Geh- und Lauftag mit SDM Bahngehen – Medaillen und schnelle Zeiten

Man kann wohl langsam von einer Tradition sprechen, wenn wir jetzt zum bereits vierten Mal die Hessischen bzw. Süddeutschen Meisterschaften im Bahngehen ausrichten. Dieses Mal nur die Süddeutschen, weil die Hessischen im Juni in die Jugendmeisterschaften integriert waren.

Wie immer gibt es bei uns drumherum noch ein bisschen mehr – steht die Zeitmessanlage einmal, nutzen wir das, um unseren eigenen Athletinnen und Athleten noch Wettkampfstarts zu ermöglichen. Dieses Mal gibt es als Saisonabschluss für unsere Aktiven Mixed-Staffeln: zwei Männer, zwei Frauen – entweder 4x100m oder 4x400m. Am Start jeweils zwei Staffeln von uns, weitere Starter leider Fehlanzeige. Die Motivation dennoch hoch, vor allem über die vollen vier Runden, wo endlich die 4min-Marke fallen soll. Auch wenn es zwischendrin richtig spannend wird, können wir am Ende endlich die 3 vorne feiern: 3:59,04min stehen zu Buche. Im Rahmenprogramm ebenfalls stark: Silas steigert sich auf 45,65m mit dem Speer.

Beim Gehen dann wie immer einige VfLer mit dabei – allen voran sicherlich Familie Bauer. Britta macht ein starkes Rennen, ist am Ende mit 27:49,04min über die 5000m und der Bronzemedaille zufrieden. Felix, kurz zuvor noch angeschlagen, ist zwar mit seiner Zeit von 15:04,89min nicht ganz zufrieden, den Titel über 3000m lässt er sich dennoch nicht nehmen.

Für uns ist es Jahr für Jahr eine Herzensangelegenheit, auch dem Gehen eine Bühne zu bieten – genauso wie Sprint oder Weitsprung ist auch diese Disziplin Teil der Leichtathletik! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier (Geh- und Lauftag) und hier (Süddeutsche), Bilder bei Flickr.

5. Marburger Sommerferiensportfest – Staffeln können überzeugen

Große Felder, eine Leistungsdichte, die sich sehen lassen kann, gute Bedingungen – das Sommerferiensportfest hat sich in den letzten Jahren am letzten Ferienwochenende einen Namen gemacht und konnte auch dieses Jahr mit fast 500 Meldungen schon vorab als Erfolg bezeichnet werden.

Wie immer ist das natürlich auch für unsere Athletinnen und Athleten eine super Möglichkeit, einen Wettkampf zu machen – teilweise geht es zwar schon in Richtung Saisonpause, gerade für die Jüngeren stehen aber mit der DJMM und einigen anderen Wettkämpfen echte Highlights an.

Bei der Vielzahl an Starts aus den eigenen Reihen fällt es schwer, Leistungen herauszuheben – dennoch seien hier exemplarisch einige starke Ergebnisse genannt: Unsere Männerstaffel konnte in 45,83sec so schnell wie noch nie laufen – mal sehen, ob es kommendes Jahr in Richtung einer 44er-Zeit gehen kann. In der M14 ist Rihards derzeit auf allen Laufstrecken zwischen 800m und 10km unterwegs – in Marburg konnte er erstmals unter 2:30min laufen. Ebenfalls in der M14 unterwegs – allerdings kürzer und mit Hürden: Aaron. Auf der 300m-Strecke steht für ihn jetzt eine neue PB von 45,76sec. Für die U14 ist der Wettkampf so etwas wie eine Generalprobe für die DJMM in zwei Wochen: Die Staffeln wie immer gut mit dabei – 41,46sec für die Jungs und 40,81sec für die Mädchen sind tolle Ergebnisse.

In der U12 gibt es – anders als in den letzten Jahren – einen KiLa-Mehrkampf. Am Ende ganz oben stehen hier Mael bei den Jungs und Mayla bei den Mädchen. Besonders stark hier sicherlich Mayla, die in drei von vier Disziplinen die Beste ist.

