorsten dann keine Chance und wurde Fünfter mit einer Zeit von 34:08min.

Clemens Plan, Bestzeit zu laufen wurde, auf dem sechsten Kilometer zerschlagen, als ihn der Schnee und eine Steigung ausbremsten. Auch auf den restlichen Kilometern war es hart und er konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Trotzdem überholte er auf den letzten Kilometern noch mehrere Läufer und wurde Neunter in 35:28min, was immerhin nur 10 Sekunden über seiner Bestzeit liegt. Johannes merkte schnell, dass er schneller laufen konnte als geplant, kam gut durch und erreichte das Ziel als 13. in 37:56min.

So war der Lahntallauf wieder ein lohnender Lauf in heimatlichen Gefilden mit einem starken Teamergebnis, was bei besseren Bedingungen noch schnellere Zeiten verspricht.  Auch die Einzelleistungen stellten jeden Läufer zufrieden, sodass die Motivation für die nächsten Wochen und Monate groß ist!

Die kompletten Ergebnisse gibt es bei mika-timing.

DM Halle U20 – Lena mit gutem Abschluss der Hallensaison

Nachdem es lange unklar war, ob Lena startet und welche Strecke sie in Angriff nehmen soll, stand sie am vergangenem Samstag dann doch an der Startlinie für die 3000m bei der Deutschen Jugendhallenmeisterschaft in Halle/Saale. Die vergangenen Rennen in der Halle waren für sie alles andere als optimal gelaufen, ihr tatsächliches Leistungsvermögen hatte sie nie zeigen können: „Als Letzte der Meldeliste ging es für mich darum, nochmal Erfahrungen in einem Meisterschaftsrennen zu sammeln und nach Möglichkeit eine gute Zeit hinzulegen“, gab sie ihre Marschrichtung selber vor.

Ausgetragen wurde die DM in Halle/Saale

Leicht verschnupft ging es also auf die 15 Runden. Die erste Rennhälfte konnte Lena gut im Feld mitschwimmen und Kraft sparen. Erwartungsgemäß zogen die Favoritinnen dann aber das Tempo an und das Feld zog sich auseinander. Lena lag dennoch auf Kurs Bestzeit und bildete zusammen mit zwei anderen Läuferinnen den Abschluss des Feldes. Auf dem letzten Kilometer fehlte Lena das letzte Quäntchen Tempohärte, sodass sie einige wertvolle Sekunden verlor und mit einer Zeit von 10:25min knapp an der Bestzeit vorbeischrammte. „Zehnte in einem Feld von elf Läuferinnen zu werden, hört sich erstmal echt schlecht an. Für mich ist das Ergebnis dennoch völlig in Ordnung – die Zeit ist gut, ich konnte eine auf dem Papier deutlich stärkere Läuferin hinter mir lassen und am Ende haben mir nur zwei Sekunden zu Platz acht gefehlt“, zeigte sich Lena nach dem Rennen zufrieden.

Optimistisch blickt Lena nun auf den Sommer, wo über 3000m eine (deutliche) Steigerung der Bestzeit möglich sein sollte, wenn es dann bei diversen Sportfesten nicht um Platzierungen, sondern nur um die Zeit geht.

Lena mit Trainer Arne

Eine vollständige Ergebnisliste gibt es hier: https://www.dlv-xml.de/Storage/EventFiles/18L00000001605101/410087.pdf

Winterbahnlauf Marburg – VfLer am Start über 800m und 10000m

Winterbahnläufe bieten jedes Jahr wieder die erste Gelegenheit, auch im Freien direkt zu zeigen, dass man gut durch den Winter gekommen ist und in den nächsten Monaten angreifen will. Diese Chance wollten sich in Marburg Jan, Laurenz und Thorsten nicht entgehen lassen.

Bei zwar sehr schönem, aber schnellen Zeiten wenig zuträglichem Wetter – Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, Sonnenschein und starkem Wind – waren insgesamt etwa 35 Langstreckler der Einladung des Ausrichters ins heimische Georg-Gassmann-Stadion gefolgt.