Viele tolle Leistungen, wieder ein rundum gelungener Wettkampf – wir freuen uns jetzt schon auf den letzten Feriensamstag im kommenden Jahr! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier

HM Mehrkampf – zwei Tage Drama

Seit nicht mal einem Jahr trainiert sie bei uns, der erste Start im blauen Trikot liegt nur gut ein halbes Jahr zurück – die Entwicklung, die Anna in der Zeit gemacht hat, hätte wohl niemand so erwartet. Die Krönung der Saison sollte jetzt mit der DM-Norm im Siebenkampf bei den Hessischen in Darmstadt folgen!

In der ersten Disziplin dann auch direkt ein Ausrufezeichen: 15,53 Sekunden über die Hürden in der einstigen Angstdisziplin – eine Steigerung in den letzten Monaten um deutlich mehr als eine Sekunde. Da hat Clemens in den letzten Monaten ganze Arbeit geleistet, und Anna legte in Darmstadt ein tolles Rennen hin. Der Hochsprung, die zweite Disziplin, war dann aber von vornherein mit Fragezeichen versehen: Zuletzt war der Hochsprung wegen Fußproblemen im Training sehr kurz gekommen, die letzten Wettkämpfe alles andere als erfolgreich verlaufen. Auf der Habenseite stehen hier am Ende 1,53 m – nicht das, was Anna sich erhofft hatte, angesichts der Umstände aber etwa das, was im Vorfeld das Ziel war.

Im Kugelstoßen sah es dann nach zwei Versuchen unter 9 m gar nicht gut aus – mit Wut im Bauch und aus dem Stand wuchtete Anna die Kugel im letzten Versuch auf 10,25 m. Mit Abstand die beste Kugelweite der Konkurrenz. Als letzte Disziplin des ersten Tages dann die 200 m – mit der Hoffnung auf eine neue Bestzeit. Leider klappte das nicht ganz, mit 27,18 Sekunden blieben weitere wertvolle Punkte auf der Bahn liegen. Dennoch: Nach dem ersten Tag zehn Punkte mehr als in Gelnhausen, die Bronzemedaille im zeitgleich ausgetragenen Vierkampf – und vor allem Optimismus für Tag zwei.

Dieser startete dann mit dem Weitsprung. Hier lief es zuletzt ganz gut, und es sollte in Richtung 5,30 m gehen. Im ersten Versuch dann aber leider wieder ein Problem, das Anna immer mal wieder hat: Der Anlauf passt nicht – beim Absprung verschenkt sie etliche Zentimeter. Da hilft alles: nach vorne gehen, kürzere Schritte machen, schneller anlaufen – wenn der Kopf nicht will, lässt sich nichts machen. So stehen am Ende frustrierende 4,80 m in der Ergebnisliste, und die Norm scheint vom Tisch.

Was dann folgt, macht den Mehrkampf aus: Ohne jede Erwartung geht es zum Speerwurf, und im ersten Versuch segelt der Speer auf eine deutliche neue Bestleistung von 32,40 m. Auch wenn es zuletzt nur zwei gezielte Einheiten waren, scheint das funktioniert zu haben – im zweiten Versuch folgen 32,55 m. Vor den abschließenden 800 m scheint die Norm zwar immer noch weit weg, aber Anna entscheidet sich, dem Ganzen einen Versuch zu geben und auf die nötige Zeit von 2:37 min anzulaufen. Bei Rennhälfte in 1:15 min sieht es gut aus, aber dann machen sich das Laktat, die Anstrengung der zwei Tage und das ständige Auf und Ab bemerkbar, und Anna kämpft sich langsamer werdend über die letzten 400 m. Am Ende sind es 2:42 min, die sie benötigt und ihr in der Endabrechnung 4243 Punkte bescheren.

Die Silbermedaille, die sie dafür bekommt, hat zwei Seiten: Auf der einen Seite tolle Leistungen – vor allem über die Hürden und im Speerwurf –, eine tolle kämpferische Leistung, die mit einer PB auf den 800 m belohnt wurde. Auf der anderen Seite ein Weitsprung weit unter ihren Möglichkeiten, der am Ende die DM-Norm gekostet hat. Aber: Als Anna zu uns gekommen ist, hat wohl weder sie noch haben wir an diese Norm geglaubt – und jetzt war es zweimal denkbar knapp! Nächstes Jahr ist Anna weiterhin in der U20 am Start – und dann klappt das auch mit den Deutschen Meisterschaften! (Text: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder auf Flickr

DM U20 – Laurenz überzeugt beim Saisonhöhepunkt

Nach dem weniger erfolgreichen Start bei den Deutschen Meisterschaften unter dem Hallendach im Februar wollte Laurenz jetzt zeigen, dass er auch beim Saisonhöhepunkt schnell rennen kann und zeigen, was er draufhat, wenn es darauf ankommt. Die Norm last minute in Weinstadt gelaufen, war das Ziel für das Rennen in Wattenscheid – je nach Rennverlauf – nochmal die PB zu verbessern oder einfach ein gutes Rennen zu machen.

Da die Favoriten im mit 28 Läufern riesigen Feld vom ersten Meter an Druck machten, war schnell klar, dass hier eine schnelle Zeit möglich sein sollte. Im langgezogenen Feld lief er die ersten 1000 m in 2:54 min durch – ziemlich genau das, was er sich vorher ausgerechnet hatte. Danach wurde es dann zwar etwas langsamer, aber Laurenz zeigte, dass er aus dem Rennen in Dortmund seine Lehren gezogen hat, zeigte sich aufmerksam, lief Lücken wieder zu und traf die richtigen Entscheidungen.

Nach 2000 m in 5:52 min waren alle Optionen in Richtung einer neuen Bestzeit da. Mit einem beherzten Angriff rund zwei Runden vor Schluss konnte er sich ein paar Meter aus seiner Gruppe lösen und lief von dort an alleine gegen die Uhr. Ein Schlusskilometer, der nochmals deutlich unter 3 min lag, sicherte ihm am Ende die neue Bestzeit von 8:49,05 min und Platz 18 unter Deutschlands besten 3000 m-Läufern der U20.

Das beste Rennen zum Saisonhöhepunkt, die dritte Bestzeit über 3000 m der Freiluftsaison und vor allem der Gegensatz zu dem Rennen in der Halle zeigen, dass Laurenz dieses Jahr nochmal einen riesigen Sprung gemacht hat – und auch im kommenden Jahr wieder mit ihm zu rechnen sein wird! (Text und Bilder: Jakob)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

SDM Aktive/U18 – ein Tag voller Emotionen

Die Süddeutschen Meisterschaften in St. Wendel begannen für Anna bei über 30 Grad in der Mittagshitze. Trotz Hitze und Hochmeldung bei den Frauen zeigte Anna ein starkes Rennen und bewies mit 12,98 wieder einmal, dass Zeiten unter 13 s kein Problem für sie sind.

Am späten Nachmittag traf dann auch voller Vorfreude der Rest der 4×100 m Staffel ein. Anfängliche Bedenken aufgrund von körperlichen Verletzungen waren zu diesem Zeitpunkt abgelegt, und alle waren motiviert, für das Team abzuliefern. Die neue Mission, Robins neue 400 m PB mit der Staffel zu unterbieten, war gesetzt, und die Bedingungen bei abklingender Hitze gegeben.

Kurz vor dem Lauf wurde aus Vorfreude dann Nervosität und Tunnelblick. Aus dem Call Room wurden Selma, Anna, Amelie und Sophia dann auf die Bahn geführt und stellten sich auf ihre Positionen. Doch wenige Sekunden vor dem Startschuss dann der Schock: Amelie und Sophia wurden informiert, dass sie verkehrt herum gemeldet wurden, hatten allerdings keine Chance mehr zu tauschen. Es wurde Hoffnung gemacht, dass der Lauf trotzdem zählt, und dann fiel auch schon der Startschuss.

Mit einem reaktiven Start lief Selma die Staffel direkt nach vorne und ermöglichte Anna, mit einem starken Rennen sich vorne abzusetzen. In der Kurve behauptete Amelie sich mit schnellen Schritten gegen die immer schneller werdende Konkurrenz. Lärm und die vorherige Verunsicherung standen dann dem letzten Wechsel auf Sophia etwas im Weg. Trotz kurzer Übergabeschwierigkeiten bekam Sophia das Holz und lief die Staffel ins Ziel.