Zuerst hieß es für sechs 800m-Läufer, auf zwei Runden alles zu geben. Laurenz und Jan als mit Abstand jüngste Teilnehmer im Feld liefen beide zu Beginn etwas schnell los. Auf der zweiten Runde mussten sie dann alleine gegen den heftigen Wind bestehen und die Kräfte ließen ein wenig nach. Laurenz war an seinem elften Geburtstag mit seinem Lauf dennoch zufrieden und zeigte einmal mehr, dass Laufen einfach Spaß machen kann! Jan hatte zum wiederholten Male mit Wadenproblemen zu kämpfen und erreichte das Ziel nur noch trabend.

Anschließend war Thorsten über 25 Runden am Start. Von Beginn an setzte er sich an zweiter Stelle hinter dem vorne enteilenden späteren Sieger Micha Thomas fest und absolvierte ein gleichmäßiges Rennen, bei dem er versuchte, sich nicht von den Bedingungen ablenken zu lassen. Am Ende hatte er zwar wieder einmal mit leichten Magenproblemen zu kämpfen, konnte das Rennen aber dennoch mit einer Zeit deutlich unter 35min und damit etwa so schnell wie letztes Jahr zu Ende bringen.

Insgesamt also ein Stadionauftakt mit Licht und Schatten – und vor allem mit viel Wind.

Bilder gibt es bei Flickr, Ergebnisse beim HLV-Kreis (10000m und 800m)

 

Hessische Crosslaufmeisterschaften Trebur – Lena wird Vizemeisterin

Wie auch im letzten Jahr war das sonnige Trebur Ziel der Marburger Läufer, wo am vergangenen Sonntag die Hessischen Crosslaufmeisterschaften ausgetragen wurden. Kaltes aber trockenes Wetter und eine anspruchsvolle Strecke schafften optimale Laufbedingungen. Nach dem Start ging es zunächst eine Runde über den Sportplatz, durch ein Beachvolleyballfeld und schließlich über einen Wall in ein kleines, sehr schlammiges Waldgebiet.

Als erstes ging Lena über die drei Runden und insgesamt 4,2km an den Start. Ihr Ziel war es, die Zeit vom letzten Jahr zu unterbieten und ein gutes Rennen zu zeigen. Von Beginn an setzte sie sich mit zwei anderen Mädels ihrer Altersklasse an die Spitze, wo die drei unter stetigem Führungswechsel das ganze Rennen mit weitem Abstand nach hinten gemeinsam liefen. Anfang der dritten Runde versuchte Lena das Tempo anzuziehen um sich abzusetzen, doch die spätere Hessenmeisterin Annika Koch vom TUS Griesheim konnte mitgehen. So konnte das Führungsduo lediglich die dritte Athletin abschütteln. Ende der dritten Runde zog Annika das Tempo scharf an und konnte Lena davonziehen, sodass sie als Vizemeisterin zufrieden ins Ziel lief. Mit einer Endzeit von 15:51min war sie ganze 27 Sekunden schneller als im letzten Jahr und war somit rundum zufrieden.

Direkt im Anschluss startete Julia über die gleiche Distanz im Frauenrennen. Aufgrund von Trainingsrückstand durch ihr Studium ging sie mit niedriger Erwartungshaltung ins Rennen. So setzte sie sich nach dem Start ins vordere Mittelfeld und lief die ganzen drei Runden mit einer anderen Läuferin mit. Sie konnte das angeschlagene Tempo gut mitgehen und lief ein recht gleichmäßiges Rennen. Am Ende zog sie das Tempo nochmal an, konnte sogar die Läuferin, mit der sie mitlief, noch überspurten und landete mit einer Zeit von 16:24min auf einem guten 8. Rang in der Frauenwertung. Somit war sie sehr zufrieden und blickt nun optimistisch auf die nächsten Wochen, in denen sie hoffentlich wieder mehr trainieren kann.

Als Letztes starteten Thorsten und Clemens im Langstreckenrennen der Männer über 7000m (5 Runden). Nach flottem Beginn musste Thorsten das Rennen leider vorzeitig beenden.