Es folgte erst einmal Freude über das Rennen, das bis auf den letzten Wechsel alle mit einem guten Gefühl hinterlassen hatte. Doch dann die schlechten Nachrichten: Aufgrund der falschen Meldungsreihenfolge wurde die Staffel disqualifiziert und bekam auch erst auf Nachfrage die inoffizielle Zeit von 51,69 s mitgeteilt.

Anfängliche Enttäuschung hierüber konnte jedoch schnell wieder abgelegt werden und wurde durch starken Teamgeist ersetzt. Am Ende hatten alle viel Spaß beim Rennen und konnten weitere Staffelerfahrungen sammeln. Wir freuen uns auf das nächste Rennen und sind uns sicher, die PB wird noch unterboten.

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr

KM Block – gelungener Mittwochabend im heimischen Stadion

Wie schon vergangenes Jahr hieß es kurz vor dem Sommerferien für unsere Jugendlichen nochmal im Blockmehrkampf im heimischen Stadion zu zeigen, dass die Form richtig gut ist. Im Rahmenprogramm gab es für die Älteren nochmal die Möglichkeit, auf der Bahn um neue Bestzeiten zu kämpfen.

Bei der Vielzahl der Ergebnisse fällt es schwer, einzelne Leistungen herauszustellen – aber da es einige Vereinsrekorde und Bestleistungen gab, soll es hier vor allem um diese gehen: In der M12 konnte Tobi den 400g schweren Speer auf beeindruckende 30,91m werfen – soweit wie noch kein VfLer in der M12 vor ihm. Frieda überzeugte in der gleichen Altersklasse bei den Mädchen mit neue Bestleistungen im Weitsprung, über 75m und dem Speer – dass damit am Ende sogar ein Vereinsrekord im Block Sprint/Sprung mit 1967 Punkten herauskommt, ist umso erfreulicher. Ebenfalls dreimal so gut wie noch nie war Margarete: Über 80m Hürden, im Hochsprung und mit dem Speer konnte sie sich steigern – folgerichtig auch hier eine PB im Blockmehrkampf und mit 2189 Punkten ein neuer Vereinsrekord.

Im Weitsprung konnte Aaron sich auf 5,01m steigern – das Übertreffen der 5m-Marke hatte er schon länger im Kopf. Im Rahmenprogramm steigerte Julius sich über 100m auf 11,80sec – besonders beeindruckend, da Julius nächste Woche beim Nachtmarathon über die volle Distanz am Start steht. Über 400m gäbe es neue PBs für Amelie (67,67sec), Sophia (66,77sec) und Pauline (68,25sec). Zuvor hatte Sophia schon ihre Bestzeit über 100m Hürden in 16,56sec aufgestellt.

Bei Robin geht es über 400m mit jedem Rennen ein Stück schneller – jetzt konnte er sich auf 50,58sec steigern. Hier konnte Frederik – eigentlich auf den längeren Strecken am Start – mit 57,37sec zeigen, dass er auch auf den Unterdistanzen stark ist. Ebenfalls eine Unterdistanz sind die 1500m für Phil. Dass er und die Mittelstrecke keine Freunde mehr werden, wussten wir schon vorher, die Zeit von 4:26,82min geht aber in Ordnung und zeigt, dass Phil für einen Straßenläufer ein gutes Schnelligkeitsniveau hat. Umgekehrt sieht es bei Jan aus: Hier sind die 1500m die Überdistanz und er musste seine Ausdauerfähigkeit unter Beweis stellen. In 4:12,64min gelang ihm das ausgesprochen gut!

Alles in allem: Viele schöne Leistungen, eine entspannte kleine Veranstaltung – also genau das, was wir uns erhofft hatten! (Text: Jakob, Bilder: Ulrich und Clemens)

Ergebnisse gibt es hier, Bilder bei Flickr von Ulrich und von Clemens

Running & Music Laurenz qualifiziert sich für U20 DM

Vor wenigen Wochen verpasste Laurenz in Wiesbaden die 3000 m-Norm für die Deutschen Meisterschaften (8:57 min) nach einer kurzen Verletzungspause um weniger als zwei Sekunden. Auch in den darauffolgenden Rennen blieb er unter seinen Möglichkeiten – einmal wegen einer Erkältung, das andere Mal wegen extremer Hitze. Klar war: Es muss ein schnelles Rennen her.