Clemens fand sich nach einem chaotischen Start in einer großen Gruppe wieder. Schon bald zog er das Tempo an, konnte sich aus der Gruppe lösen und schob sich immer weiter nach vorne. Am Ende wurde er nach 24:41min guter 18. im großen Feld und ließ einige stärkere Läufer hinter sich. Somit zahlte sich das umfangreiche Training aus und auch er blickt optimistisch auf die nächsten Rennen.

Nun blicken alle zuversichtlich auf die anstehenden Deutschen Crosslaufmeisterschaften im März und die weiteren Rennen im Frühjahr.

Fotos gibt es bei Flickr, die kompletten Ergebnisse beim Veranstalter.

Winterlaufserie Pohlheim – Erfolgreicher Abschluss mit Seriensieg für Paula

Nach den beiden Läufen im November und vor vier Wochen stand an diesem Wochenende der Abschluss der Winterlaufserie in Pohlheim an. Dabei war der VfL mit einem halben Dutzend Startern über 5km vertreten. Für Paula und Clemens ging es nicht zuletzt darum, die vorderen Plätze in der Serienwertung zu verteidigen, Jan, Frederik und Max wollten ihre Leistungen von vier Wochen bestätigen und für Jakob war es nach drei Wochen Pause ein erster Formcheck im Hinblick auf den Halbmarathon, den er in vier Wochen in Frankfurt laufen will.

Clemens (rechts) in der Spitzengruppe mit dem (Serien-)Sieger Niklas Raffin (links)

Vom Start weg setzte Clemens sich in einer dreiköpfigen Spitzengruppe mit dem späteren (Serien-) Sieger Niklas Raffin fest. Dahinter sortierte Jakob sich auf Platz vier in Begleitung eines weiteren Läufers ein. Max und Jan ließen es weiter hinten im Feld anfangs etwas ruhiger angehen – Jan hatte von Beginn an mit Wadenproblemen zu kämpfen. Die Spitzengruppe zerfiel kurz vor Streckenhälfte, Clemens sortierte sich wie bei dem vorangegangenen Lauf auf Platz drei ein. Auf diesem erreichte er nach 16:15min auch das Ziel und war mit seiner Leistung, die eine Steigerung von etwa 20sec gegenüber dem letzten Lauf bedeutete. Direkt dahinter kam Jakob nach 16:42min ins Ziel – seinen Konkurrenten konnte er nach gut vier Kilometern Tempoarbeit erst auf den letzten Metern abschütteln. Damit war er 40sec schneller als noch vor einem Jahr, was Hoffnung auf schnelle Zeiten auch bei den kommenden Rennen macht.

Paula konnte ihre Zeit ebenfalls steigern – der Seriensieg stand vorher schon mehr oder weniger fest, sodass ihr Steigerung von etwa 40sec auf 20:15min umso höher einzuschätzen ist. Für unsere Jungs lief es nicht ganz so gut wie vor vier Wochen: Sie alle kamen nicht ganz an ihre Zeiten heran, Jan hatte dabei mit Schmerzen in den Waden zu kämpfen. Die Heemskerck-Brüder mussten erkennen, dass es eine andere Sache ist ohne direkten Konkurrent zu laufen: Frederik, der letztes Mal erst auf dem Zielstrich das Duell gegen Laurenz für sich entscheiden konnte, erreichte das Ziel nach 23:19min, sein älterer Bruder Max, diesmal ohne Unterstützung von seinem Vater, nach 28:15min.

Paula nach etwa der Hälfte der Strecke

Für die Möller-Brüder geht es jetzt erstmal auf die längeren Strecken auf der Straße, für unsere Kids stehen in den nächsten Wochen und Monaten eher kürzere Strecken auf der Bahn und der Straße an. Die Winterlaufserie zeigte auch dieses Jahr mal wieder, dass sie eine super Gelegenheit bietet, auch bei nass-kalten Bedingungen gute Leistungen zu zeigen – die entspannte Atmosphäre tut ihr Übriges, damit wir auch im kommenden Winter sicher wieder dort zu Gast sein werden.

Bilder gibt es bei Flickr.

Die kompletten Ergebnisse aller Läufe und der Serie auf der Seite des Veranstalters.

Kreishallenmeisterschaften 2018 – 16 Podestplätze für VfLer

In der Herrenwaldhalle mit ihrer krummen 187m-Bahn finden Ende Januar alljährlich die Kreishallenmeisterschaften statt. Am Samstag sind die Älteren am Start, alle Altersklassen bis zur U14 dürfen sich Sonntag dann leichtathletisch beweisen. Dieses Jahr waren dabei gleich 13 VfLer am Start: vier am Samstag und neun Schüler am Sonntag.

Clemens (l.) und Lena (r.)

Über 60m zeigte Chris Nacke, dass sich konsequentes Training bezahlt macht und erlief in 7,88sec den dritten Platz. Im Weitsprung lief es für ihn nicht ganz so gut: Stets verschenkte er einige Zentimeter und landete am Ende bei 5,59m, womit er nicht ganz zufrieden war. Anna-Sophia Leyk war im Hürdensprint und im Hochsprung am Start. Dabei reichte es zu zwei Podestplätzen: Zweite über die Hürden und der Sieg im Hochsprung mit übersprungenen 1,56m standen am Ende zu Buche. Den Abschluss machten dann die Läufer: Lena Ritzel und Clemens Möller begaben sich beide auf die etwa 16 Runden lange Tortur über 3000m. Am Ende waren beide mit ihren Zeiten mehr oder weniger zufrieden, zumal es sich für beide nur um einen Trainingslauf handeln sollte. Dass dabei dann auch noch ein erster (Lena) und ein dritter (Clemens) Platz herausspringen, ist eine nette Beigabe.

Am Sonntag füllte sich die Halle dann mit Scharen von Schülern – darunter neun VfLer, die sich getreu dem Motto „Höher, Schneller, Weiter“ mit den anderen messen wollten.

Wie schon bei den vergangenen Wettkämpfen zeigte Konrad, dass er ein unglaubliches Potential hat: Wo er antritt, steht er am Ende ganz oben auf dem Podest. Mit 8,22sec über 50m, 3,78m im Weitsprung und 2:57,73min über 800m darf er sich jetzt Dreifach-Kreismeister nennen. Blöd für Kieran, der mit ihm in einer Altersklasse startet: Über 800m musste er sich nur seinem Vereinskameraden geschlagen geben und erreichte das Ziel nach 3:15,79min. Dass seine Talente eher im Laufen als im Springen liegen zeigten seine anderen beiden Wettkämpfe: In einem knappen Einlauf über 50m wurde er Vierter, im Weitsprung war er mit seinen 3,19m und einem fünften Platz nicht ganz zufrieden.

Konrad beim Weitsprung

Ein Jahr älter als Kieran und Konrad sind Laurenz und Henry – ihre Stärken liegen vor allem auf der längeren Strecke. War für beide über 50m schon im Vorlauf Schluss, konnten sie sich in einem taktisch geschickt gelaufenen 800m-Lauf am Ende knapp hintereinander auf Platz 3 und 4 einreihen. Die Zeit von etwa 3:05min ist aber noch eindeutig ausbaufähig – im Dezember stoppte die Ihr für Henry schon nach 2:58min. Laurenz war zusätzlich noch im Weitsprung am Start und wurde mit seiner Weite von 3,35m 8.

Unser Ältester Junge war heute Jan, der nur über 800m am Start war. Nachdem es beim Vorweihnachtskriterium für ihn mit Schmerzen im Oberschenkel gar nicht gut gelaufen war, zeigte er heute seine wahre Stärke: In einem guten Rennen lief er 3:03,78min und wurde 2. Dass Ziel für dieses Jahr steht damit auch fest: eine 2 vor dem Doppelpunkt!

Bei den Mädchen waren die Starterfelder – wie immer – größer. Amelie zeigte aber, dass sie mittlerweile schon wettkampferfahren ist und steigerte sich beim Weitsprung von Versuch zu Versuch, sodass am Ende 3,64m und ein hervorragender zweiter Platz zu Buche stehen. Über 50m steigerte sie ihre Zeit aus dem Dezember um einige hundertstel Sekunden – sie benötigte 8,59sec und wurde damit knapp geschlagen Vierte.