Dieses Rennen erhofften sich Trainer und Athlet in Weinstadt bei Stuttgart. Nach Rücksprache mit dem Veranstalter war klar: Das Rennen wird schnell.

Vor Ort zeigte sich: Zwei weitere U20-Athleten – Luis und Jakob – wollten ebenfalls die Norm knacken. Dass Luis einen Pacer dabeihatte, machte die Bedingungen nahezu perfekt (auch wenn die Hitze blieb). Also hieß es: „Einfach“ mitlaufen. Der erste Kilometer wurde in exakt 2:59 min recht locker durchlaufen – das machte Hoffnung.

Als Luis im zweiten Kilometer leider abreißen lassen musste, reagierte Laurenz sofort und schloss die Lücke – direkt dahinter im Schlepptau: Jakob. Nach 2000 Metern stieg der Pacer bei knapp unter 6 Minuten aus. Ab jetzt waren Laurenz und Jakob auf sich allein gestellt – Wind im Gesicht, die Uhr im Nacken, aber das Ziel klar vor Augen. Was folgte, war keine Rivalität, sondern ein gemeinsamer Kampf gegen die Zeit. Schulter an Schulter hielten sie das Tempo hoch, wechselten sich ab, trugen sich gegenseitig durch die letzten Meter.

Zwei Athleten – ein Ziel.Mit beeindruckendem Kampfgeist liefen sie den Schlusskilometer in etwa 2:55 – und sicherten sich Seite an Seite die Norm. Am Ende bedeutet das: Platz 1 der U20 (knapp vor Jakob), eine neue persönliche Bestzeit von 8:54,81 min – und die Quali um mehr als zwei Sekunden unterboten.

Running & Music hat geliefert – und wir waren sicher nicht zum letzten Mal dort! (Text: Laurenz)

Ergebnisse gibt es hier

HM Jugend und Bahngehen 2025 – starke Leistungen in Gelnhausen

Am vergangenen Wochenende fanden die Hessischen Meisterschaften der Altersklassen U16 und U20 statt. Unsere Athletinnen und Athleten zeigten in Gelnhausen starke Leistungen und zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Tag 1:

Den Auftakt machte Margarete im Stabhochsprung der W14. Mit übersprungenen 2,60 m sicherte sie sich die Silbermedaille – höhengleich mit der Siegerin, lediglich durch die Fehlversuchsregelung auf Rang zwei verwiesen. Lilith startete ebenfalls über die 100m und zeigte ein solides Rennen in 14,01 Sekunden. Aaron absolvierte seine 100m in ordentlichen 12,85 Sekunden und qualifizierte sich damit für den Zwischenlauf (13,03s). Ben konnte auch ohne viel Training über 100 m eine neue persönliche Bestleistung aufstellen und sich auf 13,23 Sekunden steigern. Im Kugelstoßen verbesserte er sich um über einen Meter auf starke 11,69 m und belegte damit einen sehr guten fünften Platz. Besonders Teo überzeugte mit wenig Vorbereitung: Über 100 m sprintete er starke 12,32 Sekunden und erreichte damit den Zwischenlauf (12,32s). Im Speerwurf übertraf er zum ersten Mal die 40-Meter-Marke und landete mit dieser Leistung ebenfalls auf Rang fünf. Ben Werner erzielte im Kugelstoßen eine kleine persönliche Bestleistung von 10,19m, die ihm letztlich die Bronzemedaille einbrachte.

In der U20 waren Anna und Laurenz am Start: Anna lieferte über 100m zwei (leider nur) solide Rennen ab und verpasste das Finale knapp. Bei Laurenz war der nächste Anlauf auf die DM-Norm über 3000m geplant. Die ersten Runden sahen vielversprechend aus, bald musste jedoch das gesamte Feld der Hitze Tribut zollen und die Norm geriet schnell außer Reichweite. Als kleines Trostpflaster konnte sich Laurenz mit einer starken Schlussrunde noch die Silbermedaille sichern. 