Amelie, Emma, Paula (hinten v.l.), Laurenz, Henry, Mia (mitte v.l.), Kieran, Konrad und Jan (vorne v.L.)

Ein Jahr älter und damit in der W12 am Start ist Mia. Bei ihrem ersten Wettkampfstart für den VfL zeigte sie drei starke Wettkämpfe: 3,96m im Weitsprung (4. Platz), 9,62sec über 60m (3. Platz) und ein zweiter Platz über 800m. Dabei zeigte sie ihren Kampfgeist: Die Zerrung, die sie sich wohl beim Weitsprung zugezogen hat, hinderte sie nicht daran eine starke Zeit von 3:06,92min abzuliefern.

Dieses Jahr noch in der U14 startberechtigt sind Emma und Paula. Anders als der Rest der Gruppe wagten Paula sich an zwei weniger trainierte technische Disziplinen: Kugelstoßen und Hürdenlauf. Einmal ging das sehr gut aus, das zweite Mal misslang der Versuch allerdings mehr oder weniger kräftig. Beim Kugelstoßen wuchtete sie die 3kg-Kugel auf 6,24m und wurde damit 2. Über die Hürden lief es dann aber gar nicht: Schwierigkeiten mit dem Rhythmus und ein viel zu dichtes Auflaufen an die Hürden verhinderten eine schnelle Endzeit und eine gute Platzierung, sodass sie am Ende 6. wurde. Über 800m wurde ihr taktisch hervorragendes Rennen am Ende leider nicht belohnt:  stets hielt sie sich direkt hinter ihrer Konkurrentin an Position zwei und versuchte auf der letzten Runde alles, um nochmal vorbeizukommen. Auf der Zielgeraden kam sie mit jedem Schritt näher. Am Ende reichte es dann leider nicht ganz und sie musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben.

Emma war im Sprint und im Weitsprung am Start und zeigte, dass hier auch ihre Stärken liegen. Reichte es beim Sprint in einem extrem engen Einlauf noch „nur“ zu Platz 2 nach 9,35sec, konnte sie sich beim Weitsprung mit 4,14m ganz vorne platzieren.

Somit war es für den VfL ein richtig gutes Wochenende: mit 18 Podestplätzen und sechs Kreismeistertiteln konnten wir zeigen, dass wir im Kreis mittlerweile vorne mitmischen können!

Weitere Bilder gibt es bei Flickr.

Ergebnisse Schüler

Ergebnisse Jugendliche und Erwachsene

Hessische Meisterschaften U20 und Aktive – Taktische Rennen für Lena

Als erste Meisterschaften im neuen Jahr standen wie immer die Hallenmeisterschaften an – für Lena Ritzel erst in der U20 und dann eine Woche später bei den Aktiven. In ihrer Altersklasse, der U20, war sie über die wenig geliebten 1500m am Start. Eine Woche später im Frauenfeld wollte sie über die doppelt so lange Strecke zeigen, was in ihr steckt.

Nach dem Trainingslager Anfang des Jahres in Paderborn war Lena erstmal ein paar Tage angeschlagen, die Voraussetzungen also alles andere als optimal: fünf Tage ohne Training, auch vorher nicht Spezifisches für die knappe Meile. Das Rennen entwickelte sich dann wie es bei Meisterschaftsrennen so oft der Fall ist: ein verbummelter Beginn, viel Taktik und die Entscheidung erst auf den letzten Metern. Nach 1000m in 3:18min konnte Lena sich etwas von ihren Konkurrentinnen lösen. Auf den letzten Metern zeigte sich aber (wieder einmal), dass die Mittelstrecke zu Recht nicht Lenas Lieblingsdisziplin ist – sie wurde noch von einer Konkurrentin überholt und musste sich mit dem Vizetitel zufriedengeben.

In der kommenden Woche fast das gleiche Spiel nochmal, nur dieses Mal doppelt so lang: Statt des erhofften gleichmäßigen Tempos entwickelte sich wieder ein taktisches Rennen, in dem Lena nie eine Position fand, mit der sie wirklich zufrieden war. Nachdem sie die ersten 1200m die Tempoarbeit übernommen hatte, fehlte ihr auf den letzten 800m die Kraft, um ganz vorne mitzulaufen. „Das war taktisch nicht geschickt, was ich hier gemacht habe. Das muss ich noch lernen, in solchen Rennen einen Weg zu finden, Kraft für die letzten Meter zu sparen. Die Zeit von 10:27min ist in Ordnung – nicht mehr und nicht weniger.“

Mit diesen zwei Rennen gelang Lena ein solider Einstieg in das neue Jahr – ihre wahre Stärke kann sie dann bei den anstehenden Hessischen und Deutschen Crossmeisterschaften zeigen.

 

Winterlaufserie Pohlheim – Schmuddelwetter und schnelle Kids

Morgens beim Aufwachen sah es noch nach einem schönen Tag für einen Winterlauf aus, pünktlich zum Start setzte aber dann doch typisches Winterlaufserienwetter ein: nasskalter Regen und leichter Wind bei wenigen Grad über Null. Somit war der Start für unsere sechs Starter vor allem eine Erlösung von der Kälte, die allerdings bis zum Schluss nicht ganz vertrieben werden konnte.

Am Start waren Clemens, Frederik, Laurenz, Jan, Max und Paula. Wie schon beim ersten Teil der Serie rechnete sich Clemens im Vorfeld einen Platz auf dem Podest aus, auch bei Paula schien eine vordere Platzierung wieder möglich. Spannend sollte es aber vor allem zwischen unseren beiden Nachwuchstalenten Laurenz und Frederik werden, die schon im Training mehrfach gezeigt haben, dass sie auf Augenhöhe unterwegs sind. Auf der leicht profilierten Runde, die nicht ganz 5km lang ist, erkannte Clemens bereits ganz am Anfang, dass der vorne enteilende Dominik Müller und der spätere Sieger Niklas Raffin für ihn zu schnell sind und bestritt so ein einsames Rennen auf dem dritten Platz. Die Uhr blieb für ihn nach 16:39min stehen, eine Verbesserung von wenigen Sekunden gegenüber seiner Zeit aus dem November. Als nächste VfLerin kam Paula ins Ziel. Auch wenn sie nach dem Lauf im November länger aussetzen musste, konnte sie ihre Zeit ebenfalls verbessern und dabei noch den Sieg in der Frauenklasse feiern und somit auch den ersten Platz in der Serienwertung übernehmen. Frederik und Laurenz lieferten sich auf der Zielgerade einen Spurt, der seinesgleichen sucht: Am Anfang lag Laurenz noch knapp in Führung, auf dem Bergaufstück zeigte sich aber, dass Frederik die etwas besseren Beine hatte – er konnte noch an Laurenz vorbei ziehen und hat somit bereits nach seinem ersten Start über 5km eine Zeit von 23:04min stehen – und das mit erst sieben Jahren!

Sein Bruder Max wurde unterstützt von Vater Christian und erreichte das Ziel nach 27:52min. Auch für ihn war es der erste Start über die lange 5km-Strecke, sodass er im Ziel glücklich war, die Strecke gut geschafft zu haben. Jan konnte seine Zeit vom November ebenfalls verbessern und kam nach 25:06min ins Ziel. Damit ist für den nächsten Start das Ziel klar: die 25min-Marke soll dann fallen!

Im Ziel war dann oberstes Gebot, schnell in die warme Halle und raus aus dem schmuddeligen Januar-Wetter zu kommen, um den erfolgreichen Lauf bei einem Stück Kuchen und dem ein oder anderen neuen Paar Laufschuhe Revue passieren zu lassen.

Ein paar Bilder gibt es bei Flickr.

 

Trainingslager Paderborn – Vorbereitung für neue Bestzeiten

Schon zum dritten Mal ging es für einen Teil der Laufgruppe direkt nach Neujahr für fünf Tage nach Paderborn ins Trainingslager. Ermöglicht wird das durch die Koperation mit dem LC Diabü Eschenburg, die uns netterweise wieder mitgenommen haben.

Hinten: Clemens, Jakob, Thorsten (v.l.) Vorne: Lena, Lisa (v.l.)