Tag 2:

Der zweite Wettkampftag begann mit Stabhochsprung. Thomas konnte sich dort auf starke 2,60 m steigern – eine deutliche Bestleistung. Auch über die 80 m Hürden lief er in 13,83 Sekunden eine neue Bestzeit. Johannes sprang im Stab ebenfalls neue Bestleistung mit 2,50 m. Auch über die Hürden zeigte er sich in Topform und verbesserte seine Zeit auf 13,27 Sekunden. Ben Werner erzielte im Stabhochsprung mit 2,90 m eine neue persönliche Bestmarke und wurde damit Vierter. Im Diskuswurf gelang ihm ein solider Wurf über 30 m, auch wenn hier noch Potenzial nach oben bleibt.

Aaron zeigte einen ordentlichen Stabwettkampf mit 2,70 m, blieb aber unter seinen Erwartungen. Dafür überzeugte er über 80 m Hürden: Nach einer Bestleistung im Vorlauf (12,83 Sekunden) steigerte er sich im Finale deutlich auf starke 12,53 Sekunden (Süddeutsche-Norm) und wurde damit Vierter.

Für Anna sollte es einfach kein gutes Wochenende werden: Im Hochsprung mit Fersenproblemen (1,55m, 7.) wurde sie bei den 200m disqualifiziert; der angebliche Fehlstart war aber nicht wirklich nachvollziehbar. Bei Frederik liefen die 800m wie erwartet, als Vierter der Meldeliste kam er auch als Vierter ins Ziel, eine kleine PB sprang auch dabei noch raus.

An die Meisterschaften angegliedert waren erstmals die Meisterschaften im Bahngehen. Da (wie mehrfach im Stadion erwähnt) Marburg mittlerweile eine Geh-Hochburg in Hessen darstellt, waren wir natürlich stark vertreten. Auch wenn die Starts direkt vor den vorgesehenen Zeiten geändert wurden, lieferte Familie Bauer erwartungsgemäß stark ab mit den Titeln in der W40 (Britta), M14 (Felix mit neuer PB) und der M12 (Simon). Den Titel in der W50 gewann Ruta, als Dritte landete auch noch Katrin in der W45 auf dem Podium. (Text: Madlen und Clemens, Bilder: Clemens)

Ergebnisse gibt es auf leichtathletik.de, Bilder auf Flickr

Konrad glänzt in Kanada

Auch wenn Konrad seit vergangenem Sommer in Kanade ein Auslandsjahr absolviert, verfolgen wir weiter gespannt seine sportliche Entwicklung. Nach einigen kleinere Wettkämpfen in den letzten Wochen und Monate hatte er schon angedeutet, dass er richtig gut drauf ist und konnte das jetzt bestätigen.

Bei den Provincial Championships (etwa vergleichbar mit Süddeutschen Meisterschaften bei uns) war er Ende Mai im Zehnkampf und vergangenes Wochenende erst mit dem Speer und dann im Stabhochsprung am Start. Beim Zehnkampf überzeugte er vor allem in 16,87sec über die Hürden, mit 1,71m im Hochsprung und mit 3,70m im Stabhochsprung. Am Ende bedeutet das zusammen mit den anderen Disziplinen knapp 5300 Punkte (nicht 1:1 zu der Deutschen Punktwertung vergleichbar, da Konrad schon mit den Männergewichten werfen musste).

Eine Woche später ging es dann in seinen stärksten Disziplinen an den Start: Stabhochsprung und Speerwurf. Vor allem mit dem Stab hat Konrad eine beeindruckende Entwicklung gezeigt und konnte sich jetzt auf 3,90m steigern, was zudem den dritten Platz bedeutete. 42,72m mit dem (hier schon 800g schweren) Speer sind eine weitere Leistung, die Lust auf mehr macht!

Ab August ist Konrad voraussichtlich wieder in Deutschland und wird in der kommenden Saison sicherlich wieder im blauen Trikot am Start sein! (Text: Jakob, Bilder: privat)

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Pfingstmeeting Allendorf – bunt gemischte Gruppe räumt ordentlich ab

Pfingsten ist das Wochenende der Sportfeste – in Deutschland und darüber hinaus reiht sich eine Veranstaltung an die andere. Während es die Elite nach Rehlingen oder Hengelo zieht, waren wir dieses Jahr in Allendorf am Start. Nachdem dort letztes Jahr leider keine Wettkämpfe stattfanden, knüpft die LG Eder dieses Jahr wieder an eine lange Tradition an. Von uns war eine bunt gemischte Truppe von der U12 bis zu den Aktiven am Start.

In der U12 gingen neun von zwölf möglichen Siegen nach Marburg: In der W10 war Luisa mit dem Schlagball (30,0 m) und über 800 m (3:11,35 min) die Beste, über 50 m gab es den zweiten Platz in 8,09 sec. Bei den ein Jahr älteren Mädchen durfte Ariane sich über 50 m in 8,05 sec über den Sieg freuen. Bei den Jungs in der M10 durfte Anton gleich dreimal ganz oben auf dem Podest Platz nehmen: 28,0 m mit dem Ball, 2:54,78 min über 800 m und 8,43 sec über 50 m konnte keiner der Konkurrenten übertreffen. In der M11 waren drei VfL-Jungs am Start, die jeweils das Podest unter sich aufteilten: Mit dem Ball war Julian (28,0 m) der Beste – gefolgt von Niklas (25,0 m) und Joe (24,0 m). Über 800 m ein leicht verändertes Bild: Ganz vorne hier Niklas (2:53,33 min), der auch die 50 m in 7,80 sec gewinnen konnte. Zweiter über 800 m wurde Julian (2:53,53 min) und Dritter Joe nach 3:02,01 min.

In der U14 und U16 stand ein Mehrkampf an. Für Margarete (W14) ging der Tag mit einer PB im Hochsprung gut los: 1,36 m sind höher als alles, was Margarete bisher überspringen konnte. Die nächste PB gab es im Flachsprint über 100 m – 14,39 sec sind eine Steigerung von rund einem Zehntel. Mit der Kugel und im Weitsprung konnte sie daran zwar nicht mehr ganz anknüpfen, darf mit 1.666 Punkten am Ende aber dennoch zufrieden sein! Zweiter Starter im Mehrkampf: Milan in der M13 – hier im Dreikampf mit 75 m, Weitsprung und Ballwurf. Mit zwei soliden Leistungen im Weitsprung und Sprint sowie einer PB von 27,0 m mit dem 80 g schweren Ball macht er einen guten Mehrkampf und darf sich über eine neue PB von 951 Punkten freuen.

Bei den Aktiven dann fünf Starter: Über 100 m sticht Anna mit einer neuen PB von 12,90 sec heraus – ein guter Test für die kommende Woche anstehenden Hessischen Meisterschaften. Im Hochsprung macht sie nach einem enttäuschenden Wettkampf letzte Woche wieder einen Schritt nach vorne und überfliegt 1,56 m. Im Weitsprung dann eine Premiere für Paulina: Kurzfristig entstand die Idee, mal den Schritt von der Sprintbahn weg zu wagen – nach zwei Trainingseinheiten ist das Ergebnis von 4,40 m ein gutes. Sicherlich wird es nicht Paulinas letzter Start im Weitsprung gewesen sein. Auf 5,69 m konnte sich Friedrich steigern. Für Robin lief es zwei Tage nach dem letzten Wettkampf durchwachsen: Probleme mit dem Startblock verhinderten, dass er gut ins Rennen kam – dafür sind 11,61 sec über 100 m in Ordnung. Zuletzt wollte Madlen mit der Kugel weitere Wettkampfpraxis sammeln. 11,50 m sind dabei ein weiteres Ergebnis aus der Kategorie „Geht in Ordnung“ – nächstes Mal darf es gerne wieder weiter gehen!

Alles in allem also vor allem bei den Kindern ein richtig erfolgreicher Wettkampf, für die Älteren viele solide Ergebnisse ohne die herausragenden Leistungen – aber die kommen sicherlich noch in den verbleibenden Wettkämpfen! (Text: Jakob, Bilder: Clemens)

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