Für Lena, Lisa, Thorsten, Clemens und Jakob standen in den knapp fünf Tagen in der Jugendherberge in Paderborn neun Einheiten auf dem Plan. Bei optimalen Vorraussetzungen im Ahorn-Sportpark – 200m-Hallenbahn, 1km-Crossrunde, Laufstrecken in allen Längen, Kraftraum und allem, was das Läuferherz noch begehrt – waren die Tage ein voller Erfolg. Auch neben dem sportlichen Aspekt hatten die VfLer eine schöne Zeit zusammen mit den etwa 20 Gleichgesinnten aus Eschenburg.

Silvesterläufe – VfLer am Start an der Obernau, in Gießen und in Frankfurt

Traditionell ist Silvester jedes Jahr der Tag, an dem sich die meisten Läufer auf Strecken in der ganzen Welt begeben, auch dieses Jahr waren wieder einige VfLer darunter. Am Vortag waren vier Läufer bei Netphen an der Obernautalsperre am Start, an Silvester selber nochmal zwei in Frankfurt.

Der Start des Laufes über 3km mit Maximilian und Frederik

Schon zum 39. Mal fand der Silvesterlauf an der Obernau statt, bei dem der Obernaustausee umrundet wird. Die Bedingungen im Siegerland waren mit Regen und Temperaturen knapp über Null Grad nicht gerade optimal, Schneematsch auf der Strecke machten das Laufen zu einer teilweisen sehr rutschigen Angelegenheit. Zunächst starteten Frederik und Maximilian im Schülerlauf über 3 Kilometer auf einer Wendepunktstrecke über die Staumauer. Beide hielten sich als Jüngste im Starterfeld anfangs zurück, arbeiteten sich im dann jedoch weiter nach vorne. So wurde Frederik (als Siebenjähriger) in der M10 mit 15:54min Zweiter, Max in der selben Klasse Fünfter. Am Tag darauf ware die beiden Nachwuchsläufer schon wieder am Start – beim Silvesterlauf in Gießen im Jugendlauf über 1,2km. Dabei knüpften sie an ihre starken Leistungen vom Vortag an: Frederik gewann die U8 in einer starken Zeit von 4:51min und musste sich der Gesamtsiegerin nur ganz knapp geschlagen geben. Maximilian wurde in 5:39min Dritter in der U10.

Frederik…

… und Maximilian kurz vor dem Ziel
Clemens wurde starker Vierter

Danach waren im Zehnkilometerlauf Thorsten Herrig und Clemens Möller an der Reihe. Mit schon vom Weg zum Start komplett durchnässten Klamotten ging es für die beiden auf eine Runde rund um den See. Am Anfang machten beide gleich Tempo und bildeten mit zwei anderen Läufern die Spitzengruppe, aus der Clemens jedoch bald rausfiel. Bald sah er die Gruppe nicht mehr, von hinten kam jedoch auch niemand, so dass er auf der hügeligen Strecke ohne Druck nach 36:54min als Vierter ins Ziel kam. Thorsten lief auch einen Großteil der Strecke alleine, nachdem er bei Kilometer drei seine beiden Konkurrenten abgeschüttelt hatte. So gewann er den Lauf mit einer Zeit von 34:50min.

Einen Tag später war er dann schon wieder am Start, diesmal als Tempomacher für Lena Ritzel beim Silvesterlauf in Frankfurt. Er konnte sie auf dem ersten Kilometer nicht bremsen, so geriet dieser deutlich zu schnell. Darunter hatte sie bald zu leiden, das Tempo wurde deutlich langsamer und die Beine schwerer. Auf den letzten Kilometern hatte die Strecke dann noch ein paar kräftezehrende Höhenmeter aufzuweisen, die Lena nochmal beißen ließen. Mit der Zeit von 38:28min und dem dritten Platz insgesamt war Lena einigermaßen zufrieden, „die Beine haben heute einfach nicht mehr hergegeben“. Mit Beginn des neuen Jahres geht es dann erstmal für fünf VfLer ins Trainingslager nach Paderborn, wo die Grundlagen für die kommende Saison gelegt werden sollen.

Der Start des Laufes über 10km an der Obernau